Wie komme ich in den Himmel?
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| Seiten | 10 |
|---|---|
| Produktmaße | 100 × 210 mm |
Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus.
Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen.
Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
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Wie komme ich in den Himmel?
Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend?
Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art:
- Zehn Aussätzige wollten gesund werden
(Lukas 17,13), - Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27),
- Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit
(Lukas 12,13-14), - Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17).
Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9).
Wie findet man den Himmel?
Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten:
- Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen.
- Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt.
- Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden.
Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten.
Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?
Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24).
Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben.
Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!«
An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!«
Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht.
Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus
In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus.
Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm!
Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle?
Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig.
In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden.
Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.«
Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren:
- »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24).
- »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17).
- »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14).
- »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12).
- »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31).
Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte:
»Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest.
Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.«
Direktor und Professor a. D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Werner Gitt
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt wurde 1937 in Raineck in Ostpreußen geboren. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Er ist Ingenieur, Informatiker, Fachbuchautor und Evangelist. Bekannt wurde er durch seine Bücher, Vorträge und Verteilschriften über den christlichen Glauben, das Verhältnis von Bibel und Naturwissenschaft sowie durch seine informationstheoretischen Ansätze zum Schöpfungsglauben.
Sein Weg zu Jesus Christus
Werner Gitt kam als Erwachsener während einer Evangelisationsveranstaltung in Braunschweig zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Die Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu der Überzeugung, dass christlicher Glaube und naturwissenschaftliches Denken keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Für ihn beantwortet die Bibel die grundlegenden Fragen des Menschen nach seiner Herkunft, dem Sinn des Lebens, der Vergebung und der Ewigkeit.
Seit seiner Entscheidung für Jesus Christus ist es ihm ein Herzensanliegen, die Botschaft der Bibel verständlich weiterzugeben und Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus einzuladen.
Sein beruflicher Weg
Von 1963 bis 1968 studierte Werner Gitt Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er von 1968 bis 1971 als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing.
1971 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er dort zum Direktor und Professor ernannt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten gehörten Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlichte er in zahlreichen wissenschaftlichen Fachbeiträgen.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 leitete Werner Gitt den Fachbereich Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Sein Weg in den evangelistischen Dienst
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Werner Gitt intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft, Informationstheorie und des christlichen Glaubens. Er vertritt die biblische Schöpfungslehre und die Überzeugung, dass die Welt und das Leben von Gott geschaffen wurden.
Aus seiner Beschäftigung mit diesen Themen entstanden zahlreiche Bücher, Vorträge und evangelistische Verteilschriften. Darin greift er Fragen über Gott, die Bibel, die Schöpfung und das ewige Leben auf und verbindet seine naturwissenschaftlich geprägte Denkweise mit der Botschaft der Bibel.
Durch Vortragsreisen in zahlreichen Ländern wurde Werner Gitt auch über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bücher und Verteilschriften wurden in andere Sprachen übersetzt.
Sein Dienst
Werner Gitt ist als Autor, Wissenschaftler und Evangelist bekannt. Seine Vorträge und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Existenz Gottes, der Glaubwürdigkeit der Bibel, der Schöpfung sowie mit Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit.
Ein wichtiger Teil seines Dienstes ist die Schriftenmission. Seine evangelistischen Traktate richten sich besonders an Menschen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten. Darin erklärt er zentrale Aussagen der Bibel, stellt Bezüge zu naturwissenschaftlichen Themen her und lädt die Leser dazu ein, Jesus Christus persönlich kennenzulernen und seine Vergebung anzunehmen.
Sein Anliegen ist es, den christlichen Glauben klar und nachvollziehbar zu erklären und Menschen zu zeigen, welche Hoffnung die Botschaft der Bibel für ihr Leben und ihre Zukunft bietet.
Weitere Produkte von Werner Gitt| Autor: | Werner Gitt |
|---|---|
| Produktart: | Flyer, Verteilschrift |
| Sprache: | Deutsch |
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Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
Billy Graham geht auf die elementarste Frage der Menschen ein: Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Im Prinzip sucht jeder Mensch nach Erfüllung und Sinn, doch jeder sucht sie woanders. Obwohl die westliche Welt als zivilisiert, hoch entwickelt und modern gilt, bleiben die Menschen doch leer und sind keineswegs glücklich. Doch kann ein Mensch nicht von sich aus seinem Leben einen Sinn geben, denn das Wesen des Menschen ist verdorben - in diesem Punkt gab es über all die Jahrtausende keinen Fortschritt. Aber es gibt eine Antwort auf unser Suchen: „Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst du dich bekehren.“ Wie das geht, erklärt Billy Graham in drei Schritten. Auf der Suche Deine große Suche begann bereits, als Du auf die Welt kamst. Vielleicht dauerte es viele Jahre, bis Dir klar wurde, dass Du ständig auf der Suche nach etwas bist, das Dir fehlt. Manchmal versuchtest Du, Deine innere Leere zu vergessen und Dich mit anderen Dingen abzulenken. Für Augenblicke gelang es Dir, dieses ständige Suchen aus Deinem Denken zu verdrängen. Aber immer wieder begannst Du mit Deiner Suche von neuem. Du bist nicht der Einzige In Stunden des Alleinseins hast Du auf andere Menschen gesehen und Dich gefragt, ob sie wohl auch etwas suchen, das sie nicht beschreiben können. Einige von ihnen schienen viel glücklicher und unbeschwerter zu sein als Du. Manche schienen in der Ehe und im Familienleben Erfüllung gefunden zu haben. Andere gingen ins Ausland und machten dort Karriere. Wieder andere blieben zu Hause und hatten Erfolg. Beim Nachdenken über sie kamen Dir folgende Gedanken: „Diese Leute sind nicht auf der großen Suche. Sie haben ihren Weg gefunden. Sie wussten, was sie wollten und haben es erreicht. Nur ich befinde mich auf einem Weg, der nirgendwo hinführt. Nur ich bin immer auf der großen Suche.“ Aber Du bist nicht der Einzige. Die ganze Menschheit wandert mit Dir. Alle sind auf der großen Suche. Sie suchen eine Antwort auf die Verwirrung, Unmoral und die geistige Leere, welche die Welt bedrückt. Die ganze Menschheit schreit nach einer Veränderung. Sie sehnt sich nach Geborgenheit und Frieden. Eine Epoche der Unsicherheit Man sagt, dass wir im Zeitalter der Angst leben. Historiker weisen darauf hin, dass es nur wenige Epochen in der Geschichte gab, in denen die Menschheit so sehr von Furcht und Unsicherheit bestimmt war wie heute. Alle vertrauten Stützen scheinen umgestoßen zu sein. Wir reden vom Frieden, stehen aber vor dem Krieg. Wir erarbeiten ausgeklügelte Konzepte für unsere Sicherheit und wissen doch, dass wir keine Sicherheit finden werden. Wir schlagen immer wieder neue Wege ein und sagen jedesmal: „Das ist der richtige Weg.“ Doch immer wieder irren wir uns. Hohe Bildung und leere Herzen Viele Menschen versuchten, mit Freiheit und Bildung ihre innere Sehnsucht zu stillen. Sie setzten ihr ganzes Vertrauen darauf und meinten, politische Freiheit, verbunden mit Bildung, wird zum Ziel führen. Sie bemühten sich mit ganzem Einsatz um Bildung. Eine Zeitlang schien es ein vernünftiger Weg zu sein. Aber wohin führte er? Du weißt die Antwort. Wir gehören zu den gebildetsten Völkern in der Geschichte der Zivilisation. Die Schüler unserer höheren Schulen wissen mehr über die physikalischen Gesetze des Weltalls als der größte Naturwissenschaftler in den Tagen des Aristoteles. Doch obwohl unsere Köpfe mit Wissen vollgestopft sind, bleiben unsere Herzen leer. Falsche Antworten auf wichtige Fragen Sieh Dich einmal um. Du siehst jetzt ein Land vor Dir, das eine politische Freiheit genießt wie in kaum einer anderen Zeit. Du siehst das großartigste öffentliche Bildungssystem, das Menschen je geschaffen haben. Manche Länder sind neidisch auf unseren hohen Lebensstandard. „Westliche Lebensweise“, so nennen wir unsere computergesteuerte und vollautomatische Wirtschaft. Aber hat sie uns glücklich gemacht? Gibt sie uns echte Freude und den Lebenssinn, nach dem wir uns sehnen? In Wirklichkeit leben wir in einer Zeit zahlreicher Krisen. Wir müssen erkennen, dass uns alle unsere Anstrengungen nicht aus der Ausweglosigkeit herausbringen. Milliardenbeträge werden von Männern und Frauen für Wahrsagerei ausgegeben, durch die sie nur falsche und oft gefährliche Antworten auf ihre Fragen bekommen. Warum sind wir so leer? Jeden Tag höre ich von Eltern, dass sie nicht wissen, was mit ihren Kindern los ist. Sie wollen sich nicht mehr anstrengen, sondern alles fertig vorgesetzt bekommen. Die Eltern scheinen nicht zu merken, dass ihre Kinder innerlich leer sind. Warum sind sie so leer? Weil sie nicht wissen, woher sie kommen, wozu sie leben und wohin sie gehen. Sie gleichen einem schönen Auto, das zwar in allen Einzelheiten vollkommen ist, dem aber der Treibstoff fehlt. Und so rosten sie vor Langeweile vor sich hin. Die Menschen in westlichen Ländern sollen den höchsten Prozentsatz an Langeweile haben. Das merken wir daran, dass wir die größte Vielfalt an Vergnügungseinrichtungen haben. Viele Menschen sind so leer geworden, dass sie sich nicht einmal mehr unterhalten können. Sie brauchen andere Leute, die sie bezahlen müssen, um lachen zu können. Langeweile ist einer der zuverlässigsten Maßstäbe, um die eigene innere Leere zu messen. Dieser Maßstab ist so genau wie ein Thermometer und sagt Dir, wie hohl Dein inneres Leben wirklich ist. Warum bleiben wir so leer? Jeder von uns muss entscheiden, womit er seine innere Leere füllen will. Wir haben versucht, sie mit Wissenschaft, Bildung, einem besseren Lebensstil, Vergnügen und vielen anderen Dingen zu füllen. Warum gelingt es uns trotz aller Bemühungen nicht, diese Leere zu beseitigen? Die Bibel gibt uns eine eindeutige Antwort: Unser Schöpfer hat uns als sein Gegenüber geschaffen. Ohne die Gemeinschaft mit Ihm werden wir niemals Erfüllung und Zufriedenheit finden. Vor langer Zeit sagte uns Jesus (Lukas 4,4): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ Wir aber haben nicht darauf geachtet und uns mit Brot jeder Art vollgestopft, bis wir davon krank wurden. Die geplante Verwirrung In unserer Welt ist alles in Verwirrung. Aber es ist eine planvolle Verwirrung – nach dem Plan Satans. Die Bibel sagt uns, dass Satan der große Betrüger ist, der hinter unseren großen Selbsttäuschungen steht. Er hat uns verführt zu glauben, dass die Dinge besser werden sollen, während sie tatsächlich immer schlechter werden. Trotz des Fortschritts haben wir das grundlegende Problem der Menschheit nicht gelöst. Wir können Atome spalten und Planeten erkunden, aber wir bringen es nicht fertig, in Einigkeit und Frieden zusammenzuleben. Wir entwickeln neue, bessere Medikamente, aber wir erfinden kein Heilmittel gegen unsere innere Leere. Unsere Probleme sind dieselben, wie die, unter denen die Menschen schon immer gelitten haben. Sie scheinen nur noch größer und zahlreicher geworden zu sein. Die Wahrheit über uns Die wahre Geschichte des Menschen beinhaltet folgende Tatsachen: Seine Vergangenheit ist geprägt von der Sünde, seine Gegenwart ist erfüllt von Kummer und Sorge, und in der Zukunft erwartet ihn der unumgängliche Tod. Der Mensch ist von Natur aus mit Hass, Neid, Habsucht und Eifersucht erfüllt. Der Fluch der Sünde liegt auf ihm, die Furcht vor dem Tod quält ihn. Sein erfindungsreicher Geist hat ihn befähigt, vieles zu ändern, nur nicht sich selbst. Trotz des offensichtlich großen Fortschritts unseres Jahrhunderts ist der Mensch so geblieben, wie er immer war: sündig und von Gott getrennt (vgl. Römer 3,23). Die Sünde ist unverändert geblieben. Wir haben versucht, ihr andere Namen zu geben. Wir haben neue Beschriftungen auf dieselbe alte Giftflasche geklebt. Wir haben versucht, die Sünde als „Irrtum“, „Fehler“ oder „schlechtes Urteilsvermögen“ zu bezeichnen, aber Sünde ist Sünde. Wir versuchen, unser Gewissen zu beruhigen, wissen aber genau, dass wir Sünder sind. Und die Ergebnisse der Sünde sind immer noch Krankheit, Enttäuschung, Verzweiflung und Tod. Der Weg zurück Die Bibel zeigt uns, dass Gott ein heiliger und gerechter Gott ist. Er kann Sünde nicht dulden. Sünde trennt uns von Gott. Sie ruft den Zorn Gottes über uns hervor. Wenn wir mit Gott versöhnt werden wollen, brauchen wir mehr als eine Verbesserung unserer Moral. Wir können nicht durch ein besseres moralisches Verhalten zu Gott zurückfinden, weil der Charakter des Menschen durch die Sünde verdorben ist. Aus unserer eigenen Kraft heraus werden wir nie so leben können, wie Gott es von uns erwartet. Da stellt sich die Frage: Was muss ich denn tun? Wo soll ich anfangen? Wie komme ich zu Gott zurück? Es gibt nur einen Weg, der zu Gott zurückführt. Dieser Weg ist Jesus (vgl. Johannes 14,6). Die Antwort auf unser Suchen Jesus ist gekommen, um uns die Antwort auf die Fragen über Sünde, Leid und Tod zu geben. Denn Jesus Christus ist ewig und unveränderlich. Er ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit (vgl. Hebräer 13,8). Alle anderen Dinge mögen sich ändern, Christus ändert sich nicht. Ich erinnere mich, wie in einer meiner Veranstaltungen ein Alkoholiker zu mir kam und sagte: „Herr Graham, ich bin mir sicher, dass in dem, was Sie sagen, eine gewisse Wahrheit liegt. Ich bin bereit, Christus eine Gelegenheit zu geben. Wenn er mir auch nur ein wenig entgegenkommt, will ich Jesus mein ganzes Leben anvertrauen.“ Einige Wochen später sagte er mir, es sei ihm völlig unbegreiflich: Jedesmal, wenn er wieder trinken wollte, schien es so, als ob ihn jemand daran hinderte. Jesus hatte ihm den Sieg über die Sucht gegeben. Er kehrte zu seiner Familie zurück und führt jetzt ein Leben mit Christus. Mit anderen Worten: Er änderte seine Denkweise, er bekehrte sich. Konkrete Schritte Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst Du Dich bekehren. Das habe nicht ich gesagt, das sagte Jesus. Das ist nicht die Meinung eines Menschen, es ist Gottes Meinung. Jesus sagte (Matthäus 18,3): „Wenn ihr nicht umkehrt..., könnt ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.“ Damit forderte er eine radikale Umkehr und Sinnesänderung, eine Bekehrung. Die biblische Bekehrung umfasst drei Stufen; die ersten beiden sind aktiv, die dritte ist passiv: Die erste Stufe heißt „Buße“. Du musst erkennen und zugeben, dass Du gesündigt hast und vor Gott schuldig geworden bist. Im Gebet bekennst Du Jesus Christus, dass Du ein Sünder bist, und bittest Ihn um Vergebung Deiner ganzen Schuld. Du wendest Dich ab von Deinem sündigen Leben ohne Gott (vgl. 1. Johannes 1,9), um mit Jesus ein neues Leben zu beginnen. Die zweite Stufe heißt „Glaube“. Der Glaube ist die bewusste Hinwendung zu Gott. Du setzt Dein Vertrauen auf Jesus Christus, der stellvertretend für Dich gestorben ist, und nimmst Ihn als Herrn in Dein Leben auf. In diesem Augenblick bewirkt der Heilige Geist das Wunder Deiner Wiedergeburt. Du wirst tatsächlich ein neuer Mensch (vgl. 2. Korinther 5,17). Dies ist die dritte Stufe. Durch den Geist Gottes zieht Jesus Christus in Dein Leben ein. Er macht Dich zu einem Kind Gottes und gibt Dir einen neuen Sinn in Deinem Leben. Die Bibel sagt in Johannes 1,12: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.“ Willst Du das nicht jetzt tun? Bitte Jesus Christus in einem ehrlichen Gebet um die Vergebung Deiner Sünden und mache Ihn zum Herrn Deines Lebens. Dann wirst Du merken, dass Du in Jesus genau das gefunden hast, wonach Du so lange gesucht hast. Nur bei Ihm wird Deine Sehnsucht gestillt. Komm zu Ihm! Er wartet auf Dich! Billy Graham Dieser Text wurde dem Buch von Billy Graham „Friede mit Gott“ mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Wuppertal, entnommen. Gern senden wir Ihnen eine Auswahl weiterer kostenloser Schriften zu. Mit seelsorgerlichen Fragen dürfen Sie sich gern an uns wenden. Wir empfehlen Ihnen auch unseren Online-Bibelfernkurs: Komm-zu-Jesus.de Bruderhand-Medien ist ein Arbeitszweig im Missionswerk Bruderhand e.V. Das Missionswerk hat die Bibel, das Wort Gottes, als Grundlage und arbeitet überkonfessionell. Diese Verteilschrift dient der Verbreitung des Evangeliums, der guten Nachricht von Jesus Christus. Die Weitergabe erfolgt in Eigenverantwortung der verteilenden Privatperson, Einrichtung oder Gemeinde.
8 Seiten, Best.-Nr.: 21-0
„Lebendig tot! – So denke ich heute über viele Jahre meines Lebens. Meine größte Entdeckung machte ich mit 29 ½ Jahren. Mein ganzes Leben wurde dadurch grundlegend verändert ..." Michael Putzi beschreibt, wie sein Leben durch die Begegnung mit Jesus Christus total verändert wurde und erklärt den Lesern, wie auch sie ein Leben mit Jesus beginnen können. Lebendig tot Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens So denke ich heute über viele Jahre meines Lebens. Meine größte Entdeckung machte ich mit 29 ½ Jahren. Mein ganzes Leben wurde dadurch grundlegend verändert. Meine Jugendzeit war wunderbar und hauptsächlich vom Sport geprägt. Ans Limit zu gehen ist ein Kennzeichen meines Lebens! Mit elf Jahren begann ich mit dem Eishockeysport. Bereits im Juniorenalter holten wir den Regionalmeistertitel und gewannen internationale Turniere. Den Pokal in der Hand zu halten, war ein großartiges Gefühl. Mein Traum war es, Profi zu werden. Dafür lebte ich und mein 100%iger Einsatz führte mich über das erweiterte Team der Schweizer Juniorennationalmannschaft bis in die zweithöchste Liga. Mit 17 Jahren erwachten neue Interessen in mir. Partys und Frauenflirts gehörten auf einmal zu meinen Wochenenderlebnissen dazu. Regelmäßig trank ich größere Mengen Alkohol und nach kurzer Zeit konsumierte ich sogar leichte Drogen. Es kam zu Konflikten mit meinen Eltern und zu Verwarnungen vom Eishockeyverein. Die Probleme häuften sich, Mahnungen schlug ich in den Wind. Dann kam es zu einem folgenschweren Ereignis. Ein selbstverschuldeter Autounfall in angetrunkenem Zustand hätte mir beinahe das Leben gekostet. Doch wie durch ein Wunder blieb ich praktisch unverletzt. Der Eishockeyverein zog sofortige Konsequenzen: Rauswurf aus dem Team. Der Traum von einer Profikarriere war dahin. Jetzt ging es definitiv abwärts. Ohne konkretes Ziel im Leben, berauschte ich mich immer wieder mit Alkohol und Drogen. Jahre der Selbstzerstörung folgten. Mit 29 Jahren war ich am Ende. Ich sah keinen Ausweg mehr. Eine innere Stimme sagte mir: „Du bist ein Versager, Eishockeykarriere zerbrochen, Beziehungen kaputt, das hat keinen Sinn mehr – bring dich doch um.“ Wo war der Ruhm geblieben, wo die vielen Freunde? Eine riesige innere Leere war in mir. Selbstmordgedanken kamen auf. „Wenn das mein Leben sein soll, dann will ich es nicht mehr.“ Dann kam Pfingsten 2004. Nach einem Totalabsturz mit 2,4 Promille und Sachbeschädigung wurde ich in den frühen Morgenstunden von der Polizei verhaftet. Der tiefste Punkt war gekommen. Aber er wurde zum Anfang der größten Wende meines Lebens. Der deutsche Liederdichter Gerhard Tersteegen sagte einmal: „Nur an einer stillen Stelle legt Gott seinen Anker an.“ Und Jesus Christus sagt in Johannes 10,10: „Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen, Leben in ganzer Fülle.“ Die Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens erwachte in mir. „Mit wem kann ich reden, der mir die Wahrheit sagt?“ Auf diese innere Frage kam mir plötzlich mein früherer Religionslehrer in den Sinn. Ich suchte ihn auf und es kam zu einem interessanten Gespräch. Folgende Worte von ihm weckten in mir entscheidend das Verlangen, im Neuen Testament zu lesen: „Nimm dir einen Monat Zeit und beginn die Evangelien zu lesen – das, was Jesus gesagt und getan hat und bitte Jesus bewusst, dass Er sich dir offenbart. Wenn ein Monat lang nichts geschieht, dann kannst du die Bibel wieder weglegen.“ Dieser Satz bewegte mich sehr und war entscheidend für meine Suche nach Jesus Christus. „Was ist schon ein Monat in meinem Leben?“, dachte ich. „Wenn es Jesus wirklich gibt, dann will ich Ihn finden!“ Obwohl ich die große Verheißung der Bibel aus Jeremia 29,13-14 noch nicht kannte, „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR“, begann ich noch am gleichen Abend im Matthäusevangelium zu lesen. Anfangs verstand ich nicht viel und doch las ich weiter mit der Bitte: „Herr Jesus, wenn es dich wirklich gibt, bitte zeig dich mir!“ Durch das Lesen der Bibel wurde mir zum allerersten Mal bewusst, wer Jesus Christus wirklich ist. Er tat Dinge, die kein anderer tun konnte. Dieser Jesus ist einfach wunderbar. Er veränderte nicht nur Situationen, sondern das ganze Leben von Menschen, die sich Ihm öffneten. Es wurde mir auch klar, dass ich so, wie ich bin, nicht vor Gott bestehen kann. Beim zweiten Treffen erzählte ich meinem früheren Religionslehrer, was in der Zwischenzeit alles geschehen ist. Am Ende dieses Abends fragte er mich, ob er für mich beten dürfe. „Natürlich“, antwortete ich. Seine einfachen Worte, die er im Gebet zu Jesus Christus sagte, berührten mich sehr. Dann gab er mir eine kleine Broschüre mit dem Titel „Gott persönlich kennenlernen“. Daheim angekommen, begann ich zu lesen. Darin wurde erklärt, dass alle Menschen durch die Sünde von Gott getrennt sind. Jesus ist als Retter in diese Welt gekommen und am Kreuz für alle Sünden gestorben. Nach drei Tagen ist er wieder auferstanden und bietet jedem Vergebung und ein neues Leben an. Dann traf mich ein Satz aus einem vorformulierten Gebet: „Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und dadurch von dir getrennt bin.“ In diesem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich von Gott getrennt bin und ewig verloren gehe. Ich las weiter: „Bitte vergib mir meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Amen!“ Ich wusste augenblicklich, das ist genau das, was ich brauche. Mein Leben soll Jesus Christus gehören. Er soll mich in Zukunft führen, denn Er ist der Einzige, der weiß, was wirklich gut für mich ist. So betete ich dieses Gebet von ganzem Herzen zu Jesus. Was dann geschah, war einfach wunderbar. Jesus kam an diesem Abend in mein Leben. Mir wurde die Gewissheit geschenkt, dass meine Sünden vergeben sind und Jesus mein Retter ist. Ich wusste, dass ich von der Alkoholsucht befreit bin. Es war so, als ob eine Kette zerrissen wäre. Eine wunderbare Liebe strömte in mein Herz! Liebe Leserin, lieber Leser, durch diese Umkehr begann für mich ein neues Leben. Bekehrung bedeutet, ich bringe meine Schuld zu Jesus und Er nimmt sie mir ab (1. Johannes 1,9). Dann nehme ich Jesus Christus in mein Herz auf und übergebe ihm die Führung meines Lebens. So wird ein Mensch in geistlicher Hinsicht von neuem geboren. Die Bibel sagt in Johannes 1,12: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Entscheide Dich doch gerade jetzt für das neue Leben mit Jesus. Er sagt in Markus 8,36: „Denn was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert?“ Jesus möchte auch dein Leben neu machen. Mit folgendem Gebet kannst du dich ihm anvertrauen und die größte Wende in deinem Leben erfahren: „Herr Jesus Christus, ich habe erkannt, dass ich ein Sünder bin. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Danke, dass Du für mich gestorben und mein Erlöser geworden bist. Herr Jesus Christus, ich nehme dich jetzt im Glauben auf. Komm Du in mein Leben hinein. Übernimm Du die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie Du mich haben willst. Danke, dass Du mich angenommen hast. Amen!“ Lass es uns wissen, wenn Du diesen Schritt getan hast. Denn das ist „Besser als Gold“. Michael Putzi
8 Seiten, Best.-Nr.: 35-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die größte Einladung Der Liebesbrief Gottes an uns Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon. Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an. Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben. Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung. Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu. Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu. Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an. Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus. Gottes Anliegen Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig. Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat. Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird: »Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3). Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet. Wir werden erwartet! Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden: Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend. Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung. Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9). In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben: 1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends. 2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8). 3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen. 4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.« 5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11). 6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12). Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend: »Wir können alle in den Himmel kommen ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm, ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung, ohne Schönheit, ohne Freunde, ohne 10 000 andere Dinge, aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.« Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-0
Wilhelm Pahls zeigt in wenigen Schritten den Weg zur Errettung auf. Die Hauptpunkte lauten: Das größte Problem des Menschen Der einzige Ausweg Deine Entscheidung ist entscheidend! Die wichtigste Entscheidung im Leben Es gibt viele wichtige Entscheidungen im Leben, aber es gibt eine, die alle anderen in ihrer Wichtigkeit übertrifft. Wer sie verpasst, hat eigentlich umsonst gelebt. Darum möchte ich Dich, liebe Leserin, lieber Leser, herzlich bitten, diese Seiten aufmerksam zu studieren und ernstlich darüber nachzudenken, ob die wichtigste Deiner Lebensfragen geklärt ist. Das größte Problem des Menschen Ob Mann oder Frau, ob jung oder alt, ob reich oder arm – in einem Punkt sind wir vor Gott alle gleich: Wir sind schuldig. Hier geht es nicht darum, wie viel »Gutes« oder »Böses« ein Mensch getan hat. Wir sind aufgrund unserer Sünde von Gott getrennt. Wir haben Gott und seine Ordnungen missachtet. Wir sind unsere eigenen Wege gegangen. Wir haben uns von Gott entfernt und damit seinen Zorn verdient. Weil Gott ein gerechter und heiliger Gott ist, wird er uns im Gericht zur Rechenschaft ziehen. Aus uns heraus können wir nichts bringen, was zu unserer »Ent-Schuldigung« hilft. Die Schuld des Menschen ist sein größtes Problem. Der einzige Ausweg Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma? Ja, Gott selbst hat einen Weg zur Errettung geschaffen. In der Bibel lernen wir Gott nicht nur als einen heiligen und gerechten Gott, sondern auch als einen liebevollen Vater kennen. Er will nicht, dass wir für ewig verlorengehen und für immer von ihm getrennt sind. Er will vielmehr, dass wir gerettet werden und dann in einer engen Beziehung mit ihm leben – hier und in alle Ewigkeit. Um das möglich zu machen, sandte Gott in seiner Liebe Jesus Christus, seinen Sohn, auf diese Erde. Er sollte die Strafe für unsere Schuld stellvertretend auf sich nehmen. Und genau das tat Jesus. Er wurde Mensch. Er erklärte uns das Geheimnis vom Reich Gottes, dem Herrschaftsbereich Gottes. Er zeigte uns, wie groß Gottes Liebe ist. Jesus starb an einem Kreuz auf dem Hügel Golgatha, nahe der Stadt Jerusalem. Jesus starb an unserer Stelle, wegen unserer Schuld. Gott hat den stellvertretenden Tod Jesu akzeptiert und ihn von den Toten auferweckt. Deshalb können wir von unserem Grundproblem, der Trennung von Gott, befreit werden. Wir brauchen die Strafe für unsere Schuld nicht mehr selbst zu tragen, weil Jesus sie auf sich genommen hat. Auch Du kannst gerettet werden, Du kannst aber auch verlorengehen. Die Entscheidung liegt bei Dir. Möchtest Du gerettet werden und später in der ewigen Herrlichkeit bei Gott sein? Dann solltest Du jetzt unbedingt weiterlesen. 1. Schritt: Erkenne Deine Schuld! Viele Menschen sehen ihre eigene Sünde nicht ein. Andere sehen sie, versuchen aber, sie zu überspielen. Wir sind von Natur aus Schauspieler. Immer wieder haben wir es meisterhaft fertiggebracht, uns zu verstellen und einen anderen Eindruck zu erwecken, als es den Tatsachen entspricht. Aber vor Gott ist alles offenbar. Er kennt uns genau. Wir sind vor ihm wie ein aufgeschlagenes Buch. Er kennt alle Einzelheiten unseres Lebens. Vor Menschen kann man seine Sünden zum Teil verbergen. Man kann die Missachtung der göttlichen Ordnungen mit vielen Entschuldigungen begründen. Aber bei Gott zählen diese Entschuldigungen nicht. In der Bibel lesen wir: »Was der Mensch sät, das wird er ernten« (Galater 6,7). Du hast bestimmt schon viele Deiner Sünden vergessen. Gott vergisst sie nicht so einfach. Vielleicht versuchst Du, Deine Sünden zu verbergen. Gott wird sie ans Licht bringen. Die Sünden, die Du als junger Mann getan hast, die Sünden, die Du als junges Mädchen getan hast, sie werden wieder zum Vorschein kommen. Dann fällt jede Maske. Die Bibel sagt: »Alles, was verborgen ist, wird offenbar werden« (vgl. Lukas 12,2). Dann wird Gott Dich für Deine Sünde zur Rechenschaft ziehen und strafen müssen. Und das, obwohl die Sühnung für die Schuld geschehen ist. Obwohl die Vergebung bereit ist. Aber Vergebung kann nur der empfangen, der sich schuldig weiß. Das Erkennen und Eingestehen der eigenen Sünde ist der erste Schritt zur Errettung. 2. Schritt: Bekenne Deine Schuld! Ich glaube, an keiner Stelle der Bibel wird uns der Weg zur Vergebung der Sünden besser erklärt als in Psalm 32. Die Bibel berichtet uns viel von König David. Er erkannte, dass er vor Gott schuldig war, und er litt darunter. Daraufhin bekannte er Gott seine Sünde, und Gott vergab sie ihm. David schrieb später in Psalm 32,1-5: »Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist! Denn als ich es verschweigen wollte, verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen. Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir ... Darum bekannte ich dir meine Sünde, und meine Schuld verschwieg ich nicht. Ich sprach: ›Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen.‹ Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde.« Gewöhnlich ruft der Kranke den Arzt, und der Ertrinkende schreit um Hilfe. Was tat David, als er seinen sündigen Zustand erkannte? Er wandte sich an Gott und bat ihn um Hilfe. Er bekannte ihm seine Schuld. Und daraufhin empfing er Vergebung. Sicher kannst Du Dich nicht an jede einzelne Sünde in Deinem Leben erinnern. Es geht auch nicht darum, unsere Vergangenheit bis ins Kleinste zu durchforsten. Aber wir müssen erkennen, dass uns nicht nur ein paar gravierende Sünden von Gott trennen, sondern dass unser ganzes Leben von der Sünde gezeichnet ist. Wir haben gegen Gott rebelliert, indem wir unseren eigenen Weg gegangen sind. Unsere ganze Lebenshaltung ist von der Sünde durchdrungen. Doch Gottes Zusage gilt: »Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit« (1. Johannes 1,9). 3. Schritt: Lade Jesus ein, in Dein Leben zu kommen! Wer seinen sündigen Zustand erkennt, verspürt den Wunsch, jemanden zu haben, der ihm von jetzt an zur Seite steht. Gott vergibt, wenn wir bekennen. Es reicht aber nicht aus, nur die sündigen Taten zu bekennen. Wir brauchen jemanden, der uns Kraft gibt, ein neues Leben zu führen. Dieser »Jemand« ist Jesus Christus. Jesus kam, um unsere ganze Schuld wegzunehmen. Aber er will noch mehr tun. Er macht uns zu Kindern Gottes und schenkt uns ein völlig neues Leben. Im Johannes-Evangelium, Kapitel 1, Vers 12, lesen wir die Zusage: »Alle, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu heißen.« Das kannst auch Du heute erleben! Geh an einen Ort, wo Du ganz allein bist, und beginne, mit Jesus zu sprechen. Es kommt bei diesem Gebet nicht auf schöne oder viele Worte an. Wichtig ist, dass Du es ehrlich meinst. Jesus ist da und hört Dich. Er sieht Dein Herz und versteht Dich. Sage ihm mit Deinen eigenen Worten, dass Du jetzt zu ihm kommen möchtest, dass Du erkannt hast, dass Du ein Sünder bist und gegen Gott und Menschen gesündigt hast. Bitte Jesus um Vergebung Deiner Schuld. Dann danke ihm, dass er auch für Deine Sünden am Kreuz gestorben ist. Bleib dann aber nicht auf halbem Wege stehen. Bitte Jesus, jetzt in Dein Leben zu kommen. Sage ihm, dass Du von jetzt an mit ihm leben willst und nicht mehr der Sünde dienen möchtest. Sage Jesus, dass er von jetzt an Dein Herr sein und die weitere Führung Deines Lebens übernehmen soll. Vielleicht fällt es dir schwer, mit eigenen Worten ein Gebet zu formulieren, dann kannst du das folgende Gebet zu deinem eigenen machen, um dein Leben Jesus Christus anzuvertrauen: „Herr Jesus, hier bin ich. Meine Sünden tun mir leid. Meine Kindheit, meine Jugend, meine ganze Vergangenheit bringe ich dir. Herr Jesus, vergib mir. Herr Jesus, wasche mich in deinem Blut. Herr Jesus, rette mich. In der Bibel steht, wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Das glaube ich jetzt. Ich habe schon sehr viel von dir gehört. Aber heute entscheide ich mich für dich. Herr Jesus, ich nehme dich jetzt als meinen Heiland und Erretter auf. Herr Jesus, komm du in mein Herz, komm jetzt in mein Leben; ich will dein sein, und du sollst mein sein für Zeit und Ewigkeit. Von jetzt an will ich dir gehören. Ich will meinen Weg mit dir gehen. Ich will dein Jünger sein. Und ich danke dir, dass du mein Gebet erhört hast. Amen.“ Deine Entscheidung ist entscheidend! Vielleicht möchtest Du die Erklärung der drei Schritte noch einmal lesen? Aber dann tu, was du gerade gelesen hast. Tu es heute. Tu es jetzt! Und dann darfst Du es ganz fest glauben: 1. Wer seine Sünden, sein ganzes altes Leben, im Glauben aufrichtig im Gebet zu Jesus gebracht hat, dem sind seine Sünden vergeben. – Diesen ganzen Vorgang nennt die Bibel auch »Bekehrung«. 2. Wer zu Jesus Christus gebetet und ihn im Glauben in sein Leben aufgenommen hat, der ist ein Gotteskind geworden und hat das ewige Leben. – Dieses Ereignis nennt die Bibel auch »Neue Geburt« (Joh. 3,3). Es ist das Geschenk eines neuen Lebens von Gott. Wenn Du den Weg so weit gegangen bist, darfst Du Dich über Gottes großes Geschenk freuen und ihm immer wieder dafür danken. Jetzt solltest Du Menschen kennenlernen, die dasselbe erlebt haben. Jesus möchte, dass wir in einer guten Gemeinde sein Wort hören und ihn immer besser kennenlernen und gemeinsam mit anderen Christen ihm fröhlich nachfolgen und dienen. Eine der schönsten Erfahrungen für einen echten Christen ist, wenn durch ihn auch andere Menschen Jesus kennenlernen und finden. Wilhelm Pahls
8 Seiten, Best.-Nr.: 5-0
Vom Teenie-Alter an hatte Manfred Kadow eine undefinierbare Sehnsucht. Sie begleitete ihn ständig. Er hatte den innigen Wunsch nach einem tiefen Sinn im Leben, ein unstillbares Verlangen nach einem höheren Ziel. Er war nicht zufrieden mit dem Gedanken: geboren werden, zur Schule gehen, einen Beruf erlernen, Geld verdienen, Familie gründen, Rente beziehen und dann irgendwann einmal der Tod. Er fragte sich: „Ist das alles? Lesen Sie in diesem Bericht davon, wie Manfred Kadow durch Jesus Christus ein sinnerfülltes Leben fand. Echtes Leben gefunden Mein Weg zu Sinn und Erfüllung Vom Teenie-Alter an hatte ich eine undefinierbare Sehnsucht. Sie begleitete mich ständig. Ich hatte den innigen Wunsch nach einem tiefen Sinn im Leben, ein unstillbares Verlangen nach einem höheren Ziel. Ich war nicht zufrieden mit dem Gedanken: geboren werden, zur Schule gehen, einen Beruf erlernen, Geld verdienen, Familie gründen, Rente beziehen und dann irgendwann einmal der Tod. Ich fragte mich: „Ist das alles?“ Irgendetwas sagte in mir: „Es gibt mehr!“ Ich wusste nicht, was es war. Doch eins war mir klar: Ich musste es finden. Mit 18 begann bei mir eine jahrelange Suche nach dem Sinn des Lebens. Sie führte mich durch viele Länder der Welt – mal als Tramper, dann als Seemann. Hier und da jobbte ich und probierte vieles aus, was die Welt so zu bieten hat. Aber was ich wirklich suchte, fand ich nicht. Egal, was ich machte, immer blieb eine Leere in mir und das trotz vieler unvergesslicher Erlebnisse und Abenteuer. Nichts von alledem konnte meine Sehnsucht nach echtem Leben wirklich stillen. So blieb ich am Ende innerlich unerfüllt und kehrte nach vielen Jahren desillusioniert nach Hause zurück. Doch dann hatte ich ein Erlebnis, das zu einer totalen Wende in meinem Leben führte. Voraus ging ein kurzes Gebet, in dem ich Gott aufrichtig bat, mir bei der Suche nach dem wahren Leben zu helfen. Die Antwort kam fast postwendend. Am nächsten Tag traf ich einen jungen Mann, der mich mit einer Frage überraschte: „Kennst du Jesus?“ Nun, ich hatte als Kind Religions- und Konfirmandenunterricht gehabt. Ab und zu ging ich zur Kirche. Öfters hatte ich auch gebetet. Ich glaubte schon, dass es einen Gott gibt. In gewissem Sinne war ich religiös – aber mehr auch nicht. So konnte ich diese Frage des jungen Mannes nicht mit Ja beantworten, denn ich kannte Jesus in Wirklichkeit nicht. Ich hatte keine Beziehung zu ihm. Er schien mir einfach zu weit weg zu sein. Dieser junge Mann lud mich zu einer christlichen Veranstaltung ein, die am selben Tag stattfand. War das Zufall oder eine Antwort auf mein Gebet am Vortag? Ich ging zu dieser Veranstaltung, bei der jemand über das Thema sprach: „Jesus Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Diese Predigt ging mir durch und durch und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Auf einmal wusste ich: Gott ist real und das Leben, wonach ich jahrelang gesucht hatte, finde ich in diesem Jesus. Nicht lange danach bat ich Jesus Christus darum, mir alle meine Schuld zu vergeben, die ich auf mich geladen hatte. Ich öffnete ihm mein Herz und nahm ihn als meinen Herrn und Retter an. Kaum hatte ich zu Ende gebetet, da geschah etwas, was ich mir nicht erklären konnte. Ich spürte plötzlich einen Frieden, den ich vorher noch nie gekannt hatte, und wusste mit absoluter Sicherheit: „Jesus lebt!“ Vorher hatte ich ihn nur vom Hörensagen gekannt, doch in diesem Moment war ich ihm begegnet. Ich hatte plötzlich die Gewissheit, dass er lebt und dass ich jetzt auch ewiges Leben habe. Ich konnte es nicht erklären; ich wusste es einfach. Meine Ruhelosigkeit war vorbei und meine innere Leere gefüllt. Ich war am Ziel meiner Suche nach echtem Leben angekommen. Vom Kirchenvater Augustin stammt der Satz: „Du hast uns zu dir hin geschaffen, o Gott – und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.“ In der Bibel steht dazu, dass Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat. Daher haben wir auch alle eine Sehnsucht nach dem Ewigen. In uns ist ein Vakuum, das nur Gott füllen kann. Wir haben einen Hunger, der durch nichts, was die Welt zu bieten hat, gestillt werden kann – sondern nur allein durch Gott. Nach meiner Hinwendung zu Jesus Christus begann für mich ein neues Leben. Ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Das hat nichts mit äußerer Religiosität zu tun, sondern mit einer echten, lebendigen Beziehung zu Gott. Nun lebe ich mit Jesus schon seit vielen Jahren, und nicht einen einzigen Tag davon habe ich jemals bereut. Gott schenkte mir ein sinnerfülltes Leben und überflutete mich immer wieder mit seiner Liebe und seinem Segen. Dennoch erlebte ich auch Zeiten, die mir nicht leichtfielen, ja, sogar richtig schwer waren. Wie bei jedem anderen, gab es auch bei mir so manche „Baustelle“. Christsein heißt ja nicht, dass man immer nur auf Wolke sieben schwebt. Doch rückblickend kann ich sagen: Jesus hat mich in all den Jahren nie alleingelassen. Er hat mir immer geholfen. Manchmal kam seine Hilfe spät, aber stets rechtzeitig. Und er gab mir eine „Vision“ – eine Bestimmung für mein Leben – für die es sich lohnt, alles zu geben. Seitdem bin ich erfüllt mit dem starken Wunsch, dass noch möglichst viele Menschen Jesus kennenlernen. Nur er schenkt das Leben, wonach sich im Grunde genommen jeder sehnt. Wenn auch du dieses Leben erfahren möchtest, kannst du es finden. Bitte doch Jesus darum in einem persönlichen Gebet. Er selbst hat gesagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ (Johannes 6,37). Folgendes Gebet kann dir dabei eine Hilfe sein: „Herr Jesus, ich komme jetzt zu dir, weil ich erkannt habe, dass ich dich brauche. Bitte vergib mir, dass ich so lange ohne dich gelebt und Dinge getan habe, die dir nicht gefallen. Bitte vergib mir alle meine Sünden. Ich danke dir, dass du für meine Schuld am Kreuz bezahlt hast, und ich nehme dich jetzt als meinen persönlichen Herrn und Retter an. Übernimm du ab heute die Führung meines ganzen weiteren Lebens. Amen.“ Wenn du im Gebet Jesus dein Leben anvertraut hast, würde ich mich freuen, von dir zu hören. Schreibe einfach an das Missionswerk Bruderhand. Gern senden wir dir einige praktische Hilfen für dein neues Leben mit Jesus zu. Manfred Kadow
8 Seiten, Best.-Nr.: 68-0
Beinahe jeder denkt von sich, ein guter Mensch zu sein. Die einen sagen, dass sie fleißig waren und anderen geholfen haben. Andere verweisen darauf, dass sie keine ernsten Verfehlungen begangen haben und halten sich deshalb für gute Menschen. Doch die Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet: Bin ich damit auch gut genug, um in den Himmel zu kommen? Sie können leicht herausfinden, ob Sie es sind, wenn Sie die zehn Gebote (2. Mose 20,1-17) durchgehen. Sind Sie ein guter Mensch? Beinahe jeder denkt von sich, ein guter Mensch zu sein. Die einen sagen, dass sie fleißig waren und anderen geholfen haben. Andere verweisen darauf, dass sie keine ernsten Verfehlungen begangen haben und halten sich deshalb für gute Menschen. Doch die Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet: Bin ich damit auch gut genug, um in den Himmel zu kommen? Finden Sie es heraus! Sie können leicht herausfinden, ob Sie es sind, wenn Sie die zehn Gebote (2. Mose 20,1-17) durchgehen. 1. Ich bin der HERR, dein Gott … Du sollst keine anderen Götter neben mir haben Haben Sie Gott immer an die erste Stelle in Ihrem Leben gesetzt? Jesus sagte: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken“ (Matthäus 22,37). Diese Liebe geht über unsere Liebe zu unseren Eltern, Geschwistern und Freunden hinaus. 2. Du sollst dir keine Götterbilder machen Vielleicht haben Sie sich keine Götterbilder aus Holz oder Stein geschaffen, doch in Ihren Gedanken haben Sie ein Bild von Gott entworfen, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Falsche Götterbilder sind ein Hindernis, um zu dem lebendigen Gott zu kommen. 3. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen Haben Sie den Namen Gottes als Schimpfwort benutzt oder über Gott gelästert? Die Bibel sagt: „Der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht“ (2. Mose 20,7). 4. Du sollst den Feiertag heiligen Ebenso wie Gott in sechs Tagen die Schöpfung vollendete und am siebenten Tag ruhte, brauchen auch wir einen Tag der Woche als Ruhetag. Jede Woche sollen wir einen von sieben Tagen für ihn in Ehren halten. 5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren Wir bringen unseren Eltern keine Ehre entgegen, wenn wir als Kinder ihnen den nötigen Gehorsam verweigern, schlecht über sie reden, sie verachten und uns im Alter nicht um sie kümmern. 6. Du sollst nicht töten Sie sagen, dass Sie dieses Gebot noch nicht übertreten haben. Doch bedenken Sie, was Jesus dazu sagte: „Ihr wisst, dass zu den Vorfahren gesagt worden ist: ›Du sollst keinen Mord begehen! Wer einen Mord begeht, soll vor Gericht gestellt werden.‹ Ich aber sage euch: Jeder, der auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: ›Du Dummkopf‹, der gehört vor den Hohen Rat. Und wer zu ihm sagt: ›Du Idiot‹, der gehört ins Feuer der Hölle“ (Matthäus 5,21-22). Johannes führt weiter aus: „Wer seinen Bruder hasst, der ist ein Totschläger und ihr wisst, dass kein Totschläger das ewige Leben bleibend in sich hat“ (1. Johannes 3,15). Für Gott ist Hass im Herzen ebenso schlimm wie ein Mord. Somit können wir dieses Gebot bereits durch unsere Herzenseinstellung übertreten. 7. Du sollst nicht die Ehe brechen Die Bibel sagt, dass Ehebrecher und Unzüchtige (diejenigen, die Sex außerhalb der Ehe hatten) nicht ins Himmelreich kommen werden (1. Korinther 6,9). Jesus sagte: „Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen“ (Matthäus 5,28). Haben Sie jemals eine andere Person des anderen Geschlechts mit lustvollen Blicken angeschaut oder sogar in der Tat die Ehe gebrochen? 8. Du sollst nicht stehlen Haben Sie etwas unerlaubt an sich genommen, das einer anderen Person gehört (z.B. am Arbeitsplatz, in der Schule, Zuhause usw.)? Vielleicht waren es nur kleine Dinge, die Sie haben mitgehen lassen. Der Wert des gestohlenen Objektes ist nicht ausschlaggebend. 9. Du sollst nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen Wie viele Morde muss man begehen, um ein Mörder zu sein? Nur einen! Ebenso ist auch derjenige ein Lügner, der nur einmal gelogen hat. Vielleicht sind Schwindeln und Betrügen für Sie keine ernsten Sünden. Doch Gott sieht das anders. Eine einzige Sünde, egal welcher Art, genügt, um von Gott getrennt zu sein. 10. Begehre nicht, was deinem Mitmenschen gehört Wir sollen niemals etwas begehren, das einer anderen Person gehört, z.B. sein Haus, sein Auto, sein Geld und schon gar nicht seine Ehefrau. Wir sollen andere nicht beneiden aufgrund ihres Lebensstils, sondern mit dem zufrieden sein, was wir haben. Haben Sie dieses Gebot gehalten? Bilanz Wer von uns kann behaupten, dass er noch keines dieser Gebote gebrochen hat und unschuldig ist? Die Bibel sagt: „Alle haben gesündigt und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck“ (Römer 3,23). Erkennen Sie Ihre Lage? Müssen Sie nicht auch zugeben, dass Sie gesündigt haben und vor Gott schuldig sind? Bekümmert Sie die Tatsache, dass Sie gegen Gott gesündigt haben? Die Bibel sagt, dass wir aufgrund unserer bösen Taten und feindlichen Gesinnung zu Feinden Gottes geworden sind (Kolosser 1,21) und der Zorn Gottes auf uns ruht (Johannes 3,36). Manche denken, dass Gott aufgrund seiner Güte über unsere Sünden hinwegsehen wird. Doch das ist unmöglich. Stellen Sie sich einmal einen menschlichen Richter vor, der bei kriminellen Taten und Vergewaltigungen einfach ein Auge zudrücken würde. Würden Sie ihn weiterhin als einen guten Richter bezeichnen? Nein, derjenige wäre ein bestechlicher Richter! Gott kann niemals ein bestechlicher Richter sein. Er wird darum einmal alle Mörder, Diebe, Ehebrecher, Lügner, Zauberer, Götzendiener, Gotteslästerer usw. bestrafen. Der Ort der Bestrafung ist die Hölle, die ewige Verdammnis (vgl. Offenbarung 21,8). Echte Liebe Gott möchte nicht, dass Sie ewig verloren gehen. Er ist reich an Barmherzigkeit und Mitgefühl. Darum hat er einen Weg bereitet, damit Sie Vergebung Ihrer Schuld erhalten können. Er lädt Sie ein zu ihm zu kommen, um die Vergebung und das ewige Leben als Geschenk anzunehmen. Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie aufgrund mehrerer ernster Vergehen vor einem Richter stehen. Alle Beweise sind überzeugend, ihre Schuld ist bewiesen. Mit Ihren guten Werken aus der Vergangenheit können Sie Ihre Vergehen nicht wieder gut machen. Das Gerichtsurteil lautet: 500.000 € Geldstrafe oder eine längere Freiheitsstrafe. Sie besitzen aber gerade einmal fünf Cent und sind somit völlig unfähig, die Strafe zu bezahlen. Nun stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Im Gerichtssaal sitzt ein Fremder, der sich die ganze Verhandlung mit angehört hat. Nach der Bekanntgabe des Urteils entschließt sich der Fremde, Ihre komplette Schuld auf sich zu nehmen. Er bezahlt die Strafe, das Gericht akzeptiert dies, weil dem Gesetz Genüge getan wurde und erklärt Sie auf der Stelle für frei. Wäre das nicht großartig? Genau das hat Gott vor ca. 2000 Jahren für Sie getan! Die Bibel sagt, dass Gott seinen Sohn, Jesus Christus, auf diese Erde sandte. Jesus hat niemals in seinem ganzen Leben eine Sünde begangen. Er war völlig schuldlos und dennoch nahm er unsere Schuld auf sich, als er am Kreuz auf Golgatha starb. In der Bibel steht: „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist“ (Römer 5,8). Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden. Gott hat dieses Opfer angenommen und ihn von den Toten auferweckt. Darum kann Jesus von sich sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6). Verstehen Sie, wie sehr Gott Sie liebt? Erkennen Sie, dass Sie vor Gott schuldig geworden sind und Vergebung brauchen? Wenn ja, dann tun Sie doch, wozu Gott Sie in Apostelgeschichte 3,19 auffordert: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden.“ Wer Buße tut und sich bekehrt, der empfängt Vergebung seiner Sünden. Wenn Sie sich bekehren möchten, wenden Sie sich ab von Ihren Sünden und vertrauen Sie sich Jesus Christus an. Echtes Vertrauen Es gibt viele Menschen, die „glauben“, dass Jesus existiert, aber sie haben sich ihm nicht anvertraut und ihn nicht als ihren Retter angenommen. Zwischen einem reinen Kopfglauben und echtem Vertrauen besteht ein großer Unterschied. Was bedeutet es, Jesus Christus zu vertrauen? Es bedeutet, dass Sie Jesus so vertrauen wie ein Fallschirmspringer, der aus 5.000 Meter Höhe aus dem Flugzeug springt und sich dabei ganz seinem Fallschirm anvertraut. Der Glaube an Jesus ist – ähnlich wie beim Fallschirmspringen – ein Schritt des Vertrauens. Entscheiden Sie sich gegen ein Leben in der Sünde und für ein Leben mit Jesus. Bitten Sie Jesus, Ihnen Ihre Sünden zu vergeben, in Ihr Leben zu kommen und die weitere Führung Ihres Lebens zu übernehmen. „Doch allen, die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden“ (Johannes 1,12). Möchten Sie diesen Schritt tun, dann können Sie das folgende Gebet zu Ihrem eigenen, persönlichen Gebet machen: „Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du für meine Sünden am Kreuz gestorben bist. Ich erkenne, dass ich dich brauche. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir leid. Herr Jesus, heute entscheide ich mich für dich. Mein Leben soll von diesem Moment an dir gehören. Ich bitte dich, dass du jetzt in mein Leben hineinkommst. Ich vertraue mich dir an. Übernimm du die weitere Führung meines Lebens. In der Bibel steht, wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Das glaube ich. Ich danke dir, dass du jetzt in mein Leben gekommen bist und ich darum ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Bei dem Gebet kommt es nicht auf bestimmte Formulierungen an. Wichtig ist, dass Sie es ehrlich meinen. Die Entscheidung für Jesus ist eine Sache des Herzens. Nachdem Sie Jesus in Ihr Leben aufgenommen haben, wird Gott Sie von innen her verändern. Sie werden anders denken und fühlen. Gott wird Ihnen eine neue Kraft für Ihr Leben geben. Lesen Sie täglich in Ihrer Bibel und gehorchen Sie Seinem Wort. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Es kann sein, dass Sie noch nicht alle Antworten auf Ihre Fragen haben. Doch bedenken Sie: Sie müssen nicht alle Funktionen eines Fallschirms kennen, um ihn benutzen zu können. In der Notsituation ist es besser, schnell zum Fallschirm zu greifen, als erst einmal mit einem Kurs über das Fallschirmspringen zu beginnen. Es könnte sonst sein, dass Sie zu spät zugreifen und völlig unvorbereitet in die Ewigkeit gehen. Bitte schieben Sie Ihre Entscheidung für Jesus nicht auf. Sie wissen nicht, wie viel Zeit Sie dafür noch haben.
8 Seiten, Best.-Nr.: 38-0
Gibt es Hoffnung für Menschen, die am Boden sind? Dieses Traktat spricht Suchende direkt an, Menschen, die sich übersehen, gescheitert oder innerlich leer fühlen. Es zeigt in klaren, einfühlsamen Worten: Bei Jesus gibt es einen Neuanfang! Mit ermutigenden Bibelversen, einem Einladungstext zum Glauben und einem konkreten Gebet zur Lebensübergabe wird das Evangelium liebevoll und verständlich erklärt. Ideal für die persönliche Weitergabe in seelsorgerlichen Gesprächen, auf der Straße oder als Beilage in Briefen und Päckchen. Zielgruppe: Menschen in Lebenskrisen, Suchende, Jugendliche & ErwachseneBesonders geeignet für: Evangelisation, Seelsorge, Krisensituationen, Krankenbesuche „Du kannst neu anfangen – jetzt. Nutze diese Chance!“ Eine neue Chance? Ja, auch für Dich! Fühlst Du Dich übersehen? Ungewollt, ungeliebt, vielleicht sogar aufgegeben? Hast Du das Gefühl, gescheitert zu sein? Bist Du ohne Hoffnung und ohne Perspektive? Vielleicht ist alles zerbrochen, worauf Du gebaut hast: Beziehungen, Träume, Deine Zukunft. Und jetzt stehst Du da: leer, verletzt, am Tiefpunkt. Du fragst Dich: „Gibt es für mich überhaupt noch Hoffnung?“ Ja, die gibt es! Und mehr noch: Da ist jemand, der Dich nicht aufgibt: Jesus Christus. Er ist da, um Dich zu retten. Er liebt Dich. Er sieht Dich. Und Er wirft Dir den Rettungsring zu. Er sagte: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11,28) Für Jesus gibt es keine hoffnungslosen Fälle, sondern nur Menschen von unschätzbarem Wert. Und Du bist einer von ihnen. „Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der HERR, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt!“ (Jeremia 29,11) Vielleicht denkst Du: „Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Für mich ist das nicht mehr möglich.“ Dann hör, was Gott selbst Dir sagt: „Ich bin der HERR, der Gott über alle Menschen. Nichts ist für mich unmöglich!“ (Jeremia 32,27) Was bei Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Und deshalb frage ich Dich: Willst Du nicht heute einen Neuanfang mit Jesus machen? Wenn ja, dann sprich einfach mit Ihm. Du brauchst keine besonderen Worte, sondern nur ein ehrliches Herz. Wenn Du das möchtest, kannst Du dieses Gebet zu Deinem persönlichen Gebet machen: „Lieber Herr Jesus, ich ergreife den Rettungsring, den Du mir zuwirfst. Ich komme zu Dir mit meiner Schuld, mit meinen Fehlern, mit allem, was in meinem Leben schiefgelaufen ist. Bitte vergib mir, dass ich so lange ohne Dich gelebt habe. Komm in mein Leben, mach mich neu. Zeige mir den Weg, den ich gehen soll. Ich will Dir vertrauen und Dir folgen ab heute und für immer. Du sollst mein Herr und mein Retter sein. Amen.“ Wenn Du dieses Gebet von Herzen gesprochen hast, darfst Du wissen: Jesus hat Dich angenommen. Du bist jetzt ein Kind Gottes. Dein altes Leben liegt hinter Dir, ein neues hat begonnen! Gott hat einen guten Plan für Dein Leben. Er geht jeden Schritt mit Dir. Du bist nicht allein. „Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.“ (2. Korinther 5,17) Wenn Du Fragen zu diesem Thema hast, wende Dich an uns. Wir sind gern für Dich da. Lass uns auch wissen, wenn Du eine Entscheidung für Jesus getroffen hast. Wir senden Dir gern kostenlos einige hilfreiche Schriften für Deinen weiteren Weg! Und noch ein wichtiger Tipp: Such Dir eine Gemeinde, in der Jesus im Mittelpunkt steht. Dort wirst Du wachsen, getröstet und gestärkt werden. Du kannst neu anfangen – jetzt. Nutze diese Chance! Lidia Kadow
6 Seiten, Best.-Nr.: 70-0
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Geht es auch ohne Jesus? Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Muslime wenden sich ausschließlich an Allah und lehnen Jesus als Sohn Gottes strikt ab. Daher beten sie auch nie zu ihm. Die Zeugen Jehovas richten ihre Gebete ausschließlich an Jehova; nie an Jesus. Bei der Eröffnung des Kanadischen Parlamentes wurde früher zu Jesus gebetet. Nach zahlreichen Protesten wurde Jesus als Gebetsadresse gestrichen, und nun wird ausschließlich zu Gott gebetet. Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Zeitgenossen Jesu – wandten sich gegen Jesus. Sie nahmen Anstoß an seiner Behauptung, der Sohn Gottes zu sein. Sie beschuldigten ihn sogar der Gotteslästerung, als er sagte, „Gott sei sein Vater, und machte sich (dadurch) selbst Gott gleich“ (Johannes 5,18) und sie trachteten danach, ihn zu töten. Wenn es um die Frage geht, an wen wir uns im Gebet wenden sollen, dann gibt es ein geradezu heilloses Durcheinander. Im Wort Gottes, der Bibel, finden wir jedoch eine klare Antwort. Die Brücke vom Parana In Paraguay stand ich am Ufer eines außergewöhnlich breiten Flusses – es war der Parana! Er entspringt in Brasilien, ist etwa 4000 km lang und bildet mit dem Rio Uruguay das Delta des Rio de la Plata mit einer Wasserabflussmenge von immensen 18 000 m3/s. Steht man am Ufer des Parana, meint man, vor einem riesigen See zu stehen. Stellen wir uns einmal vor, Gott wäre auf der anderen Seite dieses sehr breiten Flusses und wir wollten zu ihm kommen. Der Fluss hat eine so beachtliche Strömung, dass niemand so viel Kraft hat, um zum anderen Ufer zu schwimmen. Außerdem würden Krokodile das Vorhaben vereiteln. Wir haben also keine Chance, zu Gott zu gelangen. So lässt Gott eine Brücke bauen und erklärt uns: „Ich habe euch eine Brücke zu mir gebaut. Es gibt nur eine einzige! Wenn du zu mir kommen willst, musst du diese benutzen. Es gibt keinen anderen Weg. Diese Brücke heißt Jesus!“ Jesus ist der einzige von Gott gesandte Retter! Jesus ist der von Gott, dem Vater, gesandte Retter – das bezeugen uns viele Aussagen des Neuen Testaments: „Und sie (= Maria) wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21). „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17). „Ich (= Jesus) bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden“ (Johannes 10,9). „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen“ (Johannes 5,24). Eine ganz große Provokation in unserer multireligiösen Gesellschaft ist das Wort von Jesus in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Diese Eindeutigkeit aber ist gerade das Markenzeichen von Jesus. Jesus ist Gott! Ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, ist die bedeutendste Frage überhaupt, denn von ihrer richtigen Beantwortung hängt unser ewiger Verbleib ab. Kein noch so angesehener Gelehrter kann uns die Antwort geben, sondern nur Gott allein in seinem Wort. Die folgenden biblischen Aussagen (A1 bis A5) bezeugen, dass Jesus Gott ist: A1: Die Macht Jesu. Er vergibt Sünden. Vier Männer brachten einen Gelähmten zu Jesus (Markus 2,1-12). Wegen der großen Menschenmenge in dem Haus, deckten sie das Dach ab und ließen den Mann auf einer Trage hinunter. Jesus sagte zu dem Kranken (Markus 2,5): „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Einige Schriftgelehrte waren Augenzeugen und dachten: „Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?“ (Markus 2,7). Sie wussten in biblisch korrekter Weise, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Nun hätte ihr schlussfolgerndes Denken einsetzen müssen: Der, der hier vor uns steht, muss also Gott sein! A2: Die Autorität Jesu: Jesus erklärte in Johannes 5,19: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Die zweite Hälfte der Antwort Jesu – dass alles, was der Vater tut, der Sohn in gleicher Weise tun kann – zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! A3: Die Anbetung Jesu: Nach dem biblischen Zeugnis darf nur Gott angebetet werden – kein Engel, kein Mensch, auch nicht Maria, keine Heiligen! (Offenbarung 22,8-9). Auf mannigfache Weise wird Jesus angebetet. Dies belegt eindeutig, dass er Gott ist: Die Weisen aus dem Morgenland waren gekommen, um Jesus anzubeten: „Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten ... und sie fielen nieder und beteten das Kindlein an“ (Matthäus 2,2 + 11). Bei der Steinigung des Stephanus betete dieser zu Jesus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59). Ihm wurde sogleich der Blick in den Himmel gewährt, und er sah Jesus zur Rechten Gottes stehen. Als Thomas erstmals den Auferstandenen sah, zweifelte er, ob es wohl Jesus sei, bis er ihm die von seiner Kreuzigung verursachten Nägelmale und die Narbe an seiner Seite zeigte. Da erkannte er Jesus als Gott und betete ihn an: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28). Von den Jüngern wird gesagt: „Sie aber beteten ihn (= Jesus) an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude“ (Lukas 24,52). Nach Hebräer 1,6 betet die gesamte Engelswelt Jesus an: „Und es sollen ihn (= Jesus) alle Engel Gottes anbeten.“ Ja, sogar alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bringen dem Lamm (= Jesus) Lobpreis und Anbetung: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 5,13). A4: Die ewige Existenz Jesu und sein Wirken in der Schöpfung: Der Anfang des Johannes-Evangeliums lautet (Johannes 1,1-3): „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Noch deutlicher erkennen wir die Gottgleichheit von Jesus, wenn wir für „Wort“ „Jesus“ einsetzen, denn in Vers 14 wird gesagt, dass Jesus das Wort ist: „Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Gott war Jesus. Jesus war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ A5: Weitere Bestätigungen der Gottheit Jesu: Römer 9,5: „Christus…, der da ist Gott über alles, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.“ Diese Aussage, dass Jesus Gott ist, wird durch das „Amen“ noch bekräftigt! 1. Johannes 5,20: „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Jesus ist also Gott in Person und auch das ewige Leben in Person! Hebräer 1,8: Der Text aus Psalm 45,7: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig.“ wird in Hebräer 1,8 zitiert und dort direkt auf Jesus angewandt: „Aber von dem Sohn heißt es (Psalm 45,7): ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.’“ Offenbarung 1,8: Wer sagt in Offenbarung 1,8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“? Es ist der wiederkommende Herr, und das ist eindeutig Jesus! Somit ist Jesus „Gott, der Herr!“ – Jesus ist der „Allmächtige!“ – Jesus ist das „A und O“ – er ist Anfang und Ende! Offenbarung 15,3: In einem Loblied zur Ehre Gottes wird Jesus als der allmächtige Gott bezeichnet: „Und sangen … das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“ Ohne Jesus haben wir Gott, den Vater, nicht! Manche denken, es genügt, an Gott, den Vater, zu glauben und zu ihm zu beten. Aber lehrt das die Bibel? Einige Belegstellen geben uns Aufschluss in dieser Frage: „Damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt (auch) den Vater nicht“ (Johannes 5,23). „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater“ (1. Johannes 2,23). „Wer an ihn (= Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht (an ihn) glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Ohne Jesus haben wir kein ewiges Leben! Zu Gott, dem Vater, und in sein Himmelreich können wir nur durch Jesus, den Herrn, gelangen. Gott selbst hat es so verfügt, dass wir ewiges Leben nur durch Jesus erlangen können. Darum lesen wir in Römer 3,25: „Den (Herrn Jesus Christus) hat Gott für den Glauben hingestellt.“ Das Neue Testament betont: Jesus ist der einzige Weg zum Vater: „Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott, dem Vater, und uns: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5). Für diese Funktion hat Gott weder Maria noch einen Heiligen eingesetzt. Jesus ist der einzige Heilsbringer: „In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Halten wir fest: Um zu Gott, dem Vater, und in das Himmelreich zu gelangen, brauchen wir Jesus! Es gibt keine andere Möglichkeit. Die im Titel gestellte Frage „Geht es auch ohne Jesus?“ ist somit mit einem klaren „NEIN“ zu beantworten. Keiner der anderen sogenannten Retter, außer Jesus, erfüllt die nötigen Qualifikationen und somit kommt einzig und allein Jesus als Retter in Frage. Wie gehe ich über die Brücke? Bezugnehmend auf die eingangs erwähnte Brücke vom Parana stellen wir uns einen Wanderer vor, der die große Brücke mit der Überschrift „Jesus“ sieht. Vom Hörensagen soll es noch andere Brücken geben. Er geht flussabwärts und findet einige Stege, z.B. mit der Aufschrift: Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zeugen Jehovas. Sie sehen nach einer Überquerungsmöglichkeit aus, enden aber schon nach wenigen Metern und führen somit nicht über den breiten Fluss. So benutzt er schließlich die einzig wirkliche Brücke. In Johannes 16,9 spricht Jesus von der größten Verfehlung, die so viele begehen, nämlich über „die Sünde, dass sie nicht glauben an mich.“ Diese Sünde hat ausschließenden Charakter vom Reich Gottes, aber Du kannst sie beseitigen, wenn Du noch heute zu Jesus – bildlich gesprochen – über die Brücke „Jesus“ gehst, d.h. wenn Du Dich im Gebet zu ihm wendest und ein Nachfolger Jesu wirst. Mache ein Gebet wie das folgende zu Deinem eigenen und wende Dich damit an den Retter Jesus: „Herr Jesus Christus, ich habe meine verlorene Situation erkannt, weil ich bisher ohne Dich gelebt und gehandelt habe. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und flehe Dich um Hilfe an. Vergib mir alle Schuld meines Lebens. Meine bisherige Lebensweise war verkehrt, weil ich ohne Dich gelebt habe, aber nun will ich mich in Deine Spur begeben. Ich lade Dich ein, in mein Leben zu kommen. Gib mir Freude dabei, in Deinem Wort, der Bibel, zu lesen und immer mehr von Dir zu erkennen und das neu Erkannte auch umzusetzen. Sei Du nun allezeit mein Herr. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt durch Dich ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gittwernergitt.de
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-0
Viele Menschen fragen sich: Gibt es Gott wirklich? Und wenn ja – wie kann man ihm begegnen? Dieses ansprechend gestaltete Traktat lädt ein, über die wichtigste Frage des Lebens nachzudenken: Bin ich bereit, Gott zu begegnen? Mit klaren Worten zeigt Dietmar Langmann, wie jeder Mensch durch Jesus Christus Vergebung, Frieden und ein neues Leben finden kann. Die Verteilschrift erklärt: Warum Schuld uns von Gott trennt Was Jesus am Kreuz für uns getan hat Wie man Vergebung empfangen und ein neues Leben beginnen kann Wie ein Gebet der Hinwendung zu Jesus aussehen kann Am Ende enthält das Traktat eine Einladung, Jesus persönlich aufzunehmen, sowie einen Gutschein für eine kostenlose Bibel und ein Taschenbuch. Zielgruppe: Suchende, Zweifler, Namenschristen und Menschen, die über Glauben und Ewigkeit nachdenken. Ideal zum Weitergeben: In Gemeinden, bei Evangelisationen und Straßeneinsätzen Für Verteilaktionen, Büchertische oder persönliche Gespräche Gott begegnenIst das möglich?Frieden finden. Schuld loswerden. Neu anfangen. „Gott gibt es nicht!“, sagte ein junger Mann einmal zu mir. „Und wenn, dann ist er wie ein alter Opa im Himmel. Blind, schwerhörig und längst tot. – Und die Bibel? Die ist doch auch nur ein Märchenbuch mit alten, übertriebenen Geschichten.“ Solche Aussagen höre ich oft. Und vielleicht denkst du ähnlich. Aber ich habe Gott ganz anders erlebt. Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist real. Ich habe ihn persönlich kennengelernt. Ich habe ihn gebeten, in mein Leben zu kommen. Er hat mir vergeben, mich angenommen und er ist mein Retter geworden. Jesus lebt und er will auch dein Leben verändern. Er ist am Kreuz für unsere Schuld gestorben. Doch er blieb nicht im Grab. Er ist auferstanden. Die Bibel sagt sogar, dass er eines Tages wiederkommen wird. Sichtbar und mit großer Macht. In Lukas 21,26–27 beschreibt Jesus selbst dieses Geschehen: „Die Menschen sind voll lähmender Angst und Ungewissheit darüber, was mit der Welt noch passieren wird; denn sogar die Kräfte des Weltalls werden durcheinandergeraten. Und dann werden alle sehen, wie der Menschensohn [Jesus] mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommt.“ Jesus wird wiederkommen. Nicht als Kind in der Krippe, sondern als Richter und König. Dann wird er, der Schöpfer unseres Lebens, uns zur Rechenschaft ziehen. Bist du darauf vorbereitet? Die Bibel sagt, dass es am Ende nur zwei Wege geben wird. Die einen werden bei Gott im Himmel, in der ewigen Herrlichkeit sein. Die anderen werden für immer von ihm getrennt sein. Die Bibel nennt diesen Ort die Hölle. Diese Wahrheit ist unbequem, doch sie fordert uns heraus, darüber nachzudenken: Bin ich bereit, Gott zu begegnen? Viele meinen: Wenn ich mich anstrenge und Gutes tue, dann wird Gott schon mit mir zufrieden sein. Aber die Bibel sagt: Unsere Schuld trennt uns von Gott. Jede Lüge, jeder verletzende Gedanke, jedes böse Wort und auch unser Unglaube Gott gegenüber stehen zwischen ihm und uns. Durch die Sünde ist ein Riss entstanden. Ein tiefer Abgrund hat sich aufgetan. Kein Mensch kann aus eigener Kraft zu Gott gelangen. Aber Gott hat eine Lösung geschaffen. Jesus ist gekommen, um uns zu retten. Es gibt Hoffnung, weil Jesus dir vergeben will. Am Kreuz hat er die Strafe für unsere Schuld getragen, auch für deine. Er ließ sich ans Kreuz schlagen, weil er dich liebt. Dort auf Golgatha nahm er alles auf sich, was dich von Gott trennt. Er bezahlte, was du niemals hättest begleichen können. Ein neues Leben mit Jesus Wenn du Vergebung suchst und Frieden mit Gott haben möchtest, dann darfst du zu Jesus kommen. Du kannst ihn im Gebet bitten, dir zu vergeben und dein Herr zu werden. Die Bibel sagt in Johannes 1,12: „All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.“ Im Gebet kannst du mit Jesus reden. Wenn dir die Worte fehlen, mache doch dieses Gebet zu deinem Gebet: Herr Jesus Christus, ich sehne mich nach echtem Leben und nach Frieden mit Gott. Ich habe erkannt, dass ich schuldig vor dir bin und so vor dir nicht bestehen kann. Ich brauche dich. Ich glaube, dass du am Kreuz für mich gestorben bist und mich retten möchtest. Darum bitte ich dich: Vergib mir meine Sünden. Reinige mich von aller Schuld. Ich nehme dich jetzt in mein Leben auf und vertraue dir mein ganzes weiteres Leben an. Komm jetzt in mein Leben, mach es neu und sei du ab heute der Herr in meinem Leben. Amen. Wenn du dieses Gebet aufrichtig gesprochen hast, darfst du wissen: Jesus hat dich gehört. Er hat dir vergeben. Du gehörst jetzt zu ihm. Du bist ein Kind Gottes geworden und Teil seiner Familie. Die Kluft zwischen dir und Gott besteht nicht mehr. Und du darfst gewiss sein: Eines Tages wirst du in der Ewigkeit bei Jesus sein, in seiner Herrlichkeit. Mit deiner Entscheidung hat ein neues Leben für dich begonnen. Gott hat dir ein wunderbares Geschenk gemacht: Vergebung deiner Schuld, Rettung und ein neues Leben. Nimm dir doch gleich einen Augenblick Zeit und danke Jesus dafür. Du darfst ganz einfach mit ihm reden, so wie mit einem guten Freund, und ihm sagen, wie froh du bist, dass er dich angenommen hat. Lerne Jesus besser kennen. Lies täglich in der Bibel. Am besten beginnst du mit dem Neuen Testament. Rede mit Gott im Gebet. Sprich mit ihm über alles, was dich beschäftigt. Und schließe dich einer Gemeinde an, in der die Bibel ernst genommen und das Evangelium von Jesus Christus klar verkündigt wird. Menschen bereiten sich auf vieles vor: auf Schule, Beruf, Urlaub oder das Wochenende. Aber das Wichtigste ist: Bist du vorbereitet, Gott zu begegnen? Jesus soll die Nummer eins in unserem Leben sein. Ich wünsche dir, dass du Jesus persönlich kennenlernst. Dein Leben wird nicht ärmer. Du wirst gewinnen. Und du darfst dich freuen auf die Ewigkeit bei Gott. Er wartet auf dich. Dietmar Langmann
6 Seiten, Best.-Nr.: 24-0
Dieser Flyer möchte dazu motivieren, einen Vortrag von Prof. Dr. Werner Gitt auf YouTube anzuhören. Darin geht er auf folgende Fragen ein: Wie können wir sicher sein, dass unser Leben ein gutes Ende hat? Woher kommen wir? Warum leben wir hier? Wohin gehen wir? Außerdem befindet sich auf dem Flyer ein Gutschein für das Buch "Fragen, die immer wieder gestellt werden" und für eine Bibel (Altes und Neues Testament, Übersetzung: Schlachter 2000). Ab einer Bestellmenge von mind. 2.500 Stück ist der Eindruck einer eigenen Kontaktadresse möglich.
2 Seiten, Best.-Nr.: 204-0
Stell dir vor, du hättest einen Wunsch frei. Was wäre dein Herzenswunsch? Laut Umfragen wünschen sich viele Menschen Gesundheit, Sicherheit und ein erfülltes Leben. Doch oft bleibt die Sehnsucht unerfüllt. Manche geben auf und denken, dass ihre Träume unerreichbar sind, während andere in Religion, Esoterik oder Reichtum nach Erfüllung suchen – doch ohne Erfolg. Die Leere bleibt, denn es sind menschliche Versuche, den Hunger der Seele zu stillen. Augustinus sagte: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Gott.“ Nur Gott kann die tiefe Sehnsucht des Herzens stillen. Und er tut es durch Jesus Christus, der uns wahres und erfülltes Leben schenken möchte. Millionen haben das erkannt und in Jesus das gefunden, wonach sie lange gesucht hatten. Bitte Jesus im Gebet um Vergebung deiner Sünden und öffne ihm dein Herz, damit er in dein Leben kommt und die weitere Führung übernimmt. Wenn du es ehrlich und aufrichtig meinst, dann wirst du Jesus begegnen. Er wird dich mit offenen Armen empfangen und dir das echte, wahre und erfüllte Leben schenken. Lass deine Suche hinter dir!Finde, wonach du dich sehnst! Stell dir einmal vor, du hättest einen Wunsch frei. Was würdest du dir wünschen? Ich meine jetzt nicht einen Geburtstags- oder Weihnachtswunsch. Nein! Was wünscht du dir wirklich? Was ist dein Wunschtraum? Wonach sehnst du dich? Laut Umfragen wünschen sich viele Menschen Gesundheit, finanzielle Sicherheit und eine höhere Lebensqualität. Angesichts von Kriegen, Terrorismus und zunehmender Gewalt sehnt man sich nach Sicherheit, Frieden und Geborgenheit. Andere wünschen sich einen Beruf, in dem sie so richtig aufgehen können, der ihnen Freude und Erfüllung bringt. Manche möchten ein Haus erwerben, eine Familie gründen und Kinder haben. Andere würden gern reich werden, viel reisen und das Leben in vollen Zügen genießen. Was wünscht du dir? Wovon träumst du? Was ist überhaupt ein Herzenswunsch? Und was bedeutet „Sehnsucht“? Jemand hat die „Sehnsucht“ einmal mit einem innigen Verlangen nach etwas beschrieben, dessen Erfüllung man aus tiefstem Herzen heraus begehrt und bislang nicht bekommen hat. So geht es vielen Menschen Sie leben weit entfernt von dem, wonach sie sich zutiefst sehnen. Oft erscheint ihnen das Ersehnte unerreichbar zu sein. Wie geht man damit um? Nun, so mancher schließt mit seinem Herzenswunsch ab und sagt sich: „Ach, daraus wird sowieso nichts. Warum ständig auf etwas hoffen, was sowieso nie eintrifft? Man wird ja doch nur immer wieder enttäuscht.“ Einige suchen in Religionen oder in der Esoterik, in Dingen, die mit dem Jenseits zu tun haben. Sie ahnen, dass das, was sie suchen, in der sichtbaren Welt nicht zu finden ist. Andere versuchen zu Reichtum zu gelangen, damit sie sich alles kaufen können. Wiederum andere stürzen sich vielleicht in erotische Abenteuer, wechseln ständig den Partner in der Hoffnung, endlich die Person zu finden, die ihnen das gibt, was sie schmerzlich vermissen. Doch letztendlich sind das alles nur Versuche, die nicht das Erhoffte bringen. Warum die Leere? Weil dies menschliche Versuche sind, den Hunger der Seele zu stillen. Es ist alles irgendwie nur Ersatzbefriedigung. Und was am Ende bleibt, ist eine gähnende Leere. In einem früheren Song der Rockgruppe The Rolling Stones heißt es: I can‘t get no satisfaction I can‘t get no satisfaction ‘Cause I try and I try and I try and I try I can‘t get no, I can‘t get no. Dies bedeutet: Ich finde einfach keine Befriedigung, auch wenn ich es versuche und versuche und immer versuche. Ich finde einfach keine Befriedigung. Mit dieser Aussage können sich sehr viele Menschen identifizieren. Man sucht überall, um Erfüllung zu finden. Doch irgendwie bringt das alles nicht das, was man sich erhofft. Das Herz bleibt leer und die Sehnsucht ungestillt. Warum finden viele kein erfülltes Leben? Könnte es sein, dass sie bei all dem Suchen eine ganz wichtige, ja die entscheidende Person außer Acht lassen, nämlich die Person, die einem das Leben gegeben hat und die am besten weiß, was der Mensch braucht? Und diese Person ist Gott. Er hat uns geschaffen, und zwar mit einer Absicht. Er möchte, dass wir aus der Gemeinschaft mit ihm ein sinnerfülltes Leben finden. In uns ist ein Vakuum, das nur Gott füllen kann. Alles, was diese Welt uns zu bieten hat, ist nicht in der Lage, diese innere Leere zu füllen. Einer der einflussreichsten und bedeutendsten Theologen der Vergangenheit, der Kirchenvater Augustin, hat einmal gesagt: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Gott.“ Nur Gott, der die Sehnsucht in unser Herz gelegt hat, kann und will diese Sehnsucht stillen. Und er tut es durch Jesus Christus. Jesus sagte: „Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss“ (Johannes 10,10). Damit meinte er ein Leben, das dem Menschen die wahre Erfüllung bringt. Das können Millionen von Menschen bestätigen, die nach langem Suchen endlich das gefunden haben, wonach sie sich im Grunde genommen gesehnt hatten. Sie haben es nicht in weltlichen, materiellen Dingen gefunden, auch nicht in einer Religion, sondern sie haben es in einer Person gefunden, in der Person Jesus Christus. Ich bin einer von denen, die nach jahrelangem Suchen endlich das gefunden haben, wonach sie sich schon immer gesehnt hatten. Wie lange bist du schon am Wünschen, am Hoffen und am Sehnen und am Suchen? Was hast du nicht schon alles versucht, um das wahre Glück zu finden? Vielleicht hast du dich dabei sogar in Gebiete gewagt, die Gott überhaupt nicht gefallen, die dir schaden und sogar lebensgefährlich sind. Ich möchte dir sagen, dass noch heute deine Suche zu Ende gehen kann, dass du endlich das findest, wonach du dich im Grunde genommen schon immer gesehnt hast. Jesus sagte: „Ich bin die Tür“ (Johannes 10,7). „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Johannes 14,6). Willst du diesem Jesus nicht vertrauen? Wie vielen Menschen hast du schon vertraut? Und wie oft wurdest du enttäuscht? Doch Jesus wird dich nicht enttäuschen. Dazu liebt er dich viel zu sehr. Er hat das, wonach du suchst. Vielleicht fragst du: Wie finde ich diesen Jesus? Wo kann ich ihm begegnen? Erst einmal: Du findest Jesus nicht in irgendeiner Religion, in der Esoterik oder in okkulten Praktiken wie Magie, Spiritismus und was es da nicht alles an schrecklichen Einflüssen gibt. All diese Dinge sind äußerst gefährlich und werden dich früher oder später kaputt machen. Jesus findest du, wenn du ihn bittest, dass er in dein Leben hineinkommt. Jesus ist nicht fern von dir. Ja, er ist im Grunde genommen eigentlich nur ein Gebet weit von dir entfernt. Und er wartet darauf, dass du ihn anrufst. Sage ihm, dass du ihn kennenlernen möchtest, und bitte ihn – und das ist ganz wichtig – um Vergebung, dass du so lange Zeit ohne ihn gelebt hast. Bitte ihn um Vergebung für all die Dinge, die du getan hast, die Gott nicht gefallen. Und dann öffne dein Herz für ihn und bitte ihn, dass er in dein Leben hineinkommt und ab heute dein weiteres Leben in seine Hände nimmt. Wenn du es ehrlich und aufrichtig meinst, dann wirst du Jesus begegnen. Er wird das wahrmachen, was er versprochen hat. Er hat gesagt: „Wer zu mir kommt, den weise ich niemals zurück“ (Johannes 6,37). Jesus wird dich mit offenen Armen empfangen, und er wird dir das echte, das wahre und das erfüllte Leben schenken. Wage es doch heute mit Jesus! Du wirst nicht enttäuscht werden! Wenn du Fragen hast, darfst du uns gern schreiben. Gern helfen wir dir weiter! Manfred Kadow
8 Seiten, Best.-Nr.: 67-0
Manfred Röseler befasst sich mit einer grundlegenden Frage: Was kommt nach dem Tod? Dem Menschen ist die Ewigkeit ins Herz gelegt, sodass jeder in gewisser Art und Weise weiß, dass das Leben mit dem Tod nicht vorbei ist. Doch sollte man sich bei dieser Frage nicht auf bekannte Persönlichkeiten stützen, eine sichere Antwort kann nur Gott geben. Und Gott spricht in seinem Wort von nur zwei Wegen: Dem Breiten, der ins ewige Verderben führt und dem Schmalen, der in die Herrlichkeit führt. Durch Jesus Christus können wir auf den schmalen Weg in die Herrlichkeit kommen, wozu Manfred Röseler auch die Leser einladen möchte. Was erwartet mich nach diesem Leben? Das Leben um uns herum verändert sich in einem rasanten Tempo. In unserem ausgefüllten Alltag müssen wir uns auf die Gegenwart konzentrieren. Wer hat da schon Zeit, sich mit Themen über das Jenseits zu beschäftigen? Die Fragen nach dem Tod und der Ewigkeit werden häufig verdrängt. Selbst für ältere Menschen sind diese Themen oft tabu. Wer sie allerdings umgeht, läuft Gefahr, den größten Fehler seines Lebens zu begehen. Für uns zählen Fakten. Gibt es im Hinblick auf das Leben nach dem Tod sichere Aussagen? Die Bibel lehrt, dass Gott das Wissen um die Ewigkeit jedem Menschen ins Herz hineingelegt hat (Prediger 3,11). Jeder Mensch hat somit ein gewisses inneres Wissen darüber, dass das Leben nach dem Tod nicht vorbei ist. Es ist interessant, dass es kein Volk auf dieser Erde gibt, in dem der Glaube an ein Leben nach dem Tod nicht zu finden wäre. In allen Religionen geht man von einem Weiterleben nach dem Sterben aus. Gewissheit über die Zukunft Es gibt zahlreiche Spekulationen und Meinungen darüber, wie das Leben nach dem Tod aussehen könnte. Wir dürfen dabei nicht den Fehler machen, uns auf die Ansichten populärer Persönlichkeiten zu verlassen. Auch sie können irren. Eine sichere Auskunft über die Zukunft bekommen wir nur von dem, der uns gemacht hat, uns kennt und selbst ewig ist: Das ist Gott. Er kann Sicheres über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sagen. Gott hat seit der Schöpfung der Welt immer wieder zu uns Menschen gesprochen. Er hat sich uns mitgeteilt durch Worte und Taten. Unzählige Menschen haben dies in unterschiedlicher Weise erlebt. In eindeutiger und absolut zuverlässiger Form ist Gottes Botschaft an uns in der Bibel verfügbar. Auf sie können wir uns hundertprozentig verlassen. Die Bibel lehrt, dass unser Leben nach dem Tod in direkter Beziehung zu unserem irdischen Leben steht. Es ist daher nicht egal, wie wir jetzt leben. Würde unser Leben mit dem Tod für immer beendet sein, könnten wir tun, was wir wollen. Niemand würde uns zur Rechenschaft ziehen. Nun aber ist unser Leben mit unserem Sterben nicht beendet. Gott hat uns für die Ewigkeit bestimmt. Die Bibel sagt in Hebräer 9,27: „Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht.“ Eine ehrliche Diagnose Gott kennt unser Leben ganz genau. Er weiß wie wir gelebt haben. Er kennt jede gute und auch jede böse Tat. Bei dem Gericht, das auf unser Sterben folgt, werden wir gerichtet nach unseren Werken (Offenbarung 20,12). Wird es dann einen Menschen geben, der sagen kann, dass er nie gesündigt hat? In Römer 3,23 lesen wir: „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.“ So sehr wir uns auch darum bemühen, unser Leben zu bessern, unsere Schuld vor Gott können wir niemals ungeschehen machen. Wir alle haben Gottes Gebote übertreten. Was ist nun mit Sünde gemeint? Jesus erklärte uns (Matthäus 15,19-20): „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Aussagen, Verleumdungen. Das ist es, was den Menschen in Gottes Augen unrein macht.“ Gibt es demnach einen Menschen, der sich als unschuldig bezeichnen kann? Ganz sicher nicht! Wenn jemand stirbt, ohne Vergebung seiner Schuld empfangen zu haben, wird er bei Gottes Gericht durchfallen. Auf ihn wartet das ewige Getrenntsein von Gott, die ewige Verdammnis. Auf diejenigen, die ihr Leben hier auf der Erde Jesus Christus anvertraut und Vergebung ihrer Schuld empfangen haben, wartet das ewige Leben, die ewige Herrlichkeit bei Gott. Von diesen zwei ganz unterschiedlichen Gruppen hat Jesus in Matthäus 7,13-14 gesprochen: Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden. Jesus spricht hier von zwei Wegen: einem breiten und einem schmalen Weg. Menschen, die sich auf dem breiten Weg befinden, gehen in die ewige Verdammnis. Diejenigen aber, die auf dem schmalen Weg sind, werden in die ewige Herrlichkeit eingehen. Der Ort der Herrlichkeit wird beschrieben als ein Platz, wo Gott gegenwärtig ist. Er wird auch als „Himmel“ bezeichnet. Es ist ein Ort der Harmonie, der Freude und der Zufriedenheit. Dort gibt es keine Tränen, kein Leid, keinen Schmerz, keinen Kummer und auch keine Ungerechtigkeit (vgl. Offenbarung 21,1-7). Der Ort der Verdammnis wird als ein Ort der Qual beschrieben. Er wird auch als „Hölle“ bezeichnet. Gott ist dort nicht gegenwärtig. Menschen werden dort ihre gerechte Strafe empfangen für ihren Unglauben, Egoismus, Mord, Ehebruch, für ihr ausschweifendes Leben, für jeden Betrug und besonders für ihre Untreue Gott gegenüber. Der Ort des Verderbens ist ein Ort der Feuerflammen, an dem Heulen und Zähneklappern sein wird (vgl. Offenbarung 21,8; Matthäus 13,49-50). Angesichts dieser Aussagen sollte sich jeder die Frage stellen: „Auf welchem Weg befinde ich mich?“ Von Natur aus befindet sich jeder Mensch auf dem breiten Weg, der in die Verdammnis führt. Wir sind aufgrund unserer Schuld alle von Gott getrennt. Ohne Gottes gnädiges Eingreifen kann niemand von uns in den Himmel – den Ort der Herrlichkeit – kommen. Der Weg der Rettung Gott kennt unsere verzweifelte Situation ganz genau. Er weiß um das Problem unserer Schuld. Deshalb hat er aus Liebe einen Weg bereitet, um uns aus dieser Not zu befreien. Die Lösung liegt in Jesus Christus bereit. Jesus, der Sohn Gottes, nahm die Strafe für unsere Schuld auf sich, weil er uns liebt. Er sühnte unsere Schuld als er stellvertretend für uns am Kreuz auf Golgatha starb (vgl. Jesaja 53,4-5). Jetzt bietet uns Jesus die Vergebung unserer Schuld und das ewige Leben bei Gott an. Es liegt an uns, ob wir dieses Angebot annehmen wollen oder nicht. Auf welchem Weg befinden Sie sich? Sind Sie auf dem breiten Weg, der in die Verdammnis führt oder auf dem schmalen Weg, der zum Leben führt? Jesus spricht in Matthäus 7 von der Möglichkeit, von dem breiten auf den schmalen Weg zu wechseln. Er sagt: „Geht ein durch die enge Pforte!.“ Diese Pforte ist Jesus selber. An anderer Stelle erklärt er (Johannes 10,9): „Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eintritt, wird er gerettet werden.“ Viele Menschen meinen, dass sie Jesus nicht brauchen, um in den Himmel zu kommen. Sie denken, dass irgendwann einmal alle Menschen gerettet werden, unabhängig davon, wie sie gelebt haben. Diese Meinung ist von der Bibel her unhaltbar. Nur diejenigen kommen in den Himmel, die sich zu Jesus Christus bekehrt haben. Nur wer durch die „enge Pforte“ hindurchgeht, kann von dem breiten auf den schmalen Weg wechseln. Andere Menschen halten sich für gut und meinen, dass Gott mit ihnen zufrieden sein müsste und sie deshalb in den Himmel kämen. Dabei beachten sie aber nicht, dass bereits eine Sünde ausreicht, um uns von Gott zu trennen. Gott ist gerecht und heilig. Er kann keine Sünde im Himmel dulden, nicht eine einzige. Kein Mensch kann diesen Maßstab Gottes durch einen ordentlichen Lebenswandel erfüllen. Jeder von uns benötigt daher die Rettung durch Jesus. Was erwartet Jesus von uns? Jesus erwartet, dass wir durch die enge Tür hindurchgehen und somit vom breiten auf den schmalen Weg wechseln. In Apostelgeschichte 3,19 lesen wir: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden.“ Den Wechsel vom breiten auf den schmalen Weg bezeichnet die Bibel mit dem Begriff „Bekehrung“. Bei der Bekehrung wendet sich der Mensch ab von der Sünde. Er bittet Jesus um Vergebung aller seiner Sünden. Er nimmt Jesus im Glauben in sein Leben auf und vertraut sein ganzes zukünftiges Leben ihm an (vgl. Johannes 1,12 und 3,16). Wenn Sie sich heute bekehren möchten, können Sie sich im Gebet an Jesus wenden und das folgende Gebet zu Ihrem eigenen Gebet machen: „Herr Jesus, ich danke dir, dass du mich lieb hast und für mich am Kreuz auf Golgatha gestorben bist. Ich danke dir, dass du meine Sünden auf dich genommen und damit die Strafe für meine Schuld bezahlt hast. Ich bekenne dir, dass ich ein Sünder bin und vor dir schuldig geworden bin. Meine Sünden tun mir leid. Ich bitte dich, mir alle meine Sünden zu vergeben. Ich vertraue mein Leben dir an und nehme dich jetzt in mein Leben auf. Du sollst der Herr meines Lebens sein. Ich bekehre mich jetzt zu dir. Dir möchte ich gehören und dir nachfolgen mein Leben lang. Ich danke dir dafür, dass du mich erhört hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen!” Mit Ihrer Bekehrung zu Jesus haben Sie den breiten Weg verlassen, der in die Verdammnis führt, und sind jetzt auf dem schmalen Weg, der zum Himmel führt. Sie dürfen wissen, dass auf Sie die ewige Herrlichkeit bei Gott wartet. Ich schlage vor, dass Sie gerade jetzt noch einmal beten und Jesus dafür danken, dass er Ihnen alle Ihre Sünden vergeben und Sie zu einem Kind Gottes gemacht hat. Auf Sie wartet eine wunderbare Zukunft. Deshab brauchen Sie keine Angst vor dem Tod zu haben. Nachdem Sie sich für Jesus entschieden haben, sollte es Ihr Wunsch sein, Gott und seinen Willen immer besser kennenzulernen. Dazu ist es nötig, dass Sie die Bibel lesen. Gott redet mit Ihnen durch sein Wort, die Bibel. Außerdem ist es wichtig, dass Sie beten. Durch das Gebet reden Sie mit Gott. Dann brauchen Sie auch Gemeinschaft mit anderen Christen. Schließen Sie sich einer christlichen Gemeinde an, in der die Bibel als das Wort Gottes verkündigt wird. Falls Sie diese grundlegende Entscheidung für Jesus getroffen und das obige Gebet zu Ihrem Gebet gemacht haben, würde ich mich freuen, wenn Sie uns dies mitteilen würden. Wir möchten Ihnen gerne einen kostenlosen Bibelfernkurs und weitere Hilfen für Ihr neues Leben zukommen lassen. Manfred Röseler
8 Seiten, Best.-Nr.: 26-0
Herbert Henggi erzählt seine bewegende Lebensgeschichte. Als erfolgreicher Eishockey- und Fußballspieler und Lead-Gitarrist einer Band könnte man meinen, er wäre zufrieden gewesen mit seinem Leben. „ Aber nach den Erfolgsorgien fand ich mich in tiefer Sinnlosigkeit.“ Durch seine Vermieterin wurde er zum ersten Mal auf Jesus hingewiesen und obwohl er ihn akzeptierte, wollte er nichts weiter mit ihm zu tun haben. Mitten in der Nacht wurde er dann von einem jungen Christen geweckt, der sich an sein Bett setzte und ihm von Jesus erzählte. Henggi entschied sich für Jesus und nahm ihn in sein Leben auf. Nun ist er nicht mehr von Sinnlosigkeit geplagt und ermutigt den Leser, dass auch er diese Entscheidung für Jesus fällen kann. Leben am Limit Ich war jung und hatte keine Zeit zu verlieren. Oft war ich überbeschäftigt. Meine Ausbildung hätte Priorität Nr. 1 sein sollen. Doch für mich war sie eine nebensächliche Pflicht. Was mich wirklich beschäftigte, waren meine Hobbys. Als Torhüter einer Eishockeymannschaft musste ich hart trainieren, um nicht durch den Ersatztorwart ausgestochen zu werden. Schließlich gehörten wir zur ersten Amateurliga. Ich hatte Ambitionen zur Juniornationalmannschaft aufzusteigen. In der Sommerpause spielte ich mit gleicher Begeisterung Fußball. Ich musste fit bleiben. Aufgrund meiner Kondition wurde ich zum Libero. Aber befriedigt war ich nicht! Ich begab mich in eine dritte, ganz entscheidende und bestimmende Leidenschaft, die Musik. Als Lead-Gitarrist setzte ich alles ein. Unsere Band, die »Black Angels«, durfte nicht auffliegen. Wir genossen es im Rampenlicht zu stehen und bewundert zu werden, besonders von den Frauen. Ich wusste nicht, wie ich mit all den Terminen zurechtkommen sollte. Aber nach allen Erfolgen fand ich mich in tiefer Sinnlosigkeit. Ich fühlte mich einsam und leer. Ich war gehetzt und ruhelos. In dieser Zeit wurde ich auf andere Werte aufmerksam gemacht. Zuerst durch meine Vermieterin. Sie bezeichnete sich als bewusste Christin und arbeitete aktiv in einer Gemeinde mit. Ja, ich akzeptierte diesen Jesus, von dem sie immer sprach. Aber darüber hinaus hatte ich nichts mit ihm zu tun. Dennoch kreisten meine Gedanken immer öfter um die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Frage nach dem Tod. Eines Tages hatte sie Besuch von einem jungen Christen. Weil ich zu Tageszeiten nicht erreichbar war, besaß dieser Mann doch tatsächlich die Unverfrorenheit, mich mitten in der Nacht zu wecken. Er setzte sich an mein Bett und begann mit mir über Jesus und mein Leben zu sprechen. Er behauptete, in Jesus Christus den Sinn des Lebens gefunden zu haben. Jesus habe sein Leben total verändert. Und dann erklärte er mir, dass meine Schuld mich von Gott trennt. Das, was mir fehle, sei die persönliche Beziehung zu Gott. Ich brauche Vergebung meiner Sünden und Gewissheit der Errettung durch Jesus. Ich überlegte: Ideale und Idole hatte ich ja genug. Aber, die Sicherheit und Freiheit, die dieser Mann hatte, kannte ich nicht. Da saß er vor mir und behauptete, er kenne die Antwort auf mein Fragen und Suchen: Jesus Christus! Ich zögerte. Sollte ich ihn rausschmeißen oder seine Worte akzeptieren? Als Sportler und Musiker war ich es gewohnt, Risiken einzugehen. Zu verlieren gab es nichts – außer meiner Maske. Und so war ich bereit, es mit diesem Jesus zu versuchen. Wir sprachen gemeinsam ein Gebet, das ungefähr so lautete: »Herr Jesus, ich öffne dir die Tür zu meinem Leben. Vergib mir meine Sünden, meinen Unglauben, meine ganze Schuld. Ich nehme dich jetzt auf als meinen Erretter und Herrn. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Verändere mich, so, wie du mich haben willst. Ich danke dir, dass du auch für meine Schuld am Kreuz gestorben bist. Danke, dass du mir jetzt vergeben hast und in mein Leben gekommen bist. Amen.« Dieses einfache Gebet erhörte Gott. Es ist schwer zu erklären. Aber in mir ist etwas Neues entstanden: das wahre, ewige Leben. Ich wurde ein neuer Mensch. Durch dieses Gebet zog Jesus in mein Leben ein. In dieser Nacht wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass Jesus mich ernst nimmt. Ich erkannte, dass Gott einen Plan für mein Leben hat. Jetzt bin ich nicht mehr ziel- und ruhelos. Ich habe den Sinn meines Lebens gefunden. Vor allem aber weiß ich, dass Gott mir meine Schuld vergeben hat. In der Bibel steht (1. Johannes 1,9): »Wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht, dass er uns unsere Sünden vergibt und uns von aller Schuld reinigt.« Und in Johannes 1,12 heißt es: »Allen, die ihn [Jesus] aufnahmen, gab er das Recht, Gottes Kinder zu heißen.« Viele meinen, es sei ein Risiko, Jesus anzunehmen. Ich kann sagen, dass es die wichtigste Entscheidung meines Lebens war. Diesen Bericht habe ich geschrieben, weil ich weiß, dass Sie dieselbe Erfahrung mit Jesus Christus machen können, wenn Sie sich ihm anvertrauen. Und das wünsche ich Ihnen! Herbert Henggi
4 Seiten, Best.-Nr.: 2-0
Josef Drazil hatte als Kind keinen besonders glücklichen Start. 1978 wurde er in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren. Sein Vater war Alkoholiker und so lernte er schon sehr früh Gewalt in der Familie kennen. Nach der Scheidung plante seine Mutter die Flucht in den Westen. In Österreich kam die kleine Familie in ein Flüchtlingslager und verbrachte dort mehr als zwei Jahre. Mit diesem Hintergrund wuchs Josef Drazil zu einem recht zügellosen Teenager heran, der auf der Suche nach Abenteuern war und machte, wonach ihm gerade war. Irgendwann aber kippte sein Streben nach Freiheit, Abenteuer und Genuss. Die vermeintliche Freiheit führte ihn in Abhängigkeiten. Das Abenteuer endete in der Leere und der Genuss wandelte sich in Ekel. Bereits mit 22 Jahren war er durch das übermäßige Feiern und Konsumieren körperlich angeschlagen. An einem Tag ging es ihm derart elend, dass er Angst hatte zu sterben. In seiner Verzweiflung wandte er sich an Gott und flehte um Hilfe. Dabei lernte er Jesus, den Sohn Gottes, kennen. Die persönliche Beziehung zu Gott hatte lebensverändernde Auswirkungen. Er konnte vergeben, weil Gott ihm vergeben hatte. Er konnte lieben, weil Jesus ihn geliebt hatte. Sein Hass gegen Menschen, die er als Feinde ansah, verschwand. Beziehungen, die in die Brüche gegangen waren, kamen in Ordnung. Mit diesem Bericht möchte der Verfasser jeden Leser ermutigen, sich ebenfalls an Jesus zu wenden und mit ihm zu leben. Sehnsucht nach Freiheit und Leben Vieles kann man sich im Leben aussuchen, doch bei weitem nicht alles. Ich hatte als Kind keinen besonders glücklichen Start. 1978 wurde ich in der ehemaligen kommunistischen Tschechoslowakei geboren. Mein leiblicher Vater war Alkoholiker und ich lernte schon sehr früh Gewalt in der Familie kennen. Eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist, wie ich als ca. Dreijähriger auf einer Couch saß und mir ein nasses Tuch an meine blutende Nase hielt. Ein Porzellanteller ist wegen mir zu Bruch gegangen. mein Vater ließ mich seine Wut spüren. Als ich vier Jahre alt war, ließ sich meine Mutter scheiden. Sie fand heraus, dass mein Vater sie betrogen hatte, während sie meine jüngere Schwester im Krankenhaus zur Welt brachte. Nach der Scheidung plante sie die Flucht mit uns Kindern in den Westen. Meine Mutter war Regimegegnerin und hatte Kontakte zur Bürgerrechtsbewegung Charta 77. Einer ihrer Kontakte half uns 1983, über das ehemalige Jugoslawien nach Österreich zu kommen. Wir kamen in das Flüchtlingslager in Traiskirchen und verbrachten dort mehr als zwei Jahre. Zu der Zeit kamen engagierte Christen aus der Schweiz ins Lager, um den Flüchtlingen von Jesus Christus zu erzählen. Sie erklärten uns, dass Jesus in die Welt kam, um die Schuld der Menschen, die sie vor Gott haben, zu bezahlen. Er selbst war ohne Sünde, bezahlte aber aus Liebe für unsere Schuld mit seinem Leben. Nach seinem Sterben am Kreuz wurde Jesus von Gott auferweckt und zu ihm in den Himmel aufgenommen. Damit kann jeder Mensch Vergebung seiner Schuld bekommen. Für meine Mutter war das alles neu und fremd. Trotzdem blieb sie mit den Christen in Kontakt. Während der Zeit im Flüchtlingslager sahen wir Flüchtlinge kommen und gehen. An unserer Situation änderte sich aber nichts. Eine alleinerziehende Mutter mit drei Kindern war eben ein absoluter Sozialfall. Meine Mutter schrieb an die Christen und bat um Hilfe. Sie schickten uns daraufhin 1000 Schilling, damit wir uns auf den Weg nach Deutschland machen konnten. Auf der mehrtägigen Suche nach einer Möglichkeit, die Grenze zu überqueren, ging das Geld allerdings aus. Bei Einbruch der Dämmerung fürchtete meine Mutter, dass wir die Nacht im Freien verbringen müssten. In ihrer Verzweiflung flehte sie unter Tränen vor einem Kreuz am Wegrand zu Jesus um Hilfe. Daraufhin tauchte ein älteres Ehepaar auf, das von einer Wanderung zurückkam. Es waren Christen. Sie ließen uns – zusammen mit ihnen – in ihrem Ferienhäuschen übernachten und brachten uns später auf einem verborgenen Weg über die Grenze. In Deutschland angekommen, sagte meine Mutter, dass wir es ohne Gott niemals geschafft hätten. So hatte ich als Kind schon einen gewissen Glauben an Gott, aber keine persönliche Beziehung zu ihm. Mit diesem Hintergrund wuchs ich zu einem recht zügellosen Teenager heran. Ich war auf der Suche nach Abenteuern und machte, wonach mir gerade war. Noch vor der Hauptschule lernte ich meine Fäuste einzusetzen und war immer wieder in Schlägereien verwickelt. Später fing ich mit dem Trinken und Rauchen an und besuchte regelmäßig Diskotheken. Bald kamen sogenannte Weichdrogen dazu. In der Zeit war ich ein vielseitig interessierter junger Mann: Ich übte mich als Breakdancer, spielte Gitarre, sang gerne, malte, verfasste Gedichte und interessierte mich für spirituelle Dinge. Zu meinen Lektüren gehörten Esoterik, fernöstliche Mystik und sokratische Philosophie. Irgendwann kippte mein Streben nach Freiheit, Abenteuer und Genuss. Die vermeintliche Freiheit führte mich in Abhängigkeiten. Das Abenteuer endete in der Leere und der Genuss wandelte sich in Ekel. Mit 22 Jahren war ich durch das übermäßige Feiern und Konsumieren körperlich angeschlagen. An einem Tag ging es mir derart elend, dass ich Angst hatte zu sterben. In meiner Verzweiflung wandte ich mich an Gott und flehte um Hilfe. Dabei bekannte ich ihm, dass ich mein Leben vergeudet und ruiniert hatte. Ich war zerbrochen und wollte ihm mein Leben geben, wenn er mich retten würde. Als ich innerlich betete, erlebte ich etwas wie einen Moment der Klärung. Es war, als ob eine Benebelung von mir genommen wurde. Ich konnte mein Leben aus Gottes Sicht sehen. Dabei erkannte ich, dass ich nur für mich lebte, vor Gott schuldig und von ihm getrennt war. Ich war nicht der gute Mensch, für den ich mich hielt. Gleichzeitig wusste ich, dass sich Gott meiner angenommen hat. Nichts würde mehr so bleiben, wie es war. Am nächsten Tag fühlte ich mich körperlich sehr wohl. Eine unbeschreibliche Freude erfüllte mich, wie ich sie nie zuvor erlebt hatte. Ein tiefer Frieden von Gott kam über mich. Von dem Tag an weiß ich um seine Gegenwart. Ich wurde auf einen Schlag frei von jeder Sucht und hatte weder ein Verlangen mich irgendwie zu berauschen noch nach Zigaretten. Gott erhörte mein Gebet, ebenso wie bei meiner Mutter damals. Er führte mich zu seinem Sohn Jesus. In der Bibel las ich, dass Jesus der einzige sündlose Mensch ist. Trotzdem trug er die gerechte Strafe für meine Übertretungen. Am Kreuz ließ er sein Leben für meine Lieblosigkeit, Arroganz und Ungerechtigkeit, für meine schlechten Gedanken und Lügen, für meinen Egoismus, Hass, Neid und Zorn. Er bezahlte die Strafe für meine Gleichgültigkeit und Undankbarkeit Gott gegenüber. Jesus wandte das gerechte Gericht Gottes von mir ab und nahm es auf sich. Aus Liebe kam der Sohn Gottes auf diese Erde, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht. Jesus besiegte den Tod und ist darum die einzige Brücke zu Gott. Niemand kann vor dem absolut heiligen und vollkommen gerechten Gott ohne Jesus bestehen. Er ist meine Vergebung und meine Gerechtigkeit. Die persönliche Beziehung zu Gott hatte für mich lebensverändernde Auswirkungen. Ich konnte vergeben, weil Gott mir vergeben hat. Ich konnte lieben, weil Jesus mich selbst bis in den Tod geliebt hat. Mein Hass gegen Menschen, die ich als Feinde ansah, verschwand. Beziehungen, die in die Brüche gegangen waren, kamen in Ordnung. Seit diesem Erlebnis fühle ich mich wie neu geboren. Das heißt nicht, dass ich vollkommen bin, aber mir ist vollkommen vergeben. Darum will ich für Gott leben, der mich so angenommen hat, wie ich bin und mich zum Guten verändert. Gott erhört Gebete. Darum sagte er: „Bist du in Not, so rufe mich zu Hilfe! Ich werde dir helfen und du wirst mich preisen.“ (Psalm 50,15) Um zu Gott zu finden, musst du aber nicht erst in eine besondere Not geraten. Deine eigentliche Not zeigt sich bereits in deinem Gewissen: Kannst du so, wie du bis heute gelebt hast, vor dem absolut heiligen und gerechten Gott im Gericht bestehen? Ist er dein himmlischer Vater geworden? Ich bete, dass dich dieser Bericht ermutigt, ganz auf Jesus zu vertrauen und ihm in allem zu folgen. In der Bibel steht: „Jesus antwortete: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen“ (Johannes 14,6). Josef Drazil
8 Seiten, Best.-Nr.: 46-0
Ist es nicht ein schönes Gefühl, wenn wir aus dem Navigationsgerät hören: „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“? Genauso wie bei einer Autofahrt kann es uns auch in unserem Leben ergehen. Unser Leben gleicht einer langen Autofahrt. Ach, gäbe es doch auch da die Möglichkeit eines Navis! Wie super wäre es doch, wenn wir darin einfach „Ziel“ oder „Heimatadresse“ eingeben könnten, dorthin navigiert werden und am Ende hören könnten: „Ziel erreicht!“ Unsere Zukunftsperspektive ist prallgefüllt von fantastischen Vorstellungen, Sehnsüchten und super Ideen. Wir „reisen“ ganz nach unserem Fahrplan. Doch wir alle mussten schon mit Erschrecken feststellen, dass die Realität oft anders als unsere Träume aussieht. In dieser Schrift zeigt Johannes Tauberschmidt, wie wir ganz sicher das Ziel unseres Lebens erreichen. Sicher ans Ziel Ist es nicht ein schönes Gefühl, wenn wir aus dem Navigationsgerät hören: „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“? Dieser Satz tut gut, besonders wenn wir vorher orientierungslos umhergeirrt waren. Genauso wie bei einer Autofahrt kann es uns auch in unserem Leben ergehen. Das Ziel im Blick behalten Unser Leben gleicht einer langen Autofahrt. Ach, gäbe es doch auch da die Möglichkeit eines Navis! Wie super wäre es doch, wenn wir darin einfach „Ziel“ oder „Heimatadresse“ eingeben könnten, dorthin navigiert werden und am Ende hören könnten: „Ziel erreicht!“ Unsere Fahrt im Leben beinhaltet ebenfalls einen Start und irgendwann auch ein Ziel. Wir stecken uns auch kleine Zwischenziele im Leben, um einmal ein großes Ziel zu erreichen. Unsere Zukunftsperspektive ist prallgefüllt von fantastischen Vorstellungen, Sehnsüchten und super Ideen. Wir „reisen“ ganz nach unserem Fahrplan. Doch wir alle mussten schon mit Erschrecken feststellen, dass die Realität oft anders als unsere Träume aussieht. Im Stau und auf der Bremse Zahlreiche „Baustellen“ und „Staus“ holen uns von unserem hohen Tempo herunter. Wir werden abgebremst. Und wenn es noch heftiger kommt, heißt es sogar: „Von der Fahrbahn abgekommen!“ Die Schäden können folgenschwer sein bis hin zum Totalschaden. Auch in unserem Leben müssen wir Rückschläge und Verluste hinnehmen. Das ist zutiefst enttäuschend. Es kann uns depressiv machen und zur Resignation führen. Wie geht es weiter? Gibt es noch die Möglichkeit mit Freuden weiterzuleben? Man sagt so schön: „Das Ziel bestimmt den Weg!“ Und doch gleichen unsere Wege oft einer turbulenten Achterbahnfahrt mit vielen unangenehmen Überraschungen. Das zuverlässige Navi fürs Leben Wir wünschen uns, dass wir am Ende unserer Lebensfahrt die „Navistimme“ hören: „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ Gibt es eine Garantie dafür, dass wir dieses Ziel erreichen? Ja! Wir müssen bereit sein das Steuer unseres Lebens in die Hand eines absolut zuverlässigen Reiseführers zu geben. Das ist die Hand des allmächtigen Gottes. Er ist der Schöpfer, der Architekt und Planer unseres Lebens. Er hat uns eine Art Navi für unser Leben mitgegeben. Es ist die Bibel, das Wort Gottes. Ich nenne es ein „himmlisches Navigationsgerät“. Darin wird das Ziel und auch die Route unseres Lebens angezeigt. Die Route wird neu berechnet! Sind wir einmal von der geplanten Route abgekommen, heißt es: „Die Route wird neu berechnet!“ Auch in unserem Leben haben wir so manche Irrfahrten – ja, sogar manche Unfälle – zu beklagen. Die Bibel sagt dazu: „Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg!“ (Jesaja 53,6) Gott hat uns in der Bibel Gebote und Lebensregeln mitgegeben. Sie ist gewissermaßen eine „Straßenverkehrsordnung“ für unser Leben. Eigentlich bietet die Bibel bei Beachtung und Einhaltung eine völlige Schutzfunktion. Doch wir verhalten uns gegenüber Gott wie dickköpfige und eigenwillige Schafe. Jeder Mensch geht lieber seinen selbstgewählten, egoistischen Weg. In Gottes Augen sind wir schlechte Verkehrsteilnehmer. Wenn schon jeder Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung Strafe nach sich zieht, sollten dann nicht auch unsere Übertretungen der Maßstäbe und Gebote Gottes Konsequenzen haben? Wer den ewigen Gott verwirft, wird konsequenterweise ewig von ihm getrennt sein. Durch unsere Fehltritte haben wir alle zahlreiche „Strafpunkte“ angehäuft. Jeder von uns ist mit Sünde behaftet. Vor Gottes „Radar-Augen“ können wir nichts verbergen. Die Route unseres Lebens muss neu berechnet werden. Die Bibel bezeugt: Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer! (Römer 3,10-12) Die Chance unseres Lebens Wie schön, ist es doch: Bei Gott gibt es die Möglichkeit der Umkehr und eines völligen Neuanfangs. Wir müssen uns dafür an Jesus Christus, den Sohn Gottes, wenden. Vielleicht fragen Sie: Wozu brauche ich Jesus? Geht es mir nicht auch gut ohne ihn? Gewiss können wir auch ohne ihn durchs Leben reisen. Doch ob wir ohne ihn am Ziel ankommen, bleibt die große Frage. Jesus will und wird uns durchs Leben zum Ziel navigieren. Er sagte von sich: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6) Die Strafe, die wir als Gottes „Verkehrssünder“ verdient haben, nahm Jesus stellvertretend auf sich. Er starb als der Sündlose und Vollkommene am Kreuz auf Golgatha für alle unsere Verfehlungen. Er, der Gerechte, starb für uns Ungerechte. Somit können wir durch Jesus Vergebung unserer Sünden und ewiges Leben haben. Jesus bietet jedem Menschen die Chance eines Neubeginns. In der Bibel wird uns Jesus vorgestellt als der gute Hirte, der sich liebevoll um seine Schafe kümmert, sie versorgt, beschützt und richtig führt. Er sagte von sich: „Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. […] Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben.“ (Johannes 10,11+27-28) Die Möglichkeit zum Wenden „Nach Möglichkeit bitte wenden!“ Auf diese Stimme aus dem Navi hören Sie in der Regel gern. Warum sollten wir nicht darauf hören, wenn uns der lebendige Gott zur Umkehr auffordert? Er selbst sagt: Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? (Hesekiel 18,23) Geben Sie Ihrem Leben eine neue Richtung! Lassen Sie sich auf eine neue Zielvorgabe ein! Folgen Sie der Route, die Jesus, der gute Hirte, Ihnen vorgibt! Er liebt Sie und will Ihnen helfen. Wie kann eine solche Wende Ihres „Lebensfahrzeuges“ ganz praktisch geschehen? Wenden Sie sich im Gebet an Jesus Christus. Bringen Sie ihm zuerst den ganzen „Müll“ Ihres Lebens. Sagen Sie ihm, dass es Ihnen leidtut, dass Sie bisher ohne ihn gelebt haben. Es gibt sicher auch in Ihrem Leben viele Vergehen Gott gegenüber, die die Bibel Sünde nennt. Wir sind an Gott und an unseren Mitmenschen schuldig geworden. Wir haben in Gedanken, Worten und Taten gesündigt. Sagen Sie Jesus, dass Ihnen Ihre Sünden leidtun und bitten Sie ihn um Vergebung aller Schuld, die sich in Ihrem ganzen Leben angesammelt hat. Die Bibel verspricht: “Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er [Jesus Christus] treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,8-9) Laden Sie nun Jesus Christus ein, in Ihr Leben zu kommen. Bitten Sie ihn, die Führung Ihres weiteren Lebens zu übernehmen. Machen Sie damit Jesus – im Bild gesprochen – zum Reiseführer Ihres Lebens. Er wird Ihr Gebet erhören, Ihnen Ihre Sünden vergeben und Sie zu einem Kind Gottes machen. In der Bibel lesen wir: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben (Johannes 1,12) „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ Wenn Sie Jesus Ihr Leben anvertraut haben, haben Sie schon jetzt das ewige Leben. Mit ihm dürfen Sie sich darauf freuen, einmal nach diesem Leben das Ziel, die Herrlichkeit bei Gott, zu erreichen. Das ist das höchste Ziel, einmal in ewiger und ungetrübter Gemeinschaft mit Gott und seinem Sohn, Jesus Christus sein zu können. Jesus sprach von dieser Freude, als er sagte: „Freut euch aber darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind!“ (Lukas 10,20) Jesus macht uns damit zu Bürgern des Himmels und schenkt uns die „himmlische Staatsbürgerschaft“. Ist das nicht großartig! Er bringt uns in den Himmel, wo er uns vollkommene Ruhe und Frieden garantiert. Er möchte uns für alle Ewigkeit bei sich in der himmlischen Herrlichkeit haben. Lesen Sie in der Bibel und vertrauen Sie völlig seinem Wort. Mit Jesus kommen Sie ganz sicher ans Ziel! Johannes Tauberschmidt
8 Seiten, Best.-Nr.: 53-0
Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Sie sollten aber bedenken, dass Jesus seine Auferstehung nicht nur durch Worte verkündigen lässt, sondern sie beweist, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Wahn oder Wirklichkeit?Die Auferstehung Jesu Christi Was war das bisher größte Ereignis der Weltgeschichte? War es die Erfindung des Computers durch Konrad Zuse (1910-1995), war es die Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Columbus (1451-1506), oder war es die erstmalige Landung eines Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969 durch Neil Armstrong (1930-2012)? Er setzte als erster Erdbewohner seinen Fuß auf die Mondoberfläche und sagte die markigen Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Alle diese Ereignisse waren sehr bedeutungsvoll, aber sie ragen nicht heran an jenes Ereignis, über das wir heute besonders nachdenken wollen. Es ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten! Dieses Ereignis hat einen Bezug zu jedem Menschen auf dieser Erde. In Anlehnung an den Ausspruch von Neil Armstrong können wir formulieren: Die Auferstehung war der allergrößte Schritt, der jemals für die Menschheit getan wurde, aber es ist auch der, der am meisten angezweifelt wird. Kritische Einwände zur Auferstehung Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Fünf kritische Stimmen möchte ich anführen. 1. Die Sadduzäer: Schon auf Jesus kam eine Gruppe frommer Männer zu, um sich gegen eine Auferstehung der Toten zu stellen. Sie forderten ihn mit einer Fangfrage heraus (Matthäus 22,23-33): Wenn sieben Brüder nacheinander ein und dieselbe Frau heiraten und sie schließlich selbst stirbt, wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus entkräftete ihren Einwand mit der Aussage, dass jenseits der Todeslinie der Ehestand nicht mehr besteht, und fügte eine Denksportaufgabe hinzu, indem er 2. Mose 3,6 zitierte: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da aber Abraham, Isaak und Jakob gestorben waren, müssen sie konsequenterweise aus dem Tode auferstehen, weil „Gott nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist“ (Matthäus 22,32b). 2. Martin Heidegger: Der bekannte deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) argumentierte bezüglich der Auferstehung nicht vom Glauben, und dennoch traf er eine wichtige Feststellung: „Ist Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden, dann ist alle naturwissenschaftliche Erkenntnis nur vorläufig.“ Er folgerte konsequent: Wenn das wirklich stimmt, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, dann haben wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Denken eine nicht begründbare Grenze auferlegt. 3. Rudolf Augstein: Rudolf Augstein (1923-2003), dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wurde kurz vor seinem Tode die Frage gestellt: „Glauben Sie an Gott?“ Darauf antwortete er: „Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!“ – Welch ein fataler Irrtum! 4. Pfarrer im Predigtnotstand: Es war kurz vor Ostern, als ich mit einem Pfarrer ins Gespräch kam. Er erklärte mir, wenn es auf Ostern zugeht, komme er in einen „Predigtnotstand“ – so nannte er das. Als Pfarrer glaubte er nicht an die Auferstehung Jesu. 5. „DIE ZEIT“: Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ titelte in der Osterausgabe (Nr. 16, 8. April 2009) mit folgender Balkenüberschrift: „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ – Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!“ Augenzeugen der Auferstehung Gott hätte uns durch einen Propheten verkündigen lassen können: „Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Ich habe ihn aus dem Tode zurückgeholt.“ Das hätte noch mehr Zweifler auf den Plan gerufen, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber das tat Gott nicht. Jesus lässt seine Auferstehung nicht durch Worte verkündigen, sondern er beweist sie selbst, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Im Neuen Testament wird uns 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebenden erlebt haben: Maria Magdalena (Johannes 20,11-18) Zwei Frauen am Grab (Matthäus 28,9) Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) Petrus (Lukas 24,34; 1. Korinther 15,5) Die 10 Jünger ohne Thomas am Ostersonntag (Johannes 20,19) Die 11 Jünger einschließlich Thomas (Johannes 20,26) Die 7 Jünger am See Tiberias (Johannes 21,1-22) Die 11 Jünger auf einem Berg in Galiläa (Matthäus 28,16-20) Die 12 Jünger, zuerst von Kephas (1. Korinther 15,5) 500 Brüder (1. Korinther 15,6) Jakobus, der Bruder des Herrn (1. Korinther 15,7) Alle Apostel (1. Korinther 15,7; Markus 16,19-20; Lukas 24,50-53; Apostelgeschichte 1,3-12,26) Stephanus, nach der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 7,55-56) Apostel Paulus, nach der Himmelfahrt (vor Damaskus bei der Bekehrung: Apostelgeschichte 9,3-5; im Tempel: Apostelgeschichte 22,17-21; im Gefängnis von Cäsarea: Apostelgeschichte 23,11) Apostel Johannes, nach der Himmelfahrt (Offenbarung 1,12-20). Einige dieser Augenzeugenberichte seien hier kommentiert: 1. Maria Magdalena (Johannes 20,1-18): Schon sehr früh am Ostersonntag macht sie sich auf den Weg zum Grab Jesu. Im Garten angekommen, wo sich Jesu Grab befindet, erschrickt sie dermaßen, dass sie in Tränen ausbricht. Wer hatte den schweren Stein vor der Graböffnung weggerollt? Das Grab ist leer. Große Angst überfällt sie, und sie läuft zu der Herberge, wo Petrus und Johannes sich aufhalten. Diese machen sich sofort auf den Weg zum Grab. Johannes kommt völlig außer Atem als Erster an, danach Petrus. Maria Magdalena liegt weit hinter Petrus zurück. Johannes nähert sich dem Grab, ohne jedoch hineinzugehen, aber er sieht, dass dort in dem leeren Grab nur Grabtücher liegen. Als Maria Magdalena dann das Grab erreicht, waren Petrus und Johannes schon weg. Sie geht in das Grab hinein und stellt nun auch mit Entsetzen fest, dass es leer ist. Plötzlich sieht sie zwei strahlend weiß gekleidete Engel, wo Jesus gelegen hatte; einer am Kopfende, der andere am Fußende. Diese fragen: „Warum weinst du?“ Sie antwortet unter Tränen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,13). Sie wendet den Kopf und sieht plötzlich einen Mann vor sich stehen. Sie nimmt an, er sei vielleicht der Gärtner, als dieser fragt: „Warum weinst du? Wen suchst du?“ (Johannes 20,15). Auch seine Stimme erkennt sie zunächst nicht. „Hast du ihn weggenommen? Sag mir doch, wo er ist!“, erkundigt sie sich. Daraufhin redet er sie mit ihrem Namen an: „Maria!“ Das geht ihr durchs Herz. Nie hatte jemand ihren Namen derart ausgesprochen. Nie zuvor hatte jemand die Anrede so feinsinnig artikuliert wie er. Nun war es ganz klar, wer vor ihr steht. Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Sie wurde dadurch zur allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. 2. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-31): Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er erklärt ihnen anhand der Bibel den Sinn seines Leidens und isst mit ihnen. An der Art des Brotbrechens erkennen sie ihn. 3. Die 11 Jünger (Johannes 20,26-28): Acht Tage nach Ostern erscheint Jesus den 11 Jüngern erneut. Diesmal ist Thomas auch dabei. Jesus lässt sich von Thomas berühren, um dessen Unglauben zu überwinden: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,27-28). Thomas erkennt Jesus als seinen Gott. 4. Die 7 Jünger (Johannes 21,1-22): Jesus erscheint sieben der zuerst berufenen Jünger am See Genezareth, als diese von erfolglosem Fischfang zurückkehren (Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger). Auf sein Wort hin fangen sie dann 153 Fische und Jesus isst mit ihnen. 5. Mehr als 500 Brüder: Von der größten gleichzeitigen Zeugenschaft wird uns in 1. Korinther 15,6 berichtet: „Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen.“ 6. Auch nach der Himmelfahrt hat sich Jesus als der Auferstandene mehrfach gezeigt. Als Stephanus wegen seines Glaubens an Jesus gesteinigt wird, darf er von diesem Ort aus in den Himmel schauen und Jesus sehen: „Stephanus … sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,55-56). Bedeutende Historiker haben die Auferstehung Jesu Christi als die gewisseste historische Aussage der Antike bezeichnet! So schrieb z.B. der renommierte Wissenschaftler Prof. Thomas Arnold (1795-1842), Autor des dreibändigen Werkes „History of Rome“ (Geschichte Roms) und Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Oxford: „Ich kenne keine Tatsache in der Geschichte der Menschheit, die bei einer fairen Untersuchung durch bessere und vollständigere Belege aller Art bewiesen wird, als das große Zeichen, das Gott uns gegeben hat, nämlich, dass Christus starb und wieder von den Toten auferstand.“ Selbst der Skeptiker und Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Auferstehung als „die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu für uns? 1. Gottes Wort erweist sich als Wahrheit: Mit der Auferstehung Jesu haben sich alle Aussagen aus dem prophetischen Wort des Alten Testaments, die sich auf seine Auferstehung beziehen, schlagartig erfüllt. So weist der Prophet Jesaja (in Kapitel 53,8-9+11) auf den Tod Jesu, auf sein Grab und seine Auferstehung hin: „Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist … Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.“ Wie auch anderweitig gezeigt werden kann[1], ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, das das göttliche Siegel der Wahrheit trägt. 2. Durch die Auferstehung Jesu hat Gott das auf Golgatha erbrachte Opfer seines Sohnes anerkannt: Nichts anderes – weder eigene Werke noch irgendeine Religion – ist in der Lage, unsere Sünden zu tilgen. Nur das vergossene Blut Jesu am Kreuz auf Golgatha ist das einzig wirksame Reinigungsmittel (1. Petrus 1,19). 3. Die Auferstehung Jesu als Basis: Die Auferstehung Jesu ist die Basis für unsere Auferstehung und die Garantie dafür, dass auch wir durch ihn das ewige Leben erlangen, denn so hat er es versprochen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). 4. Die Auferstehung ist Grundpfeiler unseres rettenden Glaubens: Ohne die Tatsache der Auferstehung wäre jegliche Verkündigung vergeblich: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Korinther 15,17). Nach längerer Diskussion mit einem Muslim stellte er mir die gezielte Frage: „Wenn Ihnen jemand beweisen könnte, dass Jesus gar nicht auferstanden ist, wäre Ihr Glaube dann dahin?“ Daraufhin habe ich ihm klar und eindeutig geantwortet: „Ja!“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann sind Millionen von Menschen auf Irrwegen gegangen, dann waren alle Gottesdienste und alle Gebete vergeblich. Aller Einsatz im Reich Gottes war bedeutungslos. Alle Märtyrer um Jesu willen sind dann vergeblich gestorben. Dann wären wir noch in unseren Sünden und damit verloren. Dann hätten die Atheisten und Evolutionstheoretiker Recht behalten. Aber Jesus ist auferstanden! Und darum lohnt sich jede Predigt, und es lohnt sich jeglicher Dienst im Namen Jesu. Der Glaube an Jesus rettet gewiss! 5. Der Tod ist besiegt: Wer an Jesus glaubt, hat das Problem des Todes endgültig gelöst. Paulus beschreibt den Sieg Jesu über den Tod in 1. Korinther 15,54-55+57: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 6. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Was bedeutet die Auferstehung Jesu für Sie, liebe Leserin und lieber Leser? Jeder, der sich im Gebet zu Jesus wendet, seine Sünden bei ihm ablegt und ihm sein Leben anvertraut, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des ewigen Lebens. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” (Johannes 6,37b). Zum Himmelreich gibt es keinen anderen Weg als nur durch Jesus (Apostelgeschichte 4,12). Ergreifen Sie das ewige Leben, zu dem auch Sie berufen sind! (1. Timotheus 6,12). Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
10 Seiten, Best.-Nr.: 137-0
Innerhalb von wenigen Minuten möchte Wilhelm Pahls das Wichtigste aus der Bibel erklären. Er ist davon überzeugt: Wenn jemand das umsetzt, was er hier liest, wird er gerettet für alle Ewigkeit. In dieser Schrift beschreibt er die Verlorenheit des Menschen. Aufgrund unserer Sünde sind wir alle von Gott getrennt. Doch es gibt einen Weg der Rettung. Wer Jesus im Glauben als seinen Erretter annimmt, bekommt Vergebung seiner Sünden und wird ein Kind Gottes. Er wird gerettet. Diese Verteilschrift ist gut zur weiten Verbreitung geeignet. Warum brauchen wir Jesus?Die wichtigste Entscheidung deines LebensInnerhalb von wenigen Minuten möchte ich dir das Wichtigste aus der Bibel erklären. Ich bin davon überzeugt: Wenn du das umsetzt, was du hier liest, wirst du gerettet für alle Ewigkeit. Die Bibel hat zwei große Themen. Sie spricht viel über Gott und viel über den Menschen. Gott war immer. Er hat keinen Anfang und kein Ende. Alles andere hat einmal angefangen. Engel gab es nicht immer. Sie wurden erschaffen – ebenso das Universum, die Pflanzen, die Tiere. Zuletzt erschuf Gott den Menschen. Wir nennen ihn auch gern „die Krone der Schöpfung“. Ich glaube, das kann man mit Recht so sagen. Die Bibel lehrt auch, dass Gott heilig ist. Der Mensch dagegen ist ein Sünder. Warum ist das so? Nun, das war nicht immer so. Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, war er sehr gut. Gott hatte seine helle Freude an seiner Schöpfung. Von Anfang an hatte er die Menschen sehr lieb und er hatte große Pläne für jeden Einzelnen. Aber dann passierte etwas Schlimmes. Die größte Katastrophe, die diese Welt je gesehen hat, war der Sündenfall. Die ersten Menschen – Adam und Eva – gingen direkt aus der Schöpferhand Gottes hervor, doch schon bald rebellierten sie gegen ihn. Damit kam das Unheil in diese Welt. Seit diesem Ereignis – dem Sündenfall – ist zwischen dem heiligen Gott und dem sündigen Menschen eine ganz dicke „Wand“. In der Bibel lesen wir, dass die Sünde wie eine Scheidewand ist, die uns von Gott trennt (vgl. Jesaja 59,1-2). Mit jeder neuen Sünde, die wir begehen, wird diese Wand dicker und dicker. Und unser Abstand zu Gott wird immer größer. Wir befinden uns auf einem Weg, der ins Verderben führt. Wir gehen alle der Ewigkeit entgegen. Auf unserem Tod folgt die Auferstehung und dann das Gericht. Danach gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder die ewige Verdammnis oder das Reich Gottes. Vom Sündenfall her sind wir alle auf dem Weg zum Gericht und zum ewigen Verderben. Der Weg der Rettung Gott aber will nicht, dass wir verloren gehen. Darum hat er in seiner großen Liebe seinen Sohn in diese Welt gesandt. Jesus Christus kam auf diese Erde. Er wurde ein Mensch wie wir. Er hat hier gelebt, vielen Menschen geholfen und ihnen das Evangelium gepredigt. Doch bei alledem hat er nie eine Sünde getan. Schließlich nahm Jesus, der Sohn Gottes, unsere Sünden auf sich. Er ging damit ans Kreuz von Golgatha und starb einen qualvollen Tod. Dort am Kreuz hat er sein Blut und Leben für uns gegeben. Am Kreuz hat er deine und meine Sünden getragen! Er starb für uns, wurde ins Grab gelegt, doch am dritten Tag hat Gott, der Vater, ihn von den Toten auferweckt. Jetzt ist er im Himmel und tritt für uns ein. Schritte in ein neues Leben Wenn wir nun mit unserer Sünde im Gebet zu Jesus kommen, sie ihm bringen mit der Bitte um Vergebung, dann vergibt er uns. Diese Entscheidung für ein Leben mit Jesus nennt die Bibel „Bekehrung“. Wenn wir dann Jesus im Glauben in unser Herz und Leben aufnehmen, werden wir Kinder Gottes. Wir empfangen ein neues Leben von Gott. Diesen Vorgang nennt die Bibel „Wiedergeburt“. Bekehrung und Wiedergeburt sind darum zwei ganz wichtige Themen in der Bibel. Durch die natürliche Geburt wird man ein Menschenkind, weil der Vater, der uns gezeugt hat, ein Mensch ist. Durch die Wiedergeburt wird man ein Gotteskind, weil der himmlische Vater Gott ist. Was ist Bekehrung? Bei der Bekehrung gibt der Mensch, nämlich seine Sünden. Er bringt im Gebet seine Sünden zu Jesus mit der Bitte um Vergebung und Jesus nimmt ihm alle Sünden ab. Nun bleibt er aber nicht auf halbem Wege stehen, sondern er bittet Jesus, in sein Herz und Leben zu kommen.Was ist Wiedergeburt? Bei der Wiedergeburt gibt Gott, nämlich das neue Leben in Jesus Christus und der Mensch nimmt es im Glauben an. Die Wiedergeburt ist sozusagen Gottes Antwort auf eine echte Bekehrung. Die Bibel sagt: „Wenn jemand nicht von neuem geboren ist, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). Und in Johannes 1,12 steht: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.“ Bekehrung ist die menschliche Seite bei der Errettung. Die Wiedergeburt dagegen ist die göttliche Seite bei der Errettung. Wenn jemand das erlebt hat, wird sein Name eingeschrieben in das Buch des Lebens. Er darf wissen, dass er einmal im Himmel sein wird. Nur diejenigen kommen in Gottes Herrlichkeit, deren Namen in diesem Buch geschrieben stehen. Das kannst auch du erleben Ich bin keinem Menschen dankbarer als dem, der mir einmal die Maske vom Gesicht gerissen und mir erklärt hat: Du bist ein verlorener Sünder. Wenn du dich nicht bekehrst, wirst du umkommen (vgl. Lukas,13,3)! Es hat in meinem früheren Leben nie einen Tag gegeben, an dem ich nicht an Gott geglaubt habe. Wir gingen bereits als Kinder in die Kirche, weil meine Eltern es so wünschten. Mein Vater war Kirchenvorsteher und so war er jeden Sonntag in der Kirche. Meine Mutter ging alle vierzehn Tage. Als Kinder wechselten wir uns ab. In einer Woche gingen die Jungs und in der anderen Woche die Mädchen. Aber Jesus kannten wir trotz allem nicht. Doch wir haben ihn kennengelernt, wir haben ihn gefunden: meine Eltern, meine Geschwister und auch einige Verwandte. Nun möchte ich dich fragen: Wie ist das bei dir? Hast du Jesus kennengelernt? Hast du ihn aufgenommen in dein Leben? Kannst du erzählen von einem Tag in deinem Leben, an dem du diese Entscheidung getroffen hast? Du musst nicht das Datum sagen können. Darum geht es nicht. Aber kannst du erzählen von einem Ereignis, wo du mit deiner Sünde zu Jesus gekommen bist mit der Bitte um Vergebung, wo du ihm dein Herz geöffnet und gesagt hast: „Herr Jesus komm in mein Herz! Komm in mein Leben!“? Die Bekehrung ist normalerweise eine einmalige Erfahrung. Kannst du davon erzählen, dass du die Gewissheit bekommen hast, dass du zu Jesus gehörst und gerettet bist? Kannst du sagen: „Ich habe mich für Jesus entschieden. Er hat mich angenommen. Ich bin jetzt sein und er ist mein!“? Die wichtigste Entscheidung Ich bin davon überzeugt, dass viele von denen, die dies lesen, den entscheidenden Schritt zu Jesus noch nie getan haben. Wenn das bei dir der Fall ist, dann tue ihn doch heute! Sage Ja zu Jesus! Entscheide dich für ein Leben mit ihm! Wenn du das tust, wirst du gerettet. Auf dich wartet der Himmel. Dieser Tag kann der wichtigste Tag deines Lebens sein. Du sollst heute nicht irgendeinen Kraftakt vollbringen, sondern du kannst jetzt einfach deine Hände falten und im persönlichen Gebet zu Jesus kommen. Du brauchst nicht viele Worte machen. Du sollst nur ehrlich zu ihm kommen, so wie du bist. Du kannst ungefähr so beten: „Herr Jesus, hier bin ich. Ich habe erkannt, dass ich ein Sünder bin. Meine Kindheit, meine Jugend, meine ganze Vergangenheit bringe ich dir. Herr Jesus, bitte vergib mir alle meine Sünden und rette mich. In der Bibel steht: Wer seine Sünden bekennt, dem vergibst du. Wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Herr Jesus, das glaube ich. Ich entscheide mich jetzt für dich. Herr Jesus, ich nehme dich jetzt als meinen Heiland und Erretter an. Komm du in mein Herz, komm jetzt in mein Leben; ich will dein sein, und du sollst mein sein für Zeit und Ewigkeit. Von jetzt an gehöre ich dir. Ich will meinen Weg mit dir gehen und dir folgen. Ich danke dir, dass du mein Gebet erhört hast. Amen.“ Möchtest du dieses Gebet zu Deinem Gebet machen? Dann lies es doch noch einmal – ganz langsam, aber laut – und mach es jetzt zu deinem Gebet. Glaube jetzt, dass der Herr dein Gebet erhört hat. Hast du dieses Gebet für dich persönlich mitgebetet? Hast du es ehrlich gemeint? Wenn ja, dann hast du die wichtigste Entscheidung deines Lebens getroffen und Jesus in dein Leben aufgenommen. Dann darfst du wissen, dass du jetzt bekehrt und wiedergeboren bist. Du bist heute ein Kind Gottes geworden. Für dieses Geschenk solltest du Jesus in der Zukunft immer wieder danken. Einige Ratschläge für dein neues Leben möchte ich dir mitgeben: Nimm dir jeden Tag etwas Zeit, um in der Bibel zu lesen und auch für das Gebet! Nimm Kontakt mit anderen Christen auf, die die gleiche Erfahrung wie du gemacht haben und besuche regelmäßig eine bibeltreue Gemeinde. Für deinen weiteren Weg mit Jesus wünsche ich dir von Herzen Gottes reichen Segen! Wilhelm Pahls
8 Seiten, Best.-Nr.: 69-0
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Warum gibt es so viel Leid ? Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Damit wollen wir uns hier befassen. Vier logische Möglichkeiten Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht, 2) oder er kann es und will es nicht, 3) oder er kann es nicht und will es nicht, 4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Tod und Leid sind überall Leid und Tod sind ständige Begleiter in unserer Welt. Wir wissen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados und Jahrhundertfluten und von Unglücksfällen wie Schiffskatastrophen und Flugzeugabstürzen, die unbeabsichtigt von Menschen verursacht wurden; und wir kennen Katastrophen, die bewusst von Menschen herbeigeführt werden. Denken wir nur an den New Yorker Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit etwa 3000 Toten oder an die zahllosen islamischen Selbstmordattentäter. Bei dem Massaker von Paris am 13. November 2015 wurden 130 Personen brutal ermordet. Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid – seien es Ablehnung, Verlust, Krankheit, Unfall oder Tod. Manche Neugeborenen sind missgebildet oder sterben nach wenigen Tagen. Wenn die Lasten zu groß werden, klagen die Menschen Gott an. Zur Lösung des Problems möchte ich zunächst die zwei sich grundsätzlich unterscheidenden Geschichtsauffassungen gegenüberstellen: Zwei gegensätzliche Auffassungen Auffassung 1 – der Evolutionsglaube: Nach dieser Deutung ist unsere Erde Millionen von Jahren alt, und der Tod ist ein ständiger Begleiter unserer Geschichte. Leid und Tod werden zu Verbündeten bei der „Schaffung“ von Leben erklärt – nur durch den Tod kann neues Leben entstehen. Der deutsche Mikrobiologe Reinhard Kaplan schreibt in diesem Sinne: „Das ‚eingebaute‘ Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte.“ Auffassung 2 – der Glaube an den Schöpfer: Die Bibel benennt Gott als den Schöpfer. Er beurteilte alles Geschaffene mit der nur einmalig auftretenden Beurteilung „sehr gut“ (Die Bibel: 1. Mose 1,31). Diese Bewertung bezieht sich auf die gesamte Schöpfung und damit auch auf die ersten Menschen Adam und Eva. Im Sündenfall wurde der Mensch gegen Gott ungehorsam und handelte sich nach den zuvor von Gott ausgesprochenen Warnungen Tod, Leid und Krankheit ein. Damit kam das Gesetz „Denn der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23) zur Auswirkung. Sünde und Tod sind also aufs Engste miteinander verknüpft. Die Sünde brachte einen Eindringling – den Tod – in die zuvor sehr gute Welt. Seitdem ist die gesamte Schöpfung dem Verfall und der Vergänglichkeit preisgegeben. Welche dieser beiden Auffassungen ist die Richtige? Eine der beiden muss logischerweise falsch sein! In den Zellen aller Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese ist erforderlich zur Bildung aller Organe und zur Steuerung aller Prozesse des Lebens. Information aber kann nicht alleine in der Materie entstehen. Mithilfe der Naturgesetze der Information kann das ganze Gebäude der Evolution zum Einsturz gebracht werden. (s. dazu die Schrift „Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze“ unter www.naturgesetz.wernergitt.de). Somit brauchen wir nur noch von Auffassung 2 auszugehen – der biblischen Lehre. Wir haben nun die Ursache von Leid und Tod herausgefunden: Es ist die Sünde des Menschen seit Adams Zeiten. Damit ist das allgemeine Leid in dieser Welt erklärt. Jede Lehre, die die Welt erklären will und dabei nicht vom Sündenfall ausgeht, ist auf falschen Fundamenten gebaut. Es gilt festzuhalten: Es ist unsere Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Gottes Handeln in Katastrophen Wir haben herausgefunden, dass Leid und Tod eine Folge der Sünde sind. Wie aber ist es mit Naturkatastrophen, die nicht von Einzelpersonen verschuldet wurden? Ich denke z.B. an die Jahrhundertflut an Elbe und Mulde im August 2002. In Hiob 12,15 lesen wir dazu: „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“ Und in Amos 3,6 wird es recht drastisch: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen und Unheil vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – mehr noch: er ist sogar dessen Urheber. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung „vom lieben Gott“. Bedenken wir aber: Derselbe Gott hat eine Sintflut veranlasst, bei der Millionen von Menschen jämmerlich ertranken. Derselbe Gott hat über die Amalekiter das Gericht verhängt, das ganze Volk mit Stumpf und Stiel auszurotten (1. Samuel 15,2-3). Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18). Derselbe Gott spricht auch das ewige Verdammungsurteil über die Gottlosen aus (Offenbarung 21,8) – auch dieses ist lange vorher vorausgesagt (Markus 16,16b), so dass es niemanden unverhofft trifft. Bei alledem müssen wir bedenken, dieser Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16). Es ist derselbe Gott, der „seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn (ewig) leben sollen“ (1. Johannes 4,9). Das Leid des Einzelnen Die Bibel lehrt, dass das allgemeine Leid einschließlich der Sünde ein Teil des Gesamtbildes in dieser Welt ist. Das individuelle Leid des Einzelnen hingegen ist NICHT immer mit eigenen begangenen Sünden in Verbindung zu bringen. Hüten wir uns strikt davor, einem Kranken oder Notleidenden zu sagen, seine individuelle Situation ist mit seinen Sünden begründbar. Gott ließ das Leiden von Hiob zu, obwohl er ein gerechter Mann war. Hiob, der zu seiner Zeit der gerechteste Mann auf Erden war, erfuhr unglaublich viel Leid: Er verlor alle seine Kinder, Bediensteten und seinen ganzen Besitz an einem einzigen Tag. Weiterhin wurde er von einer sehr schmerzhaften Krankheit befallen. Gott hat Hiob nie den speziellen Grund für sein Leiden erklärt, aber er lässt jeden Leser des Hiob-Buches (Teil der Bibel), „Augenzeuge“ für außerordentliche Szenen werden, die sich hinter den Kulissen im Himmel abspielen und die Hiob noch nicht einmal erahnte. Gott hatte Gründe, um Hiobs Leid zuzulassen, aber er offenbarte sie weder Hiob noch uns. Nur in sehr wenigen Fällen sagt uns Gott, warum ein Einzelner Leid tragen musste. Als Jesus und seine Jünger an einem blind geborenen Mann vorbeikamen, fragten ihn seine Jünger, ob die Blindheit des Mannes auf seine eigenen Sünden oder auf die seiner Eltern zurückzuführen sei. Jesus erklärte dazu, dass der Mann blind geboren wurde, weil Gott seine Allmacht durch die Heilung sichtbar machen wollte (Johannes 9,1-7). Hananias und Saphira fielen tot um, nachdem sie die Gemeinde öffentlich belogen hatten (Apostelgeschichte 5,1-11). Das Leid im Angesicht der Ewigkeit Das Leid darf nicht betrachtet werden, ohne die Ewigkeit mit einzubeziehen! Der Apostel Paulus fand Gründe, sich seiner „Gebrechlichkeit“ – also seinen Krankheiten, seinen Schmerzen, seinen Verlusten – zu rühmen. Sein Leidensbericht umfasst Folter, Schläge, Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Raub, Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst und Kälte (2. Korinther 11,16-33). Seine Briefe zeigen, dass erst durch die Auferstehung Jesu Christi für uns ewiges Leben möglich ist. Im Angesicht dessen schrumpft das Leiden geradezu zur Bedeutungslosigkeit: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“ (Römer 8,18). Ein Freund, der durch mehrere Krankheiten heftige Schmerzen erleiden muss, schrieb mir: „Mein Trost ist die Ewigkeit, damit ich die Diesseitigkeit ertrage.“ Was tut Gott bezüglich Leid und Tod? Menschen, die Gott beschuldigen, dass er sich zurücklehnt und nichts tut, übersehen eine lebenswichtige Wahrheit: In Wirklichkeit hat Gott bereits alles getan, was wir uns von einem liebenden Gott wünschen. Der Sohn Gottes Jesus Christus wurde Mensch und ertrug schreckliches Leid und einen grausamen Tod an unserer Stelle. Denn Adams Sünde hatte die Menschheit in einer furchtbaren Ausweglosigkeit zurückgelassen. Auch wenn unser Körper stirbt, so haben wir doch eine unsterbliche Seele, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen (ewigen!) Atem eingehaucht hat. Das, was unser bewusstes Sein ausmacht, wird ewig existieren. Hätte Gott nichts gegen unsere Sünde unternommen, blieben wir in Ewigkeit in der Abtrennung von Gott, und damit in einem Zustand bleibenden Leides. Es war Gottes Plan, seinen Sohn Jesus zu uns zu senden, damit er für uns in die Bresche springt. Er ließ am Kreuz von Golgatha alle nur denkbare Sünde auf sich laden. Als einziger, der ohne Sünde war, vermochte er, sie zu tragen und überbrückte damit die tiefe Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und Mensch entstanden war. Aufgrund seiner Rettungstat kann er jetzt jedem, der dies glaubt, ewiges Leben geben (Johannes 1,12; Epheser 2,8-9). Alle diejenigen, die an den Herrn Jesus Christus glauben und daran, dass Gott ihn vom Tod auferweckte und ihn als HERRN und Retter annehmen, werden die Ewigkeit mit Gott verbringen (1. Korinther 15,1-4). Es gibt auch einen Platz der ewigen Trennung von Gott. Die Bibel warnt uns, dass diejenigen, die nicht an Christus glauben, einen „zweiten Tod“ schmecken werden, und das ist die Hölle – die ewige und absolute Trennung von Gott in schrecklicher Pein (Offenbarung 21,8). In Matthäus 25,46 nennt Jesus beide Wege in einem Vers: „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Es gibt keinen Gegensatz zwischen den beiden Aussagen „Gott ist ein allmächtiger und liebender Gott“ und „die Welt ist voll von Leid und Bösem“. Was müsste Gott tun, wenn er Leid und Tod aus der Welt entfernen wollte? Nun, er müsste ihre Ursache beseitigen. Die Ursache von Leid und Tod ist die Sünde. Somit müsste er uns, die Verursacher der Sünde, aus dieser Welt entfernen. Wenn er uns aber mit unvergebener Schuld sterben ließe, bliebe uns als Aufenthaltsort nur die Hölle. Das aber will Gott nicht. Aus seiner Liebe heraus lautet darum sein Plan: Ich lasse die Menschen während ihres kurzen Erdenlebens in der Situation von Leid und Tod, aber es wird ihnen die rettende Botschaft des Evangeliums gesagt. So erhalten sie die Möglichkeit, dem ewigen Leid zu entkommen und die Einladung zum Himmel anzunehmen. Daraus folgt eine duale Entscheidungsmöglichkeit: „Wer an IHN (Jesus Christus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Konsequenzen für uns Nach all unseren Überlegungen komme ich auf die eingangs genannten vier logischen Möglichkeiten bezüglich des Verhaltens Gottes zurück. Hätten wir gedacht, dass Nr. 2 die richtige Antwort ist? Gott kann das Leid beseitigen, aber er will es nicht, denn es dient zu unserem Heil. Bitten Sie den HERRN Jesus Christus um Vergebung aller Sünden. Nehmen Sie IHN als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie IHM, damit Sie sich auf ewiges Leben ohne Leid freuen können. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-0
Ist Jesus lediglich einer von vielen Religionsstiftern oder ist er der Messias, der Erlöser dieser Welt? Jesus kam nicht in diese Welt, um eine Religion zu stiften oder um Gesetze aufzustellen. Er kam vielmehr, um einen bestimmten Auftrag zu erfüllen. Sein Ziel war, die Einheit zwischen Gott und den Menschen wiederherzustellen, die bereits durch den Ungehorsam der ersten Menschen zerstört wurde. Diese Schrift gibt einen kurzen Überblick über das Leben von Jesus und zeigt, welche Bedeutung er für uns heute hat. Damit ist sie gut zum Weitergeben an Menschen geeignet, die mehr über Jesus erfahren möchten. Wer ist Jesus Christus? Ist Jesus lediglich einer von vielen Religionsstiftern oder ist er der Messias, der Erlöser dieser Welt? Im christlichen (apostolischen) Glaubensbekenntnis lesen wir Folgendes: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“ Jesus kam nicht in diese Welt, um eine Religion zu stiften oder um Gesetze aufzustellen. Er kam vielmehr, um einen bestimmten Auftrag zu erfüllen. Sein Ziel war, die Einheit zwischen Gott und den Menschen wiederherzustellen, die bereits durch den Ungehorsam der ersten Menschen (1. Mose 3,1–24) zerstört wurde. Seinen Auftrag beschrieb er wie folgt: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben.“ (Matthäus 20,28) Das ganze Leben von Jesus auf dieser Erde war von Liebe gekennzeichnet. Er heilte die Kranken, liebte die Sünder, vergab ihnen ihre Schuld, weckte Tote auf, trieb Dämonen aus und erzählte den Menschen von Gottes Reich. Er rief seine Zuhörer aber auch zur Buße auf, das heißt zur Umkehr zu Gott. Jesus übertrat niemals Gottes Gebote. Er lebte ohne Sünde. Auch die Obersten des Volkes konnten keine Schuld an ihm finden, als sie ihn verhörten. Obwohl sie von seiner Unschuld überzeugt waren, verurteilten sie ihn dennoch zum Tod am Kreuz. Jesus hätte Gott, den himmlischen Vater, bitten können, dies zu verhindern. Doch er tat es nicht. Er nahm freiwillig den Weg des Leidens auf sich. Als er am Kreuz auf Golgatha qualvoll starb, starb er stellvertretend für die Strafe, die wir verdient haben. Er bezahlte für unsere Schuld, indem er die Sünde, die uns von Gott trennt, auf sich nahm. Durch seinen Tod öffnete er für uns einen Zugang zu Gott. Wir lesen in 2. Korinther 5,19: „Ja, in der Person von Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden.“ Im Alten Testament lesen wir, dass die Juden Opfer darbringen mussten, wenn sie Gottes Gebote übertraten. Das geschah in Form von Tieren oder anderem Essbaren, je nach Schwere der Schuld. Mit dem Sterben von Jesus am Kreuz hörte das Opfern auf, weil Jesus das endgültige Opfer wurde. Sein Tod wiegt mehr als alle anderen Opfer dieser Welt. Jesus machte für uns den Weg zu Gott durch seinen Tod frei, der aufgrund des Sündenfalls und unserer persönlichen Sünde versperrt war. In dem bekannten Weihnachtslied „Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich“ heißt es in Vers 6: „Heut schleußt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür, Gott sei Lob, Ehr‘ und Preis!“ Gott hat durch Jesus die Tür zum Paradies für uns geöffnet. Mit seinem Tod beglich Jesus unsere Schuld. Niemand außer Jesus war dazu fähig. Darum gibt es auch keinen anderen Retter außer ihm. Niemand sonst konnte zu Recht sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes 14,6) Somit ist Jesus der Erlöser für die ganze Welt geworden. Sein Opfer am Kreuz hat Gültigkeit für jeden Menschen auf dieser Erde. Damit wird allerdings niemand automatisch gerettet. Jesus möchte, dass wir an ihn glauben und ihm unser Leben anvertrauen. In der Bibel steht in Johannes 3,16: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ Zu Ostern feiern wir, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Ohne die Auferstehung wäre sein Sterben für uns bedeutungslos. Doch gerade durch seine Auferstehung bewies Jesus seine Gottessohnschaft. Er demonstrierte, dass er der Sieger über die Sünde, über den Tod und über den Teufel ist. Christen begrüßen sich darum zu Ostern mit dem bekannten Ostergruß: „Der Herr ist auferstanden! – Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Im Glaubensbekenntnis heißt es, dass Jesus wiederkommen wird „zu richten die Lebenden und die Toten“. Nach seiner Auferstehung kehrte Jesus in den Himmel zurück. Während seine Jünger ihm noch nachsahen, standen plötzlich zwei Engel vor ihnen und sagten: „Ihr Männer von Galiläa, warum steht ihr hier und starrt zum Himmel hinauf? Dieser Jesus, der aus eurer Mitte in den Himmel genommen worden ist, wird wiederkommen, und zwar auf dieselbe Weise, wie ihr ihn habt gehen sehen.“ (Apostelgeschichte 1,11) Gustav Heinemann, ein früherer deutscher Bundespräsident, sagte sehr treffend über Jesus: „Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt.“ Wenn Jesus wiederkommt, kommt er auch als Richter (vgl. 2. Timotheus 4,1). Die Fragen, die wir uns im Blick auf seine Wiederkunft stellen sollten, sind diese: Werde ich einmal im Himmel sein oder an den Ort der ewigen Strafe kommen? Habe ich die Vergebung meiner Sünden durch Jesus angenommen? Bin ich gerettet? Wie kann ich gerettet werden? Dies geschieht, indem ich mich mit einem aufrichtigen Gebet an Jesus wende, ihn um Vergebung bitte und ihm mein Leben anvertraue. Das folgende Gebet soll Ihnen eine Hilfe sein, wenn Sie sich für ein Leben mit Jesus entscheiden möchten: „Herr Jesus Christus, ich danke dir für dein Opfer am Kreuz! Ich danke dir, dass du mich liebhast und auch meine Schuld auf dich genommen hast. Ich bekenne dir, dass ich gesündigt habe. Meine Sünden tun mir leid. Bitte vergib mir und reinige mich von aller meiner Schuld. Ich nehme dich in mein Leben hinein. Du sollst fortan mein Herr sein und ich möchte mit dir leben. Amen!“ Frieda Mumm
6 Seiten, Best.-Nr.: 47-0
Viele Menschen glauben an Gott – aber kennen sie ihn auch persönlich? Dieser evangelistische Flyer erklärt klar und verständlich, wie jeder Mensch eine echte Beziehung zu Gott finden kann. Mit biblischen Aussagen und seelsorgerlichem Ton zeigt Beat Abry, wie die Trennung zwischen Gott und Mensch durch Jesus Christus überbrückt wurde. Wer seine Schuld erkennt und Jesus im Glauben annimmt, darf erfahren, dass Gott real ist und sein Leben verändert. Der Leser wird Schritt für Schritt eingeladen, Gottes Liebe zu verstehen, seine eigene Schuld ehrlich zu bekennen, Jesus Christus im Gebet ins Leben aufzunehmen, und Vergebung, Frieden und Hoffnung zu erleben. Am Ende enthält der Flyer eine Einladung zum persönlichen Gebet sowie einen Gutschein für kostenlose Bibeln und ein Taschenbuch. Zielgruppe: Suchende, Skeptiker, Christen ohne persönliche Glaubensbeziehung. Ideal zum Weitergeben: Evangelisationen und Büchertische Straßeneinsätze und Hausverteilungen Persönliche Glaubensgespräche Wie du Gott persönlich kennenlernen kannstSchön, dass du diesen Flyer in den Händen hältst. Vielleicht hat ihn dir jemand gegeben oder du hast ihn zufällig entdeckt. Es kann sein, dass du an Gott glaubst oder auch nicht. Vielleicht bist du Christ, Muslim, suchend oder eher skeptisch. Und vielleicht hast du beim Lesen des Titels gedacht: „Gott persönlich kennenlernen, geht das überhaupt?“ Oder du hast gedacht: „Das ist nichts für mich.“ Ganz gleich, was dich gerade beschäftigt. Nimm dir bitte ein paar Minuten Zeit und lies weiter. Es geht um eine Hoffnung, die dein Leben verändern kann. Die Bibel sagt, dass Gott dich liebt und sich eine persönliche Beziehung zu dir wünscht. Stell dir das vor: Der Schöpfer des Universums will dir begegnen. Er will dir Vater im Himmel sein. Doch zwischen uns Menschen und Gott steht etwas im Weg. Es ist die Schuld. Die Bibel bringt es auf den Punkt: „Alle sind schuldig geworden und spiegeln nicht mehr die Herrlichkeit wider, die Gott dem Menschen ursprünglich verliehen hatte.“ – Römer 3,23 Was wir oft als Schwächen oder Fehler bezeichnen, zum Beispiel Stolz, Neid, Bitterkeit oder Lüge, nennt die Bibel Sünde. Und weil Gott vollkommen heilig ist, kann er Sünde nicht einfach übersehen. Es heißt: „Eure Schuld, sie steht wie eine Mauer zwischen euch und eurem Gott“ – Jesaja 59,2 Diese Trennung ist real. Und sie betrifft jeden von uns. Doch Gott hat gehandelt. Aus Liebe zu uns kam Jesus Christus in diese Welt. Am Kreuz hat er die Strafe getragen, die wir verdient hätten. Der Zorn Gottes über die Sünde traf ihn. So wurde der Weg frei zu Gott. Jesus hat die Tür geöffnet. Viele Menschen versuchen, durch gute Werke oder Religion zu Gott zu kommen. Doch nichts davon kann die Schuld auslöschen. Nur Jesus hat das getan. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er den Weg gebahnt. Er allein kann retten. Was kannst du tun, um Gott persönlich kennenzulernen? Zwei Schritte sind wichtig: 1. Erkenne und bekenne deine Schuld. Sprich in einem ehrlichen Gebet mit Jesus über das, was dich von ihm trennt. Bitte ihn um Vergebung. Die Bibel verspricht: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ – 1. Johannes 1,9 2. Vertraue Jesus dein Leben an.Nimm ihn im Glauben auf. Die Bibel sagt: „Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Jesus selbst sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ Wenn du das tust, beginnt etwas Neues. Du wirst erleben, dass Gott da ist. Du wirst merken, dass er dich trägt und verändert. Du wirst ihn kennenlernen, persönlich und erfahrbar. Sprich einfach im Gebet mit Jesus und bitte ihn um Vergebung aller deiner Sünden. Öffne ihm dein Herz und lade ihn ein, in dein Leben zu kommen, um dich zu führen. Vertraue dich ihm an. Wenn du das ehrlich tust, darfst du gewiss sein, dass er dir begegnet, dir vergibt und dich als sein Kind annimmt. Wir würden uns sehr freuen, von dir zu hören. Wenn dich etwas beschäftigt oder du Fragen zum Glauben hast, schreib uns gern. Und wenn du dein Leben Jesus anvertraut hast, ist das eine wunderbare Nachricht. Teile sie mit uns. Wir freuen uns von Herzen darüber. Gern senden wir dir kostenlos Schriften, die dich ermutigen und dir helfen, im Glauben zu wachsen und gestärkt mit Gott weiterzugehen. Beat Abry
6 Seiten, Best.-Nr.: 42-0