Schriften mit einer klaren Botschaft
Wir möchten Menschen mit Jesus Christus bekannt machen. Deshalb bieten wir Bücher, Bibeln, Flyer und weitere Medien an, die das Evangelium verständlich erklären, im Glauben weiterhelfen und zur persönlichen Entscheidung für Jesus einladen.
Geeignete Bücher zum Weitergeben
Finden Sie Antworten auf Lebensfragen aus biblischer Perspektive! Verschaffen Sie sich einen Überblick über fünf wichtige Themen des Glaubens! Inhalt Eine klare Perspektive Unser größtes Problem Zukunft und Ewigkeit Was Jesus für uns tat So wird das Leben neu Damit dürfen Sie rechnen: Sie erhalten einen Überblick über grundlegende Themen der Bibel. Sie entdecken, was die Bibel zu den wichtigsten Fragen des Lebens sagt. Sie finden heraus, wie Sie eine Beziehung zu Gott durch Jesus Christus beginnen können. Was bedeutet „Alpha & Omega“? Jesus Christus sagte von sich: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel“ (Offenbarung 22,13). Das Alpha (A) ist der erste und das Omega (Ω) der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets. Diese zwei Symbole werden in der Bibel gebraucht, um die Wichtigkeit und Erhabenheit von Jesus anschaulich zu machen. In diesem fünfteiligen Kurs geht es um Jesus, da er eine entscheidende Bedeutung für unser Leben hat. Sie können diesen Bibelgrundkurs entweder im Selbststudium oder mit anderen zusammen in einer Gruppe durcharbeiten.
80 Seiten, Best.-Nr.: 662522
Denken wir über unsere diesseitige Existenz tiefer nach, dann stoßen wir auf drei uralte Menscheitsfragen: Woher kommen wir? Wozu leben wir? Wohin gehen wir? Für viele Zeitgenossen wurden diese Fragen durch die moderne Naturwissenschaft erschöpfend beantwortet. Der Mensch ist eben das Produkt der Evolution und der biblische Schöpfungsbericht ist nichts weiter als reine Mythenerzählung. Der Informatiker Werner Gitt zeigt dagegen, dass intelligente Menschen sehr wohl dem biblischen Schöpfungszeugnis vertrauen können.
220 Seiten, Best.-Nr.: 548522
Uns allen hat der Schöpfer die Ahnung der Ewigkeit ins Herz gelegt. Wir wissen darum, dass der Tod nicht den Schlussstrich unter unser Leben setzt. Darum gibt es auch kein Volk auf dieser Erde, das nicht irgendwelche Jenseitsvorstellungen entwickelt hat. Wir wollen aber nicht irgendwelchen Ideen, sondern der Wahrheit folgen. Kein Religionsgründer konnte von sich sagen: „Ich bin die Wahrheit!“, weil keiner von ihnen aus der jenseitigen Welt kam. Jesus ist der einzige, der aus dem Himmel kam, Mensch wurde, für unsere Verfehlungen den bitteren Tod am Kreuz starb, am dritten Tag von den Toten auferstand und in den Himmel zurückkehrte. Nur er konnte dieses außergewöhnliche Wort an uns richten: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das (ewige) Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Damit sagt er uns: Er ist die Wahrheit in Person. Er selbst ist die Quelle des Lebens. Er allein ist der Weg in das Vaterhaus Gottes. Dieses Buch möchte Sie ermutigen, diesem Jesus zu folgen. Dann haben Sie den gefunden, der Sie grenzenlos liebt und Ihnen das Himmelreich schenken will.
96 Seiten, Best.-Nr.: 662402
Dieses Buch bringt Fakten auf den Punkt! Es soll Ihnen eine Hilfe sein, die Gute Nachricht zu verstehen und daraus ganz persönlichen Gewinn für Ihr Leben zu erzielen. Die Kernaussagen des christlichen Glaubens werden auf interessante und leicht verständliche Art erläutert. Durch die Beschreibung von Erlebnissen aus seinem eigenen Leben und mit anderen Menschen zeigt Beat Abry, dass Jesus Christus nicht nur graue Theorie, sondern auch heute noch real erfahrbar ist. Beat Abry hat nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Bankkaufmann Theologie studiert und war anschließend Pastor in verschiedenen Gemeinden in der Schweiz. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und wohnt in Adetswil/Schweiz. Heute ist er als Referent im deutschsprachigen Raum unterwegs.
96 Seiten, Best.-Nr.: 661200
Prof. Dr. Werner Gitt gibt Antworten auf Fragen, die aus Gesprächen mit fragenden Menschen und dem Studium der Schrift erwachsen sind. Die Fragen sind nicht »am grünen Tisch« entworfen, sondern wurden wirklich gestellt. Von daher handelt es sich nicht um theologische Spitzfindigkeiten, sondern um Probleme, die Zweifler, Fragende und Suchende wirklich bewegen. Der Autor behandelt dabei folgende Themen: Gott – Bibel – Schöpfung, Wissenschaft und Glaube – das Heil – die Religionen – Leben und Glauben – Tod und Ewigkeit. Ein hilfreiches Buch zur Gesprächsführung mit Christen und Außenstehenden. Zur Weitergabe an fragende und suchende Menschen bestens geeignet.
192 Seiten, Best.-Nr.: 255127
Jesus unser Schicksal – das war das von Pastor Wilhelm Busch gewählte Generalthema seiner ganzen Verkündigung. Er war mit großer Freude Jugendpfarrer in Essen, aber als leidenschaftlicher Prediger des Evangeliums auch immer wieder unterwegs. Tausende kamen und hörten ihm zu. Er war überzeugt, dass das Evangelium von Jesus die wichtigste Botschaft aller Zeiten ist. Der Klassiker in gekürzter Fassung.
128 Seiten, Best.-Nr.: 255573
Im Laufe unseres Lebens begegnen uns viele Fragen: „Welchen Beruf ergreife ich? Welchen Ehepartner wünsche ich mir? Soll ich ein Haus bauen?“ Haben Sie sich die, wie ich meine, allerwichtigste Frage auch schon gestellt: „Der Himmel – Wie gelange ich dorthin?“ Die Zahl unserer irdischen Jahre ist endlich, das Jenseits hingegen ist unendlich. Mathematisch gesehen ist unser irdisches Leben gemessen an der Ewigkeit gleich Null. So sollte unsere dringlichste Frage sein: Wo verbringe ich die Ewigkeit? Am herrlichen Ort des Himmels oder am schrecklichen Ort der Hölle? Dieses Buch ist ein Ruf an jede Leserin und jeden Leser: Nehmen Sie die Einladung Jesu an, um in alle Ewigkeit am glücklichen Ort zu sein. Der Weg dorthin wird hier für jeden verständlich beschrieben.
144 Seiten, Best.-Nr.: 548521
Naturgesetze sind immer und überall gültig. Sie verändern sich nicht. Wenn ein Naturgesetz nur durch ein Gegenbeispiel widerlegt werden kann, ist es kein Naturgesetz mehr. Von daher ermöglichen uns Naturgesetze, Projekte zu planen, die Statik von Brücken und die Umlaufbahnen von Satelliten zu berechnen. Mit ihnen sind wir auch in der Lage, neue Ideen zu beurteilen und wissenschaftlich eindeutige Schlussfolgerungen zu ziehen. Auch die Evolutionstheorie, die heute weithin vertreten wird, muss anhand der Naturgesetze beurteilt werden. Hält sie wissenschaftlichen Prüfungen stand? In dieser Ausarbeitung wollen wir der Frage nachgehen, ob die Evolutionstheorie mit den Naturgesetzen der Information vereinbar ist.
144 Seiten, Best.-Nr.: 681020
Schlägt man morgens die Zeitung auf, springen einem überwiegend Meldungen entgegen, die uns besorgt und beunruhigt aufhorchen lassen. Es stellt sich die Frage: Gibt es etwas, auf das ich mich verlassen kann? Und unvermittelt rückt der Glaube an Gott in den Fokus. In diesem Buch greift der Autor dieses Thema auf. Er hat dreizehn Verteilschriften zusammengestellt, die u. a. zu folgenden Themen Stellung nehmen: Ist Gott überhaupt beweisbar? Der Gottesbeweis durch die Naturgesetze der Information Gibt es Leben im All? Bionik – Lernen von Gottes Ideen Wer hat die Welt am meisten verändert? Die größte Einladung Diese Schriften sind in millionenfacher Höhe in Deutsch und vielen anderen Sprachen gedruckt und verbreitet worden. Neben allgemeinen Glaubens- und Existenzfragen werden besonders naturwissenschaftliche Aspekte berücksichtigt. Der Verfasser schließt sich der Aussage des Apostels Paulus an: »Ich glaube allem, was geschrieben steht« (Apostelgeschichte 24,14), und bestätigt, dass dieser Satz auch angesichts des heutigen naturwissenschaftlichen Kenntnisstandes gültig ist.
160 Seiten, Best.-Nr.: 256714
Der Ausspruch des griechischen Philosophen Heraklit (535 – 475 v. Chr.) »panta rhei« (griechisch für »alles fließt«) galt bereits in antiker Zeit – genauso, wie er noch heute gültig ist. Alles verändert sich – nichts bleibt, wie es ist! Es stellt sich die Frage: Gibt es wirklich nichts in dieser Welt, was bleibt und feststeht? Das Neue Testament gibt darauf eine klare Antwort: »Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis« (Jakobus 1,17). Diese Aussage sieht der Autor bestätigt, wie er anhand verschiedener zum Teil naturwissenschaftlicher Fakten erläutert. Es gibt tatsächlich etwas, was beständig ist – es gibt jemanden, der unveränderlich ist. Auch die von ihm geschaffenen Naturgesetze sind unveränderlich. Mit dem Titel »Leuchtspuren zum ewigen Leben« greift der Autor das Hauptanliegen des Buches auf – wie kann ich als Leser den Weg zum ewigen Leben finden?
160 Seiten, Best.-Nr.: 256715
Evangelistische Verteilschriften
Billy Graham geht auf die elementarste Frage der Menschen ein: Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Im Prinzip sucht jeder Mensch nach Erfüllung und Sinn, doch jeder sucht sie woanders. Obwohl die westliche Welt als zivilisiert, hoch entwickelt und modern gilt, bleiben die Menschen doch leer und sind keineswegs glücklich. Doch kann ein Mensch nicht von sich aus seinem Leben einen Sinn geben, denn das Wesen des Menschen ist verdorben - in diesem Punkt gab es über all die Jahrtausende keinen Fortschritt. Aber es gibt eine Antwort auf unser Suchen: „Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst du dich bekehren.“ Wie das geht, erklärt Billy Graham in drei Schritten. Auf der Suche Deine große Suche begann bereits, als Du auf die Welt kamst. Vielleicht dauerte es viele Jahre, bis Dir klar wurde, dass Du ständig auf der Suche nach etwas bist, das Dir fehlt. Manchmal versuchtest Du, Deine innere Leere zu vergessen und Dich mit anderen Dingen abzulenken. Für Augenblicke gelang es Dir, dieses ständige Suchen aus Deinem Denken zu verdrängen. Aber immer wieder begannst Du mit Deiner Suche von neuem. Du bist nicht der Einzige In Stunden des Alleinseins hast Du auf andere Menschen gesehen und Dich gefragt, ob sie wohl auch etwas suchen, das sie nicht beschreiben können. Einige von ihnen schienen viel glücklicher und unbeschwerter zu sein als Du. Manche schienen in der Ehe und im Familienleben Erfüllung gefunden zu haben. Andere gingen ins Ausland und machten dort Karriere. Wieder andere blieben zu Hause und hatten Erfolg. Beim Nachdenken über sie kamen Dir folgende Gedanken: „Diese Leute sind nicht auf der großen Suche. Sie haben ihren Weg gefunden. Sie wussten, was sie wollten und haben es erreicht. Nur ich befinde mich auf einem Weg, der nirgendwo hinführt. Nur ich bin immer auf der großen Suche.“ Aber Du bist nicht der Einzige. Die ganze Menschheit wandert mit Dir. Alle sind auf der großen Suche. Sie suchen eine Antwort auf die Verwirrung, Unmoral und die geistige Leere, welche die Welt bedrückt. Die ganze Menschheit schreit nach einer Veränderung. Sie sehnt sich nach Geborgenheit und Frieden. Eine Epoche der Unsicherheit Man sagt, dass wir im Zeitalter der Angst leben. Historiker weisen darauf hin, dass es nur wenige Epochen in der Geschichte gab, in denen die Menschheit so sehr von Furcht und Unsicherheit bestimmt war wie heute. Alle vertrauten Stützen scheinen umgestoßen zu sein. Wir reden vom Frieden, stehen aber vor dem Krieg. Wir erarbeiten ausgeklügelte Konzepte für unsere Sicherheit und wissen doch, dass wir keine Sicherheit finden werden. Wir schlagen immer wieder neue Wege ein und sagen jedesmal: „Das ist der richtige Weg.“ Doch immer wieder irren wir uns. Hohe Bildung und leere Herzen Viele Menschen versuchten, mit Freiheit und Bildung ihre innere Sehnsucht zu stillen. Sie setzten ihr ganzes Vertrauen darauf und meinten, politische Freiheit, verbunden mit Bildung, wird zum Ziel führen. Sie bemühten sich mit ganzem Einsatz um Bildung. Eine Zeitlang schien es ein vernünftiger Weg zu sein. Aber wohin führte er? Du weißt die Antwort. Wir gehören zu den gebildetsten Völkern in der Geschichte der Zivilisation. Die Schüler unserer höheren Schulen wissen mehr über die physikalischen Gesetze des Weltalls als der größte Naturwissenschaftler in den Tagen des Aristoteles. Doch obwohl unsere Köpfe mit Wissen vollgestopft sind, bleiben unsere Herzen leer. Falsche Antworten auf wichtige Fragen Sieh Dich einmal um. Du siehst jetzt ein Land vor Dir, das eine politische Freiheit genießt wie in kaum einer anderen Zeit. Du siehst das großartigste öffentliche Bildungssystem, das Menschen je geschaffen haben. Manche Länder sind neidisch auf unseren hohen Lebensstandard. „Westliche Lebensweise“, so nennen wir unsere computergesteuerte und vollautomatische Wirtschaft. Aber hat sie uns glücklich gemacht? Gibt sie uns echte Freude und den Lebenssinn, nach dem wir uns sehnen? In Wirklichkeit leben wir in einer Zeit zahlreicher Krisen. Wir müssen erkennen, dass uns alle unsere Anstrengungen nicht aus der Ausweglosigkeit herausbringen. Milliardenbeträge werden von Männern und Frauen für Wahrsagerei ausgegeben, durch die sie nur falsche und oft gefährliche Antworten auf ihre Fragen bekommen. Warum sind wir so leer? Jeden Tag höre ich von Eltern, dass sie nicht wissen, was mit ihren Kindern los ist. Sie wollen sich nicht mehr anstrengen, sondern alles fertig vorgesetzt bekommen. Die Eltern scheinen nicht zu merken, dass ihre Kinder innerlich leer sind. Warum sind sie so leer? Weil sie nicht wissen, woher sie kommen, wozu sie leben und wohin sie gehen. Sie gleichen einem schönen Auto, das zwar in allen Einzelheiten vollkommen ist, dem aber der Treibstoff fehlt. Und so rosten sie vor Langeweile vor sich hin. Die Menschen in westlichen Ländern sollen den höchsten Prozentsatz an Langeweile haben. Das merken wir daran, dass wir die größte Vielfalt an Vergnügungseinrichtungen haben. Viele Menschen sind so leer geworden, dass sie sich nicht einmal mehr unterhalten können. Sie brauchen andere Leute, die sie bezahlen müssen, um lachen zu können. Langeweile ist einer der zuverlässigsten Maßstäbe, um die eigene innere Leere zu messen. Dieser Maßstab ist so genau wie ein Thermometer und sagt Dir, wie hohl Dein inneres Leben wirklich ist. Warum bleiben wir so leer? Jeder von uns muss entscheiden, womit er seine innere Leere füllen will. Wir haben versucht, sie mit Wissenschaft, Bildung, einem besseren Lebensstil, Vergnügen und vielen anderen Dingen zu füllen. Warum gelingt es uns trotz aller Bemühungen nicht, diese Leere zu beseitigen? Die Bibel gibt uns eine eindeutige Antwort: Unser Schöpfer hat uns als sein Gegenüber geschaffen. Ohne die Gemeinschaft mit Ihm werden wir niemals Erfüllung und Zufriedenheit finden. Vor langer Zeit sagte uns Jesus (Lukas 4,4): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ Wir aber haben nicht darauf geachtet und uns mit Brot jeder Art vollgestopft, bis wir davon krank wurden. Die geplante Verwirrung In unserer Welt ist alles in Verwirrung. Aber es ist eine planvolle Verwirrung – nach dem Plan Satans. Die Bibel sagt uns, dass Satan der große Betrüger ist, der hinter unseren großen Selbsttäuschungen steht. Er hat uns verführt zu glauben, dass die Dinge besser werden sollen, während sie tatsächlich immer schlechter werden. Trotz des Fortschritts haben wir das grundlegende Problem der Menschheit nicht gelöst. Wir können Atome spalten und Planeten erkunden, aber wir bringen es nicht fertig, in Einigkeit und Frieden zusammenzuleben. Wir entwickeln neue, bessere Medikamente, aber wir erfinden kein Heilmittel gegen unsere innere Leere. Unsere Probleme sind dieselben, wie die, unter denen die Menschen schon immer gelitten haben. Sie scheinen nur noch größer und zahlreicher geworden zu sein. Die Wahrheit über uns Die wahre Geschichte des Menschen beinhaltet folgende Tatsachen: Seine Vergangenheit ist geprägt von der Sünde, seine Gegenwart ist erfüllt von Kummer und Sorge, und in der Zukunft erwartet ihn der unumgängliche Tod. Der Mensch ist von Natur aus mit Hass, Neid, Habsucht und Eifersucht erfüllt. Der Fluch der Sünde liegt auf ihm, die Furcht vor dem Tod quält ihn. Sein erfindungsreicher Geist hat ihn befähigt, vieles zu ändern, nur nicht sich selbst. Trotz des offensichtlich großen Fortschritts unseres Jahrhunderts ist der Mensch so geblieben, wie er immer war: sündig und von Gott getrennt (vgl. Römer 3,23). Die Sünde ist unverändert geblieben. Wir haben versucht, ihr andere Namen zu geben. Wir haben neue Beschriftungen auf dieselbe alte Giftflasche geklebt. Wir haben versucht, die Sünde als „Irrtum“, „Fehler“ oder „schlechtes Urteilsvermögen“ zu bezeichnen, aber Sünde ist Sünde. Wir versuchen, unser Gewissen zu beruhigen, wissen aber genau, dass wir Sünder sind. Und die Ergebnisse der Sünde sind immer noch Krankheit, Enttäuschung, Verzweiflung und Tod. Der Weg zurück Die Bibel zeigt uns, dass Gott ein heiliger und gerechter Gott ist. Er kann Sünde nicht dulden. Sünde trennt uns von Gott. Sie ruft den Zorn Gottes über uns hervor. Wenn wir mit Gott versöhnt werden wollen, brauchen wir mehr als eine Verbesserung unserer Moral. Wir können nicht durch ein besseres moralisches Verhalten zu Gott zurückfinden, weil der Charakter des Menschen durch die Sünde verdorben ist. Aus unserer eigenen Kraft heraus werden wir nie so leben können, wie Gott es von uns erwartet. Da stellt sich die Frage: Was muss ich denn tun? Wo soll ich anfangen? Wie komme ich zu Gott zurück? Es gibt nur einen Weg, der zu Gott zurückführt. Dieser Weg ist Jesus (vgl. Johannes 14,6). Die Antwort auf unser Suchen Jesus ist gekommen, um uns die Antwort auf die Fragen über Sünde, Leid und Tod zu geben. Denn Jesus Christus ist ewig und unveränderlich. Er ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit (vgl. Hebräer 13,8). Alle anderen Dinge mögen sich ändern, Christus ändert sich nicht. Ich erinnere mich, wie in einer meiner Veranstaltungen ein Alkoholiker zu mir kam und sagte: „Herr Graham, ich bin mir sicher, dass in dem, was Sie sagen, eine gewisse Wahrheit liegt. Ich bin bereit, Christus eine Gelegenheit zu geben. Wenn er mir auch nur ein wenig entgegenkommt, will ich Jesus mein ganzes Leben anvertrauen.“ Einige Wochen später sagte er mir, es sei ihm völlig unbegreiflich: Jedesmal, wenn er wieder trinken wollte, schien es so, als ob ihn jemand daran hinderte. Jesus hatte ihm den Sieg über die Sucht gegeben. Er kehrte zu seiner Familie zurück und führt jetzt ein Leben mit Christus. Mit anderen Worten: Er änderte seine Denkweise, er bekehrte sich. Konkrete Schritte Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst Du Dich bekehren. Das habe nicht ich gesagt, das sagte Jesus. Das ist nicht die Meinung eines Menschen, es ist Gottes Meinung. Jesus sagte (Matthäus 18,3): „Wenn ihr nicht umkehrt..., könnt ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.“ Damit forderte er eine radikale Umkehr und Sinnesänderung, eine Bekehrung. Die biblische Bekehrung umfasst drei Stufen; die ersten beiden sind aktiv, die dritte ist passiv: Die erste Stufe heißt „Buße“. Du musst erkennen und zugeben, dass Du gesündigt hast und vor Gott schuldig geworden bist. Im Gebet bekennst Du Jesus Christus, dass Du ein Sünder bist, und bittest Ihn um Vergebung Deiner ganzen Schuld. Du wendest Dich ab von Deinem sündigen Leben ohne Gott (vgl. 1. Johannes 1,9), um mit Jesus ein neues Leben zu beginnen. Die zweite Stufe heißt „Glaube“. Der Glaube ist die bewusste Hinwendung zu Gott. Du setzt Dein Vertrauen auf Jesus Christus, der stellvertretend für Dich gestorben ist, und nimmst Ihn als Herrn in Dein Leben auf. In diesem Augenblick bewirkt der Heilige Geist das Wunder Deiner Wiedergeburt. Du wirst tatsächlich ein neuer Mensch (vgl. 2. Korinther 5,17). Dies ist die dritte Stufe. Durch den Geist Gottes zieht Jesus Christus in Dein Leben ein. Er macht Dich zu einem Kind Gottes und gibt Dir einen neuen Sinn in Deinem Leben. Die Bibel sagt in Johannes 1,12: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.“ Willst Du das nicht jetzt tun? Bitte Jesus Christus in einem ehrlichen Gebet um die Vergebung Deiner Sünden und mache Ihn zum Herrn Deines Lebens. Dann wirst Du merken, dass Du in Jesus genau das gefunden hast, wonach Du so lange gesucht hast. Nur bei Ihm wird Deine Sehnsucht gestillt. Komm zu Ihm! Er wartet auf Dich! Billy Graham Dieser Text wurde dem Buch von Billy Graham „Friede mit Gott“ mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Wuppertal, entnommen. Gern senden wir Ihnen eine Auswahl weiterer kostenloser Schriften zu. Mit seelsorgerlichen Fragen dürfen Sie sich gern an uns wenden. Wir empfehlen Ihnen auch unseren Online-Bibelfernkurs: Komm-zu-Jesus.de Bruderhand-Medien ist ein Arbeitszweig im Missionswerk Bruderhand e.V. Das Missionswerk hat die Bibel, das Wort Gottes, als Grundlage und arbeitet überkonfessionell. Diese Verteilschrift dient der Verbreitung des Evangeliums, der guten Nachricht von Jesus Christus. Die Weitergabe erfolgt in Eigenverantwortung der verteilenden Privatperson, Einrichtung oder Gemeinde.
8 Seiten, Best.-Nr.: 21-0
„Lebendig tot! – So denke ich heute über viele Jahre meines Lebens. Meine größte Entdeckung machte ich mit 29 ½ Jahren. Mein ganzes Leben wurde dadurch grundlegend verändert ..." Michael Putzi beschreibt, wie sein Leben durch die Begegnung mit Jesus Christus total verändert wurde und erklärt den Lesern, wie auch sie ein Leben mit Jesus beginnen können. Lebendig tot Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens So denke ich heute über viele Jahre meines Lebens. Meine größte Entdeckung machte ich mit 29 ½ Jahren. Mein ganzes Leben wurde dadurch grundlegend verändert. Meine Jugendzeit war wunderbar und hauptsächlich vom Sport geprägt. Ans Limit zu gehen ist ein Kennzeichen meines Lebens! Mit elf Jahren begann ich mit dem Eishockeysport. Bereits im Juniorenalter holten wir den Regionalmeistertitel und gewannen internationale Turniere. Den Pokal in der Hand zu halten, war ein großartiges Gefühl. Mein Traum war es, Profi zu werden. Dafür lebte ich und mein 100%iger Einsatz führte mich über das erweiterte Team der Schweizer Juniorennationalmannschaft bis in die zweithöchste Liga. Mit 17 Jahren erwachten neue Interessen in mir. Partys und Frauenflirts gehörten auf einmal zu meinen Wochenenderlebnissen dazu. Regelmäßig trank ich größere Mengen Alkohol und nach kurzer Zeit konsumierte ich sogar leichte Drogen. Es kam zu Konflikten mit meinen Eltern und zu Verwarnungen vom Eishockeyverein. Die Probleme häuften sich, Mahnungen schlug ich in den Wind. Dann kam es zu einem folgenschweren Ereignis. Ein selbstverschuldeter Autounfall in angetrunkenem Zustand hätte mir beinahe das Leben gekostet. Doch wie durch ein Wunder blieb ich praktisch unverletzt. Der Eishockeyverein zog sofortige Konsequenzen: Rauswurf aus dem Team. Der Traum von einer Profikarriere war dahin. Jetzt ging es definitiv abwärts. Ohne konkretes Ziel im Leben, berauschte ich mich immer wieder mit Alkohol und Drogen. Jahre der Selbstzerstörung folgten. Mit 29 Jahren war ich am Ende. Ich sah keinen Ausweg mehr. Eine innere Stimme sagte mir: „Du bist ein Versager, Eishockeykarriere zerbrochen, Beziehungen kaputt, das hat keinen Sinn mehr – bring dich doch um.“ Wo war der Ruhm geblieben, wo die vielen Freunde? Eine riesige innere Leere war in mir. Selbstmordgedanken kamen auf. „Wenn das mein Leben sein soll, dann will ich es nicht mehr.“ Dann kam Pfingsten 2004. Nach einem Totalabsturz mit 2,4 Promille und Sachbeschädigung wurde ich in den frühen Morgenstunden von der Polizei verhaftet. Der tiefste Punkt war gekommen. Aber er wurde zum Anfang der größten Wende meines Lebens. Der deutsche Liederdichter Gerhard Tersteegen sagte einmal: „Nur an einer stillen Stelle legt Gott seinen Anker an.“ Und Jesus Christus sagt in Johannes 10,10: „Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen, Leben in ganzer Fülle.“ Die Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens erwachte in mir. „Mit wem kann ich reden, der mir die Wahrheit sagt?“ Auf diese innere Frage kam mir plötzlich mein früherer Religionslehrer in den Sinn. Ich suchte ihn auf und es kam zu einem interessanten Gespräch. Folgende Worte von ihm weckten in mir entscheidend das Verlangen, im Neuen Testament zu lesen: „Nimm dir einen Monat Zeit und beginn die Evangelien zu lesen – das, was Jesus gesagt und getan hat und bitte Jesus bewusst, dass Er sich dir offenbart. Wenn ein Monat lang nichts geschieht, dann kannst du die Bibel wieder weglegen.“ Dieser Satz bewegte mich sehr und war entscheidend für meine Suche nach Jesus Christus. „Was ist schon ein Monat in meinem Leben?“, dachte ich. „Wenn es Jesus wirklich gibt, dann will ich Ihn finden!“ Obwohl ich die große Verheißung der Bibel aus Jeremia 29,13-14 noch nicht kannte, „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR“, begann ich noch am gleichen Abend im Matthäusevangelium zu lesen. Anfangs verstand ich nicht viel und doch las ich weiter mit der Bitte: „Herr Jesus, wenn es dich wirklich gibt, bitte zeig dich mir!“ Durch das Lesen der Bibel wurde mir zum allerersten Mal bewusst, wer Jesus Christus wirklich ist. Er tat Dinge, die kein anderer tun konnte. Dieser Jesus ist einfach wunderbar. Er veränderte nicht nur Situationen, sondern das ganze Leben von Menschen, die sich Ihm öffneten. Es wurde mir auch klar, dass ich so, wie ich bin, nicht vor Gott bestehen kann. Beim zweiten Treffen erzählte ich meinem früheren Religionslehrer, was in der Zwischenzeit alles geschehen ist. Am Ende dieses Abends fragte er mich, ob er für mich beten dürfe. „Natürlich“, antwortete ich. Seine einfachen Worte, die er im Gebet zu Jesus Christus sagte, berührten mich sehr. Dann gab er mir eine kleine Broschüre mit dem Titel „Gott persönlich kennenlernen“. Daheim angekommen, begann ich zu lesen. Darin wurde erklärt, dass alle Menschen durch die Sünde von Gott getrennt sind. Jesus ist als Retter in diese Welt gekommen und am Kreuz für alle Sünden gestorben. Nach drei Tagen ist er wieder auferstanden und bietet jedem Vergebung und ein neues Leben an. Dann traf mich ein Satz aus einem vorformulierten Gebet: „Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und dadurch von dir getrennt bin.“ In diesem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich von Gott getrennt bin und ewig verloren gehe. Ich las weiter: „Bitte vergib mir meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Amen!“ Ich wusste augenblicklich, das ist genau das, was ich brauche. Mein Leben soll Jesus Christus gehören. Er soll mich in Zukunft führen, denn Er ist der Einzige, der weiß, was wirklich gut für mich ist. So betete ich dieses Gebet von ganzem Herzen zu Jesus. Was dann geschah, war einfach wunderbar. Jesus kam an diesem Abend in mein Leben. Mir wurde die Gewissheit geschenkt, dass meine Sünden vergeben sind und Jesus mein Retter ist. Ich wusste, dass ich von der Alkoholsucht befreit bin. Es war so, als ob eine Kette zerrissen wäre. Eine wunderbare Liebe strömte in mein Herz! Liebe Leserin, lieber Leser, durch diese Umkehr begann für mich ein neues Leben. Bekehrung bedeutet, ich bringe meine Schuld zu Jesus und Er nimmt sie mir ab (1. Johannes 1,9). Dann nehme ich Jesus Christus in mein Herz auf und übergebe ihm die Führung meines Lebens. So wird ein Mensch in geistlicher Hinsicht von neuem geboren. Die Bibel sagt in Johannes 1,12: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Entscheide Dich doch gerade jetzt für das neue Leben mit Jesus. Er sagt in Markus 8,36: „Denn was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert?“ Jesus möchte auch dein Leben neu machen. Mit folgendem Gebet kannst du dich ihm anvertrauen und die größte Wende in deinem Leben erfahren: „Herr Jesus Christus, ich habe erkannt, dass ich ein Sünder bin. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Danke, dass Du für mich gestorben und mein Erlöser geworden bist. Herr Jesus Christus, ich nehme dich jetzt im Glauben auf. Komm Du in mein Leben hinein. Übernimm Du die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie Du mich haben willst. Danke, dass Du mich angenommen hast. Amen!“ Lass es uns wissen, wenn Du diesen Schritt getan hast. Denn das ist „Besser als Gold“. Michael Putzi
8 Seiten, Best.-Nr.: 35-0
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/himmel Wie komme ich in den Himmel? Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend? Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art: Zehn Aussätzige wollten gesund werden (Lukas 17,13), Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27), Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit (Lukas 12,13-14), Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17). Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9). Wie findet man den Himmel? Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten: Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen. Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt. Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten. Was aber bringt uns wirklich in den Himmel? Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24). Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben. Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!« An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!« Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht. Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus. Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm! Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle? Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig. In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden. Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.« Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren: »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24). »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17). »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14). »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12). »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31). Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte: »Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 120-0
Innerhalb von wenigen Minuten möchte Wilhelm Pahls das Wichtigste aus der Bibel erklären. Er ist davon überzeugt: Wenn jemand das umsetzt, was er hier liest, wird er gerettet für alle Ewigkeit. In dieser Schrift beschreibt er die Verlorenheit des Menschen. Aufgrund unserer Sünde sind wir alle von Gott getrennt. Doch es gibt einen Weg der Rettung. Wer Jesus im Glauben als seinen Erretter annimmt, bekommt Vergebung seiner Sünden und wird ein Kind Gottes. Er wird gerettet. Diese Verteilschrift ist gut zur weiten Verbreitung geeignet. Warum brauchen wir Jesus?Die wichtigste Entscheidung deines LebensInnerhalb von wenigen Minuten möchte ich dir das Wichtigste aus der Bibel erklären. Ich bin davon überzeugt: Wenn du das umsetzt, was du hier liest, wirst du gerettet für alle Ewigkeit. Die Bibel hat zwei große Themen. Sie spricht viel über Gott und viel über den Menschen. Gott war immer. Er hat keinen Anfang und kein Ende. Alles andere hat einmal angefangen. Engel gab es nicht immer. Sie wurden erschaffen – ebenso das Universum, die Pflanzen, die Tiere. Zuletzt erschuf Gott den Menschen. Wir nennen ihn auch gern „die Krone der Schöpfung“. Ich glaube, das kann man mit Recht so sagen. Die Bibel lehrt auch, dass Gott heilig ist. Der Mensch dagegen ist ein Sünder. Warum ist das so? Nun, das war nicht immer so. Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, war er sehr gut. Gott hatte seine helle Freude an seiner Schöpfung. Von Anfang an hatte er die Menschen sehr lieb und er hatte große Pläne für jeden Einzelnen. Aber dann passierte etwas Schlimmes. Die größte Katastrophe, die diese Welt je gesehen hat, war der Sündenfall. Die ersten Menschen – Adam und Eva – gingen direkt aus der Schöpferhand Gottes hervor, doch schon bald rebellierten sie gegen ihn. Damit kam das Unheil in diese Welt. Seit diesem Ereignis – dem Sündenfall – ist zwischen dem heiligen Gott und dem sündigen Menschen eine ganz dicke „Wand“. In der Bibel lesen wir, dass die Sünde wie eine Scheidewand ist, die uns von Gott trennt (vgl. Jesaja 59,1-2). Mit jeder neuen Sünde, die wir begehen, wird diese Wand dicker und dicker. Und unser Abstand zu Gott wird immer größer. Wir befinden uns auf einem Weg, der ins Verderben führt. Wir gehen alle der Ewigkeit entgegen. Auf unserem Tod folgt die Auferstehung und dann das Gericht. Danach gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder die ewige Verdammnis oder das Reich Gottes. Vom Sündenfall her sind wir alle auf dem Weg zum Gericht und zum ewigen Verderben. Der Weg der Rettung Gott aber will nicht, dass wir verloren gehen. Darum hat er in seiner großen Liebe seinen Sohn in diese Welt gesandt. Jesus Christus kam auf diese Erde. Er wurde ein Mensch wie wir. Er hat hier gelebt, vielen Menschen geholfen und ihnen das Evangelium gepredigt. Doch bei alledem hat er nie eine Sünde getan. Schließlich nahm Jesus, der Sohn Gottes, unsere Sünden auf sich. Er ging damit ans Kreuz von Golgatha und starb einen qualvollen Tod. Dort am Kreuz hat er sein Blut und Leben für uns gegeben. Am Kreuz hat er deine und meine Sünden getragen! Er starb für uns, wurde ins Grab gelegt, doch am dritten Tag hat Gott, der Vater, ihn von den Toten auferweckt. Jetzt ist er im Himmel und tritt für uns ein. Schritte in ein neues Leben Wenn wir nun mit unserer Sünde im Gebet zu Jesus kommen, sie ihm bringen mit der Bitte um Vergebung, dann vergibt er uns. Diese Entscheidung für ein Leben mit Jesus nennt die Bibel „Bekehrung“. Wenn wir dann Jesus im Glauben in unser Herz und Leben aufnehmen, werden wir Kinder Gottes. Wir empfangen ein neues Leben von Gott. Diesen Vorgang nennt die Bibel „Wiedergeburt“. Bekehrung und Wiedergeburt sind darum zwei ganz wichtige Themen in der Bibel. Durch die natürliche Geburt wird man ein Menschenkind, weil der Vater, der uns gezeugt hat, ein Mensch ist. Durch die Wiedergeburt wird man ein Gotteskind, weil der himmlische Vater Gott ist. Was ist Bekehrung? Bei der Bekehrung gibt der Mensch, nämlich seine Sünden. Er bringt im Gebet seine Sünden zu Jesus mit der Bitte um Vergebung und Jesus nimmt ihm alle Sünden ab. Nun bleibt er aber nicht auf halbem Wege stehen, sondern er bittet Jesus, in sein Herz und Leben zu kommen.Was ist Wiedergeburt? Bei der Wiedergeburt gibt Gott, nämlich das neue Leben in Jesus Christus und der Mensch nimmt es im Glauben an. Die Wiedergeburt ist sozusagen Gottes Antwort auf eine echte Bekehrung. Die Bibel sagt: „Wenn jemand nicht von neuem geboren ist, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). Und in Johannes 1,12 steht: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.“ Bekehrung ist die menschliche Seite bei der Errettung. Die Wiedergeburt dagegen ist die göttliche Seite bei der Errettung. Wenn jemand das erlebt hat, wird sein Name eingeschrieben in das Buch des Lebens. Er darf wissen, dass er einmal im Himmel sein wird. Nur diejenigen kommen in Gottes Herrlichkeit, deren Namen in diesem Buch geschrieben stehen. Das kannst auch du erleben Ich bin keinem Menschen dankbarer als dem, der mir einmal die Maske vom Gesicht gerissen und mir erklärt hat: Du bist ein verlorener Sünder. Wenn du dich nicht bekehrst, wirst du umkommen (vgl. Lukas,13,3)! Es hat in meinem früheren Leben nie einen Tag gegeben, an dem ich nicht an Gott geglaubt habe. Wir gingen bereits als Kinder in die Kirche, weil meine Eltern es so wünschten. Mein Vater war Kirchenvorsteher und so war er jeden Sonntag in der Kirche. Meine Mutter ging alle vierzehn Tage. Als Kinder wechselten wir uns ab. In einer Woche gingen die Jungs und in der anderen Woche die Mädchen. Aber Jesus kannten wir trotz allem nicht. Doch wir haben ihn kennengelernt, wir haben ihn gefunden: meine Eltern, meine Geschwister und auch einige Verwandte. Nun möchte ich dich fragen: Wie ist das bei dir? Hast du Jesus kennengelernt? Hast du ihn aufgenommen in dein Leben? Kannst du erzählen von einem Tag in deinem Leben, an dem du diese Entscheidung getroffen hast? Du musst nicht das Datum sagen können. Darum geht es nicht. Aber kannst du erzählen von einem Ereignis, wo du mit deiner Sünde zu Jesus gekommen bist mit der Bitte um Vergebung, wo du ihm dein Herz geöffnet und gesagt hast: „Herr Jesus komm in mein Herz! Komm in mein Leben!“? Die Bekehrung ist normalerweise eine einmalige Erfahrung. Kannst du davon erzählen, dass du die Gewissheit bekommen hast, dass du zu Jesus gehörst und gerettet bist? Kannst du sagen: „Ich habe mich für Jesus entschieden. Er hat mich angenommen. Ich bin jetzt sein und er ist mein!“? Die wichtigste Entscheidung Ich bin davon überzeugt, dass viele von denen, die dies lesen, den entscheidenden Schritt zu Jesus noch nie getan haben. Wenn das bei dir der Fall ist, dann tue ihn doch heute! Sage Ja zu Jesus! Entscheide dich für ein Leben mit ihm! Wenn du das tust, wirst du gerettet. Auf dich wartet der Himmel. Dieser Tag kann der wichtigste Tag deines Lebens sein. Du sollst heute nicht irgendeinen Kraftakt vollbringen, sondern du kannst jetzt einfach deine Hände falten und im persönlichen Gebet zu Jesus kommen. Du brauchst nicht viele Worte machen. Du sollst nur ehrlich zu ihm kommen, so wie du bist. Du kannst ungefähr so beten: „Herr Jesus, hier bin ich. Ich habe erkannt, dass ich ein Sünder bin. Meine Kindheit, meine Jugend, meine ganze Vergangenheit bringe ich dir. Herr Jesus, bitte vergib mir alle meine Sünden und rette mich. In der Bibel steht: Wer seine Sünden bekennt, dem vergibst du. Wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Herr Jesus, das glaube ich. Ich entscheide mich jetzt für dich. Herr Jesus, ich nehme dich jetzt als meinen Heiland und Erretter an. Komm du in mein Herz, komm jetzt in mein Leben; ich will dein sein, und du sollst mein sein für Zeit und Ewigkeit. Von jetzt an gehöre ich dir. Ich will meinen Weg mit dir gehen und dir folgen. Ich danke dir, dass du mein Gebet erhört hast. Amen.“ Möchtest du dieses Gebet zu Deinem Gebet machen? Dann lies es doch noch einmal – ganz langsam, aber laut – und mach es jetzt zu deinem Gebet. Glaube jetzt, dass der Herr dein Gebet erhört hat. Hast du dieses Gebet für dich persönlich mitgebetet? Hast du es ehrlich gemeint? Wenn ja, dann hast du die wichtigste Entscheidung deines Lebens getroffen und Jesus in dein Leben aufgenommen. Dann darfst du wissen, dass du jetzt bekehrt und wiedergeboren bist. Du bist heute ein Kind Gottes geworden. Für dieses Geschenk solltest du Jesus in der Zukunft immer wieder danken. Einige Ratschläge für dein neues Leben möchte ich dir mitgeben: Nimm dir jeden Tag etwas Zeit, um in der Bibel zu lesen und auch für das Gebet! Nimm Kontakt mit anderen Christen auf, die die gleiche Erfahrung wie du gemacht haben und besuche regelmäßig eine bibeltreue Gemeinde. Für deinen weiteren Weg mit Jesus wünsche ich dir von Herzen Gottes reichen Segen! Wilhelm Pahls
8 Seiten, Best.-Nr.: 69-0
Stell dir vor, du hättest einen Wunsch frei. Was wäre dein Herzenswunsch? Laut Umfragen wünschen sich viele Menschen Gesundheit, Sicherheit und ein erfülltes Leben. Doch oft bleibt die Sehnsucht unerfüllt. Manche geben auf und denken, dass ihre Träume unerreichbar sind, während andere in Religion, Esoterik oder Reichtum nach Erfüllung suchen – doch ohne Erfolg. Die Leere bleibt, denn es sind menschliche Versuche, den Hunger der Seele zu stillen. Augustinus sagte: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Gott.“ Nur Gott kann die tiefe Sehnsucht des Herzens stillen. Und er tut es durch Jesus Christus, der uns wahres und erfülltes Leben schenken möchte. Millionen haben das erkannt und in Jesus das gefunden, wonach sie lange gesucht hatten. Bitte Jesus im Gebet um Vergebung deiner Sünden und öffne ihm dein Herz, damit er in dein Leben kommt und die weitere Führung übernimmt. Wenn du es ehrlich und aufrichtig meinst, dann wirst du Jesus begegnen. Er wird dich mit offenen Armen empfangen und dir das echte, wahre und erfüllte Leben schenken. Lass deine Suche hinter dir!Finde, wonach du dich sehnst! Stell dir einmal vor, du hättest einen Wunsch frei. Was würdest du dir wünschen? Ich meine jetzt nicht einen Geburtstags- oder Weihnachtswunsch. Nein! Was wünscht du dir wirklich? Was ist dein Wunschtraum? Wonach sehnst du dich? Laut Umfragen wünschen sich viele Menschen Gesundheit, finanzielle Sicherheit und eine höhere Lebensqualität. Angesichts von Kriegen, Terrorismus und zunehmender Gewalt sehnt man sich nach Sicherheit, Frieden und Geborgenheit. Andere wünschen sich einen Beruf, in dem sie so richtig aufgehen können, der ihnen Freude und Erfüllung bringt. Manche möchten ein Haus erwerben, eine Familie gründen und Kinder haben. Andere würden gern reich werden, viel reisen und das Leben in vollen Zügen genießen. Was wünscht du dir? Wovon träumst du? Was ist überhaupt ein Herzenswunsch? Und was bedeutet „Sehnsucht“? Jemand hat die „Sehnsucht“ einmal mit einem innigen Verlangen nach etwas beschrieben, dessen Erfüllung man aus tiefstem Herzen heraus begehrt und bislang nicht bekommen hat. So geht es vielen Menschen Sie leben weit entfernt von dem, wonach sie sich zutiefst sehnen. Oft erscheint ihnen das Ersehnte unerreichbar zu sein. Wie geht man damit um? Nun, so mancher schließt mit seinem Herzenswunsch ab und sagt sich: „Ach, daraus wird sowieso nichts. Warum ständig auf etwas hoffen, was sowieso nie eintrifft? Man wird ja doch nur immer wieder enttäuscht.“ Einige suchen in Religionen oder in der Esoterik, in Dingen, die mit dem Jenseits zu tun haben. Sie ahnen, dass das, was sie suchen, in der sichtbaren Welt nicht zu finden ist. Andere versuchen zu Reichtum zu gelangen, damit sie sich alles kaufen können. Wiederum andere stürzen sich vielleicht in erotische Abenteuer, wechseln ständig den Partner in der Hoffnung, endlich die Person zu finden, die ihnen das gibt, was sie schmerzlich vermissen. Doch letztendlich sind das alles nur Versuche, die nicht das Erhoffte bringen. Warum die Leere? Weil dies menschliche Versuche sind, den Hunger der Seele zu stillen. Es ist alles irgendwie nur Ersatzbefriedigung. Und was am Ende bleibt, ist eine gähnende Leere. In einem früheren Song der Rockgruppe The Rolling Stones heißt es: I can‘t get no satisfaction I can‘t get no satisfaction ‘Cause I try and I try and I try and I try I can‘t get no, I can‘t get no. Dies bedeutet: Ich finde einfach keine Befriedigung, auch wenn ich es versuche und versuche und immer versuche. Ich finde einfach keine Befriedigung. Mit dieser Aussage können sich sehr viele Menschen identifizieren. Man sucht überall, um Erfüllung zu finden. Doch irgendwie bringt das alles nicht das, was man sich erhofft. Das Herz bleibt leer und die Sehnsucht ungestillt. Warum finden viele kein erfülltes Leben? Könnte es sein, dass sie bei all dem Suchen eine ganz wichtige, ja die entscheidende Person außer Acht lassen, nämlich die Person, die einem das Leben gegeben hat und die am besten weiß, was der Mensch braucht? Und diese Person ist Gott. Er hat uns geschaffen, und zwar mit einer Absicht. Er möchte, dass wir aus der Gemeinschaft mit ihm ein sinnerfülltes Leben finden. In uns ist ein Vakuum, das nur Gott füllen kann. Alles, was diese Welt uns zu bieten hat, ist nicht in der Lage, diese innere Leere zu füllen. Einer der einflussreichsten und bedeutendsten Theologen der Vergangenheit, der Kirchenvater Augustin, hat einmal gesagt: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Gott.“ Nur Gott, der die Sehnsucht in unser Herz gelegt hat, kann und will diese Sehnsucht stillen. Und er tut es durch Jesus Christus. Jesus sagte: „Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss“ (Johannes 10,10). Damit meinte er ein Leben, das dem Menschen die wahre Erfüllung bringt. Das können Millionen von Menschen bestätigen, die nach langem Suchen endlich das gefunden haben, wonach sie sich im Grunde genommen gesehnt hatten. Sie haben es nicht in weltlichen, materiellen Dingen gefunden, auch nicht in einer Religion, sondern sie haben es in einer Person gefunden, in der Person Jesus Christus. Ich bin einer von denen, die nach jahrelangem Suchen endlich das gefunden haben, wonach sie sich schon immer gesehnt hatten. Wie lange bist du schon am Wünschen, am Hoffen und am Sehnen und am Suchen? Was hast du nicht schon alles versucht, um das wahre Glück zu finden? Vielleicht hast du dich dabei sogar in Gebiete gewagt, die Gott überhaupt nicht gefallen, die dir schaden und sogar lebensgefährlich sind. Ich möchte dir sagen, dass noch heute deine Suche zu Ende gehen kann, dass du endlich das findest, wonach du dich im Grunde genommen schon immer gesehnt hast. Jesus sagte: „Ich bin die Tür“ (Johannes 10,7). „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Johannes 14,6). Willst du diesem Jesus nicht vertrauen? Wie vielen Menschen hast du schon vertraut? Und wie oft wurdest du enttäuscht? Doch Jesus wird dich nicht enttäuschen. Dazu liebt er dich viel zu sehr. Er hat das, wonach du suchst. Vielleicht fragst du: Wie finde ich diesen Jesus? Wo kann ich ihm begegnen? Erst einmal: Du findest Jesus nicht in irgendeiner Religion, in der Esoterik oder in okkulten Praktiken wie Magie, Spiritismus und was es da nicht alles an schrecklichen Einflüssen gibt. All diese Dinge sind äußerst gefährlich und werden dich früher oder später kaputt machen. Jesus findest du, wenn du ihn bittest, dass er in dein Leben hineinkommt. Jesus ist nicht fern von dir. Ja, er ist im Grunde genommen eigentlich nur ein Gebet weit von dir entfernt. Und er wartet darauf, dass du ihn anrufst. Sage ihm, dass du ihn kennenlernen möchtest, und bitte ihn – und das ist ganz wichtig – um Vergebung, dass du so lange Zeit ohne ihn gelebt hast. Bitte ihn um Vergebung für all die Dinge, die du getan hast, die Gott nicht gefallen. Und dann öffne dein Herz für ihn und bitte ihn, dass er in dein Leben hineinkommt und ab heute dein weiteres Leben in seine Hände nimmt. Wenn du es ehrlich und aufrichtig meinst, dann wirst du Jesus begegnen. Er wird das wahrmachen, was er versprochen hat. Er hat gesagt: „Wer zu mir kommt, den weise ich niemals zurück“ (Johannes 6,37). Jesus wird dich mit offenen Armen empfangen, und er wird dir das echte, das wahre und das erfüllte Leben schenken. Wage es doch heute mit Jesus! Du wirst nicht enttäuscht werden! Wenn du Fragen hast, darfst du uns gern schreiben. Gern helfen wir dir weiter! Manfred Kadow
8 Seiten, Best.-Nr.: 67-0
Viele Menschen glauben an Gott – aber kennen sie ihn auch persönlich? Dieser evangelistische Flyer erklärt klar und verständlich, wie jeder Mensch eine echte Beziehung zu Gott finden kann. Mit biblischen Aussagen und seelsorgerlichem Ton zeigt Beat Abry, wie die Trennung zwischen Gott und Mensch durch Jesus Christus überbrückt wurde. Wer seine Schuld erkennt und Jesus im Glauben annimmt, darf erfahren, dass Gott real ist und sein Leben verändert. Der Leser wird Schritt für Schritt eingeladen, Gottes Liebe zu verstehen, seine eigene Schuld ehrlich zu bekennen, Jesus Christus im Gebet ins Leben aufzunehmen, und Vergebung, Frieden und Hoffnung zu erleben. Am Ende enthält der Flyer eine Einladung zum persönlichen Gebet sowie einen Gutschein für kostenlose Bibeln und ein Taschenbuch. Zielgruppe: Suchende, Skeptiker, Christen ohne persönliche Glaubensbeziehung. Ideal zum Weitergeben: Evangelisationen und Büchertische Straßeneinsätze und Hausverteilungen Persönliche Glaubensgespräche Wie du Gott persönlich kennenlernen kannstSchön, dass du diesen Flyer in den Händen hältst. Vielleicht hat ihn dir jemand gegeben oder du hast ihn zufällig entdeckt. Es kann sein, dass du an Gott glaubst oder auch nicht. Vielleicht bist du Christ, Muslim, suchend oder eher skeptisch. Und vielleicht hast du beim Lesen des Titels gedacht: „Gott persönlich kennenlernen, geht das überhaupt?“ Oder du hast gedacht: „Das ist nichts für mich.“ Ganz gleich, was dich gerade beschäftigt. Nimm dir bitte ein paar Minuten Zeit und lies weiter. Es geht um eine Hoffnung, die dein Leben verändern kann. Die Bibel sagt, dass Gott dich liebt und sich eine persönliche Beziehung zu dir wünscht. Stell dir das vor: Der Schöpfer des Universums will dir begegnen. Er will dir Vater im Himmel sein. Doch zwischen uns Menschen und Gott steht etwas im Weg. Es ist die Schuld. Die Bibel bringt es auf den Punkt: „Alle sind schuldig geworden und spiegeln nicht mehr die Herrlichkeit wider, die Gott dem Menschen ursprünglich verliehen hatte.“ – Römer 3,23 Was wir oft als Schwächen oder Fehler bezeichnen, zum Beispiel Stolz, Neid, Bitterkeit oder Lüge, nennt die Bibel Sünde. Und weil Gott vollkommen heilig ist, kann er Sünde nicht einfach übersehen. Es heißt: „Eure Schuld, sie steht wie eine Mauer zwischen euch und eurem Gott“ – Jesaja 59,2 Diese Trennung ist real. Und sie betrifft jeden von uns. Doch Gott hat gehandelt. Aus Liebe zu uns kam Jesus Christus in diese Welt. Am Kreuz hat er die Strafe getragen, die wir verdient hätten. Der Zorn Gottes über die Sünde traf ihn. So wurde der Weg frei zu Gott. Jesus hat die Tür geöffnet. Viele Menschen versuchen, durch gute Werke oder Religion zu Gott zu kommen. Doch nichts davon kann die Schuld auslöschen. Nur Jesus hat das getan. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er den Weg gebahnt. Er allein kann retten. Was kannst du tun, um Gott persönlich kennenzulernen? Zwei Schritte sind wichtig: 1. Erkenne und bekenne deine Schuld. Sprich in einem ehrlichen Gebet mit Jesus über das, was dich von ihm trennt. Bitte ihn um Vergebung. Die Bibel verspricht: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ – 1. Johannes 1,9 2. Vertraue Jesus dein Leben an.Nimm ihn im Glauben auf. Die Bibel sagt: „Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Jesus selbst sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ Wenn du das tust, beginnt etwas Neues. Du wirst erleben, dass Gott da ist. Du wirst merken, dass er dich trägt und verändert. Du wirst ihn kennenlernen, persönlich und erfahrbar. Sprich einfach im Gebet mit Jesus und bitte ihn um Vergebung aller deiner Sünden. Öffne ihm dein Herz und lade ihn ein, in dein Leben zu kommen, um dich zu führen. Vertraue dich ihm an. Wenn du das ehrlich tust, darfst du gewiss sein, dass er dir begegnet, dir vergibt und dich als sein Kind annimmt. Wir würden uns sehr freuen, von dir zu hören. Wenn dich etwas beschäftigt oder du Fragen zum Glauben hast, schreib uns gern. Und wenn du dein Leben Jesus anvertraut hast, ist das eine wunderbare Nachricht. Teile sie mit uns. Wir freuen uns von Herzen darüber. Gern senden wir dir kostenlos Schriften, die dich ermutigen und dir helfen, im Glauben zu wachsen und gestärkt mit Gott weiterzugehen. Beat Abry
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Gibt es Hoffnung für Menschen, die am Boden sind? Dieses Traktat spricht Suchende direkt an, Menschen, die sich übersehen, gescheitert oder innerlich leer fühlen. Es zeigt in klaren, einfühlsamen Worten: Bei Jesus gibt es einen Neuanfang! Mit ermutigenden Bibelversen, einem Einladungstext zum Glauben und einem konkreten Gebet zur Lebensübergabe wird das Evangelium liebevoll und verständlich erklärt. Ideal für die persönliche Weitergabe in seelsorgerlichen Gesprächen, auf der Straße oder als Beilage in Briefen und Päckchen. Zielgruppe: Menschen in Lebenskrisen, Suchende, Jugendliche & ErwachseneBesonders geeignet für: Evangelisation, Seelsorge, Krisensituationen, Krankenbesuche „Du kannst neu anfangen – jetzt. Nutze diese Chance!“ Eine neue Chance? Ja, auch für Dich! Fühlst Du Dich übersehen? Ungewollt, ungeliebt, vielleicht sogar aufgegeben? Hast Du das Gefühl, gescheitert zu sein? Bist Du ohne Hoffnung und ohne Perspektive? Vielleicht ist alles zerbrochen, worauf Du gebaut hast: Beziehungen, Träume, Deine Zukunft. Und jetzt stehst Du da: leer, verletzt, am Tiefpunkt. Du fragst Dich: „Gibt es für mich überhaupt noch Hoffnung?“ Ja, die gibt es! Und mehr noch: Da ist jemand, der Dich nicht aufgibt: Jesus Christus. Er ist da, um Dich zu retten. Er liebt Dich. Er sieht Dich. Und Er wirft Dir den Rettungsring zu. Er sagte: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11,28) Für Jesus gibt es keine hoffnungslosen Fälle, sondern nur Menschen von unschätzbarem Wert. Und Du bist einer von ihnen. „Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der HERR, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt!“ (Jeremia 29,11) Vielleicht denkst Du: „Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Für mich ist das nicht mehr möglich.“ Dann hör, was Gott selbst Dir sagt: „Ich bin der HERR, der Gott über alle Menschen. Nichts ist für mich unmöglich!“ (Jeremia 32,27) Was bei Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Und deshalb frage ich Dich: Willst Du nicht heute einen Neuanfang mit Jesus machen? Wenn ja, dann sprich einfach mit Ihm. Du brauchst keine besonderen Worte, sondern nur ein ehrliches Herz. Wenn Du das möchtest, kannst Du dieses Gebet zu Deinem persönlichen Gebet machen: „Lieber Herr Jesus, ich ergreife den Rettungsring, den Du mir zuwirfst. Ich komme zu Dir mit meiner Schuld, mit meinen Fehlern, mit allem, was in meinem Leben schiefgelaufen ist. Bitte vergib mir, dass ich so lange ohne Dich gelebt habe. Komm in mein Leben, mach mich neu. Zeige mir den Weg, den ich gehen soll. Ich will Dir vertrauen und Dir folgen ab heute und für immer. Du sollst mein Herr und mein Retter sein. Amen.“ Wenn Du dieses Gebet von Herzen gesprochen hast, darfst Du wissen: Jesus hat Dich angenommen. Du bist jetzt ein Kind Gottes. Dein altes Leben liegt hinter Dir, ein neues hat begonnen! Gott hat einen guten Plan für Dein Leben. Er geht jeden Schritt mit Dir. Du bist nicht allein. „Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.“ (2. Korinther 5,17) Wenn Du Fragen zu diesem Thema hast, wende Dich an uns. Wir sind gern für Dich da. Lass uns auch wissen, wenn Du eine Entscheidung für Jesus getroffen hast. Wir senden Dir gern kostenlos einige hilfreiche Schriften für Deinen weiteren Weg! Und noch ein wichtiger Tipp: Such Dir eine Gemeinde, in der Jesus im Mittelpunkt steht. Dort wirst Du wachsen, getröstet und gestärkt werden. Du kannst neu anfangen – jetzt. Nutze diese Chance! Lidia Kadow
6 Seiten, Best.-Nr.: 70-0
Verteilschrift für Kinder Tut... tut... tut... Hast du das auch schon erlebt? Du willst deinen besten Freund oder deine beste Freundin anrufen und es ist besetzt? Du wartest fünf Minuten, rufst wieder an, und es ist immer noch besetzt. Wäre es nicht toll, wenn du ihn oder sie zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichen könntest? Wäre es nicht schön, wenn du gar nicht lange warten müsstest, bis deine Freundin oder dein Freund an das Telefon geht? Das wäre doch großartig! Ich kenne eine Verbindung, die immer funktioniert. Derjenige, den ich über diese Leitung erreiche, hat immer Zeit, ist nie genervt, nie im Stress und interessiert sich für alles, was ich ihm sage. Es ist Gott, der himmlische Vater. Durch seinen Sohn Jesus Christus kann ich jederzeit mit ihm verbunden sein. Wie gut, dass es diese Verbindung gibt! Der Anruf Hast du etwas Zeit für mich? Tut... tut... tut... Hast du das auch schon erlebt? Du willst deinen besten Freund oder deine beste Freundin anrufen und es ist besetzt? Du wartest fünf Minuten, rufst wieder an, und es ist immer noch besetzt. Nach mehreren Versuchen fragst du dich, wer da wohl so lange telefoniert. Wäre es nicht toll, wenn du ihn oder sie zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichen könntest? Wäre es nicht schön, wenn du gar nicht lange warten müsstest, bis deine Freundin oder dein Freund an das Telefon geht? Das wäre doch großartig! Mit der Technik von heute können wir leicht Verbindungen zu Personen herstellen, doch wenn der Akku leer ist, ist ein modernes Handy nutzlos. Ich kenne eine Verbindung, die immer funktioniert. Derjenige, den ich über diese Leitung erreiche, hat immer Zeit, ist nie genervt, nie im Stress und interessiert sich für alles, was ich ihm sage. Vielleicht hast du schon erraten, wer das sein könnte: Es ist Gott, der himmlische Vater. Durch seinen Sohn Jesus Christus kann ich jederzeit mit ihm verbunden sein. Wie gut, dass es diese Verbindung gibt! Worüber können wir mit Gott reden? Ich selber telefoniere total gerne mit meinem Freund. Es gibt aber Dinge, die würde ich niemals am Telefon erzählen. Wer weiß, ob da nicht jemand mithört oder ob mein Freund mich richtig versteht? Wenn ich aber mit Gott spreche, weiß ich, dass er mich hört und mich genau versteht. Ihm kann ich alles erzählen, wirklich alles! Es gibt nichts, was ich ihm nicht sagen darf und er versteht mich immer. Vielleicht kennst du das auch: Manchmal hast du Angst, über ein Problem zu reden. Es ist dir peinlich, wenn jemand etwas davon erfährt. Vielleicht befürchtest du, deswegen ausgelacht zu werden. Bei Gott ist das ganz anders. Ihm kannst du alles erzählen, was dich beschäftigt. Er macht sich nicht über dich lustig. Im Gegenteil, er versteht dich und ermutigt dich. Du kannst ihm alles sagen und ihm alle deine Fragen stellen. Es ist egal, ob es etwas Schönes, etwas ganz Peinliches oder auch nur eine kleine Frage ist. Er versteht dich immer. Erfüllt Gott alle unsere Wünsche? Gott antwortet unterschiedlich auf unsere Gebete. Manche Bitten erfüllt er sofort, andere erst später und einige auch gar nicht. Er weiß, ob unsere Wünsche für uns wirklich gut sind. Wichtig ist, dass wir Gott nicht mit einem Kaugummiautomaten verwechseln, in den wir Geldstücke einwerfen und dann bekommen, was wir haben möchten. Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber er gibt uns immer das, was wir nötig haben. Wenn Gott unsere Bitten erfüllt hat, sollten wir ihm auch dafür danken. „Das ist doch selbstverständlich!“, wirst du jetzt vielleicht denken. Ja, das ist es auch. Wenn es uns aber gut geht, vergessen wir manchmal, dass Gott uns geholfen hat. Ist es nicht traurig, wenn du jemandem ein schönes Geschenk machst und er sich nicht bei dir bedankt? Ebenso ist Gott traurig, wenn wir vergessen, ihm zu danken. Wie redet Gott mit uns? Wenn wir Gott bitten, uns bei einer bestimmten Frage weiterzuhelfen, dann hilft er uns auch. Er tut dies auf ganz unterschiedlichen Wegen. Normalerweise hören wir keine laute Stimme vom Himmel. Vieles sagt er uns durch die Bibel. Deswegen bezeichnen wir die Bibel als Gottes Wort. Darin lesen wir, was sich Gott von uns wünscht und was für unser Leben gut ist. Gott redet auch durch unser Gewissen zu uns. Wir bitten ihn, dass er uns hilft und plötzlich merken wir tief in unserem Inneren: „So sollte ich das machen.“ Das kann Gottes Stimme sein. Manches sagt Gott uns auch durch andere Menschen. Wichtig ist dabei, dass wir bereit sind, auf Gottes Stimme zu hören und zu tun, was er uns sagt. Seit wann gibt es diese Verbindung? Ganz am Anfang, als Gott die Menschen geschaffen hatte, gab es diese Verbindung zu Gott. Die ersten Menschen konnten mit Gott wie mit einem Freund reden. Aber eines Tages kam das Böse in diese Welt. Der Teufel, der Feind Gottes, verführte die Menschen dazu, das zu tun, was Gott ihnen verboten hatte. Wie es dazu kam, kannst du am Anfang der Bibel nachlesen (1. Mose, Kapitel 3). Seit diesem Ereignis taten die Menschen immer wieder, was sie wollten, und hörten nicht mehr auf Gott. Durch ihren Ungehorsam wurde die Verbindung zu Gott unterbrochen. Das ist genauso wie beim Handy: Wenn du in einem Funkloch bist und keine Verbindung hast, kannst du nicht mehr telefonieren. So trennt uns die Sünde von Gott. Sünde ist alles Böse, was wir tun, egal, ob es eine kleine Lüge oder ein großer Diebstahl ist. Für Gott gibt es da keinen Unterschied. Gott war sehr traurig darüber, dass die Menschen sich von ihm abgewandt hatten. Weil er aber jeden einzelnen Menschen liebt, hat er alles daran gesetzt, die Verbindung wieder herzustellen. Er suchte nach einem Weg, um uns von unserer Sünde zu befreien. Sein Wunsch war, dass wir wieder Gemeinschaft mit ihm haben können. Die perfekte Verbindung sollte wieder hergestellt werden. Aus Liebe zu uns sandte Gott, der Vater, seinen einzigen Sohn als Retter in unsere Welt: Jesus Christus. Jesus hatte niemals etwas Böses getan, doch er wurde gekreuzigt wie ein Verbrecher. Als Jesus am Kreuz starb, starb er für deine und meine Sünden. Er nahm die Strafe für unsere Schuld auf sich. In der Bibel steht in Johannes 3,16: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben.“ Gott hat seinen Sohn, Jesus, nach drei Tagen von den Toten auferweckt. Er ist jetzt im Himmel bei seinem himmlischen Vater. Jesus bezahlte die Strafe für unsere Schuld. Damit hat er das Problem der Sünde für uns gelöst. Jetzt haben wir durch ihn die Möglichkeit, eine Verbindung zu Gott zu bekommen. Wie bekomme ich diese perfekte Verbindung zu Gott? Alles, was du machen musst, ist, Jesus in dein Leben aufzunehmen und an ihn zu glauben (vergleiche Johannes 1,12). Wenn dies dein Wunsch ist, kannst du dich im Gebet an Jesus wenden und ihm folgendes sagen: „Herr Jesus, ich danke dir, dass du für meine Sünden am Kreuz gestorben bist. Auch ich bin schuldig geworden und bitte dich darum, dass du mir alle meine Sünden vergibst. Ich nehme dich jetzt in mein Leben auf und möchte, dass du mich weiterhin führst und mein Leben so veränderst, wie du es haben willst. Amen!“ Wer Jesus in sein Leben aufgenommen hat, ist ein Kind Gottes geworden und hat eine Verbindung zu Gott. Jetzt kannst du mit Jesus über alles sprechen, über deine Wünsche und auch über deine Probleme. Sage Jesus auch, worüber du dich freust und wofür du dankbar bist. Weil Gott uns so lieb hat, ist es sein Wunsch, dass wir ständig in Verbindung zu ihm bleiben. Er hat es uns so leicht gemacht. Und trotzdem leben die meisten Menschen noch ohne ihn und wollen nichts von seiner Liebe zu uns wissen. Wie entscheidest du dich? Tobias Jakob
8 Seiten, Best.-Nr.: 40-0
Weihnachten, das bekannteste und größte christliche Fest, ist für viele ein Feiertag ohne wirklichen Sinn. Manfred Röseler weist darauf hin, dass die Bedeutung von Weihnachten in Jesus Christus liegt. Die vielen Geschenke, die an Weihnachten gemacht werden, sind nichts im Vergleich zu dem Geschenk, das Gott uns gegeben hat. Die Menschheit war hoffnungslos mit Sünde verschuldet, aber Gott hat den Menschen ein Geschenk gemacht: Die absolute Sündenvergebung in Jesus Christus. „Bei aller Weihnachtsfeierlichkeit übersehen wir oft, dass es nicht in erster Linie um ein nettes Miteinander geht, sondern um die Erlösung von Sünde und um eine neue Beziehung zu Gott.“ Darum möchte ich fragen: Haben Sie das große Geschenk Gottes schon angenommen? Das beste Geschenk Weihnachten ist für viele Menschen ein Fest der Gemeinschaft, der Familie und ein Anlass, einander Freude zu bereiten. Für andere ist Weihnachten ein Fest der Einsamkeit, für manche sogar der Verzweiflung. Die Zahl der Verzweiflungstaten schnellt jedes Jahr zur Weihnachtszeit in die Höhe. Diese traurige Bilanz zeigt, dass viele den wahren Sinn von Weihnachten nicht kennen. Weihnachten weist auf das Geschenk hin, das Gott uns anbietet. Alles, was wir einander schenken können, ist in Wirklichkeit verschwindend wenig im Vergleich zu dem großen Geschenk, das Gott für uns bereithält. Der Wert von Gottes Geschenk für uns ist unermesslich. Es macht unser Leben neu, reich und lebenswert. Gott sieht unsere Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse. Er kennt unsere Stärken und Schwächen. Er weiß auch wie unsere Beziehung zu ihm aussieht. Wie würden Sie Ihre Beziehung zu Gott beurteilen? Ist sie in Ordnung oder gibt es Sünde in Ihrem Leben, die Sie von Gott trennt? Sünde ist z.B. unser Unglaube, unsere Rebellion gegen Gott und dann auch die Übertretung seiner Gebote. Gott kennt jede einzelne unserer Sünden sehr genau. Aufgrund unserer Sünden haben wir viel Schuld Gott gegenüber auf uns geladen. Schulden bei einer Bank können wir gewöhnlich mit regelmäßigen Raten in absehbarer Zeit zurückzahlen. Manche bemühen sich aufrichtig darum, gute Werke zu tun und Gottes Gebote einzuhalten. Unsere Schuld vor Gott können wir allerdings so nicht tilgen. Selbst dann, wenn jemand ab heute nie wieder sündigen würde, wäre die Trennung des Menschen von Gott nicht aufgehoben. In Jesaja 59,2 lesen wir: „... wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem Gott.“ und in 1. Korinther 6,9 steht: „Wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?“ Ohne Bereinigung unserer Sünde können wir nicht in den Himmel kommen. Auf uns wartet nach dem Tod der Ort der Strafe, die ewige Verdammnis. Das große Geschenk, das Gott uns anbietet, ist die Vergebung unserer Sünden. Er möchte uns von dem Urteil „ewige Verdammnis“ befreien (vgl. Offenbarung 20,15). Er möchte uns zu seinen Kindern und zu Erben seines Reiches machen. Doch wie kann das geschehen? Gott kann nicht einfach über unsere Sünde hinwegsehen und so tun, als sei nichts gewesen. Dann wäre er nicht gerecht. Der einzige Weg zu unserer Rettung besteht darin, dass unsere Sünde vergeben wird und genau dafür sandte Gott seinen Sohn, Jesus Christus, auf diese Erde. Weihnachten erinnert uns an die Geburt von Jesus in Bethlehem vor ca. 2.000 Jahren. Jesus wurde ein Mensch wie wir. Dennoch unterschied sich sein Leben von dem eines gewöhnlichen Menschen. Jesus führte ein völlig schuldloses Leben. Er beging nie eine Sünde. Stattdessen predigte er den Menschen das Evangelium, heilte Kranke und tat viel Gutes. Seine Wunder bestätigten, dass er der im Alten Testament angekündigte Retter ist. Obwohl Jesus unschuldig war, ließ er sich zum Tod verurteilen. Er hatte den Tod nicht verdient. Doch mit seinem Sterben am Kreuz auf Golgatha nahm er unsere Schuld stellvertretend auf sich. Er bezahlte die gesamte Schuld, die wir vor Gott haben. Gott akzeptierte dieses Opfer. Nach drei Tagen erweckte er ihn von den Toten und nahm ihn etwas später zu sich in den Himmel. Jesus lebt auch heute. Der Grund, warum Jesus auf die Erde kam, wird in Matthäus 1,21 erklärt: „Und sie [Maria] wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“ Jesus kam auf diese Erde und wurde Mensch, um uns mit Gott zu versöhnen. An Weihnachten geht es nicht in erster Linie um ein frohes Miteinander, sondern um unsere Beziehung zu Gott. Durch Jesus können wir von unserer Sünde befreit werden. Wir können Vergebung bekommen und Kinder Gottes werden. Wir dürfen die Gewissheit im Herzen haben, dass wir einmal im Himmel sein werden. Ist das nicht ein großes Geschenk? Ich möchte Sie fragen: „Haben Sie dieses Geschenk angenommen?“ Wenn ja, dann haben Sie allen Grund, mit Freuden Weihnachten zu feiern. Wenn das beste Geschenk noch nicht Ihr Geschenk ist, dann nehmen Sie es heute an. Darüber lesen wir in Apostelgeschichte 3,19 folgendes: „Nun kehrt euch ab von euren Sünden und wendet euch Gott zu, damit ihr von euren Sünden gereinigt werden könnt.“ Im Gebet können Sie mit Jesus reden und ihm alle Ihre Versagen und Sünden bekennen, die Ihnen bewusst sind. Bitten Sie ihn auch um Vergebung für all die Sünden, an die Sie sich nicht mehr erinnern können. Er vergibt Ihnen gern. Doch bleiben Sie nicht dabei stehen. Sagen Sie Jesus auch, dass Sie sich ihm jetzt ganz anvertrauen möchten und dass er die Herrschaft über Ihr Leben übernehmen soll. Laden Sie ihn ein, in Ihr Leben zu kommen und die weitere Führung Ihres Lebens zu übernehmen. Wenn Sie Jesus Ihr Leben anvertrauen, macht er Sie zu einem Kind Gottes (vgl. Johannes 1,12). Nachdem Sie wie oben beschrieben gebetet haben, danken Sie Jesus dafür, dass er für Ihre Schuld gestorben ist, Ihnen vergeben und ein neues, ewiges Leben geschenkt hat. Auf diese Weise dürfen Sie erfahren, dass Gottes Geschenk das beste Geschenk ist, das es überhaupt gibt. Manfred Röseler
6 Seiten, Best.-Nr.: 31-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Beinahe jeder denkt von sich, ein guter Mensch zu sein. Die einen sagen, dass sie fleißig waren und anderen geholfen haben. Andere verweisen darauf, dass sie keine ernsten Verfehlungen begangen haben und halten sich deshalb für gute Menschen. Doch die Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet: Bin ich damit auch gut genug, um in den Himmel zu kommen? Sie können leicht herausfinden, ob Sie es sind, wenn Sie die zehn Gebote (2. Mose 20,1-17) durchgehen. Sind Sie ein guter Mensch? Beinahe jeder denkt von sich, ein guter Mensch zu sein. Die einen sagen, dass sie fleißig waren und anderen geholfen haben. Andere verweisen darauf, dass sie keine ernsten Verfehlungen begangen haben und halten sich deshalb für gute Menschen. Doch die Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet: Bin ich damit auch gut genug, um in den Himmel zu kommen? Finden Sie es heraus! Sie können leicht herausfinden, ob Sie es sind, wenn Sie die zehn Gebote (2. Mose 20,1-17) durchgehen. 1. Ich bin der HERR, dein Gott … Du sollst keine anderen Götter neben mir haben Haben Sie Gott immer an die erste Stelle in Ihrem Leben gesetzt? Jesus sagte: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken“ (Matthäus 22,37). Diese Liebe geht über unsere Liebe zu unseren Eltern, Geschwistern und Freunden hinaus. 2. Du sollst dir keine Götterbilder machen Vielleicht haben Sie sich keine Götterbilder aus Holz oder Stein geschaffen, doch in Ihren Gedanken haben Sie ein Bild von Gott entworfen, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Falsche Götterbilder sind ein Hindernis, um zu dem lebendigen Gott zu kommen. 3. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen Haben Sie den Namen Gottes als Schimpfwort benutzt oder über Gott gelästert? Die Bibel sagt: „Der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht“ (2. Mose 20,7). 4. Du sollst den Feiertag heiligen Ebenso wie Gott in sechs Tagen die Schöpfung vollendete und am siebenten Tag ruhte, brauchen auch wir einen Tag der Woche als Ruhetag. Jede Woche sollen wir einen von sieben Tagen für ihn in Ehren halten. 5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren Wir bringen unseren Eltern keine Ehre entgegen, wenn wir als Kinder ihnen den nötigen Gehorsam verweigern, schlecht über sie reden, sie verachten und uns im Alter nicht um sie kümmern. 6. Du sollst nicht töten Sie sagen, dass Sie dieses Gebot noch nicht übertreten haben. Doch bedenken Sie, was Jesus dazu sagte: „Ihr wisst, dass zu den Vorfahren gesagt worden ist: ›Du sollst keinen Mord begehen! Wer einen Mord begeht, soll vor Gericht gestellt werden.‹ Ich aber sage euch: Jeder, der auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: ›Du Dummkopf‹, der gehört vor den Hohen Rat. Und wer zu ihm sagt: ›Du Idiot‹, der gehört ins Feuer der Hölle“ (Matthäus 5,21-22). Johannes führt weiter aus: „Wer seinen Bruder hasst, der ist ein Totschläger und ihr wisst, dass kein Totschläger das ewige Leben bleibend in sich hat“ (1. Johannes 3,15). Für Gott ist Hass im Herzen ebenso schlimm wie ein Mord. Somit können wir dieses Gebot bereits durch unsere Herzenseinstellung übertreten. 7. Du sollst nicht die Ehe brechen Die Bibel sagt, dass Ehebrecher und Unzüchtige (diejenigen, die Sex außerhalb der Ehe hatten) nicht ins Himmelreich kommen werden (1. Korinther 6,9). Jesus sagte: „Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen“ (Matthäus 5,28). Haben Sie jemals eine andere Person des anderen Geschlechts mit lustvollen Blicken angeschaut oder sogar in der Tat die Ehe gebrochen? 8. Du sollst nicht stehlen Haben Sie etwas unerlaubt an sich genommen, das einer anderen Person gehört (z.B. am Arbeitsplatz, in der Schule, Zuhause usw.)? Vielleicht waren es nur kleine Dinge, die Sie haben mitgehen lassen. Der Wert des gestohlenen Objektes ist nicht ausschlaggebend. 9. Du sollst nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen Wie viele Morde muss man begehen, um ein Mörder zu sein? Nur einen! Ebenso ist auch derjenige ein Lügner, der nur einmal gelogen hat. Vielleicht sind Schwindeln und Betrügen für Sie keine ernsten Sünden. Doch Gott sieht das anders. Eine einzige Sünde, egal welcher Art, genügt, um von Gott getrennt zu sein. 10. Begehre nicht, was deinem Mitmenschen gehört Wir sollen niemals etwas begehren, das einer anderen Person gehört, z.B. sein Haus, sein Auto, sein Geld und schon gar nicht seine Ehefrau. Wir sollen andere nicht beneiden aufgrund ihres Lebensstils, sondern mit dem zufrieden sein, was wir haben. Haben Sie dieses Gebot gehalten? Bilanz Wer von uns kann behaupten, dass er noch keines dieser Gebote gebrochen hat und unschuldig ist? Die Bibel sagt: „Alle haben gesündigt und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck“ (Römer 3,23). Erkennen Sie Ihre Lage? Müssen Sie nicht auch zugeben, dass Sie gesündigt haben und vor Gott schuldig sind? Bekümmert Sie die Tatsache, dass Sie gegen Gott gesündigt haben? Die Bibel sagt, dass wir aufgrund unserer bösen Taten und feindlichen Gesinnung zu Feinden Gottes geworden sind (Kolosser 1,21) und der Zorn Gottes auf uns ruht (Johannes 3,36). Manche denken, dass Gott aufgrund seiner Güte über unsere Sünden hinwegsehen wird. Doch das ist unmöglich. Stellen Sie sich einmal einen menschlichen Richter vor, der bei kriminellen Taten und Vergewaltigungen einfach ein Auge zudrücken würde. Würden Sie ihn weiterhin als einen guten Richter bezeichnen? Nein, derjenige wäre ein bestechlicher Richter! Gott kann niemals ein bestechlicher Richter sein. Er wird darum einmal alle Mörder, Diebe, Ehebrecher, Lügner, Zauberer, Götzendiener, Gotteslästerer usw. bestrafen. Der Ort der Bestrafung ist die Hölle, die ewige Verdammnis (vgl. Offenbarung 21,8). Echte Liebe Gott möchte nicht, dass Sie ewig verloren gehen. Er ist reich an Barmherzigkeit und Mitgefühl. Darum hat er einen Weg bereitet, damit Sie Vergebung Ihrer Schuld erhalten können. Er lädt Sie ein zu ihm zu kommen, um die Vergebung und das ewige Leben als Geschenk anzunehmen. Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie aufgrund mehrerer ernster Vergehen vor einem Richter stehen. Alle Beweise sind überzeugend, ihre Schuld ist bewiesen. Mit Ihren guten Werken aus der Vergangenheit können Sie Ihre Vergehen nicht wieder gut machen. Das Gerichtsurteil lautet: 500.000 € Geldstrafe oder eine längere Freiheitsstrafe. Sie besitzen aber gerade einmal fünf Cent und sind somit völlig unfähig, die Strafe zu bezahlen. Nun stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Im Gerichtssaal sitzt ein Fremder, der sich die ganze Verhandlung mit angehört hat. Nach der Bekanntgabe des Urteils entschließt sich der Fremde, Ihre komplette Schuld auf sich zu nehmen. Er bezahlt die Strafe, das Gericht akzeptiert dies, weil dem Gesetz Genüge getan wurde und erklärt Sie auf der Stelle für frei. Wäre das nicht großartig? Genau das hat Gott vor ca. 2000 Jahren für Sie getan! Die Bibel sagt, dass Gott seinen Sohn, Jesus Christus, auf diese Erde sandte. Jesus hat niemals in seinem ganzen Leben eine Sünde begangen. Er war völlig schuldlos und dennoch nahm er unsere Schuld auf sich, als er am Kreuz auf Golgatha starb. In der Bibel steht: „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist“ (Römer 5,8). Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden. Gott hat dieses Opfer angenommen und ihn von den Toten auferweckt. Darum kann Jesus von sich sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6). Verstehen Sie, wie sehr Gott Sie liebt? Erkennen Sie, dass Sie vor Gott schuldig geworden sind und Vergebung brauchen? Wenn ja, dann tun Sie doch, wozu Gott Sie in Apostelgeschichte 3,19 auffordert: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden.“ Wer Buße tut und sich bekehrt, der empfängt Vergebung seiner Sünden. Wenn Sie sich bekehren möchten, wenden Sie sich ab von Ihren Sünden und vertrauen Sie sich Jesus Christus an. Echtes Vertrauen Es gibt viele Menschen, die „glauben“, dass Jesus existiert, aber sie haben sich ihm nicht anvertraut und ihn nicht als ihren Retter angenommen. Zwischen einem reinen Kopfglauben und echtem Vertrauen besteht ein großer Unterschied. Was bedeutet es, Jesus Christus zu vertrauen? Es bedeutet, dass Sie Jesus so vertrauen wie ein Fallschirmspringer, der aus 5.000 Meter Höhe aus dem Flugzeug springt und sich dabei ganz seinem Fallschirm anvertraut. Der Glaube an Jesus ist – ähnlich wie beim Fallschirmspringen – ein Schritt des Vertrauens. Entscheiden Sie sich gegen ein Leben in der Sünde und für ein Leben mit Jesus. Bitten Sie Jesus, Ihnen Ihre Sünden zu vergeben, in Ihr Leben zu kommen und die weitere Führung Ihres Lebens zu übernehmen. „Doch allen, die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden“ (Johannes 1,12). Möchten Sie diesen Schritt tun, dann können Sie das folgende Gebet zu Ihrem eigenen, persönlichen Gebet machen: „Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du für meine Sünden am Kreuz gestorben bist. Ich erkenne, dass ich dich brauche. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir leid. Herr Jesus, heute entscheide ich mich für dich. Mein Leben soll von diesem Moment an dir gehören. Ich bitte dich, dass du jetzt in mein Leben hineinkommst. Ich vertraue mich dir an. Übernimm du die weitere Führung meines Lebens. In der Bibel steht, wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Das glaube ich. Ich danke dir, dass du jetzt in mein Leben gekommen bist und ich darum ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Bei dem Gebet kommt es nicht auf bestimmte Formulierungen an. Wichtig ist, dass Sie es ehrlich meinen. Die Entscheidung für Jesus ist eine Sache des Herzens. Nachdem Sie Jesus in Ihr Leben aufgenommen haben, wird Gott Sie von innen her verändern. Sie werden anders denken und fühlen. Gott wird Ihnen eine neue Kraft für Ihr Leben geben. Lesen Sie täglich in Ihrer Bibel und gehorchen Sie Seinem Wort. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Es kann sein, dass Sie noch nicht alle Antworten auf Ihre Fragen haben. Doch bedenken Sie: Sie müssen nicht alle Funktionen eines Fallschirms kennen, um ihn benutzen zu können. In der Notsituation ist es besser, schnell zum Fallschirm zu greifen, als erst einmal mit einem Kurs über das Fallschirmspringen zu beginnen. Es könnte sonst sein, dass Sie zu spät zugreifen und völlig unvorbereitet in die Ewigkeit gehen. Bitte schieben Sie Ihre Entscheidung für Jesus nicht auf. Sie wissen nicht, wie viel Zeit Sie dafür noch haben.
8 Seiten, Best.-Nr.: 38-0
Wir leben in einer Zeit des rasanten technologischen Fortschritts. Die Digitalisierung, Automatisierung und Robotisierung begegnet uns überall. In der Industrie spricht man von Industrie 4.0, der vierten industriellen Revolution. Doch was ist mit dem Menschen? Er ist immer noch das alte Modell „Mensch Version 1.0“. Kann dieser alte Mensch überhaupt noch mit dem technologischen Fortschritt mithalten, oder braucht er auch ein Upgrade? Braucht es vielleicht einen „Mensch Version 2.0“? Die Reichen und Klugen dieser Welt machen sich dazu ernsthaft Gedanken. Der technologische Fortschritt und der Transhumanismus versprechen eine schöne neue Welt, in der unsere Probleme auf rein materialistische Weise gelöst werden sollen. Für den Vertreter des evolutionistischen Weltbilds ist diese Fortentwicklung des Menschen eine logische Fortsetzung seiner Weltanschauung. Dabei wird jedoch übersehen, dass der Mensch ein noch viel größeres Problem als Krankheit, Leid und sogar den Tod hat. Das eigentliche Problem des Menschen ist nicht materieller Art.
12 Seiten, Best.-Nr.: 62-0
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