Verteilschriften
Das Evangelium verständlich weitergeben
Unsere Verteilschriften helfen dabei, Menschen auf verständliche und ansprechende Weise mit der guten Botschaft von Jesus Christus bekannt zu machen. Sie eignen sich für persönliche Gespräche und Besuche, zum Auslegen in Gemeinden sowie für evangelistische Einsätze.
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... und Er existiert doch!
Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
2x geboren
Jeder kennt sein Geburtsdatum, den Tag, an dem er von seiner Mutter in diese Welt hineingeboren wurde. Die Bibel spricht davon, dass der Mensch noch ein zweites Mal geboren werden kann. Bei diesem Vorgang ist der allmächtige Gott sein Vater und durch den Heiligen Geist wird er in die göttliche Familie hineingeboren. Das ist die Wiedergeburt. Leni Furrer schildert in diesem Traktat, wie sie zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist. Nach einer Evangelisation, zu der sie von einem Freund eingeladen wurde, wies sie der Evangelist darauf hin, dass sie sich bekehren müsse. Zuvor war sie der Meinung, kein schlechter Christ zu sein, da sie ab und zu die Kirche besuchte, konfirmiert war und jeden Abend betete. Doch in den folgenden Tagen durchlebte sie einen inneren Kampf, der sie schlussendlich in Gottes Hände führte. Mit einfachen Worten spricht sie von diesem Moment und schildert kurz ihren Werdegang als Christ. „Nun verstehen Sie, warum ich zweimal Geburtstag feiern kann: Am 8. Januar, weil ich ein Menschenkind wurde, und am 29. April, weil ich ein Gotteskind werden durfte. Dieses Geschenk eines neuen Lebens wünsche ich auch Ihnen!“ Zweimal geboren So wurde mein Leben völlig neu! Wir alle kennen unser Geburtsdatum, den Tag, an dem wir von unserer Mutter in diese Welt hineingeboren wurden. Nun spricht die Bibel davon, dass wir ein zweites Mal geboren werden können. Bei diesem Vorgang schenkt Gott dem Menschen ein völlig neues Leben. Jemand, der Jesus Christus, den Sohn Gottes, in sein Leben aufnimmt, wird in geistlicher Hinsicht wiedergeboren und gehört fortan zur großen göttlichen Familie. Lange Zeit wusste ich nichts von diesem wunderbaren Angebot. Eines Abends lud mich ein Freund zu einer Evangelisationsveranstaltung mit Wilhelm Pahls ein. „Evangelisation“ klang nach „evangelisch“ und das war ich ja. Also ging ich mit. Die Vorträge waren großartig, der Saal war immer voll. An einem Abend forderte der Redner seine Zuhörer auf, mit Handerheben zu bezeugen, dass sie mit seiner Botschaft einverstanden seien. Ich kannte diese Art von Bestätigung von Generalversammlungen her und hob daher die Hand. Eigentlich galt dieser Aufruf nur denen, die ihr Leben Jesus Christus anvertrauen wollten, doch das merkte ich zu spät! Nun war ich dem Redner aufgefallen. Nach dem Vortrag kam er zu mir und bat um ein Gespräch. O Schreck, wozu? Was wollte er von mir? Mit viel Geduld machte er mir klar, dass ich mich „bekehren“ müsse: Ich sollte mich abwenden von meinem alten Weg ohne Gott, Jesus meine Sünden bekennen und ihn bitten, mein persönlicher Erretter und Herr zu werden. Wie bitte? Bekehrung – das war doch etwas für Heiden in Afrika, die noch nichts vom Christentum wussten! Wieso sollte gerade ich mich bekehren? Ich hatte christliche Eltern, war getauft und konfirmiert und versuchte, ein anständiges Leben zu führen. Ich betete auch jeden Abend vor dem Schlafengehen, wie ich es als Kind gelernt hatte. Obwohl ich selten zur Kirche ging, meinte ich, ein einigermaßen guter Christ zu sein. Doch jetzt wagte es dieser Evangelist zu sagen: „Leni, du musst dich bekehren, sonst gehst du verloren!“ Sollte ich diesen Schritt wagen? Aber wie? Und würde ich diesen „Vorsatz“ auch halten können? Während der folgenden Tage kam ich mir wie zwischen zwei Seilen vor, von denen mich jedes auf seine Seite ziehen wollte. Wem sollte ich mehr Glauben schenken? „Lass dich nur nicht in dieses fromme Zeug einwickeln! Du bist schon recht so, wie du bist!“, wurde ich gewarnt. Erst später verstand ich, dass sich dieser Kampf auch in der unsichtbaren Welt abspielte. Mein Leben war von Natur aus in der Hand des Widersachers Gottes, dem Teufel. Doch jetzt sollte ein Herrschaftswechsel stattfinden. Gott wollte mich befreien, meinem Leben eine neue Bedeutung geben und mich zu seinem Eigentum machen. Es kam der Moment, wo ich nicht mehr weiter wusste und jeden Widerstand aufgab. Ich war am tiefsten Punkt meines Lebens angelangt und fühlte mich wie ein entwurzelter Baum. Hilflos, ratlos schluchzte ich unter vielen Tränen: „Herr Jesus, hier bin ich! Nimm mich an! Mache du mit mir, was du willst!“ Mein ganzes Leben, mein Sein und Haben, alles warf ich in die Hände Gottes, den ich eigentlich kaum kannte. Ich lieferte mich ihm völlig aus und wagte den Sprung ins Ungewisse. – Doch da stand ein liebevoller Gott, der schon auf mich wartete und mich mit seinen Armen auffing. Augenblicklich strömte Frieden in mein Herz, ein Glücksgefühl, eine unaussprechliche Freude und die felsenfeste Gewissheit: „Gott hat mich als sein Kind angenommen! Jetzt gehöre ich ihm!“ Ich hätte jubeln können! Staunend empfand ich diese väterliche Liebe. Nie vorher hatte ich mich so rein gefühlt und auch so schwebend leicht, als wäre ein schwerer Rucksack von meinen Schultern gefallen. Das war meine Sündenlast, die ich mir im Laufe der Jahre unmerklich aufgeladen hatte. Gott nahm sie mir ab und ich war frei! Dieses Erlebnis war meine Bekehrung und Wiedergeburt, der Start zu vielen neuen Erlebnissen mit meinem Herrn. Die Wiedergeburt im biblischen Sinne hat nichts mit der Reinkarnationslehre zu tun. Sie ist das Geschenk eines neuen Lebens an alle Menschen, die sich Jesus Christus anvertrauen. Vorher kannte ich Jesus nur theoretisch. Er schien weit weg zu sein. Doch nun ist er mein bester Freund, mit dem ich über alles reden kann. Die verstaubte Bibel entpuppte sich als ein interessantes Buch, als ein Liebesbrief Gottes an mich persönlich und auch als Trost in Nöten. Ich trat einer Gemeinde von ebenfalls wiedergeborenen Menschen bei und erlebe herzliche Gemeinschaft mit diesen meinen Glaubensgeschwistern. Ich bekam aber auch eine neue Liebe zu meinen Mitmenschen, die – wie ich vorher – ahnungslos am größten Geschenk vorbeilaufen. Nun verstehen Sie, warum ich zweimal Geburtstag feiern kann: Am 8. Januar, weil ich ein Menschenkind wurde, und am 29. April, weil ich ein Gotteskind werden durfte. Dieses wunderbare Geschenk wünsche ich auch Ihnen! Leni Furrer
4 Seiten, Best.-Nr.: 6-0
Abasinisch: Wie komme ich in den Himmel? (kyrillisch)
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! АжвгIванд сшпахъалуаш? АуагIа ащардагIв апсра йазхъвыцыргьи, йцIыхъватшчIварам, цIхъва змам абзазара йгьазхъвыцуам; йгьгIаргвынгIвуам рхъвади анпсра йцIыхъватшчIвадару абзазара шрызпшуа – йа ажвгIванд апны Анчва йыдзхъа йа джьахIанам апны цIхъва змам апсра. Америка йауу аактриса Дрю Беримор быжьсквша ахIа дыртамкIва афильм «АгIвыма планета йауу» апны дгIахъвмарын, зымгIва дырдыруа дйачIвахатI. 28-сквша анылхъыцI, (лара асквш I975 адуней дгIаквылтI) араса йылхIватI: «Сцгвы апхъа спсуазтын, схъвади ауи йашврыф. Йамуазтынгьи ацгвы ауацIа стата сбзазалапI.» Йгьгвасрамма, йгьгвымхама апсра ауыс апны ари ахIа гIаугвнымгIвуа, ари ахIа уазымхъвыцуа? Иисус йзаман агIан, Ауи уагIа щардагIв йызгIайлун. АйхIарагIв уыста йызрымаз адуней бзазара йацрахIван: апхтра йнанауахвыз ажвагIв бзихарныс ртахъын (Лук. I7:I3); алашвква рылаква йырбахныс ртахъын (Мат. 9:27); азаджвгьи ачIен агIвшара апны цхърагIара йтахъын (Лук. I2:I3-I4); афарисейква азцIгIара къвыш рымата йызгIайуан: акесарь къвады йыртуашма йыгьйырымтуашма? (Мат. 22:I7). МачIыгIвкIгьи, ажвгIванд йшхъалуаш ддырдырра ртахъыта, Иисус йызгIайуан. ЧкIвыншIакIгьи Иисус дизыпшгIун, азцIгIаракI йыйтра йтахъыта: «ЧIахI ду зкву арыпхьагIв! ЙачIвыйа йсчпара атахъу ажвгIванд схъалра ахъаз?» (Лук. I8:I8). Иисусгьи ачкIвын йыму, йзаргвану зымгIва йтиуазтын, йара дшизаргванхушыз, дйыцыл йшауашыз йайхIвтI. Ауаса ачкIвын швабыж дбайан, йбайара далцIныс гьйымуытI, ари йгIанакIуаз закIын – йцIыхъватшчIвадару абзазара гьйымуытI. АзджьакIгьи ажвгIванд апны йцIыхъватшчIвадару абзазара йгьазымпшгIузтI, ауаса Иисус йанйынйа амщтахь, зымгIва гIаргвынгIвын, Ауи тшйыдыркIылтI. ЙгIауахвырквын, Закхей Иисус дибагIвацара йтахъын, ауаса йтахъыз айхIа гIайхъахIатI – Иисус Закхей йпны дсасуата чай шрыжвуазымца – ажвгIанд амгIаны гIайгвынгIвытI. Иисусгьи арии йхIватI: «УахьчIва йнанаркIын, ари атдзы гIахчахатI». (Лук. I9:9). ЦIхъва змам абзазара шпагIауауаш? Хъахьыла хIызлачважваз йгIхIгвыннаргIвитI: АжвгIванд ПаштахIыгIва агIвычIвгIвыс йалкIгIу мышкIы йгIайауитI. Шваргьи, хвы зму апхьагIвчва, йыжвдырра атахъыпI, уахьчIва акIвызтынгьи Анчва швйыдкIылата йцIыхъватшчIвару абзазара шшвызгIауаш. АжвгIванд ПаштахIыгIва агIаура йалкIгIата хачIвборчкIгьи, хъвдаквыракIгьи йгьырцрахIвам; АжвгIванд ПаштахIыгIва агIаура йалкIгIата тшазрыхIазырракIгьи гьатахъым. ЦIхъва змам абзазара азыпшгIара апны Анчва Йажва хIазымдзыргIврыквын - хIара хIлыхраква, хIтахъыраква закIгьи йгьашIысым. Аэстрада уарадхIвагIвкI аджьагIафа йзынарху уарадкI апны йылрыбагъьун: «ари ажвгIванд дхъалуаштI, йанакIвызлакIгьи ауагIа йыргвыргъьитI, йырхъыччитI» - хIва. ПхIвыс байакI ауагIа рцхърагIарала фонд лыман, ауи пхIвыс рыцхIата 20-гIвы гIвнашвауата пхьарта лыргылтI, ахчадъа йшбзазушыз, ауаса ауат ансимшы апшвыма лпсы шгIахчахушызла сахIаткI Анчва йыхIвара атахъын. АжвгIванд хIшпахъалуаш? Ари азцIгIара джьауап айтуата Иисус хабаркI йхIвалун (Лук. I4:I6): ГIвычIвгIвыскI (ахабар апны ауи Анчва йакIвта йгIанайыркIитI) хъвмарра дукI йчпушта йаквикIтI (ахабар апны ажвгIванд гIанайыркIитI), уагIа щардагьи гIазшIиттI. Ауаса йащтагIайуата йгIаншаз джьащахъвапI. ЙгIазшIитыз зымгIва, заджвы далымшвтуата, аджв аджв диуыхIвтагылата ахъвмарра йгIайныс гьрымуытI: «Йайчважвазшва тшахънадыргауа йалагатI. Йапхъахауа: адгьылкI схвгIан…ЙгIвыджьхауа: чвыта жваба схвгIан…ЙхыгIвхауа: пхIыс дгIазгын сгьызнайуам». Иисусгьи ахабар йызшIызтуаз йажвала далгитI: «Са швара йшвасхIвит, арат йгIазшIыстыз заджвгьи сфачIвы гьишIашвушым» (Лук. I4:24). Ари йгIанакIитI, АжвгIанд ПаштахIыгIва йгьи йуызгIауитI, ауаса йучвыдзгьи йауаштI. Йхъадата йалитI – уанызшIырт уцама, момкIва угьымцама. Ари ацкIыс майра кIара аъумищтI? ЙгьгIаншарым! Знымзара зны хIыуа ащардагIв АжвгIанд ПаштахIыгIва йнамшылырквын йшвхIаусыгIахуш йшнашылуаш рымдыруата гьакIвым, йандрайгва йъамцаз акIвпI. Ахабар йалу ахыгIв хIыхъаз йшвапхахара гьатахъым, йауа ухIварыквын рыуа заджвгьи ахъвмарра данызшIыртуаз дгьымцатI! Ауаса, ахъвмарра акIвшатI! Ауат анйызгIами, ахъвмарра зчпуз агIвычIвгIвыс рхъатала йгIазшIыйымтуата ахъаз ажвала зымгIва гIайрайгвауа далагатI: «ШвгIайгва!» ЙгIайгвалакIгьи ахъвмарра апны йара йзалху чIварта йыман. ЙгIаншайа щта? АуагIа гIайуан. ЩардагIвыта йгIайуан. ГIамта тIакIв анагIвс, апшвыма дгIапшын, чIварта щарда аъаркIвапI! Йычрын йайхIвтI: «Уцата ужвыгьи йшгIайуаш рахIв…» Ари ахабар швабыж бзита уыжв хIзаман гIаунарбитI. АжвгIванд апны чIварта щарда аъаркIвапI, Анчвагьи йгIахIызшIититI: «УгIайта ажвгIванд апны учIварта кIы. Ууасаражвха, ацIыхъватшчIварадара апны учIварта кIы! Ари уахьчIва йчпа!» АжвгIванд йузымхIвушта йпшдзапI, ауи акIвпI Иисус ажвгIванд ахъвмарра ду йзашIйырпшуа. Акорфинянква йапхъахауата йрзищтийыз агIвыра 2:9 апны ажвгIванд ахъаз араса йаныпI: «Заджв йылагьи йгьамбастI, лымхIакIгьи йгьамгIастI, гIвычIвгIвыскIгьи йгвы йыгьгIатамшвастI, Анчва бзи дызбаквауа йырзирахIазырыз». Адуней ахъахь ажвгIванд мачIдзакI йашIуырпшуаш закIгьи гьыквым. Ауаъа йузымхIвушта йпшдзап! АжвгIванд ахв ауи аъара йдупIта, йгIаншалакIгьи ауаъа ацара агIвхIщтта амаль гьаъам. Анчва Йпа, Иисус ажвгIванд ашв хIзыгIайтIтI, Ауи йхIатырла хIара ажвгIванд ацара швабыжта йхIзымайрахатI. Ужвы зымгIва знапIыцIу хIара хIтахъыраква ракIвпI. Ахабар йалу ауат ахыгIв рапш згвы зпсы хъара йымпшуа ракIвпI, ауаъа анашылра зымуа. АгIахчара знапIыцIу Иисус Христос йакIвпI. Аапостолква Рхараква акьтап (2:2I) апны магIан ду зму ажваква хIрынйитI: «ДзачIвызлакIгьи, Анчва (Иисус) дгIазшIызтуа дгIахчахуштI.» Ари Ауасйат ШIыц апны йгIалкIькIьуа рыбагъьарата йалапI. Аапостол Павел Филиппы къала апны атутанакътара дантачIваз, акъалагIвыр дйачважвауата йажва араса далгатI: «Анчва Иисус Христос йызхъацIата, ухъагьи утдзы шабгуги гIахчахуштI» (Деян.I6:3I). Ари ажванахъа ахвыцри, ахъарысри урымпшуата, агIвычIвгIвыс йбзазара швабыжта йазыпсахуаштI. Йара ауи ауахъ акъалагIвыр йбзазаща дайгIваджьын Иисус тшизынайырхатI. Араъа ужвыгьи амаль амамкIва йгIдырра атахъу аъащакI хIанйитI: Иисус джьахIанам апсра амгIва хIгIаквидара йтахъыпI. А-Библия йшахIвауала ажвгIванд апынгьи, джьахIанам апынгьи ауагIа цIыхъватшчIвара амамкIва йаъазлуштI (йбзазуштI). Азджьара аъазара джьащахъвапI, азджьара – учвапсаква арыкIьазызитI. Йхпахауа аъартакIгьи гьхIымам. Апсра амщтахь хвдакъикъакIла заджвзаджвыкIгьи уанпсра закIгьи гьаъахым гьизыхIвахуашым. Уыста йаъу зымгIа Иисус Христос йпны йахъвдаквыцIитI. АцIыхъвашIчIвадара апны хIаъазлара знапIыцIу Иисус заджвыкI йакIвпI, Ауии хIари хIазазаъащаква ракIвпI! ЗныкI Польша апны лекцияквакI срыпхьауа саъан, ауаъа аконцлагерь Освенцим хIцатI. Йхпахауа арейх агIан араъа учвапсаква зрыкIьазызуа агIаншараква акIвшун. Асквш I942 йгIашIарышвта асквш I944-дза араъа уагIата мильуанкIи бжакIи гIвазла йырхъваратI, йырблытI, йалкIгIата аджьутква. Алитература ажвата йгIалахат «Освенцим аджьахIанам.» Ари ажва ахъа йгIалахаз сазхъвыцуан агIвазла зныла цышвыгIв ъатархъваруз акамера саныгIвнагылаз. Ари уыла йгьуызгIацIажьуам, арии гвасрадупI. Ауаса арии джьахIанамдзазма? ХIара хIэкскурсия гвып арат агIваз камераква йрзыпшуан, йауа ухIварыквын араъа заджвгьи дгьтархъварахуам, джьабагIа гьидырбахуам. Ари ахабзамыгIвхъвгара асквш I945 йшIырчIватI. Освенцим агIваз джьахIанам агIамта апны цIхъва аман, а-Библия гIазквчважвауа аджьахIанам цIхъва гьамам. Освенцим амузей абльын апны аджьуар аныта сыла наквшватI. Ари атутанакътара йтакIыз аджвы чIвымыгъла абльын апны дзайгвгъуз йгъьгъьан йаницIатI. Ари аджьуар анызцIазгьи ащардагIв драпшта агIваз камера дтадзтI, ауаса ауи АгIахчагIвы Иисус йгвы дтан. Ари учвапсаква зрыкIьазызуа апны дтадзызтынгьи, ауи ажвгIванд амгIва йзыхътIпI. Ауасйат ШIыц апны (йгIуахв., Мат. 7:I3; 5:29-30; I8:8), Иисус Христос хIызчвихчауа аджьахIанам агIвычIвгIыс закIгьи йгьихънагушым, дгьачвнахчушым. ДжьахIанам Освенцим йгIавкухырквын цIхъватшчIвара амамкIва «йынхитI», ахъаз утал тIакIв уапшыта угьзгIатыцIхуам. АжвгIвандгьи цIхъватшчIвадарапI. Ари Анчва хIигарныс ъайтахъу акIвпI. Ауи акIвпIта, Анчва шванирайгвара швйызца. Анчва Йыхьыз гIазшIышвтта, йгIашвшвыргвалашвата ажвгIванд апны чIварта швкIы! Зны лекциякI амщтахь пхIвыскI лгвы акъвпуа дгIасцIгIатI: «АцIыхъватшчIвадара апны пасата чIварта узыкIуашма? Ари ауыс ахъыкIвшара, аныкъвара бюро гIаснаргвалашвитI!» Саргьи ауи йлыцскIтI: «Пасата чIварта зымкIуа ймурад гьгIайдахIвуашым. Гавай адзыгIвбжьаква рпны бцара бтахъызтын билет бымазара атахъыпI». АпхIвыс датагIасцIгIахтI: «Щта абилет ахча азутира атахъыпIщтIи?!» - «О, щта, ажвгIанд уызлацуш абилет ахъазгьи! Ауаса ауи абилет ауи аъара йтлапIапIта, хIыуа заджвгьи ауи ахв гьизышвушым. Ауи йапырасуа хIыгвынахIква ракIвпI. Анчва ЙпаштахIыгIва апны гвнахIкIгьи йба дгьауам. Ари абзазара амщтахь Анчва йцIыхъватшчIвадара апны йаъазара зтахъу йапхъахауата йыгвнахIква йшвара атахъыпI. УыгвынахIква узыршвауа гвынахI змам Иисус Христос йакIвпI. Ауи азаджв йакIвпI хIыззыгахчуш! Ауи хIгIахчара а-Джьуар апны йщала хвы азитихьатI, данырщуаз агIан.» Щта йачIвыйа ужвы йсчпара атахъу ажвгIванд апны йцIыхъватшчIвадару абзазара гIасаура ахъаз? Анчва дасузлакIгьи тшхIзыгIанайыхитIта АгIахчара хIазирайгвитI. А-Библия апны щардазджьара Анчва йызшIытра хIшапылуаш гIахIнарбитI: «ТшшврыхIазыр агвашв тшвала швнашылныс» (Лук.I3:24). «ШвайгIваджь, йауа ухIварыквын, АжвгIванд ПаштахIыгIва гIаргванхатI» (Мат. 4:I7). «Агвашв тшвала швнашыл; йауа ухIварыквын, адзра уазызырцауа агвашвгьи амгIвагьи тыбгIапI, щардагIвы дара-дара ауыла йцитI; йауа ухIварыквын, абзазара уазызырцауа амгIвагьи агвашвгьи тшвапI, ауат зызгIауагьи мачIпI» (Мат. 7:I3-I4). «УыззыгIаршаз ацIыхъватшчIвадара бзазара тшадкIыл» (IТим. 6:I2). «Анчва Иисус Христос йызхъацIата угIахчахуштI…» (Деян.I6:3I). Арат зымгIва швабыж йхъаунарцIауата, йарыбагъьауата хIа хIызшIыртитI. Арат алкIгIараква рпны хъвмарракIгьи аламкIва, багъьата, йащтацауата, датша зны йазыщтIацIа йамуашта Анчва йызшIытра хIахIвура хIазнарцитI, хIахIварагьи, йгIауахвырквын, ари акIвпI йшбжьыргуш: «Анчва Иисус, ужвы йъагIадзаз Уара уаъамызшва сбзазатI. Ауаса уахьчIва Уара уыздырын ахIварала тшнаузынасырхитI. Ужвы джанатгьи джьахIанамгьи шаъу здыритI. Са Уара снауыхIвитI джьахIанам сачвухчаныс, сыгвынахIкви Уара йъауызхъасымцIузи джьахIанампI йсквнадыргауа. Ужвы тахъырата йсыму закIыпI – знымзара-зны Уара уыдзхъа АжвгIванд апны саъазланыс. Са йыздыритI, бзирата йсчпалакIгьи, уыс бзита йсхалакIгьи АжвгIванд апны Уара уыдзхъа чIварта гьсзыркIуашым, АжвгIванд амгIва сзыгIахъызтIуаш Уара уызхъацIара заджвыкI акIвпI. Йауа ухIварыквын, Уара са бзи субитI, Уара са сыхъаз а-Джьуар апны тшдуырщытI, сыгвынахIква зымгIва науахвын Уара упсрала са сгIапшцIугатI. Ауи ахъаз са уара сузыразпI. Уара са сыгвынахIква зымгIва удыритI - сангIанша уалагата уахьчIвадза. Съадзабзазауа гвынахIта йсчпаз зымгIва удыритI: са йыздырквауагьи, са йсхъаштыхквазгьи. Уара са йспщылу зымгIва удыритI. Уара сгвы аъащаква зымгIва удыритI – гвыргъьаразтынгьи гвасразтынгьи, сгвы чIвазтынгьи, сгвы кIахIазтынгьи. Уара упахь са йхътIу акьтап сапшпI. Са ужвы сшаъула, уыжвгIандзара сшбзазазла, Уари псы зхъу Анчви сгьызнашвпырагылуашым, АжвгIванд сгьызнахъалуашым. Ауи ахъазла Уара снауыхIвитI: сыгвынахIква зымгIва сызуыргIваныс, сара сыгвынахIква гвыхътIыла срайгIваджьитI. Ужвы йнанаркIыта са Уара унашва схъуцIарныс унасахвитI. Сара сбзазара Уара умчхъара йазхъасцIитI. Са Уара йшутахъу апшта сбзазарныс стахъыпI. СуыхIвахитI, угIасцхърагIата Уара уыдзхъа саъазара йгIапырасуа аъащаква зымгIва нсрых. Уара йатахъу ащцараква гIасылацIа. Уара уажва - а-Библия ацIабырг сзыгIахътI. А-Библияла йгIасаухIвуа ажва гIасгвынгIврала угIасцхърагIа, ауыла абзазара къару шIыцква, абзазара айгвыргъьара шгIасауашла угIасцхърагIа. Ари йнашIарышвта Уара са УСЫНЧВАПI, Уара сушIызлара стахъыпI, Уара суцIыхъвагылагIвхара стахъыпI. СуыхIвитI, ужвы сызлацуш амгIва гIасуырбанысла. Са Уара сузыразпI сбжьы ъаугIаз ахъаз. Са Уара уажва йазхъасцIитI, уажва йгIацIанакIитI – са Уара тшаннаузынасырха Анчва сисабихатI, знымзара-зны ццIыхъватшчIварадъа АжвгIванд апны Уара уыдзхъа саъазлуштI. Ужвы йнанаркIыта абзазара баргвыраква рпны, йгIаншалакIгьи лахъвгIахъасрипхьадза Уара са сыдзхъа уъанызлуш са сыхъаз насып дупI, гвыргъьарадупI. СуыхIвитI, угIасцхърагIата гвыхътIыла Уара йуызхъазцIауа, а-Библияла йбзазауа уагIа гвып гIасрау, йанакIвызлакIгьи Анчва Йажва шызгIалуш апш. Аминь».Апрофессор, атехника наукаквардоктор Вернер Гитт
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-68
Abasinisch: Wie komme ich in den Himmel? (lateinisch)
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! AzhvgIvand sshpah`aluash? AuagIa ashhardagIv apsra jazh`vycyrg‘i, jcIyh`vatshchIvaram, cIh`va zmam abzazara jg‘azh`vycuam; jg‘gIargvyngIvuam rh`vadi anpsra jcIyh`vatshchIvadaru abzazara shryzpshua – ja azhvgIvand apny Anchva jydzh`a ja dzh‘ahIanam apny cIh`va zmam apsra. Amerika jauu aaktrisa Drju Berimor byzh‘skvsha ahIa dyrtamkIva afil‘m «AgIvyma planeta jauu» apny dgIah`vmaryn, zymgIva dyrdyrua djachIvahatI. 28-skvsha anylh`ycI, (lara askvsh I975 adunej dgIakvyltI) arasa jylhIvatI: «Scgvy aph`a spsuaztyn, sh`vadi aui jashvryf. Jamuaztyng‘i acgvy auacIa stata sbzazalapI.» Jg‘gvasramma, jg‘gvymhama apsra auys apny ari ahIa gIaugvnymgIvua, ari ahIa uazymh`vycua? Iisus jzaman agIan, Aui uagIa shhardagIv jyzgIajlun. AjhIaragIv uysta jyzrymaz adunej bzazara jacrahIvan: aphtra jnanauahvyz azhvagIv bziharnys rtah`yn (Luk. I7:I3); alashvkva rylakva jyrbahnys rtah`yn (Mat. 9:27); azadzhvg‘i achIen agIvshara apny ch`ragIara jtah`yn (Luk.I2:I3-I4); afarisejkva azcIgIara k`vysh rymata jyzgIajuan: akesar‘ k`vady jyrtuashma jyg‘jyrymtuashma? (Mat. 22:I7). MachIygIvkIg‘i, azhvgIvand jshh`aluash ddyrdyrra rtah`yta, Iisus jyzgIajuan. ChkIvynshIakIg‘i Iisus dizypshgIun, azcIgIarakI jyjtra jtah`yta: «ChIahI du zkvu aryph‘agIv! JachIvyja jschpara atah`u azhvgIvand sh`alra ah`az?» (Luk. I8:I8). Iisusg‘i achkIvyn jymu, jzargvanu zymgIva jtiuaztyn, jara dshizargvanhushyz, djycyl jshauashyz jajhIvtI. Auasa achkIvyn shvabyzh dbajan, jbajara dalcInys g‘jymuytI, ari jgIanakIuaz zakIyn – jcIyh`vatshchIvadaru abzazara g‘jymuytI. Azdzh‘akIg‘i azhvgIvand apny jcIyh`vatshchIvadaru abzazara jg‘azympshgIuztI, auasa Iisus janjynja amshhtah‘, zymgIva gIargvyngIvyn, Aui tshjydyrkIyltI. JgIauahvyrkvyn, Zakhej Iisus dibagIvacara jtah`yn, auasa jtah`yz ajhIa gIajh`ahIatI – Iisus Zakhej jpny dsasuata chaj shryzhvuazymca – azhvgIand amgIany gIajgvyngIvytI. Iisusg‘i arii jhIvatI: «Uah‘chIva jnanarkIyn, ari atdzy gIahchahatI» (Luk. I9:9). CIh`va zmam abzazara shpagIauauash? H`ah‘yla hIyzlachvazhvaz jgIhIgvynnargIvitI: AzhvgIvand PashtahIygIva agIvychIvgIvys jalkIgIu myshkIy jgIajauitI. Shvarg‘i, hvy zmu aph‘agIvchva, jyzhvdyrra atah`ypI, uah‘chIva akIvyztyng‘i Anchva shvjydkIylata jcIyh`vatshchIvaru abzazara shshvyzgIauash. AzhvgIvand PashtahIygIva agIaura jalkIgIata hachIvborchkIg‘i, h`vdakvyrakIg‘i jg‘yrcrahIvam; AzhvgIvand PashtahIygIva agIaura jalkIgIata tshazryhIazyrrakIg‘i g‘atah`ym. CIh`va zmam abzazara azypshgIara apny Anchva Jazhva hIazymdzyrgIvrykvyn - hIara hIlyhrakva, hItah`yrakva zakIg‘i jg‘ashIysym. Ajestrada uaradhIvagIvkI adzh‘agIafa jzynarhu uaradkI apny jylrybag`‘un: «ari azhvgIvand dh`aluashtI, janakIvyzlakIg‘i auagIa jyrgvyrg`‘itI, jyrh`ychchitI» - hIva. PhIvys bajakI auagIa rch`ragIarala fond lyman, aui phIvys rychIata 20-gIvy gIvnashvauata ph‘arta lyrgyltI, ahchad`a jshbzazushyz, auasa auat ansimshy apshvyma lpsy shgIahchahushyzla sahIatkI Anchva jyhIvara atah`yn. AzhvgIvand hIshpah`aluash? Ari azcIgIara dzh‘auap ajtuata Iisus habarkI jhIvalun (Luk. I4:I6): GIvychIvgIvyskI (ahabar apny aui Anchva jakIvta jgIanajyrkIitI) h`vmarra dukI jchpushta jakvikItI (ahabar apny azhvgIvand gIanajyrkIitI), uagIa shhardag‘i gIazshIittI. Auasa jashhtagIajuata jgIanshaz dzh‘ashhah`vapI. JgIazshIityz zymgIva, zadzhvy dalymshvtuata, adzhv adzhv diuyhIvtagylata ah`vmarra jgIajnys g‘rymuytI: «Jajchvazhvazshva tshah`nadyrgaua jalagatI. Japh`ahaua: adg‘ylkI shvgIan…JgIvydzh‘haua: chvyta zhvaba shvgIan…JhygIvhaua: phIys dgIazgyn sg‘yznajuam». Iisusg‘i ahabar jyzshIyztuaz jazhvala dalgitI: «Sa shvara jshvashIvit, arat jgIazshIystyz zadzhvg‘i sfachIvy g‘ishIashvushym» (Luk. I4:24). Ari jgIanakIitI, AzhvgIand PashtahIygIva jg‘i juyzgIauitI, auasa juchvydzg‘i jauashtI. Jh`adata jalitI – uanyzshIyrt ucama, momkIva ug‘ymcama. Ari ackIys majra kIara a`umishhtI? Jg‘gIansharym! Znymzara zny hIyua ashhardagIv AzhvgIand PashtahIygIva jnamshylyrkvyn jshvhIausygIahush jshnashyluash rymdyruata g‘akIvym, jandrajgva j`amcaz akIvpI. Ahabar jalu ahygIv hIyh`az jshvaphahara g‘atah`ym, jaua uhIvarykvyn ryua zadzhvg‘i ah`vmarra danyzshIyrtuaz dg‘ymcatI! Auasa, ah`vmarra akIvshatI! Auat anjyzgIami, ah`vmarra zchpuz agIvychIvgIvys rh`atala jgIazshIyjymtuata ah`az azhvala zymgIva gIajrajgvaua dalagatI: «ShvgIajgva!» JgIajgvalakIg‘i ah`vmarra apny jara jzalhu chIvarta jyman. JgIanshaja shhta? AuagIa gIajuan. ShhardagIvyta jgIajuan. GIamta tIakIv anagIvs, apshvyma dgIapshyn, chIvarta shharda a`arkIvapI! Jychryn jajhIvtI: «Ucata uzhvyg‘i jshgIajuash rahIv…» Ari ahabar shvabyzh bzita uyzhv hIzaman gIaunarbitI. AzhvgIvand apny chIvarta shharda a`arkIvapI, Anchvag‘i jgIahIyzshIititI: «UgIajta azhvgIvand apny uchIvarta kIy. Uuasarazhvha, acIyh`vatshchIvaradara apny uchIvarta kIy! Ari uah‘chIva jchpa!» AzhvgIvand juzymhIvushta jpshdzapI, aui akIvpI Iisus azhvgIvand ah`vmarra du jzashIjyrpshua. Akorfinjankva japh`ahauata jrzishhtijyz agIvyra 2:9 apny azhvgIvand ah`az arasa janypI: «Zadzhv jylag‘i jg‘ambastI, lymhIakIg‘i jg‘amgIastI, gIvychIvgIvyskIg‘i jgvy jyg‘gIatamshvastI, Anchva bzi dyzbakvaua jyrzirahIazyryz». Adunej ah`ah‘ azhvgIvand machIdzakI jashIuyrpshuash zakIg‘i g‘ykvym. Aua`a juzymhIvushta jpshdzap! AzhvgIvand ahv aui a`ara jdupIta, jgIanshalakIg‘i aua`a acara agIvhIshhtta amal‘ g‘a`am. Anchva Jpa, Iisus azhvgIvand ashv hIzygIajtItI, Aui jhIatyrla hIara azhvgIvand acara shvabyzhta jhIzymajrahatI. Uzhvy zymgIva znapIycIu hIara hItah`yrakva rakIvpI. Ahabar jalu auat ahygIv rapsh zgvy zpsy h`ara jympshua rakIvpI, aua`a anashylra zymua. AgIahchara znapIycIu Iisus Hristos jakIvpI. Aapostolkva Rharakva ak‘tap (2:2I) apny magIan du zmu azhvakva hIrynjitI: «DzachIvyzlakIg‘i, Anchva (Iisus) dgIazshIyztua dgIahchahushtI.» Ari Auasjat ShIyc apny jgIalkI‘kI‘ua rybag`‘arata jalapI. Aapostol Pavel Filippy k`ala apny atutanak`tara dantachIvaz, ak`alagIvyr djachvazhvauata jazhva arasa dalgatI: «Anchva Iisus Hristos jyzh`acIata, uh`ag‘i utdzy shabgugi gIahchahushtI» (Dejan.I6:3I). Ari azhvanah`a ahvycri, ah`arysri urympshuata, agIvychIvgIvys jbzazara shvabyzhta jazypsahuashtI. Jara aui auah` ak`alagIvyr jbzazashha dajgIvadzh‘yn Iisus tshizynajyrhatI. Ara`a uzhvyg‘i amal‘ amamkIva jgIdyrra atah`u a`ashhakI hIanjitI: Iisus dzh‘ahIanam apsra amgIva hIgIakvidara jtah`ypI. A-Biblija jshahIvauala azhvgIvand apyng‘i, dzh‘ahIanam apyng‘i auagIa cIyh`vatshchIvara amamkIva ja`azlushtI (jbzazushtI). Azdzh‘ara a`azara dzh‘ashhah`vapI, azdzh‘ara – uchvapsakva arykI‘azyzitI. Jhpahaua a`artakIg‘i g‘hIymam. Apsra amshhtah‘ hvdak`ik`akIla zadzhvzadzhvykIg‘i uanpsra zakIg‘i g‘a`ahym g‘izyhIvahuashym. Uysta ja`u zymgIa Iisus Hristos jpny jah`vdakvycIitI. AcIyh`vashIchIvadara apny hIa`azlara znapIycIu Iisus zadzhvykI jakIvpI, Auii hIari hIazaza`ashhakva rakIvpI! ZnykI Pol‘sha apny lekcijakvakI sryph‘aua sa`an, aua`a akonclager‘ Osvencim hIcatI. Jhpahaua arejh agIan ara`a uchvapsakva zrykI‘azyzua agIansharakva akIvshun. Askvsh I942 jgIashIaryshvta askvsh I944-dza ara`a uagIata mil‘uankIi bzhakIi gIvazla jyrh`varatI, jyrblytI, jalkIgIata adzh‘utkva. Aliteratura azhvata jgIalahat «Osvencim adzh‘ahIanam.» Ari azhva ah`a jgIalahaz sazh`vycuan agIvazla znyla cyshvygIv `atarh`varuz akamera sanygIvnagylaz. Ari uyla jg‘uyzgIacIazh‘uam, arii gvasradupI. Auasa arii dzh‘ahIanamdzazma? HIara hIjekskursija gvyp arat agIvaz kamerakva jrzypshuan, jaua uhIvarykvyn ara`a zadzhvg‘i dg‘tarh`varahuam, dzh‘abagIa g‘idyrbahuam. Ari ahabzamygIvh`vgara askvsh I945 jshIyrchIvatI. Osvencim agIvaz dzh‘ahIanam agIamta apny cIh`va aman, a-Biblija gIazkvchvazhvaua adzh‘ahIanam cIh`va g‘amam. Osvencim amuzej abl‘yn apny adzh‘uar anyta syla nakvshvatI. Ari atutanak`tara jtakIyz adzhvy chIvymyg`la abl‘yn apny dzajgvg`uz jg`‘g`‘an janicIatI. Ari adzh‘uar anyzcIazg‘i ashhardagIv drapshta agIvaz kamera dtadztI, auasa aui AgIahchagIvy Iisus jgvy dtan. Ari uchvapsakva zrykI‘azyzua apny dtadzyztyng‘i, aui azhvgIvand amgIva jzyh`tIpI. Auasjat ShIyc apny (jgIuahv., Mat. 7:I3; 5:29-30; I8:8), Iisus Hristos hIyzchvihchaua adzh‘ahIanam agIvychIvgIys zakIg‘i jg‘ih`nagushym, dg‘achvnahchushym. Dzh‘ahIanam Osvencim jgIavkuhyrkvyn cIh`vatshchIvara amamkIva «jynhitI», ah`az utal tIakIv uapshyta ug‘zgIatycIhuam. AzhvgIvandg‘i cIh`vatshchIvadarapI. Ari Anchva hIigarnys `ajtah`u akIvpI. Aui akIvpIta, Anchva shvanirajgvara shvjyzca. Anchva Jyh‘yz gIazshIyshvtta, jgIashvshvyrgvalashvata azhvgIvand apny chIvarta shvkIy! Zny lekcijakI amshhtah‘ phIvyskI lgvy ak`vpua dgIascIgIatI: «AcIyh`vatshchIvadara apny pasata chIvarta uzykIuashma? Ari auys ah`ykIvshara, anyk`vara bjuro gIasnargvalashvitI!» Sarg‘i aui jlycskItI: «Pasata chIvarta zymkIua jmurad g‘gIajdahIvuashym. Gavaj adzygIvbzh‘akva rpny bcara btah`yztyn bilet bymazara atah`ypI». AphIvys datagIascIgIahtI: «Shhta abilet ahcha azutira atah`ypIshhtIi?!» – «O, shhta, azhvgIand uyzlacush abilet ah`azg‘i! Auasa aui abilet aui a`ara jtlapIapIta, hIyua zadzhvg‘i aui ahv g‘izyshvushym. Aui japyrasua hIygvynahIkva rakIvpI. Anchva JpashtahIygIva apny gvnahIkIg‘i jba dg‘auam. Ari abzazara amshhtah‘ Anchva jcIyh`vatshchIvadara apny ja`azara ztah`u japh`ahauata jygvnahIkva jshvara atah`ypI. UygvynahIkva uzyrshvaua gvynahI zmam Iisus Hristos jakIvpI. Aui azadzhv jakIvpI hIyzzygahchush! Aui hIgIahchara a-Dzh‘uar apny jshhala hvy azitih‘atI, danyrshhuaz agIan.» Shhta jachIvyja uzhvy jschpara atah`u azhvgIvand apny jcIyh`vatshchIvadaru abzazara gIasaura ah`az? Anchva dasuzlakIg‘i tshhIzygIanajyhitIta AgIahchara hIazirajgvitI. A-Biblija apny shhardazdzh‘ara Anchva jyzshIytra hIshapyluash gIahInarbitI: «TshshvryhIazyr agvashv tshvala shvnashylnys» (Luk.I3:24). «ShvajgIvadzh‘, jaua uhIvarykvyn, AzhvgIvand PashtahIygIva gIargvanhatI» (Mat. 4:I7). «Agvashv tshvala shvnashyl; jaua uhIvarykvyn, adzra uazyzyrcaua agvashvg‘i amgIvag‘i tybgIapI, shhardagIvy dara-dara auyla jcitI; jaua uhIvarykvyn, abzazara uazyzyrcaua amgIvag‘i agvashvg‘i tshvapI, auat zyzgIauag‘i machIpI» (Mat. 7:I3-I4). «UyzzygIarshaz acIyh`vatshchIvadara bzazara tshadkIyl» (ITim. 6:I2). «Anchva Iisus Hristos jyzh`acIata ugIahchahushtI…» (Dejan. I6:3I). Arat zymgIva shvabyzh jh`aunarcIauata, jarybag`‘auata hIa hIyzshIyrtitI. Arat alkIgIarakva rpny h`vmarrakIg‘i alamkIva, bag`‘ata, jashhtacauata, datsha zny jazyshhtIacIa jamuashta Anchva jyzshIytra hIahIvura hIaznarcitI, hIahIvarag‘i, jgIauahvyrkvyn, ari akIvpI jshbzh‘yrgush: «Anchva Iisus, uzhvy j`agIadzaz Uara ua`amyzshva sbzazatI. Auasa uah‘chIva Uara uyzdyryn ahIvarala tshnauzynasyrhitI. Uzhvy dzhanatg‘i dzh‘ahIanamg‘i sha`u zdyritI. Sa Uara snauyhIvitI dzh‘ahIanam sachvuhchanys, sygvynahIkvi Uara j`auyzh`asymcIuzi dzh‘ahIanampI jskvnadyrgaua. Uzhvy tah`yrata jsymu zakIypI – znymzara-zny Uara uydzh`a AzhvgIvand apny sa`azlanys. Sa jyzdyritI, bzirata jschpalakIg‘i, uys bzita jshalakIg‘i AzhvgIvand apny Uara uydzh`a chIvarta g‘szyrkIuashym, AzhvgIvand amgIva szygIah`yztIuash Uara uyzh`acIara zadzhvykI akIvpI. Jaua uhIvarykvyn, Uara sa bzi subitI, Uara sa syh`az a-Dzh‘uar apny tshduyrshhytI, sygvynahIkva zymgIva nauahvyn Uara upsrala sa sgIapshcIugatI. Aui ah`az sa uara suzyrazpI. Uara sa sygvynahIkva zymgIva udyritI - sangIansha ualagata uah‘chIvadza. S`adzabzazaua gvynahIta jschpaz zymgIva udyritI: sa jyzdyrkvauag‘i, sa jsh`ashtyhkvazg‘i. Uara sa jspshhylu zymgIva udyritI. Uara sgvy a`ashhakva zymgIva udyritI – gvyrg`‘araztyng‘i gvasraztyng‘i, sgvy chIvaztyng‘i, sgvy kIahIaztyng‘i. Uara upah‘ sa jh`tIu ak‘tap sapshpI. Sa uzhvy ssha`ula, uyzhvgIandzara sshbzazazla, Uari psy zh`u Anchvi sg‘yznashvpyragyluashym, AzhvgIvand sg‘yznah`aluashym. Aui ah`azla Uara snauyhIvitI: sygvynahIkva zymgIva syzuyrgIvanys, sara sygvynahIkva gvyh`tIyla srajgIvadzh‘itI. Uzhvy jnanarkIyta sa Uara unashva sh`ucIarnys unasahvitI. Sara sbzazara Uara umchh`ara jazh`ascIitI. Sa Uara jshutah`u apshta sbzazarnys stah`ypI. SuyhIvahitI, ugIasch`ragIata Uara uydzh`a sa`azara jgIapyrasua a`ashhakva zymgIva nsryh. Uara jatah`u ashhcarakva gIasylacIa. Uara uazhva - a-Biblija acIabyrg szygIah`tI. A-Biblijala jgIasauhIvua azhva gIasgvyngIvrala ugIasch`ragIa, auyla abzazara k`aru shIyckva, abzazara ajgvyrg`‘ara shgIasauashla ugIasch`ragIa. Ari jnashIaryshvta Uara sa USYNChVAPI, Uara sushIyzlara stah`ypI, Uara sucIyh`vagylagIvhara stah`ypI. SuyhIvitI, uzhvy syzlacush amgIva gIasuyrbanysla. Sa Uara suzyrazpI sbzh‘y `augIaz ah`az. Sa Uara uazhva jazh`ascIitI, uazhva jgIacIanakIitI – sa Uara tshannauzynasyrha Anchva sisabihatI, znymzara-zny ccIyh`vatshchIvarad`a AzhvgIvand apny Uara uydzh`a sa`azlushtI. Uzhvy jnanarkIyta abzazara bargvyrakva rpny, jgIanshalakIg‘i lah`vgIah`asriph‘adza Uara sa sydzh`a u`anyzlush sa syh`az nasyp dupI, gvyrg`‘aradupI. SuyhIvitI, ugIasch`ragIata gvyh`tIyla Uara juyzh`azcIaua, a-Biblijala jbzazaua uagIa gvyp gIasrau, janakIvyzlakIg‘i Anchva Jazhva shyzgIalush apsh. Amin‘». Aprofessor, atehnika naukakvardoktor Verner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-69
Afrikaans: Wer ist der Schöpfer?
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wie ís die Skepper? Die wêreld rondom ons Wanneer ons die wêreld rondom ons beskou, word die bestaan van hoogs ingewikkelde en doelgerigte ontwerpe in die natuur gou duidelik. ‘n Paar voorbeelde: Die potvis, ‘n tipe walvis, is in staat om so diep as 3000 meter onder die wateroppervlak te duik sonder om aan borrelsiekte te beswyk. Of kyk maar na die speg, ‘n voëlsoort ook bekend as die ‘houtkapper’, wat ten spyte van sy harde gepik teen ‘n boomstam geen harsingskudding opdoen nie. Volledig funksionerende lewensorgane (byvoorbeeld hart, lewer en niere) is noodsaaklik vir die behoud van lewe. Onontwikkelde, halfontwikkelde of selfs organe wat nog in ‘n ontwikkelingsproses is, sou net nie deug nie. Ook dié mense wat Darwin se evolusieteorie aanhang, moet met hierdie feit rekening hou. Die meeste trekvoëls beskik oor ‘n ingeboude navigasiesisteem wat hulle in staat stel om, ongeag weersomstandighede of dag of nag, ‘n voorafbepaalde eindpunt met groot akkuraatheid te bereik. Daar is byvoorbeeld ‘n voëlspesie wat jaarliks vanaf Alaska na Hawaii vlieg om te oorwinter. Die vereiste energie daarvoor word verskaf deur ‘n 70-gram vetreserwe (wat ook 6,8 gram insluit as voorsorg teen moontlike sterk teenwinde), wat presies die benodigde hoeveelheid is vir die vlugafstand van 4 500 km. Die nautilus, ‘n klein seediertjie, bewoon net ‘n gedeelte van sy spiraalvormige skulp wat in kompartemente verdeel is. Hierdie kompartemente word, na gelang van die diepte waarop die diertjie hom bevind, sodanig met gas gevul dat dit steeds in ‘n ‘sweef’-toestand bly. In vergelyking daarmee kom ons moderne duikbote, wat van dieselfde beginsel gebruik maak, maar redelik lomp en onbeholpe voor. Meestal bevind die nautilus hom bedags op ‘n waterdiepte van sowat 400 meter, maar kom snags hoër op na sowat 100 meter. Sommige mikroskopies-klein bakterieë het ingeboude elektriese motore, aangedryf deur protone, wat hulle vorentoe en agtertoe kan laat beweeg. Binne die ongelooflike klein spasie van ‘n ses-miljardste kubieke millimeter beskik ‘n enkele coli-organisme oor ses sulke motore plus ‘n eie ‘generator’ vir kragopwekking, ‘n rekenaarstelsel en ‘n hele aantal ‘chemiese fabrieke’. Enige lewende sel is oneindig komplekser en vindingryker as enige masjien wat ‘n mens kan bou. In so ‘n sel verloop duisende prosesse gelyktydig en volgens ‘n bestemde plan. In die DNS-molekules van lewende selle vind ons, sover bekend, die digste konsentrasie van inligting. Om ‘n mens ‘n idee daarvan te gee: ‘n Speldekop bestaande uit DNS sou die inligting kon stoor wat in sowat 5 biljoen (5 x 1012) tipiese skoolhandboeke vervat is. Hierdie aantal boeke, opmekaar gestapel, sou ongeveer 200 miljoen km hoog wees, oftewel, meer as 500 maal die afstand tussen die aarde en die maan (≈ 384 000 km). Ons heelal bestaan na raming uit sowat 1025 sterre [= die getal 1 gevolg deur 25 nulle]. Hierdie getal kan nie naastenby tydens een mens se leeftyd getel word nie. Sou ons egter ‘n besonder kragtige rekenaar vir die telwerk inspan, een wat 10 miljard (10 x109) berekeninge per sekonde sou kon deurvoer, dan sou dit nog steeds meer as 30 miljoen jaar duur om hierdie taak te voltooi! Wanneer ons net na hierdie paar (van talle ander) voorbeelde kyk, begin die denkende mens homself afvra: Vanwaar al hierdie merkwaardige geniale konsepte? Die evolusieleer, waarna baie mense gryp as ‘n moontlike verklaring, bied egter geen bruikbare antwoord nie aangesien dit uitsluitlik die materiële wêreld as uitgangspunt het – selfs vir die siel (emosies) en die ‘bewussyn’ (gees) van die mens, asook vir die enorme hoeveelheid gestoorde inligting wat selle bevat. Die natuurwette wat geld vir inligting sê egter dis ‘n nie-materiële entiteit wat ‘n intelligente oorsprong moet hê en gevolglik ook die eienskap van ‘n ‘wilsbesluit’ by die oorsprong daarvan voorveronderstel. Kortom, die hele skepping getuig van ‘n bonatuurlike intelligensie en wysheid wat nie ontken kan word nie. Mens kan kwalik anders as om tot die slotsom te kom dat die skepping berus op die werk van ‘n buitengewoon kreatiewe en intelligente skepper. Nou kom die vraag: Waar vind mens ‘n betroubare antwoord? Binne die raamwerk van die natuurwetenskappe is dit alleenlik moontlik om die waarneembare wêreld rondom ons (ruimte, tyd, materie en energie) na te vors en te meet, weliswaar met al hoe meer gesofistikeerde toerusting en metodes. Nogtans is dit steeds net die ‘hoe?’ van die skepping, en nie die ‘waarom?’ daarvan nie, wat by al hierdie pogings beantwoord kan word. ‘n Betroubare antwoord op die tweede vraag lê buite die vermoë van die mens en kan eintlik net deur die Skepper self gegee word. Maar hoe en waar het Hy hom aan ons bekend gemaak – in die Bybel, in die Koran, of dalk in ‘n ander ‘heilige’ boek? Die baie verskillende godsdienste in die wêreld kan tog nie almal reg wees nie, siende dat hulle uiteenlopende en selfs weersprekende antwoorde gee op die ‘waarom’-vraag. Hulle is óf almal verkeerd, óf hoogstens één kan reg wees. Gelukkig is daar ‘n belangrike maatstaf waarvolgens die waarheid op die proef gestel kan word, naamlik deur vas te stel waar voorspellings heelwat later konsekwent bewaarheid is. Die Bybel is die enigste boek waar talle vroeëre voorspellings (ek weet van 3268 gekontroleerde gevalle) later bewaarheid is. Geen ander boek kan op so ‘n ‘waarmerk’ aanspraak maak nie en in talle ander opsigte is die Bybel uniek in vergelyking met enige ander geskrif op hierdie aarde. Daarom is die Bybel vir my God se Woord aan ons mense. Reeds in die heel eerste vers van die Bybel word die vraag omtrent die Skepper beantwoord: “In die begin het God die hemel en die aarde geskape.” En daarmee word ook voldoen aan die reeds genoemde vereiste vir ‘n intelligente oorsprong. Hoedanig is hierdie Skepper? Voordat daar ruimte, tyd of materie was, was God dié een wat van altyd af daar was en gehandel het. Weliswaar skep die eerste vers in die Bybel die indruk dat God, as die Vader van alles, alleen die Skepper was. Daar is egter ‘n belangrike aanduiding in die skeppingsberig dat Hy nie alleen betrokke was nie: “Laat ons mense maak”, lui dit in Génesis 1:26. Ook die Heilige Gees was betrokke, want ons lees in die tweede vers van die Bybel: “...en die Gees van God het gesweef op die waters.” Gewoonlik gee die Bybel nie alle inligting op een keer nie, maar doen dit stap-vir-stap. In die Nuwe Testament word nog meer lig gewerp op die betrokkenes by die skepping. In 1 Korinthiërs 8:6, byvoorbeeld, word Jesus Christus duidelik by die skeppingswerk betrek: “...tog is daar vir ons maar een God, die Vader uit wie alles is, en ons tot Hom, en een Here Jesus Christus deur wie alles is, en ons deur Hom.” Die Hebreeuse woord ‘Elohim’ in Génesis 1:1 is ‘n meervoudsvorm van die Skeppergod. Kom ons probeer die skeppingshandeling aan die hand van ‘n alledaagse voorbeeld verduidelik: Ons, as gesin, ry met die motor en gaan vriende besoek. Toe dit tyd word vir die terugreis sê die vader van die gesin: “Kom, dis tyd dat ons huis toe ry.” Hoewel die meervoudsvorm, ‘ons’, gebruik word, beteken dit nog steeds dat net een persoon aan die stuur sit en die motor beheer. Die res van die gesin sit wel ook in die voertuig – ‘ry’ inderdaad ook – hoewel net die bestuurder daarvan aktief die kontroles [stuur, brandstof- en rempedaal, ens.] beheer. Hierdie eenvoudige beeld kan ons help om die Bybelse weergawe van Wie by die skeppingsdaad betrokke was beter te verstaan. Deur Jesus Christus het God die wêreld gemaak, aldus Hebreërs 1:2. Net so berig die Evangelie volgens Johannes reg aan die begin dat alles wat bestaan hul oorsprong aan Jesus Christus te danke het: “Alle dinge het deur Hom [oftewel, deur die Woord, m.a.w. deur Jesus Christus] ontstaan, en sonder Hom het nie een ding ontstaan wat ontstaan het nie” (Johannes 1:3). Iemand het dit eenmaal só saamgevat: ‘God die Vader het die besluit geneem vir die ontstaan van die skepping en Jesus Christus het dit uitgevoer in die krag van die Heilige Gees’. Jesus Christus is die Skepper Aangaande Jesus Christus se skeppingshandeling lees ons verder in die brief aan die Kolossense 1:16-17: “...want in Hom [= Jesus Christus] is alle dinge geskape wat in die hemele en op aarde is, wat sienlik en onsienlik is, trone sowel as heerskappye en owerhede en magte – alle dinge is deur Hom en tot Hom geskape. En Hy is voor alle dinge, en in Hom hou alle dinge stand.” In die sigbare, materiële wêreld is daar niks wat nie deur Jesus Christus geskape is nie. Dit geld vir die reusegrootte makro-kosmos, met sy miljarde sterrestelsels, net soos vir die kleinste besonderhede van lewensprosesse in ‘n enkele sel, of die struktuur van die atoom. Jesus Christus is nie alleen die Skepper van die hele mikro- en makro-kosmos nie, maar Hy het ook die oppergesag daaroor. Daarbenewens is Jesus Christus ook die Skepper van ‘n – vir ons as mense – onsigbare realiteit. Hy het gesorg vir talle hemelwesens wat die Bybel ‘engele’ noem. En, net soos alles in God se sigbare skepping getuig van ordelikheid te midde van ‘n groot verskeidenheid, só ook in die onsigbare wêreld. Daarvan getuig die verwysing na ‘trone sowel as heerskappye en owerhede en magte’. Jesus Christus is nie net die Skepper nie, maar ‘hou ook alle dinge in stand’. Ná die skepping van die wêreld het Hy dit nie net eenvoudig aan homself oorgelaat nie, maar Hy onderhou en dra alle dinge “deur die woord van sy krag”, soos Hebreërs 1:3 dit stel. Derhalwe hoef ons nie angstig te wees oor moontlike kosmiese katastrofes wat die aarde sal tref nie, of dat ons son sou ‘uitbrand’ en afkoel nie – Jesus Christus hou die wêreld in stand tot met sy wederkoms. Die mens is nie die produk van ‘n gelukspel, soos die Nobelpryswenner Jaques Monod beweer het nie. Inteendeel, ons is geskape met ‘n spesifieke doel en eindbestemming – ‘tot Hom’ (Jesus)! Mag ons hierdie Doelwit nie verpas nie! Die skeppingswerk van Jesus Christus soos reeds berig in die Ou Testament In Spreuke 8:22-24 & 30 lees ons: “Die HERE het my berei as eersteling van sy weg, voor sy werke, van ouds af. Van ewigheid af is ek geformeer, van die begin af, van die voortyd van die aarde af, toe daar nog geen wêreldvloede was nie, is ek gebore; .... toe was ek ‘n kunstenaar naas Hom...” Die woord ‘kunstenaar’ wys weereens op die aktiewe betrokkenheid van Jesus Christus by die skepping. Psalm 102, vers 26 word in die Nuwe Testament aangehaal (Hebreërs 1:10) met verwysing na Jesus Christus: “U, o Here, het in die begin die aarde gegrondves en die hemele is die werke van u hande.” Hoe het die Skepper te werk gegaan? Sou ons wou weet hoe die skepping tot stand gekom het, dan openbaar die Bybel die volgende omtrent die Skepper se werkwyse: Deur God se Woord: Psalm 33:6; Johannes 1:1-4; sonder voorafbestaande materiaal: Hebreërs 11:3; deur die krag van God: Jeremia 10:12; deur die wysheid van God: Psalm 104:24; Kolossense 2:3; na die wil van God: Génesis 1:26; Openbaring 4:11; deur die Seun van God: Johannes 1:1-4 & 10; Kolossense 1:15-17; ooreenkomstig die wesenskenmerke van Jesus Christus: Matthéüs 11:29; Johannes 10:11. Hierdie faktore was werksaam tydens die ses skeppingsdae waarvan Génesis 1 berig. Verder, hierdie skeppingsgebeure kon self nie onderworpe gewees het aan die natuurwette wat daardeur gevestig is nie en kan daarom net deur die geloof aanvaar word, soos Hebreërs 11:3 ook duidelik sê. Prosesse in die wêreld waarmee ons vandag vertroud is, verloop volgens sekere natuurwette – hulle is nie die oorsaak van die skepping nie, maar wel die resultaat daarvan. Wat is vir ons in Jesus Christus gegee? Hy is die fondament waarop ons ons lewe kan bou. Daar was ‘n finansiële instelling wat geld aan huiseienaars geleen het met die slagspreuk: “Op ons kan jy bou”. Soveel te meer kan ons van Jesus Christus sê: “Op hierdie fondament kan jy bou”. In Hom het alles sy oorsprong: Die skepping, die Bybel, geloof, ons redding, vrede, hoop, toegang tot die Vader, en die grondslag vir ‘n sinvolle bestaan nou en ook in die ewigheid. Christus is die ewig vaste Rots (1 Korinthiërs 10:4). Wanneer God sê: “Ek sal die wysheid van die wyse mense vernietig...” (1 Korinthiërs 1:19), dan is dit teen die toetssteen ‘Jesus Christus’ waaraan elke mensgemaakte ideologie en filosofie ten gronde sal gaan. Ook die voorstanders daarvan sal eendag die knie moet buig voor die Here Jesus Christus (Filippense 2:10), ten spyte van hul huidige heftige verset teen die bestaan van hierdie Ontwerper, Skepper en Heiland. Waarom evolusionisme so gevaarlik is Evolusionisme is meer as maar net ‘n alternatiewe wêreldbeskouing. Dit het as resultaat ‘n doellose bestaan sonder enige hoop, soos treffend beskrywe deur Jean Paul: “Daar is geen God nie... net ‘n leë, stomme niks! Onafwendbare en gevoellose noodlot! Waansinnige toeval...! Hoe alleen is elkeen in die oneindige ‘begraafplaas’ genaamd die heelal!” Evolusionisme beweer dat die wêreld sonder ‘n skepper verklaar kan word en gevolglik gaan dit hand-aan-hand met die ateïsme. Die resultaat is ‘n uiteinde in die verderf volgens Jesus se eie woorde in Markus 16:16: “... hy wat nie glo nie, sal veroordeel word.” Daar is mense wat probeer om die evolusieleer as God se werkmetode te propageer. Sou God wel volgens die evolusieleer te werk gegaan het, dan word die bestaan van ‘n eerste geskape man en vrou verloën; sou die begrip ‘sonde’ sy betekenis verloor, siende dat “aggressie die beginsel is waarvolgens evolusie gedryf word” (Joachim Illies); het God ‘dood’ as ‘n werktuig in sy skepping gebruik; sou ‘n grondbeginsel van die verlossing deur Jesus Christus verloën word, naamlik dat Hy, as ‘laaste Adam’ in teenstelling met die ‘eerste Adam’ (1 Korinthiërs 15:45), plaasvervangend vir ons kon sterf. Dit is duidelik uit die paar voorbeelde hierbo dat die sogenaamde ‘Teïstiese Evolusie’ grondwaarhede van die Bybel aantas of ontken en gevolglik verwerp moet word. ‘n Asemrowende gedagte Ons het Jesus Christus as die Skepper van alle dinge leer ken. Hy is dié Een wat van ewigheid af was en die Koning van die hele hemelryk is. Aan Hom is alle mag in die hemel en op aarde gegee (Matthéüs 28:18). Kan ons nou die volgende asemrowende gedagte begryp? – Die Man aan die kruis van Gólgota en die Skepper van hierdie wêreld én van alle lewe, is een en dieselfde Persoon! In sy onbegryplike liefde vir ons laat Hy toe, sonder om Homself te verweer, dat Hy gekruisig word, sodat vir ons die toegang na die hemel bewerkstellig kan word. Wie hierdie grootse reddingsdaad verwerp, verloor alles: “Hoe sal ons ontvlug as ons so ‘n groot saligheid verontagsaam...?” (Hebreërs 2:3). Wie Jesus egter as sy Redder aanneem, wen alles: “Wie my woord hoor en Hom glo wat my gestuur het, het die ewige lewe en kom nie in die oordeel nie, maar het oorgegaan uit die dood in die lewe” (Johannes 5:24). Vra die Here Jesus om vergifnis van al jou sondes, sodat ook jy God se oordeel kan vryspring; neem Hom aan as jou persoonlike Skepper en Heiland en volg Hom na. Jy sal dit nie berou nie! Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 123-30
Afrikaans: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Hoe kom ek in die Hemel? Die vraag omtrent die ewigheid word deur baie mense eerder gesystap, selfs deur dié wat wel nadink oor die einde van hul aardse bestaan. So is daar byvoorbeeld Drew Barrymore, ‘n Amerikaanse vrou wat as kinderster ‘n rol vertolk het in die fiksie-film E.T. Sy het as 28-jarige in 2003 gesê: “Sou ek voor my kat te sterwe kom, dan moet julle my as vir die kat gee om te vreet, sodat ek minstens in my kat verder kan lewe.” Wat ‘n verwronge en kortsigtige opvatting omtrent die dood! Toe Jesus Christus op aarde was, 2000 jaar gelede, was die probleme waarmee mense na Hom gekom het feitlik deurgaans van tydelike, aardse belang: Tien melaatses wou gesond word (Lukas 17:13); Blindes wou graag sien (Matthéüs 9:27); Iemand vra vir bemiddeling in die geskil oor ‘n erfporsie (Lukas 12: 13-14); Fariseërs kom met die strikvraag of aan die keiser belasting betaal moet word (Matthéüs 22:17). Slegs enkele mense het na Jesus toe gekom om te verneem hoedat mens in die hemel kom. ‘n Ryk man het hom wel opgesoek met die vraag: “Goeie Meester, wat moet ek doen om die ewige lewe te beërwe?” (Lukas 18:18). En hy kry ook ‘n antwoord, naamlik die opdrag om alles te verkoop waaraan hy verknog was en om dan Jesus na te volg. Maar siende dat hy baie ryk was, kon hy dit nie oor sy hart kry om dié raad te volg nie, en daarmee was ook die hemel vir hom nie beskore nie. Daar was ook mense wat glad nie aan die hemel gedink het nie, maar deur hul ontmoeting met Jesus daarvan bewus geword het. Sommige van hulle het dadelik die geleentheid aangegryp. Saggéüs was so ‘n man wat Jesus, uit nuuskierigheid, graag wou sien, maar op die ou-end baie meer ontvang het as wat hy verwag het. Met Jesus by hom aan huis vind Saggéüs as’t ware die hemel. Jesus merk op: “Vandag het daar redding vir hierdie huis gekom” (Lukas 19:9). Hoe vind ‘n mens die Hemel? Uit voorafgaande lei ons die volgende af: ‘n Mens vind die Hemelse Koninkryk op ‘n definitiewe tydstip. En dit is goed so, want nou kan ook u, liewe leser, weet dat die ewige lewe wat God aanbied vandag nog deur u toegeëien kan word. Om deel te word van die Hemelse Koninkryk is nie gekoppel aan enige prestasie van my kant nie. Die Hemelse Koninkryk kan ek sonder enige ‘voorbereiding’ van my kant aanvaar. Ons eie idees om in die hemel te kom, insoverre dit nie berus op wat God gesê het nie, is bedrieglik. Byvoorbeeld, ‘n pop-sangeres sing in ‘n lied van ‘n afgetrede sirkusnar en sê: “Hy kom seker in die hemel omdat hy so baie mense opgebeur het”. Of, daar is die skatryk man wat ‘n toevlugsoord vir verwaarloosde vroue bou en één vereiste stel vir hul toelating: Die vroue moes elke dag vir ‘n uur lank bid vir die sieleheil van hul weldoener. Nou, wat bring ons dan wel in die Hemel? Om hierdie vraag ondubbelsinnig en duidelik te beantwoord, het Jesus ‘n verhaal vertel. In Lukas 14:16 lees ons van ‘n man (in hierdie verhaal stel dit God voor) wat ‘n groot feesmaal (‘n voorstelling van die hemel) gereël het. Hierdie man nooi dan ook spesifieke gaste, maar hul reaksies is uiters teleurstellend. Een na die ander kom hulle met taamlik ongeloofwaardige verskonings vorendag: “Ek het ‘n stuk grond gekoop...”; “Ek het vyf span osse gekoop....”; “Ek het onlangs getrou....”. Geeneen kon, of wou, kom nie. Die verhaal eindig dan (Lukas 14:24) met dié opmerking van die gasheer: “Ek sê vir julle dat nie een van daardie manne wat aanvanklik genooi is, my maaltyd sal smaak nie.” In hierdie verhaal gaan dit daaroor dat ‘n mens die hemel kan wen of verloor. Die bepalende faktor is of ‘n mens God se uitnodiging aanneem of verwerp. Kan mens dit eenvoudiger stel? Waarskynlik nie! Talle mense sal eendag by die hemel uitgesluit wees, nie omdat hulle die manier om daar te kom nie geken het nie, maar wel omdat hulle nie positief op God se uitnodiging gereageer het nie – soos die drie persone in Jesus se verhaal. Beteken dit dat die feesmaal daarmee afgelas is en nie deur gaan plaasvind nie? Nooit as te nimmer nie! Jesus vertel hoedat die gasheer, nadat hy die verskonings van die uitgenooide gaste gekry het, nou uitnodigings oral heen uitstuur. Weliswaar nie meer keurige uitnodigingskaartjies in goud gedruk nie (ons moderne voorstelling), maar net eenvoudig deur sy diensbodes wat uitroep: “Kom!” En elkeen wat positief reageer op hierdie ruimhartige uitnodiging, is verseker van ‘n plek in die feessaal. En wat gebeur nou? Ja, daar is mense wat kom – soms selfs groot skares. Maar kort voordat die fees sou begin, stel die gasheer vas dat daar nog enkele plekke beskikbaar is en hy stuur weereens sy bodes uit om vir oulaas nog mense te nooi. Hier wil ek nou die verhaal op ons toepas, want klaarblyklik vergelyk dit met die situasie vandag. Daar ís nog plek in die hemel en God nooi jou: “Kom en ‘bespreek’ jou plek in die hemel!” Wees verstandig en neem sommer vandag nog ‘n besluit oor jou ewige bestemming. Omdat die hemel so onbeskryflik mooi is, vergelyk die Here Jesus dit met ‘n groot fees. In 1 Korinthiërs 2:9 word die volgende gesê: “Wat die oog nie gesien en die oor nie gehoor het nie, en wat in die hart van die mens nie opgekom het nie, dit het God gereed gemaak vir dié wat Hom liefhet.” Gevolglik kan niks op hierdie aarde net naastenby vergelyk met enigiets in die hemel nie. En siende dat die hemel so heerlik is, behoort ons dit mos onder geen omstandighede te verpas nie! Net één Persoon bied egter vir ons die moontlikheid van toegang tot die hemel – Jesus Christus, die Seun van God! En aan Hom is dit te danke dat ons so maklik hierdie toegang kan verkry. Dit hang nog net af van ‘n persoonlike wilsbesluit. En net wie so kortsigtig is soos die drie manne in die gelykenis, gaan die uitnodiging verontagsaam. Redding geskied alleenlik deur die Here Jesus In Handelinge 2:21 lees ons ‘n baie belangrike stelling: “Elkeen wat die Naam van die Here (Jesus) aanroep, sal gered word.” Dis ‘n kernvers in die Nuwe Testament. Later, toe Paulus in gesprek kom met die tronkbewaarder van die gevangenis in Filippi vat hy die boodskap saam met dié woorde: “Glo in die Here Jesus Christus en jy sal gered word, jy en jou huisgesin” (Handelinge 16:31). Hierdie boodskap is wel kort, maar kragtig en lewensveranderend, sodat die tronkbewaarder nog daardie nag tot bekering kom. Daar is nog iets wat ons vir seker moet weet: Dis Jesus se groot begeerte om ons te laat ontkom van die pad na die verderf, die hel. Die Bybel sê dat beide die hemel en die hel ewigdurend is. Net, die een is wonderlik heerlik; die ander verskriklik. ‘n Derde bestemming is daar nie. Vyf minute na sy dood sal niemand meer kan sê: “Met die dood het alles geëindig nie.” En wat bepaal ons eindbestemming? Één enkele Persoon: Jesus Christus – en ons verhouding tot Hom! Toe ek enkele jare gelede in Pole op reis was, het ek die vroeëre konsentrasiekamp by Auschwitz besoek. Verskriklike tonele het daar gedurende die Tweede Wêreldoorlog afgespeel. Vanaf 1942 tot 1944 is hier meer as 1,6 miljoen mense, hoofsaaklik Jode, vergas en verbrand. In die literatuur word daarna verwys as die ‘Hel van Auschwitz’. Hierdie uitdrukking het my laat nadink terwyl ‘n gids ons gelei het deur een van die gaskamers waar tot 600 mense op ‘n keer gesterf het. ‘n Mens kan jou hierdie wreedheid skaars voorstel. Maar was dít werklik ‘die hel’? Vandag kan ons die gaskamers by Auschwitz as besoekers besigtig omdat die verskriklike gebeure aldaar in 1945 beëindig is. Niemand word meer daar gefolter of gedood nie; dit was ‘n verbygaande gebeurtenis. In teenstelling daarmee duur die hel waarvan die Bybel praat vir ewig. In die voorportaal van die hedendaagse museum val my oog op ‘n tekening van Christus aan die kruis. Een van die gevangenis het sy ganse hoop op die Gekruisigde met ‘n skerp voorwerp op die muur uitgebeeld. Ook hierdie kunstenaar het in ‘n gaskamer gesterf, maar hy het die Redder, Jesus, geken. Hy het weliswaar, nes sy Verlosser, op ‘n verskriklike manier aan sy aardse einde gekom, maar vir hom het die hemel oopgegaan. Uit die hel, waarteen die Here Jesus so uitdruklik waarsku (bv. Matthéüs 7:13; 5:29-30; 18:8), is daar egter geen ontkoming of redding meer nie wanneer ‘n mens eers daar aangeland het. Aangesien die hel – in teenstelling met Auschwitz – ewigdurend in bedryf is, kan dit nooit net besigtig word nie. Maar ook die hemel is ewigdurend en dit is die plek waar God ons graag sou wou hê. Daarom, gee ag op Sy uitnodiging om in die hemel te kom. Roep die Naam van die Here aan en ‘bespreek’ daarmee u plek in die hemel! Na ‘n voorlesing van my oor hierdie onderwerp, vra ‘n vrou ontsteld: “Kan ‘n mens dan ‘n plek in die hemel bespreek? Dit klink dan so na ‘n reisagentskap!” Ek bevestig weereens: “Wie nie bespreek nie kom nie by sy bestemming nie. Sou u na Hawaii wou reis, word ‘n geldige vliegkaartjie vereis.” Waarop die vrou opmerk: “Ja, maar so ‘n vliegkaartjie moet tog betaal word?!” “Reg”, sê ek, “maar die prys is so hoog dat geen mens dit kan betaal nie. Dit is ons sonde wat die groot struikelblok is. God kan geen sonde in die hemel toelaat nie. Wie na hierdie lewe op aarde die ewigheid by God in die hemel wil deurbring, moet eers van sy sonde verlos word. Hierdie verlossing van sonde kan net deur ‘n sondelose persoon bewerkstellig – en daardie Persoon is die Here Jesus Christus. Alleenlik Hy kan die skuld betaal! En dit het Hy met Sy bloed gedoen toe Hy aan die kruis gesterf het.” En wat moet ek nou doen om in die hemel te kom? Eerstens, ek moet begryp dat God se uitnodiging om redding ook vir my persoonlik bedoel is. Verder, die Bybel lê nadruk daarop dat ek moet reageer op God se oproep tot bekering: “Stry hard om in te gaan deur die nou poort...” (Lukas 13:24). “Bekeer julle, want die koninkryk van die hemele het naby gekom!” (Matthéüs 4:17). “Gaan in deur die nou poort, want breed is die poort en wyd is die pad wat tot die verderf lei, en daar is baie wat daardeur ingaan. Want die poort is nou en die pad is smal wat na die lewe lei, en daar is min wat dit vind.” (Matthéüs 7:13-14). “...gryp na die ewige lewe, waartoe jy ook geroep is...” (1 Timothéüs 6:12). “Glo in die Here Jesus Christus en jy sal gered word...” (Handelinge 16:31). Uit hierdie (en ander) Skrifgedeeltes herken ‘n mens onmiskenbaar die erns en die dringendheid van God se uitnodiging om te deel in Sy hemelryk. Dit sal net logies wees om op so ‘n uitnodiging te reageer met ‘n gebed, naastenby soos die voorbeeld hieronder: “Here Jesus, ek het vandag gelees dat ek alleenlik deur U in die hemel kan kom, en ek sal graag eendag by U in die hemel wil wees. Daarom smeek ek dat U my sal red van die hel, waar ek eintlik hoort as gevolg van my sondeskuld. Ek glo dat U uit liefde, ook vir my, aan die kruis gesterf het en sodoende die straf vir my sonde op U geneem het. U ken al my sondes, reeds vanaf my vroegste jeug – dié waarvan ek bewus is, maar ook dié wat ek reeds vergeet het. U ken my deur en deur. In die sondige toestand wat ek nou is, is ek nie geskik vir die hemel nie. Daarom bid ek dat U al my sondes sal vergewe – ek het waarlik berou daaroor. Here Jesus, kom nou in my lewe en vernuwe dit. Help my om alles af te lê wat in U oë onaanvaarbaar is en gee my ‘n nuwe natuur wat U tot eer sal strek. Open vir my die toegang tot U Woord, die Bybel. Help my om te verstaan wat U daardeur vir my wil sê en gee my ‘n gehoorsame hart, sodat ek dít sal doen wat U verlang. Van nou af moet U my HEER wees. Ek wil u volg; wys my die pad aan wat ek moet gaan ten opsigte van elke faset van my lewe. Baie dankie, Here, dat U my verhoor het, dat ek nou ‘n kind van God mag wees, en dat ek eendag by U in die hemel sal wees. Amen.” Prof. Dr. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 120-30
Albanisch: Das beste Geschenk
Weihnachten, das bekannteste und größte christliche Fest, ist für viele ein Feiertag ohne wirklichen Sinn. Manfred Röseler weist darauf hin, dass die Bedeutung von Weihnachten in Jesus Christus liegt. Die vielen Geschenke, die an Weihnachten gemacht werden, sind nichts im Vergleich zu dem Geschenk, das Gott uns gegeben hat. Die Menschheit war hoffnungslos mit Sünde verschuldet, aber Gott hat den Menschen ein Geschenk gemacht: Die absolute Sündenvergebung in Jesus Christus. "Bei aller Weihnachtsfeierlichkeit übersehen wir oft, dass es nicht in erster Linie um ein nettes Miteinander geht, sondern um die Erlösung von Sünde und um eine neue Beziehung zu Gott. Darum möchte ich fragen: "Haben Sie das große Geschenk Gottes schon angenommen?" Wenn ja, dann haben Sie allen Grund, mit Freuden Weihnachten zu feiern." Dhurata më e madhe Për shumë njerëz Krishtlindja është festa e familjes, e kishës dhe e dhuratave. Një ngjarje që na bën të gjithëve të gëzohemi. Ndërsa për të tjerë, Krishtlindja është festa e vetmisë dhe për të tjerë akoma festa e dëshpërimit. Numri i atyre që kryejn vepra të dëshpëruara rritet nga Krishtlindja në Krishtlindje. Bëhet fjalë për një statistikë që tregon se nuk është kuptuar çfarë është në të vërtetë Krishtlindja. Krishtlindja na tregon për një dhuratë të madhe që Zoti na ofron. Të gjitha dhuratat që mund të bëjmë nuk mund të krahasohen me dhuratën e madhe që Zoti bëri për ne. Vlera e kësaj dhurate është pafundësisht e madhe: pasuron jetën tonë, e bën të denjë për ta jetuar. Zoti njeh dëshirat edhe nevojat tona. Ai njeh pikat e forta dhe dobёsitё tona. Ai njeh gjithashtu marrёdhёnien tonё me Atё. Si e shikon ti marrёdhёnien tёnde me Zotin? Ёshtё nё rregull apo ka mёkate nё jetёn tёnde, tё cilat tё ndajnё nga Perёndia? Zoti njeh saktёsisht çdo mёkat tonin. Mёkat ёshtё p.sh mosbesimi ynё, rebelimi ynё kundёr Zotit dhe shkelja e urdhёrimeve tё tij. Për shkak të mëkateve tona, kemi marrё shumë faje pёrpara zotit. Një borxh bankar mund ta paguajmë normalisht në një të ardhme të afërt, por borxhin tonë ndaj Perëndisë nuk mund ta paguajmë kurrë. Nuk ka rëndësi sa shumë impenjohemi, veprat e mira nuk do të mund të jenë asnjëherë të mjaftueshme për të zgjidhur këtë borxh. Ne nuk do tё mundemi dot tё eliminojmё kaq lehtё fajin tonё ndaj Perёndisё. Edhe pse nga sot e nё vazhdim dikush nuk do tё mёkatonte mё, do tё kishte akoma shumё mёkate nga e shkuara qё do ta ndanin nga Zoti. Mëkati na ndan nga Perëndia. Isaia 59:2 Lexojmë: “... Paudhësitë tuaja kanë shkaktuar një ndarje midis jush dhe Perëndisë tuaj.” Ndёrsa te 1 Korintasve 6:9 shkruhet “A nuk e dini ju se të padrejtët nuk do të trashëgojnë mbretërinë e Perëndisë?” Pa pastruar mёkatet tona nuk mund tё shkojmё nё qiell. Pas vdekjes na pret njё vend gjykimi, dёnimi i pёrjetshёm. Dhurata e madhe që Perëndia na jep është pastrimi dhe falja e të gjitha mëkateve tona. Ai dëshiron të na çlirojë nga dënimi “ndarje të përjetshme nga Perëndia, dënim të përjetshëm” (Zbulesa 20:15). Ai dëshiron që ne të bëhemi bijë të Tij dhe trashëgimtarë të mbretërisë së Tij. Si mund tё ndodh kjo gjё? Zoti nuk mund tё hiqet sikur nuk i shikon mёkatet, sepse ndryshe nuk mund tё ishte njё Perёndi i drejtё. E vetmja rrugё shpёtimi ёshtё falja e mёkateve, prandaj Perëndia dërgoi birin e tij, Jezus Krishtin, në këtë tokë. Krishtlindja na kujton lindjen e Jezusit në Betlehem rreth 2000 vjet më parë. Jezusi u bë një qenie njerëzore si ne. Megjithatë, jeta e tij u dallua nga ajo e një njeriu normal. Jezusi jetoi një jetë krejtësisht të paqortueshme. Ai kurrë nuk ka kryer një mëkat dhe gjithmonë ka treguar me mrekullitë dhe veprat e Tij se Ai është Shpëtimtari i shpallur në Dhiatën e Vjetër. Me vdekjen në kryqin e Golgotёs, Ai mori mbi vete të gjitha mëkatet tona dhe pagoi fajin tonё. Perëndia e pranoi këtë sakrificë duke ringjallur Jezusin tre ditё pas vdekjes dhe e mori me vete nё qiell. Jezusi jeton akoma sot. Arsyeja për ardhjen e Jezusit në tokë është shpjeguar tek Mateu 1:21 në këtë mënyrë: “Dhe ajo [Maria] do të lindë një djalë dhe ti do t’i vësh emrin Jezus, sepse ai do të shpëtojë popullin e tij nga mëkatet e tyre.” Jezusi erdhi nё tokё, u bё njeri pёr tё na pajtuar me Perёndinё. Me gjithë gëzimin e Krishtlindjes është e lehtë të harrojmë se nuk është në rradhë të parë të qenit së bashku, por marrëdhënia jonë me Perëndinë. Pёrmes Jezusit jemi tё çliruar nga mёkatet tona. Mund tё marrim faljen e mёkateve dhe tё bёhemi bij tё Perёndisё duke pasur sigurinё nё zemёr se njё ditё do tё jemi nё qiell. A nuk ёshtё kjo njё dhuratё e madhe? Prandaj dëshiroj të të pyes: “A e ke pranuar dhuratën e madhe nga Perëndia?” Nëse po, atëherë ke çdo arsye për të festuar me gëzim Krishtlindjen. Nëse kjo „dhuratë e madhe“ ende nuk është bërë dhurata jot, Zoti po ta ofron atë sot. Lexojmë Veprat e Apostujve 3:19: “Pendohuni, pra, dhe kthehuni, që të shlyhen mëkatet tuaja, dhe që të vijnë kohët e flladit nga prania e Zotit.” Në lutje mund të flasësh me Jezusin dhe të rrëfesh të gjitha dështimet dhe mëkatet për të cilat je i vetëdijshëm. Mund ti drejtosh gjithashtu të gjitha ato mëkate të cilat nuk i mban më mend. Ai falë me kënaqësi. Por mos u ndal vetëm në këtë. Thuaj Jezusit se që nga ky moment e në vazhdim, do ti besohesh plotësisht atij dhe do ti përkasësh vetëm atij. Ftoje të marri pjesë në jetën tënde dhe lejoje të bëhet udhëheqësi yt. Nëse pranon Jezusin në jetën tënde, atëherë do të jesh një fëmijë i Perëndisë (Gjoni 1:12). Pasi je lutur, siç shpjeguam më lart, falënderoje Jezusin se Ai vdiq për mëkatet e tua, që të ka falur dhe dhuruar një jetë të re të përjetshme. Do të përjetosh se dhurata e ofruar nga Jezusi është njё nga dhuratat më tё mёdha qё mund tё ekzistojnё. Manfred Röseler
6 Seiten, Best.-Nr.: 31-9
Albanisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Si mund të arrij jetën e përjetshme? Pyetja rreth përjetësisë shmanget nga shumë njerëz. Këtë e vemë re edhe tek ata, të cilët mendojnë rreth fundit të jetës së tyre. Aktorja amerikane Dru Berimure luajti një rol kryesor si aktore fëmijësh në filmin imagjinar „E.T. Jashtëtokësori“. Kur u bë njëzet e tëtë vjeç (lindur në 1975) tha: „Në qoftë se do të vdes para maces time, atëherë i jepni asaj për të ngrënë hirin tim. Kështu të paktën mund të jetoj brenda maces sime.“ A nuk është e tmerrshme kjo padituri dhe ky mosvështrim i qartë përtej vdekjes? Jetën e përjetshme mund ta jetojmë në një vend të caktuar, në vendbanimin e Perëndisë që bibla e quan “qiell”. Në vazhdim do të përdorim fjalën “qiell” për të përshkruar vendbanimin e Perëndisë, atje ku Perëndia do të na sjellë ne. Në kohën e Jezusit shumë njerëz erdhën tek ai. Kërkesat e tyre pothuajse ishin gjithmonë të natyrës tokësore: Dhjetë lebrozë donin të shëroheshin (Lluka 17,13). Të verbërit donin të shikonin (Mateu 9,27). Një tjetër priste ndihmë për çështjen e trashëgimisë së tij (Lluka 12,13-14). Farisenjtë erdhën me një pyetje tunduese, nëse ata duhet t’i paguanin Cezarit taksat (Mateu 22,17). Vetëm pak njerëz erdhën tek Jezusi për të mësuar se si mund të arrinin qiellin. Një i ri i pasur takoi Jezusin duke pyetur: „Mësues i mirë, çfarë duhet të bëj që të trashëgoj qiellin?“ (Lluka 18,18) Atij iu tha çfarë duhet të bënte, pra: të shiste ç’do gjë prej së cilës ishte varur zemra e tij dhe të ndiqte Jezusin. Por ngaqë ishte shumë i pasur, nuk e zbatoj këshillën dhe refuzoi edhe qiellin. Pati edhe njerëz, që as nuk kërkonin qiellin, por duke takuar Jezusin u informuan rreth saj dhe menjëherë e morën atë. Zakeu deshi vetëm ta shikojë Jezusin, por ai gjeti më tepër se sa kishte pritur. Mbas vizitës në shtëpinë e tij – ndoshta duke pirë kafenë – Zakeu e gjeti qiellin. Jezusi tha: „Sot në këtë shtëpi ka hyrë shpëtimi“ (Lluka 19,9). Si mund të gjejmë qiellin? Pas asaj që dëgjuam deri tani, mund të themi: Mbretërinë e qiellit mund ta gjejmë në një ditë të caktuar. Është mirë të dijmë diçka të tillë, sepse po në këtë mënyrë është e mundur që edhe ju sot, i dashur lexues dhe e dashur lexuese, të merrni jetën e përjetshme me Perëndinë. Përfitimi i mbretërisë së qiellit nuk ka të bëjë me ndonjë vepër njerëzish. Mbretërinë e qiellit mund ta gjejmë edhe kur jemi krejtësisht të pa përgatitur. Mendimet tona për të arritur qiellin janë të gabuara, nëse ne nuk nisemi nga thëniet e Perëndisë. Një këngëtare këndoi njëherë një këngë për një klloun, i cili pas shumë vitesh u largua nga puna në cirk: „Ai me siguri do të shkojë në qiell, sepse ai i ka berë njerzit të lumtur.“ Një drejtuese bëmirse ndërtoi një shtëpi për të varfërit, në të cilën mund të jetonin 20 gra. Ajo dha një kusht: gratë ishin të detyruara të luteshin një orë në ditë për shpëtimin e shpirtit të drejtueses. Por, si mund të arrijmë me të vërtetë qiellin? Për t’iu përgjigjur asaj pyetjeje sa më qartë, Jezusi na tregon një shembëlltyrë. Në ungjillin sipas Llukës, kapitulli 14,16 ai flet për një njeri [ku në shembëlltyrë figuron Perëndinë], që do të bëj një darkë të madhe [kjo në shëmbëlltyrë figuron qiellin] dhe në fillim dërgon ftesa tek njerëz e veçantë. Përgjigjet janë të gjitha tronditëse: „Por të gjithë filluan të kerkojnë ndjesë. I pari i tha: Bleva një arë . … i dyti: Bleva pesë pendë që. … i treti: Mora grua e prandaj nuk mund të vij.“ Jezusi përfundon shembëlltyrën me gjykimin e të Zotit të shtëpisë: „Sepse unë po ju them se asnjë nga ata njerëz që ishin të ftuar, nuk do ta shijojë darkën time“ (Lluka 14,24). Nga kjo kuptojmë, se mund të fitojmë ose mund të humbasim qiellin. Pika kyçe është pranimi ose refuzimi i ftesës. A ka gjë më të thjeshtë? S’mendoj se po! Kur shumë njerëz do të përjashtohen një ditë nga qielli, shkaku nuk është se ata nuk e dinin rrugën, por sepse e refuzuan ftesën. Ata tre veta në këtë shembëlltyrë nuk janë një shembull i mirë për ne, sepse asnjë prej tyre nuk e pranon ftesën dhe vjen tek darka! Por kjo darkë, a nuk bëhet tani? Patjetër që bëhet tani! Mbasi refuzuan ftesat e para, i Zoti i shtëpisë dërgoi ftesa në ç’do vend. Tani nuk po bëhen më ftesa me shkrojnja ari. Tani thjesht bëhet thirrja: „Ejani!“ Dhe gjithkush që pranon ftesën, gjen një vend të sigurt në këtë darkë. Çfarë ndodh tani? Po, njerzit vijnë – në turma të mëdha. Mbas një farë kohe, i Zoti i shtëpisë shikon radhën e miqve: Paska akoma vende të lira! Ai u thotë shërbetorëve të tij: „Dilni përsëri dhe ftoni njerëz të tjerë!“ Në këtë pikë dua të transferoj shembëlltyrën tek ne, sepse ajo i përket pikërisht situatës tonë në kohën e sotme. Akoma ka vende të lira në qiell dhe Perëndia të thotë: „Eja, zëre vendin tënd në qiell! Ji i zgjuar dhe prenoto përjetësinë! Bëje sot!“ Qielli është i mrekullueshem, prandaj edhe Zoti Jezus e krahason atë me një festë të madhe. Në 1 Korintasit (kapitulli 2,9) thuhet për këtë: „Ato gjera që syri nuk i ka parë dhe veshi nuk i ka dëgjuar dhe nuk kanë hyrë në zemër të njeriut, janë ato që Perëndia ka përgatitur për ata që e duan atë.“ Asgjë, edhe asnjë gjë në këtë botë nuk mund të krahasohet me qiellin. Kaq e mrekullueshme është atje! Në asnjë mënyrë nuk duhet të humbasim qiellin, sepse ai është shumë i çmueshëm. Një ishte ai që hapi për ne portën e qiellit. Ky është Jezusi, biri i Perëndisë! Atij i përket falenderimi që tashmë është aq e lehtë për të shkuar atje. Tani varet vetëm nga dëshira jonë. Vetëm ai që është aq dritëshkurtër si ata tre burra në shembëlltyrë, nuk do të pranoj këtë ftesë. Shpëtimi vjen me anë të Zotit Jezus Në Veprat e Apostujve (kapitulli 2,21) ne lexojmë një varg shumë të rëndësishëm: „Dhe do të ndodhë që kush ta ketë thirrur emrin e Zotit, do të shpëtohet.“ Kjo është një fjali kyçe në Dhjatën e Re. Kur Pali ishte në burg në Filipi, e bëri shumë të qartë në një bisedë me rojtarin e burgut: „Beso në Zotin Jezu Krisht dhe do të shpëtohesh ti dhe shtëpia jote“ (Veprat e Apostujve 16,31). Ky lajm është i shkurtër, por shumë i qartë dhe jetëndryshues. Po atë natë rojtari i burgut u kthye dhe pranoi Jezusin. Nga çfarë shpëton Jezusi? Këtë duhet të dimë patjetër: Ai na shpëton nga ajo rruga që përfundon në dënimin e përjetshëm, në ferr. Për qiellin dhe ferrin bibla thotë që atje njerëzit do të jenë përjetësisht. Njëri nga vendet është i mrekullueshëm, ndërsa tjetri është i tmerrshëm. Një vend të tretë nuk ka. Pesë minuta pas vdekjes askush nuk do të thotë më që me vdekjen mbaron gjithçka. Tek Jezusi qëndron gjithçka. Vendqëndrimi ynë i përjetshëm varet nga një person i vetëm: Jezus – dhe nga marrëdhënia jonë me atë! Kur isha në Poloni për të dhënë disa referate, vizituam ish-kampin e përqëndrimit të Aushvicit. Gjëra të tmerrshme ndodhën atje gjatë luftës së dytë botërore. Prej vitit 1942 deri në 1944 këtu u mbyten me gaz dhe më pas u dogjën 1,6 million njerëz, kryesisht çifutë. Në letërsi flitet për „Ferrin e Aushvicit“. Isha duke menduar për këtë përshkrim, kur një punonjës na drejtoi nëpër një dhomë gazi në të cilën janë vrarë 600 njerëz njëherësh. Ishte shumë e tmerrshme. Por, a ishte ferri këtu me të vërtetë? Ne, si grup vizitorësh, mund të shikonim dhomat e gazit vetëm, sepse qysh në vitin 1945 ky tmerr mori fund. Tashmë ndërtesat janë hapur për vizitorët dhe askush nuk torturohet dhe helmoset më. Dhomat e gazit të Aushvicit ishin vetëm për një farë kohe, por ferri i biblës është i përjetshëm. Në sallën e hyrjes të muzeut të sotëm me ra në sy një pikturë e cila tregon një kryq me trupin e Jezusit. Një i burgosur kishte gërvishtur shpresën e tij tek i kryqëzuari me një gozhdë në mur. Edhe ky artist vdiq në një dhomë gazi, por ai e njihte shpëtimtarin Jezus. Ai vdiq në një vend shumë të tmerrshëm, por qielli ishte i hapur për të. Por nga ai ferr nga i cili Zoti Jezus na paralajmëron në Dhjatën e Re (p.sh. Mateu 7,13; Mateu 5,29-30; Mateu 18,8), nëse njeriu ka shkuar një herë atje, nuk ka asnjë rrugëdalje dhe shpëtim. Shkaku i vetëm është, se ferri në krahasim me Aushvicin, vazhdon përjetësisht, dhe prandaj nuk mund të vizitohet asnjëherë. Po në të njejtën mënyrë qielli vazhdon përjetësisht. Pikërisht ky është vendi ku Perëndia do të na sjellë ne. Prandaj më lejoni që t’u ftoj juve që të vini në qiell. Thërrisni emrin e Zotit dhe prenotoni kështu për qiellin! Pas një takimi një grua më pyeti shumë e çuditur: „A mund të prenotoj qiellin me të vertëtë? Tingëllon si një agjensi udhëtimesh!“ Unë e mbështesja: „Kush nuk prenoton, nuk arrin në destinacion. Në qoftë se ju doni të shkoni në Amerikë, edhe këtu ju duhet një biletë e vlefshme avioni.“ Ajo pyeti përsëri: „Por bileta duhet të paguhet, apo jo?!“ – „Posi, bileta për qiellin gjithashtu! Vetëm se është aq e shtrenjtë sa që askush nga ne nuk mund ta paguaj. Është mëkati ynë që e pengon. Perëndia nuk lejon mëkatin në qiellin e tij. Kush dëshiron që të kaloj përjetësinë e tij tek Perëndia mbas jetës tokësore, duhet së pari të çlirohet nga mëkati i tij. Ky çlirim mund të arrihej vetëm nëpërmjet një personi që ishte pa mëkat – dhe ky person është Jezu Krishti. Vetëm ai është në gjëndje të paguajë! Ai pagoi me gjakun e tij, me anë të vdekjes së tij në kryq.“ Por çfarë duhet të bëj unë tani që të mund të arrij qiellin? Po ashtu edhe neve Perëndia na ofron ftesën e tij për çlirim. Me shumë vëmendje, shumë shkrime të biblës na ftojnë për të reaguar ndaj thirrjes së Perëndisë: „Përpiquni të hyni nëpër derë të ngushtë!“ (Lluka 13,24). „Pendohuni, sepse mbretëria e qiejve është afër!“ (Mateu 4,17). „Hyni nga dera e ngushtë, sepse e gjerë është dera dhe e hapur është udha që të çon në shkatërrim, dhe shumë janë ata që hyjnë nëpër të. Përkundrazi sa e ngushtë është dera dhe sa e vështirë është udha që çon në jetë! Dhe pak janë ata që e gjejnë!“ (Mateu 7,13-14). „Rrok jetën e përjetshme, në të cilën u thirre“ (1.Timoteu 6,12). „Beso në Zotin Jezu Krisht dhe do të shpëtohesh ti dhe shtëpia jote“ (Veprat 16,31). Të gjitha këto janë ftesa shumë të qarta dhe bindëse. Ne vëmë re seriozitetin, vendosmërinë dhe domosdoshmërinë e këtyre teksteve. Kështu ne veprojmë në mënyrë pasuese nëse ne pranojmë ftesën për qiellin me një lutje e cila mund të formulohet kështu: „Zoti Jezus, sot kam lexuar që vetëm nëpërmjet teje mund të shkoj në qiell. Unë dua të jem me ty pas jetës time në tokë. Prandaj më shpëto nga ferri, në të cilin normalisht duhet të hyja për shkak të mëkatit tim. Sepse ti më do aq shumë, ke vdekur edhe për mua në kryq dhe atje ke paguar dënimin për mëkatet e mia. Ti e shikon gjithë mëkatin tim – që nga fëmijria ime. Ti e njeh ç’do mëkat, gjithçka ndaj të cilit jam i vetëdijshëm tani por ashtu gjithçka që kam harruar prej shumë kohësh. Ti e njeh ç’do mendim të zemrës sime. Para teje jam si një libër i hapur. Ashtu siç jam, nuk mund të vij tek ty në qiell. Të lutem, me fal mëkatet e mia, për të cilat më vjen keq nga gjithë zemra ime. Eja ti tani në jetën time dhe ripërtërie atë. Më ndihmo të lë ç’do gjë që nuk është e drejtë para teje dhe më dhuro zakone të reja të cilat janë vendosur nën bekimin tënd. Më hap rrugën për fjalën tënde, biblën. Më ndihmo që të kuptoj atë që do të më thuash dhe më jep një zemër të bindur që të bëj atë që të pëlqen ty. Që sot ti duhet të jesh ZOTI im. Unë dua të të ndjek ty, më trego rrugën të cilën duhet të ndjek në të gjitha fushat e jetës sime. Të falenderoj që më dëgjon, që tashmë mund të jem një fëmijë i Perëndisë dhe që një ditë do të jem tek ty në qiell. Amen.“ Prof. Dr.-Ing. Verner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-9
Alles Gute kommt von oben
Der Volksmund sagt: „Alles Gute kommt von oben!“ Diese Aussage hat sich in Jesus erfüllt. Das beste, vollkommene und wertvollste Geschenk, das es überhaupt gibt, kommt vom höchsten und reichsten Geber. Die Segnungen Gottes sind mehr als überragend. Für sie gibt es nichts Vergleichbares auf der Erde. Jesus Christus ist derjenige, der uns das beste Geschenk machen kann. Wir empfangen diese herrlichen Gaben, wenn wir ihn als unseren Erretter in unser Leben aufnehmen. Alles Gute kommt von oben Stellen Sie sich vor, Sie sind an einem nebeligen Tag mit einer Wandergruppe in der schönen Bergwelt unterwegs. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse sind die ersten Stunden eher langweilig und wenig interessant. Doch plötzlich wird die nachdenkliche Stille durch einen anderen Wanderer unterbrochen. Dieser ist bereits auf dem hohen Berggipfel angekommen. Aus voller Kehle ruft er fröhlich von oben herab und winkt. Ihre Blicke gehen zu ihm hinauf und Sie hören: „Komm schnell rauf! Hier oben ist es wunderschön: blauer Himmel, strahlende Sonne, ein toller Ausblick!“ Welch eine Motivation ist doch das, schnell höher zu steigen! Ist es nicht so, dass viele Menschen gern mal eine andere Plattform einnehmen möchten? Man begnügt sich nicht gern mit der kurzsichtigen „Froschperspektive“. Wir möchten weitersehen, hinter die Kulissen schauen, einen weiteren Horizont haben! Die erweiterte Perspektive Wer wünscht sich nicht, wie ein Adler zu sein und alle Dinge souverän von oben her zu betrachten? Auch der Ausblick aus einem Flugzeug vermittelt uns einen Eindruck von Erhabenheit und Unbegrenztheit. Wer möchte nicht einmal viele Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel sehen? Vom Wert des Höheren Das Streben nach außerirdischen Informationen und die Sehnsucht, etwas Neues zu erfahren, steckt tief in uns. Schlagzeilen wie: „UFO entdeckt!“ oder: „Ein Besuch von Außerirdischen?“ finden rasante Verbreitung. Gehen unsere Wunschvorstellungen jetzt vielleicht in Erfüllung? Gibt es verlässliche Informationen von ganz oben, von unerreichbarer Höhe oder sogar aus dem Jenseits? Jesus Christus, der Sohn Gottes, sagte zu seinen Zeitgenossen: „Ihr seid von unten her, ich bin von oben her, ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.“ (Johannes 8,23) Und weiter bezeugt die Bibel über Jesus: „Der von oben kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über allen.“ (Johannes 3,31) Jesus kam von Gott aus dem Himmel auf die Erde und erklärte uns die wichtigsten Wahrheiten über uns. Er sieht alles aus einer himmlischen Perspektive. Er hat einen viel höheren Standpunkt. Treffend wird darum in der Bibel über Gott gesagt: „Er thront über dem Kreis der Erde, und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken.“ (Jesaja 40,22a) Somit hat Gott den vollen Überblick über alles, was auf der Erde geschieht. Vor ihm ist nichts verborgen. Er sieht viel tiefer als wir. Die einmalige Nachricht Jesus Christus, der als „Himmelsbürger“ bezeichnet werden kann, kam zu uns und wurde ein „Erdenbürger“. Er möchte uns Aufschluss über das göttliche und ewige Jenseits geben. Da er von einer ganz anderen Dimension kommt, kann nur er uns himmlische Geheimnisse mitteilen, die auch absolut verlässlich sind. Gott sagt uns: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ (Jesaja 55,8-9) Es ist eine Tatsache, dass wir vielen Menschen unser Vertrauen schenken. Was durch Literatur und digitalen Medien verbreitet wird, nehmen wir zum großen Teil ungeprüft an und füllen damit unsere Gedankenwelt. Fragwürdige Berichte über Nahtoderfahrungen scheinen sehr ernst genommen zu werden. Worte von größter Bedeutung Weil Jesus von oben, vom Himmel her, zu uns Menschen kam, sind seine Worte von größter Bedeutung. Seine Worte sind auch gewichtiger und glaubwürdiger als die eines Königs. Jesu Botschaft ist „göttlicher und himmlischer Natur“. In der Bibel steht: „Wenn wir [schon] der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis doch größer.“ (1. Johannes 5,9) Die meisten Gedanken unserer sterblichen Zeitgenossen bewegen sich im Bereich des Irdischen, sie bleiben somit auf der horizontalen Ebene. Es mag um alltägliche Dinge oder auch um übersinnliche Dinge gehen. Tatsache ist, dass sie der Quelle des menschlichen Herzens entspringen. Jesus Christus allein konnte sagen: „Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.“ (Johannes 18,37b) Das beste Geschenk Das beste, vollkommene und wertvollste Geschenk, das es überhaupt gibt, kommt vom höchsten und reichsten Geber. „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.“ (Jakobus 1,17) Wie wunderbar ist doch diese Tatsache! Weil Gott absolut vollkommen ist, kann er uns die besten Geschenke anbieten, die es gibt. Der Volksmund sagt: „Alles Gute kommt von oben!“ Diese Aussage hat sich in Jesus erfüllt. Die Bibel bezeugt: „Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ (Johannes 6,68) Jesus Christus ist derjenige, der uns das beste Geschenk machen kann. Die Segnungen Gottes, des Allerhöchsten, sind mehr als überragend. Für Gottes Gaben gibt es nichts Vergleichbares hier auf der Erde. Zu seinen Segnungen gehören: Liebe, Vergebung, Barmherzigkeit, Treue, Freundlichkeit, Frieden, Heilung, Wiederherstellung, Gemeinschaft mit ihm für alle Ewigkeit und vieles mehr. Eine herzliche Einladung Sie sind nun eingeladen, diese herrlichen Gaben Gottes zu empfangen. Durch Jesus will Gott Sie „himmlisch“ beschenken. Er gibt gerne. Das Wort Gottes bezeugt uns: „Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“ (Römer 6,23) „[Gott] Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken.“ (Römer 8,32) Wie werde ich von Gott beschenkt? Glauben Sie, dass Gottes Sichtweise die eines Menschen weit übertrifft? Sein Blick geht in unser Herz und bis in unsere Gedankenwelt hinein. Das, was wir vor Menschen verbergen können, ist vor ihm offenbar. Gott ist Licht und er kennt jegliche Art von Finsternis. Er kennt alle Unreinheit unseres Herzens, allen Schmutz und jede Sünde unseres Lebens. Nun bietet Gott uns in Jesus Christus eine vollkommene Erneuerung und Reinigung an. Gott will uns Gnade und Vergebung schenken. Er will uns durch Jesus mit sich ins Reine bringen. Anstatt uns für alle Fehltritte zu bestrafen, hat er seinen Sohn stellvertretend für uns leiden und sterben lassen und von den Toten auferweckt. Glauben Sie nun von ganzem Herzen dieser besten Nachricht von oben! Jesus starb für unsere Sünden am Kreuz. Aus Liebe zu uns ging er in den Tod, um uns Frieden und ewiges Leben zu schenken. Nur durch Jesus können wir wieder in eine intakte und geordnete Beziehung mit Gott kommen. Wenden Sie sich nun in einem aufrichtigen Gebet an Jesus Christus. Sagen Sie ihm, dass es Ihnen leidtut, dass Sie die Worte von Menschen höher geachtet haben als Gottes Wort. Erkennen Sie, dass Ihr Unglaube und alle Ihre Sünden Sie von Gott trennen. Bekennen Sie von ganzem Herzen Jesus Ihre Lebensschuld. Gott ist reich an Vergebung und vergibt jedem, der ihn ehrlich darum bittet. Er will Sie damit beschenken und Ihnen einmal den ewigen, himmlischen Standort ermöglichen. Nehmen Sie jetzt Jesus von Herzen als Ihren persönlichen Erretter und Erlöser an. Übergeben Sie ihm Ihr Leben vorbehaltlos. Vertrauen Sie völlig seinem Wort, der Bibel. Jesus ist der beste, vertrauenswürdigste Führer nach oben – in den Himmel. Johannes Tauberschmidt
8 Seiten, Best.-Nr.: 60-0
Amharisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! እንዴት መንግሥተ ሰማያት መግባት እችላለሁ? ብዙ ሰዎች ስለ ዘላለማዊ ነገር ማሰብን አይፈልጉም፡፡ ስለሞት እንኳን የሚያስቡ ሰዎች ከዚያ በኋላ ስለሚሆነው ማሰብን አይፈልጉም፡፡ በE.T በተባለው ፊልም ላይ እንደ ልጅ በመሆን ዋና ገጸ ባህርይውን የተጫወተችው አክትረስ ድሬው በኤርሞሪ በ1975 እ.ኤ.አ ተወልዳ በ28 ዓመቷ ላይ ‹ከድመቴ በፊት ከሞትኩ ከዚያም በኋላ በእርሷ የቀረው ሰውነቴ ተበልቶ ቢያንስ በውስጧ መኖርን እፈልጋለሁ‹‹ ብላለች፡፡ ይህ አለማስተዋልና ወደፊት ያለውን ያለማየት ፍርሃት አይደለምን? ኢየሱስ በምድር በነበረበት ወቅት ብዙ ሰዎች ወደ እርሱ ይመጡ ነበር፡፡ የእነርሱም ጥያቄ በአሁን እና በቅርብ ጊዜ ላይ ብቻ ያተኮረ ነበር፡ 10 ለምፃሞች ለመፈወስ መፈለጋቸው (ሉቃ 17፡13) ዕውሮች ማየት መፈለጋቸው (ማቴ 9፡27) አንድ ሰውም ኢየሱስ በውርስ ጉዳይ ላይ እንዲረዳው በመፈለግ (ሉቃ 12፡13-14) ፈሪሳዊያን ኢየሱስን ለማጥመድ በመፈለግ ለቄሳር ግብር ስለመስጠት (ማቴ 22፡17) ደግሞ ጥቂት ሰዎች ወደ ኢየሱስ ይመጡና ወደ መንግሥተ ሰማያት መግባት እንዴት እንደሚችሉ ያደምጡት ነበር፡፡ ባለጠጋና ህግ አዋቂ የሆነ ወጣት ወደ ኢየሱስ በመቅረብ ‹‹ቸር መምህር የዘላለምን ሕይወት እንድወርስ ምን ላድርግ? አለው›› (ሉቃ 18፡18) ነገር ግን ያለውን ሁሉ እንዲሸጥና ኢየሱስን እንዲከተል ተነገረው ሆኖም ባለጠጋ ስለነበረ የኢየሱስን ምክር ሳይቀበል ቀረ ከመንግሥተ ሰማያትም መንገድ ወጣ፡፡ በሌላ በኩል ድግሞ፤ መንግሥተ ሰማያትን ፈልገው ሳይሆን ከኢየሱስ ጋር በነበራቸው ጥያቄ አማካኝነት ድንገት በሰሙት የመንግሥተ ሰማይን መንገድ ትምህርት በማስተዋል ይህን ዕድል በቀጥታ ተጠቅመውበታል፡፡ ዘኬዎስ ለብዙ ጊዜ ኢየሱስን ማየት ይፈልግ ነበር ባገኘውም ጊዜ ከጠበቀው በላይ ነበር የሆነለት በአንድ ማዕድ ላይ ሆነው ኢየሱስ “ዛሬ ለዚህ ቤት መዳን ሆኖለታል“ (ሉቃ 19፡9) መንግሥተ ሰማይን አግኝቷል በማለት ተናግሯል፡፡ እንዴት መንግሥተ ሰማይን መውረስ እችላለሁ? ከዚህ ቀደም እንደተመለከትነው ማየት የምንችለው ነገር የእግዚአብሔርን መንግሥት የምናገኛት በተወሰነ ጊዜ ብቻ መሆኑ ነው፡፡ ውድ አንባቢዎች ይህ ማለት የዘላለምን ሕይወት ለማግኘት መወሰን አሁን መሆኑን እንድታውቁ ማለት ነው፡፡ ወደ እግዚአብሔር መንግሥት በመልካም ስራዎች አማካኝነት መግባት አይቻልም፡፡ ያለ ምንም ቅደመ ዝግጅት የእግዚአብሔርን መንግሥት መውረስ ይቻላል፡፡ የእኛ ወደ እግዚአብሔር መንግስት የመግቢያ አሰተሳሰቦች ሁሉ እንደ እግዚአብሔር ሃሳብ ካልሆኑ ስህተት ናቸው፡፡ ለምሳሌ አንድ ዘፋኝ ስለ ታዋቂ እና አስቂኝ ስለሆነ የሰርከስ ሰራተኛ ስለነበረው በመጨረሻ ጡረታ ስለወጣው ሰው ሲዘፍንለት ‹‹ይህ ሰው ወደ መንግሥተ ሰማያት ይገባል ምክንያቱም ብዙዎችን አስቋልና›› (ብሎ ዘፍኗል)፡፡ አንዲት ባለጠጋ የሆነች ሴት ለ20 የሚደርሱ ድሆች ቤት ሰርታ በመስጠትና ከክፍያ ነፃ በማድረግ እንዲኖሩ ካደረገች በኋላ ለእርሷ ግን በቀን ለአንድ ሰዓት ያህል ስለ ዘላለም ሕይወት እንዲጸልዩላት ታደርግ ነበር፡፡ ነገር ግን በእውነት እንዴት ወደ መንግሥተ ሰማያት መግባት እንችላለን? ኢየሱስ በምሳሌ በማስረዳት አስተማረ፡፡ ይህም ምሳሌ እግዚአብሔርን የሚያሳይ ሲሆን ይህም አንድ ንጉሥ ታላቅ ግብዣን እንዳደረገ የሚናገር ነበር፡፡ በሉቃስ 14፡16‑24 ንጉሡም ወደ ግብዣው እንዲመጡ መልዕከተኞችን ላከ ነገር ግን ታዳሚዎቹ ምላሻቸው አሳዛኝ ነበር፡፡ ‹‹ሁላቸውም በአንድነት ያመካኙ ጀመር የፊተኛው መሬት ገዝቼ… ሌላው አምስት ጥማድ በሬ ገዝቼአለሁ… ሌላውም ሚስት አግብቼአለሁ ስለዚህ መምጣት አንችልም አሏቸው ኢየሱስም ምሳሌውን በንጉሡ ንግግር ሲጨርስ ‹‹እላችኋለሁ ከታደሙት ሰዎች አንድስ እንኳን እራቴን አይቀምስም ብሎ ተናገረ›› ይህ ምሳሌ እጅግ ግልፅ ነው ምክንያቱም መንግሥተ ሰማይን ማግኘትም ማጣትም እንደሚቻል ይናገራልና፡፡ ዋናው ነገር ጥሪውን መቀበልህና አለመቀበልህ ይሆናል፡፡ ይህ በቀላሉ የሚቻል አይደለምን? በመጨረሻው ዘመን ሰዎች መንግሥተ ሰማይ ቢዘጋባቸው ይህ የሆነው መንገዱን ስላላወቁት ሳይሆን ነገር ግን ስላልተቀበሉት ብቻ ነው፡፡ ምሳሌው ላይ ያየናቸው ሶስቱም ሰዎች ለእኛ መልካም ምሳሌ ሊሆኑን አይችሉም፡፡ ከእነርሱ አንዱም የግብዣውን ጥሪ አልተቀበለምና፡፡ ታዲያ ንጉሡ ወደ ግብዣው ህዝቡን ሁሉ ሲጠራ በወርቅ ፊደላት በተጻፈ ጥሪ አልነበረም ነገር ግን ቀላል በሆነ መንገድ ‹‹ኑ›› በማለት ብቻ ነበረ የጠራቸው እና ይህን ጥሪ በቀላሉ የተቀበለ በታላቁ ግብዣ ላይ ስፍራ ይኖረዋል፡፡ ከዚያም በኋላ ብዙ ሰዎች ወደዚያ ስፍራ መምጣት ጀመሩ፡፡ ንጉሡም ቦታዎችን በማየት ለባሪያዎቹ ‹‹ሂዱና ወደ መንገድና ወደ ከተማ ቅጥር ውጡና ጥሯቸው ቤቴም እንዲሞላ›› አላቸው፡፡ የዚህም ምሳሌ ሃሳብ ለእኛ ምን እንደሚል እንድናይ እፈልጋለሁ፡፡ ይህም በመንግሥተ ሰማያት ስፍራ አለ፡፡ እግዚአብሔር ይህን ስፍራ መጥተህ ውረስ ይልሃል፡፡ እውነተኛ ውሳኔን በመወሰን የዘላለም ቦታ ይኑርህ፡፡ ይህንንም አሁን አድርገው፡፡ ኢየሱስ ከግብዣው ጋር ያዛመደው መንግሥተ ሰማያት ግሩም ስፍራ ስለሆነ ነው፡፡ ‹‹ዓይን ያላየው ጆሮም ያልሰማው የሰውም ልብ ያላስተዋለው እግዚአብሔር ለሚወዱት ያዘጋጀው›› 1ቆሮንቶስ 2፡9 በምድር ላይ በየትኛውም ስፍራ በፍጹም መንግሥተ ሰማይን የሚመስላት ነገር የለም፡፡ ልናጣው የማይገባ እጅግ ድንቅ ስፍራ መንግሥተ ሰማያት ነው፡፡ ውድና አስገራሚ ስፍራ፡፡ የእግዚአብሔር ልጅ የሆነው ኢየሱስ ይህን መንገድ በቀላሉ ከፈተልን፡፡ ወደ እግዚአብሔር መንግሥተ እንድንገባ አደረገን፡፡ ልናደርገው የሚገባ ነገር ቢኖር ወደ እግዚአብሔር መንግሥት መሄድን መፈለግ ብቻ ነው፡፡ ደግሞ የነገን ማየት የማይችሉ ልክ በምሳሌው ላይ እንደተጠቀሱት ሰዎች የእግዚአብሔርን ግብዣ ይንቃሉ፡፡ ደህንነት በጌታ በኢየሱስ በኩል በሐዋ 2፡21 በጣም አስፈላጊ የሆነ ጥቅስ እናነባለን፡፡ ‹‹የጌታን ስም የሚጠራም ሁሉ ይድናል›› ይህ ሃሳብ መሰረታዊ የአዲስ ኪዳን ትምህርት ነው፡፡ ጳውሎስ በፊልጵስዩስ እስር ቤት በሆነ ጊዜ ለእስረኞች አለቃ (ጠባቂ) ንግግሩን ‹‹በጌታ በኢየሱስ ክርስቶስ እመን አንተ እና ቤተሰዎችህም ትድናላችሁ›› ብሎ ጠቅላላ ሀሳቡን ተናግሮታል፡፡ ሐዋ 16፡31 መልዕክቱ እጅግ ግልፅና አጭር ቢሆንም ፍፁም ህይወት ቀያሪም ነበር፡፡ ኢየሱስ ከምን ያድንሃል? በጣም ጥሩ ጥያቄ ነው፡፡ እርሱ ወደ ዘላለም ጥፋት ከሚወስድህ ከገሃነም መንገድ (ጎዳና) ያድናል መፅሐፍ ቅዱስ ሰዎች በመንግሥተ ሰማያት ወይም በገሃነም ለዘላለም እንደሚኖሩ ይናገራል ከሁለቱ የመጀመሪያው መልካም ሲሆን ቀጣዩ ግን ስቃይ ነው በፍጹም ሌላ አማራጭ አይኖርም፡፡ ሰዎች ከሞቱ ከአምስት ደቂቃ በኋላ እንኳ ሞት የመጨረሻው እንዳልሆነ የሚያምኑበትን ዕድል እንኳ አይኖራቸውም፡፡ ሕይወትህ የሚፈረድበት ከኢየሱስ ጋር ባለው ኅብረት ነው፡፡ ያ ደግሞ ዘላለምህን የት እንደምታሳልፍ ይወስናል ማለት ነው፡፡ በፖላንድ ጉብኝት በነበርኩበት ስፍራ ከዚህ ቀደም አውሽዊትዝ ኮንሴንትሬሽን ካምፕ የተባለውን ቦታ ስመለከት በዚህም ቦታ (እ.ኤ.አ1942-1944 በ3ኛው ጀርመን አገዛዝ ስር በሁለተኛው ዓለም ጦርነት) ከ1.6 ሚሊዮን አይሁድ ህዝብ በላይ እጅግ አሰቃቂ ግድያ የተፈጸመ ሲሆን ሰውነታቸውም እንዲቃጠል ተደርጓል፡፡ ይህን በተመለከተ ብዙ ስነፅሑፎች ገሃነም አውሽዊትዝ ነው በማለት ይገልፁታል፡፡ ታዲያ ይህ አባባል 600 ሰዎችን በአንድ ጊዜ ሊያጠፋ የተዘጋጀውን የጋዝ ቻምበር ስመለከት ወደ ሃሳቤ መጣ፡፡ ስቃዩ እንዴት እንደ ነበር ለመገመት እንችላለን ብዬ አላስብም ነገር ግን በእርግጥ ይህ ገሃነም ነበርን? በ1945 እ.ኤ.አ ጀምሮ በዚያ ቻምበር የሆነው ሁሉ ስቃይ ስላበቃ አስፈሪው ቅዥት አልፏል፡፡ አሁን ያን ስፍራ መጎብኘት ይቻላል፡፡ በዚህ ጊዜ በአውሽዊትዝ የሚሰቃይና የሚሞት የለም፡፡ ነገር ግን ገሃነም ለዘላለም ስቃይ እንደሆነ መፅሐፍ ቅዱስ ይነግረናል፡፡ የኢየሱስ አካል እንደ ተሰቀለ ሆኖ የሚያሳይ ምስል በካምፑ መግቢያ ላይ ተመለከትኩ፡፡ ይህንም ምስል የሰራው በዚያ እስር ቤት ከነበሩት አንዱ እስረኛ በግድግዳው ላይ በመፋቅ ነበር፡፡ ይህ እስረኛ ምንም እንኳ በዚያ ስፍራ ቢሞትም ነገር ግን አዳኙን ኢየሱስን ያውቅ ነበር፡፡ በአሰቃቂ ስፍራ ቢሞትም በመንግሥተ ሰማያት ግን ተቀባይነትን አግኝቷል፡፡ በአዲስ ኪዳን ኢየሱስ ከገለጸው ገሃነም ማንም ሰው ሊያመልጥ አይችልም (ለምሳሌ ማቴ 5፡29-30 ማቴ 7፡13 ማቴ 18፡8) አሰቃቂነቱ በሚቀጥልበት ስፍራ ገሃነምን መጎብኘት አትችልም፡፡ መንግሥተ ሰማያትም እንዲሁ ዘላለማዊ ናት ወደ እዚህ ስፍራ እግዚአብሔር ሊወስደህ ይፈልጋል፡፡ ለዚህም ግብዣ ራስህን ፈቃደኛ አድርግ፡፡ መንግሥቱን በመፈለግ የጌታን ስም ጥራ፡፡ አንዲት ሴት ከእኔ ጋር ከተወያየን በኋላ መፅሐፍ ቅዱስ ሰጠኋት እርሷ ግን እጅግ ተበሳጭታ ነበር፡፡ እንዴት አንድ መፅሐፍ መንግሥተ ሰማያት? ስትል አነጋገሯ የጉዞ ወኪል ይዘት ያለው ይመስል ነበር፡፡ ነገሩን በመስማማት የበረራ መፅሐፍ ከሌለሽ የምትደርሽበት ቦታ ለመድረስ አትችይም፡፡ ለምሳሌ ወደ ሃዋይ ደሴት ለመሄድ ትክክለኛውን ትኬት እንደምትፈልጊ ወደ ህይወት ለመሄድም ትክክለኛውን ትኬት ያስፈልግሻል ማለት ነው፡፡ ‹‹ነገር ግን ትኬቱን መግዛት ያስፈልጋል›› በማለት ስትመልስልኝ አዎ በእርግጠኝነት ወደ መንግሥተ ሰማያት ለመሄድ ዋጋ መከፈል አለበት፡፡ ነገር ግን ይህንን ለመክፈል ማንም ሰው አይችልም እጅግ ውድ ነውና፡፡ እግዚአብሔር በመንግሥተ ሰማያት ኃጢአትን ማየትና ማለፍ ስለማይችል የእኛ ኃጢአት ወደዚያ እንዳንገባ ከልክሎናል፡፡ ስለሆነም አንቺ ለዘላለም ከእግዚአብሔር ጋር መኖር ከፈለግሽ ከኃጢአት መዳን አለብሽ፡፡ ይህ ደግሞ የሚከናወነው ኃጢአት ባለወቀውና ሰው በሆነልን በኢየሱስ ክርስቶስ አማካኝነት ነው፡፡ እርሱ በደሙ በመስቀል ላይ ዋጋ በመክፈል ወደ እግዚአብሔር መንግሥት እንድንገባ ብቸኛ መንገድ ሆኗል፡፡ ስለዚህ ወደዚህ መንግሥት ለመግባት ምን ማድረግ አለብን? እግዚአብሔር ሁላችንንም በመፅሐፍ ቅዱስ ጥሪ እንድንታደም ይጋብዘናል፡፡ በጠበበው በር ለመግባት ተጋደሉ፤ እላችኋለሁና፥ ብዙዎች ሊገቡ ይፈልጋሉ አይችሉምም። (ሉቃ 13፡24) መንግሥተ ሰማያት ቀርባለችና ንስሐ ግቡ እያለ ይሰብክ ጀመር። (ማቴ 4፡17) በጠበበው ደጅ ግቡ፤ ወደ ጥፋት የሚወስደው ደጅ ሰፊ፥ መንገዱም ትልቅ ነውና፥ ወደ እርሱም የሚገቡ ብዙዎች ናቸው፤ ወደ ሕይወት የሚወስደው ደጅ የጠበበ፥ መንገዱም የቀጠነ ነውና፥ የሚያገኙትም ጥቂቶች ናቸው። (ማቴ 7፡13-14) መልካሙን የእምነት ገድል ተጋደል፥ የተጠራህለትንም በብዙም ምስክሮች ፊት በመልካም መታመን የታመንህለትን የዘላለምን ሕይወት ያዝ። (1ጢሞ 6፡12) በጌታ በኢየሱስ ክርስቶስ እመን አንተና ቤተሰዎችህም ትድናላችሁ አሉት። (ሐዋ 16፡31) በዚህ መልዕክት ውስጥ ስሜትን የሚያነቃቃና የቶሎ በል ጥሪ አለ፡፡ ይህን ሁሉ ስትመለከት ከውስጥ የሆነ መልካምነት የተሞላበትና አስቸኳይ ጥሪ አንተን አብረህ ከዚህ በታች ካለው ፀሎት ጋር በመፀለይ ጥሪውን እንድትቀበል ለማድረግ ነው፡፡ ጌታ ኢየሱስ ሆይ ሕይወቴ ከአንተ መገኘት ውጪ ነበረች፡፡ ዛሬ አንተን ስለ ተረዳሁ ለመጀመሪያ ጊዜ በፀሎት ወደ አንተ እመጣለሁ፡፡ አሁን ግን መንግሥተ ሰማይና ገሃነም እንዳሉ ተረድቻለሁ፡፡ ገሃነም ከሚገባው ኃጢአቴና አለማመኔ እንድታድነኝ እለምንሃለሁ፡፡ ከአንተ ጋር በመንግሥትህ ለዘላለም መኖርን እፈልጋለሁ፡፡ አንተን በማመን እንጂ በራሴ በጎ ነገር መንግሥትህን መውርስ እንደማልችል ተረድቻለሁ፡፡ በእኔ ፈንታ በመስቀል ላይ በደሌን በመቀበል ተሸክመህ ዋጋዬንም ከፈልህ፡፡ አንተ ፍቅር ስለሆንህ ሞትክልኝ አመሰግንሃለሁ፡፡ ከልጅነት ጀምሮ ያለውን በደልና መተላለፍ እኔ የማውቀውን ብቻ ሳይሆን የማላስታውሰውን ኃጢአቶቼን፤ እኔ በፊትህ እንደሚነበብ መፅሐፍ ነኝ፡፡ በነዚህ ሁሉ ኃጢአት የኖርኩ ስለሆነ ወደ አንተ ህያው አምላክ መምጣት አልችልም መንግሥትህንም መውረስ አልችልም፡፡ ነገር ግን በኃጢአቴ ስለ ተፀፀትሁ ይቅር እንድትለኝ እማፀናለሁ፡፡ በፊትህ መልካም ያልሆነውን ሁሉ እንድተው እርዳኝ፡፡ መልካም የሆነውን ልማድ እንዲኖረኝና ቃልህን እንድረዳ እርዳኝ፡፡ የምትለኝን ለማስተዋል፤ ጥንካሬንም፤ ለማግኘትና ሃሴት በቃልህ እንዳገኝ እርዳኝ፡፡ የምሄድበትን ጎዳና አሳየኝ፡፡ የሚታዘዝህ ልብን ስጠኝ፡፡ ስለሰማኸኝ አመሰግናለሁ፡፡ አሁንም በአንተ ተስፋ በማመን ወደ አንተ መጥቻለሁ፡፡ አሁን የአንተ ልጅ ሆኛለሁ አንድ ቀን ደግሞ በመንግሥተ ሰማያት ከአንተ ጋር ለዘላለም እሆናለሁ፡፡ አሁን እንኳ አንተ በሁሉ ሁኔታ ከጎኔ ስለሆንህ ደስታዬም ተስፋዬም ሙሉ ነው፡፡ እባክህ አንተን ያመኑና የአንተን የእውነት ቃል የሚያስተምሩትን ሰዎችና ቤተ ክርስቲያንን እንዳገኝ እለምንሃለሁ አሜን›› Director and Professor EmeritusDr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-72
Arabisch: Auf der Suche
Billy Graham geht auf die elementarste Frage der Menschen ein: Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Im Prinzip sucht jeder Mensch nach Erfüllung und Sinn, doch jeder sucht ihn woanders. Obwohl die westliche Welt als zivilisiert, hoch entwickelt und modern gilt, bleiben die Menschen doch leer und sind keineswegs glücklich. Doch kann ein Mensch nicht von sich aus seinem Leben einen Sinn geben, denn das Wesen des Menschen ist verdorben - in diesem Punkt gab es über all die Jahrtausende keinen Fortschritt. Aber es gibt eine Antwort auf unser Suchen. "Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst du dich bekehren." Wie das geht, erklärt Billy Graham in drei Schritten. من أين…وإلى أين؟ أتعلم أنك بدأت مسيرة بحثك عن معنى الحياة بمجرد أن أبصرت عيناك نور العالم؟ ربما قضيت سنوات طوال قبل أن يتضح لك بأنك في بحث مستمر عن شيء ماتشعر بأنك في حاجة إليه، وأن حياتك لا معنى لها بدونه. وفي بعض الأحيان تحاول أن تنسى الفراغ في نفسك، وأن تلهي نفسك بأشياء أخرى، وربما أفلحت أحياناً في كبت هذا البحث المطرد عن ذلك الشيء الغامض غير المسمى، غير أنك رأيت نفسك مراراً وتكراراً عائداً لمواصلة بحثك عنه من جديد. لست وحيداً في ذلك في أوقات الضيق والوحشة راقبت الناس وتساءلت عما إذا كانوا هم أيضا يبحثون عن شيء ما يتعذر عليهم وصفه وتحديده. البعض منهم تراءى لك بأنه أكثر سعادة وأقل هموماً منك. والبعض منهم تراءى لك بأنه قد وجد في زواجه وعائلته مغزى لحياته، والبعض الآخر هاجر إلى الخارج وحقق نجاحاً في حياته العملية. وثمة آخرون بقوا في بلادهم وحققوا النجاح في حياتهم. عند تفكيرك بهم فقد خطرت لك الأفكار التالية: "هؤلاء لا يبحثون عن مغزى الحياة فهم قد وجدوا طريقهم الصحيح. كانوا يعلمون ما يريدونه وحققوا أهدافهم في الحياة، وأنا الوحيد الذي ما يزال سائراً على غير هدى وسالكاً درباً لا يؤدي إلى أية غاية، ويبدو أني أنا الشخص الوحيد الذي يبحث عن مغزى الحياة." ثق أنك لست الإنسان الوحيد في ذلك، فالبشرية جمعاء تسير معك في نفس الدرب، والجميع يبحث عن مغزى الحياة. الجنس البشري يبحث عن جواب موضح للبلبلة والاضطراب وتدهور الأخلاق والفراغ النفسي، التي باتت جميعها مصدر كرب واكتئاب للعالم. البشرية جمعاء تتوق إلى تحول…إلى تجديد..إنها تستغيث ملتمسة الإرشاد والسكينة والتعزية والأمان والسلام. عصر الاضطراب يقال إننا نعيش في عصر القلق، ويؤكد المؤرخون أنه لم يحدث خلال التاريخ سوى مرات قلائل أن كان الإنسان يرزح تحت وطأة الخوف والحيرة والاضطراب كما هو عليه في يومنا الحاضر، فكافة الركائز المعهودة تبدو بأنها قد قُوِّضت وزالت. نحن نتحدث عن خطط ذكية للسلام ونعلم علم اليقين بأنه لن يتحقق لنا. لا نكل عن سلك طرق جديدة نثق في كل مرة بأنها الطريق الصحيح المودي إلى الهدف، غير أنه سرعان ما يتضح لنا بأننا على خطأ في ما نعتقده وأننا قد ضللنا الطريق ثانية. الثقافة العالية والقلوب الفارغة الكثير من البشر حاول إشباع الشوق الباطني بالحرية والتعليم، وهم عقدوا كل آمالهم عليها موقنين بأن الحرية السياسية سوية مع التعليم كفيلة بإيصالهم إلى الهدف المنشود. لقد اندفعوا بجنون لسلك هذا السبيل وفي وقت ما بدا أمامهم مشرقاً لامعاً معقولاً…ولكن… إلى أين أودى بهم؟ أنت على علم بالجواب! إننا من أكثر الشعوب تعلماً في تاريخ الحضارات، فطلاب المدارس العليا يُلمون بالقوانين الفيزيائية للكون أكثر من أكبر علماء الطبيعية في عصر ارسطو. غير أنه بالرغم من أن رؤوسنا محشوة بالعلم إلى حد التخمة فإن قلوبنا ونفوسنا تضور جوعاً. أجوبة خاطئة على أسئلة صائبة تطلع إلى ما حولك وسترى أمامك دولة تتمتع بحريتها السياسية بصورة لم يسبق لها مثيل في التاريخ. سترى أرقى نظام تعليم حكومي أوجدته البشرية. بعض البلدان تنظر بعين الحسد إلى مستوى الحياة الراقي الذي ننعم به. "نمط الحياة الغربية"، هكذا نسمي اقتصادنا الإلكتروني المدعوم بالحاسوب والمؤتمت كلياً، ولكن هل أن نمط الحياة هذا قد جعلنا سعداء؟ هل أن نمط الحياة هذا قد أدخل البهجة والفرح الحقيقي إلى نفوسنا وكشف لنا النقاب عن معنى الحياة الذي طالما تقنا إليه؟ الحقيقة هي أننا نعيش في عصر الأزمات ولابد لنا من أن ندرك بأن كافة الجهود التي نبذلها لن تخرجنا من الطريق المسدود الذي دخلناه. رجال ونساء ينفقون المليارات على منجمين لا يعرفون حلاً إلا إعطاء ردود كاذبة وحلول خطيرة في الكثير من الأحيان. ما سبب الفراغ الذي نعيشه؟ أسمع يوميا أولياء الأمور يتحدثون عن أولادهم مستغربين وضعهم. إنهم قد باتوا لا يريدون أن يبذلوا أي جهد، بل يريدون أن يقدم لهم كل شيء جاهزاً بلا تعب وعناء. أولئك الآباء والأمهات يبدو أنهم لا ينتبهون إلى أن نفوس أولادهم قد أصبحت خالية من الروح. وإن بحثنا عن سبب الفراغ في نفوسهم فسنرى أنهم لا يعرفون ماهيتهم ولا وجهة سيرهم. إنهم يشبهون سيارة جميلة تتميز بكمالها ولا يعوزها سوى الوقود، ولذلك فإن حالهم كحالها، يجثمون في مكانهم ليأكلهم الصدأ، صدأ الضجر والملل. حسب أرقام الباحثين فإن الإنسان في الدول الغربية أكثر الناس معاناة من الضجر والملل وهذا ما يتجلى لنا في التنوع الهائل في مؤسسات الترفيه ومدن الملاهي. الكثير من الناس يعانون من الفراغ الحاد إلى درجة أنهم قد أصبحوا عاجزين حتى عن التحدث إلى الآخرين والتواصل معهم. إنهم بحاجة إلى أناس آخرين يدفعون لهم أجراً لكي يقدرون على الضحك. يعتبر الملل أفضل وأأمن مقياس لقياس الفراغ الداخلي للإنسان. وهذا المقياس هو كالمحرار (ميزان الحرارة) الذي يريك مدى الفراغ الروحي الذي تعاني منه. ما سبب استمرار معاناتنا من الفراغ؟ لابد لكل واحد منا من أن يختار ما يملأ به فراغه النفسي. لقد حاولنا أن نملأ ذلك الفراغ بالعلوم، والتعليم وبنمط حياتي أفضل والترفيه والكثير من الأشياء الأخرى. لما لا ننجح في التخلص من هذا الفراغ بالرغم من كافة الجهود التي نبذلها؟ الكتاب المقدس يعطينا جواباً واضحاً بائناً على هذه السؤال: خالقنا قد خلقنا مقابلاً له. ودون هذه العلاقة مع الله فإننا لن نجد قط الإشباع والرضى. منذ عهد بعيد قال لنا يسوع المسيح (لوقا 4:4) : " ليس بالخبز وحده يحيا الإنسان!" هذا مالم نراعيه ومضينا نأكل بنهم كافة أنواع الخبز إلى أن أصبنا بالتخمة. الاضطراب المدبر إننا نعيش في عالم قلبته الاضطرابات والبلبلة والفوضى رأسا على عقب، وهي مدبرة وفق خطة صممها الشيطان. ويصف الكتاب المقدس الشيطان بأنه المضلل العظيم الذي يقوم بنفسه على التضليل وخداع الذات. لقد خدعنا وأقنعنا بأن الأمور ستتحسن، في حين أنها في واقع الحال تسير من سيء إلى أسوأ. وبالرغم من التقدم فإننا لم نستطع حل المشكلة الجوهرية التي تعاني منها البشرية. بمقدرتنا شطر الذرة واستكشاف المجرات والكواكب غير أننا نعجز عن التعايش في سلام ووئام. إننا نطور أدوية جديدة ناجعة غير أننا لا نطور أدوية تشفي الفراغ الذي نعاني منه. مشاكلنا مازالت ذات المشاكل التي طالما عانت البشرية منها طيلة تاريخها. ثمة فرق ألا وهو أنها قد أصبحت أكبر وأكثر تنوعا. الحقيقة حول الإنسان قصة الإنسان الحقيقية تتمثل في حقائق ثلاث: ماض مليء بالخطيئة وحاضر مليء بالحزن، ومستقبل يحمل في ثناياه الموت الذي لا مفر منه. الإنسان بطبيعته ملئ بالحقد والطمع والحسد. ولعنة الخطيئة قد حلت على جسده، فجعلته فريسة الخوف من الموت. لقد مكنته عبقريته من تغيير كل شيء إلا ذاته. وبالرغم من "التقدم" الهائل الذي تحقق في عصرنا فإن الإنسان قد بقي على حاله كما كان منذ البدء، خاطئاً ومعزولاً عن الله (راجع رسالة أهل رومية3: 23). الخطيئة قد بقيت كما كانت عليه. لقد سعينا جاهدين أن نطلق عليها أسماء أخرى، ولكن كل ما فعلناه لم يكن سوى وضع ملصقات جديدة على قارورة السم ذاتها. لقد أسمينا الخطيئة "غلطة"، أو "خطأ"، أو "قدرة تقييم ضعيفة" غير أن الخطيئة تبقى خطيئة. نحاول أن نسكت ضمائرنا، مع أننا نعلم تماماً بأننا خطاة وماتزال تبعات الخطيئة هي المرض وخيبة الأمل واليأس والموت. طريق العودة الكتاب المقدس يعلمنا بأن الله قدوس وعادل ولا يقبل الخطيئة، فالخطيئة تفصلنا عن الله وهي تثير غضبه علينا. وإن أردنا أن نتصالح مع الله فإننا بحاجة إلى أكثر مما هو مجرد تحسين لأخلاقنا. ليس بإمكاننا الرجوع إلى الله من خلال الالتزام بسلوك أخلاقي أفضل حيث أن طبيعة الإنسان قد أفسدتها الخطيئة. ومن المستحيل بالنسبة لنا أن نعيش الحياة التي ينتظرها الله منا دونما مساعدة. وهنا يطرح السؤال نفسه: ما الذي علي أن أفعله؟ ومن أين علي أن أنطلق؟ كيف لي أن أعود إلى الله ؟ هناك طريق واحد فقط يوصلنا إليه وهذا الطريق هو يسوع المسيح (قارن إنجيل يوحنا 14: 6). الحل لقد أتى يسوع المسيح إلى عالمنا ليقدم لنا الحل الناجع لمشاكلنا المتعلقة بالخطيئة والمعاناة والموت، لأن المسيح يسوع أبدي سرمدي لا يتغير، وهو هو أمس واليوم وإلى الأبد (الرسالة إلى العبرانيين 13: 8). كل شيء عرضة للتغيير، وأما يسوع المسيح فلايتغير ولايتبدل. أتذكر في إحدى الأمسيات التي تحدثت فيها كيف أن مدمناً على الكحول أتى إلى وقال لي: " سيد جراهام: أنا واثق من أن ما تقوله يتضمن شيئا ما من الحقيقة وأنا مستعد أن أعطي المسيح فرصة في حياتي. ولو أنه سايرني نوعاً ما، فإني سأسلمه حياتي كلها." وبعد مرور أسابيع أتى ليعلمني بأنه ثمة شيء لا يفهمه، فكلما اعتزم شرب الكحول بدا له وكأن أحداً ما يمنعه من ذلك. يسوع المسيح منحه الانتصار على الإدمان، فعاد إلى عائلته ويعيش حياته في المسيح، أي أن المسيح غيَّر فكره ، فعاد وتاب. الخطوات الصحيحة في الاتجاه الصحيح إن أردت أن يكون لك نصيب في السماء… أن تكون السماء مآلك وأن تحيا حياة ذات معنى فلابد لك من أن تغير وجهتك وترجع، ولستُ أنا الذي يقول لك هذا بل يسوع المسيح، وهذا ليس رأي إنسان بل أنه رأي الله. يقول يسوع في (انجيل متى 18: 3): إن لم ترجعوا وتصيروا مثل الأولاد فلن تدخلوا ملكوت السموات." وبذلك فإن يسوع يطالب برجوع تام وشامل وتغيير الفكر، أي "التحول". "التحول" في مفهوم الكتاب المقدس يتكون من ثلاث مراحل: المرحلتان الأولى والثانية تكون أنت المسئول عنها وأما الثالثة فتقع على عاتق الله. المرحلة الأولى تسمى "التوبة"، أو الإقلاع عن… وهنا يتعين عليك الإقلاع عن الخطيئة ونبذها والاعتراف بأنك قد أخطأت أمام الله. وفي صلاتك تعترف للرب يسوع المسيح بأنك خاطئ وتطلب منه مغفرة ذنوبك كلها. وفي هذه الصلاة تنبذ حياتك في الخطيئة دون الله (راجع رسالة يوحنا الأولى 1: 9) لكي تعيش حياة جديدة مع المسيح. وأما الخطوة الثانية فهي "الإيمان" . الإيمان هو تسليم الذات تسليماً تاماً لله وإنك بذلك تضع ثقتك كلها في الرب يسوع المسيح الذي مات نيابة عنك على الصليب تكفيراً عن خطاياك وتقبله سيداً على حياتك. وفي هذه اللحظة يصنع الروح القدس معجزة الولادة الروحية الجديدة… لتصبح أنت إنساناً جديداً تماماً (راجع رسالة كورنثوس الثانية 5: 17). ومن خلال روح الله فإن المسيح يسوع يدخل حياتك ويجعلك ابناً لله ويعطي حياتك معنىً جديداً. في الإنجيل حسب البشير يوحنا (1: 12) نقرأ: "وأما كل الذين قبلوه فأعطاهم سلطاناً أن يصيروا أولاد الله أي المؤمنين باسمه." ألا تريد أن تفعل ذلك الآن؟ اطلب من يسوع المسيح في صلاة صادقة مغفرة ذنوبك وخطاياك واسمح له أن يصبح سيد حياتك ومن ثم ستجد بأنك قد وجدت في المسيح يسوع منالك، ذلك الشيء الذي طالما بحثت عنه. في يسوع فقط سيتحقق ما تتوق إليه وتشتهيه نفسك. تعال إليه! إنه بانتظارك! بلي جراهام
8 Seiten, Best.-Nr.: 21-5
Arabisch: Das beste Geschenk
Weihnachten, das bekannteste und größte christliche Fest, ist für viele ein Feiertag ohne wirklichen Sinn. Manfred Röseler weist darauf hin, dass die Bedeutung von Weihnachten in Jesus Christus liegt. Die vielen Geschenke, die an Weihnachten gemacht werden, sind nichts im Vergleich zu dem Geschenk, das Gott uns gegeben hat. Die Menschheit war hoffnungslos mit Sünde verschuldet, aber Gott hat den Menschen ein Geschenk gemacht: Die absolute Sündenvergebung in Jesus Christus. "Bei aller Weihnachtsfeierlichkeit übersehen wir oft, dass es nicht in erster Linie um ein nettes Miteinander geht, sondern um die Erlösung von Sünde und um eine neue Beziehung zu Gott. Darum möchte ich fragen: "Haben Sie das große Geschenk Gottes schon angenommen?" Wenn ja, dann haben Sie allen Grund, mit Freuden Weihnachten zu feiern." أروع هدية يُعتبر عيد الميلاد المجيد بالنسبة للكثيرين مناسبة اجتماعية وفرصة للقاء الأهل والأحبة وزرع الفرحة في قلوب الآخرين. وثمة آخرون من الناس الذين يشكل عيد الميلاد بالنسبة لهم عيد الوحدة والإنزواء، لابل حتى عيد اليأس. وكما هو الحال عليه في كل عام، يشهد المجتمع قفزةً عاليةً في معدلات الانتحار وماشابه ذلك من سلوكيات اليائسين بحلول عيد الميلاد المجيد. وتُرينا هذه الأرقام المُحزنة كيف أن الكثيرين لم يدركوا بعد المغزى الحقيقي لعيد الميلاد. عيد الميلاد المجيد يُشير إلى الهدية العظمى التي يقدمها الله لنا. إن كل مانقدمه لبعضنا البعض من هدايا ليس في الحقيقة سوى شيئاً بسيطاً للغاية مقارنة بالهدية العظيمة التي جهزها الله لنا والتي لاتُقدّر قيمتها بأي ثمن والتي تجدد حياتنا وتجعلها غنية ومستحقة للعيش. الله يعرف أمانينا واشواقنا واحتياجاتنا وتطلعاتنا، كما أنه يعرف نقاط قوتنا وضعفنا وهو على دراية بحالة علاقتنا معه. كيف هي في نظرك علاقتك بالله؟ هل هي على خير مايرام، أم أن هناك خطايا في حياتك تفصلك عنه؟ الله عارف حق المعرفة بكل خطيئة من خطايانا، والخطية يمكن أن تكون على سبيل المثال عدم إيماننا، وتمردنا على الله، والتعدي على وصاياه. وبسبب خطايانا فقد أثقلنا كواهلنا بدين كبير تجاه الله. إن كانت علينا ديون مالية لدى أحد البنوك فبوسعنا عادة أن نسددها في وقت منظور. البعض من الناس يسعى جاهداً وبإخلاص لعمل الصالح وحفظ وصايا الله، إلا أن ديننا تجاه الله لانستطيع سداده على هذا المنوال. وحتى لو استطاع إنسان ما وبدءاً من اليوم التوقف عن اقتراف أية خطية فستبقى خطاياه الماضية تفصله عن الله. نقرأ في سفر اشعياء من الكتاب المقدس في العدد 2,59: «...بل آثامكم صارت فاصلة بينكم وبين إلهكم» وفي 1 كورنثوس 6، 9 «أم لستم تعلمون أن الظالمين لايرثون ملكوت الله؟» لانستطيع دخول السماء دون تنقية خطايانا، إذ ينتظرنا بعد الموت مكان العقوبة الذي هو الدينونة الأبدية. إن أعظم وأجود هدية يقدمها الله لنا هي غفران خطايانا، فهو يريد تحريرنا من حكم الدينونة الأبدية (قارن رؤيا 20، 15). الله يريد أن يجعلنا أبناءً وورثةً لملكوته، ولكن كيف يمكن أن يحدث هذا؟ لايستطيع الله ببساطة أن يغض الطرف عن خطايانا وكأنها لم تحصل، فهو بذلك غير عادل. يتمثل الطريق الوحيد لخلاصنا في غفران خطايانا بنعمة الله، ولهذا عينه أرسل الله الحي ابنه يسوع المسيح إلى هذه الأرض. يذكرنا عيد الميلاد المجيد بولادة الرب يسوع المسيح في بيت لحم قبل 2000 عام تقريباً. صار يسوع المسيح بشراً كما نحن، ولكن حياته كانت مختلفة عن حياة الإنسان العادية، إذ كانت حياته خالية تماماً من الذنوب، فيسوع لم يرتكب أية خطيئة، بل جال يكرز بالإنجيل، شافياً المرضى وصانعاً أعمالاً جليلة بكثرة. وأكدت عجائبه بأنه المخلص الموعود به في العهد القديم (التوراة والمزامير والأنبياء). أدين يسوع بحكم الموت رغم أنه لم يستحق عقوبة الموت ولكن بموته النيابي على الصليب وُضعت كل ذنوبنا وآثامنا عليه وسدّدَ كل ديوننا التي نحن مدينون بها لله. والله قَبِل هذه الذبيحة إذ أقامه بعد ثلاثة أيام من الأموات وصعد المسيح إلى السماء بعد أربعين يوماً. يسوع المسيح حيٌ اليوم. ويوضح الإنجيلي متى سبب مجيء الرب يسوع إلى الأرض (متى 1، 21) «وستلد (مريم) ابناً وتدعو اسمه يسوع لأنه يخلص شعبه من خطاياهم.» لقد جاء يسوع إلى هذه الأرض وصار بشراً ليصالحنا مع الله بذبيحة نفسه. لايكمن مغزى عيد الميلاد المجيد بالدرجة الأولى في الاحتفال بعيد اجتماعي تلتقي فيه الأسرة والأقارب والأصدقاء، وإنما في علاقتنا بالله، فمن خلال يسوع المسيح نستطيع نيل التحرير من كافة خطايانا وكذلك الغفران وبالتالي أن نصبح أبناء الله. والله يملأ قلوبنا باليقين الراسخ بأننا يوماً ما سنكون في السماء عنده. أليس هذا أروع وأعظم هدية يمكن أن تُقدم لإنسان؟ أود أن اسألك: «هل قبلت هذه الهدية؟» إن كان ردك نعم، فلك كل الحق في أن تحتفل بعيد الميلاد المجيد وهذا بكل فرحة وسرور. وإن لم تكن أروع هدية في العالم قد صارت في متناولك بعد، فاقبلها اليوم من الله. نقرأ عن هذا في سفر الأعمال 3، 19: «فتوبوا وارجعوا لتمحى خطاياكم لكي تأتي أوقات الفرج من وجه الرب.» من خلال الصلاة تستطيع أن تتحدث مع الرب يسوع المسيح وتعترف له بكل إخفاقاتك وبخطاياك الماثلة أمامك، كما اطلب منه أيضاً غفران جميع خطاياك وآثامك التي لم تعد تتذكرها فيسوع يُسرِّه أن يغفر لك. ولكن لاتتوقف عند هذا القدر، بل قل ليسوع بأنك الآن تريد أن تأتمنه كلياً على حياتك وأنك تريد أن تسلمه القيادة لكي يكون سيداً على حياتك. ادعوه لكي يدخل حياتك وليتولى زمام الأمور من الآن فصاعداً. وإن سلمت حياتك ليسوع المسيح فسيجعلك ابناً لله (راجع انجيل يوحنا 1، 12). وبعد أن تكون قد صليت بالشكل المذكور أعلاه فتشكّر يسوع لأنه قد مات لأجل ذنوبك وآثامك ولأنه سامحك عن خطاياك ووهبك حياة جديدة أبدية. وبهذا لك أن تختبر بأن هدية الله هي بلا منازع أروع هدية يمكن أن يحصل عليها الإنسان. مانفريد روسلر وَأَمَّا كُلُّ الَّذِينَ قَبِلُوهُ فَأَعْطَاهُمْ سُلْطَانًا أَنْ يَصِيرُوا أَوْلاَدَ اللهِ، أَيِ الْمُؤْمِنُونَ بِاسْمِهِ. يوحنا 1، 12
6 Seiten, Best.-Nr.: 31-5
Arabisch: Der Mensch - Eine geniale Konstruktion
Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3.
10 Seiten, Best.-Nr.: 129-5
Arabisch: Ein Ziel fürs Leben
"Wenn jemand weiß, wofür er lebt und ein klar definiertes Lebensziel hat, wird sein Leben sinnvoll und reich. Viele Menschen lassen sich allerdings durchs Leben treiben, ohne darüber nachzudenken, worin ihr Lebensziel eigentlich besteht. Was möchten Sie erreichen? Ist Ihr Lebensziel wertvoll, konkret, realistisch, messbar? Haben Sie kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele?" Manfred Röseler stellt den Leser offen und ehrlich vor die Problematik, dass viele ohne ein klares Ziel im Leben umherirren, bzw. ihre Ziele zu niedrig stecken. Das einzig lohnende Lebensziel kann ein Leben mit Jesus sein, ein Leben, in dem die eigenen Ziele genau Gottes Zielen entsprechen. "Wenden Sie sich im Gebet an Jesus [...] Er gibt Ihrem Leben ein neues Ziel von höchster Qualität!" هل من هدف يستحق أن نعيش من أجله؟ قال أحد الموسيقيين والرياضيين الناشطين عن حياته: احترت كيف أستطيع أن أتدبر وأنجز كل هذه المواعيد والفعاليات إذ وجدت نفسي في ضياع رهيب حتى في أوقات النجاح وشعرت بنفسي وحيداً وفارغاً وكنت دوماً مطارداً وقلقاً. ما الذي ترمي إلى تحقيقه؟ وأين يكمن الهدف الحقيقي لحياتك؟ هل أن المطلوب من هذا الهدف هو أن يجعل لحياتك معنى ويمنحك رضاً داخلياً عميقاً؟ ميزانية صادقة لكل إنسان أهداف في الحياة حتى وإن لم يحددها عن وعي، فالكثيرون يريدون تلقي تدريباً مهنياً جيداً وتأسيس عائلة وامتلاك بيتاً مع حديقة، وأما البعض الآخر فهو يضع رغباته المالية في مقدمة أولوياته. ومن جانب ثانٍ نرى آخرين يعملون لتحقيق السلام والازدهار والعدالة الاجتماعية. كل هذه الأماني والأهداف بالتأكيد جيدة ونبيلة، ولكن هل هي يا ترى كل أهداف الحياة برمتها؟ لنفترض أن أحدهم صمم أن يتسلقَ جبل معين، فهو قد وضع بذلك هدفاً ولكن ليس هدفاً للحياة. هدف الحياة لابد من أن يكون أكبر ويشمل الحياة كلها. في نهاية العمر يترك البعض من الناس حياتهم تمر أمام أعينهم كشريط سينمائي وهناك من يعترف في قرارة نفسه: «أضعت حياتي هباءً» وهناك من يستدرك بأن الكثير كان لابد من أن يوضع على سكة أخرى، وفجأة يستيقن بأن الحياة ليست مجرد مشوار أو تسلية. جرّب الملك سليمان الكثير وكان عظيماً في أعين شعبه وامتلك كل مما كان يحلم به. عاش الشعب الإسرائيلي في رخاء وازدهار في عهد حكمه، ولكن الملك سليمان اعترف ببقاء قلبه فارغاً تماماً بالرغم من كل ذلك. أسئلة مساعدة يتسائل كل إنسان يوماً ما عما سيبقى من عمل حياته. سن الشيخوخة هي تلك المرحلة من العمر التي نغدو فيها عاجزين عن تحقيق الكثير من أمانينا، وهنا تفقد الأملاك المادية قيمتها، وفيها يمسي قسم من معرفتنا بالياً، وفجأة تغدو الكثير من الأشياء التي عاش المرء من أجلها بلا أية قيمة. من أجل ماذا تعيش أنت؟ هل أن هدف حياتك قيم وسامٍ ومن شأنه أن يكون قاعدة راسخة لحياتك بكافة مراحلها؟ إن كان هدف حياتك كائناً في النجاح المهني فسيزول بانتهاء حياتك المهنية، وإن كان هدف عمرك مادياً بحتاً فسيتحقق باقتنائك لما رغبت فيه، وأما إن كان هدف عمرك مرتبطاً بإنسان ما فسوف تفقده مع فقدان هذا الإنسان! نستخلص من ذلك أن الكثير من أهداف الحياة صغيرة جداً أو غير مأمونة لكي تضمن لنا حياة لها مغزى. إذاً أين يكمن هدف الحياة الذي يستحق أن نعيش لأجله؟ هدف للحياة لن نجد الجواب الصحيح إلا إذا رجعنا إلى الله خالق الحياة. يعلمنا الكتاب المقدس بوجود مخطط صالح أعده الله لحياتنا: «لأني عرفت الأفكار التي أنا مفتكر بها عنكم، يقول الرب، أفكار سلام لاشر لأعطيكم آخرة ورجاء.» ارمياء 29: 11 لله مخططات بديعة منذ البدء لحياتنا، إذ أنه خلق العالم كيما نبنيه ونطوره ونديمه ونحفظه. وهو قد شاء قبل كل شيء أن نحيا معه حياة مُرضية في انسجام ووئام وأن نعيش لأجله. يقول الرب يسوع في إحدى صلواته: «وهذه هي الحياة الأبدية: أن يعرفوك أنت الإله الحقيقي وحدك ويسوع المسيح الذي أرسلته.» يوحنا 17: 3 لن نفهم الهدف الحقيقي لحياتنا إلا حينما نعرف الله الحي وحياة العشرة مع الله هي التي تهب حياتناً مغزاً عميقاً لأننا نعلم لمن نحن نحيا... لأجله..لأجل الله الحي. إن قررت اليوم أن يكون الله مرشد حياتك فستكسب هدفاً لحياتك لايتزعزع رغم المرض وضربات القدر، ولذا فإن أسمى أهداف الحياة وأفضلها هو الهدف الراسخ والمتأصل في الله الحي. بداية جديدة هل تريد أن تضع الله الحي في قائمة أولويات حياتك وتنال سلاماً معه؟ لك أن تعرف بأن الله الحي بدافع من محبته العظيمة للإنسان قام بإنجاز كل شيء ليجعل ذلك ممكناً، فالله أرسل ابنه الوحيد - كلمته- يسوع المسيح إلى عالمنا لكي يحررنا من كل ضيقنا. الخطيئة هي أكبر معضلة في حياتنا. في يوم ما أردنا أن نحصل على استقلالنا من الله وتجاهلنا إرادته مما يؤدي ذلك إلى سقطات مختلفة في حياتنا كالكذب والغيرة والحقد والحسد والخيانة الزوجية لدى البعض وكذلك الانحلال الأخلاقي الخ... وتكون النتيجة تحطم علاقتنا مع الله. إن أردت معرفة الله والحصول على سلامه فأنت بحاجة إلى غفران جميع خطاياك وهذا الغفران مقدم لك في يسوع المسيح، فهو جاء إلى عالمنا لتكون لنا علاقة سليمة مع الله قائمة على الثقة. حينما مات المسيح على الصليب فإنه لم يمت بسبب ذنب ارتكبه هو، بل مات بدلاً عنا وعن ذنوبنا. وقَبِل الله هذه الذبيحة البديلة وأقامه في اليوم الثالث من بين الأموات. يسوع حي ويقدم لنا غفران الذنوب والمصالحة مع الله. الخطوة الأولى هل تريد الرجوع والتوبة إلى الله؟ إن كان جوابك بنعم فاطلب من يسوع غفران خطاياك وادعوه لدخول حياتك واستلام قيادة حياتك. يسمي يسوع هذا الاختبار «التوبة» أو «الرجوع» إلى الله الحي فهو يقول: «لم آت لأدعو أبراراً بل خطاة إلى التوبة.» لوقا 5: 32 «وأما كل الذين قبلوه (يسوع) فأعطاهم سلطاناً أن يصيروا أولاد الله أي المؤمنين باسمه.» يوحنا 1: 12 «قال له يسوع: أنا هو الطريق والحق والحياة، ليس أحد يأتي إلى الآب إلا بي.» يوحنا 14: 6 اشجعك على اتخاذ هذا القرار للعيش مع يسوع اليوم. إن أردت ذلك فصلي هذه الصلاة بصدق وعن وعي: أيها الرب يسوع! أشكرك لأنك تحبني ولأنك مت لأجلي على الصليب فوق الجلجثة. اشكرك لأنك حملت خطيئتي ودفعت قصاص ديني. اعترف لك بأنني خاطئ وبأنني أخطأت أمامك. خطيئتي تؤسفني جداً. أطلب إليك ضارعاً أن تغفر لي جميع خطاياي. اقبلك الآن في حياتي وأريدك أن تصبح رباً على حياتي. أتوب إليك الآن وأريد أن أكون ملكاً لك وأتبعك طوال أيام حياتي. أشكرك لأنك استجبتني راحماً ووهبتني البنوة لله. آمين. إن كنت قد صليت من القلب فأنت قد تبت إلى الرب وقبلت يسوع في حياتك. هدف جديد كان قراري بقبول يسوع أهم قرار اتخذته في حياتي على الإطلاق، فيسوع وهب حياتي هدفاً جديداً وأنا أحيا الآن لأجله ولايوجد ماهو أجمل وأكثر إثارة وتشوقاً منه في العالم، والأفضل من كل شيء فهو يقيني التام بأني سأكون عنده في السماء بعد مماتي. وأما الموسيقار الذي أتينا على ذكره في مطلع هذه النبذة فقد وصف حياته بعد اتخاذه قراراً لصالح يسوع المسيح: «في هذه الليلة المصيرية أدركت ولأول مرة بأن يسوع يأخذني على محمل الجد وأدركت بأن الله أعد مخططاً لحياتي. والآن لا أشعر بضياع ولست تائهاً وبدون هدف، فأنا قد وجدت مغزى حياتي.» لقد بدأتَ مسيرة جديدة من خلال قرارك الذي اتخذته لصالح يسوع، فلتكن راغباً الآن في التعرف على إرادة الله بصورة أفضل وأعمق وهذا يقتضي منك قراءة الكتاب المقدس، فالله يكلمك من خلال كلمته في الكتاب المقدس. ولصلاتك نفس هذه الأهمية، فمن خلالها تتحدث مع الله، وفوق ذلك تحتاج إلى الشركة الروحية مع المؤمنين بالمسيح. انضم إلى كنيسة حية متمسكة بتعاليم الكتاب المقدس ككلمة الله الحية. إن كنت قد اتخذت هذا القرار الجوهري للعيش مع يسوع وصليت الصلاة المدونة أعلاه شخصياً، فسيسرنا لو أعلمتنا بذلك وسوف نقدم لك وبسرور دورةً دراسيةً للكتاب المقدس بالمراسلة وكذلك جميع ماسوف يساعدك على السير قدماً مع المسيح في حياتك الجديدة.
8 Seiten, Best.-Nr.: 15-5
Arabisch: Einsamkeit in einer Zeit der Kommunikation
Obwohl wir heute äußerst einfach und auf viele Art und Weisen miteinander kommunizieren können, werden die Menschen immer einsamer, wie Manfred Röseler erklärt. Jedoch sind es nicht die Informationen, die Beziehungen bauen, sondern Liebe und Wertschätzung. Das Problem ist, dass jeder Mensch von Grund auf egoistisch und selbstsüchtig ist. Solch ein Mensch kann keine soliden Beziehungen aufbauen. Die Sünde hat nicht nur die Beziehung zu Gott gestört, sondern auch die zu den anderen Menschen. Aber Gott gibt sich nicht damit zufrieden, dass er zum Menschen keine Gemeinschaft mehr hat. Er fand einen Ausweg, Jesus Christus, der uns unsere Schuld vergeben kann und uns helfen will, auch in enger Gemeinschaft mit anderen Menschen zu leben. Wer Jesus aufnimmt stellt nicht nur die Beziehung zu Gott wieder her, sondern wird auch Kraft bekommen, andere Menschen zu lieben.
4 Seiten, Best.-Nr.: 16-5
Arabisch: Gott begegnen
Viele Menschen fragen sich: Gibt es Gott wirklich? Und wenn ja – wie kann man ihm begegnen? Dieses ansprechend gestaltete Traktat lädt ein, über die wichtigste Frage des Lebens nachzudenken: Bin ich bereit, Gott zu begegnen? Mit klaren Worten zeigt Dietmar Langmann, wie jeder Mensch durch Jesus Christus Vergebung, Frieden und ein neues Leben finden kann. Die Verteilschrift erklärt: Warum Schuld uns von Gott trennt Was Jesus am Kreuz für uns getan hat Wie man Vergebung empfangen und ein neues Leben beginnen kann Wie ein Gebet der Hinwendung zu Jesus aussehen kann Am Ende enthält das Traktat eine Einladung, Jesus persönlich aufzunehmen, sowie einen Gutschein für eine kostenlose Bibel und ein Taschenbuch. Zielgruppe: Suchende, Zweifler, Namenschristen und Menschen, die über Glauben und Ewigkeit nachdenken. Ideal zum Weitergeben: In Gemeinden, bei Evangelisationen und Straßeneinsätzen Für Verteilaktionen, Büchertische oder persönliche Gespräche
6 Seiten, Best.-Nr.: 24-5
Arabisch: Krippe, Kreuz und Krone
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
10 Seiten, Best.-Nr.: 122-5
Arabisch: Reise ohne Rückkehr
Die Verteilschrift „Reise ohne Rückkehr“ von Prof. Dr. Werner Gitt zur enthält die Botschaft von zwei Zügen, die unterwegs sind Richtung Ewigkeit. Der „Lebenszug“, hat den Himmel als Ziel, der „Todeszug“ dagegen fährt in die ewige Verdammnis. Jeder wird eingeladen, vom Todeszug in den Lebenszug umzusteigen. Dies ist möglich für den, der Vergebung seiner Sünden durch Jesus Christus bekommt und ihn als Retter seines Lebens im Glauben annimmt. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! رحلة بلا رجوع وُضعت على جدار منخفض لإحدى الكنائس في شمال ايطاليا أربعة جماجم علقت عليها يافطة بالنص التالي: "من كان منهم الجاهل؟ ومن الحكيم؟ ومن الشحاد؟ ومن كان القيصر؟" وبالفعل لم يعد من الممكن للمرء أن يرى أي أثر لسلطة القيصر وثرائه. وصحيح أن جمجمة الشحاد مجاورة لجمجمة القيصر، ولكن لا شيء يشهد على فقره المدقع وثيابه الرثة ومعدته الخاوية. ولربما نميل لوضع يافطة ثانية بعنوان: "الموت يوحدهم جميعاً!" لنرى فيما يأتي إن كان ذلك صائباًً. عندما يتعلق الأمر بالترويج لسلعة معينة فإن وكالات الإعلانات والدعاية تركز على فئات معينة من المشترين، أي أن عملها يستهدف شرائح معينة من الناس. وعلى عكس ذلك نرى الموت لايستهدف فئة معينة إذ أنه لانجاة منه. ولهذا انشغل الكثير من الناس بالموت ومنهم الفلاسفة والشعراء والسياسيين والرياضيين والممثلين والأميين وكذلك الفائزين بجوائز نوبل. إهرامات الجيزة التي تعد أكبر الضرائح المعدة للموت في العالم تشهد عن كون المصريين القدماء أكثر من انشغل بالموت. وقد أصاب الشاعر الألماني عمانوئيل غايبل حينما لخص المجهودات البشرية في هذا الصدد بهذا البيت: "الحياة لغز أبدي ويبقى الموت لغزاً أبدياً." ومن فيض المحاولات المفسرة للموت نقدم إجابات فرضية النشوء والارتقاء: الموت في الفكر العام لفرضية النشوء والارتقاء يُعد الموت من الرواسخ في الصرح الفكري لفرضية النشوء والارتقاء، إذ لايمكن بدونه وجود حياة على الأرض. ويتضح ذلك من الأصول التعليمية الأربعة عن الموت: الموت – ضرورة أساسية لفرضية النشوء: يؤكد الفيلسوف وعالم الفيزياء الألماني كارل فريدريخ فون فايتس ايكر: "إن لم يمت الأحياء لما كان هناك نشوء وارتقاء، ولما وجد أحياء ذوو خصائص فردية أخرى. موت الأحياء هو واحد من شروط النشوء والارتقاء." الموت – اختراع من النشوء والارتقاء: يطرح عالم الأحياء البروفيسور فيدمار تانر من مدينة ريغنسبورج الألمانية سؤالاً مصيرياً عن الموت: "كيف ولماذا يدخل الموت إلى عالمنا إن لم يكن له أي مسوغ في أن ينوجد؟" ويجيب: "عملية التقدم في السن ومدة الحياة هي ظواهر التكيف التي نشأت خلال مرحلة النشوء والارتقاء. وقد سرَّع اختراع الموت مجرى النشوء والارتقاء بشكل جوهري." ومن وجهة نظره تتأتى من خلال الموت المبرمج فرص دائمة لاختبار الجديد في النشوء والارتقاء. الموت – خالق الحياة: يتجلى الاختلاف الجوهري بين مفهوم نظرية النشوء والارتقاء لماهية العالم من جهة، وتعاليم الكتاب المقدس من جهة أخرى من حيث أن نظرية النشوء والارتقاء ترقى بالموت لتجعله بمثابة خالق الحياة. ومن هذا المنطلق يرى عالم الأحياء الدقيقة الألماني راينهارد ف. كابلان: "صحيح أنه لامفر من الشيخوخة والموت كونهما مؤلمين للكائنات الحية وخاصة البشرية منها، ولكنهما الثمن الذي استطاع النشوء والارتقاء بواسطته تكوين جنسنا البشري." الموت – نهاية مطلقة للحياة: تُعتبر الحياة حسب تعليم النشوء والارتقاء وضعاً معيناً للمادة قائماً فقط بين حدود الفيزياء والكيمياء. (مانفريد ايغن الكيميائي وعالم الفيزياء الحيوية الألماني الحاصل على جائزة نوبل). نلمس مما تقدم عجز النشوء والارتقاء عن تقديم أية ايضاحات مقنعة لنا عن مغزى الموت. ولسبب هذا التحجيم للوجود وحصره في ظواهر مادية فقط لايبقى مكان لوجود حياة بعد الموت، وهذا يحط من شأن الإنسان ويجعله آلة عضوية لاغير ويماثل نهايته المطلقة بموت الأعضاء. في دوامة آلية النشوء والارتقاء يخدم الموت الارتقاء إلى الحياة التالية. وبهذا تُعتبر قيمة حياة الإنسان مساهمة قدمها في سبيل النشوء والارتقاء. من يقدم لنا الجواب الصحيح؟ من يستطيع أن يقدم لنا الإجابة الملزمة على السؤال الذي يشغلنا جميعاً حول جوهر الموت ومابعده؟ لابد من أن يكون كفوءاً ومقتدراً وهذا يقتضي تحقق الشروط الأربعة الفائقة التالية فيه: أن يكون قد ذاق الموت بنفسه! (إننا نحتاج معلومات موثوقة من المصدر). أن يكون قد عاد من الموت! (لابد من أن يكون شخصاً قادراً على اسماعنا مااختبره هو بالذات). أن يكون لديه سلطان على الموت! (لابد من أن تكون له السلطة على مايتحدث عنه). أن يكون موضع ثقة مطلقة! (لابد من أن نصدق مايقوله). لو قمنا بجولة في التاريخ العالمي بحثاً عن الشخص الذي تتوفر فيه هذه الشروط الصارمة فلن يبقى سوى شخص فريد واحد، ألا وهو يسوع المسيح. صُلب المسيح ومات أمام أبواب أورشليم. سال الدم الكريم من جنبه الجريح إذ طعنه أعداءه بحربة ليتأكدوا من موته (يوحنا 19: 34). آنذاك تأكدوا من موته؛ لقد مات حقاً. تحدث المسيح عن قيامته في اليوم الثالث. وقام المسيح فعلاً من بين الأموات وكانت النسوة صباح الفصح أول شاهدات عند القبر الفارغ وهن يسمعن قول الملاك لهن: "ليس هو ههنا: قد قام!" (لوقا 24: 6) يتحدث العهد الجديد عن ثلاث قيامات من بين الأموات بسلطان يسوع : لعازر في بيت عنيا ( يوحنا 11: 14-54)، والشاب في نايين (لوقا 7: 17-11) وابنة يايروس الصغيرة (مرقس 5: 43-35). ليس لأحد سلطان نافذ وآمرعلى الموت سوى يسوع المسيح وحده. الوحيد الذي سار على الأرض واستطاع أن يقول: "أنا هو الحق" (يوحنا 14: 6) هو يسوع. وقدر أن يحافظ على مصداقية أقواله وهو في مواجهة أعدائه المترصدين له على الدوام لتكون لهم مآخذ عليه ولو في أصغر الأمور. والآن قد آل بنا المطاف إلى بيت القصيد ووصلنا إلى نبع الحقيقة، كون الحقيقة ضرورية لحياتنا، إذ من يرغب في أن تكون حياته مبنية على وهم؟ نستدل من ذلك إذاً أن يسوع المسيح هو الفريد الوحيد صاحب السلطان القادر على أن يمنحنا الجواب الشافي الغليل، إذ منه نعلم ما يحصل مع كل إنسان بعد الموت مباشرة. يقدم لنا يسوع الجواب في سياق حديثه عن موت شخصين توفيا للتو (لوقا 16: 31-19). أولهما يؤمن بالله والثاني عاش بدونه، إذ حملت الملائكة لعازر إلى محضر ابراهيم حيث الراحة، إلى المكان الذي وصفه يسوع بالفردوس (لوقا 23: 43). وأما الثاني الذي هو رجل غني فوجد نفسه عقب موته مباشرة في الجحيم، وعبر عن وضعه المرعب بالكلمات التالية: "لأني معذب في هذا اللهيب." (لوقا 16: 24). إذاً الموت ليس من يجعل الناس سواسية، بل نستطيع أن نقول إن كانت الفروق البالغة موجودة في عالمنا الحالي فما بالك بالفروق الهائلة الموجودة وراء جدار الموت والتي يعجز اللسان عن وصفها. ماالسبب في ذلك؟ سيتم التطرق إلى ذلك بالتفصيل فيما يلي. الموث الثلاثي حسب شهادة الكتاب المقدس الصريحة فإن العالم والحياة بشتى أشكالها صنعها الله مباشرة. وكانت الخليقة كاملة ومنتهية إذ قال الله بعد أن رأى كل ماعمله: "حسن جداً". ذات الله محبة ورحمة وهكذا خلق الله كل الأشياء بكلمته ربنا يسوع (يوحنا 1: 10؛ كولوسي 1: 16). وحتى في الخليقة بقي الله ملتزماً بصفاته الإلهية كالوداعة والرحمة والمحبة، وهي على نقيض تام إذ قورنت باستراتيجية النشوء والارتقاء المتسمة بالألم والدموع والرعب والموت ويعكس ذات الله من يدعي كونه مسبب النشوء والارتقاء. لذا لاسند البتة للفكرة القائلة في تحكم الله بالنشوء والارتقاء والمسماة "النشوء والارتقاء الإلهي." إذاً من أين جاء الموت إن لم يكن لاعاملاً من عوامل النشوء والارتقاء ولامتماشياً مع طبيعة الله؟ نستدرك بأن الموت شامل وعام إذ يموت جميع الناس ابتداءً من صغار الأطفال وانتهاءً بالمسنين، وإن كانوا من علية القوم أواللصوص والسارقين، أمؤمنين كانوا أوغير مؤمنين. ولابد من أن يكون لهذا الأثر العام والنافذ سبب عام أيضاً. يسمي الكتاب المقدس الموت كعاقبة لسقوط الإنسان في الخطية. أساء الإنسان استخدام الحرية الموهوبة له على الرغم من تحذير الله له (تكوين 2: 17) ليحصل بذلك السقوط الأول في الخطية. ومن هنا بدأ ناموس الخطية تأثيره النافذ "أجرة الخطيئة هي موت" (رومية 6: 23). وانجرف الإنسان إلى تيار الموت الممثل بخط أسود عريض في الرسم الذي نشبهه بقطار الموت. ومنذ أن صار آدم مسئولاً عن دخول الموت إلى الخليقة (1 كورنثوس 15: 22) صارت الخليقة جمعاء في قطار الموت الرهيب هذا: "من أجل ذلك كأنما بإنسان دخلت الخطيئة إلى العالم وبالخطيئة الموت وهكذا اجتاز الموت إلى جميع الناس إذ أخطأ الجميع." (رومية 5: 12). إذاً لم يكن الموت معروفاً في الخليقة قبل السقوط في الخطيئة. حينما يتحدث الكتاب المقدس عن الموت فهو لايعني بذلك بتاتاً انتهاء الوجود. فالتعريف الكتابي للموت هو "الانفصال عن الله". ولما أن السقوط الأول في الخطيئة يشكل الموت المثلوث (أنظر الرسم) فهناك أيضاً انفصال ثلاثي عن الله: الموت الروحي: "مات الإنسان روحياً" لحظة سقوطه في الخطية الأولى، أي صار منفصلاً عن حياة العشرة مع الله. وكذلك في يومنا الحاضر يعيش جميع الناس الذين لايؤمنون بخالقهم في مثل هذا الوضع إذ يعيشون بأنانية منغمسين ومستسلمين للخطيئة وإغراءاتها ويحيون حياتهم بأسلوب وكأن الله غير موجود البتة، إذ لاعلاقة شخصية لهم مع يسوع المسيح ويرفضون رسالة الكتاب المقدس، وهم أموات روحياً في نظر الله رغم كونهم أحياء جداً حسب الجسد. الموت الجسدي: وفي سياق الآثار الأخرى لذلك يأتي الموت الجسدي: "...حتى تعود إلى الأرض التي أخذت منها. لإنك تراب وإلى التراب تعود." (تكوين 3: 19). فالخليقة برمتها خاضعة للفناء بسبب السقوط في الخطيئة. الموت الأبدي: وأما آخر محطة من محطات قطار الموت فهي الموت الأبدي. ولن يمحى الوجود الإنساني هناك (لوقا 16: 31-19). إنها محطة الانفصال النهائي عن الله. وسيمكث غضب الله لأنه: " كما بخطية واحدة- خطية آدم- صار الحكم إلى جميع الناس للدينونة..." (رومية 5: 18) ويصف المسيح مكان الهلاك هذا بالجحيم، وهو أرعب وأرهب مكان في الوجود قاطبة: حيث النار هناك "لاتطفأ" (مرقس 9: 43 و45) و"أبدية" (متى 25: 41)، وهناك "البكاء وصرير الأسنان" (لوقا 13: 28). وهو مكان مرعب "حيث دودهم لايموت ونارهم لاتطفأ" (مرقس 9: 48). وهو مكان "الهلاك الأبدي" (2 تسالونيكي 1: 9). كيف يرى الله اندفاعنا نحو الهلاك الذي نتسبب فيه بمحض إرادتنا؟ من فيض رحمته وسعة محبته لنا قدم ابنه الوحيد على الصليب معداً بذلك هذا الخلاص الفريد. وقول يسوع على الصليب: "قد ُأكمل" يعلن بشكل مجازي اكتمال صنع قطار الحياة. إنها إرادة الله المعلنة (مثلاً تيموثاوس الأولى 2: 4) في أن نخلص من الجحيم الأبدي – أو بشكل مجازي – أن نخرج من قطار الموت الجامح. نحن مدعوون للدخول من الباب الضيق المؤدي إلى السماء (متى 7: 13 و 14) وبحسب شهادة الكتاب المقدس فيسوع المسيح هو الباب الوحيد وبذلك طريق الخلاص الأوحد. وحينما نستقل قطار الحياة ننال الحياة الأبدية. إننا نستبدل قطار الموت بقطار الحياة عندما نلتفت إلى يسوع المسيح ونعترف أمامه بحياتنا القديمة الخاطئة ونطلب الغفران منه ونقبله مخلصاً على حياتنا، وبهذا نصبح خليقة جديدة في أعين الله. هبة الغفران ينالها شخصياً كل من يريد. وماوهب لنا بواسطة نعمة الله كلفه ثمناً باهظاً لايمكن حصره عداً، ألا وهو ذبيحة ابنه على الصليب، ومن يتجاوب مع عرض الله فقد انتقل من الموت إلى الحياة الأبدية (يوحنا 5: 24). هذه الفرصة تمنح للإنسان فقط أثناء فترة حياته على الأرض. الطريق إلى الحياة قصدني شاب ليتحدث إلي بعد إحدى المحاضرات فسألته: "أين أنت؟" فأجابني باقتضاب: "أنا واقف في محطة القطار!" أدرك بأنه ينبغي عليه مغادرة قطار الموت في أقصى سرعة ممكنة. وكان سؤاله: "كيف استقل قطار الحياة؟" وأتاح لي الفرصة لأريه كيف، وهو الآن فرحان في طريقه إلى خير الأهداف. الله ليس إلهاً غاضباً على الخطية فحسب، بل إلهاً محباً للخاطئ وبمجرد أن نستقل قطار الحياة نكون قد حجزنا أجمل مكان وهو السماء التي يتحدث عنها الرسول بولس في 1 كونثوس 2: 9: "مالم تر عين ولم تسمع اذن ولم يخطر على بال إنسان ماأعده الله للذين يحبونه." فأيا نختار إذاً، الحياة أم الموت، السماء أم جهنم؟ ولقد وضع الله أمامنا حرية اتخاذ القرار، أي طريق نريد أن نسلكه: "قد جعلت قدامك الحياة والموت، البركة واللعنة، فاختر الحياة لكي تحيا أنت ونسلك." (تثنية 30: 19). ويتضح مرة أخرى بأن إرادة الله هي في صالح الحياة. ونستطيع أن نشتق العبارة البسيطة التالية من الرسم: "إن ولدت مرة واحدة فقط (الولادة الطبيعية)، فستموت مرتين (الموت الجسدي أولا، ثم الموت الأبدي)؛ ولكن إن ولدت مرتين (الولادة الطبيعية والولادة من جديد من خلال المسيح) فسوف تموت مرة واحدة (الموت الجسدي)!" التعليم الكتابي عن الخلاص مرتبط ارتباطاً وثيقاً مع مايعلمه عن الموت والإيمان بابن الله يحرر من لعنة الدينونة ويهب الإنسان اليقين بأنه قد اكتسب الحياة الأبدية: "من يسمع كلامي ويؤمن بالذي أرسلني فله حياة أبدية ولايأتي إلى دينونة، بل قد انتقل من الموت (الروحي) إلى الحياة (الأبدية)" (يوحنا 5: 24). إن أخذنا بعين الاعتبار أبعاد قرار الإيمان بيسوع المسيح وبذلك بالحياة الأبدية، أو بنظرية النشوء والارتقاء لاتضحت لنا العواقب المحزنة المترتبة على هذه النظرية وماتجلبه تعاليمها من موت وهلاك لمؤيديها، إذ أنها تغوي الإنسان لعدم الإيمان بالمسيح وتتكتم على خطر الموت الأبدي وتدع فرصة الخلاص الأبدي تفلت منه. ولكن يسوع جاء ليخلصنا من الهاوية ومن الجحيم. توجه إلى الرب يسوع مصلياً وبهذا ستغادر قطار الموت اليوم وتستقل قطار الحياة. وبإمكانك أن تبدأ بهذا التغيير الجذري لحياتك بهذه الصلاة: "أيها الرب يسوع! إني قد أدركت وضعي الوخيم وأن نمط حياتي لايتفق إطلاقاً مع تعاليم كتابك ومشيئتك، والآن أرى نفسي جالساً في قطار الموت وهذا مايفزعني، وأتوسل إليك لكي تعينني. اغفر لي جميع ذنوبي التي أشعر بالندم الشديد إزاءها، وجدد حياتي من خلال قراءة كلمتك الحية والسير بموجبها. أريد بعونك أن استقل قطار الحياة وأن أبقى معك دوماً. اقبلك الآن في حياتي. كن رباً لي وهبني الإرادة والقوة لكي اتبعك. اشكرك من كل القلب لأنك حررتني من جميع خطاياي وقبلتني ابناً لك. آمين." البروفيسور الدكتور فيرنر جيت
10 Seiten, Best.-Nr.: 127-5
Arabisch: Unsere Erde – Ein außergewöhnlicher Planet
Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden.
10 Seiten, Best.-Nr.: 130-5
Arabisch: Was Darwin noch nicht wissen konnte
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! جهالات داروين بمناسبة حلول عام داروين 2009 فقد نشرت الجريدة الأسبوعية الألمانية المرموقة «دي تسايت» مقالاً على امتداد صفحتين بعنوان «شكراً يادروين!». وإلى جانب ذلك فقد تناولت الجريدة على مدى 4 صفحات كاملة موضوع نظرية النشوء والارتقاء (Evolution). الجريدة توجهت بشكرها لهذا الرجل الذي كان قد ولد قبل 200 عام والذي أحدث كتابه « نشوء الأجناس» الصادر قبل 150 عاماً ثورة آنذاك. الفيلسوف الألماني ايمانويل كانط (1724-1804) كان أيضا قد ادعى بفخر واعتزاز « أعطوني مادة، وسأبني منها عالماً.» وأما عالم الرياضيات والفلك الفرنسي لابلاس (1749-1827) فقد تباهى أمام نابليون بعد 50 عاماً من ذلك «نظرياتي لا تحتاج إلى فرضية (الله).» هذان وغيرهما من آباء الإلحاد العلمي لطالما بحثوا عن تفسير لمنشأ الحياة ليس لله يد فيه فجاء داروين ووجد الجواب المنقذ الذي سمح بإيجاد تفسير لنشوء الحياة «بطريقة طبيعية» وفي الوقت الذي كان فيه داروين يفكر في تبعات هذه النظرية بتريث وحذر فإن عالمنا الذي استشرى الإلحاد في عروقه بصورة مطردة يحتفي ببطله من خلال مقالات افتتاحية تكاد لا تنقطع. ولغاية رحلة داروين إلى جزر الجالاباجوس (1835) فقد كان معتقد الفيلسوف الإغريقي ارسطو بأن الأجناس لا تتغير حاظياً بثقة الجميع. من خلال الأشكال المختلفة لمناقير طيور البِرقِش التي تقطن تلك المنطقة فقد استنتج داروين بصورة صحيحة أن الأجناس بوسعها أن تتأقلم وتتغير مع البيئة التي تعيش فيها، غير أن استنتاجاته الأخرى بأن الحياة برمتها تعود إلى شجرة نشوء واحدة لاتقوم على أساس علمي، فداروين نفسه أقر بأن نقطة الضعف الكبير لنظريته تكمن في عدم وجود الوصلات البينية الحجرية. ومع ذلك فإن نظرية داروين أدت إلى تجريد الإنسان من مكانته الخاصة التي حددها الله له، وجعله كائناً من عالم الحيوان ترقى إلى أن أصبح إنساناً. مقومات نظرية النشوء والارتقاء مقومات نظرية النشوء والارتقاء هي في المفهوم العصري التحول والانتقاء والعزلة والزمن الطويل والصدفة والضرورة والموت. كافة هذه العوامل موجودة، غير أنه ليس هناك أي عامل من بينها يعتبر مصدراً مانحاً لمعلومات خلاقة. التحول: التحول أو الطفرة لا تستطيع إلا أن تحول معلومات موجودة، وبدون معلومات د.ن.س. متوفرة فليس من الممكن أن تبدأ عملية النشوء والارتقاء. والتحول أو الطفرة من حيث المفهوم هي آلية صدفة دون أية بيانات محددة لهدف، ومن ثم فإنها من حيث المبدأ عاجزة عن خلق أية منظومات جديدة (اختراع أعضاء على سبيل المثال). الانتقاء: الانتقاء يحبذ الكائنات الحية الأفضل قدرة على البقاء والتي تعمل على تعقيب مورثاتها الجينية باحتمالية أكبر. غير أنه من خلال الانتقاء لا يتم سوى فرز أو إفناء ما هو موجود، ولا تمكن ترقية أي شيء أو خلق أي شيء جديد. وحتى أن عوامل نظرية النشوء والارتقاء الأخرى المذكورة أعلاه لا يمكن اعتبارها عوامل خلاقة. لنتمعن ببعض الأمثلة القليلة من عالم الكائنات الحية للتحقق مما إذا كانت عوامل النشوء والارتقاء الفاعلة بمحض الصدفة قد أحدثت العمليات التشكيلية التالية: التكاثر الجنسي حسب مفهوم نظرية النشوء والارتقاء فإن «اختراع» التكاثر الجنسي يعتبر شرطاً حاسماً للنمو الارتقائي للكائنات الحية. ومن خلال الدمج المتجدد باستمرار للجينات تنشأ العديد من الأشكال المتغايرة التي تبقى تلك منها على قيد الحياة خلال عملية الانتقاء التي تتكيف على أفضل وجه مع بيئتها، غير أن هذه العملية غير واردة لإحداث التوجه النشوئي الارتقائي في تطور الأصول لسببين: التكاثر الجنسي لا يمكن أن يبدأ إطلاقاً من خلال عملية النشوء والارتقاء، فهو غير ممكن إلا إذا كان الجنسان (الذكر والأنثى) في حيازة أعضاء جاهزة وفاعلة، ولكن كما يتبين من مفهوم نظرية النشوء والارتقاء فإنها لاتعرف أية استراتيجيات موجهة هادفة ومخططة. وبناء عليه فكيف يمكن أن يتم تطور هذه الأعضاء الضرورية للتكاثر عبر الآلاف من الأجيال إن كانت الكائنات غير قادرة على التكاثر دون هذه الأعضاء؟ ولكن إذ يتعين استبعاد هذا التطور البطيء فكيف يمكن أن تكون هذه الأعضاء المختلفة والمعقدة فوق ذلك والتي هي من حيث دقائقها متوالفة مع بعضها البعض إلى أبعد الحدود قد ظهرت فجأة؟ إلى جانب ذلك لابد من أن تتوفر في نفس المكان. وحتى في حالة أننا انطلقنا من أن إمكانية التكاثر الجنسي قد انوجدت فجأة فإن مزج الصبغيات الوراثية لن يؤدي إلى نشوء معلومات جديدة وهذا بصورة أساسية. لقد أظهر مزارعو النباتات ومربو الحيوانات من خلال تجاربهم التي لا تعد ولا تحصى بأن الأبقار التي تمت ترقيتها قد بقيت أبقارا دوماً وأن القمح لم يتحول قط إلى عباد الشمس. إن ما يعرف بنظرية النشوء والارتقاء الدقيق (تغيرات تطرأ على الجنس الواحد) يمكن إثباتها، غير أن البراهين على حصول عملية النشوء والارتقاء الكبير عبر أجناس الكائنات الحية المختلفة غير متوفرة إطلاقاً. التقنية العبقرية في كريات الدم الحمراء في كل قطرة من الدم توجد 250000 مليون كرية حمراء تقريباً. وكريات الدم الحمراء هي غواصات فائقة التخصص لا تحمل على متنها أية طوربيدات قاتلة للحياة وإنما تؤدي ما هو في غاية الأهمية الحيوية للجسم. خلال عمرها الذي يدوم 120 يوماً تتم تغذيتها 175000 مرة بالأكسجين، كما أنها تقوم في الوقت ذاته بتفريغ العوادم الناتجة عن عملية الأكسدة وهو غاز ثاني أكسيد الكربون. هذه الناقلات الصغيرة دقيقة إلى درجة تسمح لها بالنفاذ حتى عبر أضيق الأوعية الشعرية وذلك للوصول إلى كافة أجزاء الجسم. تتولد في كل ثانية مليونا كرية حمراء جديدة تحتوي على لون الدم الأحمر المعروف بالهيموغلوبين والذي يعتبر تركيبة كيماوية معقدة جداً وملفتةً للنظر. الهيموغلوبين: يحتاج الجسم إلى الهيموغلوبين لغرض نقل الأكسجين بدءا من مرحلة تطور الجنين. ولغاية الشهر الثالث من الحمل فإن حاجة الجسم للأكسجين تختلف بوضوح عن مرحلة الجنين (التي تبدأ بالشهر الثالث) ولذلك فإن الجسم يحتاج لنوع هيموغلوبين مختلف وبتركيبة كيماوية مختلفة في كل مرحلة. وقبيل الولادة فإن كافة مصانع الجسم تعمل بأقصى طاقاتها لإتمام عملية الانتقال إلى هيموغلوبين الكبار. أنواع الهيموغلوبين الثلاثة لا يمكن الوصول إليها في إطار النشوء والارتقاء ومن خلال التجربة لما أن غالبية المثيلات الأخرى لا تنقل الكمية الكافية من الأكسجين وعليه فإن ذلك سيكون مميتاً للإنسان. وحتى لو كان إنتاج الجزيء صحيحاً في مرحلتين فإن الموت سيكون المصير لامحال إن كان الجزيء الثالث غير صحيح. الجسم يحتاج لإنتاج ثلاثة أنواع من آليات الإنتاج العضوي المختلفة جذرياً عن بعضها البعض والضرورية لإنتاج الهيموغلوبين والتي يتعين عليها فوق ذلك كله إحداث التحول إلى مرحلة الإنتاج الأخرى في الوقت الصحيح. ما هو منشأ هذه الآلية المعقدة يا ترى؟ كل فكر من أفكار النشوء والارتقاء يبوء بالفشل الذريع عند محاولة التفسير إذ أن الأحياء في مراحلها البينية نصف الجاهزة والتي قد أدت إلى هذه الآلية المعقدة حسب تصور نظرية النشوء والارتقاء لما أمكنها من البقاء على قيد الحياة إطلاقاً. إن هذه الفكرة ذات التعقيد الذي لا يقبل تبسيطه يسري على جهاز المناعة لجسم الإنسان أيضا أو السوطيات التي تتحرك بواسطتها البكتريا. وحتى هنا فإن الأحياء لما كانت قد استطاعت البقاء على قيد الحياة خلال «مسيرة تطورها» إلى المرحلة التي هي عليها الآن. الأمر الأكثر بداهة ومنطقاً هو الانطلاق من أن الكل كان جاهزاً منذ البدء وهذا ماهو ممكن فقط في حالة وجود خالق حكيم قام بتخطيط كل شيء وخلقه بصورة تتسم بالكمال والفعالية التامة. رحيل طائر الزقزاق الذهبي يتسم طائر الزقزاق الذهبي بجماله الباهر. وكل مخلوق من هذه الطيور يفقس من البيضة في آلاسكا. وفي فصل الشتاء حيث يسود البرد القارس فإن الطيور ترحل إلى جزيرة هاواي الواقعة على بعد 4500 كيلومتر وبذلك إلى هدف بعيد جداً، ولقطع هذه المسافة الشاسعة فلا خيار للطيور سوى الطيران دون توقف لسبب أنه لا توجد أية جزر في طريقها إليها، ولكون هذه الطيور لا تجيد السباحة. يحتاج طائر الزقزاق الذهبي لخزان وقود كامل على شكل 70 غراماً من الشحم ومنها 6,8 غم من الاحتياطي الذي تم تخصيصه لحالة وجود رياح معاكسة. ولما أن هذه الطيور مجبرة على الطيران 3 أيام ونصف دون انقطاع والالتزام الصارم بمسار دقيق، فإنها بحاجة إلى جهاز ملاحة ذاتي يعمل بدقة فائقة. وإن أخفقت الطيور في وصول الجزيرة فهذا يعني موتها المحتم إزاء انعدام أية إمكانية لها للهبوط. وإن لم تكن لهذه الطيور كمية الشحم هذه التي تم حسابها بهذه الدقة المتناهية فإنها لن تبقى على قيد الحياة. التحول والانتقاء التي هي من العناصر المكونة لنظرية النشوء والانتقاء بعيدة كل البعد عن أن تكون عوامل تصميم ناجحة. والأكثر بداهة ومنطقاً هنا هو الافتراض أن طائر الزقزاق الذهبي قد خلق منذ البدء بهذه الصورة وزود بكل ما يحتاجه. هل يمكن الأخذ بنظرية النشوء والارتقاء كنموذج فكري؟ كما تبين لنا بصورة نموذجية من خلال اللمحة الخاطفة التي ألقيناها على بعض الأحياء فإننا نجد تصاميم أحياء رفيعة جداً ومتميزة في كونها قد صممت بصورة هادفة: حوت العنبر الذي هو من فصيلة الثدييات قادر على الصعود من عمق 3000 متر دون أن يتعرض لخطر الموت من جراء مرض الغوص الرهيب. عدد هائل من البكتريا المجهرية في أمعائنا لها محركات كهربائية تمكنها من التحرك صوب الأمام والخلف. في غالبية الأحيان فإن بقاء الإنسان على قيد الأحياء مرهون بكون وظائف الأعضاء (مثل القلب والكبد والكلى) فاعلة تماماً. إن أعضاء الجسم غير الجاهزة والتي ما تزال قيد النمو ليست لها أية قيمة للأحياء. وكل من يتبنى الفكر الدارويني في هذا السياق فلابد له من أن يدرك بأن نظرية النشوء ليست لها أية أهداف رامية إلى الوصول لأعضاء يؤمل منها في يوم ما بأن تكون مؤدية لوظيفة حيوية. وإن عالم الأحياء الألماني المختص بنظرية النشوء والارتقاء ج. أوشه قد أصاب بقوله « الكائنات الحية لا يمكن لها خلال مراحل معينة من النشوء والارتقاء بأن تغلق مصنعها بصورة عابرة لغرض إجراء تعديلات عليه.» في المخلوقات المتأتية من عملية الخلق يتجسد الذكاء والحكمة بصورة آخذة للألباب، وإن صنائع الخلق تكاد تفرض علينا الاستنتاج بأن خالقا مبدعاً لابد من أن يقف وراء عملية الخلق. وبناء عليه فإن ما يعبر عنه الكتاب المقدس في أول عدد له «في البدء خلق الله» يتطابق مع مانلاحظ وجوده في الطبيعة. لاهوت النقد للكتاب المقدس الذي جاء متأثراً بالفكر الدارويني يرفض ما جاء من معلومات عن عملية الخلق بكونها رسالة سماوية ملهمة من الله. ونحن نفعل حسناً «أن نؤمن بكل ما هو مكتوب» (أعمال الرسل 14,24)، لأن «الله ليس إنساناً فيكذب.» (عدد 23، 19). ما هو مصدر المعلومة؟ الحجج الدامغة في العلوم هي دوماً تلك التي تسمح بتطبيق قوانين الطبيعة على نحو يستبعد فيه حدوث مسار أو عملية. قوانين الطبيعة لاتعرف أية حالات استثنائية. ولهذا السبب فإن آلة الحركة الدائمة آلة تعمل على مدار الساعة وبدون الحاجة إلى تزويدها بالطاقة هي آلة خيالية غير ممكنة. اليوم نعلم مالم يكن ممكناً لداروين معرفته، ألا وهو أن كافة خلايا الكائنات الحية تحتوي على كميات من المعلومات تكاد تفوق كل تصوراتنا، وفوق ذلك بأعلى كثافة معروفة لنا. يتم تكوين كافة الأعضاء بصورة تتحكم بها المعلومات وكافة العمليات الجارية في الكائنات الحية تديرها المعلومات وإنتاج كافة المواد الخاصة بالجسم (مثل 50000 بروتين في الجسم البشري) يتم محكوماً ومداراً بالمعلومات. منظومة فكر نظرية النشوء والارتقاء لا يمكن أن تعمل إلا إذا كانت هناك إمكانية في المادة تسمح بنشوء المعلومات بمحض الصدفة. المعلومات لابد منها إذ أن كافة خطط تكوين الكائنات الحية وكافة العمليات المعقدة في الخلايا تقوم على المعلومات. المعلومة ليست بوحدة مادية، وهي بذلك ليست صفة تتسم المادة بها. قوانين الطبيعة بخصوص الوحدات غير المادية وخاصة تلك منها المتعلقة بالمعلومات تقول بأن المادة لا يمكن لها أن تصنع وحدة غير مادية. وثمة حقيقة أخرى مسلم بها وهي أن المعلومة يستحيل أن تنشأ إلا من صانع يتوفر فيه الذكاء والإرادة. وبذلك يتجلى لنا بأن من يأخذ بنظرية النشوء والارتقاء فإنه يؤمن «بآلة الحركة الدائمة المولدة للمعلومات» التي تعمل على مدار الساعة بدون طاقة، أي أنه يؤمن بما تحظره قوانين الطبيعة المسلم بها بصورة عامة حظراً باتاً. وهنا أصيب كعب آخيل نظرية النشوء والارتقاء لتلقى حتفها العلمي. في كتابي الصادر بعنوان «في البدء كانت المعلومة» الصادر عن دار النشر هينسلر (النسخة الثالثة المعدلة والمتممة 2002) فقد تطرقت إلى هذا الطريق بالتفصيل. ما هو مصدر الحياة؟ إزاء الصخب الذي نشهده حالياً من جراء نظرية النشوء والارتقاء فإن السؤال الذي يطرح نفسه هو «ما هو مصدر الحياة فعلاً؟». نظرية النشوء والارتقاء عاجزة كلياً عن توفير أي إيضاح لكيفية نشوء الحياة من الميت. ستانلي ميللر (1930-2007) الذي ورد ذكر «تجربته حول محاكاة تكون الحياة على الأرض» عام 1953 في كل كتاب بيولوجيا اعترف بعد أربعين عاماً بأن كافة الفرضيات الحالية حول مصدر الحياة بعيدة كل البعد عن أن تكون مقنعة، ووصفها جميعها «بالهراء» أو بالأحرى « بعمليات ولادة كيماوية في الرأس». وأما عالم الميكروبيولوجيا لويس باستور (1822-1895) فقد أدرك شيئاً في غاية الأهمية وهو أن «الحياة لا يمكن أن تنشأ إلا من الحياة.» يسوع المسيح هو الوحيد من له أن يقول «أنا هو الحياة» (انجيل يوحنا 6,14). وفي الرسالة إلى أهل كولوسي من الكتاب المقدس 16,1 نقرأ عنه « فإنه فيه خُلق الكل مافي السماوات وماعلى الأرض مايُرى وما لايُرى…» وكذلك في الإنجيل حسب يوحنا 3,1: « كل شيء به (يسوع الكلمة) كان وبغيره لم يكن شيء مما كان.» وكل نظرية حول نشوء العالم والحياة تتجاهل المسيح يسوع بكونه مصدر الحياة ومنشأها فهي نظرية ميتة ستتحطم لا محال بارتطامها بالصخرة التي هي يسوع المسيح. وبذلك فإن نظرية النشوء والارتقاء هي واحدة من أكبر الضلالات في تاريخ العالم وأودت بملايين من الناس إلى هاوية عدم الإيمان. وللأسف أن العديد من شهود هذا العصر يغفلون عن أن هاوية عدم الإيمان يتبعها باجتياز عتبة الموت هاوية الهلاك الأبدي (جهنم). حالة الطوارئ الفكرية الفعلية التي يواجهها عالمنا الحالي هي أن الخالق الفعلي لكافة الأشياء لا يلقى تمجيداً له بمقالة افتتاحية في الصحف بعنوان «شكراً، يايسوع!» الكثير لا يعلم بأن يسوع المسيح قد قدم لنا عرضاً رائعاً، إذ قد قال « أنا هو الباب» (يوحنا 9,10) أي قصده المدخل إلى السماء. كل من يأتي إليه فله الحياة الأبدية. البروفيسور الدكتور فيرنر جيت
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-5
Arabisch: Wer ist der Schöpfer?
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! من هو الخالق؟ العالم الذي نراه ما أن نلقي نظرة على عالم الأحياء حتى تتراءى لنا مخططات تصميمية هادفة في غاية الذكاء والدقة والتعقيد، فحوت العنبر الذي هو من فصيلة الثدييات مجهز بصورة تسمح له بالغوص لغاية عمق يصل 3000 متر دون أن يموت حال صعوده من الماء بسبب ما يُعرف بمرض الغوص، وأما نقار الخشب المنقط فإنه ينقر جذع الأشجار بقوة عنيفة دون أن يصاب بأي ارتجاج دماغي. في غالب الأحيان نجد أن البقاء على قيد الحياة رهن بالأداء الفعّال للأعضاء ( مثل القلب والكبد والكلى). وليست للأعضاء التي ما تزال قيد التطور أو الأعضاء نصف الجاهزة أية قيمة. وإن من تبنى النمط الفكري لمؤسس نظرية النشوء والارتقاء داروين لابد له من أن يدرك بأن المبدأ الذي تقوم عليه هذه النظرية هو أن الكون قد نشأ بمحض الصدفة ولذلك فإن نظرية داروين هذه ليست لها أهداف ترمي إلى تحقيقها في عضو من أعضاء الجسم يؤمل منه أن يكون أداؤه على افضل وجه في يوم ما. للعديد من الطيور المهاجرة جهاز آلي للقيادة يُمكِّنها من وصول هدفها بدقة مهما كانت الحالة الجوية وسواء كان ذلك ليلاً أم نهاراً. طائر الزقزاق الذهبي يهاجر من آلاسكا إلى هاواي لقضاء فترة موسم الشتاء. بالنسبة للطاقة المطلوبة لرحلته (وقوده للطيران) أي مخزونه من الدهن البالغ 70 غراما لمسافة رحلة الطيران البالغة 4500 كم محسوبة بدقة متناهية وحتى أن الاحتياطي البالغ 6,8 غرام في حالة الرياح المعاكسة قد تم تأمينه أيضا. حيوان الناوتيلوس الرخوي يعيش في أقصى طرف محارة كلسية مبرومة تم تقسيم داخلها إلى حجرات وتتم تعبئتها بالغاز تباعا لعمق الغوص بحيث أن حالة العوم محققة دوما. وبالمقارنة مع غواصاتنا الحديثة فإن تقنيتها تكاد تبدو بدائية وغير فاعلة. تمكث الرخويات هذه عادة في عمق يبلغ 400 متر تقريباً غير أنها تطفو ليلا إلى مستوى 100 متر. هناك بعض أنواع البكتريا الدقيقة ذات محركات كهربائية تتحرك بالبروتونات نحو الأمام والخلف في حيز لا يزيد حجمه عن 6 من مليار المليمتر المكعب. تحوز بكتريا الكولي (القولونية) على ستة من هذه المحركات، ومحطة توليد طاقة كهربائية ومنظومة كمبيوتر ومصانع كيماوية بعدد ليس بضئيل. الخلية الحية أكثر تعقيدا وعبقرية من حيث تشكيلها بمقدار عشرات الاسات المضاعفة من أية آلة صنعتها يد الإنسان، وفي هذه الخلية تجري آلاف من العمليات الكيماوية المؤقتة بتسلسل زمني تتبعي. وفي جزيئات الحمض النووي الريبي DNA للخلايا الحية نجد أكبر كثافة معلوماتية على الإطلاق. وكم هو يا ترى عدد كتب الجيب التي يمكن تخزينها بواسطة تقنية التخزين هذه في رأس دبوس لو كان هذا مكونا من مادة الحمض النووي الريبي؟ صدق أم لا، انه 15 ألف مليار نسخة! ولو تم تكديسها فوق بعضها البعض لكانت كومة يبلغ ارتفاعها 200 مليون كيلو متر أي ما يفوق 500 مضاعف المسافة الفاصلة ما بين القمر والأرض والبالغة 384000 كم. في كوننا هذا توجد ما قدره تقريبا 25 10 نجمة ولا يكفي عمر أي إنسان مهما طال لتعدادها. ولو تم استخدام كمبيوتر سريع قادر على القيام بعشرة مليارات عملية حسابية في الثانية لاحتاج هذا 30 مليون سنة لتعدادها. عند التمعن في بعض هذه الأمثلة فإن ما يخطر على بال كل إنسان يتمتع بالعقل السليم هو السؤال عن منشأ كل هذه الخطط التصميمية العبقرية. إن نظرية النشوء والارتقاء التي يتبناها الكثير من البشر المعاصر لا تعتبر جواباً مقنعاً لما أن مرد كل شيء بلا استثناء يكون إلى المادة وحتى المعلومات الهائلة في الخلايا والنفس والوعي. حسب القوانين الطبيعية للمعلومات فإن المعلومة ليست ذات طبيعة مادية وهي دوما بحاجة إلى مصدر ذكي أي خالق أو مؤلف يتمتع بالإرادة. الذكاء والحكمة التي نجدها متجسدة في الخلق مذهلة إلى أبعد الحدود، ولذا فإن استنتاج وجود خالق من أعمال الخلق لهو أمر لامناص منه، والسؤال الذي يطرح نفسه هو: أين نجد الجواب اليقين؟ في إطار العلوم الطبيعية لا يمكن لنا القيام بالبحث في واقع الزمان والمكان المحيط بنا إلا من خلال أساليب مختلفة للقياس والتقويم وما هو ممكن من خلال ذلك يقتصر على تقصي ماهية المخلوق، وأما مسألة تقصي مصدره فتبقى مستحيلة. الرد على السؤال الثاني خارج عن نطاق كافة الجهود البشرية وقدرتها، وليس من شأن أحد الرد عليه سوى الخالق نفسه. ولكن أين تجلى الخالق؟ أفي الكتاب المقدس، في القرآن أو في أحد كتب تاريخ العالم؟ لا يمكن أن تكون كل هذه الأديان التي نعرفها في العالم تمثل الطريق الصحيح لما أن الحقائق التي تبشر بها متباينة للغاية ومتناقضة. فإما أن جميعها خاطئ، أو أن أحد هذه الأديان فقط هو الدين الصحيح. ثمة سبيل لمحص الحقيقة ألا وهي التنبؤات التي تحققت. الكتاب المقدس هو الكتاب الوحيد الذي يحتوي على 3268 نبوءة ثبت أنها تحققت بعد وقت طويل جداً من إعلانها. وليس من كتاب آخر في العالم يتوفر على مثل ميزة الجودة هذه. للكتاب المقدس مكانة رفيعة ومتميزة وفريدة مقارنةً بكل ما كتب. ولذا فإني أعتبر الكتاب المقدس كلمة الله الموجهة لنا نحن معشر البشر. وفي أول عدد منه يعطينا الكتاب المقدس الجواب على ماهية الخالق "في البدء خلق الله." وهذه الحقيقة تتماشى بصورة جيدة مع المطلب المذكور آنفا بخصوص مصدر ذكي. من هو الخالق؟ كان الله موجوداً قبل كل شيء. كان هو المتصرف قبل المكان والزمان والمادة. عند التمعن بالعدد الأول من الكتاب المقدس بمعزل عن باقي فحوى الكتاب فإن العدد هذا يولد الانطباع وكأن الله الآب هو الخالق لوحده، غير أنه ثمة إشارة حاسمة في قصة الخلق تدل على أن الله الآب لم يقم بالخلق لوحده: " وقَالَ الله نَعْمَلُ الإنْسَانَ..." ( سفر التكوين، 26:1). وحتى أن الروح القدس شارك في عملية الخلق ونستقي المعلومة هذه من العدد الثاني لقصة الخلق: "... ورُوحُ اللهِ يَرفُّ عَلَى وَجْهِ المِياهِ." الكتاب المقدس لا يزودنا بالمعلومات دفعة واحدة وإنما غالباً ما نتلقى المعلومات تدريجياً. في العهد الجديد نجد أن السؤال عن هوية الخالق معالج على نحو دقيق. حسب الرسالة الأولى إلى المؤمنين في مدينة كورنثوس 6:8 فإن المسيح يسوع قد ساهم بصورة واضحة في الخلق " وَلَكِنْ لَنَا إِلهٌ واحِدٌ الآبُ الَّذي مِنْهُ جَميعُ الأشيَاءِ ونَحْنُ لَهُ. وَرَبٌ واحِدٌ يَسُوعُ المَسيحُ الَّذي بِهِ جَميعُ الأشياءِ ونَحْنُ بِهِ." الكلمة العبرية "إلوهيم" الواردة في سفر التكوين 1:1 هي مفردة بصيغة الجمع للإله الخالق. وهناك حدث يومي من شأنه أن يوضح لنا عملية الخلق بصورة مجازة: كل عائلتنا تسافر على متن السيارة لزيارة أصدقاء وعندما يحين وقت العودة أقول بصفتي رب العائلة: "علينا السفر إلى البيت". وحتى عند اختياري صيغة الجمع فإن هذا لا يعني أن الكل سيقود السيارة وإنما شخص واحد فقط وأما باقي أفراد العائلة فانهم يسافرون بالرغم من أن السائق فقط يدير عجلة القيادة ويدهس دواسات الوقود والمكابح. هذه الصورة البسيطة توضح لنا رؤية الكتاب المقدس للقائم بالخلق. الله خلق العالم من خلال يسوع المسيح. نجد هذه الحقيقة مصاغة بصورة جلية في الرسالة إلى العبرانيين 2:1. وأما الفصل الأول من إنجيل يوحنا فإنه يشهد أيضا على أن أصل كل ما في الخليقة يعود إلى المسيح يسوع: "كُلُّ شَيْءٍ بِهِ كَانَ وبِغَيْرِهِ لمْ يَكُنْ شَئٌ مِمَّا كَانَ." (يوحنا 1:3) يسوع المسيح هو الخالق وفي الرسالة إلى مؤمني كولوسي (1: 16 و 17) نقرأ المزيد عن عمل الخلق الذي قام به المسيح "فإنَّهُ فِيِهِ خُلِقَ الكُلُّ مَافي السَّمَواتِ ومَاعَلى الأرْضِ مَا يُرَى وَمَا لا يُرَى سَواءٌ كَانَ عُروشاً أمْ سِياداتٍ أمْ رِياساتٍ أمْ سَلاطينَ. الكُلُّ بِه ولَهُ قَدْ خُلِقَ. الَّذِي هُوَ قَبْلَ كُلِّ شَيْءٍ وَفِيهِ يَقُومُ الكُلُّ." في العالم المادي المرئي فإنه ليس من شيء لم يخلقه المسيح. وسواء كان الأمر يتعلق بالكون الهائل والملايين من مجراته، أم أدق التفاصيل في الخلية الحية أو البنية الهيكلية للذرة فإن الخلق شملها كلها. إن المسيح ليس صانع الكون الدقيق والظاهر فحسب، بل أنه سيد الكون القدير. علاوة على ذلك فإن العالم غير المنظور بالنسبة لنا قد خُلق أيضا بالمسيح يسوع. وهو ملأ السماء بمخلوقات لا تعد ولا تحصى، أي المخلوقات التي يسميها الكتاب المقدس بالملائكة. وكما هو الحال بالنسبة لكل المخلوقات التي وجدت بأعداد هائلة في نظام يرتبها فإن هذا ينطبق أيضا على العالم غير المنظور كما تشير إليها المصطلحات مثل العروش، والسيادات، والرئاسات والسلاطين. يسوع المسيح ليس الخالق فحسب وإنما أيضا مثبت الجميع والماسك بزمام العالم. بعد عملية الخلق لم يُترك العالم لشأنه بل أن كلمة الله ذات السلطان تحمله وتحفظه ولذا فإنه ليس من داع لأن نقلق ونخاف من أية كوارث كونية بسبب ارتطام نجوم ببعضها البعض، أو برود الشمس أو خمودها. يسوع هو حافظ العالم إلى يوم مجيئه الثاني إلى العالم. الإنسان لم يُخلق من محض الصدفة حسب ادعاء الفائز بجائزة نوبل جاك مونو. خلقنا الله من أجل هدف معين ولنا هدف ومآل ثابت ألا وهو يسوع المسيح! وهباء تكون حياتنا إن انتفى فيها هذا الهدف. يسوع الخالق في العهد القديم في سفر الأمثال 8، 24-22 + 30 نقرأ مايلي: "الربُّ قَنَاني أوَّلَ طَريقِهِ مِنْ قَبْلِ أعْمَالهِ مُنْذُ القِدَمِ. مُنْذُ الأزَلِ مُسِحْتُ مُنْذُ البَدْءِ مُنْذُ أوائلِ الأَرْضِِ. إذْ لَمْ يَكُنْ غَمْرٌ أُبْدِئتُ إذْ لَمْ تَكُنْ يَنَابيعُ كَثيرَةُ المِياهِ.... كُنْتُ عِنْدَهُ صانِعاً وكُنتُ كُلَّ يَوْمٍ لَذَّتَهُ فَرْحَةٌ دائِماً قُدَّامَهُ." تشير كلمة „صانع" أيضا إلى العمل التنفيذي للمسيح خلال عملية الخلق. وأما العدد 25 من المزمور 102 فإنه يقتبس في العهد الجديد في الرسالة إلى العبرانيين10:1 في سياق الإشارة إلى المسيح: " وَأنْتَ يَارَبُّ فِي البَدْءِ أسَّسْتَ الأرْضَ والسَّمَواتُ هِيَ عَمَلُ يَدَيْكَ." كيف صنع الخالق أعماله؟ إن أردنا أن نعرف كيفية الخلق فإن الكتاب المقدس يكشف لنا الوسائل التالية: من خلال كلمة الله: المزمور 6:33؛ يوحنا 1: 4-1 بدون مادة أولية: الرسالة إلى العبرانيين 11: 3 بقوة الله: ارميا 12:10 من خلال حكمة الله: المزمور 104، 24؛ كولوسي 3:2 من خلال إرادة الله: سفر التكوين 1: 26؛ رؤيا 11:4 من خلال ابن الله: يوحنا 1: 17-15 من خلال صفات المسيح: إنجيل متى 29:11؛ إنجيل يوحنا 11:10 كانت العوامل هذه فاعلة خلال أيام الخلق الستة. ولسبب كونها غير خاضعة لأحداث الطبيعة فلا يمكن إدراكها إلا بالإيمان. تقوم قوانين الطبيعة في هذا الزمان بتسيير مجرى الأحداث الطبيعية في العالم وهي ليست سبب الخلق وانما نتيجته. ماذا وهب لنا في المسيح يسوع؟ إنه الأساس الذي بوسعنا أن نبني عليه حياتنا. هناك بنك عقاري ألماني يروج لذاته بالإعلان "بإمكانكم البناء على هذه الصخرة." وعن المسيح يسوع يصحّ حقاً أن نقول: "على هذه الصخرة بوسعكم أن تبنوا حياتكم." في المسيح يجد كل شيء الأساس له: الخلق، والكتاب المقدس، والإيمان، والخلاص، والسلام، والرجاء، والطريق إلى الله الآب ومعنى الحياة. المسيح هو الصخرة التي لاتتزحزح ( الرسالة الأولى للمؤمنين في مدينة كورنثوس 4:10) وهو الصخرة التي تتهشم عليها كل ما أوجدته العقول البشرية. وعندما يقول الله: "لأنَّهُ مَكْتوبٌ سَأُبيدُ حِكْمةَ الحُكَماءِ وَأَرْفُضُ فَهْمَ الفُهَماءِ" فإن هذا يحصل فوق الصخرة التي هي المسيح، وفوق الصخرة هذه تتحطم كل الأيدلوجيات والإلحاد ونظريات النشوء والارتقاء. وحتى أن أنصارها سيركعون في يوم معين أمام الرب هذا (الرسالة إلى مؤمني فيلبي 10:2) ولو أنهم يرفضون الآن "المخطط" و"المصمم" و "الخالق" و "المخلص". ما سبب كون نظرية النشوء والارتقاء بهذه الخطورة؟ إنها لا تصور لنا الرؤية الخاطئة للعالم فحسب، وإنما تقودنا إلى حالة فراغ ...إلى خواء ينعدم فيه الرجاء والأمل كما قال الكاتب الألماني جان باول بصورة صائبة" ليس هناك من اله... فناء جامد صامت! ضرورة باردة إلى الأبد! صدفة جنونية...كما هو حال كل واحد في القبر اللامتناهي الأطراف في الكون!" تدعي نظرية النشوء والارتقاء بأنه من شأنها أن تفسر العالم هذا دون خالق وبالتالي فإنها تضلل الإنسان وتجذبه إلى الإلحاد وبالإلحاد فإن مآلنا إلى جهنم حسب قول المسيح "...وَمَنْ لَمْ يُؤْمِن يُدان" (إنجيل مرقس 16:16). هناك من يحاول نسب النشوء والارتقاء إلى الله كأداة استخدمها في عملية الخلق، غير أن الله إن كان قد خلق العالم من خلال النشوء والارتقاء فإنه لما كان هناك أول زوجان في العالم، أي آدم وحواء ولا أية خطيئة، بسبب كون "النزعة العدوانية هي العجلة الدافعة للنشوء والارتقاء" على حد قول يوآخيم ايليس، عالم البيولوجيا واللاهوت الألماني ولكان الله قد استخدم الموت كأداة للخلق ولكان بذلك قد تم تقويض مبرر الخلاص من خلال المسيح الذي سمي بآدم الأخير (رسالة كورنثوس الأولى، 15: 45). إن هذه التصريحات برهان على أن نظرية النشوء والارتقاء الإلهية تقوِّض الكتاب المقدس وترفضه رفضاً قاطعاً، ولذلك ليس لنا سوى أن نرفض هذه الفكرة الخاطئة رفضاً قاطعاً. فكرة تسلب الألباب لقد تعرفنا على أن المسيح يسوع هو خالق كل شيء وأنه هو الذي كان منذ الأزل وأنه ملك السماوات وأنه قد أُعطي كل سلطان في السماء وعلى الأرض (إنجيل متى 18:28). أليس بالحري بنا أن نتبنى الفكرة التالية التي تسلب الألباب؟ ذلك الرجل على صليب الجلجثة وخالق العالم هذا وكل ما تدب فيه حياة هو نفس الشخص! وبدافع حبه العجيب لنا نحن البشر الذي يعجز الإنسان عن سبر أغواره، فقد ارتضى أن يُصلب نيابة عنا دون أية مقاومة لكي يفتح لنا بذلك باب السماء على مصراعيه وإن من يرفض هذه الحقيقة يخسر كل شئ: "فَكَيْفَ نَنْجو نَحْنُ إنْ أَهْمَلْنا خَلاصَاَ هَذا مِقْدارُهُ..." (عبرانيين 3:2)، ومن يقبل المسيح فإنه يكسب كل شيء: "الْحَقَّ الحَقَّ أَقُولُ لَكُمْ: إنَّ مَنْ يَسْمَعْ كَلامي وَيُؤمِنْ بِالَّذي أَرْسَلَني فَلَهُ حَيْوةٌ أَبَدِيَّةٌ وَلايَأتِي إلَى دَيْنونَةٍ، بَلْ قَدْ انْتَقَلَ مِنَ المَوْتِ إِلى الحَيْوةِ." (يوحنا 24:5). اطلب مغفرة كل خطاياك من المسيح يسوع لكي تخلص يوم الدين واقبله بأنه خالقك وربك ومخلصك الشخصي، واتبعه. البروفيسور الدكتور فيرنر جيت
8 Seiten, Best.-Nr.: 123-5
Arabisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-5
Aramäisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-61
Armenisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-37
Auf der Lebensreise
Gertraud Fischer-Hübner erzählt die Geschichte ihrer Bekehrung. Als Pfarrerstochter mit relativ anständigem Leben sah sie keinen Grund für irgendwelche Veränderungen. Doch immer häufiger stellte sie sich ernsthaft die Frage, was nach dem Tod kommen würde. Ihre Nichte wies sie darauf hin, dass ihr frommer Lebensstil sie nicht erretten würde. Weil sie merkte, dass ihre Nichte Recht hatte, befasste sie sich intensiver mit Gott und ging in eine lebendige Gemeinde. Eines Morgens dann traf sie die Entscheidung für Jesus. Diese Verteilschrift eignet sich besonders zur Weitergabe an ältere Menschen. Auf der Lebensreise Jede Reise beginnt an einem Ausgangspunkt und endet an einem Ziel. Unsere Lebensreise beginnt mit der Geburt. Sie endet mit dem Tod. Viele Stationen liegen dazwischen. Im fortgeschrittenen Alter können die meisten Menschen auf einen reichen Schatz an Erfahrungen und auf einen großen Reichtum an Lebensweisheit zurückblicken. Doch sie sind noch nicht am Ziel. Gewöhnlich haben wir als ältere Menschen eine festumrissene Weltanschauung. Für neue Gedanken, neue Gewohnheiten und für eine neue Lebenseinstellung sind wir kaum noch zu gewinnen. Wir wollen in Ruhe gelassen werden. Uns gefällt es nicht, wenn jemand an unserer Überzeugung rüttelt. Doch trotz unserer reichen Lebenserfahrung gibt es ungelöste Fragen, insbesondere Fragen über den Tod und die Ewigkeit, Fragen über Gott und über das Leid in der Welt. Als wir jung waren, hatten wir Träume. Wir hatten hohe Ziele und Erwartungen. Manches konnte umgesetzt werden. Vieles aber blieb nur ein Traum. Wenn wir älter geworden sind und über unser vergangenes Leben nachdenken, fragen wir uns, was davon bleibt. Im fortgeschrittenen Alter ist es schwer, neue Wege einzuschlagen. Wenn wir aber erkennen, dass es nötig ist, sollten wir es wagen. Jeder von uns, ob jung oder alt, hat Schwächen und Fehler, so auch ich. Meine Nichte machte mir deutlich, dass meine Rechtgläubigkeit aus meinem Verstand kommt und im Grunde genommen nicht echt ist. Aus diesem Grunde könne ich das Endziel, die Ewigkeit bei Gott, den Himmel, nicht erreichen. Beim Nachdenken musste ich mir eingestehen, dass sie Recht hatte. Meine schuldbeladene Vergangenheit wurde mir bewusst. Eine persönliche Beziehung zu Gott kannte ich nicht. Um mir zu helfen, lud mich meine Nichte zum Gottesdienst in einer lebendigen, christlichen Gemeinde ein. Ich bekam immer mehr Hunger nach Gottes Wort und hörte mir Vorträge über die wichtigste Entscheidung des Lebens an. Dadurch wurde mir meine Schuld vor Gott noch klarer. Ich erkannte auch, dass ich Jesus Christus brauche, um gerettet zu werden und um Frieden mit Gott zu finden. Eines Morgens erwachte ich und die Tränen liefen und liefen. Ich wollte nicht länger ohne Gott leben und so weiter machen wie bisher. Im Gebet wandte ich mich an Jesus und bekannte ihm meine Sünden. Ich entschied mich, ihm mein Leben anzuvertrauen. Er sollte ab jetzt die weitere Führung meines Lebens übernehmen. Im Gebet bat ich Jesus aber auch um ein deutliches Zeichen seiner Vergebung. Daraufhin kam mir der Liedvers „Mir ist Erbarmung widerfahren ...“ in den Sinn. Die Betonung lag auf dem kleinen Wort „ist“. Plötzlich konnte ich glauben, dass Jesus für mich persönlich am Kreuz auf Golgatha gestorben ist und dass er mir alle meine Schuld vergeben hat. Satan hat an meinem Leben keinen Rechtsanspruch mehr, denn Jesus hat mich errettet. Ihm will ich folgen, ihm danken und ihm Loblieder singen. Jesus will jeden Menschen von seinen Sünden und Ängsten retten und ihn fröhlich machen. In der Bibel steht in Johannes 3,16: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn [Jesus] dahingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Gott sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns Menschen. Er möchte auch Ihnen Ihre Schuld vergeben und Ihnen Herzensfrieden schenken. Wollen Sie Jesus annehmen und ihm Ihr Leben anvertrauen? Dann können Sie mit Ihren eignen Worten ungefähr so zu ihm beten: „Herr Jesus Christus, bitte vergib mir alle meine Sünden. Du sollst ab jetzt mein Herr sein. Komm in mein Leben. Ich nehme dich an als meinen persönlichen Erretter und Herrn. Dein Wille soll mein Leben bestimmen. Ich danke dir für deine Vergebung, Gnade und Barmherzigkeit, die du mir zugesagt und jetzt auch geschenkt hast. Ich will dir folgen, solange ich lebe.“ Wenn Sie das von Herzen beten, wird eine nie erlebte Freude in Ihr Leben strömen. Sie bekommen eine persönliche Beziehung zu Jesus. Er wird Ihr Freund, mit dem Sie über alles reden können. Er versteht Sie, begleitet Sie und gibt Ihnen inneren Frieden. Diesen Frieden hat Gott mir im Alter von 56 Jahren geschenkt. Nun gehe ich dankbar dem wahren Ziel des Lebens entgegen. Kein Mensch ist zu alt, um noch einen Kurswechsel auf seiner Lebensreise zu vollziehen. Ich möchte Ihnen sagen, dass der Augenblick der Lebensübergabe an Gott das schönste und größte Ereignis ist, das Sie auf dieser Erde erleben können. Gertraud Fischer-Hübner
6 Seiten, Best.-Nr.: 25-0
Auf der Suche (Broschüre)
Billy Graham geht auf die elementarste Frage der Menschen ein: Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Im Prinzip sucht jeder Mensch nach Erfüllung und Sinn, doch jeder sucht sie woanders. Obwohl die westliche Welt als zivilisiert, hoch entwickelt und modern gilt, bleiben die Menschen doch leer und sind keineswegs glücklich. Doch kann ein Mensch nicht von sich aus seinem Leben einen Sinn geben, denn das Wesen des Menschen ist verdorben - in diesem Punkt gab es über all die Jahrtausende keinen Fortschritt. Aber es gibt eine Antwort auf unser Suchen: „Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst du dich bekehren.“ Wie das geht, erklärt Billy Graham in drei Schritten. Auf der Suche Deine große Suche begann bereits, als Du auf die Welt kamst. Vielleicht dauerte es viele Jahre, bis Dir klar wurde, dass Du ständig auf der Suche nach etwas bist, das Dir fehlt. Manchmal versuchtest Du, Deine innere Leere zu vergessen und Dich mit anderen Dingen abzulenken. Für Augenblicke gelang es Dir, dieses ständige Suchen aus Deinem Denken zu verdrängen. Aber immer wieder begannst Du mit Deiner Suche von neuem. Du bist nicht der Einzige In Stunden des Alleinseins hast Du auf andere Menschen gesehen und Dich gefragt, ob sie wohl auch etwas suchen, das sie nicht beschreiben können. Einige von ihnen schienen viel glücklicher und unbeschwerter zu sein als Du. Manche schienen in der Ehe und im Familienleben Erfüllung gefunden zu haben. Andere gingen ins Ausland und machten dort Karriere. Wieder andere blieben zu Hause und hatten Erfolg. Beim Nachdenken über sie kamen Dir folgende Gedanken: „Diese Leute sind nicht auf der großen Suche. Sie haben ihren Weg gefunden. Sie wussten, was sie wollten und haben es erreicht. Nur ich befinde mich auf einem Weg, der nirgendwo hinführt. Nur ich bin immer auf der großen Suche.“ Aber Du bist nicht der Einzige. Die ganze Menschheit wandert mit Dir. Alle sind auf der großen Suche. Sie suchen eine Antwort auf die Verwirrung, Unmoral und die geistige Leere, welche die Welt bedrückt. Die ganze Menschheit schreit nach einer Veränderung. Sie sehnt sich nach Geborgenheit und Frieden. Eine Epoche der Unsicherheit Man sagt, dass wir im Zeitalter der Angst leben. Historiker weisen darauf hin, dass es nur wenige Epochen in der Geschichte gab, in denen die Menschheit so sehr von Furcht und Unsicherheit bestimmt war wie heute. Alle vertrauten Stützen scheinen umgestoßen zu sein. Wir reden vom Frieden, stehen aber vor dem Krieg. Wir erarbeiten ausgeklügelte Konzepte für unsere Sicherheit und wissen doch, dass wir keine Sicherheit finden werden. Wir schlagen immer wieder neue Wege ein und sagen jedesmal: „Das ist der richtige Weg.“ Doch immer wieder irren wir uns. Hohe Bildung und leere Herzen Viele Menschen versuchten, mit Freiheit und Bildung ihre innere Sehnsucht zu stillen. Sie setzten ihr ganzes Vertrauen darauf und meinten, politische Freiheit, verbunden mit Bildung, wird zum Ziel führen. Sie bemühten sich mit ganzem Einsatz um Bildung. Eine Zeitlang schien es ein vernünftiger Weg zu sein. Aber wohin führte er? Du weißt die Antwort. Wir gehören zu den gebildetsten Völkern in der Geschichte der Zivilisation. Die Schüler unserer höheren Schulen wissen mehr über die physikalischen Gesetze des Weltalls als der größte Naturwissenschaftler in den Tagen des Aristoteles. Doch obwohl unsere Köpfe mit Wissen vollgestopft sind, bleiben unsere Herzen leer. Falsche Antworten auf wichtige Fragen Sieh Dich einmal um. Du siehst jetzt ein Land vor Dir, das eine politische Freiheit genießt wie in kaum einer anderen Zeit. Du siehst das großartigste öffentliche Bildungssystem, das Menschen je geschaffen haben. Manche Länder sind neidisch auf unseren hohen Lebensstandard. „Westliche Lebensweise“, so nennen wir unsere computergesteuerte und vollautomatische Wirtschaft. Aber hat sie uns glücklich gemacht? Gibt sie uns echte Freude und den Lebenssinn, nach dem wir uns sehnen? In Wirklichkeit leben wir in einer Zeit zahlreicher Krisen. Wir müssen erkennen, dass uns alle unsere Anstrengungen nicht aus der Ausweglosigkeit herausbringen. Milliardenbeträge werden von Männern und Frauen für Wahrsagerei ausgegeben, durch die sie nur falsche und oft gefährliche Antworten auf ihre Fragen bekommen. Warum sind wir so leer? Jeden Tag höre ich von Eltern, dass sie nicht wissen, was mit ihren Kindern los ist. Sie wollen sich nicht mehr anstrengen, sondern alles fertig vorgesetzt bekommen. Die Eltern scheinen nicht zu merken, dass ihre Kinder innerlich leer sind. Warum sind sie so leer? Weil sie nicht wissen, woher sie kommen, wozu sie leben und wohin sie gehen. Sie gleichen einem schönen Auto, das zwar in allen Einzelheiten vollkommen ist, dem aber der Treibstoff fehlt. Und so rosten sie vor Langeweile vor sich hin. Die Menschen in westlichen Ländern sollen den höchsten Prozentsatz an Langeweile haben. Das merken wir daran, dass wir die größte Vielfalt an Vergnügungseinrichtungen haben. Viele Menschen sind so leer geworden, dass sie sich nicht einmal mehr unterhalten können. Sie brauchen andere Leute, die sie bezahlen müssen, um lachen zu können. Langeweile ist einer der zuverlässigsten Maßstäbe, um die eigene innere Leere zu messen. Dieser Maßstab ist so genau wie ein Thermometer und sagt Dir, wie hohl Dein inneres Leben wirklich ist. Warum bleiben wir so leer? Jeder von uns muss entscheiden, womit er seine innere Leere füllen will. Wir haben versucht, sie mit Wissenschaft, Bildung, einem besseren Lebensstil, Vergnügen und vielen anderen Dingen zu füllen. Warum gelingt es uns trotz aller Bemühungen nicht, diese Leere zu beseitigen? Die Bibel gibt uns eine eindeutige Antwort: Unser Schöpfer hat uns als sein Gegenüber geschaffen. Ohne die Gemeinschaft mit Ihm werden wir niemals Erfüllung und Zufriedenheit finden. Vor langer Zeit sagte uns Jesus (Lukas 4,4): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ Wir aber haben nicht darauf geachtet und uns mit Brot jeder Art vollgestopft, bis wir davon krank wurden. Die geplante Verwirrung In unserer Welt ist alles in Verwirrung. Aber es ist eine planvolle Verwirrung – nach dem Plan Satans. Die Bibel sagt uns, dass Satan der große Betrüger ist, der hinter unseren großen Selbsttäuschungen steht. Er hat uns verführt zu glauben, dass die Dinge besser werden sollen, während sie tatsächlich immer schlechter werden. Trotz des Fortschritts haben wir das grundlegende Problem der Menschheit nicht gelöst. Wir können Atome spalten und Planeten erkunden, aber wir bringen es nicht fertig, in Einigkeit und Frieden zusammenzuleben. Wir entwickeln neue, bessere Medikamente, aber wir erfinden kein Heilmittel gegen unsere innere Leere. Unsere Probleme sind dieselben, wie die, unter denen die Menschen schon immer gelitten haben. Sie scheinen nur noch größer und zahlreicher geworden zu sein. Die Wahrheit über uns Die wahre Geschichte des Menschen beinhaltet folgende Tatsachen: Seine Vergangenheit ist geprägt von der Sünde, seine Gegenwart ist erfüllt von Kummer und Sorge, und in der Zukunft erwartet ihn der unumgängliche Tod. Der Mensch ist von Natur aus mit Hass, Neid, Habsucht und Eifersucht erfüllt. Der Fluch der Sünde liegt auf ihm, die Furcht vor dem Tod quält ihn. Sein erfindungsreicher Geist hat ihn befähigt, vieles zu ändern, nur nicht sich selbst. Trotz des offensichtlich großen Fortschritts unseres Jahrhunderts ist der Mensch so geblieben, wie er immer war: sündig und von Gott getrennt (vgl. Römer 3,23). Die Sünde ist unverändert geblieben. Wir haben versucht, ihr andere Namen zu geben. Wir haben neue Beschriftungen auf dieselbe alte Giftflasche geklebt. Wir haben versucht, die Sünde als „Irrtum“, „Fehler“ oder „schlechtes Urteilsvermögen“ zu bezeichnen, aber Sünde ist Sünde. Wir versuchen, unser Gewissen zu beruhigen, wissen aber genau, dass wir Sünder sind. Und die Ergebnisse der Sünde sind immer noch Krankheit, Enttäuschung, Verzweiflung und Tod. Der Weg zurück Die Bibel zeigt uns, dass Gott ein heiliger und gerechter Gott ist. Er kann Sünde nicht dulden. Sünde trennt uns von Gott. Sie ruft den Zorn Gottes über uns hervor. Wenn wir mit Gott versöhnt werden wollen, brauchen wir mehr als eine Verbesserung unserer Moral. Wir können nicht durch ein besseres moralisches Verhalten zu Gott zurückfinden, weil der Charakter des Menschen durch die Sünde verdorben ist. Aus unserer eigenen Kraft heraus werden wir nie so leben können, wie Gott es von uns erwartet. Da stellt sich die Frage: Was muss ich denn tun? Wo soll ich anfangen? Wie komme ich zu Gott zurück? Es gibt nur einen Weg, der zu Gott zurückführt. Dieser Weg ist Jesus (vgl. Johannes 14,6). Die Antwort auf unser Suchen Jesus ist gekommen, um uns die Antwort auf die Fragen über Sünde, Leid und Tod zu geben. Denn Jesus Christus ist ewig und unveränderlich. Er ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit (vgl. Hebräer 13,8). Alle anderen Dinge mögen sich ändern, Christus ändert sich nicht. Ich erinnere mich, wie in einer meiner Veranstaltungen ein Alkoholiker zu mir kam und sagte: „Herr Graham, ich bin mir sicher, dass in dem, was Sie sagen, eine gewisse Wahrheit liegt. Ich bin bereit, Christus eine Gelegenheit zu geben. Wenn er mir auch nur ein wenig entgegenkommt, will ich Jesus mein ganzes Leben anvertrauen.“ Einige Wochen später sagte er mir, es sei ihm völlig unbegreiflich: Jedesmal, wenn er wieder trinken wollte, schien es so, als ob ihn jemand daran hinderte. Jesus hatte ihm den Sieg über die Sucht gegeben. Er kehrte zu seiner Familie zurück und führt jetzt ein Leben mit Christus. Mit anderen Worten: Er änderte seine Denkweise, er bekehrte sich. Konkrete Schritte Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst Du Dich bekehren. Das habe nicht ich gesagt, das sagte Jesus. Das ist nicht die Meinung eines Menschen, es ist Gottes Meinung. Jesus sagte (Matthäus 18,3): „Wenn ihr nicht umkehrt..., könnt ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.“ Damit forderte er eine radikale Umkehr und Sinnesänderung, eine Bekehrung. Die biblische Bekehrung umfasst drei Stufen; die ersten beiden sind aktiv, die dritte ist passiv: Die erste Stufe heißt „Buße“. Du musst erkennen und zugeben, dass Du gesündigt hast und vor Gott schuldig geworden bist. Im Gebet bekennst Du Jesus Christus, dass Du ein Sünder bist, und bittest Ihn um Vergebung Deiner ganzen Schuld. Du wendest Dich ab von Deinem sündigen Leben ohne Gott (vgl. 1. Johannes 1,9), um mit Jesus ein neues Leben zu beginnen. Die zweite Stufe heißt „Glaube“. Der Glaube ist die bewusste Hinwendung zu Gott. Du setzt Dein Vertrauen auf Jesus Christus, der stellvertretend für Dich gestorben ist, und nimmst Ihn als Herrn in Dein Leben auf. In diesem Augenblick bewirkt der Heilige Geist das Wunder Deiner Wiedergeburt. Du wirst tatsächlich ein neuer Mensch (vgl. 2. Korinther 5,17). Dies ist die dritte Stufe. Durch den Geist Gottes zieht Jesus Christus in Dein Leben ein. Er macht Dich zu einem Kind Gottes und gibt Dir einen neuen Sinn in Deinem Leben. Die Bibel sagt in Johannes 1,12: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.“ Willst Du das nicht jetzt tun? Bitte Jesus Christus in einem ehrlichen Gebet um die Vergebung Deiner Sünden und mache Ihn zum Herrn Deines Lebens. Dann wirst Du merken, dass Du in Jesus genau das gefunden hast, wonach Du so lange gesucht hast. Nur bei Ihm wird Deine Sehnsucht gestillt. Komm zu Ihm! Er wartet auf Dich! Billy Graham Dieser Text wurde dem Buch von Billy Graham „Friede mit Gott“ mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Wuppertal, entnommen. Gern senden wir Ihnen eine Auswahl weiterer kostenloser Schriften zu. Mit seelsorgerlichen Fragen dürfen Sie sich gern an uns wenden. Wir empfehlen Ihnen auch unseren Online-Bibelfernkurs: Komm-zu-Jesus.de Bruderhand-Medien ist ein Arbeitszweig im Missionswerk Bruderhand e.V. Das Missionswerk hat die Bibel, das Wort Gottes, als Grundlage und arbeitet überkonfessionell. Diese Verteilschrift dient der Verbreitung des Evangeliums, der guten Nachricht von Jesus Christus. Die Weitergabe erfolgt in Eigenverantwortung der verteilenden Privatperson, Einrichtung oder Gemeinde.
12 Seiten, Best.-Nr.: 96-0
Auf der Suche (Flyer)
Billy Graham geht auf die elementarste Frage der Menschen ein: Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Im Prinzip sucht jeder Mensch nach Erfüllung und Sinn, doch jeder sucht sie woanders. Obwohl die westliche Welt als zivilisiert, hoch entwickelt und modern gilt, bleiben die Menschen doch leer und sind keineswegs glücklich. Doch kann ein Mensch nicht von sich aus seinem Leben einen Sinn geben, denn das Wesen des Menschen ist verdorben - in diesem Punkt gab es über all die Jahrtausende keinen Fortschritt. Aber es gibt eine Antwort auf unser Suchen: „Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst du dich bekehren.“ Wie das geht, erklärt Billy Graham in drei Schritten. Auf der Suche Deine große Suche begann bereits, als Du auf die Welt kamst. Vielleicht dauerte es viele Jahre, bis Dir klar wurde, dass Du ständig auf der Suche nach etwas bist, das Dir fehlt. Manchmal versuchtest Du, Deine innere Leere zu vergessen und Dich mit anderen Dingen abzulenken. Für Augenblicke gelang es Dir, dieses ständige Suchen aus Deinem Denken zu verdrängen. Aber immer wieder begannst Du mit Deiner Suche von neuem. Du bist nicht der Einzige In Stunden des Alleinseins hast Du auf andere Menschen gesehen und Dich gefragt, ob sie wohl auch etwas suchen, das sie nicht beschreiben können. Einige von ihnen schienen viel glücklicher und unbeschwerter zu sein als Du. Manche schienen in der Ehe und im Familienleben Erfüllung gefunden zu haben. Andere gingen ins Ausland und machten dort Karriere. Wieder andere blieben zu Hause und hatten Erfolg. Beim Nachdenken über sie kamen Dir folgende Gedanken: „Diese Leute sind nicht auf der großen Suche. Sie haben ihren Weg gefunden. Sie wussten, was sie wollten und haben es erreicht. Nur ich befinde mich auf einem Weg, der nirgendwo hinführt. Nur ich bin immer auf der großen Suche.“ Aber Du bist nicht der Einzige. Die ganze Menschheit wandert mit Dir. Alle sind auf der großen Suche. Sie suchen eine Antwort auf die Verwirrung, Unmoral und die geistige Leere, welche die Welt bedrückt. Die ganze Menschheit schreit nach einer Veränderung. Sie sehnt sich nach Geborgenheit und Frieden. Eine Epoche der Unsicherheit Man sagt, dass wir im Zeitalter der Angst leben. Historiker weisen darauf hin, dass es nur wenige Epochen in der Geschichte gab, in denen die Menschheit so sehr von Furcht und Unsicherheit bestimmt war wie heute. Alle vertrauten Stützen scheinen umgestoßen zu sein. Wir reden vom Frieden, stehen aber vor dem Krieg. Wir erarbeiten ausgeklügelte Konzepte für unsere Sicherheit und wissen doch, dass wir keine Sicherheit finden werden. Wir schlagen immer wieder neue Wege ein und sagen jedesmal: „Das ist der richtige Weg.“ Doch immer wieder irren wir uns. Hohe Bildung und leere Herzen Viele Menschen versuchten, mit Freiheit und Bildung ihre innere Sehnsucht zu stillen. Sie setzten ihr ganzes Vertrauen darauf und meinten, politische Freiheit, verbunden mit Bildung, wird zum Ziel führen. Sie bemühten sich mit ganzem Einsatz um Bildung. Eine Zeitlang schien es ein vernünftiger Weg zu sein. Aber wohin führte er? Du weißt die Antwort. Wir gehören zu den gebildetsten Völkern in der Geschichte der Zivilisation. Die Schüler unserer höheren Schulen wissen mehr über die physikalischen Gesetze des Weltalls als der größte Naturwissenschaftler in den Tagen des Aristoteles. Doch obwohl unsere Köpfe mit Wissen vollgestopft sind, bleiben unsere Herzen leer. Falsche Antworten auf wichtige Fragen Sieh Dich einmal um. Du siehst jetzt ein Land vor Dir, das eine politische Freiheit genießt wie in kaum einer anderen Zeit. Du siehst das großartigste öffentliche Bildungssystem, das Menschen je geschaffen haben. Manche Länder sind neidisch auf unseren hohen Lebensstandard. „Westliche Lebensweise“, so nennen wir unsere computergesteuerte und vollautomatische Wirtschaft. Aber hat sie uns glücklich gemacht? Gibt sie uns echte Freude und den Lebenssinn, nach dem wir uns sehnen? In Wirklichkeit leben wir in einer Zeit zahlreicher Krisen. Wir müssen erkennen, dass uns alle unsere Anstrengungen nicht aus der Ausweglosigkeit herausbringen. Milliardenbeträge werden von Männern und Frauen für Wahrsagerei ausgegeben, durch die sie nur falsche und oft gefährliche Antworten auf ihre Fragen bekommen. Warum sind wir so leer? Jeden Tag höre ich von Eltern, dass sie nicht wissen, was mit ihren Kindern los ist. Sie wollen sich nicht mehr anstrengen, sondern alles fertig vorgesetzt bekommen. Die Eltern scheinen nicht zu merken, dass ihre Kinder innerlich leer sind. Warum sind sie so leer? Weil sie nicht wissen, woher sie kommen, wozu sie leben und wohin sie gehen. Sie gleichen einem schönen Auto, das zwar in allen Einzelheiten vollkommen ist, dem aber der Treibstoff fehlt. Und so rosten sie vor Langeweile vor sich hin. Die Menschen in westlichen Ländern sollen den höchsten Prozentsatz an Langeweile haben. Das merken wir daran, dass wir die größte Vielfalt an Vergnügungseinrichtungen haben. Viele Menschen sind so leer geworden, dass sie sich nicht einmal mehr unterhalten können. Sie brauchen andere Leute, die sie bezahlen müssen, um lachen zu können. Langeweile ist einer der zuverlässigsten Maßstäbe, um die eigene innere Leere zu messen. Dieser Maßstab ist so genau wie ein Thermometer und sagt Dir, wie hohl Dein inneres Leben wirklich ist. Warum bleiben wir so leer? Jeder von uns muss entscheiden, womit er seine innere Leere füllen will. Wir haben versucht, sie mit Wissenschaft, Bildung, einem besseren Lebensstil, Vergnügen und vielen anderen Dingen zu füllen. Warum gelingt es uns trotz aller Bemühungen nicht, diese Leere zu beseitigen? Die Bibel gibt uns eine eindeutige Antwort: Unser Schöpfer hat uns als sein Gegenüber geschaffen. Ohne die Gemeinschaft mit Ihm werden wir niemals Erfüllung und Zufriedenheit finden. Vor langer Zeit sagte uns Jesus (Lukas 4,4): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ Wir aber haben nicht darauf geachtet und uns mit Brot jeder Art vollgestopft, bis wir davon krank wurden. Die geplante Verwirrung In unserer Welt ist alles in Verwirrung. Aber es ist eine planvolle Verwirrung – nach dem Plan Satans. Die Bibel sagt uns, dass Satan der große Betrüger ist, der hinter unseren großen Selbsttäuschungen steht. Er hat uns verführt zu glauben, dass die Dinge besser werden sollen, während sie tatsächlich immer schlechter werden. Trotz des Fortschritts haben wir das grundlegende Problem der Menschheit nicht gelöst. Wir können Atome spalten und Planeten erkunden, aber wir bringen es nicht fertig, in Einigkeit und Frieden zusammenzuleben. Wir entwickeln neue, bessere Medikamente, aber wir erfinden kein Heilmittel gegen unsere innere Leere. Unsere Probleme sind dieselben, wie die, unter denen die Menschen schon immer gelitten haben. Sie scheinen nur noch größer und zahlreicher geworden zu sein. Die Wahrheit über uns Die wahre Geschichte des Menschen beinhaltet folgende Tatsachen: Seine Vergangenheit ist geprägt von der Sünde, seine Gegenwart ist erfüllt von Kummer und Sorge, und in der Zukunft erwartet ihn der unumgängliche Tod. Der Mensch ist von Natur aus mit Hass, Neid, Habsucht und Eifersucht erfüllt. Der Fluch der Sünde liegt auf ihm, die Furcht vor dem Tod quält ihn. Sein erfindungsreicher Geist hat ihn befähigt, vieles zu ändern, nur nicht sich selbst. Trotz des offensichtlich großen Fortschritts unseres Jahrhunderts ist der Mensch so geblieben, wie er immer war: sündig und von Gott getrennt (vgl. Römer 3,23). Die Sünde ist unverändert geblieben. Wir haben versucht, ihr andere Namen zu geben. Wir haben neue Beschriftungen auf dieselbe alte Giftflasche geklebt. Wir haben versucht, die Sünde als „Irrtum“, „Fehler“ oder „schlechtes Urteilsvermögen“ zu bezeichnen, aber Sünde ist Sünde. Wir versuchen, unser Gewissen zu beruhigen, wissen aber genau, dass wir Sünder sind. Und die Ergebnisse der Sünde sind immer noch Krankheit, Enttäuschung, Verzweiflung und Tod. Der Weg zurück Die Bibel zeigt uns, dass Gott ein heiliger und gerechter Gott ist. Er kann Sünde nicht dulden. Sünde trennt uns von Gott. Sie ruft den Zorn Gottes über uns hervor. Wenn wir mit Gott versöhnt werden wollen, brauchen wir mehr als eine Verbesserung unserer Moral. Wir können nicht durch ein besseres moralisches Verhalten zu Gott zurückfinden, weil der Charakter des Menschen durch die Sünde verdorben ist. Aus unserer eigenen Kraft heraus werden wir nie so leben können, wie Gott es von uns erwartet. Da stellt sich die Frage: Was muss ich denn tun? Wo soll ich anfangen? Wie komme ich zu Gott zurück? Es gibt nur einen Weg, der zu Gott zurückführt. Dieser Weg ist Jesus (vgl. Johannes 14,6). Die Antwort auf unser Suchen Jesus ist gekommen, um uns die Antwort auf die Fragen über Sünde, Leid und Tod zu geben. Denn Jesus Christus ist ewig und unveränderlich. Er ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit (vgl. Hebräer 13,8). Alle anderen Dinge mögen sich ändern, Christus ändert sich nicht. Ich erinnere mich, wie in einer meiner Veranstaltungen ein Alkoholiker zu mir kam und sagte: „Herr Graham, ich bin mir sicher, dass in dem, was Sie sagen, eine gewisse Wahrheit liegt. Ich bin bereit, Christus eine Gelegenheit zu geben. Wenn er mir auch nur ein wenig entgegenkommt, will ich Jesus mein ganzes Leben anvertrauen.“ Einige Wochen später sagte er mir, es sei ihm völlig unbegreiflich: Jedesmal, wenn er wieder trinken wollte, schien es so, als ob ihn jemand daran hinderte. Jesus hatte ihm den Sieg über die Sucht gegeben. Er kehrte zu seiner Familie zurück und führt jetzt ein Leben mit Christus. Mit anderen Worten: Er änderte seine Denkweise, er bekehrte sich. Konkrete Schritte Wenn Du in den Himmel kommen und ein sinnerfülltes Leben führen möchtest, musst Du Dich bekehren. Das habe nicht ich gesagt, das sagte Jesus. Das ist nicht die Meinung eines Menschen, es ist Gottes Meinung. Jesus sagte (Matthäus 18,3): „Wenn ihr nicht umkehrt..., könnt ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.“ Damit forderte er eine radikale Umkehr und Sinnesänderung, eine Bekehrung. Die biblische Bekehrung umfasst drei Stufen; die ersten beiden sind aktiv, die dritte ist passiv: Die erste Stufe heißt „Buße“. Du musst erkennen und zugeben, dass Du gesündigt hast und vor Gott schuldig geworden bist. Im Gebet bekennst Du Jesus Christus, dass Du ein Sünder bist, und bittest Ihn um Vergebung Deiner ganzen Schuld. Du wendest Dich ab von Deinem sündigen Leben ohne Gott (vgl. 1. Johannes 1,9), um mit Jesus ein neues Leben zu beginnen. Die zweite Stufe heißt „Glaube“. Der Glaube ist die bewusste Hinwendung zu Gott. Du setzt Dein Vertrauen auf Jesus Christus, der stellvertretend für Dich gestorben ist, und nimmst Ihn als Herrn in Dein Leben auf. In diesem Augenblick bewirkt der Heilige Geist das Wunder Deiner Wiedergeburt. Du wirst tatsächlich ein neuer Mensch (vgl. 2. Korinther 5,17). Dies ist die dritte Stufe. Durch den Geist Gottes zieht Jesus Christus in Dein Leben ein. Er macht Dich zu einem Kind Gottes und gibt Dir einen neuen Sinn in Deinem Leben. Die Bibel sagt in Johannes 1,12: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.“ Willst Du das nicht jetzt tun? Bitte Jesus Christus in einem ehrlichen Gebet um die Vergebung Deiner Sünden und mache Ihn zum Herrn Deines Lebens. Dann wirst Du merken, dass Du in Jesus genau das gefunden hast, wonach Du so lange gesucht hast. Nur bei Ihm wird Deine Sehnsucht gestillt. Komm zu Ihm! Er wartet auf Dich! Billy Graham Dieser Text wurde dem Buch von Billy Graham „Friede mit Gott“ mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Wuppertal, entnommen. Gern senden wir Ihnen eine Auswahl weiterer kostenloser Schriften zu. Mit seelsorgerlichen Fragen dürfen Sie sich gern an uns wenden. Wir empfehlen Ihnen auch unseren Online-Bibelfernkurs: Komm-zu-Jesus.de Bruderhand-Medien ist ein Arbeitszweig im Missionswerk Bruderhand e.V. Das Missionswerk hat die Bibel, das Wort Gottes, als Grundlage und arbeitet überkonfessionell. Diese Verteilschrift dient der Verbreitung des Evangeliums, der guten Nachricht von Jesus Christus. Die Weitergabe erfolgt in Eigenverantwortung der verteilenden Privatperson, Einrichtung oder Gemeinde.
8 Seiten, Best.-Nr.: 21-0
Auf neuem Kurs
Aus dem Inhalt: „Das habe ich so nicht gewusst!“ – So lautete mein erstaunter Ausspruch, als ich erfuhr, dass man durch gute Werke nicht in den Himmel kommt. Diese Vorstellung war für mich damals einfach unfassbar! ... Auf neuem Kurs „Das habe ich so nicht gewusst!“ – So lautete mein erstaunter Ausspruch, als ich erfuhr, dass man durch gute Werke nicht in den Himmel kommt. Diese Vorstellung war für mich damals einfach unfassbar! Nach der Konfirmation hatte ich tief in mir das Verlangen, etwas Gutes zu tun und anderen zu helfen. So arbeitete ich als Jugendlicher in der Kirche mit und erzählte den Kindern in Kinderbibelwochen die Geschichten aus dem Alten Testament der Bibel. Im Gegensatz zu vielen meiner Altersgenossen glaubte ich der Bibel. Ich akzeptierte nie die Theorie von einem Urknall, durch den angeblich die Erde entstanden sein soll. Nein, ich glaubte, dass Gott der Schöpfer aller Dinge und dass Jesus Gottes Sohn ist. Ich wusste, dass er am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden war. Doch eins begriff ich überhaupt nicht: Ich verstand nicht, dass er am Kreuz für mich gestorben ist und ich ihn persönlich als meinen Retter annehmen muss. Im Konfirmandenunterricht wurde mir dies so nie vermittelt. Ich war überzeugt, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt. Ich glaubte, dass ich in der Hölle landen werde, wenn ich mich nicht gut benehme, stehle oder andere Sünden begehe. Daher war es mein Bestreben, Gutes zu tun, immer wieder aufs Neue, jeden Tag. Doch das gelang mir überhaupt nicht. Ich war deswegen nicht nur traurig, sondern sogar fast wütend. Daraufhin nahm ich die Bibel zur Hand, um dort eine Antwort zu finden. Früher dachte ich immer, die Bibel sei lediglich ein hilfreiches Buch, das man aber nach einmaligem, vielleicht zweimaligem Lesen ruhig zur Seite legen könne. Heute sehe ich das anders: Die Bibel ist mehr als ein Buch mit guten Ratschlägen. Sie ist Gottes Fahrplan für unser Leben, sie zeigt uns den richtigen Kurs und sie ist gefüllt mit kostbaren Schätzen für jeden Tag. Als ich 20 Jahre alt war, erzählte mir jemand mit großer Überzeugung von dem, was Jesus in seinem Leben verändert hat. Mich hatte das dermaßen interessiert und gepackt, dass ich unbedingt mehr über Jesus wissen wollte. Mir wurde klar, dass Jesus am Kreuz für die Sünden eines jeden Menschen und somit auch für meine Sünden gestorben ist. Im Gespräch fielen einige Sätze, die für mich neu waren, wie z.B.: „Du musst dich hier auf der Erde einmal für ein Leben mit oder ohne Gott entscheiden. Wenn du dich gegen Gott entscheidest, dann bist du ein Kandidat für die Hölle!“ – Das saß! Und ich habe mich so geärgert! Je länger ich allerdings darüber nachdachte, desto mehr merkte ich, dass ich mich nicht allein aus dem Strudel meiner Unzulänglichkeiten und Sünden herauswinden konnte. Ich war ja so gefangen in meinem Denken, alles im Leben gut hinzukriegen und mir durch gute Werke den Himmel zu erkaufen. Ich wurde eingeladen, an den Gottesdiensten einer lebendigen, christlichen Gemeinde teilzunehmen. In dieser Zeit sprach Gott durch verschiedene Predigten zu meinem Herzen. Ich hörte von der Liebe Gottes und was Jesus aus Liebe für mich getan hat. Auf dem Rückweg von einigen Gottesdiensten weinte ich in meinem Auto darüber, dass ich es wieder nicht geschafft hatte, eine persönliche Entscheidung für Jesus zu treffen. Die Tränen liefen mir nur so über die Wangen, dass ich kaum die Fahrbahn sehen konnte. Nachts konnte ich nicht mehr richtig schlafen und mich quälte der Gedanke: „Du bist ein Kandidat für die Hölle!“ An einem Sonntagmorgen erwachte ich und es drängte mich, zum Gottesdienst zu gehen, obwohl ich es gar nicht vorhatte. Ich hörte dort die Worte Jesu aus Johannes 8, Vers 46: „Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?“ Wie oft hatte ich diese Wahrheit bereits gehört? Ich hatte auch selber schon viel in der Bibel gelesen und doch hatte ich das Angebot Gottes noch nicht angenommen. In diesem Gottesdienst wusste ich genau, dass ich mich bekehren sollte. Ich stand auf und rief im Gebet Jesus an. Ich bat ihn, mir meine Sünden zu vergeben und mich als sein Kind anzunehmen. Ich gab mein ganzes, altes Leben an Jesus ab und kann heute sagen, dass dieses Erlebnis die wichtigste Entscheidung in meinem Leben war. Seit diesem Tag habe ich die Gewissheit, dass ich ewiges Leben habe und einmal im Himmel bei Jesus sein werde. Ich habe einen neuen Sinn im Leben gefunden. Jetzt ist es mein Wunsch, anderen weiterzusagen, was ich selbst erlebt habe. Jesus krempelte mein Leben grundlegend um! Es hat einen völlig neuen Kurs bekommen. Vielleicht bist du auch auf der Suche. Du quälst dich mit deiner Schuld und deinem Versagen herum und sehnst dich nach Geborgenheit und Frieden mit Gott. Jesus möchte dir deine Schuld vergeben. Er kennt dein ganzes Leben, deine Gedanken, alle deine Sorgen und Nöte. Jesus bietet dir an, in dein Leben zu kommen und es völlig neu zu machen. Er streckt dir freundlich seine Hand entgegen. Ergreife sie doch! Dino Zander
6 Seiten, Best.-Nr.: 33-0
Balkarisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Мен Жаннетге къалай тюшерге боллукъма? Кёп адам – ёлюмню юсюнден ойлагъанла окъуна, ёлгенден сора ол дуниялары къайда ётеригини юсюнден сагъыш этмейдиле. Бу дуниядан ёлюп кетгенден сора, ала ёмюрлюк жашаугъа ётериклерини юсюнден ойламайдыла – ол жашау а, не Раббийни биргесине – жаннетде, не Рабийсиз жаханимде боллукъду. Бир белгили киноартист жети жылы толгъанда «Инопланетянин» деген фантастика кинода баш ролюн ойнагъанды. Эмда андан сора бек белгили адам болгъанды. Кёп болмай, жыйырма сегиз жылы толгъанда, ол былай айтханды: «Мен киштигимден алгъа ёлсем, анга,мени кюйдюргенден сора мени кюлюмю ашаргъа беригиз; алай бла мени жашауум киштикде окъуна андан ары барсын». Кесини ёмюрлюк жашаууну юсюнден аллай бир ойлаусузлукъ къалай осалды! Исса жерге келип адамланы арасында жашагъан заманда Анга бек кёп адам келе эди. Аланы асламысы бу дунияны жашаууна керекли затланы излей эдиле: Келепен ауруулары болгъан он адам Исса аланы сау этерлерин излей эдиле (Лука 17:13); Сокъур адамла кёзлери кёрюрлерин излей эдиле (Маттай 9:27); Халкъны ичинден биреу Иссагъа: «Устаз, мени къарындашыма айт, ол бизге къалгъан мюлкден юлешип, мени юлюшюмю берсин» – деди. (Лука 12:13-14); Фарисейле Иссагъа келип: «Кесарьгъа жасакъ берирге тийишлимиди огъесе тюйюлмюдю» – деп хыйлачы соруула бере эдиле (Мaттай 22:17). Эмда бек аз адам жаннетге къалай тюшерге боллукъну юсюнден сорургъа Иссагъа келе эдиле. Бир жаш адам Иссаны соруу берир ючюн излей эди. Ол: «Ахшы устаз! Ёмюрлюк жашаудан юлюшлю болур ючюн, мен не этейим?» – деп сорду. (Лука 18:18) Исса анга: «Битеу болгъан затынгы сат», – деди. Жюрегинде биринчи жерни алгъан затны юсюнден айтхан эди. Эмда андан сора: «Кел да Мени ызымдан жюрю», – деди. Ол жаш адам бек бай болгъаны себепли, Иссаны айтханына къулакъ салмады эмда кеси Жаннетни къабыл этмеди. Жаннетни излемегенле да бар эдиле, алай а Иссагъа тюбеп жаннетни юсюнден эшитгенден сора, олсагъат окъуна жаннетге тюшер хар амалны хайырланнгъан кёп адам да бар эди. Сёз ючюн, Закай деген бир адам Иссаны жаланда кёрюрге излей эди. Алай а, жаланда кёрюп къалмай, Закай жаннетге жолну тапхан эди. Закайны юйюнде къонакъда болгъан кезиуде, Исса анга: «Энди бу юйге къутхарылыу келди», – деди. (Лука 19:9). Жаннет деген неди? Эмда биз аны бу дунияда къалай табаргъа боллукъбуз? Жаннет – ол бош зат тюйюлдю. Ол кертиси бла да болгъан, Раббий бизге хазырлагъан жерди. Жаннетге тюшер ючюн кёп тюрлю хазырланыула керек- мейдиле. Жаннетге тюшер ючюн кёп тюрлю къыйын борчланы толтуруу керекмейди. Багъалы окъуучула, сиз эм биринчи билирге керекли зат: бюгюн окъуна сизни Раббий Аллахдан ёмюрлюк жашауну саугъагъа алыргъа амалыгъыз барды. Ол амалны юсюнден Раббий не айтады? Биз, жаннетни излеуде Раббий бизге аны саугъагъа берирге айтханын эсге алмасакъ – жаннетге тюшерге башха амалла излегенибиз бошду. Бир жырчы бир масхарачыны юсюнден былай жырлай эди: «Ол жаннетге тийишлиди, нек дегенде – кёп адамланы къууандыра эди». Бир бай тиширыу а, жарлылагъа болушлукъ этген фонд къурагъан эди эмда жыйырма жарлы тышырыу хакъ тёлемей жашарча, юйню ишленнгенине тёлеген эди. Ол юйде жашаргъа излегенле, хар кюн сайын, бир сагъатны ичинде алагъа бу ахшылыкъны этген тышырыуну жаны къутхарылыр ючюн тилек этип турургъа керек эдиле. Биз кертиси бла жаннетге къалай тюшерге болаллыкъбыз? Аны бизге ангылатыр ючюн Исса оюм берген таурухну айтды (Лука 14:16). Бу оюм берген таурух Иссаны сыфатын ачыкълайды. Бир адам уллу ушхууур этерге оноу этди (мында ушхуур – жаннетни кергюзтеди) эм кёп адамлагъа чакъырыу къагъыт жиберди. Алай а чакъырылгъан адамланы жууаплары бек сейирсиндиредиле. Ала бары да чакъырыугъа «угъай» дедиле эмда «бары да бир тилли болгъанча кечгинлик тилеп башлагъандыла. Биринчиси: мен жер сатып алгъанма… Экинчиси: мен беш къош ёгюз сатып алгъанма… Ючюнчюсю: мен къатын алгъанма, ол себепден келаллыкъ тюйюлме». Исса оюм берген таурухун ушхууур этген адамны сёзлери бла бошады: «Ол себепден сизге айтама – ол алгъа чакъырылгъанладан бири да мени ушхуууруму татарыкъ тюйюлдю». (Лука 14:24). Жаннетни табаргъа болгъаныча, тас этерге да бола кёреме? Биз чакъырылыуугъа хау неда угъаймы дейбиз – ол бек магъаналыды. Андан магъаналы зат болалырмы? Бек кёп адам ахырзаманда жаннетге тийишли болмай къаллыкъдыла. Ол иш а адамла жаннетге жолну билмегенлеринден тюйюл, алай а ол жолну къабыл этмегенлери ючюн боллукъду. Биз ол оюм берген таурухда айтылгъан юч адамдан юлгю алыргъа керек тюйюлбюз – аладан бири да уллу ушхууургъа келмеди! Алай болгъанлыкъгъа уллу ушхууур болмай къалмады. Чакъырылгъанла угъай дегенден сора, юйню иеси кесини къулларына: «Хар бир адамны да чакъырыгъыз», – деп буйрукъ берди. Ол энди алтын накъышлары бла жасалгъан чакъырыу къагъытла жибермейди. Энди жаланда: «Келигиз», – деген сёз тамамды. Ол чакъырыугъа келген адам уллу ушхууурда кесине жер табады. Сора уа не? Адамла ушхууургъа барадыла; кёп адам окъуна барады. Юйню иеси тёгерекге къарап, дагъыда бош жерле болгъанын кёрюп эмда кесини къулларына: «Барыгъыз да, адамланы келирге атландырыгъыз», – деди. Бу оюм берген таурух бюгюннгю болумну бек ачыкъ кёргюзтеди. Жаннетге эшик хар адамгъа да ачыкъды. Раббий санга буйрукъ этеди: «Акъылман бол! Бюгюн кел, жаннетде санга хазырланнган жерни ал. Ёмюрлюк жашаудан юлюшлю бол!» Жаннет биз аны ачыкъларгъа болалмазча ариуду. Коринфлилеге жазылгъан биринчи къагъытда (2:9) жаннетни юсюнден былай жазылады: «Аллах, Аны сюйгенлеге не хазырлагъанын кёз да кёрмегенди, къулакъ да эшитмегенди эм ол адамны жюрегине да келмегенди». Бу дунияда жаннет бла тенглешдирир бир зат да жокъду. Анда алай аламатды! Жаннет алай багъалыды, биз ары тюшерге бир амалыбызны да тас этерге керек тюйюлбюз. Раббий Исса бизге жаннетге жол ачханды. Иссаны юсю бла жаннетге кирирге амал барды. Энди бары да бизни къолубуздады. Чакъырыу къагъыт келген заманда «Угъай» дегенле ол юч оюмсуз чакъырылгъаннга ушарыкъдыла. Къутхарылыу Исса Масихни юсю бла бериледи «Абустолланы ишлери» деген китапда (2:21) биз бек магъаналы сёзлени окъуйбуз: «Раббийни атын айтып тилек этген хар адам къутхарыллыкъды». Бу сёзле – Жангы Кесаматны баш магъанасын тутхан сёзледиле. Абустол Паул Филиппы деген шахарда тутмакъда болгъан заманда сакълауул бла ушагъын бу сёзле бла бошагъан эди: «Раббий Масих Иссагъа ийнан, кесинг да къутхарылырса эм битеу юйюрюнг да къутхарылыр» (Аб. Ишл. 16:31). Бу сёзле адамны жашауун тюрлендирирге болаллыкъ сёзледиле. Ол ингирде окъуна сакълауул тобагъа къайтды да жаннетге тийишли болду. Исса неден къутхаргъанын билирге керекди: ёмюрлюк ёлюмге элтген жолдан – жаханимден. Инжилде жазылгъаннга кёре адамла жаннетде кибик жаханимде да ёмюрлерин ётдюрлюкдюле. Бир жер – аламатды, экинчи жер а - ахырлыкъды. Ючюнчюсю – жокъду. Ёлгенден сора хар неда бошалады деп бир адам да айталлыкъ тюйюлдю. Оноу Иссаны къолундады. Биз Иссаны къабыл этсек ёмюрлюк жашауубуз жаннетде боллугъун билебиз. Бир жол мен лекцияларым бла Польшада болгъан эдим. Анда биз Освенцим концлагерге баргъан эдик. Немисли фашистлени заманында анда бек къоркъунчлу эм кюйсюз затла бола эдиле. 1942-1944 жыллада Освенцимде газ бла буулуп эм кюйдюрюлюп бир миллион бла беш жюз минг адамгъа жууукъ ёлтюрюлген эдиле. Аланы асламысы чюйютлюле эдиле. Литературада «Освенцимни жаханими» деген сёз къуралгъанды. Ол сёзню юсюнден, мен газ жиберилген камерада, бир кереге алты жюзге жууукъ адам ёлген жерде ойлай эдим. Ол сёз бла айталмазча ахырлыкъ эди. Ол жер кертиси бла жаханимми болур эди? Биз – экскурсиягъа баргъан къауум адам - ол жерлени къоркъуусуз башдан аякъгъа дери къараргъа онгубуз бар эди, нек десегиз ол жерде энди бир адамны да ёлтюрмей эдиле. Ол адамсызлыкъ ишлени ахыры 1945 жылда келген эди. Освенцимде болгъан жаханим бир талай заманны ичинде болгъан эди, Инжилде жазылгъан жаханим а - ёмюрлегеди. Освенцим музейде мени кёз къарамым къабыргъаланы биринде орналгъан жоргъа тюшдю. Ол тутмакъгъа тутулгъанланы бири кесини ышанууун чюй бла къабыргъада тырнагъан эди. Ол жазыкъ адам кёп башха адамла бла бирге газ жиберилген камерада ёлгенди, алай а ол кесини къутхарыучусун – Масих Иссаны биле эди. Ол адам – ол кюйсюз, ахырлыкъ жерде ёлгенликге – жаннет эшик анга ачыкъ эди. Жаханимден а (Исса бизге Жангы Кесаматны бетлеринде кёп кере айтады; сёз ючюн Маттай 7:13; 5:29–30; 18:8) адамгъа не къутхарылыу, не азатланыу жокъду. Освенцим бла тенглешдиргенде жаханим «тохтаусуз» ишлейди – ёмюрлегеди. Аны себепли, жаханимге къысха экскурсия этерге амал жокъду. Жаннет да ёмюргеди. Ол – Раббий Аллах бизни элтирге сюйген жерди. Аны себепли, сизни Раббийге чакъырыргъа, мени эркин этигиз. Раббий Иссаны къабыл этигиз да, кесигизге жаннетде жер хазырлагъыз! Бир жол, лекциямдан сора бир тиширыу менден былай сорду: «Адамгъа жаннетде кесине жер хазырларгъа амал бармыды? Солуу жерлеге барыргъа болушлукъ этген бюрогъа ушайды сизни айтханыгъыз!» Мен ол тиширыуну айтханы бла келишдим: «Адам алгъадан кесине билетни алыргъа онг этмесе – муратына жетал-лыкъ тюйюлдю. Сиз Гаваялы айрыкамгъа барыргъа сюе эсегиз, сизге билет алыргъа керекди». Ол менден дагъыда былай сорду: «Билет алыр ючюн багъасын тёлерге керек болур да?!» – «Хау, жаннетге элтген билет-ни да багъасын тёлерге керекди! Алай а, жаннетге элтген билетни багъасы алай багъады, бир адам да аны багъасын тёлеялмайды. Гюнях – бизни жаннетге жолубузда чырмауду. Раббий Аллах а кесини кёклеринде гюняхха тёзмейди. Бу дунияда жашаудан сора Жаннетде ёмюрюн бардырама деген адам алгъа кесини гюняхларындан азат болургъа керекди. Ол азатланыуну кеси гюняхсыз болгъан эталлыкъ эди – эмда ол Адам Исса Масих болду. Жаланда Ол тёлеялгъанды бизни гюняхларыбызны! Эмда тёлегенди – Кесини къаны бла, Кесини къачда ёлгени бла». Мен Жаннетге тюшер ючюн не этерге керекме? Раббий Аллах барыбызны да Аны къутхарылыуун къабыл этерге буюрады. Инжилде кёп аятла Раббийни чакъырыуун къабыл этерге бизни кёллендиредиле: «Тар къбакъдан кирирге кюрешигиз» (Лука 13:24). «Тобагъа къайтышыгъыз, Кёклени Патчахлыгъы жууукълашханды» (Маттай 4:17). «Тар къабакъдан киригиз ; нек десегиз кенг къабакъ бла эркин жол жоюлуугъа элтгенледиле, кёпле да ол къабакъ бла киредиле. Тар къабакъ бла такъыр жол – жашаугъа элтгенледиле, ол жолну уа азла табадыла» (Маттай 7:1314). «Ёмюрлюк жашауну тут, сен анга чакъырылгъанса» (1 Тимотейге жазылгъан къагъыт 6:12). «Раббий Масих Иссагъа ийнан эм къутхарылырса» (Абустолланы ишлери 16:31). Бу башында жазылгъан чакъырыула бары да хакъ кертидиле эм бизни ёмюрлюк жашауубузгъа оноу этерге чакъырадыла. Бу сёзледе аланы керти магъаналарын эм ол ишни артха салыуугъа жарамагъанын кёресиз. Бу чакъырыугъа сизни тюз жууабыгъыз быллай тилекде кёрюнюрге боллукъду: «Раббий Исса, мен бюгюн окъугъаныма кёре Сени жаннетинге мен жаланда Сени юсюнг бла кирирге болаллыкъма. Мен Сени биргенге жаннетде болургъа сюеме. Ол себепден мени жаханимни тузагъындан къутхар. Мен гюняхлы болгъаным себепли мени барлыкъ жерим жаханимди. Сен а мени гюняхларым ючюн къачда ёлюп, аланы тёлегенсе. Сен мени гюняхлы табийгъатымы туугъан кюнюмден бюгюннге дери кёресе. Сен мени хар болгъан гюняхымы да, унутулгъан гюняхымы да билесе. Мени жюрегими талпыгъаны санга ачыкъды. Болгъан халим бла мен Сени жаннетинге кираллыкъ тюйюлме. Мен Сенден тилейме, мени бар этген гюняхларымы кеч, мен бек сокъуранама. Мени жюрегиме кел да, Сени бла жаннетде болургъа чырмагъан затланы тазала деп тилейме. Сен манга жангы жашау бер. Сени Сёзюнгю – Инжилни ангыларгъа болуш. Сен манга сени Сёзюнгю юсю бла айтыргъа сюйгенинги ангылат эмда бойсуннган жюрек бер, Сени оноуунгу толтурурча. Мени Оноучум бол. Мен Сени ызынгдан барыргъа сюеме. Сен мени жашауумда барыр жолуму кёргюзт. Сен мени эшитгенинг ючюн эмда Сени баланг болургъа эркинлигим болгъаны ючюн Санга махтау салама. Ол дунияда мен Сени бла бирге жаннетде боллугъума ийнанама. Амин». Профессордоктор технических наукВернер Гитт
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-40
Besser als Gold
„Lebendig tot! – So denke ich heute über viele Jahre meines Lebens. Meine größte Entdeckung machte ich mit 29 ½ Jahren. Mein ganzes Leben wurde dadurch grundlegend verändert ..." Michael Putzi beschreibt, wie sein Leben durch die Begegnung mit Jesus Christus total verändert wurde und erklärt den Lesern, wie auch sie ein Leben mit Jesus beginnen können. Lebendig tot Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens So denke ich heute über viele Jahre meines Lebens. Meine größte Entdeckung machte ich mit 29 ½ Jahren. Mein ganzes Leben wurde dadurch grundlegend verändert. Meine Jugendzeit war wunderbar und hauptsächlich vom Sport geprägt. Ans Limit zu gehen ist ein Kennzeichen meines Lebens! Mit elf Jahren begann ich mit dem Eishockeysport. Bereits im Juniorenalter holten wir den Regionalmeistertitel und gewannen internationale Turniere. Den Pokal in der Hand zu halten, war ein großartiges Gefühl. Mein Traum war es, Profi zu werden. Dafür lebte ich und mein 100%iger Einsatz führte mich über das erweiterte Team der Schweizer Juniorennationalmannschaft bis in die zweithöchste Liga. Mit 17 Jahren erwachten neue Interessen in mir. Partys und Frauenflirts gehörten auf einmal zu meinen Wochenenderlebnissen dazu. Regelmäßig trank ich größere Mengen Alkohol und nach kurzer Zeit konsumierte ich sogar leichte Drogen. Es kam zu Konflikten mit meinen Eltern und zu Verwarnungen vom Eishockeyverein. Die Probleme häuften sich, Mahnungen schlug ich in den Wind. Dann kam es zu einem folgenschweren Ereignis. Ein selbstverschuldeter Autounfall in angetrunkenem Zustand hätte mir beinahe das Leben gekostet. Doch wie durch ein Wunder blieb ich praktisch unverletzt. Der Eishockeyverein zog sofortige Konsequenzen: Rauswurf aus dem Team. Der Traum von einer Profikarriere war dahin. Jetzt ging es definitiv abwärts. Ohne konkretes Ziel im Leben, berauschte ich mich immer wieder mit Alkohol und Drogen. Jahre der Selbstzerstörung folgten. Mit 29 Jahren war ich am Ende. Ich sah keinen Ausweg mehr. Eine innere Stimme sagte mir: „Du bist ein Versager, Eishockeykarriere zerbrochen, Beziehungen kaputt, das hat keinen Sinn mehr – bring dich doch um.“ Wo war der Ruhm geblieben, wo die vielen Freunde? Eine riesige innere Leere war in mir. Selbstmordgedanken kamen auf. „Wenn das mein Leben sein soll, dann will ich es nicht mehr.“ Dann kam Pfingsten 2004. Nach einem Totalabsturz mit 2,4 Promille und Sachbeschädigung wurde ich in den frühen Morgenstunden von der Polizei verhaftet. Der tiefste Punkt war gekommen. Aber er wurde zum Anfang der größten Wende meines Lebens. Der deutsche Liederdichter Gerhard Tersteegen sagte einmal: „Nur an einer stillen Stelle legt Gott seinen Anker an.“ Und Jesus Christus sagt in Johannes 10,10: „Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen, Leben in ganzer Fülle.“ Die Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens erwachte in mir. „Mit wem kann ich reden, der mir die Wahrheit sagt?“ Auf diese innere Frage kam mir plötzlich mein früherer Religionslehrer in den Sinn. Ich suchte ihn auf und es kam zu einem interessanten Gespräch. Folgende Worte von ihm weckten in mir entscheidend das Verlangen, im Neuen Testament zu lesen: „Nimm dir einen Monat Zeit und beginn die Evangelien zu lesen – das, was Jesus gesagt und getan hat und bitte Jesus bewusst, dass Er sich dir offenbart. Wenn ein Monat lang nichts geschieht, dann kannst du die Bibel wieder weglegen.“ Dieser Satz bewegte mich sehr und war entscheidend für meine Suche nach Jesus Christus. „Was ist schon ein Monat in meinem Leben?“, dachte ich. „Wenn es Jesus wirklich gibt, dann will ich Ihn finden!“ Obwohl ich die große Verheißung der Bibel aus Jeremia 29,13-14 noch nicht kannte, „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR“, begann ich noch am gleichen Abend im Matthäusevangelium zu lesen. Anfangs verstand ich nicht viel und doch las ich weiter mit der Bitte: „Herr Jesus, wenn es dich wirklich gibt, bitte zeig dich mir!“ Durch das Lesen der Bibel wurde mir zum allerersten Mal bewusst, wer Jesus Christus wirklich ist. Er tat Dinge, die kein anderer tun konnte. Dieser Jesus ist einfach wunderbar. Er veränderte nicht nur Situationen, sondern das ganze Leben von Menschen, die sich Ihm öffneten. Es wurde mir auch klar, dass ich so, wie ich bin, nicht vor Gott bestehen kann. Beim zweiten Treffen erzählte ich meinem früheren Religionslehrer, was in der Zwischenzeit alles geschehen ist. Am Ende dieses Abends fragte er mich, ob er für mich beten dürfe. „Natürlich“, antwortete ich. Seine einfachen Worte, die er im Gebet zu Jesus Christus sagte, berührten mich sehr. Dann gab er mir eine kleine Broschüre mit dem Titel „Gott persönlich kennenlernen“. Daheim angekommen, begann ich zu lesen. Darin wurde erklärt, dass alle Menschen durch die Sünde von Gott getrennt sind. Jesus ist als Retter in diese Welt gekommen und am Kreuz für alle Sünden gestorben. Nach drei Tagen ist er wieder auferstanden und bietet jedem Vergebung und ein neues Leben an. Dann traf mich ein Satz aus einem vorformulierten Gebet: „Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und dadurch von dir getrennt bin.“ In diesem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich von Gott getrennt bin und ewig verloren gehe. Ich las weiter: „Bitte vergib mir meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Amen!“ Ich wusste augenblicklich, das ist genau das, was ich brauche. Mein Leben soll Jesus Christus gehören. Er soll mich in Zukunft führen, denn Er ist der Einzige, der weiß, was wirklich gut für mich ist. So betete ich dieses Gebet von ganzem Herzen zu Jesus. Was dann geschah, war einfach wunderbar. Jesus kam an diesem Abend in mein Leben. Mir wurde die Gewissheit geschenkt, dass meine Sünden vergeben sind und Jesus mein Retter ist. Ich wusste, dass ich von der Alkoholsucht befreit bin. Es war so, als ob eine Kette zerrissen wäre. Eine wunderbare Liebe strömte in mein Herz! Liebe Leserin, lieber Leser, durch diese Umkehr begann für mich ein neues Leben. Bekehrung bedeutet, ich bringe meine Schuld zu Jesus und Er nimmt sie mir ab (1. Johannes 1,9). Dann nehme ich Jesus Christus in mein Herz auf und übergebe ihm die Führung meines Lebens. So wird ein Mensch in geistlicher Hinsicht von neuem geboren. Die Bibel sagt in Johannes 1,12: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Entscheide Dich doch gerade jetzt für das neue Leben mit Jesus. Er sagt in Markus 8,36: „Denn was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert?“ Jesus möchte auch dein Leben neu machen. Mit folgendem Gebet kannst du dich ihm anvertrauen und die größte Wende in deinem Leben erfahren: „Herr Jesus Christus, ich habe erkannt, dass ich ein Sünder bin. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Danke, dass Du für mich gestorben und mein Erlöser geworden bist. Herr Jesus Christus, ich nehme dich jetzt im Glauben auf. Komm Du in mein Leben hinein. Übernimm Du die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie Du mich haben willst. Danke, dass Du mich angenommen hast. Amen!“ Lass es uns wissen, wenn Du diesen Schritt getan hast. Denn das ist „Besser als Gold“. Michael Putzi
8 Seiten, Best.-Nr.: 35-0
Beten hat Folgen
Hinweis: Diese Schrift ist ausschließlich an Christen gerichtet und nicht für evangelistische Zwecke geeignet. Beten hat FolgenWenn wir beten, geschieht meist etwas Überraschendes. Gebetszeit ist niemals verschwendete Zeit. Charles Spurgeon lehrte: »Manchmal denken wir, wir hätten zu viel zu tun, um zu beten. Das ist ein großer Irrtum, denn Beten spart Zeit.« Und A. J. Gordon bemerkte: »Wenn Sie gebetet haben, können Sie mehr tun als beten, aber ehe Sie gebetet haben, können Sie nicht mehr tun als beten.«John Bunyan sagte einmal: »Die besten Gebete enthalten oft mehr Seufzer als Worte.« Ich erfuhr das am eigenen Leib, als einmal alles über mir zusammenbrach. Ich war an einem Punkt, an dem ich kaum mehr mit meinen Nöten zu Gott gehen konnte, weil es so viele waren. Das einzige Gebet, das ich noch zu Stande brachte, lautete: »Hilf!« Ich weiß noch, dass ich es dreißigmal leidenschaftlich wiederholte, bis ich einen Durchbruch erlebte. In den Psalmen heißt es: »Herr, höre meine Bitte« (17,1). Dieses »Hilf!« war das klügste Gebet, das ich je sprach. Wenn Sie einen Schritt auf Gott zugehen, wird Gott Ihnen weiter entgegenkommen, als Sie sich vorstellen können. Er kam und half mir.Beten beweist, dass Sie Gott vertrauen. Oswald Chambers sagte über das Beten: »Wir betrachten das Gebet als ein Mittel, etwas für uns zu erreichen; die biblische Vorstellung vom Beten ist jedoch, dass wir dadurch Gott kennen lernen.«Beherzigen Sie deshalb Dwight L. Moodys Rat: »Legen Sie Gott Ihre Bitte vor und sagen Sie dann: ‚Dein Wille, nicht meiner, geschehe.‘ Das Beste, was ich in Gottes Schule gelernt habe, ist, den Herrn für mich entscheiden zu lassen.« Beten Sie aus tiefstem Herzen, bevor Sie sich der Verzweiflung ausliefern.Gebete können nicht erhört werden, ehe sie nicht gesprochen wurden. Ehe Sie nicht inbrünstig beten, wird nichts Entscheidendes geschehen; Beten hat Folgen! F. B. Myer sagte: »Die große Tragödie eines Lebens ist nicht ein unerhört gebliebenes Gebet, sondern ein nicht gebetetes Gebet.«Byron Edwards war überzeugt: »Ein wahres Gebet erhält immer, worum es bittet – oder etwas Besseres.« Leider wird nichts mehr zerredet und weniger praktiziert als das Gebet. Blicken Sie beim Beten auf Gott, nicht auf Ihre Probleme. Von Martin Luther ist der Satz überliefert: »Je weniger ich bete, desto schwerer wird alles; je mehr ich bete, desto besser gelingen mir die Dinge.«Wer viel kniet, hat einen guten Stand bei Gott. Margaret Gibb sagte: »Wir müssen aufhören, Gott zu bitten, dass er sich um die Dinge kümmert, die uns das Herz brechen und anfangen um die Dinge zu beten, die ihm das Herz brechen.« Es ist geradezu unmöglich zu beten und gleichzeitig pessimistisch zu sein. E. M. Bounds konstatierte: »Das Gebet ist unsere mächtigste Waffe; es macht alles, was wir tun, wirksam.«Mark Littleton rät: »Verwandeln Sie Ihre Zweifel in Fragen; verwandeln Sie Ihre Fragen in Gebete; wenden Sie Ihre Gebete zu Gott.« Wenn Sie um den Sieg beten, wird Gott Ihnen eine Strategie an die Hand geben. Phillip Brooks sagte: »Das Gebet überwindet nicht Gottes Zögern, es appelliert an seine grundsätzlich vorhandene Bereitschaft einzugreifen.«Von O. Hallesby stammt der Satz: »Bemühen Sie sich, mehr und mehr zu erkennen, dass Beten das Wichtigste ist, was Sie tun können. Sie können Ihre Zeit nicht besser nutzen, als wenn Sie beten, wann immer Sie die Gelegenheit dazu haben, entweder allein oder gemeinsam mit anderen; bei der Arbeit, beim Ausruhen oder während Sie eine Straße entlanggehen. Überall!«John L. Mason
6 Seiten, Best.-Nr.: 717-0
Bio-inspirierte Konstruktionen
Von einer bio-inspirierten Konstruktion (engl. bio-inspired design) spricht man, wenn bessere Technologien für ingenieurmäßige Konzeptionen entwickelt werden konnten, nachdem man biologische Systeme in der Natur studiert hat und sich davon inspirieren ließ. In der Natur finden wir so brillante Konstruktionen, dass sie in der heutigen Zeit eine wichtige Ideenquelle für technische Erfindungen darstellen. Die Beweise für intelligentes Design sind überwältigend. Dies sollte nicht überraschen, denn die Bibel lehrt, dass Gottes Eigenschaften in der Schöpfung klar zu erkennen sind. Professor Burgess ist Professor für technisches Design in Großbritannien (Universität Bristol) und den USA (Liberty Universität) und hat mehrere Bücher über Design in der Natur geschrieben. Er hat einige nationale Auszeichnungen für Design gewonnen, darunter zwei für bio-inspiriertes Design: die „Wessex Scientific Medal“ und den „James Clayton Prize“. Bio-inspirierte Konstruktionen Prof. Stuart Burgess Von einer bio-inspirierten Konstruktion (engl. bio-inspired design) spricht man, wenn bessere Technologien für ingenieurmäßige Konzeptionen entwickelt werden konnten, nachdem man biologische Systeme in der Natur studiert hat und sich davon inspirieren ließ. In der Natur finden wir so brillante Konstruktionen, dass sie in der heutigen Zeit eine wichtige Ideenquelle für technische Erfindungen darstellen. Ein frühes Beispiel für die Nachahmung der Natur findet man bei den Gebrüdern Wright, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts das erste Flugzeug, die Kitty Hawk, bauten. Die Ingenieure hatten sich schwer damit getan zu verstehen, wie man einen kontrollierten Flug verwirklichen kann. Als die Gebrüder Wright jedoch den Vogelflug studierten, sahen sie, wie die Vögel ihre Schwanzfedern benutzen, um dem destabilisierenden Reaktionsmoment entgegenzuwirken, das immer dann auftritt, wenn ein Flugzeug eine Kurve dreht. Diese Beobachtung veranlasste sie dazu, Steuerelemente wie Quer-, Höhen- und Seitenruder einzubauen, die einen kontrollierten Flug ermöglichten. Ich hatte das Privileg, in den letzten 20 Jahren mehrere Fallstudien über bio-inspiriertes Design durchzuführen. Auf Grundlage dieser Studien habe ich etwa 50 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die Empfehlungen für bio-inspirierte Konstruktionen enthalten. In diesem Faltblatt werde ich drei meiner bemerkenswertesten Projekte beschreiben und zusammenfassen, welche Lehren ich daraus zog. Von der Libelle inspirierte Drohnen Ingenieure versuchen, sehr kleine Drohnen von der Größe einer Libelle zu entwickeln, die Erkundungsflüge an gefährlichen Orten wie Kernkraftwerken und beschädigten Gebäuden ermöglichen. An meiner Universität habe ich eine Drohne entwickelt, die auf dem Design der gewöhnlichen europäischen Segellibelle basiert. Mein Team hat Libellen im Labor gefilmt, um im Detail zu studieren, wie sie mit den Flügeln schlagen. Wir waren erstaunt, wie die Libellen mit großer Präzision und Steuerung vorwärts, rückwärts und seitwärts fliegen können. Wir stellten fest, dass die von uns eingefangenen Libellen 40 Flügelschläge in der Sekunde machten. Wenn sie mit den Flügeln schlagen, verdrehen sie diese zudem sehr schnell, wobei ein starker Wirbel erzeugt wird, der ihnen eine große Auftriebskraft verleiht. Wir haben die Libellen auch seziert, um zu sehen, was sich im Inneren befindet, und waren erstaunt, an der Wurzel eines jeden Flügels einen Präzisions-Scharniermechanismus vorzufinden, der so genau arbeitet, als sähen wir in eine Schweizer Uhr. Einen interessanten Mechanismus fanden wir bei den Flügelscharnieren. Dieser besteht aus einem komplizierten Viergelenkgetriebe – also einer technischen Lösung, die in vergleichbarer Form bei Pkw-Radaufhängungen zum Einsatz kommt. Ingenieure wissen, dass solche Systeme eine nicht weiter reduzierbare Komplexität aufweisen. Das bedeutet, dass alle Teile dieses Mechanismus gleichzeitig vorhanden sein müssen, um ihre vorgegebene Funktion zu erfüllen. Solche Mechanismen können sich nicht Schritt für Schritt entwickeln; sie müssen von Anfang an wirksam sein und darum von einem Designer als komplettes System geplant und entworfen worden sein. Wir haben drei Jahre damit verbracht, Mechanismen zu entwickeln, die auch nur annähernd Flügelschläge nachbilden können, wie die Libelle sie zu erzeugen vermag. Wir kamen zu einer sehr ernüchternden Erkenntnis, denn mit unserem Gerät brachten wir es auf zehn Flügelschläge pro Sekunde, was nur einem Viertel der Geschwindigkeit der echten Libelle entsprach. Bei unseren Beobachtungen fanden wir einige erstaunliche Fähigkeiten von Insekten heraus. Einige Mücken können ihre Flügel über 1000-mal pro Sekunde schlagen! Wir haben auch herausgefunden, dass Fliegen kopfüber an einer Decke landen können. Diese erstaunliche Meisterleistung wird vollbracht, indem die Fliege kurz vor der Landung an der Decke ihren Körper um präzise 180 Grad dreht! Wir gelangten zu dem Schluss, Insekten müssen einen Designer haben, der weitaus sachkundiger und mächtiger ist als jeder menschliche Designer. Von der natürlichen Hand inspiriertes Exoskelett Es gibt einen Bedarf an leichteren Exoskeletten für medizinische Anwendungen, die für Patienten leicht handhabbar sein müssen. Solche Exoskelette sind roboterartige Stützstrukturen, die an Gliedmaßen befestigt werden, um diese zu stärken. Wenn jemand einen Schlaganfall erlitten hat und dadurch seine Hände geschwächt wurden, kann ein Exoskelett die fehlende Kraft ergänzen. Mein Forschungsteam analysierte die Konstruktion der menschlichen Hand, um dann ein bio-inspiriertes Exoskelett der Hand zu entwickeln. Wir haben uns die Funktionsweise der Finger genau angesehen, um zu verstehen, wie die Finger gestaltet sind. Einer der Gründe, warum der menschliche Finger so schlank und beweglich ist, liegt darin begründet, dass es in den Fingern keine Muskeln gibt. Stattdessen befinden sich die Muskeln, die die Finger bewegen, in der Hand und im Arm. Diese Muskeln sind über dünne Sehnen mit den Fingern verbunden. Die Sehnen sind von Schutzmänteln, den Sehnenscheiden, umhüllt, die eine genaue Führung der Finger ermöglichen. Der Zeigefinger hat sieben verschiedene Muskeln, die den Finger vorwärts und rückwärts und von rechts nach links bewegen können. Die Muskeln und Sehnen agieren so genau, dass die Finger mit Feinregulierung und Präzision bewegt werden können. Die menschliche Hand kann ein Sandkorn mit einem Gewicht eines Bruchteils eines Gramms halten. Sie kann auf Musikinstrumenten nach Noten spielen und dabei sogar mehr als zehn Noten pro Sekunde gefühlvoll und empfindsam zu Gehör bringen. Unsere Finger vermögen sogar auf einer glatten Fläche eine winzige Erhöhung von nur 13 Nanometern zu ertasten. Auf der Grundlage unserer Beobachtungen haben wir ein Exoskelett entworfen und gebaut. Wir verwendeten die beste Technologie, aber dennoch gelang es uns nicht, die Präzisionsbewegung einer echten menschlichen Hand zu erreichen. Trotz aller Einschränkungen war unser Exoskelett in der Lage, Menschen mit schwachen Armen und Händen zu helfen. Wir testeten unser Exoskelett bei einer Dame, die einen Schlaganfall erlitten hatte, und sie war sehr dankbar dafür, wieder Konservendosen anheben zu können. Unsere Studien der menschlichen Hand zeigten uns, welch ein Kunstwerk und brillantes technisches Meisterwerk sie ist. Es wurde uns klar, die menschliche Hand ist dazu konstruiert, um geschickte Dinge zu erledigen, wie Musikinstrumente zu spielen und handwerkliche Arbeiten auszuführen. So etwas würde man auch erwarten, wenn ein Schöpfergott den Menschen für geschickte Arbeiten und zur Freude geschaffen hätte. Es ist jedoch nicht das, was man von der Evolution erwarten würde, denn laut dieser Theorie hat sich der Mensch nur für Überlebensstrategien wie z. B. für das Kämpfen entwickelt. Vom menschlichen Knie inspiriertes Robotergelenk Mein Forschungsteam hat auf der Grundlage des menschlichen Kniegelenks auch ein Knie für Roboter entwickelt. Das menschliche Kniegelenk verfügt über eine bemerkenswerte Kraft und Ausdauer. Es ist so stark, dass die Knie sogar jenen enormen Kräften standhalten können, wenn Fußballspieler sich drehen, wenden und auf ihren Knien rutschen. Während des 80 Jahre langen Lebens einer aktiven Person kann sich das Kniegelenk mehr als 50 Millionen Mal gebeugt und gestreckt haben. Bei einem dreistündigen Marathonlauf beugt und streckt sich das Gelenk etwa 20 000-mal. Erstaunlicherweise kann sich das Kniegelenk selbst warten und reparieren. Natürlich müssen manche Menschen bei Krankheit, Unfall oder übermäßigem Verschleiß ein Ersatzgelenk bekommen. Wenn man davon einmal absieht, kann das Knie als äußerst robust angesehen werden. Eines der Geheimnisse des menschlichen Kniegelenks, warum es eine so gute Konstruktion ist, ist eine Art Drehscharnier-Gelenk, durch den der Oberschenkelknochen in einer sanften Bewegung über die Kniescheibe und den Schienbeinknochen rollt. Zusätzlich zu diesem Mechanismus sorgen die Bänder des Kniegelenks dafür, dass das Knie eine hohe Stabilität aufweist und sich gleichzeitig gut bewegen kann. Eines der Geheimnisse des menschlichen Kniegelenks, die sein gutes Design ausmachen, ist eine Art Nockengelenk, mit dessen Hilfe der Oberschenkelknochen eine sanfte Drehbewegung gegenüber dem Schienbeinknochen vollführen kann. Die Bänder des Kniegelenks führen und stabilisieren diese Bewegung. Eine zentrale Rolle kommt hierbei dem vorderen und hinteren Kreuzband zu, die gewissermaßen als Bestandteile eines inversen 4-Gelenk-Parallelogramms angeordnet sind. Das Kniegelenk ist ein weiteres Beispiel für nicht reduzierbare Komplexität, da das Kniegelenk nur dann funktionieren kann, wenn alle notwendigen Einzelteile vorhanden und korrekt zusammengebaut sind. Im Gegensatz zum menschlichen Kniegelenk halten Ersatzgelenke nur etwa zehn Jahre und verfügen längst nicht über so viel Bewegungsspielraum. Das alles belegt die Überlegenheit des menschlichen Kniegelenks. Die Überlegenheit des Designs in der Natur Eine der wichtigsten Lehren aus den bio-inspirierten Konstruktionen ist, dass das Design der Natur immer besser ist als die ingenieurmäßigen Konstruktionen des Menschen. Vögel sind bessere Flieger als jedes Flugzeug, Fische sind bessere Schwimmer als jeder Torpedo. Seide hat eine viel größere Reißlänge[1] als jede künstliche Faser. Das menschliche Gehirn ist besser als jeder Supercomputer. Der leistungsstärkste Supercomputer der Welt (IBM-Summet) kann die Leistung eines menschlichen Gehirns nicht erreichen, zudem ist er 1000-mal größer und benötigt eine Million Mal mehr Energie für seinen Betrieb. Genau das würde man auch erwarten, wenn Gott die Welt entworfen hätte, weil Gottes Wissen vollkommen ist. Dem biblischen Schöpfungsmodell können wir entnehmen, dass die Natur der vom Menschen geschaffenen Technik überlegen sein sollte, und genau das belegen unsere Forschungsergebnisse. Im Gegensatz dazu sollte die Natur der Evolution zufolge der vom Menschen geschaffenen Technik unterlegen sein, weil die Evolution auf schrittweise Veränderungen beschränkt ist. Dies entspricht nicht dem, was wir an einzigartigen Mechanismen in der Natur vorfinden. Kein schlechtes Design Eine weitere wichtige Lehre aus den bio-inspirierten Konstruktionen ist, dass es in der Natur kein schlechtes Design gibt, wie manchmal behauptet wird. Solche Annahmen beruhen jedoch auf einem mangelnden Verständnis darüber, was eine gute Konstruktion ausmacht. Manche meinen zum Beispiel, das menschliche Auge sei schlechtes Design, weil das Licht erst die Netzhaut passieren müsse, um die lichtempfindlichen Zellen zu erreichen, die sich hinter der Netzhaut befinden. Wissenschaftler haben jedoch entdeckt, dass das Licht durch die sogenannten Müllerzellen geleitet wird, die ähnlich wie Glasfaserkabel funktionieren. Das bedeutet, das Licht wird auf dem Weg durch die Netzhaut keineswegs beeinträchtigt. Vielmehr ist es so, dass das Lichtsignal noch verbessert wird, weil reflektiertes Licht aus dem einfallenden Lichtsignal dadurch entfernt wird. Andere Leute meinen, dass der rückläufige Kehlkopfnerv (auch Stimmnerv oder Nervus laryngeus recurrens genannt) schlecht konstruiert sei, weil er sich bis zum Herzen schlängelt, anstatt direkt vom Gehirn zum Kehlkopf zu gehen. Nur weil der Nerv eine Schlinge hat, bedeutet dies jedoch nicht unbedingt, dass es sich um ein schlechtes Design handelt. Dies gilt umso mehr, als die Schlinge nicht zu einer verminderten Leistung führt. Es gibt in der Tat sehr logische Gründe dafür, warum der rückläufige Kehlkopfnerv eine Schlinge hat. Es ist von der Technik her bekannt, dass optimale Verkabelungssysteme oft Schleifen haben. Der Vorteil einer Schleife ist, dass sie es ermöglicht, Zwischenverbindungen zu Stellen herzustellen, die sonst nicht erreicht werden könnten. Dies ist beim Kehlkopfnerv der Fall, da er Zwischenverbindungen zur Luft- und Speiseröhre herstellt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Teile sich bewegen können, die miteinander verbunden sind. Dies ist während des Wachstums eines Säuglings der Fall, bei dem sich die Organe deutlich auseinander bewegen. Zu behaupten, der Kehlkopfnerv sei schlecht konstruiert, basiert auf einem mangelnden Verständnis der vielfältigen Funktionen eines Leitungssystems. Das Nervensystem im menschlichen Körper hat ein erstaunlich ausgeklügeltes Design. Erwachsene haben 150 000 Kilometer „Verkabelungen“ in sich, die praktisch jeden Kubikmillimeter des Körpers durch ein immenses Netzwerk von Nervenbahnen erreichen! Das Nervensystem ist ein Beispiel für brillantes Design, aber keineswegs für ein schlechtes! Der Ursprung von Krankheit und Tod Bei der Betrachtung von Design in der Natur ist es normal, den Ursprung von Verfall und Krankheit zu hinterfragen. Es ist wichtig zu klären, dass die Existenz von Verfall und Krankheit keineswegs bedeutet, das Design in der Natur sei nicht ausgezeichnet. Auch wenn das menschliche Herz dem Verfall und der Krankheit unterworfen ist, ist es dennoch brillant konstruiert. Design und Verfall sind zwei höchst unterschiedliche Dinge. Die Bibel erklärt den Ursprung von Verfall und Krankheit. Als Gott die Welt schuf, war sie vollkommen, sie war ohne Tod und ohne Leiden. Das bedeutet, es gab in der Natur keine Raubtier-Beute-Beziehungen. Dieser Zustand hielt jedoch nicht sehr lange an, da bald die Sünde in die Welt kam und alles veränderte. In 1. Mose 3 wird erklärt, wie Adam und Eva gegen Gott rebellierten, indem sie die verbotene Frucht aßen. Dies führte zu einem Gericht, das einen Fluch über die gesamte Schöpfung mit sich brachte. Seit der Zeit von Adam und Eva befindet sich alles in einem Zustand des Verfalls. Es gibt direkte wissenschaftliche Beweise für diesen Verfall, da viele Arten aussterben und die Lebewesen nach einigen aufeinanderfolgenden Generationen ihre Gesundheit und Schönheit verlieren. Der Zerfall ist auch das, was wir vom zweiten Hauptsatz der Thermodynamik erwarten würden. Trotz der Auswirkungen des Sündenfalls von Adam gibt es immer noch erhabene Schönheit und große Wunder in der Welt, die unzählige Ingenieure und Wissenschaftler inspirieren können. Beweise für intelligentes Design Die Beweise für intelligentes Design sind überwältigend. Dies sollte nicht überraschen, denn die Bibel lehrt, dass Gottes Eigenschaften in der Schöpfung klar zu erkennen sind: Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben. (Die Bibel, Römer 1,20) Im Buch Hiob wird über die Schöpfung erklärt: „Gott tut große Dinge, die wir nicht begreifen“ (Hiob 37,5). Die moderne Wissenschaft hat die Wahrheit dieses Verses belegt. Das Buch Hiob weist auch darauf hin, dass Gott in der Erkenntnis vollkommen ist (Hiob 37,16). Es ist kein Wunder, dass Ingenieure Entwürfe aus der Schöpfung kopieren, weil Gott ein vollkommener Konstrukteur ist. Einer der Gründe, warum so viele der Gründerväter der Wissenschaft an Gott glaubten, ist, dass sie in der Schöpfung erstaunliches Design sehen konnten. Isaac Newton sagte, dass der Entwurf des Sonnensystems so fein abgestimmt sei, dass es von einem Schöpfer geschaffen sein müsse. Robert Boyle wies darauf hin: „Denkt daran, demjenigen Ehre zu geben, der die Natur erschaffen hat.“ Auch heute noch gibt es viele Wissenschaftler, die den Gütestempel Gottes in der Schöpfung erkennen. Die Offenbarung des Schöpfers an den Menschen Da die Schöpfung einen Schöpfer hat, würde man erwarten, dass der Schöpfer ein Zeugnis seiner Absichten und Anweisungen für die Menschheit hinterlässt. Genau das finden wir in Form der Bibel vor. Die Bibel ist ein bemerkenswertes Buch, das in seinen historischen Berichten als korrekt verifiziert worden ist. Da Gott unser Schöpfer ist, sind wir IHM gegenüber rechenschaftspflichtig, und eines Tages müssen wir alle vor IHM erscheinen. Wenn wir dem Dreieinigen Gott unsere Sünden nicht bekennen und sie uns nicht vergeben lassen, werden wir für unsere Taten verurteilt und sind nicht für den Himmel qualifiziert. Gottes Wort, die Bibel, erklärt jedoch die frohe Botschaft: Gott hat einen Weg zur Errettung geschaffen. Uns werden unsere Sünden vergeben, wenn wir sie bekennen und unser Vertrauen auf den Herrn Jesus Christus setzen. Dies ist möglich, weil Jesus Christus, der Sohn Gottes, stellvertretend die Strafe für unsere Sünde am Kreuz auf sich nahm. Die Schöpfung zeigt, dass Gott an Weisheit und Verstand vollkommen ist. Deshalb können wir darauf vertrauen, dass der in der Bibel beschriebene Weg der Erlösung vollkommen wirksam und perfekt angelegt ist. Stuart Burgess Professor Burgess ist Professor für technisches Design in Großbritannien (Universität Bristol) und den USA (Liberty Universität) und hat mehrere Bücher über Design in der Natur geschrieben. Er hat einige nationale Auszeichnungen für Design gewonnen, darunter zwei für bio-inspiriertes Design: die „Wessex Scientific Medal“ und den „James Clayton Prize“. Er ist mit Jocelyn verheiratet (die Deutsch spricht) und hat fünf Kinder. Stuart Burgess arbeitete an Projekten für die Europäische Weltraumorganisation ESA (European Space Agency). Dies beinhaltete die Leitung der Design-Entwicklung für das Solargruppen-Entfaltungssystem am weltgrößten Erdbeobachtungssatelliten Envisat. Er arbeitete auch am Design der europäischen Skylark-Rakete. --------------------- [1] Die Reißlänge ist eine charakteristische Materialeigenschaft, die meistens in km angegeben wird. Es ist diejenige Länge, bei der ein frei hängender Draht oder Faden aufgrund seines Eigengewichtes abreißt. Ein Material ist umso hochwertiger, je größer dieser Wert ist.
16 Seiten, Best.-Nr.: 52-0
Bionik: Lernen von Gottes Ideen
Schon unsere alltägliche Erfahrung lehrt, dass jede Idee einen Ideengeber benötigt. Die Relativitätstheorie wurde von Albert Einstein erdacht, der Dieselmotor von Rudolf Diesel und die Bachkantaten von Johann Sebastian Bach. Wer aber ist der Erfinder aller biologischen Konzepte? Wer meint, die ziellose Evolution sei die Ursache, ist schlecht beraten, denn Information, die Basis allen Lebens, kann nach den Naturgesetzen der Information nicht von alleine in der Materie entstehen. Durch diese Naturgesetze kann auch der Nachweis erbracht werden, dass nicht nur eine hohe Intelligenzquelle vonnöten ist, sondern eine mit unendlicher Intelligenz. So bleibt nur ein Gott als Informations- und Ideenquelle übrig. Der Begriff Bionik setzt sich zusammen aus Biologie und Technik und beschreibt das kreative Umsetzen von Ideen aus der Biologie in die Technik. Bionik als Wissenschaftsdisziplin befasst sich mit der technischen Umsetzung von Konstruktionen und Prinzipien biologischer Systeme. Was ist Bionik? Der Begriff Bionik setzt sich zusammen aus Biologie und Technik und beschreibt das kreative Umsetzen von Ideen aus der Biologie in die Technik. Einer der Begründer der Bionik ist der deutsche Zoologe Professor Werner Nachtigall (* 1934). Er definierte den Begriff wie folgt: „Bionik als Wissenschaftsdisziplin befasst sich systematisch mit der technischen Umsetzung und Anwendung von Konstruktionen, Verfahren und Entwicklungsprinzipien biologischer Systeme.“ Als historischer Vordenker der Bionik wird der italienische Erfinder Leonardo da Vinci (1452-1519) angesehen. In seiner Schrift von 1505 „Über den Vogelflug“ analysierte er den Vogelflug und versuchte diese Erkenntnisse auf Flugmaschinen zu übertragen. Das erste deutsche Patent im Bereich Bionik wurde 1920 an den österreichisch-ungarischen Botaniker und Mikrobiologen Raoul Heinrich Francé (1874-1943) erteilt, der einen neuen Salzstreuer nach dem Vorbild einer Mohnkapsel entwarf. Dies war ein Durchbruch in der Bionik-Geschichte, denn für die Vergabe eines Patents ist die Neuheit der Erfindung ausschlaggebend. Da aber die Natur bereits diese Erfindung hervorgebracht hatte, hätte dies zu einer Ablehnung der Patentgenehmigung führen können. Francé erhielt jedoch das Patent, und seitdem gelten bionische Erfindungen als patentwürdig. Dadurch wird das wirtschaftliche Interesse an Bionik gefördert. Biologische Vorbilder für technische Lösungen Der Schweizer Ingenieur Georges de Mestral (1907-1990) entwickelte nach dem Vorbild der Kletten den inzwischen weithin verbreiteten Klettverschluss. Dieses einfache Verbindungselement ist heute von Schuhen, Kleidungsstücken, Blutdruck-Messmanschetten, Babywindeln, Rucksäcken und Taschen nicht mehr wegzudenken. Schnell schwimmende Haie verfügen über eine besondere Konstruktion der Hautoberfläche mit kleinen, dicht aneinander liegenden Schuppen. Diese sind mit scharfkantigen mikroskopisch kleinen Rillen versehen, die parallel zur Strömung ausgerichtet sind. Sie bewirken eine deutliche Verminderung des Strömungswiderstandes – dieser physikalische Effekt gilt unabhängig vom Medium bei allen turbulenten Strömungen, also auch bei Luft. Nach diesem biologischen Vorbild werden Flugzeuge mit einer bestimmten Folie (Riblet-Folie) beklebt, um den Luftwiderstand und damit auch den Treibstoffverbrauch zu senken. Die indische Lotusblume wächst in schlammigen Gewässern. Schmutz, der auf die Blätter gelangt, bleibt nicht haften. Schon mit geringsten Wassermengen wird er abgespült. Diese Art der Selbstreinigung nennt man „Lotus-Effekt“. Wie ist so etwas möglich? Auf der Blattoberfläche befinden sich 10 bis 20 µm (1 µm = 0,001 mm) hohe 10 bis 15 µm voneinander entfernte Noppen aus Pflanzenwachs, die verhindern, dass Schmutzpartikel und Wasser mit der eigentlichen Blattoberfläche in Berührung kommen. Der Entdecker dieses Lotus-Effektes, der deutsche Botaniker Prof. Wilhelm Barthlott (* 1946), versuchte diese natürliche Selbstreinigung auf technische Oberflächen zu übertragen. Die selbstreinigende Fassadenfarbe ist z.B. eine erfolgreiche Übertragung. Bezüglich der geometrischen Anordnung von Samen finden wir in der Pflanzenwelt wahre Raumwunder vor. Bei der Sonnenblume liegt jeder Kern auf dem Korb im Schnittpunkt einer links- und rechtsdrehenden Spirale. Deren Zahl ist nie eine andere als benachbarte Zahlen der mathematischen Fibonaccireihe. Dieses ausgeklügelte Prinzip wird auch bei den winzigen Einzelblüten eines Gänseblümchens angewandt. Man kann durch Computersimulationen nachweisen, dass Samen auf einer Kreisfläche sich nicht dichter unterbringen lassen. Dabei ist noch besonders beachtenswert, dass während der gesamten Wachstumsphase die Fläche stets vollständig genutzt wird. Zu keinem Zeitpunkt entstehen irgendwelche Leerstellen. Wer gab dem Samenkorn jene Information, die alle Bauanweisungen enthält? Krebse brauchen lichtstarke Weitwinkelaugen. Sie bestehen aus zusammengesetzten Facetten, bei denen die Lichtstrahlen von Spiegelschichten zwischen den Einzelaugen zweimal reflektiert werden und erst dann auf die Sinneszellen gelangen. Durch diese ausgeklügelte Konstruktion wird dreierlei erreicht: Das Auge ist äußerst lichtstark, es kann zudem einen außerordentlich großen Bereich übersehen und erzeugt ein sehr scharfes Bild. Astronomen haben dieses trickreiche Prinzip des Krebsauges genau studiert und danach eine Weitwinkelkamera konstruiert, die sogar auf das sehr kurzwellige Röntgenlicht (10 nm) gerichtet werden kann. Das Eisbärfell weist eine geniale Isolationstechnik auf. In der Mitte des Eisbärhaares liegt ein feiner, glänzender, zylindrischer Hohlraum. Wenn Licht- oder auch Wärmestrahlen eindringen, können diese nicht mehr entweichen. Sie werden hin und her gespiegelt und gelangen somit zur Haarbasis, der Haut des Eisbären. Da die Haut schwarz ist, absorbiert sie die Wärmestrahlen besonders effektiv und heizt sich dadurch auf. Der Eisbär ist also gegen die arktische Kälte durch eine spezielle Klimaanlage geschützt, die sich in jedem einzelnen Haar des weißen Felles befindet. Textilforscher und Maschinenbauer haben sich vom Solarkollektor des Eisbären die solarthermische Energiegewinnung abgeschaut. Termitenhügel können bis zu sieben Meter Höhe erreichen und beherbergen Zehntausende bis einige Millionen Individuen. Für Nahrungszwecke legen die Termiten im Keller Pilzgärten an, die durch ihren Stoffwechsel auch Wärme produzieren. In der Nacht steigt diese warme Luft im mittleren Teil des Hügels auf. Durch das verzweigte Röhrensystem an der Außenwand wird bei der nächtlichen Kälte die Luft abgekühlt und strömt darum nach unten in den Keller. Dort wärmt sie sich wieder auf und steigt nun erneut nach oben – das ergibt ein Kreislaufsystem. Am Tage erwärmt die Sonne die Außenwand, und die Luft durchströmt nun den Stock in umgekehrter Richtung. Das genial konzipierte Klimatisierungssystem wird mal durch Stoffwechselwärme und ein andermal durch Sonnenwärme angetrieben. Umfangreiche Computerprogramme wären vonnöten, um das notwendige weitverzweigte Röhrensystem nach aerodynamischen Gesetzen zu berechnen und die bestmögliche Konstruktion zu entwerfen. Wer gab einem Termitenvolk von mehreren Millionen Individuen den Plan, physikalisch korrekt zu bauen? Woher weiß jede einzelne Termite, wo Material anzufügen ist, und wie funktioniert die Kommunikation untereinander? Beim Bau herrscht Vollbeschäftigung, jede Termite weiß, was zu tun ist, und keine steht arbeitslos herum. Fehlkonstruktionen und Pfusch am Bau sind unbekannt. Die Riesenseerose gibt es in zwei Arten: Victoria amazonica und Victoria cruziana. Beide kommen in warmen Gegenden Südamerikas vor. Kennzeichnend ist das bis zu drei Meter große kreisrunde Schwimmblatt mit hochgewölbtem Rand, das großen Vögeln Platz zum Ausruhen bietet. Auch zwei kleine Kinder könnte es problemlos tragen. Worauf beruht diese besondere Tragfähigkeit? Auf der Unterseite sieht man ein raffiniertes System aus Spanten und Verstärkerleisten. Die einen gehen vom Mittelpunkt aus radial nach außen, andere laufen kreisförmig herum. Kein Material wird verschwendet. Nur dort, wo nach den Gesetzen der Statik und Festigkeitslehre eine Versteifung nötig ist, findet man sie auch. Die riesigen Blätter sind perfekte Leichtbaukonstruktionen, die bei großer Materialersparnis eine maximale Tragfähigkeit erreichen. Wer hat die Konstruktion berechnet? Wer ist ihr Erfinder? Wer hat die Maße festgelegt? Noch etwas ist bemerkenswert: Die Blüten der Victoria öffnen sich mit Einbruch der Dämmerung, sie sind weiß und locken Käfer an, die sie zur Bestäubung in einer Luftkammer einfangen. Am nächsten Tag schließen sich die Blüten. Die Käfer werden dabei mit unter Wasser gezogen. In der zweiten Nacht öffnen sie sich noch einmal, sie sind diesmal rosa gefärbt und entlassen ihre Bestäuber. Im 19. Jahrhundert war das Schwimmblatt der Viktoria das biologische Vorbild für technische Leichtbaukonstruktionen. Ein bekanntes Beispiel ist der Crystal Palace (Kristallpalast), der von dem britischen Architekten Joseph Paxton (1803-1865) eigens für die erste Weltausstellung 1851 in London entworfen wurde. Diese riesige Ausstellungshalle hatte eine Grundfläche von 70 000 Quadratmetern (= viermal Petersdom), in der 3500 Tonnen Gusseisen und 400 000 Glasplatten von 2000 Arbeitern verbaut wurden. Die Schalen mancher Früchte inspirieren Ingenieure und Werkstoffkundler zu technischen Lösungen. Eine der schwersten Zitrusfrüchte ist die Pomelo, die bis zu zwei Kilogramm wiegen kann. Sie wird umhüllt von einer weichen, schaumartig aufgebauten Schale. Die Frucht ist so gut gepolstert, dass sie einen Aufprall aus zehn Metern Höhe auf eine Betonplatte unbeschadet übersteht. Die Bewegungsenergie beim Aufprall wird zu 90 Prozent von der zwei bis drei Zentimeter dicken Fruchtschale aufgenommen. Diese Idee setzten Forscher der Technischen Hochschule Aachen um, indem sie einen Crashschutz aus Metallschaum herstellten. Anfang des 19. Jahrhunderts orientierte sich der britische Ingenieur George Cayley (1773-1857) bei der Konstruktion der ersten funktionierenden Fallschirme an den Flugsamen heimischer Pflanzen. 1852 baute er das erste Gleitflugzeug der Welt, das ohne Pilot getestet wurde. Der deutsche Luftfahrtpionier Otto Lilienthal (1818-1896) studierte eingehend den Vogelflug und erkannte Anfang des 20. Jahrhunderts als Erster die Bedeutung der Flügelwölbung für den Auftrieb. Gewölbte Tragflächen haben im Vergleich zu ebenen Flächen zwar einen geringfügig höheren Luftwiderstand in horizontaler Richtung, jedoch ein Vielfaches an vertikalem Auftrieb. 1889 veröffentlichte er sein Buch „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst“, das als die wichtigste flugtechnische Veröffentlichung des 19.Jahrhunderts gilt. Über 10 000 Vogelarten sind den Ornithologen heutzutage bekannt, von denen die meisten flugfähig sind. Vielerlei Flugarten (z.B. Gleitflug, Schlagflug, Rüttelflug) wurden ausgeführt. Wer gab jedem Vogel die für seine Zwecke passende Konstruktion mit den unterschiedlichsten Federarten? Wer installierte das unvorstellbar komplexe Flugprogramm im Gehirn des Vogels, um auch bei schwierigen Manövern jede Flügelstellung dem Gehirn zu melden und dann auch im Nu darauf zu reagieren und den Muskeln die notwendigen Befehle zu erteilen? Alle Systeme und Programme müssen fertig sein, um zu funktionieren. Grenzen der Bionik Wir haben eine kleine Auswahl von Konzeptionen aus der Biologie kennengelernt, die als perfekte Lösungen anzusehen sind. Kaum etwas lässt sich direkt kopieren. Vom biologischen Phänomen bis zur technischen Umsetzung ist es meistens noch ein weiter Weg. Nach meiner Sicht der Dinge als Ingenieur und Informatiker können hauptsächlich solche Phänomene umgesetzt werden, die wir in den Ingenieurwissenschaften – und dort im Wesentlichen der Mechanik – zuordnen: Geniale Leichtbauweisen (das verwendete Material wird sehr sparsam eingesetzt – Schwimmblatt der Viktoria, Vogelfeder, Samenanordnungen bei Pflanzen, Spinnennetze) Besondere Werkstoffe (Spinnseide mit höherer Reißfestigkeit als Stahl) Formoptimierungen (die Strukturen werden so leicht wie möglich und so fest wie nötig gestaltet – Astverzweigungen bei Bäumen, Roggenhalme, Knochen, Zähne, Krallen) Sonderkonstruktionen für spezielle Bewegungen (Libellen, Kolibris, Rochen) Geniale Ausnutzung der physikalischen Gesetze (sich schnell bewegende Tiere haben eine Körperform mit geringem Strömungswiderstand – Delphine, Haie) Antriebsprinzipien (Rückstoßprinzip bei Quallen und Tintenfischen, Propellerprinzip beim Schlagflug der Vögel) Präzise kalkulierte Klimasysteme (Termitenbauten) Optimale Energienutzung (Flug der Zugvögel, Eisbärfell) Miniaturisierung (bisher ist keine höhere Informationsdichte bekannt als die im DNS-Molekül) Sensortechnik. Alle Mechanismen der oben genannten Art sind genial umgesetzt. Es gibt darüber hinaus eine unvorstellbare Vielfalt lebender Systeme auf der Erde. Der deutsche Biologe Professor Gerhard Zotz (* 1960) schätzt die Biodiversität auf unserem Planeten auf etwa 100 Millionen Arten, von denen bisher nur 8,7 Millionen entdeckt sind. Daran vermögen wir zu ermessen, wie atemberaubend die Anzahl hochgenialer Ideen ist, die in den lebenden Systemen verwirklicht ist. Bei allen lebenden Systemen gibt es Konzepte, die weit über alles Ingenieurmäßige hinausgehen. Es sind jene Erfindungen, die uns ehrfürchtig erkennen lassen, dass sie technisch nicht nachzubauen sind. Worum geht es dabei? 1. Allen lebenden Systemen ist gemeinsam, dass sie aus einem vorhandenen lebenden System hervorgegangen sind. Es ist das Konzept Vermehrung. Technisch ausgedrückt bedeutet das, dass aus einem Hammer ein neuer Hammer hervorgeht, aus einem Benzinmotor ein neuer Benzinmotor und aus einem Computer wiederum ein neuer Computer. 2. Weiterhin ist allen lebenden Systemen gemeinsam, dass ihre komplexe Bauanweisung auf engstem Raum als Information gespeichert ist und nach Initiation (Befruchtung, Zellteilung) ein dynamischer Wachstumsprozess in Gang gesetzt wird, der alle Details (Organe, Sensorsysteme) herstellt und auch tausende von Abläufen minutiös steuert. Woher kommen alle diese Ideen? Schon unsere alltägliche Erfahrung lehrt, dass jede Idee einen Ideengeber benötigt. Die Relativitätstheorie wurde von Albert Einstein erdacht, der Dieselmotor von Rudolf Diesel und die Bachkantaten von Johann Sebastian Bach. Wer aber ist der Erfinder aller biologischen Konzepte? Wer meint, die ziellose Evolution sei die Ursache, ist schlecht beraten, denn Information, die Basis allen Lebens, kann nach den Naturgesetzen der Information nicht von alleine in der Materie entstehen. Durch diese Naturgesetze kann auch der Nachweis erbracht werden, dass nicht nur eine hohe Intelligenzquelle vonnöten ist, sondern eine mit unendlicher Intelligenz. So bleibt nur ein Gott als Informations- und Ideenquelle übrig. Die Menschen verehren viele Götter, aber welcher ist der wahre Gott? Nur ein einziger Gott hat uns hier auf der Erde besucht, und das ist der Gott der Bibel1. In Gestalt seines Sohnes Jesus Christus kam er auf diese Erde. Und „durch ihn hat er auch die Welt gemacht“ (Hebräer 1,2b, Die Bibel). Im Kolosserbrief (1,16) wird der Schöpfungsumfang Jesu noch weitergezogen: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“ Er erfüllt auch das oben geforderte Kriterium der unendlichen Intelligenz (Allwissenheit; Johannes 16,30, Die Bibel). Damit sind wir zur Quelle aller Ideen in den Lebewesen vorgedrungen. Geradezu unfassbar ist in dem Zusammenhang die Tatsache, dass Jesus, unser aller Schöpfer, an einem Kreuz sterben musste. Das war der Preis für unsere Verfehlungen, der aber notwendig wurde, damit wir eine ewige Zukunft in seinem Himmelreich erhalten können und nicht in Verlorenheit enden. Vielleicht sind gerade diese letzten Gedanken für Sie neu, und Sie stellen sich die Frage: Ist dieser Himmel auch etwas für mich? Ja, unbedingt! Jesus sagt in Matthäus 9,13: „Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen!“ Damit spricht er die Einladung zum Himmelreich insbesondere an jene aus, die bisher ohne ihn gelebt haben. Nehmen Sie zu Ihrem Urheber durch ein Gebet Kontakt auf. Ein solches Gebet könnte in etwa so lauten: „Herr Jesus Christus, ich bin bewegt von dem, was ich heute gelesen habe. Wenn Du alle Dinge geschaffen hast, dann bist Du auch mein Schöpfer. Ich möchte Dich kennenlernen. Um mehr von Dir zu erfahren, werde ich beginnen, Dein Wort – die Bibel – zu lesen. Ich will auch zu den Deinen gehören, denen Du das ewige Leben zugesagt hast. Amen! Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 136-0
Brasilianisch: Die größte Einladung
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! O melhor convite do mundo Deus nos manda uma carta de amor Quem não gosta de ganhar um convite bem carinhoso? Uma carta cheia de palavras amorosas? Uma mensagem sincera? Você sabia que a Bíblia é uma carta de amor que Deus envia a nós, um convite muito especial e bem particular para você e para mim? Muito se tem discutido se a Bíblia é verdadeira ou não. Mas todo e qualquer debate sobre a origem e o caráter da Bíblia acabará sendo inútil se a Palavra de Deus deixar de ser um convite pessoal a cada um de nós. Com a Bíblia Deus, se dirige aos homens. Até o leitor mais superficial logo perceberá que todo o Novo Testamento tem muita relação com cartas. De seus 27 livros, 21 são claramente uma correspondência com cristãos romanos, coríntios ou gálatas. E como vemos nos primeiros versículos do evangelho de Lucas e de Atos dos Apóstolos, esses livros da Escritura também foram redigidos em formato de carta. O último livro da Bíblia também contém diversas cartas breves, conhecidas como as cartas às igrejas do Apocalipse (Apocalipse 2 e 3). Não por acaso, os evangelhos de Jesus Cristo foram transmitidos a nós em formato de carta. Uma carta não é um amontoado de fórmulas nem rígido um código de leis. Cartas não são livros-texto enfileirando fatos como uma enciclopédia. Uma carta é a comunicação escrita mais pessoal e mais individual do seu remetente. Quem se corresponde geralmente se conhece e compartilha seus sentimentos, suas alegrias e tristezas. Um participa da vida do outro, e a troca de confidências demonstra interesse e amor recíproco. O Novo Testamento, a Bíblia toda é uma carta de amor escrita por Deus para nós. Deus nos ama e nos conhece profundamente, e por isso fala conosco por meio das páginas das Escrituras Sagradas: Deus sabe quando estamos desesperançados, Ele sempre percebe quando precisamos de palavras de ânimo, consolo e encorajamento. Ele conhece os perigos à nossa frente, e por isso nos alerta, guia e orienta. Ele sabe quando a culpa e o pecado deixam nosso coração pesado, e por isso fala do Seu perdão. Ele sabe muito bem que nós, homens e mulheres, andamos errantes e sem rumo pela vida, e por isso nos mostra um alvo eterno a ser alcançado. Ele conhece toda a nossa perdição, e por isso nos oferece a vida eterna. Suas palavras são sempre claras, diretas e solucionam nossas questões existenciais. Por isso a Palavra de Deus, a Bíblia, deveria ser lida com muito amor, sempre em atitude de oração. Quem se aproximar da Bíblia em humilde oração será ricamente abençoado. Quem a ler com espírito crítico sairá de mãos abanando. O propósito de Deus Deus é o autor dessa carta de amor e a envia a nós com um único propósito: quer ganhar de volta para si os homens que se afastaram dEle porque caíram em pecado. Ele não quer que ninguém se perca, e com a cruz de Gólgota desencadeou a maior ação de busca e salvamento da história. A ponte até a casa do Pai foi construída por Jesus. E agora Ele procura, entre nós, pessoas que sirvam como placas de sinalização, apontando o caminho certo e mostrando aos outros onde encontrar a salvação. Deus precisa de cooperadores, pessoas que orem e aconselhem e cooperem no propósito de levar muitos outros à alegria que só Deus pode dar. Ele precisa de pessoas que semeiem esperança em um mundo cheio de medo, desânimo e desespero. Ele busca pessoas que levem Seu amor a um mundo cheio de ódio, conflitos e tensões. Ele procura por missionários que anunciem o Evangelho no lugar onde vivem e missionários que vão até os confins da terra. Ele busca por mestres, pastores e evangelistas. Ele procura por homens que preguem Sua Palavra e escrevam sobre Seu amor. Resumindo, para Deus ninguém está sobrando. Com Deus ninguém fica desempregado. O remetente da carta espera por nossa resposta Quando colocamos uma carta no correio ficamos ansiosos pela resposta. Deus espera muito mais por uma resposta nossa! Ele mostrou seu amor por nós não apenas escrevendo uma carta. Ele provou todo o seu amor através de um ato, pois deu seu Filho amado por nós. O preço do resgate de nossos pecados era extremamente alto: Jesus Cristo “entregou a si mesmo pelos nossos pecados, para nos desarraigar deste mundo perverso, segundo a vontade de nosso Deus e Pai” (Gálatas 1.4). Fomos resgatados por um preço altíssimo, que foi o sangue de Cristo (1 Pedro 1.19). A carta aos Hebreus nos faz pensar, pois pergunta: “Como escaparemos nós, se negligenciarmos tão grande salvação?” (Hebreus 2.3). Portanto, Deus espera por nossa resposta pessoal. Como reagimos diante de sua oferta de salvação? Podemos responder orando, falando com Deus, confirmando que recebemos sua carta e dizendo que entendemos sua mensagem. Podemos declarar que agarramos a mão estendida de Jesus, que clamamos por seu Nome e que Ele será nossa salvação (Romanos 10.13). Sinalizamos o recebimento da carta de amor de Deus agradecendo e louvando a Ele. Se continuarmos lendo a carta de Deus, a Sua Palavra registrada na Bíblia (Josué 1.8), se nossa vida for dirigida pelo que ela ensina, nós mesmos nos tornaremos cartas abertas, lidas por todos: “Vós sois a nossa carta, escrita em nosso coração, conhecida e lida por todos os homens, estando já manifesta como carta de Cristo, produzida pelo nosso ministério, escrita não com tinta, mas pelo Espírito do Deus vivente, não em tábuas de pedra, mas em tábuas de carne, isto é, nos corações” (2 Coríntios 3.2-3). Que os outros, ao leram a carta que é a nossa vida, sintam-se convidados para se achegar a Deus. Só quando lemos a Bíblia como carta de amor de Deus escrita para nós é que estamos em profunda ligação com Ele. Saber é bom, amar é melhor. Jesus fala desse relacionamento de amor em João 10.27-28: “As minhas ovelhas conhecem a minha voz; eu as conheço, e elas me seguem. Eu lhes dou a vida eterna, jamais perecerão, e ninguém as arrebatará da minha mão”. Quem já ouviu a voz do Bom Pastor sabe que ela é inimitável. Quem segue esse Pastor passou da morte para a vida e a eternidade será sua possessão. Somos esperados! Durante nossa vida recebemos muitos convites. Tudo começa na infância, com as festinhas de aniversário. Depois vêm as festas de formatura, convites para casamentos e jantares. Existem convites muito disputados como para uma recepção de Estado, para a cerimônia do prêmio Nobel, para a coroação de um rei. De todas essas festas podemos dizer que Duram pouco, às vezes só um dia ou algumas horas. Quanto mais exclusiva a festa, mas valorizamos o convite. O número de convidados geralmente é limitado. A Bíblia nos conta de um convite para uma festa especial. Diferente das festas que conhecemos, essa é uma festa eterna, pois durará para sempre. O anfitrião é o mais elevado e mais nobre que se posse imaginar: o próprio Deus nos convida para Sua festa! Ele celebra uma grande festa de casamento, uma festa de alegria. Isso é o céu: alegria sem fim, comunhão eterna com Deus, para sempre na presença de Jesus. O céu não é, portanto, alguma situação ideal do mundo, algum povo especial ou uma forma de governo muito boa e justa, muito menos uma vida de eremita em um mosteiro isolado. O céu não é isso. Todas essas coisas são produtos da mente humana. Deus quer nos dar vida, e vida em abundância aqui na terra, como uma antecipação da perfeição que teremos no céu. Na eternidade a alegria será tão perfeita, tão plena e tão inimaginável que Paulo só conseguiu expressá-la assim: “Nem olhos viram, nem ouvidos ouviram, nem jamais penetrou em coração humano o que Deus tem preparado para aqueles que o amam” (1 Coríntios 2.9). Em Lucas 14.16-24 encontramos uma descrição ilustrativa desse convite ao céu: “Certo homem dava uma grande ceia, e convidou a muitos. E à hora da ceia mandou o seu servo dizer aos convidados: vinde, porque tudo já está preparado. Mas todos à uma começaram a escusar-se. Disse-lhe o primeiro: Comprei um campo, e preciso ir vê-lo; rogo-te que me dês por escusado. Outro disse: Comprei cinco juntas de bois, e vou experimentá-los; rogo-te que me dês por escusado. Ainda outro disse: Casei-me e portanto não posso ir. Voltou o servo e contou tudo isto a seu senhor. Então o dono da casa, indignado, disse a seu servo: Sai depressa para as ruas e becos da cidade e traze aqui os pobres, os aleijados, os cegos e os coxos. Depois disse o servo: Senhor, feito está como o ordenaste, e ainda há lugar. Respondeu o senhor ao servo: Sai pelos caminhos e valados, e obriga-os a entrar, para que a minha casa se encha. Pois eu vos digo que nenhum daqueles homens que foram convidados provará a minha ceia.” 1. Quem é convidado? O convite de Deus é para todos. Ninguém fica de fora. Essa é a parte incrível da história: ninguém é excluído. Deus valoriza cada um e considera todos dignos de receber seu convite. Deus não olha para origem ou profissão, nacionalidade ou cor da pele, idade ou educação. Não existe coração maior do que o coração de Deus! 2. Quantas vezes é feito o convite? Ele não é entregue uma vez só a cada pessoa. Deus tenta chamar as pessoas diversas vezes. Na nossa história, o convite foi feito três vezes. E o chamado a vir a Jesus Cristo sempre se refere ao tempo presente: “Hoje, se ouvirdes a sua voz, não endureçais o vosso coração” (Hebreus 3.7-8). 3. Como é o convite? Os três convites de Lucas 14 vão aumentando de intensidade e vão ficando mais e mais insistentes. Na primeira vez o convite é assim: “vinde, porque tudo já está preparado” (verso 17). Na segunda rodada de convites, o tom é mais insistente: “sai depressa... traze aqui” (v. 21). O último convite é mais forte ainda: “... obriga-os a entrar” (v. 23). No Novo Testamento, a palavra anagkazo aparece diversas vezes com esse sentido de uma ordem ou ordenança. Percebemos que se trata de bem mais do que um simples convite. O servo que sai para chamar as pessoas para o banquete empenha toda a sua personalidade, usa todos os meios de convencimento, fala em verdade e em amor, usa de bondade e boa educação. É persistente e perseverante. Muitas vezes os mensageiros do Evangelho precisam usar de toda a sinceridade e franqueza para salvar alguém do inferno. 4. Quantos participam da festa? No início, todos os que foram convidados para a grande ceia recusaram o convite. Não agiram assim porque estavam contra o dono da casa. Apenas tinham escolhido as prioridades erradas. Por mais triste que seja, o verso 24 descreve a amarga verdade acerca dos que rejeitaram o convite: “nenhum daqueles homens que foram convidados provará a minha ceia”. Eles foram chamados mas não vieram. E então a festa aconteceu sem eles. Por terem recusado o convite, ficarão de fora para sempre. A Bíblia chama essa perdição eterna de inferno. O convite de Deus continua valendo até hoje, para cada um de nós. Qual é a sua decisão? De qualquer forma, a mesa do banquete ficará cheia. A Palavra de Deus fala que esse número total de pessoas salvas é a plenitude, um número que só Deus conhece. E então, quando o último lugar estiver ocupado, não haverá mais convites. Jeremias 8.20 relata o que dirão os que não quiseram entrar: “Passou a sega, findou o verão, e nós não estamos salvos”. 5. Por que somos convidados? A razão para o convite divino é encontrada facilmente em 1 João 4.16: “Deus é amor”. Seu ser é amor, e seu amor é a fonte de todo o amor que existe entre os homens. Em Jeremias 31.3 Deus nos fala diretamente: “Pois que com amor eterno te amei, também com benignidade te atraí”. Deus declara, Deus proclama: “não tenho prazer na morte do perverso, mas em que o perverso se converta do seu caminho e viva.” (Ezequiel 33.11). 6. Como posso receber esse convite? Jesus Cristo é responsável pelo cartão de entrada no céu, pois foi Ele quem Deus propôs como propiciação, pela fé (Romanos 3.25), e sem Jesus ninguém vem ao Pai (João 14.6). Ele perdoa nossos pecados e nos purifica de toda injustiça se confessarmos tudo a Ele de coração sincero (1 João 1.9). Quando oramos entregando nossa vida a Jesus, quando lançamos a Ele todos os nossos pecados e erros estamos aceitando o convite porque “a todos quantos o receberam, deu-lhes o poder de serem feitos filhos de Deus, a saber, os que crêem no seu nome” (João 1.12). Somente com as vestes nupciais puras (Mateus 22,11; Apocalipse 3.4; 7.9; 7.14 e 19.8) que recebemos quando nos entregamos ao Senhor é que recebemos a licença de entrar no céu. O amor de Deus é sempre universal. Diante dele não existe partidarismo, nada de preconceito nem simpatia ou antipatia. Seu amor gostaria de receber a todos. O mundo é incrivelmente grande, mas também tem uma limitação sobre a qual a Bíblia não se cala: quem rejeita o convite, quem não se entrega ao Senhor Jesus permanecerá perdido por toda a eternidade. Corrie ten Boom (1892-1983), a conhecida autora holandesa que escreveu livros cristãos memoráveis, declarou: “Todos nós podemos ir ao céu sem saúde, sem riqueza, sem fama, sem estudo, sem educação, sem beleza, sem amigos e sem dez mil outras coisas, porém jamais chegaremos ao céu sem Jesus Cristo”. Ao ler estas linhas, se você reconheceu que Jesus Cristo é o único caminho para sua salvação e decidiu segui-lO de todo o coração a partir de agora, você pode orar as palavras a seguir ou usar suas próprias palavras para dizer a Ele: “Senhor Jesus, acabei de ler que só posso ir ao céu por meio de ti. Um dia quero muito estar no céu contigo. Por favor, salva-me do inferno. Mereço ir para lá com toda a minha culpa. Tu me amas tanto que morreste na cruz por mim, pagando o preço pelos meus pecados. Tu vês toda a minha culpa, desde a minha infância. Tu conheces cada pecado meu, tu sabes tudo da minha vida, até aquilo que nem lembro mais. Tu conheces cada cantinho do meu coração. Estou diante de ti como um livro aberto. Sei que não posso ir ao céu assim como estou porque até hoje vivi sem ti. Eu te peço que perdoes os meus pecados. Entra na minha vida e faze tudo novo. Ajuda-me a largar tudo o que não é certo e a adquirir novos hábitos que estejam debaixo da tua bênção. Dá-me entendimento para compreender a Bíblia, a tua Palavra. Ajuda-me a compreender o que tu queres me dizer. Dá-me um coração obediente para que eu faça o que te agrada. Quero que, a partir de agora, tu sejas o meu Senhor. Quero te seguir. Mostra-me o caminho em que devo andar, mostra-me a direção que devo seguir em todas as áreas da minha vida. Te agradeço porque me salvaste, te agradeço porque agora sou filho teu e te agradeço porque estarei no céu contigo. Amém.” Dr. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-10
Brasilianisch: Geht es auch ohne Jesus?
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens.
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-10
Brasilianisch: Warum gibt es so viel Leid?
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Por que existe tanto sofrimento no mundo? Provavelmente não há outra dúvida que preocupe mais as pessoas do que saber a razão de seus sofrimentos. Por que todos devem morrer? Eis a questão. Sempre que se fala em Deus, essa pergunta aparece. Para muitos, o assunto é bem simples: se existe um Deus bondoso e todo-poderoso, então não deveria haver nem dor nem sofrimento e muito menos a morte neste mundo! Será que essa afirmação está correta? Siga o raciocínio: Quatro possibilidades lógicas Primeira possibilidade: Deus quer acabar com o sofrimento mas não pode fazer isso. Segunda possibilidade: Deus pode mas não quer. Terceira possibilidade: Deus não pode e não quer. Quarta possibilidade: Ele pode e quer. Então, qual a opção certa? É a resposta a essa pergunta que tentaremos encontrar agora! Morte e sofrimento estão em todos os lugares O sofrimento e a morte são companheiros constantes na jornada humana sobre a terra. Ouvimos falar de catástrofes naturais, terremotos e furacões, enchentes e desastres, naufrágios e acidentes aéreos. Alguns desses males são causados de propósito, outros são involuntários, e muitos escapam de qualquer interferência humana. Mas conhecemos casos concretos em que pessoas causaram grandes males por vontade própria. Basta pensar no ataque terrorista ao World Trade Center em 11 de setembro de 2001 com quase 3.000 vítimas. Também lembramos os ataques suicidas de terroristas islâmicos que custam a vida de tanta gente. O massacre de Paris, em novembro de 2015, acabou brutalmente com a vida de 130 homens e mulheres. Além das manchetes anunciando eventos apavorantes, cedo ou tarde cada um de nós experimenta particularmente o sofrimento que vem da rejeição, de perdas, doenças, acidentes ou morte. Muitos recém-nascidos têm má-formação ou morrem depois de poucos dias de vida. E quando os fardos se tornam pesados demais, as pessoas culpam a Deus. Para solucionar a questão do sofrimento, eu gostaria de começar contrapondo duas concepções históricas diferentes: Duas interpretações antagônicas Interpretação 1: A concepção evolucionista: Segundo esta concepção, a terra tem milhões de anos e a morte é companheira constante em nossa jornada pela história. Sofrimento e morte passam a ser aliados na “criação” de nova vida, já que a vida só evoluiria pela morte dos menos aptos. O microbiólogo alemão Reinhard Kaplan escreveu neste contexto: “Morrer e envelhecer estão “embutidos” e representam sofrimento para o indivíduo, especialmente para os humanos, mas esse foi o preço a pagar para que a evolução pudesse de fato criar nossa espécie”. Interpretação 2. A fé em um Criador: A Bíblia diz que Deus é o Criador. E esse Criador afirmou que tudo o que fora criado era “muito bom”, expressão usada uma única vez (veja Gênesis 1.31). Essa avaliação abrange toda a criação, incluindo os primeiros homens, Adão e Eva. Eles caíram em pecado porque desobedeceram a Deus e, com isso, trouxeram a morte, o sofrimento e a enfermidade para suas vidas. Entrava em ação a lei que diz que “o salário do pecado é a morte” (Romanos 6.23). Pecado e morte estão intrinsecamente ligados. O pecado trouxe um intruso para um mundo que até então era perfeito e bom, e esse intruso foi a morte. Desde então, toda a criação está entregue ao declínio e à transitoriedade. Tudo se tornou perecível e passageiro, tudo se corrompe e se acaba. Pergunta: Qual das duas concepções é a certa, a evolucionista ou a bíblica? Pela lógica, uma delas tem que estar errada! Nas células dos seres vivos encontramos uma quantidade quase inimaginável de informação. Ela é necessária para a formação de todos os órgãos e a condução de todos os processos vitais. Mas a informação não pode surgir sozinha a partir da matéria morta. Todo o edifício da concepção evolucionista pode ser derrubado se tão somente aplicarmos nele as leis básicas da informação. Toda e qualquer informação pressupõe e exige um emissor, uma fonte inteligente. Isso nos leva a excluir a primeira interpretação, aquela que diz que a vida surgiu por acaso, por meio de processos evolutivos lentos. Resta-nos a segunda perspectiva, que diz que toda a vida tem um Criador. Voltamos ao relato bíblico. Já vimos que a causa do sofrimento e da morte é o pecado dos homens, desde os tempos de Adão. Isso explica todo o sofrimento que existe no mundo. Toda doutrina que pretende explicar o mundo sem partir da queda do homem está edificada sobre fundamentos falsos. Precisamos admitir: é por culpa nossa que o mundo está como está! Deus age nas catástrofes Concluímos que a morte e o sofrimento são consequências do pecado. Mas como ficam as catástrofes naturais onde o homem não está envolvido? Penso nas grandes enchentes dos últimos anos e lembro de Jó 12.15: “Se Deus retém as águas, elas secam; se as larga, devastam a terra”. A declaração de Amós 3.6 é ainda mais drástica: “Sucederá algum mal à cidade sem que o Senhor o tenha feito?”. Encontramos palavras semelhantes em Isaías 45.5a e 7: “Eu sou o Senhor... Eu formo a luz e crio as trevas; faço a paz e crio o mal; eu, o Senhor, faço todas estas coisas”. Ficamos admirados quando percebemos que Deus é o causador de desastres e calamidades. Num primeiro momento, essa afirmação nos espanta. Segundo o texto bíblico, Deus não apenas permite o mal, Ele é seu causador. Isso não combina muito bem com nossa idéia de um Deus meigo e bonzinho. Mas raciocinemos com clareza: o próprio Deus mandou vir o Dilúvio, afogando cruelmente milhões de pessoas. Esse mesmo Deus aplicou Seu juízo sobre os amalequitas, mandando aniquilar o povo todo (1 Samuel 15.2-3). Esse mesmo Deus declara sua sentença de condenação sobre os ímpios (Apocalipse 21.8). Mesmo assim, Ele é o amor em Pessoa (1 João 4.16). Ele também é o mesmo Deus que “enviou seu Filho Unigênito ao mundo, para vivermos (eternamente!) por meio dele” (1 João 4.9). O sofrimento de cada um A Bíblia ensina que o sofrimento, inclusive o pecado, faz parte do panorama mundial. O sofrimento individual, por outro lado, nem sempre está relacionado com pecado pessoal. Cuidemo-nos, para não dizer aos doentes e aos que sofrem que sua situação é culpa de seu próprio pecado. Deus permitiu o sofrimento de Jó mesmo ele sendo um homem justo. Jó, o homem mais justo de sua época, experimentou sofrimento incrível: perdeu todos os seus filhos, seus servos e todos os seus bens em um único dia. Também enfrentou uma doença muito dolorosa. Deus não explicou a Jó a razão específica de seu sofrimento, mas até hoje permite que os leitores do livro de Jó se tornem “testemunhas oculares” de cenas extraordinárias que aconteciam nos bastidores celestiais. Jó nem fazia idéia de tudo o que estava acontecendo sem ele saber. Mas Deus não revelou a Jó, nem revela a nós as razões que O levaram a permitir que Jó sofresse tanto. São bem raros os casos em que Deus nos diz porque alguém está sofrendo. Quando Jesus e Seus discípulos passavam por um cego de nascença, os discípulos perguntaram se a cegueira desse homem era culpa do pecado dele ou do pecado dos seus pais. Jesus explicou que o homem havia nascido cego porque através da sua cura Deus queria manifestar nele a Sua glória (João 9.1-7). Mas o Novo Testamento conta um episódio marcante em que Deus castigou imediatamente o pecado de seguidores de Jesus: Ananias e Safira caíram mortos depois de mentirem abertamente à Igreja (Atos 5.1-11). O sofrimento e a eternidade O sofrimento nunca deve ser visto dissociado da eternidade! O apóstolo Paulo encontrou razões para se gloriar de sua fragilidade, de suas enfermidades, suas dores e suas perdas. O relato de seus sofrimentos inclui tortura, açoites, prisão, apedrejamento, naufrágio, assalto, doença, fadiga, fome, sede e frio (2 Coríntios 11.16-33). Suas cartas mostram que, para nós, a vida eterna só se torna possível pela ressurreição de Jesus Cristo. Diante da grandiosidade da vida eterna, todo sofrimento encolhe e perde sua força: “Porque para mim tenho por certo que os sofrimentos do tempo presente não podem ser comparados com a glória que há de ser revelada em nós” (Romanos 8.18). Tenho um amigo que está sentindo muitas dores por causa de diversas doenças. Ele me escreveu: “Meu consolo é a eternidade. Pensar nela me faz suportar o presente!” O que Deus faz diante do sofrimento e da morte? Pessoas que acusam Deus de ficar passivo diante do sofrimento desconsideram uma verdade vital: na realidade Ele já fez tudo o que poderíamos desejar de um Deus amoroso. O Filho de Deus, Jesus Cristo, tornou-se Homem e suportou um sofrimento terrível e uma morte inconcebível – em nosso lugar! O pecado de Adão havia deixado a humanidade em um catastrófico beco sem saída, e Jesus veio para nos tirar dali, para dar um rumo e um destino às nossas vidas. Mesmo que nosso corpo morra, temos uma alma imortal porque na Criação Deus soprou Seu espírito (eterno!) em nós. Aquilo que define nosso ser existirá para todo o sempre. Se Deus não tivesse tomado nenhuma iniciativa contra o pecado, ficaríamos eternamente separados dEle e numa situação de sofrimento sem fim. Foi plano de Deus mandar Seu Filho para nós, para que Ele fosse nosso mediador. Na cruz do Gólgota Jesus tomou sobre si todos os pecados imagináveis e inimagináveis, de todos os homens de todas as épocas. Como único sem pecado, Ele tinha condições de carregar todos os pecados de todos, transpondo assim o enorme abismo que havia surgido entre os homens e Deus. Por causa dessa atitude salvadora de Jesus, Ele agora pode dar a vida eterna a cada um que crê nEle (João 1.12; Efésios 2.8-9). Todos os que crêem no Senhor Jesus Cristo, todos os que acreditam que Deus O levantou de entre os mortos e O aceitam como Senhor e Salvador passarão toda a eternidade com Deus (1 Coríntios 15.1-4). Também existe um lugar de eterna separação de Deus A Bíblia nos alerta que aqueles que não crêem em Jesus Cristo experimentarão a “segunda morte”, que é o inferno, a eterna e absoluta separação de Deus, uma existência de sofrimentos terríveis (Apocalipse 21.8). Em Mateus 25.46, em um só versículo, Jesus menciona o destino final de dois caminhos diferentes: “E irão estes para o castigo eterno, porém os justos, para a vida eterna”. Não existe contradição entre “Deus é todo-poderoso, Deus é amor” e “o mundo está cheio de mal e sofrimento”. O que Deus precisaria fazer se quisesse remover o sofrimento e a morte do mundo? Ele teria que remover a causa. E a causa é o pecado. Com isso, Ele teria que remover deste mundo a todos nós, pecadores. Se permitisse que morrêssemos com pecados não perdoados, nosso único destino possível seria o inferno. Mas Deus não quer que alguém vá para o inferno. Por isso, o plano surgido de Seu amor por nós é: Eu permito que, durante seu breve tempo de vida, os homens passem por sofrimentos e sejam confrontados com a morte, mas ouvirão a mensagem salvadora do Evangelho. Assim, eles terão a possibilidade de fugir do sofrimento eterno e poderão aceitar o convite para ir ao céu. Daí advêm duas opções, duas chances de decidir: “Quem nele crê não é julgado; o que não crê já está julgado, porquanto não crê no nome do unigênito Filho de Deus” (João 3.18). Consequências para nós Depois de todas essas considerações, volto à única possibilidade lógica em relação ao comportamento de Deus diante do sofrimento humano. Será que cogitamos a segunda opção de nossa lista inicial como a resposta certa? Correto! Deus pode mas não quer remover o mal porque o sofrimento serve para nosso bem. Peça que o Senhor Jesus perdoe todos os seus pecados. Aceite-O como seu Criador e Salvador pessoal e siga-O para ter uma vida eterna, sem dor e sem sofrimento! Dr. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-10
Brasilianisch: Was Darwin noch nicht wissen konnte
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! O Que Darwin Não Podia Saber Para celebrar o “ano de Darwin” em 2009, a revista alemã Die Zeit publicou um artigo de duas páginas com a manchete “Muito obrigado, Darwin!”, acompanhado de quatro páginas falando sobre a evolução. Esse agradecimento foi para um homem que nasceu há 200 anos. Seu “revolucionário” livro A Origem das Espécies foi publicado há 150 anos. [Naquela época, nada se sabia sobre o DNA, o armazenamento de informações genéticas e sua transmissão]. O filósofo Immanuel Kant (1724-1804) já afirmava, cheio de orgulho: “Dêem-me matéria, e dela farei um mundo”. Cinqüenta anos mais tarde, o matemático e astrônomo francês Laplace (1749-1827) vangloriava-se diante de Napoleão: “Minhas teorias não precisam da hipótese chamada ‘Deus’.” Esses e outros pais do ateísmo científico buscavam uma explicação para a origem da vida em que Deus pudesse ser descartado. A resposta aparentemente salvadora veio de Darwin, que tornou viável explicar a origem da vida “de forma natural”. Enquanto ele próprio ainda era reticente em relação às implicações de sua teoria, hoje o mundo, cada vez mais ímpio, aclama seu patrono em manchetes sem fim. Até a viagem de Darwin às ilhas Galápagos em 1835, acreditava-se no filósofo grego Aristóteles, que dizia que as espécies são imutáveis. A partir das diferentes formas de bicos de tentilhões que viviam na ilha, Darwin concluiu com acerto: espécies podem se adaptar e se modificar. Mas sua conclusão seguinte, de que toda a vida viria de uma árvore genealógica comum, não é cientificamente defensável. O próprio Darwin percebeu que uma grande fraqueza de sua teoria era a inexistência, na natureza, de fósseis de formas intermediárias. Mesmo assim, seguindo a doutrina darwinista, o homem perdeu sua posição especial atribuída pelo Criador e passou a ser apenas um ser mais evoluído no reino animal. As molas-mestras da evolução Como molas-mestras da evolução são mencionadas hoje: mutações, seleção, isolamento, longas eras, acaso, necessidade e morte. Todos esses fatores existem; porém, nenhum deles é fonte de novas informações criadoras. Mutações apenas podem modificar informações herdadas pré-existentes. Entretanto, sem as informações do DNA já disponíveis, a evolução nem pode dar a largada inicial. Mutação é, por definição, um mecanismo aleatório sem qualquer objetivo definido, de tal forma que, por princípio, não pode fazer surgir novos conceitos (por exemplo, criar órgãos). A seleção favorece os seres vivos mais aptos e faz com que sua predisposição hereditária seja passada adiante. Mas, através da seleção ocorre apenas uma escolha ou um aniquilamento de algo que já existe; nada pode ser melhorado por ela, nem ela faz surgir algo novo. Os outros fatores evolutivos citados também não podem ser considerados fontes criadoras. Vejamos alguns poucos exemplos de seres vivos e examinemos se os fatores evolutivos em ação aleatória poderiam tê-los trazido à existência. A reprodução sexuada Conforme a teoria da evolução, a “descoberta” da reprodução sexuada seria uma condição decisiva para o desenvolvimento progressivo dos seres vivos. Através de combinações genéticas sempre novas, surgem muitas variedades, das quais as mais adaptadas ao seu ambiente sobrevivem ao processo de seleção. Duas razões, porém, eliminam esse processo na almejada tendência ascendente no desenvolvimento de uma linhagem: 1. A reprodução sexuada nem pode começar por um processo evolutivo. Ela apenas seria possível se ambos os sexos dispusessem simultaneamente de órgãos prontos e plenamente funcionais. Entretanto, na evolução, por definição, não existem estratégias planejadas ou direcionadas. Como o desenvolvimento dos órgãos necessários à reprodução poderia estender-se por milhares de gerações se os seres vivos nem conseguem se reproduzir sem esses órgãos? Mas, se um desenvolvimento lento precisa ser excluído por ser inviável, como seria possível que órgãos tão diferentes e tão complexos, que precisam combinar entre si até nos mínimos detalhes, surgissem repentinamente? Além disso, eles precisariam estar presentes juntos no mesmo lugar no momento da reprodução. 2. Ainda que admitíssemos a possibilidade da reprodução sexuada ter “caído do céu”, mesmo assim não surgiria nova informação na mistura da carga genética. Em suas muitas experiências, criadores de plantas e animais demonstraram que vacas altamente aperfeiçoadas geneticamente continuaram sendo vacas, e que o trigo jamais produziu girassóis. A chamada microevolução (mutação dentro de uma espécie) é verificável cientificamente; de uma macroevolução (mutação que ultrapasse as fronteiras das espécies) falta toda e qualquer prova. Técnica genial nos glóbulos vermelhos Em cada milímetro cúbico (1mm3 = 1μl = 1 microlitro) de sangue temos 5 milhões de glóbulos vermelhos, isto é, em uma gota de sangue eles são 150 milhões. Eles são como mini-submarinos altamente especializados que, ao invés de levarem a bordo torpedos mortais, realizam algo extremamente vital. 175.000 vezes durante seus 120 dias de vida eles são abastecidos com oxigênio, enquanto descarregam no pulmão o gás carbônico (CO2), resíduo que se forma pelo processo de oxidação. Esses minúsculos navios cargueiros são tão pequenos que conseguem ultrapassar os mais finos vasos capilares, chegando a todas as partes do corpo. A cada segundo são gerados dois milhões de novos glóbulos vermelhos, que contêm a hemoglobina (que dá a cor vermelha ao sangue), uma composição química muito notável e complexa. A hemoglobina é necessária para o transporte de oxigênio já na fase de desenvolvimento embrional. Evidentemente, até o terceiro mês as necessidades de oxigênio são diferentes do que no estágio fetal (a partir do terceiro mês), e por isso faz-se necessário um tipo distinto de hemoglobina, de composição química diferente. Pouco antes do parto, as fábricas celulares voltam a funcionar a todo vapor para realizar a alteração para hemoglobina adulta. Os três tipos de hemoglobina não poderiam ser descobertos pelo caminho evolutivo, através da experimentação, porque as outras variantes não transportariam oxigênio suficiente, o que seria fatal para o ser vivo supostamente em evolução. Mesmo que em dois estágios fosse produzida a molécula correta, isso significaria a morte certa se a molécula da terceira fase não estivesse disponível. Por três vezes a produção de hemoglobina necessita de um biomecanismo completamente diferente, que também precisa modificar completamente sua produção no momento exato. De onde vem um mecanismo tão complicado? Aqui toda e qualquer idéia de evolução falha completamente, pois em seus estágios semi-prontos, que segundo a evolução teriam conduzido a esse mecanismo tão complexo, esses seres vivos nem poderiam ter sobrevivido. Esse conceito de complexidade não-redutível também é válido para o sistema imunológico do organismo humano ou para o flagelo com que as bactérias se locomovem. Mais uma vez, vemos que os seres vivos não teriam sobrevivido em sua “jornada” até seu estágio atual se este fosse atingido por processos evolutivos. É mais razoável admitir que tudo esteve pronto desde o princípio, o que somente é possível se um Criador planejou e criou tudo funcionando plenamente desde seu começo. O vôo da tarambola-dourada A Tarambola-Dourada é um pássaro maravilhoso que nasce no Alasca. Como ali o inverno é extremamente frio, ele migra para o Havaí. Sua viagem é muito longa, pois o destino fica a 4.500 quilômetros de distância. O vôo tem de ser direto, sem escalas, uma vez que no caminho não existem ilhas para descanso, e essa ave não sabe nadar. Para seu vôo, a Tarambola-Dourada precisa de um tanque cheio de combustível na forma de 70 gramas de gordura armazenada em seu corpo. Desse total, 6,8 gramas são uma reserva para enfrentar ventos contrários. Como o pássaro tem de voar ininterruptamente por três dias e meio, noite e dia, sem parar, e precisa manter a rota com exatidão dentro das coordenadas geográficas, ele necessita de um piloto automático trabalhando com extrema exatidão. Se não encontrar as ilhas do Havaí, sua morte é certa, pois não existe qualquer outra alternativa de pouso. Se não possuísse essa porção de gordura precisamente calculada, não sobreviveria. A mutação e a seleção, nesse caso, mais uma vez são construtores incapazes. Mais plausível é admitir que a Tarambola-Dourada foi criada assim desde o começo – pronta e equipada com tudo o que precisa. O raciocínio evolucionista é útil? Como vimos nos exemplos desses seres vivos, em outras áreas também encontramos projetos altamente especializados: A baleia cachalote é um mamífero que está equipado de tal forma que pode emergir de 3.000 metros de profundidade sem morrer pela temida descompressão. Uma quantidade imensa de bactérias microscópicas em nosso trato intestinal tem motores elétricos embutidos, que podem funcionar para a frente e de marcha a ré. A sobrevivência dos seres vivos depende do funcionamento perfeito de cada um de seus órgãos (por exemplo, coração, fígado, rins). Órgãos semi-prontos, em desenvolvimento, não têm valor algum. Nesse assunto, quem pensa segundo o darwinismo deveria saber que a evolução desconhece a perspectiva de um órgão que passará a funcionar perfeitamente no futuro. O biólogo evolucionista alemão G. Osche observou acertadamente: “Seres vivos não podem, durante certas fases evolutivas, parar tudo como um empresário que fecha a firma temporariamente por causa de reformas”. A inteligência e a sabedoria expressas nas obras da Criação são simplesmente imponentes. O caminho que conduz das obras criadas até um autor criativo é mais que evidente – das obras deduz-se a existência de um Criador. Combina muito bem com nossa observação o que a Bíblia já diz em seu primeiro versículo: “No princípio, criou Deus!” Influenciada pelo darwinismo, estabeleceu-se a teologia histórico-crítica, que rejeitou o relato literal da Criação, até então considerado mensagem de Deus. Mas fazemos bem “acreditando em todas as coisas que estejam escritas” (Atos 24.14), pois “Deus não é homem, para que minta” (Números 23.19). De onde vem a informação? Na discussão científica, o argumento sempre é mais forte quando se pode aplicar as leis naturais a algum processo ou fenômeno. As leis naturais não admitem exceção. Conforme essas leis, por exemplo, o moto-contínuo, uma máquina que funciona continuamente sem receber energia, é uma máquina impossível. Hoje sabemos o que Darwin ainda não podia saber: nas células de todos os seres vivos existe uma quantidade praticamente inimaginável de informação, aglutinada na forma mais compacta que se conhece. A formação de todos os órgãos é conduzida pela informação, todos os processos nos seres vivos funcionam dirigidos por informação e a produção de todas as substâncias do corpo (por exemplo, 50.000 proteínas no corpo humano) é controlada pela informação. O sistema da evolução somente poderia funcionar se houvesse na matéria a possibilidade da informação surgir por acaso. A informação é absolutamente imprescindível, pois os projetos de todos os indivíduos e todos os processos complexos nas células ocorrem baseados na informação. Informação é uma grandeza imaterial; portanto, não é uma qualidade da matéria. As leis da natureza acerca de grandezas não-materiais, especialmente da informação, dizem que a matéria jamais pode gerar uma grandeza não-material. É evidente: informação somente pode surgir a partir de um emissor dotado de inteligência e vontade. Assim está claro: quem considera a evolução possível, acredita no “moto-contínuo” da informação, ou seja, em algo que as leis gerais da natureza mostram ser completamente impossível. Assim, acertamos o calcanhar de Aquiles da evolução, que cientificamente chega a seu FIM. [Expliquei a questão com mais detalhes em meu DVD A Origem da Vida à Luz da Informação]. De onde vem a vida? Diante de todo o barulho que se faz atualmente em torno da evolução, perguntamos: “De onde vem a vida realmente?” A evolução não tem a menor explicação para o surgimento da vida a partir da matéria morta. Stanley Miller (1930-2007), cuja experiência com a “sopa pré-biótica” (1953) é mencionada em todo livro de Biologia, admitiu depois de 40 anos que nenhuma das atuais hipóteses sobre a origem da vida consegue ser convincente. Ele classificou todas elas de “bobagens”, de “gestações mentais químicas”. O microbiologista Louis Pasteur (1822-1895) reconheceu algo fundamental: “Vida só pode vir de vida”. Apenas um pôde dizer: “Eu sou a vida” (João 14.6), e esse alguém foi Jesus Cristo. A Seu respeito está escrito em Colossenses 1.16: “Pois nele foram criadas todas as coisas, nos céus e sobre a terra, as visíveis e as invisíveis”. Em João 1.3 lemos: “Todas as coisas foram feitas por intermédio dele, e, sem ele, nada do que foi feito se fez”. Qualquer teoria sobre o início da vida e o surgimento do mundo que não mencione Jesus como a origem e a fonte da vida é uma concepção morta, que inevitavelmente se esfacela na Rocha que é Jesus. Assim, a teoria da evolução passa a ser um dos maiores enganos da história mundial e lança milhões de pessoas no abismo da incredulidade. Infelizmente, o que muitos dos nossos contemporâneos não levam em consideração é que ao abismo da descrença segue o abismo da perdição eterna depois da morte (inferno). O dilema real na maneira de pensar de nosso mundo é que o verdadeiro Criador de todas as coisas não é honrado com manchetes, dizendo: Muito obrigado, Jesus! Muitos não sabem que Jesus Cristo nos fez uma oferta grandiosa. Ele disse: “Eu sou a Porta” (João 10.9). Ele estava se referindo à porta do céu. Quem se volta para Jesus tem a vida eterna. Dr. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-10
Brasilianisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Quicklink zu diesem Artikel: https://wernergitt.de/ceu Como Chegar ao Céu? Muitas pessoas evitam pensar sobre a eternidade. Isso ocorre até com as que refletem a respeito da morte. A eternidade é um assunto que costuma ser colocado de lado. Quando criança, a atriz americana Drew Barrymore representou um dos papéis principais no filme “E.T. – O Extra-Terrestre”. Com 28 anos (Drew nasceu em 1975) ela declarou: “Se eu morrer antes do meu gato, dêem-lhe minhas cinzas para comer. Assim, pelo menos vou continuar vivendo através dele”. A ingenuidade e ignorância a respeito da morte realmente são assustadoras! No tempo de Jesus muitas pessoas vinham a EIe, e quase sempre suas preocupações eram de caráter terreno: Dez leprosos queriam ser curados (Lc 17.13). Cegos queriam voltar a enxergar (Mt 9.27). Alguém precisava de ajuda numa questão de herança (Lc 12.13-14). Os fariseus vieram perguntar se deviam ou não pagar impostos ao imperador (Mt 22.17). Poucas pessoas foram falar com Jesus para saber como ir para o céu. Um jovem rico procurou-O perguntando: “Bom Mestre, que farei para herdar a vida eterna?” (Lc 18.18). Jesus disse o que eIe deveria fazer: vender tudo o que tinha e segui-Lo. Como o jovem era muito rico, não atendeu ao conselho de Jesus e perdeu a chance de entrar no céu. Também havia pessoas que nem estavam à procura do céu mas, ao terem um encontro com Jesus, aprenderam acerca da vida eterna e imediatamente aproveitaram a oportunidade. Zaqueu ansiava apenas ver Jesus, mas obteve muito mais do que esperava. No final da visita do Senhor à sua casa, Zaqueu encontrou o caminho para o céu. Jesus afirmou: “Hoje, houve salvação nesta casa, pois que também este é filho de Abraão” (Lc 19.9). Como alcançamos o céu? Depois do que vimos, podemos afirmar: Alcança-se o reino do céu num dia determinado. É bom saber disso, pois você, prezado leitor, também pode receber hoje a vida eterna junto a Deus. Ganhar o céu não tem relação alguma com qualquer mérito pessoal. O reino dos céus pode ser alcançado sem preparo prévio. Quando não estão baseadas no que Deus diz, nossas próprias idéias sobre como chegar ao céu são absolutamente falsas. Veja estes exemplos de conceitos errados: em uma de suas canções, uma intérprete da música popular alemã fez referência à história de um palhaço que tinha deixado o circo após muitos anos de trabalho: “Com certeza ele vai entrar no céu porque trouxe alegria para muitas pessoas”, dizia a letra. Uma senhora nobre e muito rica mandou construir um abrigo onde vinte mulheres pobres podiam viver gratuitamente. Mas ela impôs uma condição: que essas mulheres rezassem pela salvação da sua alma uma hora por dia. O que realmente nos leva para o céu? Para responder essa pergunta de maneira clara e precisa, Jesus nos contou uma parábola. No Evangelho de Lucas (14.16), EIe fala de um homem [simbolizando Deus] que preparou uma grande festa [simbolizando o céu] e mandou convidar muitas pessoas. As desculpas foram frustrantes: “todos... começaram a escusar-se. Disse o primeiro: Comprei um campo e preciso ir vê-Io... Outro disse: Comprei cinco juntas de bois... E outro disse: Casei-me e, por isso, não posso ir.” Jesus encerrou a parábola com a sentença do anfitrião: “Porque vos declaro que nenhum daqueles homens que foram convidados provará a minha ceia” (Lc 14.24). Esse exemplo mostra que é possivel ganhar o céu ou perdê-Io. O que decide a questão é aceitar ou rejeitar o convite. Poderia existir uma maneira mais fácil? Certamente não! Muitas pessoas ficarão fora do céu não por não terem conhecido o caminho que leva até lá, mas por terem rejeitado o convite que Deus lhes fez. Não devemos seguir o exemplo dos três convidados da parábola, que deram desculpas para não comparecer à festa! Ela deixou de ser realizada por causa disso? É claro que não! Depois de ouvir as recusas de seus convidados de honra, o dono da casa mandou convites para todos. Dessa vez os convites não foram sofisticados. Os novos convidados ouviram uma convocação singela: “Venham!” Todos que aceitaram o convite tiveram lugar garantido na festa. E o que aconteceu? Os convidados apareceram? Sim, as pessoas vieram em massa! Após algum tempo, o dono da casa ficou sabendo que ainda havia lugares vazios. Então ele disse a seu servo: “Saia novamente! Continue a convidar!” Vamos comparar essa parábola à nossa vida, pois ela tem muitos paralelos com a situação em que vivemos. Ainda há lugares vazios no céu, e Deus diz a você: “Venha, e tome o seu lugar no céu! Seja sábio. Faça sua reserva para a eternidade. Faça-a ainda hoje!” O céu é de uma beleza inimaginável. Por isso, o Senhor Jesus compara-o com uma festa. A Primeira Carta aos Coríntios (2.9) diz: “Nem olhos viram, nem ouvidos ouviram, nem jamais penetrou em coração humano o que Deus tem preparado para aqueles que o amam.” Não há nada, absolutamente nada nesta terra, que possa ser comparado ao céu, tamanha é sua beleza! De maneira alguma devemos perder a chance de ir para o céu, pois eIe é precioso demais! Alguém nos abriu a porta: foi Jesus, o Filho de Deus! É graças a EIe que temos acesso à eternidade. Agora a decisão é nossa. Só quem for ignorante como os homens da parábola deixará de aceitar o convite. A salvação acontece através do Senhor Jesus Em Atos 2.21 lemos algo muito importante: “E acontecerá que todo aquele que invocar o nome do Senhor será salvo.” Essa é a verdade suprema do Novo Testamento. Quando estava na prisão em Filipos, Paulo resumiu o essencial nas poucas palavras que falou ao carcereiro: “Crê no Senhor Jesus Cristo e serás salvo, tu e tua casa” (At 16.31). Essa mensagem é curta mas tem poder decisivo e transformador para quem a aceita. Naquela mesma noite o carcereiro se converteu. Do que Jesus nos salva? Precisamos saber que Jesus nos salva do caminho que acaba na perdição eterna, no inferno. A Bíblia diz que os homens viverão eternamente – ou no céu, ou no inferno. Um desses lugares é maravilhoso, o outro é horrível. Não existe um terceiro lugar. Após a morte, ninguém mais dirá que tudo acabou quando fechou seus olhos aqui na terra. Nosso destino eterno é decidido pela nossa atitude diante de Jesus. A nossa eternidade depende de uma só pessoa, Jesus Cristo – e do nosso relacionamento com EIe! Inferno de verdade Por ocasião de uma viagem de conferências pela Polônia visitamos o campo de concentração de Auschwitz. Astrocidades terríveis ocor, reram durante o Terceiro Império da Alemanha Nazista naquela local. Entre 1942 e 1944 mais de 1,6 milhões de pessoas, na maioria judeus, foram assassinadas e incineradas nas suas câmaras de gás. A literatura fala do “Inferno de Auschwitz”. Fiquei pensando sobre essa expressão quando os guias nos mostraram uma das câmaras de gás onde morriam 600 pessoas a cada vez. Auschwitz foi um horror inconcebível. Mas será que ali já era o inferno? Nosso grupo de visitantes viu somente a câmara de gás vazia, agora fora de uso, pois felizmente o terror de Auschwitz acabou em 1945. Hoje o local é aberto à visitação pública. As câmaras de gás de Auschwitz tinham caráter temporário. O inferno da Bíblia é eterno. No hall de entrada do museu de Auschwitz um desenho mostrando uma cruz com o corpo de Cristo chamou minha atenção. Com um prego, um dos prisioneiros havia riscado na parede sua mensagem de esperança no Jesus crucificado. Esse artista anônimo também morreu na câmara de gás. EIe conhecia o Salvador Jesus. O lugar onde ele morreu era horrível, mas o céu estava aberto esperando-o. Quando alguém tiver chegado ao inferno, a respeito do qual o Senhor Jesus adverte tão insistentemente no Novo Testamento (Mt 7.13; Mt 5.29-30; Mt 18.8), não haverá chance de escapar. Como o inferno é eterno – ao contrário de Auschwitz – nunca teremos a possibilidade de visitá-Io como se visita um lugar turístico, entrando e saindo quando quisermos. O inferno é para sempre. Mas o céu também é eterno. É para esse lugar que Deus quer nos levar. Por isso, aceite o convite. Invoque o nome do Senhor e faça ainda hoje sua reserva no céu! Depois de uma palestra, uma agitada senhora me questionou: “Será que é mesmo possível fazer reserva no céu? Isso parece uma agência de turismo!” Eu concordei: “Quem não faz reserva não chega lá. Se a senhora quiser ir ao Havaí, também vai precisar de uma passagem.” Ela retrucou: “Mas é preciso pagar a passagem, não é?” – “Sim, é claro! A passagem para o céu também é paga, com a diferença de que nenhum de nós tem condições de arcar com seu preço. EIe é alto demais. Nosso pecado impede que cheguemos ao céu. Deus não admite pecado no céu. Quem quiser passar a eternidade com Deus precisa ser liberto do seu pecado enquanto vive aqui na terra. Essa libertação só pode acontecer através de alguém sem pecado – e essa pessoa é Jesus Cristo. EIe é o único que pode pagar o preço. E EIe o pagou com Seu sangue, através da Sua morte na cruz.” Agora, você deve estar se perguntando: O que devo fazer para entrar no céu? Deus estende o convite de salvação a todos. Muitas passagens da Bíblia nos convidam com insistência a obedecer ao chamado de Deus: “Esforçai-vos por entrar pela porta estreita” (Lc 13.24). “Arrependei-vos, porque está próximo o reino dos céus” (Mt 4.17). “Entrai pela porta estreita (larga é a porta, e espaçoso, o caminho que conduz para a perdição, e são muitos os que entram por ela), porque estreita é a porta, e apertado, o caminho que conduz para a vida, e são poucos os que acertam com ela” (Mt 7.13-14). “Toma posse da vida eterna, para a qual também foste chamado” (1 Tm 6.12). “Crê no Senhor Jesus e serás salvo, tu e a tua casa” (At 16.31). Esses são convites insistentes. Os textos bíblicos são sérios e determinados. Agimos com coerência quando respondemos ao convite de ir para o céu com uma oração mais ou menos como esta: “Senhor Jesus, acabei de ler que só posso chegar ao céu através de Ti. Quero estar contigo no céu. Por isso, salva-me do inferno, que eu mereço por causa de todos os pecados que cometi. Sei que me amas, que morreste na cruz por mim e pagaste pelos meus pecados. Tu conheces todos os meus pecados – desde a minha infância. Conheces todos os que lembro e os que já esqueci. Sabes o que move o meu coração. Sou como um livro aberto diante de Ti. Assim como sou, não posso entrar no céu. Peço-te: perdoa meus pecados. Do fundo do meu coração, lamento por tudo de errado que fiz na vida. Entra em meu coração, restaura minha vida e renova-me completamente. Dá-me forças para deixar tudo o que não é certo e transforma meu modo de viver. Ajuda-me a entender a Tua Palavra, a Bíblia. Faze-me compreender o que queres me falar e dá-me um coração obediente para que eu faça o que Te agrada. De agora em diante, serás o meu SENHOR. Quero Te seguir. Mostra-me o que devo fazer em todas as áreas da minha vida. Agradeço por ouvires e atenderes minha oração. Agradeço por ser Teu e pela certeza de um dia estar contigo no céu. Amém.” Dir. e Prof.Dr.-Eng. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-10
Breaking News: In Your Language
Verschenken Sie einen Gutschein für eine Neues Testament und das Taschenbuch „Der Himmel – Ein Platz auch für Dich?“ von Prof. Dr. Werner Gitt Das Geschenk ist in 22 Sprachen erhältlich. Empfehlen Sie gleichzeitig das evangelistische Video "Mr. Nice Guy—Are You a Good Person?" in über 30 Sprachen. Mit diesem Flyer empfehlen Sie außerdem evangelistische Flyer und Bücher aus dem Missionswerk Bruderhand in über 70 Sprachen. Sehr viel davon steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Ab einer Bestellmenge von mind. 2.500 Stück ist der Eindruck einer eigenen Kontaktadresse möglich. Breaking News: Der Flyer, der Herzen bewegt! „Ich kann nur dem HERRN danken, was für ein wunderbarer Flyer das geworden ist!“ – Diese Worte von einem unserer Verteiler spiegeln die Begeisterung wider, die unser neuer Flyer auslöst. Der Flyer bringt auf den Punkt, was so viele Menschen heute brauchen: Hoffnung, Orientierung und die Botschaft von Gottes Liebe. Mit einer packenden Mini-Predigt und einer Videoempfehlung, die jeden anspricht, ist er ein echter Türöffner – besonders für unsere ausländischen Nachbarn. Dieser Flyer ist gezielt dafür gemacht, Menschen zu erreichen, die wir sonst schwer ansprechen können. Er sollte in alle Briefkästen von denen gelangen, die neu in unserem Land sind, damit auch sie von Gottes Liebe erfahren. Besonderes Highlight: Auf dem Flyer befindet sich ein Gutschein für ein Neues Testament und ein Taschenbuch in 22 verschiedenen Sprachen – ein wertvolles Geschenk für Menschen aus aller Welt, die nach geistlicher Orientierung suchen. Unsere Vision: Jedem Ausländer ein Neues Testament in seiner Sprache schenken. Eine kraftvolle Möglichkeit, die frohe Botschaft zu verbreiten! Wir wollen diesen Flyer an Tausende Menschen verteilen – in Deutschland und über die Grenzen hinaus. Sei dabei! Verteile die „Breaking News“ und hilf, diese lebensverändernde Botschaft in die Welt zu tragen! Siegfried Korzonnek
2 Seiten, Best.-Nr.: 203-3
Bruderhand Media in Arabic
Joy Card (mit Gutschein)Verschenken Sie mit dieser Karte einen Gutschein für ein Neues Testament und für das Taschenbuch "Der Himmel – Ein Platz auch für Dich?" von Werner GittWeisen Sie auf den YouTube-Kanal von Bruderhand-Medien in Arabisch hin, damit Menschen die Botschaft des Evangeliums kennenlernen!im handlichen Format einer Visitenkarte bzw. Scheckkarte (8,5 x 5,5 cm)Die Karte ist gut zum Weitergeben an andere geeignet.
2 Seiten, Best.-Nr.: 316-5
Bulgarisch: Krippe, Kreuz und Krone
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Ясла, Кръст и Корона Първоначалната катастрофа В нашия свят постоянно вилнеят катастрофи. От цунамито през декември 2004 г. загинаха около 160 хиляди души. Потъването на Титаник отне 1522 живота. А Втората световна война взе 50 милиона жертви. И все пак първата катастрофа в света е било грехопадението в Едемската градина. Тя е първопричината за всички останали катастрофи, които оттогава насам сполитат земята. Грехът е довел до отделянето на човека от Бога. Без Бога обаче човекът е изгубен завинаги, безвъзвратно. Ако Бог би допуснал в Неговия свят да влезе дори само един-единствен грях, тогава страданието и смъртта биха нахлули в самия рай. А това Бог няма да допусне. Божието сърце е съкрушено – хората, които той е създал и обича, са се отвърнали от Него и с това са се предали на смъртта. Това е ужасно! Според една поговорка „за смъртта няма цяр“. Дори в Едемската градина няма билка, която да спасява от смъртта! Но може би Бог има някакво средство? Божието средство – Той е изпратил своя Син Още в Едемската градина Бог е имал план за спасение. Макар и доста завоалирано, той го обявява още веднага след грехопадението, когато казва на змията: „Ще поставя вражда между тебе и жената и между твоето потомство и нейното потомство; то ще ти нарани главата, а ти ще му нараниш петата“ (Битие 3:15). Оттогава дълга поредица пророчества постоянно напомнят за идещия Спасител. Ето няколко примери: „Ще излезе звезда от Яков и ще се въздигне скиптър (символ на царска власт) от Израил“ (Числа 24:17). „А ти, Витлеем Ефратов, макар и да си твърде малък, за да бъдеш между юдовите хиляди, от теб ще излезе за мен Един, който ще бъде владетел в Израил, и произходът му е от началото, от вечността“ (Михей 5:2). Последното известие за Спасителя идва от един ангел, който оповестява на Йосиф раждането и името на небесното дете: „Мария … ще роди син, когото ще наречеш Иисус, защото той е, който ще спаси народа си от греховете му“ (Матей 1:20-21). Мнозина са минали през историческата сцена и са били именити сред хората – императори и царе, поети и философи, учители и магьосници, добри и зли. Но светът не е виждал истински Бог – до Коледа. Детето, родено в яслата, не е било такъв бог, каквито са си ги представяли гърците на Олимп. Той е eдинственият, който е могъл да каже: „Аз съм Творецът, чрез когото е създадено всичко“ (Йоан 1:1,3); „Аз съм истината“ (Йоан 14:6), „Аз съм добрият пастир“ (Йоан 10:11), „Аз съм вратата“ (към небето) (Йоан 10:7). Какъв път е поел Той в света? Дали е дошъл с барабани и фанфари, с блясък и шум, ескортиран от небесните войски? Не! Бог е избрал една неомъжена жена от Израел, Мария, която да роди Божия син. С това Той е изненадал дори юдеите, които знаели например тези пророчества за идещия Месия: „Ето, твоят цар идва при теб“ (Захария 9:9); „… а то (царството на идещия Месия) ще разбие и довърши всички тези царства, а самото то ще пребъде до века“ (Данаил 2:44). Затова юдеите не са очаквали бебе, което да се роди в ясли, а цар! Те очаквали той да се възцари, да прогони римляните от Израел, да установи столицата си в Ерусалим и да определи главните свещеници и книжниците за министри. Иисус обаче не е дошъл по този начин и затова юдеите са го отхвърлили. Те не били обърнали внимание на местата от Писанието, където се казвало, че Месията първо ще дойде като дете: „Защото ни се роди дете, Син ни се даде“ (Исая 9:5). От него зависи дали ще прекараме вечността в рая или в ада. Три неща са характерни за този Месия: Яслата (тя символизира идването на Иисус в този свят) Кръстът (той символизира спасението, което Иисус е направил възможно за нас) Короната (тя символизира царската власт на Иисус при Неговото повторно идване) Без ясла няма кръст! Без кръст няма корона! Без ясла и без кръст няма рай за нас! Затова първо трябваше да дойде Коледа. Какво ни препъва в кръстта? Критиците на християнската вяра отново и отново поставят въпроса: Защо е тази брутална смърт на кръста? При вашата вяра всичко се върти около един инструмент за екзекуция. Не е ли могъл Бог да избере по-кротък начин, за да уреди отношенията си с нас, хората? Защо пътят на помирението е трябвало да бъде покрит със смърт, болки, сълзи и мъка? Не е ли могло да се мине по-безболезнено, по-естетично, по-стилно? Не е ли могъл Бог просто да си затвори очите за нашите недостатъци? Всички тези въпроси всъщност омаловажават проблема с греха. Изглежда това е масовата болест на нашето време. Само в кръста можем да видим това, което не откриваме в никое писание на никой мислител или философ: Кръстът ни показва каква дълбока пропаст е отворил грехът между човека и Бога. Пропастта е така бездънна, че следствието от греха е пъкълът (Матея 5:29). Кръстът ни дава реална представа за това, докъде стига Бог в своята любов към нас – той буквално е откъснал от сърцето си най-скъпото – своя Син Иисус. Кръстът на Иисус показва до каква степен се е привел Бог. Създателят на Вселената и на всичко живо се е оставил да бъде осъден като престъпник, без да се защити. Колко висока цена за греха! Но тъкмо затова Иисус може да покани всеки грешник да дойде при него: „Който дойде при Мен, никак няма да го изпъдя“ (Йоан 6:37). Но също така, който не дойде, е изгубен завинаги! Кръстът слага край на всички човешки пътища за спасение. Затова Иисус така настоятелно е заявил: „Никой не идва при Отца освен чрез Мен“ (Йоан 14:6). Пред кръста всички религии са само лъскави миражи в пустинята на едно изгубено човечество. Вестта на рождество, заедно с вестта на кръста, е уникална вест за спасение: „Защото Човешкият Син дойде да спаси погиналото“ (Матей 18:11). Той идва отново Иисус ще дойде втори път на този свят. Но вече не като бебе в ясла, а като Цар, Съдия и Владетел на света. В Евангелието от Матей 24:30 Той ясно предсказва това събитие: „Тогава ще се яви на небето знамението на Човешкия Син; и тогава ще заплачат всички земни племена, като видят Човешкия Син, идещ на небесните облаци със сила и голяма слава.“ Каква радост! Създателят на света се явява! Спасителят на света идва! Защо тогава в Откровение 1:7 пише: „и всички земни племена ще заридаят заради Него“? Защо ще казват на планините и на скалите: „Паднете върху нас и ни скрийте от лицето на Седящия на престола и от гнева на Агнето“ (Откровение 6:16)? Много хора са чули за този Иисус, чули са, че трябва, докато са живи, да вземат решение за него, но са казали „Не!» Сега те са изгубени и не могат да поправят грешката си. Вече е твърде късно. Затова те плачат и ридаят. Повечето хора преминават житейския си път без Иисус. Те са изключително изобретателни, за да го избягват. Например известната американска актриса Шърли Маклейн, която живее в едно ранчо със своето куче, казва: „В лицето на Тери, моето куче, аз дори си имам собствен бог – то е превъплъщение на египетския бог Анубис, който има образ на куче. Може да звучи странно, но ние с Тери вече сме имали поне един съвместен живот в древен Египет. Той е бил бог, а аз – принцеса. Сега животът отново ни събра.“ Иисус ще се завърне видимо: „Ето, идва с облаците; и ще го види всяко око, и онези, които го прободоха; и всички земни племена ще заридаят за него“, пише Йоан в Откровение 1:7. Когато на 20 юли 1969 г. Нийл А. Армстронг за първи път стъпи на Луната, около 500 милиона души станаха свидетели на това събитие по телевизията. Принцеса Даяна загина при катастрофа. Нейното погребение на 6 септември 1997 г. беше най-голямото погребение което беше устройвано дотогава. То се състоя в Лондон, но около около 2,5 милиарда души гледаха церемонията по телевизията – това са 40% от населението на земята! Затова то влезе в историята като първото „глобално погребение“. При завръщането на Иисус обаче няма да са необходими камери. Всички хора по света ще гледат „на живо“ това най-велико събитие в световната история. Абсолютно всеки ще види Иисус лично. И това важи не само за хората, които ще живеят тогава, но и за всички поколения от човешката история. Сред тях ще бъдат и всички читатели на тази брошура. И тогава само един въпрос ще има значение: към коя група принадлежа аз? Към спасените или към изгубените? Иисус ще се завърне внезапно: „Защото, както светкавицата излиза от изток и се вижда чак до запад, така ще бъде пришествието на Човешкия Син“ (Матей 24:27). Всички хора по земята ще могат да Го видят едновременно. По какво време на деня ще бъде това? В Лука 17:34 пише: „…в онази нощ двама ще бъдат на едно легло; единият ще се вземе, а другият ще се остави.“ Значи през нощта? Но непосредствено след това се казва: „Двама ще бъдат на нива (т. е. през деня); единият ще се вземе, а другият ще се остави.“ Не знам дали Христофор Колумб, откривателят на Америка, е познавал този текст – от него може да се извади един ясен извод: Щом Христос ще се завърне в един определен момент и за някои хора този момент ще бъде през деня, а за други – през нощта, то това е възможно само ако земята е кълбо. Следователно човек може да се отправи на запад и да пристигне на изток. Независимо дали Колумб е чел това, забележително е, че евангелист Лука е написал тези думи, когато хората все още не са имали никаква представа, че земята е кръгла! Но тези думи показват още нещо, и то много по-важно. При завръщането на Иисус човечеството ще бъде разделено на две групи – „взети“ и „оставени“. Това е същинският проблем на всеки човек – аз към „взетите“ или към „оставените“ принадлежа? Решил ли си вече? Бог е създал всички хора като личности със свободна воля. Това е същественото, което ни отличава от животните. Тъй като имаме свободна воля, ние можем сами да решим дали да се стремим към Бога, или да се отвърнем от него. Чрез Христос Бог е извършил всичко необходимо, за да бъде пътят към небесното царство отворен за нас. И въпреки това Библията много настойчиво ни предупредждва, че не всички хора поемат по пътя на спасението. И какво би могъл тогава да направи Бог? Ако ни отнеме свободната воля, тогава ние вече няма да бъдем личности. Ще бъдем машини, марионетки, роботи, които единствено изпълняват предписаната им програма. Но и в този, и в отвъдния живот, волята е една от най-съществените съставни части на личността. От нашето волево решение зависи къде ще бъдем през цялата вечност. Готови ли сме се за този идещ ден? В една притча (Матей 25:1–13) Господ Иисус ни предупреждава да се подготвим за неговото идване. Той дава като пример десет девици, които чакали младоженеца: всички били „вярващи“ – те нямали съмнения, че сватба ще има! И въпреки това не всички действали съгласно това свое убеждение. И само пет от тях стигнали до целта. А на тези, които се оказали неподготвени, Иисус казва: „Не ви познавам“ (Матей 25:12). Така те пропуснали цялата вечност! Както е казал Хайнрих Кемнер, „човек може така да се успи, че да се събуди в пъкъла!“ „Вярващи“, които само се съгласяват с определени факти или спазват традиции, без обаче да съобразяват живота си със своята вяра, рискуват вечния си живот. Или всички три, или никое Всяка година много хора празнуват Рождество Христово – раждането на детето Иисус в яслата. Но често нещата свършват дотам. Яслата обаче не може да се отдели от кръста и короната. В яслата Иисус е дошъл на този свят като човек. Неизбежни следствия от яслата са кръстът – мястото на неговото страдание с последващия триумф на неговото възкресение – и короната – Неговата царска власт, която ще стане видна за всички при неговото второ идване на тази земя. От самото начало това е бил Божият план за спасение от първоначалната катастрофа на този свят. Окончателната катастрофа, която ще сполети хората, които не приемат Иисус, е пъкълът. За съжаление тя ще вземе повече жертви отколкото която и да било друга катастрофа в цялата човешка история. И тази смърт е вечна! Но на Рождество (а и не само тогава) Бог съвсем лично ни предлага подаръка на „яслата, кръста и короната“. Приемете го! Приемете прошката за греховете си и потвърдете това чрез молитва. Тя би могла да звучи приблизително така: „Господи Иисусе Христе, аз до сега съм живял така, като че ли не Те е имало. Сега аз разбрах Ти кой си и се обръщам за първи път с молитва към Теб. Аз зная, че има небе и ад. Спаси ме от ада, в който аз в същност би трябвало да отида поради моята вина и особено поради моето неверие. Моето желание е да бъда във вечността заедно с Теб. Напълно съзнавам, че аз мога да отида на небето не поради собствени заслуги, но единствено поради вярата ми в Тебе. Поради любовта Ти към мен, Ти умря на кръста за мен, взе моите грехове върху Себе Си и заплати за тях. Аз ти благодаря за това. Ти виждаш цялата моя вина още от детството ми. Всеки един грях в живота ми Ти е познат – всичко, което ми е известно, но и всичко онова, което отдавна съм забравил. Ти знаеш всичко за мен, защото ме познаваш напълно. Ти познаваш всеки порив на сърцето ми, било радост или тъга, било успех или неудача. Пред Теб съм като отворена книга. Такъв, какъвто съм и така, както досега съм живял, няма да устоя пред Теб и пред живия Бог и няма да достигна небето. Затова Те моля, прости ми всичката вина. Съжалявам от сърце за всичките си грехове. Аз Те приемам сега като мой Господ. Поеми ръководството в моя живот. Искам да живея така, както Ти желаеш. Моля Те, помогни ми да се освободя от всичко, което не Ти е угодно и ми дари нов начин на живот, който да бъде под Твоето благословение. Отвори ми вратата към Твоето слово, Библията. Помогни ми да разбирам, това което искаш да ми кажеш и да намирам в Твоето Слово нова сила и животворяща радост. Бъди от сега Господ в живота ми, Комуто да принадлежа и Когото да следвам. Покажи ми, моля Те, пътя по който да вървя. Благодаря Ти, че ти чу молитвата ми. Вярвам в обещанието Ти, че след като Те приех в себе си, аз станах Божие дете, което на небето ще бъде вечно с Тебе. Радвам се за тази голяма привилегия Ти да бъдеш във всяка една ситуация в живота ми. Моля Те, помогни ми да намеря хора, които вярват в Тебе и да намеря една истинска, библейски ориентирана църква, където да мога да слушам редовно Твоето слово. Амин.“ Проф. д-р инж. Вернер Гит
10 Seiten, Best.-Nr.: 122-8
Bulgarisch: Reise ohne Rückkehr
Die Verteilschrift „Reise ohne Rückkehr“ von Prof. Dr. Werner Gitt zur enthält die Botschaft von zwei Zügen, die unterwegs sind Richtung Ewigkeit. Der „Lebenszug“, hat den Himmel als Ziel, der „Todeszug“ dagegen fährt in die ewige Verdammnis. Jeder wird eingeladen, vom Todeszug in den Lebenszug umzusteigen. Dies ist möglich für den, der Vergebung seiner Sünden durch Jesus Christus bekommt und ihn als Retter seines Lebens im Glauben annimmt. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Пътуване без завръщане В една църква в Южен Тирол (Северна Италия) се намират три черепа и окачена над тях табела с надпис: „Кой беше глупакът? Кой мъдрецът? Кой просякът? Кой царят?“. Истина е, че и помен вече няма от властта и богатството на царя. Черепът на просякa се намира до този на царя, но по нищо не личат неговата бедност, дрипи и празен стомах. Може би ни се иска да поставим втора табела с надпис: „Смъртта ги е направила всички еднакви“. С настоящето изложение ще покажем дали такъв един надпис би могъл да бъде верен. Хората от рекламната индустрия се стремят чрез рекламите си да достигнат определена социална група, с цел да спечелят клиентела. Това значи, че тези хора работят целенасочено. За разлика от тях смъртта не подбира специална група от хора, тъй като тя засяга всички. Поради това от край време хората са фокусирали своето внимание към идеята за смъртта: философи, поети, политици, спортисти, артисти, неграмотни и нобeлови лауреати. Най-голямо значение са й придавали старите египтяни, тъй като те са построили на смъртта най-големите паметници в света – пирамидите. Немският поет Емануел Гайбел е обобщил сполучливо тези вечни усилия на човечеството с думите: „Вечна загадка е животът; вечна загадка е смъртта“. От многото възгледи относно смъртта, ще се спрем само на възгледа на еволюционната теория: Мястото на смъртта в еволюционната теория Еволюционната теория учи, че без смърт не би съществувал и животът на Земята. Това става ясно от четирите основни твърдения на еволюцията относно смъртта: 1. Смъртта – задължителна предпоставка на еволюцията: Немският физик Карл Фридрих фон Вайцсекер казва: „Защото ако отделните индивиди не биха умирали, то не би имало еволюция, не би имало нови индивиди с други свойства. Смъртта на отделният индивид е условие за еволюцията“. 2. Смъртта – откритие на еволюцията: Регенбургският професор Видмар Танер като биолог поставя основателния и съществен въпрос относно смъртта: „Как и защо се е появила смъртта в света, ако изобщо не е трябвало да я има?“, и отговаря на този въпрос: „Процесът на остаряване и продължителността на живота са приспособителни явления, които са се развили в процеса на еволюцията. Появата на смъртта е ускорило значително процеса на еволюцията“. Програмираната смърт гарантира шанса да се появи нещо ново в хода на еволюцията. 3. Смъртта – творец на живота: До каква степен еволюционната теория се различава от библейското учение, става ясно от твърдението, че еволюцията е творец на живота. В този смисъл са думите на микробиологът-еволюционист Райнхард Каплан: „Задължителното остаряване и смърт е болезнено за отделният индивид, особено при хората, но това е цената, благодарение на която е могъл да се създаде човешкия вид“. 4. Смъртта – абсолютен край на живота: Според еволюционната теория животът е просто една физико-химична форма на изява на материята (Манфред Айген – немски физикохимик и Нобелов лауреат). От всичко това се вижда, че еволюционната теория не може да ни даде задоволително обяснение какво става след смъртта. След като тази теория разглежда живота като чисто физико-химично явление, естествено не остава никакво място за съществуване на живот след смъртта. Човекът се отъждествява като една биологична машина, която със смъртта престава да съществува. В хода на еволюционния процес смъртта осъществява следваща еволюционна стъпка на живота. По този начин смисълът на човешкия живот трябва да се измерва единствено с приноса му, който той дава в еволюционния процес. Кой може да ни даде истинския отговор за смъртта? Кой може да ни даде отговор на най-важния въпрос относно същността на смъртта и какво става след нея? Такъв отговор може да даде само някой, който е компетентен по този въпрос и е изпълнил следните четири задължителни условия: 1) Той сам трябва да е бил мъртъв (необходима ни е информация от първа ръка). 2) Той трябва след смъртта си отново да се е върнал към живот (информацията да бъде плод на лична опитност). 3) Той трябва да има власт над смъртта (той трябва да притежава авторитет). 4) Това, което казва, да е истина и да му се гласува пълно доверие (Ние трябва да му вярваме за това, за което говори) Ако потърсим в човешката история личността, която би могла да изпълни тези четири уникални условия, то трябва се спрем единствено на Исус Христос, Който е изпълнил всичките: 1) Той беше разпънат и умря на Голгота. Неговите врагове искаха да се убедят, че Той наистина е мъртъв и прободоха гърдите Му с копие, откъдето изтече съсирена кръв (Евангелие на Йоан 19, 24). И така те се убедиха, че Той е наистина мъртъв! 2) Той предсказа, че на третия ден след смъртта Си ще възкръсне от мъртвите. И това стана точно така. Жените мироносци станаха първите свидетели в ранното утро в деня на Възкресението. Небесният Ангел им каза: „Той не е тук, Той възкръсна!“ (Лука 24, 6). 3) В Новия Завет се говори за трима души, които Христос е възкресил от мъртвите: Лазар от Витания (Йоан 11, 41-45), сина на наинската вдовица (Лука 7, 11-17) и дъщерята на Иайр (Марк, 5, 35-43). Никой човек не е имал такава власт над смъртта, както Исус. 4) Един единствен е казал някога: „Аз съм истината“ (Йоан 14, 6). И това беше Исус. Неговите врагове винаги търсеха повод да Го хванат в лъжа, но това никога не можаха да постигнат. И така ние имаме пред себе си единствената личност, Която може да ни каже истината за смъртта. А за всеки човек истината е най важното нещо. Та кой би градил живота си върху лъжа и заблуда? И тъй има Един, Който притежава необходимата компетентност и може да ни даде точната информация относно смъртта. От Него научаваме какво става с човека непосредствено след смъртта му. В евангелието на Лука (16, 19-31) Исус ни дава отговора посредством примера на двама души, които току-що са починали. Единият е познавал Бога, а другият е живял без Бога. Лазар е занесен от ангелите в лоното на Авраам, което място Исус назовава рай (Лука 23, 43). Другият, богаташът, непосредствено след смъртта отива в ада и той описва ужасното си състояние с думите: „Защото зле се мъча в този пламък“ (Лука 16, 24). И така смъртта не ни прави всички равни; напротив - трябва да кажем: ако в този свят между хората има големи различия, то отвъд вратата на смъртта тези различия ще са неописуемо големи. Защо това е така и кое определя тези различия? С отговора на този въпрос ще се занимаем сега по-подробно. Трите вида смърт Библията учи, че Бог е Създател на света и на всичко живо. Бог създаде едно завършено творение, което според Божията преценка беше „твърде добро“. Божията същност е любов, милост и справедливост. И чрез тази Своя същност Творецът – Господ Исус Христос (Притчи 8, 30) е създал всичко видимо и невидимо (Йоан 1, 10; Колосяни 1, 16). В Творението Той остава верен на тази Своя същност. Всичко това е съвсем различно от страданието и сълзите, жестокостта и смъртта, присъщи в стратегията на еволюцията. Който разглежда Бога като Създател на еволюцията, т.е., че Той е използвал еволюцията като творчески метод, такъв напълно игнорира същността на Бога. Ето защо възгледът на т.нар. теистична еволюция е напълно несъстоятелен. Но откъде се е появила смъртта, след като тя не е нито продукт на еволюцията, нито пък отговаря на същността на Бога? Всички знаем, че смъртта е универсална, т.е. всички хора умират – млади и стари, високо морални хора, както и крадци и разбойници, вярващи и невярващи – всички умират. За такова едно всеобщо и радикално действие, трябва да има задължително една универсална причина. Библията учи, че смъртта е последствие от греха на човека. Въпреки че Бог беше предупредил човека за тази опасност (Битие 2, 17), човекът злоупотреби с дарената му свобода и извърши грях. От тогава и досега действа законът на греха, който гласи: „Заплатата за греха е смърт“ (Римляни 6, 23). Така човекът попадна в пътя на смъртта, която в графиката е представена като черна линия. Тази линия ние бихме могли да обозначиме като линия на смъртта. От Адам, чрез който смъртта влезе в Творението (1 Коринтяни 15,22а), цялото човечество е подвластно на смъртта. „Затова, както чрез един човек грехът влезе в света и чрез греха – смъртта, и по този начин смъртта мина във всички човеци, понеже всички съгрешиха“ (Римляни 5, 12). Преди грехопадението смъртта не беше позната в цялото Творение. Когато в Библията се говори за смърт, то в никакъв случай не се има предвид преставане на съществуването. Библейското определение на смъртта означава „разделен от...“ Тъй като грехопадението означава три вида смърт (виж графиката), то има и три вида разделение: 1. Духовна смърт: В момента на грехопадението човекът изпадна в духовна смърт, което означава, че той е отделен от общението с Бога. В това състояние днес живеят всички хора, които не вярват в своя Творец. Такива хора водят един себичен живот и следват страстите и съблазните на греха. Те водят живот, като че ли Бог изобщо не съществува. Те не приемат Исус Христос за Бог, нямат общение с Него и отхвърлят посланието на Библията. В Божиите очи тези хора са духовни мъртъвци, макар че физически те могат да бъдат много жизнени. 2. Физическа смърт: Другото последствие на грехопадението е физическата смърт. „...докато се върнеш в земята, от която си взет“ (Битие 3, 19). Вследствие на грехопадението цялото Творение е подложено на тление и преходност. 3. Вечна смърт: Крайната точка на пътя на смъртта е вечната смърт. По този начин не се прекратява съществуването на човека (Лука 16, 19-31). Това е едно състояние на окончателно разделение от Бога. Божият гняв остава върху такъв, тъй като „чрез престъплението на един човек – Адам – всички човеци попаднаха под осъждението на смърт и гибел“ (Римляни 5, 18). Исус нарича това място на гибел ад. Това е едно място на ужасно съществувание: огънят там е неугасим (Марко 9, 43 & 45) и вечен (Матей 25, 41), там ще бъде плач и скърцане със зъби (Лука 13, 28). Това ще бъде едно ужасно място, „дето червеят им не умира и огънят не угасва“ (Марк 9, 48). Това е едно място на вечна погибел (2 Солуняни 1, 9). Как Бог вижда пътя на човека към вечна погибел? Поради безграничната си милост и любов към нас, човеците, Той изпрати Своя Син – Господ Исус Христос, за да извърши едно велико спасение за нас, човеците. Думите на Христа на кръста: „Свърши се!“, показаха, че това спасение е извършено и пътят към вечния живот е открит. Така се изяви волята Божия (напр. 1 Тимотей 2, 4) да бъдем спасени от вечния ад или, фигуративно казано, да се отклоним от пътя ни към вечната смърт. Ние сме поканени да влезем през вратата, която води към небето (Матей 7, 13а-14). Според учението на Библията Исус Христос е единствената врата и чрез това единственият път към спасението. И ако поемем пътя на живота, ще достигнем вечния живот. Преминаването от единия към другия път е възможен ако се обърнем към Исус като Му предадем нашия досегашен грешен живот, помолим Го за опрощение и Го приемем като наш Спасител. Тогава в божиите очи ние ставаме ново създание. Всеки може да получи лично подаръка на опрощението, разбира се, ако желае. Това, което ни се дарява по милост, има за Бога изключително висока цена – жертвата на Неговия Син. Който се възползува от това предложение на Бога, прави най-важната крачка в живота си, като получава вечния живот (Йоан 5, 24). Този уникален шанс се дава на човека само по време на земния му живот. Пътят към вечния живот След един мой доклад дойде млад човек при мен и аз го попитах: „Къде се намираш сега?“. Той ми отговори: „Аз стоя на гарата!“. Този човек беше разбрал нещо много важно - колкото се може по-бързо да напусне пътя на смъртта! След това той ме попита: „Как да поема сега пътя на живота?“. Показах му пътя и той сега пътува щастлив към най-великата цел в живота. Бог мрази греха, но обича грешника. Ако ние днес поемем пътя към вечния живот, то ние сме се отправили към най-хубавото място, към небето, за което се казва в 1 Коринтяни 2, 9: „Каквото око не е виждало, ухо не е чувало и на човек на ум не е идвало това, което Бог е приготвил за ония, които Го обичат“. Като човеци със свободна воля, Бог ни е предоставил правото да изберем по кой път да вървим: „Аз положих пред вас живота и смъртта, благословенията и проклятията; затова изберете живота, за да живееш ти и потомството ти“ (Второзаконие, 30, 19). Още един път тук става ясно, че Божията воля за нас е да имаме вечен живот. От приложената графика можем да направим следния важен извод: „Ако си роден само един път (това е естественото раждане), то тогава ще умреш два пъти (първо физическата, и след това вечната смърт). Ако обаче си роден два пъти (т.е. естественото раждане и новорождението чрез Христос), тогава ти ще умреш само един път (физическата смърт)!“ Вярата в Божия Син ни освобождава от ужасния съд и ни дава увереността във вечния живот: „Който слуша Словото Ми и вярва в Оногова, Който Ме е пратил, има вечен живот, и на съд не дохожда, а е минал от смърт към живот“ (Йоан 5, 24). Като се има предвид голямото значение на личното решение, става ясно трагичното въздействие на еволюционната теория относно смъртта на тези, които поддържат тази теория. Тя прикрива опасността от вечната смърт и кара хората да пропуснат поканата за спасение, което Бог им предлага. Но Исус дойде, за да ни спаси от ада. Обърнете се с молитва към Бога. Така в същия миг още днес ще напуснете пътя на смъртта и ще преминете в пътя на живота. Тази основна промяна в живота ви можете да започнете със следната молитва: „Господи Исусе Христе, аз видях и осъзнах фаталната ситуация, в която се намирам. Моят начин на живот в никакъв случай не е по Твоята воля. Ясно ми е, че съм на погрешен път. Ужасèн от това си състояние, Те моля за помощ. Прости ми всички мои грехове, за които аз съжалявам и промени моя живот. Аз искам да чета Твоето Слово и да живея според него. С Твоята помощ искам да поема пътя на живота и да остана винаги с Теб. Аз Те приемам сега в моя живот. Бъди мой Господ и ми дай волята и силата да Те следвам. Благодаря Ти от цялото си сърце, че Ти ми прости греховете и аз мога да бъда сега Твое дете. Амин“. Проф. д-р инж. Вернер Гитт
10 Seiten, Best.-Nr.: 127-8
Bulgarisch: Wer ist der Schöpfer?
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Кой е Творецът? Светът, който наблюдаваме Ако надникнем в света на живите същества, ще забележим една изключителна сложност и целенасочен замисъл в тяхния живот и поведение: Кашалотът е морски бозайник, който е в състояние да прониква до 3000 м. дълбочина в океана без каквато и да е опасност за живота му; пъстрият кълвач удря с клюна си по дървото много силно, без да получава сътресение в мозъка. От напълно развитата функционална способност на органите (сърце, черен дроб, бъбреци) зависи до голяма степен преживяемостта на организма. Недобре развити или полуразвити органи нямат стойност. Привържениците на еволюционизма трябва да знаят, че за еволюционната теория понятието “цел” е непознато и чуждо. Прелетните птици разполагат с “автопилот”, който е в състояние, независимо от природните условия, да ги доведе с точност до желаната цел. Напр. птицата “златиста булка” за презимуване прелита от Аляска на Хавайте. Необходимата за това разстояние от 4,500 км. енергия се намира в 70 гр. телесна мазнина, с която птицата разполага. Освен това тя има и 6,8 гр. резервна мазнина, в случай на насрещен вятър или евентуални други препятствия. Вътрешността на охлювната черупка на наутилуса е разделена на множество камерки, които в зависимост от дълбочината, на която той се намира, се изпълват с толкова количество газ, за да може да се достигне желаната дълбочина. Съвременните подводници изглеждат недодялани и несъвършени в сравнение с това морско животинче, което живее нормално на дълбочина 400 метра, но нощем излиза на 100 м. дълбочина да си търси храна. Някои бактерии притежават протонни “електромотори”, благодарение на които могат да се придвижват напред-назад. На едно невъобразимо малко пространство от шест милиардни части от кубическия милиметър коли-бактерията притежава шест такива биологични “мотори”, собствена “електроцентрала” за производство на енергия, компютърна система и голямо количество “химически фабрики”. Живата клетка в човешкия организъм е многократно по-сложно и гениално устроена в сравнение с която и да било създадена от човека машина. В тази клетка протичат едновременно хиляди химични процеси, чудесно хармонизирани както във времето, така и по отношение на тяхните функции. В ДНК-молекулите на живите клетки се намира най-високата информационна плътност, известна до сега в природата. Ако ДНК материал с големина на главичката на топлийка би се дешифрирал, то с него ще се изпълнят 15 милиарда дневници, които подредени един върху друг, ще образуват кула висока 200 милиона километра. Това разстояние е 500 пъти по-голямо от разстоянието от Земята до Луната, което е само 384,000 км. Във Вселената има приблизително 1025 броя звезди (това е единица с 25 нули). Човешкият живот няма да стигне, за да се изброят само. Ако разполагаме с най-мощният компютър, който може да извършва 10 милиарда изчислителни операции в секунда, то на този компютър са му необходими 30 милиона години, за да преброи звездите във Вселената. От тези няколко примери всеки мислещ човек трябва да си постави въпроса за произхода на тази гениална мъдрост в строежа на Вселената. Приеманата от мнозина днес еволюционна теория не може да даде отговор на този въпрос, тъй като за нея всичко е материя – дори гигантската информация в клетките, душата и съзнанието. Законите на информатиката учат, че информацията е нещо нематериално и тя трябва да има интелигентен източник, т.е. един Създател, Който притежава воля. Изразената интелигентност и мъдрост в творението са поразителни. Това ни задължава да направим извода, че творението трябва да има свой Творец. Поставя се въпроса: Къде да намерим задължителния отговор? Чрез методите на природните науки е възможно да се изследват само количествените и качествени показатели на обикалящата ни среда в рамките на пространството и времето. Науката може да отговори само на въпроса “какво е”, но не и на въпроса “от къде е”. Отговорът на втория въпрос е извън възможностите на човешките усилия и този отговор може да бъде даден само от Твореца. Но къде Творецът дава този отговор, къде се открива Творецът ? В Библията, в Корана или в други някои книги ? Не е възможно всички религии да са вярни, по простата причина, че те се различават една от друга и че дават противоречиви отговори на този въпрос. Логичният извод е, че или всички религии са погрешни или че само една единствена е вярна. Важен критерий, за да се покаже коя е истината, са изпълнените пророчества. Библията е единствената книга, в която по неоспорим начин може да се докаже, че дадените 3,268 пророчества са се изпълнили точно и в определеното време. Библията е най-изтъкнатата и уникална книга в сравнение с всичко, което е написано. Ето защо за мен Библията е Божието Слово към нас човеците. Още в първите си думи Библията ни дава отговор на въпроса кой е Творецът: “В началото Бог сътвори.” Това напълно съвпада с поставеното по-горе изискване за съществуването на интелигентен Творец. Кой е Творецът? Бог е вечно съществуващият. Той е бил преди още да се появи пространството, времето и материята. От първия стих на Библията се добива впечатлението, че единствено Бог Отец е Творец. Но малко по-нататък четем: “Да създадем човека...” (Битие 1, 26). Святият Дух също участвува, което личи от втория стих в Библията: “И Божият Дух се носеше над водата”. В Библията не се казва всичко наведнъж. Често тя ни информира постепенно, стъпка по стъпка. В Новия Завет въпросът относно кой е Творецът се развива по-подробно. Така в Първото послание до Коринтяните 8, 6 се казва ясно, че Исус Христос участва в творческия акт: “За нас има само един Бог – Отец, от Когото е всичко, и ние предназначени за Него, и един Господ – Исус Христос, чрез Когото е всичко, и ние чрез Него”. Еврейската дума “Елохим” в Битие 1, 1 за Бога като Творец е в множествено число. Това нещо можем по-добре да разберем чрез един пример от обикновения живот: Пътуваме със семейството си на гости при приятели. Наближава време да се прибираме. Тогава аз като баща и шофьор казвам на моите хора. “Нека да си тръгваме”. Въпреки че говоря в множествено число, означава все пак, че само аз ще седна зад кормилото и ще карам колата. Останалите от семейството ми са също в колата – те пътуват също, но активният, който кара колата, съм аз. Чрез тази обикновена картина може да се добие представата кой е Творецът. Чрез Исус Христос Бог е създал света. За това се говори ясно и в посланието до евреите 1, 1. В първата глава на евангелието на Иоан също се казва, че всичко, което съществува, чрез Него е станало: “Всичко това стана чрез Него (т.е. чрез Словото, Което е Исус), и без Него не е станало нищо от това, което е станало” (И. 1, 3). Исус Христос е Творецът За творческата дейност на Исус четем и в Колосяни 1, 16-17: “Понеже чрез Него бе създадено всичко, което е на небесата и на земята, видимото и невидимото, било престоли или господства, било началства или власти, всичко чрез Него бе създадено; и Той е пред всичко и всичко чрез Него се сплотява”. Във видимият материален свят няма нищо, което да не е създадено от Исуса. Гигантската Вселена с безбройните галактики, както микроскопският строеж и процесите в една жива клетка или строежът на атома – всичко това е сътворил Христос. Той е не само Творецът на микро- и макрокосмоса, но Той притежава и върховна власт над всичко. Освен това чрез Исуса е сътворено и всичко онова, което е невидимо за нас. Той е създал безбройните небесни същества, които Библията нарича Ангели. Както цялото Творение е многообразно и в него владее порядък и хармония, така и в невидимият свят владее ред и хармония, говорейки се за престоли, господства, власти и сили. Исус е не само Творецът, но Той се грижи и за запазването на този свят. В Него всичко се държи. След сътворението светът не е оставен сам на себе си, но чрез мощното Си слово Христос държи този свят. Ето защо ние не трябва да се плашиме от космически катастрофи или изстиване на Слънцето. Исус ще поддържа света до Неговото Второ идване. Човекът не е дошъл на този свят случайно чрез игра на лотария, както нобеловият лауреат Жак Моно мислеше, но ние сме създадени с определена цел и смисъл – отново да отидем при Исуса ! Ако не постигнем тази цел, то ние пропиляваме живота си. Старият Завет говори за Христос като Творец В Притчи 8, 22-24+30 се казва: “Господ Ме имаше в началото на пътя Си, като първо от древните си дела; от вечността бях поставена, от начало, преди създаването на Земята. Родих се, когато не съществуваха бездните...тогава аз бях при Него като майстор.” Думата “майстор” насочва за творческия акт на Христос при Творението. Стих 26 от 102 псалом се повтаря отново в посланието до евреите 1, 10 и се отнася също за Христос: “В началото, Ти, Господи си основал земята и небесата са дело на Твоите ръце”. Как Творецът е създал света ? Библията ни открива как е станало сътворението на Вселената и какви методи е използувал Творецът. Той е творил чрез: Своето Слово (Пс. 33, 6; И. 1, 1-4) Своята сила (Иеремия, 10, 12) Своята мъдрост (Пс. 104, 24; Кол. 2, 3) Своята воля (Битие 1, 26; Откр. 4, 11) Сина Божий (И. 1, 1-4 и 1, 10; Кол. 1, 15-17) Творил е без изходен, наличен материал (Евр. 11, 3) Творил е според мъдростта на Исуса (Мат. 11, 29; И, 10, 11) Тези фактори са действували в продължение на шест творчески дни. Това не може да се обясни със съществуващите природни закони, а единствено чрез вяра. Природните закони регулират процесите в света, но те не са причината за появата на света, а резултат от творението. Какво е Христос за нас? Той е основата, върху която ние можем да градим живота си. Една спестовна каса имала следната реклама за себе си: “На тази каменна основа можете да строите”. За Христос можем действително да кажем: “На този фундамент вие можете да градите живота си”. Върху Христос се основава всичко: Творението, Библията, вярата, спасението, мирът, надеждата, пътят към Отец, целта на живота. Христос е непоклатимата твърда скала (1 Кор. 10, 4), върху която се разбиват всички създадени човешки мъдрости и системи. Когато Бог казва: “Ще унищожа мъдростта на мъдрите” (1 Кор. 1, 19), то това става върху скалата Христос. Тук се разбиват всякакви идеологии, безбожия и еволюционни учения. Също и представителите на тези идеологии и системи ще трябва да прегънат един ден колената си пред Този Господ (Фил. 2, 10), макар те днес така упорито да отхвърлят Твореца и Спасителя на човека. Защо еволюционната теория е толкова опасна? Еволюционната теория не само ни предлага една погрешна представа за света, но тя не ни дава и никаква надежда. Това е изразил много сполучливо немският писател Жан Паул (1763-1825) в своя роман “Зибенкез”: “ Няма Бог...съществува само безмълвното нищо ! Студена вечна необходимост ! Безумна случайност...Как всеки е така самотен в необятната гробница от мъртъвци на Вселената!” Еволюционната теория твърди, че може да обясни произхода и съществуването на света без Бога. По този начин тя кара човека да бъде безбожник, а с такова едно атеистично мислене и поведение, човек според Христос, ще отиде в ада: “А който не повярва, ще бъде осъден” (Мк. 16, 16). Някои твърдят, че Бог е творил чрез еволюцията като метод. Ако Бог би творил чрез еволюцията, то тогава: нямаше да има първата човешка двойка нямаше да има грях, тъй като “агресията е двигателят на еволюцията” (И. Айлс) тогава Бог щеше да използува смъртта като творчески метод тогава и спасението чрез Исуса нямаше да има никакъв смисъл. Тези факти показват, че т.н. “теистична еволюция” обезсмисля Библията в нейното основно съдържание и по този начин я отхвърля. Ето защо такава една погрешна идея трябва да бъде категорично отхвърлена. Великата мисъл! Ние видяхме, че Исус Христос е Творецът на всичко. Той е Вечносъществуващият и е Властелин на Небесното царство. Нему е дадена всяка власт на небето и на земята (Мат. 28, 18). Можем ли да проумеем такова велико нещо ? Човекът от кръста на Голгота и Творецът на света и на живота, е една и съща личност ! Поради неизмеримата си любов към нас, без да се съпротивява, Той бе разпънат на кръста, за да бъдат отворени за нас вратите на небето. Който не вярва в това и го отхвърля, такъв губи всичко. “То как ще избегнем въздаянието ние, ако пренебрегнем едно такова велико спасение” (Евр. 2, 3). Който приема Него, печели всичко. “Който слуша Моето Слово, и вярва в Този, Който Ме е пратил, има вечен живот... и е преминал от смърт към живот” (И 5, 24). Помолете Господ Исус за прощение на всички ваши грехове, за да можете да устоите на съда. Приемете Го като ваш личен Творец и Спасител и Го следвайте. Проф. д-р инженер Вернер Гитт
8 Seiten, Best.-Nr.: 123-8
Bulgarisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Как да отида в небето? Много хора пренебрегват въпроса за вечността. Това се наблюдава и при тези, които се замислят за своя край. Американската актриса Дрю Беримор играеше главна роля като детска звезда във фантастичния филм „Извънземния“. Когато тя бе на 28 години (родена е през 1975 г.), каза: „Ако се наложи да умра преди котката ми, тогава моля дайте й да изяде праха ми.“ Не е ли страшно това късогледо и пренебрежително отношение към смъртта? По времето на Исус много хора идваха при Него. Техните нужди почти винаги имаха житейски ха-рактер: Десет прокажени искаха да бъдат изцерени (Лука 17:13). Слепи искаха да прогледнат (Матея 9:27). Друг човек очакваше от Исус помощ при разпределение на наследството (Лука 12:13-14). Фарисеи дойдоха с въпроса, дали трябва да плащат десятък на императора (Матея 22:17). Само малцина дойдоха при Исус, за да разберат как се отива в небето. Един богат младеж го потърси с въпроса: „Учителю, какво трябва да направя, за да наследя вечен живот?“ (Лука 18:18). Исус му каза да продаде всичко, което е свързано със сърцето му и да Го последва. Но младежът беше твърде богат, не послуша съвета Му и се отказа от небето и вечния живот. Имаше и хора, които изобщо не търсеха небето, но в срещата си с Исус вниманието им беше насочено към небето. И те посегнаха веднага към него. Закхей желаеше да види Исус само от любопитство. Но той намери много повече от това, което очакваше. След посещението на Исус в къщата му, така да се каже само на кафе, Закхей намери небето. Исус го потвърди: „Днес стана спасение на този дом“ (Лука 19:9). Как да намерим небето? От казаното до тук можем да заключим: Небесното Царство можем да намерим точно в един определен ден. Това е добре да се знае, защото засяга и теб, скъпи читателю! Днес като четеш тези редове е възможно да получиш вечен живот от Бога. За да получиш Небесното Царство не трябва да направиш някакво постижение. Човек може да намери Небесното Царство напълно неподготвен. Нашите копнежи как да влезем в небето са напълно погрешни, ако не произлизат от Божиите принципи. Една народна певица в своя песен за клоуна, който след дългогодишна работа в цирка, го напуска, казва: „Той със сигурност ще отиде в небето, защото правеше хората щастливи“. Една богата дарителка построява къща за бедните, в която могат да живеят 20 жени. Тя прави това, но при едно условие: Жените са задължени всеки ден да се молят по един час за спасението на душата й. Да направиш хората щастливи е добро, но това ли е начинът да влезем в небето? За да ни отговори на този въпрос, Исус ни е разказал една притча. В Евангелието на Лука 14:16 Той говори за един човек (символизиращ Бог), който прави голямо тържество (символизиращо небето) и изпраща покани само на избрани хора. Всички отговори на поканените са отчайващи: „А те всички започнаха единодушно да се извиняват. Първият му рече: Купих си нива, вторият: Купих си пет чифта волове, третият: Ожених се и затова не мога да дойда!“ Исус завършва притчата с присъдата на стопанина: „Защото ви казвам, че никой от онези хора, които бяха поканени, няма да вкуси от вечерята ми“ (Лука 14:24). От това става ясно, че човек може да спечели или да загуби небето. Основният въпрос е дали ще приемем или ще отхвърлим поканата. Може ли да влезем в небето по още по-лесeн начин? Не! Ако един ден много хора бъдат отхвърлени от Небесното царство, то няма да бъде за това, че не са знаели пътя към него, а защото са отхвърлили поканата. Тримата човека в притчата не са пример за нас, тъй като никой от тях не прие поканата и не отиде на тържеството. Тогава отпада ли тържеството? Напротив! След отказите стопанинът изпраща покани навсякъде. Но те вече не са поканите със златни букви. Сега важи само простият повик: „Елате!“ И всеки, който приеме поканата, получава сигурно място на тържеството. Какво става? Да, хората идват, на тълпи, на тълпи. След известно време стопанинът прави равносметка: има още свободни места! И казва на слугите си: „Излезте отново! Поканете още!“ На това място искам да насоча притчата към нас, защото тя засяга точно нашия живот днес. Има още свободни места в небето и Бог днес ти казва: „Ела, заеми твоето място в небето! Бъди умен и си запази място за вечността! Направи го днес!“ Небето е невероятно красиво и затова Господ Исус го сравнява с тържество. В Първо Послание към Коринтяните 2:9 се казва: „Каквото око не е видяло и ухо не е чуло, и на човешко сърце не е дохождало, всичко това е приготвил Бог за тия, които го любят.“ Нищо, ама наистина нищо на тази земя не може дори приблизително да се сравни с небето. Толкова невероятно красиво е там! В никакъв случай не трябва да пропускаме небето, защото то е скъпоценно. Един ни отвори вратата към небето. Това е Исус Христoc, Божият Син! Пак на Него трябва да благодарим, че е толкова лесно да се отиде в небето. Сега това зависи единствено от нашето желание. Само този, който е наистина глупав като тримата мъже от притчата, не приема поканата. Спасението става само чрез Господа Исуса Христа В Деяния на Апостолите 2:21 четем един много важен стих: „Всеки, който призове името Господно ще се спаси.“ Това е ключово изречение в Новия Завет. Когато Павел беше в затвора във Филипи, той доведе разговора с надзирателя до найсъщественото, най-важното нещо за човека - в?????? ??????: ечния живот: „Повярвай в Господа Исуса Христа и ще се спасиш ти и домът ти!“ (Деяния на Апостолите 16:31). Това послание е кратко, но решаващо. И променящо живота. Още в същата нощ пазачът на затвора повярва в Исус и се покая. От какво спасява Исус? Всеки би задал този въпрос: oт пътя, който води към вечното осъждение, от ада. Относно небето и ада Библията казва, че хората ще бъдат вечно там. Едното е ужасно, а другото - прекрасно! Трето място няма. Пет минути след смъртта никой няма да каже, че със смъртта всичко свършва. С личността Исус се решава всичко. Нашето вечно пребиваване зависи само от една личност: от Исус и от връзката ни с Него! Когато бях в Полша на път да изнасям проповед, посетихме някогашния концлагер Аушвиц. Ужасни неща са се случвали там по време на Втората све-товна война. От 1942 до 1944 г. тaм са били задушени, а след това изгорени повече от 1,6 милиона души, предимно евреи. В литературата за този канцлагер се казва: „Адът на Аушвиц“. Аз мислих върху това наименованиe, когато една работничка ни прекара през една газова камера, в която наведнъж са умирали по 600 човека. Беше невъобразимо ужасно. Но това ли бе адът? Като група посетители ние желаехме да видим газовата камера, защото през 1945 г. ужасът е приключил. Лагерът е отворен сега за посетители и никой повече там няма да бъде измъчван и задушен. Газовите камери на Аушвиц свършиха своите пъклени мъчения, но адът описан в Библията, е вечен. Във входната зала на днешния музей погледът ми се насочи към една картина, която показваше кръста с тялото Христово. Един затворник е издълбал своята надежда в Разпнатия с един пирон в стената. И този художник е умрял в газовата камера. Но той е познавал Спасителя Исус. Той е умрял на едно ужасно място, но за него е било отворено небето. Адът, за който Господ Исус предупреждава настоятелно в Новия завет (напр. Матея 7:13; Мат. 5:29-30; Мат.18:8), няма свършек. Човек, попаднал веднъж в него, остава там завинаги. Адът, за разлика от Аушвиц е вечен. Небето също е вечно. Това е мястото, където Бог иска да ни доведе. Затова не отказвайте поканата да влезете в него. Извикайте името на Господа Исус и си запазете място в небето! След една проповед една жена съвсем въодушевено ме попита: „Може ли човек изобщо да си запази място в небето? Това звучи малко като туристическо бюро“. Аз съм съгласен с нея. Но който не peзepвиpa не идва на целта. Ако искате да летите за Xaвaйcкитe ocтpoви, вие се нуждаете от валиден билет. Тя попита пак: „Да, но билетът трябва да се плати?“ О, да, билетът за небето също! Но той е толкова скъп, че никой от нас не може да го плати. Нашият грях е пречка. Бог не търпи в своето небе никакъв грях. Който след този живот иска да прекара вечността в небето при Бога, трябва първо да бъде освободен от своята вина и от греха. Това освобождение можеше да бъде извършено само чрез една безгрешна личност и тази личност е Исус Христос. Единствено Той е платежоспособен! И той е платил със своята кръв, чрез смъртта си на кръста. И какво трябва сега да направя, за да отида в небето? Бог отправя поканата си за спасение към нас по същия начин както стопанинът на тържеството. С настойчивост, много стихове в Библията ни поканват да откликнем на Божия призив: „Подвизавайте се да влезете през тясната порта!“ (Лука 13:24). „Покайте се, защото наближи Небесното царство!“ (Матея 4:17). „Влезте през тясната порта; защото широка е портата и пространен е пътят, който води в погибел, и мнозина са онези, които минават през тях. Понеже тясна е портата и стеснен е пътят, който води в живот, и малцина са онези, които ги намират“ (Матея 7:13-14). „Хвани се за вечния живот, за който си бил призван“ (І Тимотей 6:12). „Повярвай в Господа Исуса Христа и ще се спасиш“ (Деян. на ап.16:31). Това са много разтърсващи и упорити покани. Чувства се сериозността, решителността и настоятелността им. Само така ние ще получим вечен живот, когато отговорим на поканата за небето с молитва, която с прости думи би могла да звучи така: „Господи Исусе, аз прочетох днес, че само чрез Тебе мога да вляза в небето. Аз искам един ден да бъда с Тебе в небето. Затова ме спаси от ада, в който бих отишъл заради моите грехове. Защото Ти толкова много ме обичаш, че умря на кръста за мене и плати там наказанието за моите грехове. Ти виждаш всичката ми вина от моето детство до днес. Ти знаеш всеки грях, всичко, за което сега се сещам, но и всичко, което вече съм забравил. Ти знаеш всяко вълнение в сърцето ми. Пред Тебе съм като отворена книга. Такъв, какъвто съм не мога да дойда в небето. Моля Те, прости ми греховете, за които aз от сърце съжалявам. Ела сега, Боже, в моя живот и го обнови. Помогни ми да отхвърля всичко, което не е право пред Теб и ми подари нови навици, които са под Твоята благословия. Отвори ми достъпа до Твоето Слово, Библията. Помогни ми да разбирам какво искаш да ми кажеш и ми дай послушно сърце, за да върша това, което е угодно на Тебе. Отсега нататък бъди Ти мой Господ. Искам да те следвам, покажи ми пътя, по който трябва да вървя във всички области на моя живот. Благодаря Ти, че чу молбата ми, че сега мога да съм Божие дете, което един ден ще бъде с Тебе в небето. Амин.“ Проф., д-р на т. н. Вернер Гит
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-8
Burmesisch: Die größte Einladung
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-78
Burmesisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-78
Chinesisch: … und Er existiert doch!
Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-39
Chinesisch: Der Gottesbeweis durch die Liebe
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Kurzlink zu diesem Artikel: https://wernergitt.de/love-proof-cn
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-39
Chinesisch: Die größte Einladung
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-39
Chinesisch: Geht es auch ohne Jesus?
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. 耶稣真的是唯一救主吗? 耶稣——人们对祂的认识有着极大的分歧。因着对祂的不同认识,不同的人选择了完全不同的人生道路。 这世上有着众多不同的信仰。难道耶稣只是某一个宗教的创始人、或是一个社会改革家、或是甘愿为理想而殉道的精神楷模吗?果真如此的话,祂必将会被历史所淹没。然而,如果祂真的是上帝之子降世为人,且只有藉着祂上十字架为我们而死、下葬、并在三天后死里复活的救恩,我们才能得享永生;那么,古往今来,祂对于人类世界的重要意义则无人能及。因此,拒绝耶稣可能会带给我们最具毁灭性的后果:当我们离世之时,便再也没有机会得享永生。 穆斯林全然敬奉真主阿拉,并坚决反对耶稣是上帝的儿子。因此,他们从不向耶稣祷告。 耶和华见证人也从不向耶稣祷告,他们祷告的对象只是(父)上帝耶和华。 在历史上,加拿大议会在开会前会向耶稣祷告。然而,因着多次的抗议活动,他们祷告的对象只有(父)上帝,而不再有耶稣。 在耶稣生活的世代,教导《圣经》律法的法利赛人和文士也不认可祂。他们因耶稣自称是(父)上帝的儿子而定祂的罪。更有甚者,他们因祂“将自己和上帝当作平等”而控告祂亵渎上帝,并越发想要杀祂(参约翰福音五章18节)。 世人常常有以下疑惑:“我们当向谁祷告?”幸运地是,上帝的话语——《圣经》——为我们提供了非常明确的答案。 巴拉那河上的大桥 巴拉那河是巴拉圭境内的一条河流,波澜壮阔。它起源于巴西,长约四千公里。在阿根廷和乌拉圭之间,巴拉那河与乌拉圭河汇集,形成了一个极为宽阔的河口湾:拉普拉塔河。巴拉那河的最大流速为一万八千立方米/秒,即每秒流过一万八千吨水。曾有一次,我有幸站在巴拉那河边。当时感觉自己面前的不是河,而是一个极大的湖泊。 现在请想象以下场景:上帝站在巴拉那河的对岸,然而我们想要去到祂那里却无计可施。如此湍急的水流和广阔的河面,哪怕是最好的游泳运动员都束手无策。不仅如此,河中随处可见的鳄鱼也会随时让我们的跨河之旅化为泡影。 同样地,我们无法靠自己来到上帝面前。那么,为了我们能够过河,上帝做了什么呢?祂建了一座桥,并且告诉我们:“为使你们能够来到我面前,我已经建好了一座桥。这是唯一一座能过河的桥!如果你希望来到我面前,你必须从这座桥上走过来。除此以外,别无选择!” 耶稣是上帝派来的唯一救主! 耶稣是父上帝派来的救主——这一说法在新约中多处得到证实: “她(马利亚)将要生一个儿子,你要给他起名叫耶稣,因他要将自己的百姓从罪恶里救出来”(马太福音一章21节)。 “因为上帝差他的儿子降世,不是要定世人的罪,乃是要叫世人因他(耶稣)得救”(约翰福音三章17节)。 “我就是门,凡从我进来的,必然得救”(约翰福音十章9节)。 “那听我话,又信差我来者的,就有永生,不至于定罪,是已经出死入生了”(约翰福音五章24节)。 耶稣说:“我就是道路、真理、生命;若不藉着我,没有人能到父那里去”(约翰福音十四章6节)。耶稣所说的这句话,向今天崇尚信仰自由的我们提出了严峻的挑战。然而,这样掷地有声地表达,正是在本质上对耶稣最好的诠释。 耶稣就是上帝! 耶稣是否真的是上帝的儿子?这是人类历史上最为重要的问题,它直接影响到我们将在哪里度过永生。若非上帝通过祂自己的话语——《圣经》——给出启示,哪怕是世上最为杰出的学者,也无法为我们提供答案。《圣经》从以下五个方面证明了耶稣就是上帝: 一.耶稣的能力:祂有赦罪之能。马可福音二章1–12节记载:有四个人听见耶稣在一个房子里,就抬他们一个瘫痪的朋友来见耶稣。因为人多,不得近前,他们就把耶稣所在房子的房顶给拆了,把瘫痪之人连同他所躺卧的褥子都缒了下来。耶稣见他们的信心,就对瘫痪之人说:“小子,你的罪赦了”(参马可福音二章5节)。有几个文士坐在那里,就心里议论:“除了上帝以外,谁能赦罪呢?”(参马可福音二章7节)。依《圣经》来看,文士心里所议论的是正确的。然而,他们应当自然而然地得出结论:站在我们面前的这个人一定是上帝! 二.耶稣的权柄:约翰福音五章19节记载,耶稣对他们说:“我实实在在地告诉你们,子(耶稣)凭着自己不能作什么,惟有看见父(上帝)所作的,子才能作;父所作的事,子也照样作。”除了上帝自己以外,谁能做上帝所做的事情呢?因此,这节经文的后半句“父所作的事,子也照样作”准确无误地表明了耶稣就是上帝。 三.敬拜耶稣:依照《圣经》,敬拜的对象只可以是上帝;不能是天使,不能是人,也不能是圣母马利亚或众圣徒(启示录二十二章8–9节)。同样,《圣经》也多次多方地记载了人和天使对耶稣的敬拜。毫无疑问,这又再次证明了耶稣就是上帝: 东方三博士敬拜耶稣:“‘我们在东方看见他的星,特来拜他。’……进了房子,看见小孩子和他母亲马利亚,就俯伏拜那小孩子(出生不久的耶稣)”(马太福音二章2和11节)。 当历史上第一位殉道者司提反被一群愤怒的暴徒用石头砸死时,他的祷告被记录了下来:“求主耶稣接收我的灵魂”(使徒行传七章59节)。此前,他“定睛望天,看见上帝的荣耀,又看见耶稣站在上帝的右边”(使徒行传七章55节)。 当使徒多马第一次见到死里复活的主耶稣时,他心中有疑惑,不知道站在面前的是不是主耶稣。然而,当多马看见耶稣钉痕的双手和肋旁的疤痕时,他确信这是主耶稣。于是他就下拜,说:“我的主!我的上帝!”(约翰福音二十章28节)。 路加福音二十四章52节记载道:“他们(门徒)就拜他,大大地欢喜,回耶路撒冷去”。 希伯来书一章6节(新普及译本)记载道:“上帝所有的天使都要敬拜他(耶稣)”。甚至天地间一切受造之物都要赞美敬拜耶稣:“我又听见在天上、地上、地底下、沧海里,和天地间一切所有被造之物,都说:‘但愿颂赞、尊贵、荣耀、权势都归给坐宝座的和羔羊(耶稣),直到永永远远!’”(启示录五章13节)。 四.耶稣的永恒性及其创造之工:约翰福音开篇写道:“太初有道,道与上帝同在,道就是上帝。这道太初与上帝同在。万物是藉着他造的;凡被造的,没有一样不是藉着他造的”(约翰福音一章1–3节)。且约翰福音一章14节记载:“道成了肉身”。结合以上两处经文,我们可以得出结论:“道”就是耶稣,耶稣就是上帝。因此,我们可以将约翰福音这三节经文中的“道”替换为“耶稣”: 太初有耶稣,耶稣与上帝同在,耶稣就是上帝。耶稣太初与上帝同在。万物是藉着他造的;凡被造的,没有一样不是藉着他造的。 五.印证耶稣神性的其他经文: 罗马书九章5节:“基督(耶稣)……是在万有之上,永远可称颂的上帝。阿们!”此处的“阿们”进一步强调了这一说法。 约翰壹书五章20节:“这(耶稣)是真上帝,也是永生”。因此,耶稣“道成了肉身”,且使信祂之人也能得享永生! 希伯来书一章8节:“论到子却说:‘上帝啊,你的宝座是永永远远的,你的国权是正直的’”(本节经文全文引自诗篇四十五篇6节,直指耶稣就是上帝)。 启示录一章8节记载道:“主上帝说:‘我是阿拉法,我是俄梅戛(阿拉法,俄梅戛:是希腊字母首末二字),是昔在、今在、以后永在的全能者’”。说这话的正是将要再来的主。毋庸置疑,祂就是耶稣基督!这就表明耶稣是“主上帝”,是“全能者”!耶稣是阿拉法、俄梅戛,祂是始、祂是终!启示录十五章3节记载了一篇赞美敬拜荣耀上帝的诗歌,同样表明耶稣就是全能的上帝:“唱上帝仆人摩西的歌和羔羊的歌:‘主上帝,全能者啊,你的作为大哉!奇哉!万世之王啊(‘世’或作‘国’),你的道途义哉!诚哉!’” 若非耶稣,我们无法认识父上帝! 有些人认为只要相信(父)上帝,并向(父)上帝祷告就足够了。然而,《圣经》真的是这样教导的吗?一些经文很好地阐明了这个问题。 “叫人都尊敬子如同尊敬父一样。不尊敬子的,就是不尊敬差子来的父”(约翰福音五章23节)。 “凡不认子的,就没有父;认子的,连父也有了”(约翰壹书二章23节)。 “信他的人,不被定罪;不信的人,罪已经定了,因为他不信上帝独生子的名”(约翰福音三章18节)。 若非耶稣,我们无法得享永生! 上帝亲自证明:只有藉着主耶稣基督,我们才能回到天家与天父上帝同在。因此,罗马书三章25节写道:“上帝设立耶稣作挽回祭,是凭着耶稣的血,藉着人的信,要显明上帝的义”。 新约中更多的经文指出: 耶稣是我们回到天父面前的唯一道路:“我就是道路、真理、生命;若不藉着我,没有人能到父那里去”(约翰福音十四章6节)。 耶稣是天父上帝和我们之间的唯一中保:“因为只有一位上帝,在上帝和人中间,只有一位中保,乃是降世为人的基督耶稣”(提摩太前书二章5节)。 耶稣是唯一救主:“除他以外,别无拯救;因为在天下人间,没有赐下别的名,我们可以靠着得救”(使徒行传四章12节)。 请允许我再次重申:我们只有靠着耶稣才能进入天国!除此之外,别无他法。当面对本宣传页的标题“耶稣真的是唯一救主吗?”时,我们需要坚定地给出答案:是的,祂是这个世界唯一的救主!除耶稣以外,世上所宣称的任何“救主”都不符合救主的必要条件。 如何才能渡过巴拉那河? 请想象有一位徒步客,穿过熙熙攘攘的人群,来到了前文提到的能够跨过巴拉那河的大桥前,桥头挂着一个条幅,其上写着它的名字——“耶稣”。然而,徒步客听说还有其他的桥。他往河的下游走去,发现了其他几个桥头,分别挂有不同的条幅,写着伊斯兰教、印度教、佛教、耶和华见证人等名字。这些桥看似都能带人跨过这条茫茫大河。然而,走了几米之后就到了尽头,河的对岸依旧遥不可及。最终,这位徒步客决定踏上那唯一一座能够带人渡河的桥。 在约翰福音十六章9节中,耶稣指出很多人最大的原罪是对祂的冷漠:“人不相信我”。这也正是横亘在人与天国之间的,人所不能跨越的鸿沟。然而,如果你回转向耶稣,并成为祂的追随者,这个鸿沟就可以被“耶稣”这座桥梁所跨越。就在今天,请藉着祷告,成为依靠耶稣基督的人。请用你自己的言语,向你的个人救主耶稣基督祷告: “主耶稣基督,直至今日,我的生活方式一直都是错误的。我按自己的方式去生活,我的生活中没有你的参与。我承认我是迷失的。对此我深感无力,并恳求你帮助我。从现在开始,我要跟随你。请原谅我所做的所有错事。我邀请你进入我的生活。请帮助我渴望阅读你的话语,以求更多地认识你,并帮助我将我的所学应用到日常生活当中。我全心全意地感谢你,你已将我从罪中解脱出来;并且因为你,我得以成为上帝的儿女,直到永永远远。阿们!” 维尔纳·吉特 (Werner Gitt)博士、教授、主任www.wernergitt.de
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-39
Chinesisch: Jesus - Herr über Raum und Zeit
In unserer vom philosophischen Materialismus geprägten Zeit sind wir weithin in eine Denkfalle geraten, wonach es nur noch das geben darf, was aus der Materie abgeleitet werden kann. Wer aber die Bibel aufmerksam liest, stößt immer wieder auf Aussagen, die für uns im 21. Jahrhundert bei aller modernen wissenschaftlichen Erkenntnis schwer verständlich sind. So heißt es z.B. in Psalm 139,5: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Werner Gitt erklärt in diesem Artikel, dass wir aus uns heraus den uns gegebenen Ereignishorizont nicht überwinden können, aber mit Gott gelingt es. Gott ist nicht an unsere dreidimensionale Welt gebunden. Die Bibel weist uns auf höhere Dimensionen hin. Dies erklärt, dass Gott auf übernatürliche Weise in unser Leben eingreifen kann. Sie zeigt uns aber auch, dass Gott uns einlädt zu ihm zu kommen und dass derjenige, der an Jesus glaubt, das ewige Leben hat.
10 Seiten, Best.-Nr.: 139-39
Chinesisch: Reise ohne Rückkehr
Die Verteilschrift „Reise ohne Rückkehr“ von Prof. Dr. Werner Gitt zur enthält die Botschaft von zwei Zügen, die unterwegs sind Richtung Ewigkeit. Der „Lebenszug“, hat den Himmel als Ziel, der „Todeszug“ dagegen fährt in die ewige Verdammnis. Jeder wird eingeladen, vom Todeszug in den Lebenszug umzusteigen. Dies ist möglich für den, der Vergebung seiner Sünden durch Jesus Christus bekommt und ihn als Retter seines Lebens im Glauben annimmt. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! 不归路 死后五分钟会如何? 南蒂罗尔(意大利北部)一所教堂的矮墙上放着四块死人的头盖骨。头盖骨上方挂着一块牌子,上面写着:“谁是愚人?谁是智者?谁是乞丐?谁是国王?”诚然,人们再也看不见国王昔日的权势与富贵。乞丐的头盖骨也许就放在国王的旁边,可是也没有什么能表明他曾经一贫如洗、衣裳褴褛和饥肠辘辘。我们也许会想另竖一块牌子,写上“死亡让他们殊途同归!”是否真是如此?且让我们做番考究。 在广告业,经销商会试图迎合特定的消费群体,也就是说,满足目标群体的需要。与此相反,死亡并没有特定的目标群体,因为没有人可以避开他。因此,以死亡作为研究对象的不乏其人:哲学家、诗人、政治家、运动员、演员、文盲以至诺贝尔获奖者。古埃及人的做法可谓登峰造极了:他们为死亡建了世界最大的纪念碑——吉萨(Giza)金字塔。德国诗人盖贝尔(Emanuel Geibel)将人类所有的努力准确地一言以蔽之:“生命是一个永恒的谜,死亡也还是一个永恒的谜。”在对死亡进行诠释的诸多尝试之中,我们且来看看进化论的解答。 进化论世界观对死亡的看法 死亡在进化论的思想体系里的地位根深蒂固:没有死亡地球上就没有生命。这一点在进化论关于死亡的四条基本原理中得到明确阐述: 1.死亡是进化的必要前提条件:德国物理学家、哲学家卡尔-弗里德里希•冯•魏赛克(Carl Friedrich v. Weizsäcker )强调说:“因为如果没有个体的死亡,就不可能有进化,也就不可能有其他物种的新个体。个体的死亡是进化的条件。” 2.死亡是进化的发明:德国生物学家、雷根斯堡大学教授谭纳尔(Widmar Tanner)提出一个关于死亡的合理的存在性问题:“如果人类世界根本不需要死亡,那么死亡如何以及为何存在?”他的解答是:“老化和寿命是在进化过程中演变过的适应现象。死亡的产生大大加快了进化的进程。”对他而言,死亡程序为进化提供了不断的新的尝试机会。 3.死亡是生命的创造者:根据进化论原理,死亡甚至被提升为生命的创造者,这一点明确表明进化论世界观与圣经教导的截然不同。对此德国微生物学家雷哈德.卡普兰(Reinhard W. Kaplan)提出:“虽然对于个体,尤其对于人类来说,老化和死亡是痛苦的,但这是人类进化所需要付出的代价。” 4.死亡是生命的完全终结:根据进化论原理,生命是一种只在物理和化学范围内存在的物质状态(艾根Manfred Eigen,德国生物物理学家及化学家,诺贝尔奖获得者)。 我们看到,进化论对于死亡并没有给出满意的解释。根据该理论,现实被简化为纯粹的物质现象,那么死后就没有生命的延续。人被简化为生理意义上的人,生命器官的的死亡也就意味着的人的完全终结。在进化论机械学的齿轮系统中,死亡为新的生命铺桥搭路。这样,个体的生命价值仅仅在于为人类进化做出了贡献。 谁给了我们正确解答? 谁能对这个引人深思的死亡和死后的实质问题给予一个负责任的解答?解答者只有具备下列四大前提条件方能胜任: 1)他必须亲自经历过死亡!(我们需要第一手信息) 2)他必须从死里复活!(他要能讲述亲身体验) 3)他必须有胜过死亡的权柄!(他必须对他所讲的具有权威) 4)他必须完全值得信任! (我们要能相信他的话) 纵观世界历史,能满足这四个独特条件的只有一人,那就是基督耶稣: 1)他曾被钉十字架并死在耶路撒冷城门前。他的仇敌为了确认他已死亡,还拿枪扎他的肋旁,随即有血流出(约翰福音19: 34)。这样,他们才确定他是真的死了! 2)他事先曾预言,他会在死后第三天复活。这也是事实,有妇人在复活那日的清早在坟墓旁亲眼见证。天使对他们说:“他不在这里,已经复活了!”(路家福音24: 6)。 3)新约圣经记载了耶稣让人从死里复活的三次神迹:伯大尼的拉撒路(约翰福音 11: 41-45),拿因的少年人(路加福音7: 11-17),睚鲁的女儿(马可福音5: 35-43)。没有人能像耶稣那样有权柄对死亡明确地发号施令。 4)只有一人能在世上宣称:“我就是真理”(约翰福音14:6),这人就是耶稣。即使在那些一心想要在他身上找茬的敌人面前,他仍不改口。 现在我们找对了门路,由此得以深入真理的源头。真理对于我们的生存是必不可少的。谁想把自己的生命建立在一种谬论上呢?我们可以肯定:有一个人具备足够的能力给我们明确的答复。在路加福音16章19到31 节中,耶稣用两个刚死的人举例作为解答。一个认识神,另一个过着没有神的日子。拉撒路被天使接走放在亚伯拉罕的怀里。他享福的地方也被耶稣称作乐园(路加福音23: 43)。另一个人是个财主,死后马上到了地狱。他这样形容他的艰难处境:“我在这火焰里,极其痛苦”(路加福音16: 24)。可见死亡决不是一个平均主义者;我们甚至可以说:如果人与人现世的生活已经大相径庭,那么在死亡之墙的另一边,差异之大就更难形容了。原因何在?对此必须详加说明。 圣经关于死亡的教导 圣经明确证明了这个世界以及所有的生命直接出自神的创造。这是一件已经完成并且完美无缺的创造,神在完工时称之为“很好”。因为神的本性是爱和怜悯,所以他通过他的工师(箴言8: 30),也就是主耶稣(约翰福音1: 10; 歌罗西1: 16)创造了万物。神的创造也保持了神温柔、怜悯和慈爱的本质特征。这是与以痛苦、眼泪、残酷和死亡为标志的进化策略截然不同的。如果把神视为进化的主导,便是把那种造物法强加于神,这是与神的本质相悖的。这样说来,由神主导的进化观点(所谓“有神进化论”)也是完全没有根据的。 死亡既不是进化的因素,又不符合神的本性,那么死亡从何而来呢?我们可以确定的是,死亡是普遍存在的。所有人都会死亡:不管是年幼孩童还是白发老人,不管是正人君子还是盗贼土匪,不管是信徒还是非信徒。死亡既然具有这样普遍而又强烈的影响,必然具备同样普遍的起因。 圣经将死亡判为人的罪带来的结果。尽管神事先警告过人(创世纪2: 17),人还是滥用了神给他的自由,以致堕落。从此罪的律法开始生效:“罪的工价乃是死”(罗马书6: 23)。人滑向了死亡线。如图所示,这条死亡线是一条又黑又粗的线。我们可以将其比喻为死亡列车。亚当是对死亡的产生负有责任的(哥林多前书15: 22);从他开始,全人类都在这辆可怕的列车上:“这就如罪是从一人入了世界,死又是从罪来的,于是死就临到众人,因为众人都犯了罪”(罗马书5: 12)。人堕落之前,死亡是不在神的创造里的。 圣经提到的死亡,决不意味着存在的终止。圣经将死亡定义为“与……隔绝”。人的堕落表明了三重意义的死亡(参见图示),也就意味着三重的隔绝: 1.灵魂的死亡:在堕落的那一刻,人的灵魂就死亡了,意即人不再与神同在。今天所有不信神的人也都是处于这种光景。他们偏行己路,受罪的激情和引诱摆布。他们过着仿佛没有神的生活。他们没有与耶稣基督建立个人的关系,拒绝圣经的福音。在神的眼中,这些人的灵魂已经死亡,尽管他们的肉身还充满活力。 2.身体的死亡:堕落进一步的影响导致肉身的死亡:“……直到你归了土,因为你是土而出的”(创世纪3: 19)。因为人的堕落,所有受造物只有短暂的生命。 3.永远的死亡:死亡列车的终点站是永远的死亡。人的存在却并不就此消失(路加福音16: 19-31),而是与神永远地隔绝。神的忿怒仍然没有免除,因为“因一人(亚当)的过犯,众人都死了乃至沉沦”(罗马书5: 18)。耶稣将那沉沦的地方比作地狱。在那里极其可怕:那里有“永远”(马太福音25: 41) 不灭” 的火(马可福音 9: 43及45),在那里“必要哀哭切齿”(路加福音)。那是一个恐怖的地方,在那里“虫是不死的,火是不灭的”(马可福音9: 48)。他们要在那里“永远沉沦”(帖撒罗尼迦后书1: 9)。 神如何看待我们自取其咎的沉沦?因他对我们怀有无限恩典和慈爱,故将他的独生子耶稣钉死在十字架上而成就了独特的拯救。耶稣临终前所说的“成了!”形象地标志着生命列车的完工。救我们逃离永恒的地狱,或者形象地说,救我们从奔驰的死亡列车上下来,这是神公然的意愿(如提摩太前书2: 4)。我们被邀请进通往天国的窄门(马太福音7: 13a+14)。圣经证明,耶稣是救赎的唯一的门及唯一的道路。当我们登上了生命列车,我们就获得了永生。 从死亡列车转到生命列车,我们需要信靠耶稣,向他承认老我的罪,为我们的罪行悔改并请求他的赦免。这样,我们在神的眼中成为新造的人。只要人愿意,每个人都可以得到赦免。我们从神得到的恩典让神付出了无比高昂的代价——他的儿子。谁接受神的恩典,谁就做了决定性的突破而获得永恒的生命(约翰福音5: 24)。只有当我们还活在世上的时候,才有这个机会作出决定。 通向生命的路 一次报告结束之后,有个年轻人来找我谈话。我问他:“你现在在哪儿?”他的回答很干脆:“我在火车站!”他已经意识到必须尽快离开死亡列车。他的问题是:“现在我该怎样登上生命列车呢?”他让人给他指了路,现在他正高兴地驶向那最佳终点。 神不仅是一位恼怒罪的神,还是一位对罪人充满爱的神。若我们今天登上生命列车,我们就预订了一处胜地,那便是天国,哥林多前书2章9节称:“神为爱他的人所预备的,是眼睛未曾看见,耳朵未曾听见,人心也未曾想到的”。生命或死亡,天堂还是地狱,我们何去何从?神让我们有自由意志决定我们想走的路;“我今日呼天唤地向你作见证,我将生死祸福陈明在你面前,所以你要拣选生命”(申命记30: 19)。这里再一次明确指出,神的旨意是让我们得生命。从该图示我们可以推出以下警句: “如果你只出生过一次(自然出生),那么你会死两次(先是身体死亡,然后是灵魂的永远死亡); 如果你经过重生(自然出生以及在基督里的新生),那么你只死一次(身体死亡)!” 圣经关于救赎的教导与死亡的教义密切相关。信靠神的儿子让我们免受死刑审判而得到永生的确据:“那听我话、又信差我来者的,就有永生,不至于定罪,是已经出(灵)死入(永)生了。”(约翰福音5: 24) 如果考虑一个人的信仰对他的影响,不难看到进化论及其死亡理论为其追随者带来何等的悲剧效应。该理论掩盖了死亡的永恒实质,让人错过得救的机会。耶稣来了,为了救我们脱离深渊和脱离地狱。您可以借着祷告来到神的面前。这样您今天还可以离开死亡列车而转乘生命列车。通过下面的祷告,您可以开始彻底地改变您的生命: “主耶稣,我认识到我的不幸处境。我没有照着你的话生活。现在我知道:我上错了列车。对此我很害怕,想要寻求你的帮助。请赦免我所有的过犯,改变我的生命。我愿了解并遵循你的话语。请帮我登上生命列车并永远与你同在。做我生命的主,给我意志和力量来跟随你。衷心的感谢你救我脱离我的罪,让我成为神的孩子。 阿门。” 德国联邦物理技术研究院信息技术学院院长及教授工程博士 Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 127-39
Chinesisch: Warum gibt es so viel Leid?
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären!
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-39
Chinesisch: Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube
Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“ Werner Gitt beschäftigte sich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik. Beweise haben in seinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt. Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, von dem in diesem Buch so viel die Rede ist, beweisbar? Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen. Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen. Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, zeigt Werner Gitt in dieser Schrift, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist. Quicklink to this page: wernergitt.de/scientist-believes-cn
12 Seiten, Best.-Nr.: 140-39
Chinesisch: Was Darwin noch nicht wissen konnte
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! 达尔文尚所不知的 在被誉为“达尔文年”的2009年到来之际,德国《时代周报》于2008年12月31日及时刊登出一篇题为“谢谢你,达尔文!”的两页文章,此外还有四幅整版关于进化论的报道。2009年,正值这位让人感恩戴德的人物诞生200周年,也适逢其革命性巨著《物种起源》问世150周年。 德国哲学家依曼努尔·康德(Immanuel Kant,1724-1804)曾经豪气十足地宣称:“给我物质,我便可以创造世界”。50年后法国数学家和天文学家拉普拉斯(Laplace ,1749-1827)对拿破仑夸口说:“我的理论不需要‘上帝’这个假设”。这些科学无神论之父都想在上帝之外寻找生命的本源。达尔文得以从“自然演化”的角度来解释生命起源,让无神论者似乎找到了救星。尽管达尔文本人对于他提出的结论尚存疑虑,当下离神越来越远的世界却把他奉作庇护神,在社论中对之赞不绝口。 在达尔文的加拉巴戈斯群岛之行(1835)之前,人们对希腊哲学家亚里士多德提出的物种不变论深信不疑。达尔文在考察中注意到当地梧桐鸟具有不同形状的喙,从而合理地推断:物种可以适应和变化。他的进一步推论,即所有生物具有共同祖先,却没有科学依据。达尔文已经认识到他的理论存在一个很大的漏洞,因为自然界中几乎找不到物种进化的中间化石形态。不论如何,按照达尔文的进化论,人类失去了造物主所赐的特殊地位,从此不过沦为动物界中的新贵。 进化驱动力 进化驱动力在今天包括变异、自然选择、隔离、长期性、偶然性和必然性以及死亡。所有这些因素固然存在,但是没有一个因素可以提供具有创造力的新信息。 变异只能改变现有的遗传信息。如果没有脱氧核糖核酸(DNS)信息的存在,进化根本不可能开始。根据定义,变异是一种无任何目的的随机性机制,所以变异之说原则上并不能提出新的概念(如器官的创造)。 自然选择优先选择生存能力较强的物种并决定其遗传因素传递的更大可能性。但是,自然选择只是对现有的物种进行筛选或淘汰,而不能改良或产生新的物种。 上述其他进化因素作为创造者的可能性也被排除。 让我们从生物领域的几个例子来考证一下,下列生命现象是否是上述无目的性进化因素的产物: 有性繁殖 根据进化论学说,有性繁殖的“发明”是生物向高级进化的决定性条件。基因不断的重新组合产生很多变种,其中最适应环境的变种在自然选择的过程中得以生存。但是,生物种系发生所需的向高级进化的趋势并不能通过这个过程实现,原因如下: 1. 有性繁殖根本不能通过进化的方式开始。只有当两性生物同时具备功能成熟的器官,有性繁殖才可发生。但是根据进化的定义,进化并不具有导向性、目标性、规划性策略。既然生物没有成熟的器官根本就不可能繁殖,该器官怎么会历经几千代的进化?既然缓慢进化的可能性被排除,那么两种截然不同而且结构复杂的器官,彼此必须完全匹配,怎么会突然出现?而且,他们还必须在同一个地方出现。 2. 对于大量有性繁殖的不同生物(如成千上万种昆虫和哺乳动物)而言,他们还必须具备相应的不同结构的生殖器,而这需要非常具体的遗传信息。即使我们假设,有性繁殖的发生纯属一次巧合,那么遗传基因的组合也不会产生根本性的可用于其它物种的新信息。此外,物种限制也不容跨越。植物和动物养殖专家经过无数次尝试后对此加以证实,因为优生优育的奶牛仍然还是奶牛,麦子也永远不会变成向日葵。按照假设,性行为相应地应该总是新的偶然“发明”,但这是不可能的!所谓的微进化(同物种内的变化)有待考证,而宏进化(跨物种的变化)则毫无根据。 红血球的杰作 在我们体内,每立方毫米(1立方毫米= 1 μl = 1微升)的血液含有500万红血球,亦即每滴血含有1.5亿红血球。他们如同高度专业化潜艇,虽然没有装高杀伤力鱼雷,但却执行与生命攸息相关的任务。 3. 在120天的生命周期中,红血球吸氧17.5万次,同时将肺部里氧化产生的二氧化碳排出体外。 4. 这些运输船如此之小,以至于能通过最细的毛细血管到达身体的各个部位。 5. 我们的身体每秒产生200万新的红血球,所含的红色血红蛋白是一种惊人的错综复杂的化学合成。 胚胎发育时,已经需要血红蛋白输送氧气。到第三个月,需氧量已经明显有异于胎儿阶段(从第三个月开始),故而需要不同种类的血红蛋白化学合成。分娩之前,体内所有工厂全速运行,使血红蛋白再次转变为成人血红蛋白。 这三种血红蛋白合成不能通过试验进化而来,因为其他合成大部分输氧不足,将会导致胎儿死亡。即使血红蛋白分子在胚胎发育前两阶段得以正常合成,而在第三阶段合成异常,仍然足以致命。血红蛋白的合成需要使用三种截然不同的有机设备,而且还要求这些设备能够适时转换生产。 如此复杂的设备从何而来?所有关于进化的理论在此彻底崩溃,因为按照进化论,这样复杂的设备完成进化要经过半成品的中间阶段,而在此阶段生物早已不能存活。 这种难以简化的复杂的生命现象,也适用于人体器官的免疫系统或细菌的运动器官鞭毛。同样,生物在进化到现阶段的过程中也早已不能存活。比较让人接受的观点是,这一切从起初就已完成,而且这样功能全备的设计和创造只可能出自一位充满智慧的造物主之手。 金鸻的飞行 金鸻是一种美丽的鸟。这种鸟产于阿拉斯加,为了逃避那里的严冬,金鸻会迁往夏威夷。 4500公里的路程很远,需要不间断的飞行,因为途中没有岛屿可以落脚,而且金鸻也不会游泳。金鸻需要在体内储存70克脂肪作为飞行的动力能源,其中6.8克脂肪储备用于逆风飞行。为了维持三天半不间断的昼夜飞行以及精确到角分的航向,金鸻需要一台操作精准的自动驾驶仪。如果不能飞到夏威夷岛,金鸻必死无疑,因为海上前后左右无处着落。如果没有分毫不差的脂肪储备,金鸻也不能存活。 金鸻这样的设计是变异和自然选择又无法胜任的。比较合理的是假设金鸻一开始就被这样创造并配备了它所需要的一切。 进化论是一种可用的思考模式? 如上述生物界的几则简例所示,我们还发现生命现象具有稳定的高度的目标性: 抹香鲸,哺乳动物科,凭借与生俱来的潜水能力,可以潜到3000米海底,而不会死于可怕的潜水病 。 我们肠道内的庞大细菌群通过内置的电动马达可以前进和后退。 生命大部分时候取决于器官(如心脏、肝脏、肾脏)的功能是否健全。 没有进化完的或刚开始进化的器官是无用的。达尔文主义者必须清楚进化不会将器官的未来功能作为目标。德国进化生物学家奥谢(G.Osche)言之有理:“生物在特定的进化阶段不能像企业家一样因为企业转型而暂时停业。” 受造物的创作所展现的才智与智慧让人叹为观止。这样,从受造物的创作来推断谁是那位开山鼻祖便再明显不过了。圣经开篇第一句经文与我们的观察正好相符:“起初神创造天地!” 在达尔文主义的影响下兴起的圣经批判神学不认为受造物传达的信息是神的启示。但是,我们应当 “信……一切所记载的”(使徒行传24:14),因为 “神非人,必不致说谎”(民数记23:19)。 信息从何而来? 最有力的科学论据总是掌握在能够运用自然法则排除某种程序或过程的人手中。自然法则是没有例外的。正因为如此,我们可以判断比如永动机,也就是没有能源供给却能持续运转的机器,是不存在的。 今天我们已经知道达尔文尚未能知的:生物细胞所含的信息量大得无法想象,其存储密度之高无有所及。所有器官的形成均受信息控制,所有生理功能的发挥也受信息控制,所有内源性物质的产生(比如人体内5万蛋白质)也受信息控制。进化论思想系统成立的前提是物质通过偶然程序可以产生信息。这是必要条件,因为个体的全部构成方案和细胞的整体复杂程序的运作均以信息为基础。 信息是一个非物质性值,所以信息不具备物质属性。根据自然法则对于非物质值,特别是信息值的定义,物质根本不可能产生非物质性值。进一步说,信息只能出自于一个具有智能和意志的始创者。不言而喻,任何认为进化论合理的人如同相信“永动机”的存在,也就是相信一种严重违背自然普遍规律的现象。这样,进化论被击中致命弱点,结束了在科学界的统治地位。我在拙著《太初的信息》(„Am Anfang war die Information“,Hänssler 出版社2002 年出版,第三修订及扩充版)一书中,对此作了详细说明。 生命从何而来? 在当下沸沸扬扬的进化论调中,有人会问“生命究竟从何而来?”。对于生命如何从死里复活,进化论未作任何解释。 每一本生物书都会提到美国生物学家和化学家斯坦利·米勒(Stanley Miller,1930-2007)1953年做的“原生汤实验”。40年后,米勒坦言,当代没有一种关于生命起源的假说令人信服。他将其统统称为“胡说八道”,甚至“化学性的头脑产物”。法国微生物学家巴斯德(Louis Pasteur 1822-1895)深刻地认识到:“生命只能来自生命。”只有一个人可以说“我就是生命”(约翰福音14:6),这个人就是耶稣。歌罗西书(1:16)如此描述他:“因 为 万 有 都 是 靠 他 造 的 , 无 论 是 天 上 的 , 地 上 的 , 能 看 见 的 , 不 能 看 见 的”,约翰福音一章三节进一步写到:“万 物 是 借 着 他 (耶稣)造 的 。凡 被 造 的 , 没 有 一 样 不 是 借 着 他 造 的 。” 所有关于世界或者生命起源的理论,如果不是将耶稣作为生命的来源和根本,只不过是一副空架子,必然被耶稣所立的磐石击碎。 可见,进化论是世界历史上最大的谬论之一。该理论使成千上万的人失去信仰,堕入深渊。可惜很多人没有想到,不信的深渊将人引向的是彼岸永死的深渊(地狱)。其实,我们当代的思想危机在于我们没有以社论标题“谢谢你,耶稣”来尊荣那位真正的造物主。 很多人并不知道,耶稣基督为我们安排了一条美好的路。在约翰福音 (10:9)中,他说“我就是门”(约翰福音10:9),也就是说通过他可以进入天堂。信他的人,可以获得永生。 德国联邦物理技术研究院信息技术学院院长及教授工程博士 Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 124-39
Chinesisch: Wer ist der Schöpfer?
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! 谁是造物主? 我们可以观察到的世界 生物世界处处向我们彰显着某种高度有序的设置:抹香鲸,哺乳动物,可以轻而易举地潜至水下3000米,对上浮时压力差所构成的致命威胁有着天生的免疫,啄木鸟的啄树动作不会对其大脑产生任何影响。 在大多数情况下,生命的维持依赖于各器官功能的正常运行(如心,肝,肾)。发育不全的器官或正在演化或未完成演化的器官是毫无价值的。那些支持达尔文主义的人清楚知道:进化乃无目的事件,而绝非以拥有特定功能的器官为最终蓝图。 许多候鸟拥有一个自动导航仪,不受天气和时间的影响,都能带领它到达指定的目标。例如金鸻,从阿拉斯加飞往夏威夷过冬。这需要对4’500公里的飞行进行精确的能量计算: 70克的脂肪和6.8克的预留储备以防逆风飞行的状况。 鹦鹉螺(头足类)生活在一个软骨螺内,软骨螺内部被划分出不同的隔间。这些隔间内的气体含量会随着潜水的深度的变化而变化,从而维持在不同深度的下潜状态。这些动物通常生活在水下400米,但是在夜间回升到100米。其结构之精巧令现代化潜艇相形见绌。 有些微小的细菌拥有小型质子电动机,帮助他们进退。(有些微小的细菌的空间位移是通过他们拥有的小型质子电动机实现的)在令人难以置信的60亿分之一个立方毫米的体积中,大肠杆菌已拥有6个这样的发动机,1个发电机用来生产自己所需用的电能,一个计算中心和大量的化工厂。 一个活细胞的形成方式,比任何一台人类制造的机器都要复杂近10亿倍。在细胞内,数以千计的化学反应在同一时间内有序协调地发生。 在我们的认知范围内,活细胞的DNA链的信息密度是最高的。假设有一个饱含DNA链的大头针针头大小的物质,用这种技术,我们可以把多少本书储存在这个物质中呢?150000亿。一本挨着一本,其高度为2亿公里,这是地球到月球距离(38.4万公里)的500倍。 我们的宇宙中大约有1025 颗星球(1后面25个零)。用一个人的生命是无法数算过来的。如果用一台计算机来数算,即使按每秒一百亿次的速度,它需要至少三千万年的时间。 光看这几个例子,我们只要稍做思考就会要问: 所有这些奇妙系统的起源在哪里? 进化,虽然被许多现代人接受,但不是一个有效的答案,因为它错误地将物质归结为万有的本原 – 从而忽视大量在细胞中的信息内容,灵魂和意识这些事物的超物质性。信息的自然规律证明它是非物质的,因此需要一个源智能,即一个拥有至高意志的始创者。万物自身的存在所彰显出来的高绝的设计智慧领本已拥有高等智慧的人类望尘莫及。一个明显的结论是: 在创造的背后, 造物主是必然存在的。 哪里可以找到可信的答案来回答这个问题? 在自然科学领域,不同的研究方法仅适用于研究我们所处的有限时间和空间的范畴。这些方法只能给事物定性,揭示它们“是什么”,但却不能给事物溯源,不能发现他们“从何而来”。“为什么创造”这个问题已经完全超出了人的智能范围,只有创造的作者才能回答。而造物主又是如何给予启示呢?是用圣经,可兰经或是世界历史上其他的书呢?世界上的宗教不可能全都是正确的:它们给予的答案太多元化又彼此矛盾。或者它们全是假的,或者其中之一是真的。预言的真实性(预言得到实现)是用来验证真相的一个重要标准。有证据表明,圣经是唯一的一本其中3’268个预言都实现了的书。圣经是至高无上的,世界上没有一本书能和它相媲美。因此我个人认为圣经是造物主的话语。从第一节圣经起,它已经回答了有关造物主的问题:“起初神创造天地”。这恰恰是呼应了我们上面讨论得出的一切必须来自于一个智慧的源头这个结论。 谁是造物主? 神上帝在空间,时间和任何事物存在以先就早已存在了,并且做工。圣经中的第一节经文,如单独拿出来看的话,可以被解释为圣父是唯一的创造者。但是,如果我们仔细看的话,就能知道他不是在单独行动,在描述创造的经文里 “造人”(创1:26)的动词所用的时态是第一人称复数,即“我们造人”。圣灵也参与其中,其工作在第二节中被体现出来:“ 神的灵运行在水面上。”圣经没有一下子对所有的事情给出解释,它常常是循序渐进,一步步地告诉我们。关于谁是造物主这个问题的解释在新约中讲得更清楚。因此,根据哥林多前书8:6,我们明白原来耶稣基督也参与了创造的工作。“然而我们只有一位神,就是父,万物都本于他,我们也归于他。并有一位主,就是耶稣基督,万物都是借着他有的,我们也是借着他有的。” 希伯来文单词“Elohim”在创世纪1 :1是一个复数,指的是造物主上帝。我们可以借用一个现实生活中的例子来想象创造的过程:我们开车去看朋友,在离开朋友家时,我以一个父亲的身份说:“我们现在回家。”即使我们是复数,但是很明显只是一个人在开车。其余的家人只是随车同行,只有司机在操作方向盘,加速器和刹车装置。 这个不完美的例子可以帮助解释这位圣经中所说的造物主。上帝借着耶稣基督创造了世界。这是在希伯来书1 :2章中清楚写着的。约翰福音起初部分也具体指出一切的创造源于耶稣:“物是借着他(=道,=耶稣)造的。凡被造的,没有一样不是借着他造的。”(约翰福音1:3)。 耶稣基督是造物主 我们再来读一些在歌罗西书1:16-17中关于耶稣创造工作的经文:“因为万有都是靠他(=在基督耶稣里)造的,无论是天上的,地上的,能看见的,不能看见的,或是有位的,主治的,执政的,掌权的,一概都是借着他造的,又是为他造的。他在万有之先,万有也靠他而立。”在可见的物质世界里,没有什么不是借着耶稣创造的:大到拥有数百万星系的浩瀚宇宙,小到细胞的活动,还有原子的结构等等都是耶稣创造里的一个部分。耶稣不仅是微观和宏观世界的创造者,他也是一切的至高主宰。 再进一层,我们的眼睛看不见的一切也都是借着耶稣基督创造的。他使空中遍布众多生灵,就是在圣经里被称作天使的。正如被造的有形世界,虽然各有不同但是一切都是那么有序,无形的世界也是有序的,例如:宝座,主权,灵界的力量和权力。 耶稣不仅是万有的创造者,亦是所有这一切的维系者。所有这一切都因他而活着。世界在被创完成后并不是依靠自己来运作的,而是通过耶稣大能的话语来保持它的运作。我们并不需要因为宇宙的灾难而感到害怕,不论是行星的碰撞,或是太阳的燃烧至尽最终冷却,耶稣会继续维持着这个世界的运作,直到他再来。 人不是象诺贝尔奖获得者Jacques Monod所认为的那样,是一个彩票产品; 我们的被造是有目的并有终极归宿的,那归宿就是耶稣! 没有他,我们的生命没有意义。 在旧约中耶稣创造的工作 在箴言8 :22-24中,说:“在耶和华造化的起头,在太初创造万物之先,就有了我。从亘古,从太初,未有世界以前,我已被立。没有深渊,没有大水的泉源,我已生出...”在这段圣经中,是智慧在说话,但是基督不是智慧的化身吗?箴言8:30补充说:“那时,我在他那里为工师,日日为他所喜爱,常常在他面前踊跃”。“工师” 在这里指明了耶稣在创造过程中的工作。诗篇102 :26被引用在新约希伯来书1 :10,指的就是耶稣:“又说,主阿,你起初立了地的根基,天也是你手所造的。” 造物主如何完成他的工作? 如果我们询问世界的创造是如何实现的,仍然是圣经为我们揭示出创造主所使用的方法: 用上帝的话语:诗篇33:6,约翰福音1:1-4 无需物质原材料:希伯来书11 :3 用上帝的力量:耶利米书10 :12 用上帝的智慧:诗篇104 :24, 歌罗西书2 :3 用上帝的意志:创世纪1:26, 启示录4 :11 借着神的儿子:约翰福音1:1-4,约翰福音1:10, 歌罗西书1:15-17 根据耶稣的特点:马太福音11 :29,约翰福音10 :11。 所有这些因素也参与了6天的创世。它们不遵循自然的法则,若不是靠着信心是无法理解的。现行的自然法则协调着我们世界的运作,但它们不是世界被造的起因,而只是结果。 在耶稣基督里我们得到了什么? 他是我们生命建造的基础。某家银行打出这样的广告标语:“此乃基石。”而我们则可以肯定地说:“耶稣基督乃人类的基石。” 一切事情都以他为本:创造,信仰,救恩,和平,盼望,天堂的道路,生命的目的。 基督是不可动摇的磐石(哥林多前书10:4)在其之上所有人类想象的体系都会被打破。当上帝说:“我要灭绝智慧人的智慧”(哥林多前书1:19)。他就是在耶稣这块磐石上做成了这个工作。在这里,所有的思想,无神论和进化论体系都被打破。他们的追随者们有一天都会在他们所弃绝的主面前屈膝(腓立比书2:10)尊他为造物主和救主。 为什么进化论这么危险? 它不仅传播了一个错误的世界观,而且还剥夺了我们所有的盼望。例如德国作家约翰保罗(1763年至1825年)在他的小说“Siebenkäs”中的描述就很有说服力:“没有神...一切都是虚无,无声息!永远都不满足,永恒的冷漠!无序的疯狂...在宇宙大坟墓中,每个人都是孤独的尸体!” 进化论自以为可以解释这个世界没有创造主。结果就是把人带向无神论。这个无神的态度把人带去地狱。耶稣说:“不信的必被定罪”(马可福音16:16)。有些人试图将进化说成是上帝的工作方法。但是,如果上帝借着进化来创造的话,那么 那就不会有人类第一对夫妻 就不会有罪,因为“为生存而斗争是驱动进化的车轮”(约阿希姆伊利斯) 上帝就可以将死亡用作创造的手段 对应与人类社会的第一个罪人,那位被称作“末后的亚当”(哥林多前书15:45)的耶稣基督就没有必要为我们带来这份救恩。 这些宣告证明,被称为“有神进化论”的思想动摇了圣经的基础,并且完全弃绝了圣经。这就是为什么我们在最高程度上谴责这个错误的思想。 一个非凡的思想 我们现在认定,耶稣是万有的创造者。他是永恒的,他拥有天国的主权。天上和地下所有的权柄都已赐给了他(马太福音28:18)。我们是否可以接受这个思想:各各它十字架上的那个人和创造这个世界的造物主是同一位!因着对我们不可阻断的爱,他毫无反抗地上了十字架,为的是让天国的大门向我们敞开。那些弃绝这个事实的人将失去一切:“我们若忽略这么大的救恩,怎能逃罪呢?这救恩起先是主亲自讲的,后来是听见的人给我们证实了。”(希伯来书2:3)接受这个事实的人将赢得一切:“我实实在在地告诉你们,那听我话,又信差我来者的,就有永生,不至于定罪,是已经出死入生了。”(约翰福音5:24)祈求主耶稣宽恕你一切的罪,使你可以逃脱上帝的审判,接受他是你的创造主和你个人的救主,并且来跟随他。 退休教授,工程博士 Dr. Ing.Werner Gitt德国联邦物理技术研究院信息技术学院院长
10 Seiten, Best.-Nr.: 123-39
Chinesisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die Kurzform der chinesischen Schrift wird in Rotchina und Singapur verwendet. Zur Kurzform gibt es 1,4 Milliarden Menschen. Die Langform lesen etwa 100 Millionen Menschen (Hongkong und Taiwan). In diesem Traktat wird die Kurzform benutzt. 我怎样才能去天堂? 许多人都拒绝面对永生这个问题。哪怕是在那些已经开始思想自己生命终了的人们身上,我们也可以看到这一现象。美国著名的儿童电影演员 Drew Barrymore (1975年出生) 曾主演过科幻电影 « 外星人 E.T. »。在她28岁时,她说: « 如果我比我的猫早去世的话,我希望我的猫吃我的骨灰。这样,我至少还能借着我的猫继续活下去。» 面对死亡,人们竟然会有如此荒谬的想法,这难道不是一种悲哀吗。 耶稣生活在世上的年代里,他的身边总是围满了人。人们希望从他那里得到的,几乎都是一些属世的东西: 10个长大麻风的人渴望得到医治 (路加福音 17,13) 瞎眼的希望能看见 (马太福音 9,27) 还有一个人请耶稣来帮助解决遗产纠纷 (路加福音 12,13-14) 几个法利赛人设圈套问耶稣一个的问题: 纳税给凯撒可不可以 (马太福音 22,17) 但是很少有人来找耶稣询问如何去天堂。有一个富足的年轻人来找耶稣说: « 良善的夫子,我该做什么事才可以承受永生? » (路加福音 18,18) 耶稣让他先去变卖一切他心里所看重的东西,然后来跟随耶稣。但是由于他是一个很富有的人,他不愿听从耶稣的建议,并且也放弃了去天堂的愿望。同时也有另外一些人,他们起初并没有寻求这条永生之路。可是后来,他们遇见了耶稣基督,愿意回应耶稣基督的邀请,来走这条永生之路。撒该期盼着要见耶稣,最后他得到的比以前所期望的要多得多。当耶稣在他家做客时,几乎就是在喝茶的那一刻,他找到了去天堂的路。所以后来耶稣说: « 今天救恩到了这家. » (路加福音19,9) 如何才能找到去天堂的路? 根据我们刚才所提到的信息,可以看出: 天国只有在十分特殊的那一天才会被找到。对于你们这些正在读这篇文章的人,知道是哪一天十分重要。而今天,你们就有机会拥有永远的生命,并且与上帝同享永生。 是否能找到天国,不取决于你的好行为。 进天国也不需要你先来遵守一系列的清规戒律。 我们自己认为的某些去天堂的方法往往是不正确的。特别是那些与上帝所说的并不相符的方法。有一位知名的歌手,在纪念一位去世的马戏团小丑时唱到: « 他必定会去天堂,因为他曾经给那么多的人带来了欢乐。 » 一位很有钱的好心人投资为穷人们建了一栋房子。20位穷苦的妇人可以免费住在里面。但有一个唯一的要求就是: 这些妇人必须保证每天至少为这位好心人的得救去天堂祷告1个小时。 到底什么才能真正地引领我们去到天堂呢? 为了让大家能清楚地知道这个问题的答案,耶稣打了一个比喻。在路加福音,第14章,第16节中提到,有一个人 [在这个比喻里,象征着上帝] 摆设大筵席[在这个比喻里,象征着天堂]。开始的时候,他只邀请了特别的一些人。但是众人却一口同音地推辞: « 众人一口同音地推辞。头一个说: 我买了一块地... 又有一个说: 我买了五对牛... 又有一个说: 我才娶了妻,所以不能去 » 在比喻的最后,耶稣以家主的身份说: « 我告诉你们先前所请的人,没有一个得尝我的筵席。 » (路加福音14,24) 这里非常清楚地表明,我们不可能赢得或失去天堂的门票。关键在于我是否接受或拒绝上帝的邀请。其实事情本身就是这么简单。如果有一天,许多人都去不了天堂的话,那不是因为他们都找不到路,而是因为他们都拒绝了上帝的邀请。 这个比喻中所提到的3个人都不是好榜样,因为他们都拒绝去赴宴! 是不是真的有大筵席呢? 当然有! 由于这些人不愿来赴宴,家主就去邀请了其他马路上的人。但是,这次就不发漂亮的请柬了。从今以后,只呼召说: « 来! » 每一位愿意接受邀请的都可以在筵席中有一席之地。然后发生了什么事呢? 人们就成群结队的来了! 后来,家主看到仍旧有空座,就对仆人说: « 再出去继续邀请! » 现在,我想让大家结合自己的实际情况来看这个比喻。因为这个比喻如今对我们同样适用。在天堂还有空座。上帝邀请我们说: « 来,你们在天堂里可以拥有一席之地。今天,你们就可以预订在天堂里的位子,拥有永生 » 天堂是一个很美好的地方。这就是为什么耶稣基督把它比作一个大筵席。在保罗给哥林多教会写的第一本书的第2章,第9节中说: « 神为爱他的人所预备的,是眼睛未曾看见,耳朵未曾听见,人心也未曾想到的。 » 在世上,没有任何一样东西可以与天堂相比较。因为天堂的美好实在是超出人们的所思所想。这么宝贝的东西,我们若是错过了,那就太可惜了。上帝已经为我们打开了天堂的大门。这扇门就是耶稣基督,上帝的独生子。现在,因着相信耶稣基督我们就可以进到天堂。是的,就是如此简单。所有这一切,都取决于我们的心。只有像比喻里的那三个无知的人,才会拒绝这样的邀请。 只有通过相信耶稣基督才能得到这个救恩 在使徒行传这卷书里(第2章21节)有一句非常重要的经文:« 凡求告主 [耶稣基督 ]名的,就必得救。» 这是整本新约圣经中很关键的一句话。当使徒保罗被关在腓立比监狱里时,他对监狱的看守说得最重要的一点就是:« 当信主耶稣,你和你一家都必得救。» (使徒行传 16章31节)这个信息简单明了,并且带有能力,可以触及心灵的深处,改变人的生命。就在当夜,腓立比监狱的看守愿意相信耶稣基督并把自己的生命交托给他。 但是,耶稣到底救我们脱离了什么呢?每个人都必须知道,耶稣救我们脱离了那条通往地狱的路。那条路会带我们走向永远的沉沦。圣经告诉我们,无论我们今后是去天堂还是去地狱,我们将永远留在那里。一个是很可怕的地方,另一个则是那么美好的地方。除此之外,没有任何其他的目的地。当我们经历死亡后,不过5分钟,每一个人都会承认死亡不是最后的终了。一切都取决于耶稣基督。我们最终永远居住在哪个地方,是完完全全只取决于耶稣基督--- 和我们与他的关系。 有一次,我去波兰开会。会议期间,我们参观了奥斯威辛集中营的旧址。在纳粹掌权时期,那里发生了许多很可怕的事件。从1942到1944年,大约有以犹太人为主的160万人在那里被送进毒气室,然后被扔进焚尸炉。在许多文章里,那个地方常常被描述成« 奥斯威辛地狱»。当导游领我们参观一间大的可以一次杀死600人的毒气室时,我一直在思想« 奥斯威辛地狱»这个称号。对我来说在世界上没有比这更可怕的事了。但是,这难道就是真正的地狱吗? 我们之所以现在可以参观这间毒气室,是因为从1945年起,这些可怕的事情就停止了。现在大家去那里,都是去参观,而不再会被关起来,被毒死了。奥斯威辛集中营的毒气室已成为历史。但是圣经中所说的地狱却是永远存在的。 在这间博物馆入口的大厅里,我注意到有一幅画, 描述的是耶稣基督钉死在十字架上的情形。当年集中营里的一个囚犯,完全地把信心交托在耶稣基督身上,他用一个钉子把这幅画刻在了墙上。是的,这位艺术家也死在了其中的一间毒气室里。 但是,因着他相信救主耶稣基督,尽管是死在了一个很可怕的地方, 但是他一定是去了天堂。新约圣经里,主耶稣针对地狱给了我们很多重要的警告 (例如: 马太福音7,13,马太福音5,29-30,马太福音 18,8),一旦人进到地狱去以后,就不可能逃离那个地方了, 也不在有可能接受救恩了。地狱,完全不同于奥斯威辛集中营, 将永远存在,而且也不可能让人参观! 同样,天堂也是永远存在的。这也是上帝希望我们去的地方。让我们接受他的邀请,去天堂度过我们的永生。我们现在应当做的是,求告上帝的名,预订我们在天堂里的位子! 有一天,讲座结束后,一位妇人很困惑地问我: « 我们难道真的可以预订天堂里的位子吗? 这不是有点像去旅行社预订位子一样! » 我对她说: « 你说得不错。你要是不预订的话,你永远也到不了目的地。如果你要去夏威夷,你必须持有一张有效机票 。 » 她反驳我说: « 那一定得有人为我支付那张机票的钱才行啊?! » « 那当然了 »,我说, « 去天堂的机票也是一样! 这张机票实在是太贵了,贵得没有一个人付得起。是我们的罪使得我们付不起这张机票。因为,在天堂里,上帝不能允许有任何的罪。所有渴望过完世上的日子以后,可以去到天堂与上帝共度余下的时光的人,必须先脱离罪的捆绑。而只有无罪的人才能帮助我们真正脱离罪的捆绑。这个人就是耶稣基督。他是唯一的那一位付得起我们机票的。而且他已经死在十字架上,用自己的血亲自为我们付上了代价。» 那么,现在我该怎么做才能去天堂呢? 上帝今天也向我们发出了拯救的邀请。圣经中有许多经文再三的邀请我们回应上帝的呼召: « 你们要努力进窄门。» (路加福音13,24) « 天国近了,你们应当悔改。» (马太福音4,17) « 你们要进窄门。因为引到灭亡,那门是宽的,路是大的,进去的人也多,引到永生,那门是窄的,路是小的,找着的人也少。» (马太福音7,13-14) « 持定永生,你为此被召 » (提摩太前书6,12) « 当信主耶稣,你和你一家都必得救。» (使徒行传16,31) 这些都是震撼人心的邀请。在这些经文里,我们可以体会到上帝邀请我们做出的是一个严肃认真的,意义深远的,而且又是刻不容缓的决定。既然如此,就让我们顺理成章地来做出这个决定,认认真真地通过做以下的祷告来接受这份邀请: « 主耶稣基督,今天我明白了只有借着你我才能去天堂。我真的很希望,有一天我可以和你一起在天堂。所以我祈求你救我出地狱,那个我本配得去的地方,因为我犯了很多的罪。而你却是如此地爱我,为我死在十字架上,替我的罪付上了代价。你知道我从出生到现在所犯的所有的罪。你知道所有我自己还记得的,或是早已忘记了的罪。你也知道我的每一个心思意念,因为在你面前,我就像是一本完全敞开的书。按着我的本相,我是不可能与你同在天堂的。所以我祈求你宽恕我的罪,并且现在就进到我的生命里来,来改变我的生命。帮助我弃绝掉所有我生命中你所不喜悦的事。给我一个全新的生命,蒙你祝福的新生命。请你打开我的眼睛,让我明白你的话语--- 圣经。帮助我理解你要向我传达的信息。也赐给我一颗顺服的心,愿意来行你所喜悦的事。从今天起,我要让你来做我生命的主人,一心跟随你。祈求你在我生命的每一个领域里都为我指路。感谢你,因为你已垂听我的祷告,你现在就已接纳我成为上帝的孩子。有一天,我必将与你同在天堂。阿门。 » Werner Gitt 教授 (工程博士)
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-39
Dänisch: Wie komme ich in den Himmel?
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Hvordan kommer jeg i himlen? Hvordan kommer jeg i himlen? Spørgsmålet om evigheden bliver fortrængt af mange mennesker, som tænker over livets afslutning. Den amerikanske skuespillerinde, Drew Barrymore, spillede som barnestjerne en hovedrolle i fantasy-filmen „E.T. Rumvæsenet“. Hun er nu 28 år og sagde for nylig; „Hvis jeg dør før min kat, så skal min kat æde min aske. Så lever jeg i hvert fald videre i min kat“. Er denne uvidenhed og kortsynethed ikke rædselsfuld, når det angår døden? På Jesu tid kom mange mennesker til ham. Deres ønsker var næsten altid af jordisk art. Ti spedalske ville gerne blive raske (Lukas 17,13) Blinde vil gerne blive seende igen (Mattæus 9,27) En anden ventede hjælp i en arvestrid (Lukas 12,13-14) Farisæerne kom med faldgrube-spørgsmålet om de skulle betale skat til kejseren (Mattæus 22,17). Kun få mennesker kom til Jesus for at få at vide, hvordan man kommer i himlen. En rig mand opsøgte Jesus med spørgsmålet: „Gode mester, hvad skal jeg gøre for at arve det evige liv?“ (Lukas 18,18). Han fik at vide, hvad han skulle gøre, nemlig at sælge alt hvad hans hjerte hang ved og følge Jesus. Fordi han var meget rig, fulgte han ikke dette råd og gav dermed afkald på himlen. Der var også mennesker, der slet ikke søgte himlen; men da de mødte Jesus, viste han dem himlen. Og så greb de øjeblikkelig fat. Zakæus ville gerne se Jesus, men han fandt mere, end han havde ventet. Efter besøget i Zakæus’ hjem - måske ved en kop kaffe - fandt han himlen. Jesus sagde til ham: „I dag er frelsen kommet til dette hus“ (Lukas 19,9). Hvordan finder man himlen? På baggrund af ovennævnte kan vi slå følgende fast: Himmeriget finder man på en ganske bestemt dag. Det er godt at vide, for så vil det også være muligt for dig, kære læser, at gribe det evige liv hos Gud i dag. At opnå frelsen forudsætter ikke gode gerninger. Himmeriget kan man finde uden at være forberedt på det. Vores egne tanker om at komme i himlen er helt igennem forkerte, hvis ikke vi går ud fra det, Gud siger: En popsangerinde sang om en klovn, der holdt op efter at have arbejdet i et cirkus i årevis: „Han kommer sikkert i himlen, for han har gjort mange mennesker glade.“ En rig adelsdame oprettede et hus til de fattige, hvor tyve kvinder kunne leve gratis. Hun havde dog stillet en betingelse: Kvinderne skulle forpligte sig til hver dag at bede en time for hendes frelse. Men hvad bringer os virkelig i himlen? For at besvare dette spørgsmål klart og tydeligt, fortalte Jesus en lignelse: I Lukas-evangeliet 14,16, taler han om et menneske (i denne lignelse er det Gud selv) som ville indbyde til et stort festmåltid (dette betyder i denne lignelse: himlen) og som i første omgang sendte indbydelser ud til bestemte mennesker. Alle de svar, han fik, var nedslående: „de begyndte alle med at undskylde sig.“ Den første erklærede: „Jeg har købt en mark...“, den anden: „Jeg har købt fem par okser...“, den tredje: „Jeg har taget mig en hustru til ægte og derfor kan jeg ikke komme.“ Jesus slutter denne lignelse med en dom over gæsterne: „Thi jeg siger jer, at ingen af de mænd, som var indbudt, skal smage mit måltid“ (Lukas 14,24). Dermed bliver det tydeligt, at man kan vinde eller tabe himlen. Det væsentlige er, om man tager imod eller afslår indbydelsen. Kan det siges mere klart? Det tror jeg ikke. Hvis mange mennesker bliver udelukket fra himlen, så er det ikke fordi de ikke kendte vejen, men fordi de har afslået indbydelsen. De tre mennesker som nævnes i lignelsen er ikke noget forbillede for os, for ingen af dem modtog indbydelsen og kom til festen! Fandt festen så ikke sted? Jo! Efter mange afbud sender husherren indbydelserne vidt omkring. Nu bliver der ikke mere trykt kort med guldsnit. Nu gælder blot råbet: „Kom!“ Og enhver som lader sig indbyde får en sikker plads ved festen. Hvad sker der så? Ja, folk strømmer til i store skarer. Efter nogen tid gør gæstgiveren status; der er endnu ledige pladser! Han siger til sine tjenere: „Gå ud og indbyd flere!“ Her vil jeg gerne mønte denne lignelse på os, for den møder netop vores situation idag. Der er stadigvæk rigelig plads i himlen, og Gud siger til dig: „Kom, reserver din plads i evigheden! Gør det i dag!“ Himlen er ubeskrivelig skøn og derfor sammenligner Jesus den med et stort gæstebud. I 1. Korinterbrev 2,9 står der skrevet: „Hvad intet øje har set og intet øre hørt, og hvad der ikke er opkommet i noget menneskes hjerte, hvad Gud har beredt for dem der elsker ham.“ Intet, slet intet på denne jord kan blot tilnærmelsesvis sammenlignes med himlen. Man kan ikke forestille sig, hvor skønt der er. Vi må på ingen måde gå glip af himlen, for den er meget kostbar. Der er en, som har åbnet himlen for os. Det er Jesus, Guds søn! Takket være ham, er det så enkelt at nå derhen. Nu beror dette kun på vores vilje. Kun den, der er så kortsynet som de tre mænd i lignelsen, efterkommer ikke indbydelsen. Frelsen kommer med Herren Jesus I Apostlenes Gerninger 2,2 læser vi et meget vigtigt vers: „Enhver, som påkalder herrens navn, skal frelses.“ Det er et nøgleord i det Nye Testamente. Da Paulus sad i fængsel i Filippi, førte han samtalen med fangevogteren hen på det punkt: „Tro på herren Jesus, så skal du blive frelst, du og dit hus.“ (Apostlenes Gerninger 16,31) Dette budskab er vel kort og klart, men gennemgribende og det forandrer livet. Og i den samme nat kom fangevogteren til at tro på Gud. Hvad er det, Jesus frelser fra? Det må vi absolut vide besked om: Om den vej som fører til evig fortabelse, til helvede. Bibelen siger om himlen og helvede, at mennesker vil være der til evig tid. Det ene sted er herligt, det andet forfærdeligt. Der findes ikke noget tredje sted. Fem minutter efter dødens indtræden er der ingen der vil påstå, at med døden er alt forbi. Jesu person er det altafgørende. Vort evige opholdssted er ene og alene afhængigt af en eneste person: Jesus - og vort forhold til ham. Da jeg var undervejs på en foredragsrejse i Polen, besøgte vi den forhenværende koncentrationslejr i Auschwitz. Her skete der frygtelige ting under anden verdenskrig. Fra 1942 til 1944 blev mere end 1,6 millioner mennesker, især jøder, gasset og derefter brændt. I litteraturen taler man om „Auschwitz-helvede“. Jeg tænkte over denne betegnelse, da vi af en funktionær fik vist et gaskammer, i hvilket 600 mennesker omkom på en gang. Det var ufattelig rædselsfuldt. Men var det virkelig helvede? Vi kunne som besøgende gruppe kun se gaskammeret, fordi det efter 1944 var slut med denne grusomhed. Nu er anlæggene frigivet til besigtigelse og ingen bliver pint eller gasset længere. Gaskamrene i Auschwitz var tidsbegrænsede. Men helvede er ifølge Bibelen evigt. I indgangshallen til det nuværende museum faldt mit blik på et billede, som viser et kors med Kristi legeme. En fange havde ridset sit håb til den korsfæstede med et søm på væggen. Også denne kunstner døde i et gaskammer. Men han kendte Jesus, frelseren. Han døde ganske vist på et forfærdeligt sted, men for ham stod himlen åben. Men for det helvede, som vor herre Jesus i det Nye Testamente advarer så tydeligt imod (f.eks. Mattæus 7,13; Mattæus 5,29-30; Mattæus 18,8), findes der ingen udvej eller frelse mere, når først mennesket er ankommet dertil. Da helvede i modsætning til Auschwitz er evigt, kan heller ingen nogensinde tage det i øjesyn. Også himlen er evig. Og det er til dette sted Gud vil føre os. Lad dig derfor indbyde til at komme i himlen. Påkald Herrens navn og reserver dermed en plads i himlen! Efter et foredrag spurgte en dame mig helt ophidset: „Kan man da overhovedet reservere plads i himlen? Det lyder som et rejsebureau!“ Jeg sagde bekræftende til hende: „Den, som ikke har reserveret, når ikke målet. Hvis du vil til Hawaii, må du da også have en gyldig flybillet.“ Hun spurgte så: „Jamen flybilletten skal da betales?“ - „Ja, men det må billetten til himlen også! Men den er så dyr, at ingen af os kan betale den. Det er vores synd, der forhindrer dette. Gud tåler ingen synd i sin himmel. Den, som efter dette liv vil tilbringe evigheden hos Gud i himlen, må først befries fra sin synd. Denne befrielse kunne kun tilvejebringes af en syndfri person - og denne person er Jesus Kristus. Han alene er i stand til at betale. Og han betalte med sit blod ved døden på korset.“ Og hvad skal jeg nu gøre for at komme i himlen? Guds indbydelse til frelse udgår også til os. Med eftertryk indbyder mange af Bibelens skriftsteder os til at reagere på Guds kald. „Kæmp I for at komme igennem den snævre port“ (Lukas 13,24). „Omvend jer, thi himmeriget er kommet nær“ (Mattæus 4,17). „Gå ind ad den snævre port, thi bred er denne port og bred denne vej, som fører til fordærvelse, og det er mange, der går ind på den; og snæver er den port og trang den vej, som fører til livet, og få er de, der finder den.“ (Mattæus 7,13-14). „Grib det evige liv, som du er blevet kaldt til“ (1. Timoteus 6,12). „Tro på herren Jesus, så skal du blive frelst“ (Apostlenes Gerninger 16,31). Dette er en rammende og meget indtrængende indbydelse. Man mærker alvoren, bestemtheden og den tvingende nødvendighed i disse tekster. Vi handler altså kun konsekvent, når vi besvarer indbydelsen med en bøn, som frit formuleret kunne lyde sådan: „Herre Jesus, i dag har jeg læst, at jeg kun kan komme i himlen gennem dig. Jeg vil gerne være i himlen hos dig engang. Frels mig derfor fra helvede, hvor jeg egentlig skulle hen på grund af min skyld. Fordi du elsker mig så højt, er din død på korset også for mig, og du har betalt straffen for mine synder. Du ser alle mine misgerninger – lige fra min barndom. Du kender enhver synd, alt det, jeg er bevidst om nu, men også det, som jeg har glemt for længst. Du kender alt det, der rører sig i mit hjerte. For dig er jeg som en åben bog. Sådan som jeg er, kan jeg ikke komme til dig i himlen. Jeg beder dig, tilgiv mig mine synder, som jeg fortryder af hele mit hjerte. Kom ind i mit liv nu og gør alting nyt. Hjælp mig at aflægge alt det, der ikke er ret for dig, og giv mig vaner, som er under din velsignelse. Luk dit ord, Bibelen, op for mig. Hjælp mig med at forstå, hvad du vil sige til mig og giv mig et lydigt hjerte, at jeg gør det, som er dig velbehageligt. Du skal fra nu af være min herre. Jeg vil følge dig; vis mig vejen, jeg skal gå på alle områder af mit liv. Jeg takker dig, at du har bønhørt mig, at jeg må være et Guds barn nu, som engang må være hos dig i himlen. Amen.“ Dr.-Ing. Werner Gitt Direktør og Professor
8 Seiten, Best.-Nr.: 120-11
Das ausgetauschte Leben – J. Hudson Taylor
Hinweis: Diese Schrift ist ausschließlich an Christen gerichtet und nicht für evangelistische Zwecke geeignet. „Hudson Taylor ist jetzt ein fröhlicher Mann, ein strahlender, glücklicher Christ. Früher war er mühselig und beladen, ein Mensch, der sich abplagte und keine Ruhe fand. Jetzt ruht er in Jesus und lässt Ihn die Arbeit tun – das ist der ganze Unterschied!” So sprach ein Missionar, der mit Hudson Taylor zusammen arbeitete. Wie kommt man zu dieser Ruhe? Diese Schrift zeigt, was Hudson Taylor erlebt hat und wie er zu einem glücklichen Christen wurde. Das ausgetauschte Leben„Hudson Taylor ist jetzt ein fröhlicher Mann, ein strahlender, glücklicher Christ. Früher war er mühselig und beladen, ein Mensch, der sich abplagte und keine Ruhe fand. Jetzt ruht er in Jesus und lässt Ihn die Arbeit tun – das ist der ganze Unterschied!“ So sprach ein Missionar, der mit Hudson Taylor zusammen arbeitete.Im Leben jedes Gläubigen gibt es eine Zeit, wo er sich bewusst wird, dass er versagt und alles das, was der HERR von ihm erwarten konnte, nicht erreicht hat. Dann kommt es zu einer entscheidenden Begegnung mit dem auferstandenen HERRN und zu einer völligen Übergabe an Ihn; das bedeutet den Tod des eigenen Ichs. Es folgt ein gläubiges Aneignen Seines Auferstehungslebens und als Folge davon ein überströmendes Leben, das der Herr Jesus mit „Strömen lebendigen Wassers“ verglichen hat (Joh. 7,37–39).Als junger Mann hatte Hudson Taylor den Herrn Jesus als seinen persönlichen Heiland angenommen und war dann sehr bald auf das Missionsfeld nach China gerufen worden. Dort hatte er fünfzehn Jahre lang eifrig und mit Erfolg gearbeitet, ehe er das „ausgetauschte Leben“ an sich erfuhr. Im Alter von siebenunddreißig Jahren schüttete er seiner Mutter in einem langen Brief sein Herz aus. Man spürt darin, wonach er im Innersten hungerte und dürstete:„Meine Stellung hier wird allmählich immer verantwortungsvoller und ich brauche, um ihr gewachsen zu sein, immer mehr besondere Gnade. Aber ich bin dauernd traurig darüber, dass ich meinem herrlichen Meister in so weitem Abstand folge und so langsam lerne, Ihm ähnlich zu werden. Ich kann dir gar nicht sagen, wie mich manchmal die Versuchung quält. Ich habe nie gewusst, was für ein böses Herz ich habe. Aber das eine weiß ich: dass ich Gott und Sein Werk liebe und Ihm allein in allen Dingen dienen möchte.Ich bete Ihn an und verehre Ihn über alles, diesen herrlichen Heiland, in dem allein ich angenehm gemacht bin vor Gott.Oft denke ich, dass jemand, der so voller Sünde ist wie ich, überhaupt kein Kind Gottes sein kann. Doch versuche ich, diesen Gedanken immer von mir zu weisen und mich um so mehr an der Herrlichkeit Jesu zu erfreuen und an dem Reichtum jener Gnade, die uns hat ‚angenehm gemacht in dem Geliebten‘. Jesus wird von Gott geliebt. Er muss auch von uns geliebt werden. Ach, wie komme ich auch hier wieder zu kurz! Möge Gott mir helfen, Ihn mehr zu lieben und Ihm besser zu dienen. Bete für mich. Bete darum, dass der HERR mich vor der Sünde bewahre, mich ganz heilige und mich mehr in Seinem Dienst gebrauchen möge.“Im menschlichen Herzen gibt es keine Wünsche, die Gott nicht befriedigen könnte. Die größte Schwierigkeit bereitet es dem Christen, die Verheißungen des Heilands wörtlich zu nehmen. Der Herr Jesus spricht: „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!“ Es wird uns also gesagt, dass wir zu Ihm kommen sollen, nicht zu irgendeinem Freund, nicht zu einem Erlebnis, nicht zu einem Gefühl oder zu einer Gemütsstimmung. Wir sollen nicht einmal zum Wort Gottes kommen; vielmehr müssen wir durch dieses Wort zu der Person des Herrn Jesus selbst kommen.Den Weg zur Herzenszufriedenheit und Seelenruhe fand Hudson Taylor durch einen befreundeten Missionar, John McCarthy. Dieser schrieb ihm:„Dass der Wille meines treuen Heilands in mir geschieht, das ist meine Heiligung. Dafür möchte ich durch Seine Gnade leben. In Ihm bleiben, nicht selbst kämpfen und sich abmühen; wegsehen auf Ihn; sich auf Seine lebendige Kraft verlassen; Ihm vertrauen, dass Er alle Verdorbenheit des Herzens unterdrückt; in der Liebe eines allmächtigen Retters ruhen, in der Freude einer gewissen, völligen Erlösung, einer Erlösung ‚von allen Sünden‘ (so hat Er es selbst gesagt); sich wirklich in Seinen als den höchsten Willen fügen – das alles ist nicht neu, doch ist es neu für mich. Mir ist, als ob die erste Morgenröte eines herrlichen Tages über mir angebrochen ist. Ich grüße sie mit Zittern, aber voller Vertrauen. Ich habe das Gefühl, als wäre ich nur bis ans Ufer eines Meeres gekommen, das ohne Grenzen ist – als hätte ich nur genippt von etwas, was völlige Befriedigung gibt. Christus ist mir jetzt buchstäblich die ganze Kraft und die einzige Kraft für meinen Dienst; Er ist der alleinige Grund meiner unveränderlichen Freude. Möchte Er uns in die Erkenntnis Seines unergründlichen Reichtums hineinführen.“Diesen Brief gebrauchte der Herr, um Hudson Taylor buchstäblich in die „Erkenntnis Seines unergründlichen Reichtums“ zu führen. Taylor las ihn am Samstag, dem 4. September 1869, in der kleinen Missionsstation Chinkiang. Er war immer sehr zurückhaltend, wenn er über Einzelheiten des Erlebnisses sprach, das sein Leben umgestaltete. Aber das sagte er: „Während ich den Brief las, wurde mir alles klar. Ich blickte auf Jesus, … und welch eine Freude strömte da in mein Herz!“Die anderen Missionare berichteten: „Mr. Taylor ging als ein neuer Mensch in eine neue Welt hinaus, um zu erzählen, was der Herr an seiner Seele getan hatte.“Hören wir, was der Gottesmann selbst über „das Leben, das Christus ist“, sagt. Er schrieb an seine Schwester in England:„Ich habe noch nie so viel und dabei so verantwortungsvolle und schwierige Arbeit gehabt wie jetzt. Doch die Last und der Druck sind ganz von mir genommen. Die letzten Wochen sind vielleicht die glücklichsten meines Lebens gewesen, und es drängt mich, Dir ein wenig von dem zu erzählen, was der HERR an meiner Seele getan hat. Ich weiß nicht, ob ich es Dir richtig klarmachen kann, denn eigentlich ist es gar nichts Neues oder Seltsames oder Wunderbares – und doch, es ist alles neu! Mit anderen Worten: ‚Ich war blind und bin nun sehend.‘Als meine Seelenqual den Höhepunkt erreicht hatte, gebrauchte der HERR einen Satz in einem Brief des teuren McCarthy, bei dem es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Der Geist Gottes enthüllte mir die Wahrheit unseres Einsseins mit Jesus in einer Weise, wie ich es niemals vorher erkannt hatte. McCarthy, der auch immer von dem Gefühl inneren Versagens gequält worden war, der aber vor mir zur Klarheit kam, schrieb mir (ich zitiere aus dem Gedächtnis): ‚Wie aber soll der Glaube gestärkt werden? Nicht dadurch, dass wir uns mühen und darum ringen, sondern dadurch, dass wir in dem ruhen, der treu ist.‘Während ich das las, wurde mir alles klar! ‚Glauben wir nicht, so bleibt Er treu.‘ Ich blickte auf Jesus, und – welch eine Freude strömte in mein Herz! – ich verstand auf einmal, was Er mit dem Wort gemeint hatte: ‚Ich will dich nicht verlassen noch versäumen.‘ ‚Jetzt habe ich Ruhe!‘, dachte ich. Bisher habe ich mich vergebens angestrengt und darum gerungen, in Ihm zu ruhen. Nun will ich mich nicht mehr anstrengen. Hat Er nicht verheißen, bei mir zu bleiben – mich nie zu verlassen, mich nie zu versäumen? – Dieses Versprechen, Liebste, wird Er bestimmt halten!Aber das war nicht alles, was Er mir zeigte, nicht die Hälfte war es. Als ich an den Weinstock und die Reben dachte – wie erleuchtete da der Heilige Geist mein Herz! Mir wurde klar, wie völlig verkehrt es gewesen war, dass ich mir immer selbst die Kraft und Fülle aus Ihm holen wollte. Ich erkannte nicht nur, dass Jesus mich nie verlassen würde, sondern auch, dass ich ein Glied an Seinem Leibe war, von Seinem Fleisch und Seinem Gebein. Jetzt verstehe ich es: Der Weinstock ist nicht nur Wurzel, sondern alles – Wurzel, Stamm, Reben, Ranken, Blätter, Blüten, Frucht. Und nicht nur das ist Jesus, Er ist auch Erde und Sonnenschein, Luft und Regen und zehntausendmal mehr als alles, was wir uns je erträumt und gewünscht haben. O welche Freude, diese Wahrheit zu erkennen! Ich bete darum, dass Dein Verstand erleuchtet werden möchte, damit Du den Reichtum, der uns in Christus umsonst gegeben ist, kennenlernen und genießen kannst.Das Köstlichste von allem – wenn man hier überhaupt davon sprechen kann, dass eins köstlicher ist als das andere – ist die Ruhe, die das völlige Einssein mit Christus mit sich bringt. Wenn ich mir das vergegenwärtige, mache ich mir über nichts mehr Sorgen; denn ich weiß, Er kann Seinen Willen ausführen, und Sein Wille ist auch der meine. Es kommt nicht darauf an, auf welchen Platz Er mich stellt und wie Er das tut. Das ist Seine Sache und nicht mehr meine.Denn Er muss mir für die einfachsten Aufgaben Seine Gnade schenken, und auch für die schwierigsten reicht Seine Gnade aus.“Gottes Gnade reicht in der Tat aus, und der Mensch, der den auferstandenen Herrn Jesus durch den Heiligen Geist ganz persönlich kennengelernt hat, erfährt, dass die „Ströme lebendigen Wassers“ in seinem Leben Wirklichkeit werden. Mit Jesaja weiß er: „Einem festen Herzen bewahrst du den Frieden, weil es auf dich vertraut.“Es gibt zahlreiche Zeugnisse über das Leben, von dem Hudson Taylor Besitz ergriffen hatte – das „Leben, das Christus ist“. Eins dieser Zeugnisse stammt von einem anglikanischen Geistlichen, H. B. Macartney aus Melbourne, Australien. Er schrieb viele Jahre nach dem Erlebnis Hudson Taylors in dem „kleinen Haus in Chinkiang“:„Hudson Taylor war ein Musterbeispiel von Ruhe. Die Verheißung ‚Meinen Frieden gebe ich euch‘ war sein Kapital, von dem er täglich Heller für Heller von der Himmelsbank abhob. Was den Heiland oder den Heiligen Geist nicht beunruhigen und betrüben konnte, regte ihn auch nicht auf. Die Ruhe und Gelassenheit, die der Herr Jesus in jeder Lage und auch in kritischen Augenblicken zeigte, war sein ideeller und praktischer Besitz. Er kannte kein Hasten und Jagen, wusste nichts von überreizten Nerven oder Aufregung und Verdruss. Er wusste nur das Eine: dass es einen Frieden gibt, der höher ist als alle Vernunft, und dass er ohne diesen Frieden nicht sein konnte.Bei mir war das ganz anders. Ich habe eine besonders nervöse Veranlagung, und wenn ich viel zu tun hatte, befand ich mich den ganzen Tag in einem Zustand nervöser Erregung. Ich hatte keine Freude am HERRN, wie es eigentlich hätte sein müssen. Besonders schmerzlich empfand ich es, dass ich während der Stunden, in denen ich meine Korrespondenz erledigen musste, nichts von dem Licht und der Gegenwart des HERRN verspürte. Die tägliche Post beraubte mich der köstlichen Gemeinschaft mit Ihm.‚Mein Aufgabenkreis ist begrenzt‘, sagte ich schließlich einmal zu Mr. Taylor, ‚Sie aber tun Ihr Werk im Großen. Sie arbeiten an Millionen Menschen, ich nur an zehn. Ihre Briefe sind sehr wichtig, meine ziemlich unwichtig. Trotzdem bin ich voller Unruhe und Sorge, während Sie immer ruhig und gelassen sind. Bitte, sagen Sie mir, wie das kommt.‘‚Mein lieber Macartney‘, gab er mir zur Antwort, ‚der Friede, von dem Sie sprechen, ist in meinem Falle mehr als ein köstliches Vorrecht, er ist eine Notwendigkeit.‘Sehr nachdrücklich fügte er hinzu: ‚Ich könnte die Arbeit, die ich zu tun habe, unmöglich tun, wenn nicht der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, mir Herz und Sinne bewahrte.‘Die sogenannte Keswick-Bewegung war mir damals nicht fremd. Ich hatte die herrlichen Wahrheiten gehört und predigte sie auch anderen. Aber hier fand ich sie praktisch in die Tat umgesetzt, wie ich es niemals für möglich gehalten hätte. Das beeindruckte mich tief. Hier war ein Mann von fast sechzig Jahren, der ungeheure Lasten trug und der trotzdem ruhig und gelassen blieb. Dieser Berg Briefe! Jeder einzelne konnte eine schlechte Nachricht enthalten: eine Todesnachricht, eine Mitteilung über Geldschwierigkeiten, über Unruhen oder schwerwiegende Nöte und Unannehmlichkeiten. Doch sie wurden alle mit derselben Ruhe geöffnet, gelesen und beantwortet. Christus war der Grund seines Friedens. Er war die Kraft, die ihm Ruhe schenkte. Indem er in Christus blieb, nahm er in allen Lagen und Verhältnissen und bei allen in Frage kommenden Angelegenheiten teil an Seinem ganzen Wesen und den Quellen Seiner Kraft. Und er tat das ununterbrochen in einfachem Glauben.Dabei war er wunderbar offen und natürlich. Ich kann das nicht anders in Worte fassen als mit dem biblischen Ausdruck ‚in Gott‘. Er war allezeit ‚in Gott‘ und Gott in ihm. Es war das In-Ihm-BIeiben nach Johannes 15.“Mit gutem Grund konnte Macartney für alle die Ermahnung anfügen:„Bist du in großer Eile, bist du nervös, in Sorge? Sieh auf! Blicke auf den HERRN in Seiner Herrlichkeit! Lass Sein Antlitz auf dir ruhen – das Angesicht des Herrn Jesus Christus. Meinst du, ER könnte jemals in Unruhe und Sorge sein? Es ist keine Kummerfalte auf Seiner Stirn, nicht der leiseste Schatten von Angst. Und doch sind deine Schwierigkeiten und Sorgen auch die Seinen.“Das Leben, das in Ihm bleibt, ist reich und erfüllt, so wie die Seele, die mit vollen Zügen von dem Wasser des Lebens trinkt, die Fülle hat und „nimmermehr dürstet“. Das Leben, „das Christus ist“, ist bleibend und überströmend, voller Genüge und Reichtum. Hudson Taylor konnte für die Wahrheit der Heiligen Schrift, die er erlebt und erprobt hatte, keine passenderen Worte finden als die in dem kleinen Buch von Harriet Beecher Stowe „How to live on Christ“, von dem er jedem Mitglied der Mission eine Abschrift schickte. Frau Stowe schreibt dort unter anderem:„Wie bringt der Zweig Früchte? Nicht dadurch, dass er sich unaufhörlich anstrengt, Sonnenschein und Luft zu bekommen; nicht durch unnützes Ringen um jene belebenden Einflüsse, die der Blüte ihre Schönheit geben und dem Blatt das Grün. Nein, der Zweig bleibt ganz einfach am Baum, in stiller, ungestörter Verbindung mit ihm, und Blüten und Früchte bilden sich und wachsen wie von selbst.Wie also soll ein Christ Frucht bringen? Dadurch, dass er sich anstrengt und müht, das zu erreichen, was ihm umsonst gegeben wird? Durch Meditationen über Wachsamkeit, über Gebet, über das, was er tun und lassen soll, über Versuchungen und Gefahren? Nein, er muss seine Gedanken und seine Liebe voll und ganz auf Christus konzentrieren, sein ganzes Wesen Ihm völlig übergeben und dauernd auf Ihn schauen, um in Seiner Gnade zu bleiben. Christen, die in diesem Zustand einmal fest geworden sind, sind still und ruhig wie Kinder in den Armen der Mutter. Christus mahnt sie zur rechten Zeit und am rechten Ort an ihre Aufgaben und Pflichten, Er tadelt sie wegen jeden Fehlers, Er berät sie in jeder Schwierigkeit und spornt sie zu allem an, was nötig ist. In ewigen und zeitlichen Dingen machen sich solche Christen keine Sorgen um das Morgen; denn sie wissen, dass Christus für sie heute ebenso gut erreichbar ist wie morgen, und dass die Zeit Seiner Liebe keine Grenzen setzt. Ihre Hoffnung und ihr Vertrauen beruhen einzig darauf, was Er für sie tun kann und will; nicht darauf, was sie nach ihrer Meinung selbst für Ihn tun könnten und wollten. Ihr Schutz gegen jede Versuchung und Sorge ist die immer neue kindliche Übergabe ihres ganzen Seins an Ihn.“Das ist das „ausgetauschte Leben“, das bleibende, fruchtbringende Leben, „das Leben, das Christus ist“ und das jeder Gläubige besitzen sollte. Galater 2,20 kann im Leben jedes Christen herrliche Wirklichkeit sein:„Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“Aus Mutlosigkeit und Niederlagen sind sie zum Sieg, aus Schwachheit und Müdigkeit zur Kraft gekommen. Aus einem untätigen und scheinbar nutzlosen Leben heraus haben sie sich in schaffensfrohe, begeisterungsfähige Menschen verwandelt.Die Stufen dieser Entwicklung sind: Ichbetontheit; eigene Kraftanstrengung; wachsende innere Unzufriedenheit; Mutlosigkeit, die sich auch nach außen hin zeigt; Versuchung, alles aufzugeben, weil es keinen Ausweg mehr zu geben scheint – und dann die Entdeckung, dass der Geist Gottes ihre Kraft, ihr Führer, ihre Zuversicht und ihr Begleiter, mit einem Wort – ihr Leben ist.V. Raymond Edman
6 Seiten, Best.-Nr.: 710-0
Das beste Geschenk
Weihnachten, das bekannteste und größte christliche Fest, ist für viele ein Feiertag ohne wirklichen Sinn. Manfred Röseler weist darauf hin, dass die Bedeutung von Weihnachten in Jesus Christus liegt. Die vielen Geschenke, die an Weihnachten gemacht werden, sind nichts im Vergleich zu dem Geschenk, das Gott uns gegeben hat. Die Menschheit war hoffnungslos mit Sünde verschuldet, aber Gott hat den Menschen ein Geschenk gemacht: Die absolute Sündenvergebung in Jesus Christus. „Bei aller Weihnachtsfeierlichkeit übersehen wir oft, dass es nicht in erster Linie um ein nettes Miteinander geht, sondern um die Erlösung von Sünde und um eine neue Beziehung zu Gott.“ Darum möchte ich fragen: Haben Sie das große Geschenk Gottes schon angenommen? Das beste Geschenk Weihnachten ist für viele Menschen ein Fest der Gemeinschaft, der Familie und ein Anlass, einander Freude zu bereiten. Für andere ist Weihnachten ein Fest der Einsamkeit, für manche sogar der Verzweiflung. Die Zahl der Verzweiflungstaten schnellt jedes Jahr zur Weihnachtszeit in die Höhe. Diese traurige Bilanz zeigt, dass viele den wahren Sinn von Weihnachten nicht kennen. Weihnachten weist auf das Geschenk hin, das Gott uns anbietet. Alles, was wir einander schenken können, ist in Wirklichkeit verschwindend wenig im Vergleich zu dem großen Geschenk, das Gott für uns bereithält. Der Wert von Gottes Geschenk für uns ist unermesslich. Es macht unser Leben neu, reich und lebenswert. Gott sieht unsere Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse. Er kennt unsere Stärken und Schwächen. Er weiß auch wie unsere Beziehung zu ihm aussieht. Wie würden Sie Ihre Beziehung zu Gott beurteilen? Ist sie in Ordnung oder gibt es Sünde in Ihrem Leben, die Sie von Gott trennt? Sünde ist z.B. unser Unglaube, unsere Rebellion gegen Gott und dann auch die Übertretung seiner Gebote. Gott kennt jede einzelne unserer Sünden sehr genau. Aufgrund unserer Sünden haben wir viel Schuld Gott gegenüber auf uns geladen. Schulden bei einer Bank können wir gewöhnlich mit regelmäßigen Raten in absehbarer Zeit zurückzahlen. Manche bemühen sich aufrichtig darum, gute Werke zu tun und Gottes Gebote einzuhalten. Unsere Schuld vor Gott können wir allerdings so nicht tilgen. Selbst dann, wenn jemand ab heute nie wieder sündigen würde, wäre die Trennung des Menschen von Gott nicht aufgehoben. In Jesaja 59,2 lesen wir: „... wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem Gott.“ und in 1. Korinther 6,9 steht: „Wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?“ Ohne Bereinigung unserer Sünde können wir nicht in den Himmel kommen. Auf uns wartet nach dem Tod der Ort der Strafe, die ewige Verdammnis. Das große Geschenk, das Gott uns anbietet, ist die Vergebung unserer Sünden. Er möchte uns von dem Urteil „ewige Verdammnis“ befreien (vgl. Offenbarung 20,15). Er möchte uns zu seinen Kindern und zu Erben seines Reiches machen. Doch wie kann das geschehen? Gott kann nicht einfach über unsere Sünde hinwegsehen und so tun, als sei nichts gewesen. Dann wäre er nicht gerecht. Der einzige Weg zu unserer Rettung besteht darin, dass unsere Sünde vergeben wird und genau dafür sandte Gott seinen Sohn, Jesus Christus, auf diese Erde. Weihnachten erinnert uns an die Geburt von Jesus in Bethlehem vor ca. 2.000 Jahren. Jesus wurde ein Mensch wie wir. Dennoch unterschied sich sein Leben von dem eines gewöhnlichen Menschen. Jesus führte ein völlig schuldloses Leben. Er beging nie eine Sünde. Stattdessen predigte er den Menschen das Evangelium, heilte Kranke und tat viel Gutes. Seine Wunder bestätigten, dass er der im Alten Testament angekündigte Retter ist. Obwohl Jesus unschuldig war, ließ er sich zum Tod verurteilen. Er hatte den Tod nicht verdient. Doch mit seinem Sterben am Kreuz auf Golgatha nahm er unsere Schuld stellvertretend auf sich. Er bezahlte die gesamte Schuld, die wir vor Gott haben. Gott akzeptierte dieses Opfer. Nach drei Tagen erweckte er ihn von den Toten und nahm ihn etwas später zu sich in den Himmel. Jesus lebt auch heute. Der Grund, warum Jesus auf die Erde kam, wird in Matthäus 1,21 erklärt: „Und sie [Maria] wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“ Jesus kam auf diese Erde und wurde Mensch, um uns mit Gott zu versöhnen. An Weihnachten geht es nicht in erster Linie um ein frohes Miteinander, sondern um unsere Beziehung zu Gott. Durch Jesus können wir von unserer Sünde befreit werden. Wir können Vergebung bekommen und Kinder Gottes werden. Wir dürfen die Gewissheit im Herzen haben, dass wir einmal im Himmel sein werden. Ist das nicht ein großes Geschenk? Ich möchte Sie fragen: „Haben Sie dieses Geschenk angenommen?“ Wenn ja, dann haben Sie allen Grund, mit Freuden Weihnachten zu feiern. Wenn das beste Geschenk noch nicht Ihr Geschenk ist, dann nehmen Sie es heute an. Darüber lesen wir in Apostelgeschichte 3,19 folgendes: „Nun kehrt euch ab von euren Sünden und wendet euch Gott zu, damit ihr von euren Sünden gereinigt werden könnt.“ Im Gebet können Sie mit Jesus reden und ihm alle Ihre Versagen und Sünden bekennen, die Ihnen bewusst sind. Bitten Sie ihn auch um Vergebung für all die Sünden, an die Sie sich nicht mehr erinnern können. Er vergibt Ihnen gern. Doch bleiben Sie nicht dabei stehen. Sagen Sie Jesus auch, dass Sie sich ihm jetzt ganz anvertrauen möchten und dass er die Herrschaft über Ihr Leben übernehmen soll. Laden Sie ihn ein, in Ihr Leben zu kommen und die weitere Führung Ihres Lebens zu übernehmen. Wenn Sie Jesus Ihr Leben anvertrauen, macht er Sie zu einem Kind Gottes (vgl. Johannes 1,12). Nachdem Sie wie oben beschrieben gebetet haben, danken Sie Jesus dafür, dass er für Ihre Schuld gestorben ist, Ihnen vergeben und ein neues, ewiges Leben geschenkt hat. Auf diese Weise dürfen Sie erfahren, dass Gottes Geschenk das beste Geschenk ist, das es überhaupt gibt. Manfred Röseler
6 Seiten, Best.-Nr.: 31-0
Das Evangelium des Gebets
Hinweis: Diese Schrift ist ausschließlich an Christen gerichtet und nicht für evangelistische Zwecke geeignet.
8 Seiten, Best.-Nr.: 701-0
Das Geheimnis der Glückseligkeit
Hinweis: Diese Schrift ist ausschließlich an Christen gerichtet und nicht für evangelistische Zwecke geeignet.
6 Seiten, Best.-Nr.: 501-0
Das Vaterunser
Glaube an Gott oder an Jesus? Zu wem sollen wir beten? Die einen wenden sich im Gebet an Maria, andere an Jehova oder an Allah. Welche Bedeutung hat Jesus? Dieser Flyer möchte dazu motivieren, einen Vortrag von Prof. Dr. Werner Gitt auf YouTube anzuhören. Außerdem befindet sich auf dem Flyer ein Gutschein für das Buch "Fragen, die immer wieder gestellt werden" und für eine Bibel (Altes und Neues Testament, Übersetzung: Schlachter 2000). Ab einer Bestellmenge von mind. 2.500 Stück ist der Eindruck einer eigenen Kontaktadresse möglich.
2 Seiten, Best.-Nr.: 267-0
Der Anruf
Verteilschrift für Kinder Tut... tut... tut... Hast du das auch schon erlebt? Du willst deinen besten Freund oder deine beste Freundin anrufen und es ist besetzt? Du wartest fünf Minuten, rufst wieder an, und es ist immer noch besetzt. Wäre es nicht toll, wenn du ihn oder sie zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichen könntest? Wäre es nicht schön, wenn du gar nicht lange warten müsstest, bis deine Freundin oder dein Freund an das Telefon geht? Das wäre doch großartig! Ich kenne eine Verbindung, die immer funktioniert. Derjenige, den ich über diese Leitung erreiche, hat immer Zeit, ist nie genervt, nie im Stress und interessiert sich für alles, was ich ihm sage. Es ist Gott, der himmlische Vater. Durch seinen Sohn Jesus Christus kann ich jederzeit mit ihm verbunden sein. Wie gut, dass es diese Verbindung gibt! Der Anruf Hast du etwas Zeit für mich? Tut... tut... tut... Hast du das auch schon erlebt? Du willst deinen besten Freund oder deine beste Freundin anrufen und es ist besetzt? Du wartest fünf Minuten, rufst wieder an, und es ist immer noch besetzt. Nach mehreren Versuchen fragst du dich, wer da wohl so lange telefoniert. Wäre es nicht toll, wenn du ihn oder sie zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichen könntest? Wäre es nicht schön, wenn du gar nicht lange warten müsstest, bis deine Freundin oder dein Freund an das Telefon geht? Das wäre doch großartig! Mit der Technik von heute können wir leicht Verbindungen zu Personen herstellen, doch wenn der Akku leer ist, ist ein modernes Handy nutzlos. Ich kenne eine Verbindung, die immer funktioniert. Derjenige, den ich über diese Leitung erreiche, hat immer Zeit, ist nie genervt, nie im Stress und interessiert sich für alles, was ich ihm sage. Vielleicht hast du schon erraten, wer das sein könnte: Es ist Gott, der himmlische Vater. Durch seinen Sohn Jesus Christus kann ich jederzeit mit ihm verbunden sein. Wie gut, dass es diese Verbindung gibt! Worüber können wir mit Gott reden? Ich selber telefoniere total gerne mit meinem Freund. Es gibt aber Dinge, die würde ich niemals am Telefon erzählen. Wer weiß, ob da nicht jemand mithört oder ob mein Freund mich richtig versteht? Wenn ich aber mit Gott spreche, weiß ich, dass er mich hört und mich genau versteht. Ihm kann ich alles erzählen, wirklich alles! Es gibt nichts, was ich ihm nicht sagen darf und er versteht mich immer. Vielleicht kennst du das auch: Manchmal hast du Angst, über ein Problem zu reden. Es ist dir peinlich, wenn jemand etwas davon erfährt. Vielleicht befürchtest du, deswegen ausgelacht zu werden. Bei Gott ist das ganz anders. Ihm kannst du alles erzählen, was dich beschäftigt. Er macht sich nicht über dich lustig. Im Gegenteil, er versteht dich und ermutigt dich. Du kannst ihm alles sagen und ihm alle deine Fragen stellen. Es ist egal, ob es etwas Schönes, etwas ganz Peinliches oder auch nur eine kleine Frage ist. Er versteht dich immer. Erfüllt Gott alle unsere Wünsche? Gott antwortet unterschiedlich auf unsere Gebete. Manche Bitten erfüllt er sofort, andere erst später und einige auch gar nicht. Er weiß, ob unsere Wünsche für uns wirklich gut sind. Wichtig ist, dass wir Gott nicht mit einem Kaugummiautomaten verwechseln, in den wir Geldstücke einwerfen und dann bekommen, was wir haben möchten. Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber er gibt uns immer das, was wir nötig haben. Wenn Gott unsere Bitten erfüllt hat, sollten wir ihm auch dafür danken. „Das ist doch selbstverständlich!“, wirst du jetzt vielleicht denken. Ja, das ist es auch. Wenn es uns aber gut geht, vergessen wir manchmal, dass Gott uns geholfen hat. Ist es nicht traurig, wenn du jemandem ein schönes Geschenk machst und er sich nicht bei dir bedankt? Ebenso ist Gott traurig, wenn wir vergessen, ihm zu danken. Wie redet Gott mit uns? Wenn wir Gott bitten, uns bei einer bestimmten Frage weiterzuhelfen, dann hilft er uns auch. Er tut dies auf ganz unterschiedlichen Wegen. Normalerweise hören wir keine laute Stimme vom Himmel. Vieles sagt er uns durch die Bibel. Deswegen bezeichnen wir die Bibel als Gottes Wort. Darin lesen wir, was sich Gott von uns wünscht und was für unser Leben gut ist. Gott redet auch durch unser Gewissen zu uns. Wir bitten ihn, dass er uns hilft und plötzlich merken wir tief in unserem Inneren: „So sollte ich das machen.“ Das kann Gottes Stimme sein. Manches sagt Gott uns auch durch andere Menschen. Wichtig ist dabei, dass wir bereit sind, auf Gottes Stimme zu hören und zu tun, was er uns sagt. Seit wann gibt es diese Verbindung? Ganz am Anfang, als Gott die Menschen geschaffen hatte, gab es diese Verbindung zu Gott. Die ersten Menschen konnten mit Gott wie mit einem Freund reden. Aber eines Tages kam das Böse in diese Welt. Der Teufel, der Feind Gottes, verführte die Menschen dazu, das zu tun, was Gott ihnen verboten hatte. Wie es dazu kam, kannst du am Anfang der Bibel nachlesen (1. Mose, Kapitel 3). Seit diesem Ereignis taten die Menschen immer wieder, was sie wollten, und hörten nicht mehr auf Gott. Durch ihren Ungehorsam wurde die Verbindung zu Gott unterbrochen. Das ist genauso wie beim Handy: Wenn du in einem Funkloch bist und keine Verbindung hast, kannst du nicht mehr telefonieren. So trennt uns die Sünde von Gott. Sünde ist alles Böse, was wir tun, egal, ob es eine kleine Lüge oder ein großer Diebstahl ist. Für Gott gibt es da keinen Unterschied. Gott war sehr traurig darüber, dass die Menschen sich von ihm abgewandt hatten. Weil er aber jeden einzelnen Menschen liebt, hat er alles daran gesetzt, die Verbindung wieder herzustellen. Er suchte nach einem Weg, um uns von unserer Sünde zu befreien. Sein Wunsch war, dass wir wieder Gemeinschaft mit ihm haben können. Die perfekte Verbindung sollte wieder hergestellt werden. Aus Liebe zu uns sandte Gott, der Vater, seinen einzigen Sohn als Retter in unsere Welt: Jesus Christus. Jesus hatte niemals etwas Böses getan, doch er wurde gekreuzigt wie ein Verbrecher. Als Jesus am Kreuz starb, starb er für deine und meine Sünden. Er nahm die Strafe für unsere Schuld auf sich. In der Bibel steht in Johannes 3,16: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben.“ Gott hat seinen Sohn, Jesus, nach drei Tagen von den Toten auferweckt. Er ist jetzt im Himmel bei seinem himmlischen Vater. Jesus bezahlte die Strafe für unsere Schuld. Damit hat er das Problem der Sünde für uns gelöst. Jetzt haben wir durch ihn die Möglichkeit, eine Verbindung zu Gott zu bekommen. Wie bekomme ich diese perfekte Verbindung zu Gott? Alles, was du machen musst, ist, Jesus in dein Leben aufzunehmen und an ihn zu glauben (vergleiche Johannes 1,12). Wenn dies dein Wunsch ist, kannst du dich im Gebet an Jesus wenden und ihm folgendes sagen: „Herr Jesus, ich danke dir, dass du für meine Sünden am Kreuz gestorben bist. Auch ich bin schuldig geworden und bitte dich darum, dass du mir alle meine Sünden vergibst. Ich nehme dich jetzt in mein Leben auf und möchte, dass du mich weiterhin führst und mein Leben so veränderst, wie du es haben willst. Amen!“ Wer Jesus in sein Leben aufgenommen hat, ist ein Kind Gottes geworden und hat eine Verbindung zu Gott. Jetzt kannst du mit Jesus über alles sprechen, über deine Wünsche und auch über deine Probleme. Sage Jesus auch, worüber du dich freust und wofür du dankbar bist. Weil Gott uns so lieb hat, ist es sein Wunsch, dass wir ständig in Verbindung zu ihm bleiben. Er hat es uns so leicht gemacht. Und trotzdem leben die meisten Menschen noch ohne ihn und wollen nichts von seiner Liebe zu uns wissen. Wie entscheidest du dich? Tobias Jakob
8 Seiten, Best.-Nr.: 40-0
Der Gottesbeweis durch die Liebe
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Der Gottesbeweis durch die Naturkonstanten
Wir leben in einer sich ständig verändernden Welt. Die historischen Wissenschaften halten diesen Wandel in ihren Geschichtsbüchern fest. Gibt es wirklich nichts in dieser Welt, was bleibt und feststeht? Nach den gesicherten Erkenntnissen der Physik sind es die Naturgesetze und Naturkonstanten, die keiner Veränderung unterliegen. Es gehört zu den neueren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, dass das Leben auf unserer Erde grundlegend von den Naturgesetzen und den speziellen Werten für die Naturkonstanten abhängt. Der Gottesbeweis - durch die Naturkonstanten Wir leben in einer sich ständig verändernden Welt. Die historischen Wissenschaften halten diesen Wandel in ihren Geschichtsbüchern fest. Der auf den griechischen Philosophen Heraklit (535-475 v. Chr.) zurückgehende Ausspruch „panta rhei“ (griech. alles fließt) zeigt, dass man bereits in antiker Zeit eine ständig sich verändernde Welt wahrnahm. Gibt es wirklich nichts in dieser Welt, was bleibt und feststeht? Unveränderliches in unserer Welt Nach den gesicherten Erkenntnissen der Physik sind es die Naturgesetze und Naturkonstanten, die keiner Veränderung unterliegen. Die Naturgesetze haben in der materiellen Welt eine derart durchdringende Wirkung, dass sie bis in die entferntesten Winkel des Universums gültig sind. Noch nicht mal ein einzelnes Atom kann sich ihrem Einfluss entziehen. Alle Prozesse – und es sind bereits Tausende in einer einzigen lebenden Zelle wirksam – stehen unter der absoluten Oberhoheit der Naturgesetze. Kein Vorgang auf dieser Erde und in den Weiten des Universums bleibt noch nicht einmal für den Bruchteil einer Millionstel Sekunde von ihnen unberücksichtigt. Man kann nur in höchstem Maße staunen, dass es so etwas Grundlegendes, Durchgreifendes und alles Durchdringendes über alle Raum- und Zeitgrenzen hinweg gibt. Staunen über Naturgesetze Können wir noch genug über die Wirksamkeit der Naturgesetze staunen? Sie leisten Gewaltiges! Im Hamburger Hafen beobachtete ich kürzlich ein riesiges Schiff, wie es langsame Bewegungen im Hafenwasser ausführte. Darüber nachdenkend fiel mir ein Naturgesetz ein, das schon von Archimedes (285-212 v. Chr.) erkannt worden war: „Ein schwimmender Körper verdrängt genau so viel von der Flüssigkeit, in der er schwimmt, wie er selbst wiegt.“ Sind wir uns eigentlich bewusst, was für ein großartiges Geschehen das ist? Läuft z. B. eine Ratte an Bord, dann reagiert das Schiff darauf prompt und sinkt genau so viel tiefer in das Hafenwasser ein, dass die zusätzlich verdrängte Wassermenge genau dem Gewicht der Ratte entspricht. Wer gibt den Wassermolekülen den Befehl, ein wenig zur Seite zu gehen, damit das Schiff, genau dem Rattengewicht entsprechend, tiefer eintauchen kann? Der britische Physiker Paul Davies (* 1946) sprach den Naturgesetzen sogar eine gewisse Allmächtigkeit zu, denn sie beherrschen alle physikalischen Systeme des gesamten Universums. Erstaunlicherweise ist es nicht erforderlich, dass die Systeme die Naturgesetze zunächst über ihren Zustand informieren müssten, um dann die richtigen Befehle zu erteilen, dass die Systeme sich den Anweisungen gemäß verhalten. Die Naturkonstanten – Präzision ohnegleichen Das zweite unveränderliche Phänomen sind die Naturkonstanten. Es sind jene physikalischen Größen, deren Wert sich durch nichts beeinflussen lässt – sie sind konstant im ganzen Weltraum und ändern sich auch nicht mit der Zeit. Aus der Vielzahl der Naturkonstanten greifen wir hier beispielhaft vier heraus: Lichtgeschwindigkeit: c = 299 792 458 m/s (einzige ganzzahlige Naturkonstante!) Gravitationskonstante: G = 6,674 08 (31)·10-11 m3/(kg·s2) Plancksches Wirkungsquantum: h = 6,626 070 040(81)·10-34 Js Feinstrukturkonstante: α = 1/137,0360 (dimensionslos) Eine weitere staunenswerte Aussage über die Naturkonstanten stammt von dem britischen Physiker und Mathematiker John D. Barrow (* 1952): „Es gibt Aspekte im Gerüst des Universums, deren Geheimnis in ihrer unerschütterlichen Konstanz liegt. Es sind diese unveränderlichen Dinge, die unser Universum zu dem machen, was es ist und was es von anderen denkbaren Welten unterscheidet. Es gibt einen goldenen Faden, aus dem ein Netz von Kontinuität gewebt ist, das die Natur durchzieht. Aufgrund dieses Netzes erwarten wir, dass sich bestimmte Dinge auch fernab im Weltall genauso wie auf der Erde verhalten, dass sie sich auch früher nicht anders verhalten haben als heute, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird und dass für sie weder Zeit noch Ort zählen.“ Keine der Naturkonstanten kann durch eine physikalische Theorie erklärt oder gar berechnet werden. Die Physiker sind auf der Suche nach einer „Theorie für alles“, von der sie sich erhoffen, dass die Naturkonstanten errechenbar werden. Ob es diese Theorie überhaupt gibt, ist zurzeit völlig ergebnisoffen. Es gehört zu den neueren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, dass das Leben auf unserer Erde grundlegend von den Naturgesetzen und den speziellen Werten für die Naturkonstanten abhängt. In der Fachliteratur spricht man vom „Anthropischen Prinzip“ oder von der „Feinabstimmung“ und meint damit, dass nur die uns bekannte Konstellation der Konstanten das Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht. Von den Naturkonstanten hängen alle Größenverhältnisse im Universum ab. Sie bestimmen auch, warum ein Atom so klein und eine Sonne so groß ist. Leben am seidenen Faden Unsere Existenz hängt kritisch von jenen Werten ab, die die physikalischen Konstanten aufweisen. So sind beispielsweise die Masse eines Protons und eines Neutrons sehr präzise aufeinander abgestimmt: Protonenmasse: mP = 1,672 623·10-24 g Neutronenmasse: mN = 1,674 928·10-24 g Das Neutron ist nur um mN - mP = 0,002305·10-24 g oder 0,138 % (≈ 1/7 %) schwerer als das Proton. Wäre es anders herum – das Proton schwerer als das Neutron –, dann gäbe es uns nicht. Unsere Existenz hängt also an dem hauchdünnen seidenen Faden der Naturkonstanten – genauer: an ihren präzise aufeinander abgestimmten Werten. Der britische Biologe Rupert Sheldrake (* 1942) schreibt: „Weshalb sind die Naturgesetze so, wie sie sind, und weshalb haben die Grundkonstanten die Werte, die sie haben? ... Hätten die Konstanten andere Werte, gäbe es keine Sterne, keine Atome, keine Planeten, keine Menschen. Wenn die Konstanten auch nur ein wenig anders wären, gäbe es uns nicht. Wäre beispielsweise das Kräfteverhältnis zwischen den Kernkräften und der elektromagnetischen Kraft nur minimal anders als es ist, dann gäbe es keine Kohlenstoffatome und folglich kein auf Kohlenstoff beruhendes Leben wie auf unserem Planeten.“ John Barrow spricht von einem Drahtseilakt der Natur. Er hat zwei beliebige Naturkonstanten ausgewählt – die Feinstrukturkonstante α ≈ 1/137 und das Verhältnis von Masse Elektron zu Proton β = mE/mP ≈ 1/1840 – und nur diese beiden variiert, wobei alle anderen Naturkonstanten und Naturgesetze unverändert bleiben. Dann hat er ein α-β-Diagramm entworfen, in dem jeder Koordinatenpunkt einem anderen gedachten Universum entspricht. Das rechnerische Ergebnis war höchst erstaunlich, denn in großen Bereichen wären gar keine geordneten Strukturen möglich. Nur ein äußerst schmaler Korridor wäre für Leben überhaupt geeignet. Wählt man zwei andere Naturkonstanten aus und entwirft ein entsprechendes Diagramm, das nur diese zwei variiert, so ergibt sich ebenfalls ein sehr schmaler Korridor, in dem Leben möglich ist. Lässt man es zu, dass sich gleichzeitig auch mehrere Konstanten ändern, dann wird der Bereich für Leben immer eingeschränkter. Unsere beobachteten Werte der Naturkonstanten sind also äußerst lebensfreundlich. Sie sind geradezu passend für das Leben geschneidert. Es sind die Naturkonstanten, die unserem Universum seine Existenz gewähren. Hätten diese Konstanten andere Werte, würde es schlichtweg keine Menschen geben. Nicht nur unser Leben, auch alles sonstige Leben, hängt an diesem extrem dünnen Seidenfaden jener aufs Feinste abgestimmten Zahlenwerte in den Naturkonstanten. Der Karlsruher Physiker Thomas Schimmel fand heraus: „Selbst wenn die Naturkonstanten nur für eine Tausendstel Sekunde schwanken, wäre danach alles biologische Leben auf diesem Planeten ausgelöscht.“ Die hohe Präzision der Feinabstimmung der Naturkonstanten lässt sich vergleichen mit der Zielsicherheit eines Scharfschützen, der eine Euromünze als Ziel treffen muss, die sich am anderen Ende des Universums befindet. Er muss also eine Entfernung überwinden, für deren Durchquerung das Licht bei der o.g. Geschwindigkeit von etwa 300 000 km/s weit mehr als 10 Milliarden Jahre brauchen würde. Schlussfolgerungen Wie lässt sich diese unvorstellbar feine Abstimmung der Naturkonstanten erklären? Wie konnte es zu unserem Universum kommen, dessen Existenz so hochempfindlich von dem passenden Satz der Naturkonstanten abhängig ist? Zwei alternative Modelle sind denkbar: Modell 1: Unser Universum ist nur eines unter vielen anderen. Die uns bekannten Naturkonstanten haben sich nur in unserem Universum zufällig so eingestellt. Man muss darum von einem Multiversum ausgehen; d.h. es müsste Millionen und Abermillionen anderer Universen geben, in denen sich ebenso zufällig ganz andere Kombinationen von Naturkonstanten gebildet haben. Nur unser Universum konnte wegen der speziellen Konstellation der Zahlenwerte Leben beheimaten. Macht es überhaupt Sinn über hypothetische Universen mit anderen Naturkonstanten nachzudenken? Niemand weiß, ob es diese Universen überhaupt gibt. Nichts dergleichen ist je gemessen oder beobachtet worden. Und wenn es sie gäbe, warum sollten dort andere Naturkonstanten „installiert“ sein? Können sich Naturkonstanten überhaupt zufällig einstellen und dann auch noch universumsweit gültig sein? Modell 2: Unser Universum hat einen göttlichen Urheber. Diese Schlussfolgerung drängt sich geradezu auf. Die Faktenlage ist so überwältigend, dass man von einem Gottesbeweis sprechen kann. Der bekannte britische Astronom und Mathematiker Sir Fred Hoyle (1915-2001) bekannte von sich: „Nichts hat meinen Atheismus so sehr erschüttert wie die Feinabstimmung der Naturkonstanten.“ Bei einem Gottesbeweis muss man stets fragen, welche Eigenschaft von Gott bewiesen worden ist. Die Schlussfolgerung von den Naturkonstanten auf Gott umfasst nie sein ganzes Wesen, jedoch steht fest: Diesen Urheber muss es geben (Existenzbeweis Gottes) Er muss äußerst genial und mächtig sein, wenn er ein so riesiges Universum planen und erschaffen kann. Dass dieser Gott der Dreieine Gott der Bibel ist, kann aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht gefolgert werden. Nachdem sich die atheistische Deutung (Modell 1) als nicht tragfähig erwiesen hat, steht dem biblischen Glauben nichts mehr im Wege.[1] So deuten wir im Folgenden den Urheber des Universums und der so präzise eingestellten Naturkonstanten auf den Gott der Bibel. Woher kommen die Naturgesetze und die Naturkonstanten? Wie jedes Gesetz einen Gesetzgeber erfordert, so haben auch die Naturgesetze ihren Urheber. Die Bibel beginnt mit dem Wort: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1), ohne hier genauer zu spezifizieren, wer dieser Gott ist. Nur an einer Stelle des Alten Testaments klingt an, dass Gott einen ausführenden Werkmeister für die Schöpfung eingesetzt hatte: „Da war ich der Werkmeister bei Gott“ (Sprüche 8,30). Erst im Neuen Testament wird offenbart, dass Jesus, der Sohn Gottes, dieser Urheber aller Dinge ist. In Kolosser 1,16 lesen wir: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare ... es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“ So ist die Schöpfung selbst ein Ereignis, das nicht mit Hilfe der Naturgesetze bewirkt wurde. Die so fein aufeinander abgestimmten Naturkonstanten wurden durch den Schöpfer Jesus aufgrund seiner Vollmacht, seines Wortes, seiner Kraft und seiner Weisheit zielorientiert festgesetzt, so dass das Leben hier auf der Erde angesiedelt sein kann. Wer hält die Naturkonstanten konstant? Die Naturkonstanten können sich nicht selbst konstant halten. Ihre Konstanz wird von ihrem Urheber garantiert: „Denn es besteht alles in ihm“ (Kolosser 1,17). Dieser Eine, der der Schöpfer aller Dinge ist, ist auch ihr Erhalter; es ist Jesus Christus! Wir können es auch so sagen: Jesus hat die Oberhoheit über alle Dinge vom Mikrokosmos bis zum Makrokosmos. In einem Kirchenlied heißt es treffend von ihm „Jesus Christus herrscht als König, alles wird ihm untertänig.“ Nach vollendeter Schöpfung sind alle Naturgesetze „in Betrieb“, so dass nun alle Vorgänge danach ablaufen. Jesus ist der Garant dafür, dass sie immer und überall eingehalten werden. In Hebräer 1,3 heißt es darum von ihm: „Er trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort.“ Im wissenschaftlichen Befund drückt sich dieses Erhaltungshandeln Jesu durch die Naturgesetze aus. In ihrer Gesamtheit bilden sie einen festgefügten Rahmen, innerhalb dessen alle Vorgänge in dieser Welt ablaufen. Kann man den Urheber der Naturkonstanten kennenlernen? JA, denn er hat gesagt: „Die mich suchen, finden mich“ (Sprüche 8,17b). Jesus ist dem Suchenden nur ein Gebet weit entfernt: „Wer den Namen des Herrn (Jesus) anrufen wird, soll gerettet werden“ (Römer 10,13). Solch ein erster Anruf könnte etwa wie folgt lauten: „Herr Jesus Christus, ich habe diese Welt und alles Leben bisher aus Zufallsprozessen zu deuten versucht. Nun ist mir klar geworden, dass Du der Urheber aller Dinge bist. Ich möchte Dich kennenlernen und dann Deiner Spur folgen. Ich werde nun beginnen, Dein Wort – die Bibel – zu lesen, um Dich zu erkennen und durch Dich ewiges Leben zu erlangen. Amen.“ Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt[1] Die Naturwissenschaft vermag sehr viel zu erklären, aber unsere Fragen gehen weit darüber hinaus. Gibt es dafür eine Informationsquelle mit verbindlichen Antworten? Ja! – es ist die Bibel! Als einziges Buch der Weltgeschichte trägt sie das göttliche Siegel der Wahrheit. Anhand der 3268 erfüllten Prophetien kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
10 Seiten, Best.-Nr.: 135-0
Der größte Rollentausch
Haben Sie schon einmal den Wunsch gehabt, mit jemand anderem zu tauschen? Der Rollentausch, der an Weihnachten geschah, ist das größte Geschenk, das Gott dieser Welt gemacht hat. Heinrich Derksen erklärt in dieser Verteilschrift, worin dieser Rollentausch besteht und welche Bedeutung der für uns hat. Diese Verteilschrift ist besonders zur Verbreitung in der Weihnachtszeit geeignet. Der größte Rollentausch Erinnern Sie sich noch, wie Sie sich als Kind gern verkleideten und in die Rolle von Tieren, Gestalten oder anderen Personen schlüpften? Ich hatte meistens bestimmte Lieblingsfiguren, in die ich mich verwandeln wollte. Bei Computerspielen übernehmen Kinder heute gern die Rolle von Helden, Kämpfern oder Sportlern. Sie tauchen ab in eine andere Welt. Von Schauspielern hörte ich, dass sie sich ganz in die Rolle der Person hineinversetzen, die sie spielen wollen. Nur so können sie authentisch wirken. Haben Sie schon einmal den Wunsch gehabt, mit jemand anderem zu tauschen? Vielleicht wünschten Sie sich mehr Geld, mehr Ansehen oder mehr Macht. Wenn wir mit jemanden tauschen wollen, dann jedoch immer nur mit Personen, denen es besser geht als uns selbst. Wer möchte schon freiwillig mit einem Flüchtling oder einem Asylanten tauschen? Auch mit einem hungernden Kind oder mit jemanden, der im Gefängnis misshandelt wird, will niemand tauschen. Auf solch einen Rollentausch verzichten wir gern. Doch an Weihnachten geschah genau das! Weihnachten ist der größte Rollentausch der Geschichte. Gott wurde Mensch! Der Schöpfer wurde ein Geschöpf. Der Herrscher des Universums wurde zu einem Untergebenen. Er, durch dessen allmächtiges Wort die Welt entstand, musste laufen, lesen, schreiben und rechnen lernen. Jesus hatte Hunger und Durst. Er wurde müde, hatte Angst, war traurig, zornig und verzweifelt. Er wurde zur Sünde versucht wie jeder andere Mensch, doch er blieb sündlos. Und schließlich starb der König aller Könige schuldlos am Kreuz auf Golgatha für die Sünden der Welt. Der Weg von Jesus Christus, dem Messias, führte von der Krippe zum Kreuz. Genau damit sorgte er für die Rettung der ganzen Welt. Ohne diesen Rollentausch wäre die Welt für immer verloren! Doch aufgrund von diesem Rollentausch kann er, der Messias uns retten. Die Bibel sagt (Philipper 2,7-8): „Er verzichtete auf alle seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener. Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen. Aber er erniedrigte sich noch mehr; im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich, er starb am Kreuz wie ein Verbrecher.“ Warum ging Jesus freiwillig diesen schweren Weg? Es gab keinen anderen Weg, jeden einzelnen von uns von der Schuld, die wir auf uns geladen haben, zu befreien. Aus Liebe nahm Jesus unsere Schuld auf sich. Ist Gott unbarmherzig, wenn er über unsere Vergehen nicht hinwegsieht? Ich wurde von der Polizei angehalten, weil ich im Auto nicht angeschnallt war. Ich erklärte dem Polizisten, dass ich mich sonst immer anschnalle. Außerdem fuhr ich im Stau so langsam, dass für mich keine Gefahr bestand. Es half nichts. Weil ich dieses eine Mal nicht angeschnallt war, musste ich ein Bußgeld bezahlen. Genauso können wir unsere Sünde Gott gegenüber nicht mit guten Taten wieder gut machen. Wir alle haben aufgrund unserer Schuld den ewigen Tod verdient. Daher brauchen wir jemanden, der sündlos ist und für uns eintritt. Wir brauchen jemanden, der bereit ist, unsere Rolle zu übernehmen und für unsere Sünden zu sterben. Da es nun unter uns keinen sündlosen Menschen gibt, hat Gott selbst in Jesus Christus diese Rolle übernommen. Wir brauchen jemanden, der bereit ist, unsere Rolle zu übernehmen und für unsere Sünden zu sterben. Ein Zeichen der Liebe! Ich habe von einem Richter gehört, der seinen Sohn verurteilen musste. Im Gerichtssaal waren alle gespannt, ob er bei seinem Sohn ein milderes Urteil fällen würde. Als der Richter den Urteilsspruch verlas, waren alle zutiefst erstaunt. Das Urteil fiel sogar härter aus als erwartet. Doch dann zog der Richter seine Robe aus, ging auf seinen Sohn zu und sagte: „Mein Sohn, diese Strafe hast du verdient. Aber ich bin bereit, die Strafe für dich zu übernehmen! Geh, du bist ein freier Mann!“ Was für ein Zeichen der Liebe! Der Vater tauschte die Rolle mit seinem Sohn und nahm die verdiente Strafe seines Sohnes auf sich. Genau das hat Jesus für uns getan. Somit ist Weihnachten nicht nur ein Rollentausch, sondern auch Gottes größter Liebesbeweis für uns Menschen. Jesus, Gottes Sohn, wurde Mensch. Er nahm die verdiente Strafe der ganzen Menschheit auf sich und starb stellvertretend für uns alle am Kreuz von Golgatha. Ist damit jeder Mensch automatisch mit Gott versöhnt und gerettet? Nein! Gott erwartet von jedem einzelnen, dass er dieses Geschenk der Errettung dankbar annimmt. Wenn Sie dies tun möchten, dann bitten Sie Jesus zunächst um die Vergebung aller Ihrer Sünden und nehmen Sie ihn als Herrn in Ihr Leben auf. Jeder, der diesen Weg geht, wird ein Kind Gottes und erhält ewiges Leben. Darüber lesen wir in Johannes 1,12 folgendes: „All denen jedoch, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.“ Der Rollentausch, der an Weihnachten geschah, ist das größte Geschenk, das Gott dieser Welt gemacht hat. Hat dieser Rollentausch eine Bedeutung für Sie? Haben Sie das Geschenk der Errettung schon angenommen? Christen singen weltweit zur Weihnachtszeit: „O du fröhliche, O du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit! Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, O Christenheit!“ Wenn Sie an Weihnachten dieses Lied hören oder vielleicht auch selber singen, dann stellen Sie sich die Frage: „Habe ich Jesus um die Vergebung meiner Sünden gebeten? Bin ich mit Gott versöhnt?“ Wenn Sie das bejahen können, dann haben auch Sie einen Rollentausch erlebt. Sie lebten einst ohne Gott, sind aber durch Jesus Christus ein Kind Gottes geworden. Nach diesem Leben werden Sie bei Gott im Himmel sein. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie auf dieses Geschenk dank des größten Rollentauschs verzichten wollen. Ich auf jeden Fall nicht! Dr. Heinrich Derksen
6 Seiten, Best.-Nr.: 39-0
Der Himmel – Ein Platz auch für Dich? (Deutsch/Russisch)
Joy Card (mit Gutschein)Verschenken Sie mit dieser Karte einen Gutschein für eine Bibel und für das Taschenbuch "Der Himmel – Ein Platz auch für Dich?" von Werner GittEmpfehlen Sie einen evangelistischen Vortrag von Werner Gittim handlichen Format einer Visitenkarte bzw. Scheckkarte (8,5 x 5,5 cm)Die Karte ist gut zum Weitergeben an andere geeignet.
2 Seiten, Best.-Nr.: 317-0
Der Landwirt
Der Landwirt Vom Morgen- bis zum Abendrotackert er für unser Brot!Doch hat er keinen Diesel mehr, bleiben die Regale leer!Drum sollen Bürger in den Städtenfleißig für die Bauern beten! Dieser Flyer möchte dazu motivieren, einen Vortrag von Prof. Dr. Werner Gitt auf YouTube anzuhören. Darin spricht er darüber, wie wir in die Zukunft schauen. Müssen wir uns fürchten? Wer Jesus vertraut, darf froh in die Zukunft sehen. Er weiß, wohin sein Leben steuert. Außerdem befindet sich auf dem Flyer ein Gutschein für das Buch "Fragen, die immer wieder gestellt werden" und für eine Bibel (Altes und Neues Testament, Übersetzung: Schlachter 2000). Ab einer Bestellmenge von mind. 2.500 Stück ist der Eindruck einer eigenen Kontaktadresse möglich.
2 Seiten, Best.-Nr.: 263-0
Der Mensch - Eine geniale Konstruktion
Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2016, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2. Der Mensch -Eine geniale Konstruktion Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort? Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems: Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten. Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben. Die beiden Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine davon unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht. Der Tastsinn Verteilt auf der ganzen Haut Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 000 000 Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles was wir fühlen, ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz, wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Dieses Informationsnetz außerhalb des Gehirns hat eine Länge von 380 000 Kilometern. Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht hier eindeutig an Modell B. Das Ohr mit der genauesten Messtechnik Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Dieselbe Schallinformation durchläuft dabei drei verschiedene physikalische Signalformen und erfährt dabei eine zweimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Aus diesen vier Messwerten erzeugt das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale. Durch diese geniale Verrechnung im Gehirn ist es so, als würden wir mit sechs Ohren hören. Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: »Der das Ohr gestaltet hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?« (Psalm 94,9). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B. Das Blut Ein universelles Transportmittel Das Blut nimmt lebensnotwendige Funktionen wahr. Jede Zelle wird mit Brennstoffen aus der Nahrung, mit Sauerstoff, Vitaminen, Hormonen und Wärme versorgt. Ebenso werden Stoffwechselprodukte sowie Wärme von jeder Zelle wieder abgeführt. Das Blut befindet sich ein Leben lang in stetem Fluss, es verbleibt in einer endlosen Schleife, wobei sich das Herz in jeder Sekunde mit Blut füllt, um es dann sogleich wieder auszuwerfen. Eine Besonderheit im Blut sind die roten Blutkörperchen; in jedem mm3 (= 1 μl) Blut sind es 5 Millionen. Sie werden in der Lunge mit Sauerstoff betankt, und gleichzeitig entladen sie dort das Abfallprodukt Kohlendioxid (CO2). Die roten Blutkörperchen enthalten die hochspezialisierte lebensnotwendige chemische Verbindung, das Hämoglobin, welches schon während der Embryonalentwicklung im Einsatz ist. Im fetalen Stadium (ab dem 3. Monat) ändert sich der Sauerstoffbedarf, und darum wird eine andere Hämoglobinart mit anderer chemischer Zusammensetzung benötigt. Kurz vor der Geburt laufen dann alle chemischen Fabriken nochmals auf Hochtouren, um die Umstellung auf das Erwachsenenhämoglobin durchzuführen. Die drei Hämoglobinarten können nicht auf evolutivem Wege durch Ausprobieren gefunden werden, weil die meisten anderen Varianten nicht genügend Sauerstoff transportieren würden, und das brächte den sicheren Tod. Dreimal braucht es eine andere Biomaschinerie für die jeweilige Hämoglobinart, die auch noch zum richtigen Zeitpunkt die Produktion umstellen muss. Woher kommt eine solch komplizierte Maschinerie? Jedwede Evolutionsidee versagt hier gründlich, denn für halbfertige Zwischenstadien gäbe es keine Überlebenschance. Auch dieser Punkt geht eindeutig an Modell B. Die Zellen Grundbausteine des menschlichen Körpers Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden Einzelsternen. Wollte jemand bis zu der Zahl der Zellen (= 1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B. Die DNS Von Computern unerreichte Speichertechnik Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles was zum Aufbau des Körpers, (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher mit jeweils 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält. Das Gehirn Das komplexeste Gebilde im Universum Das Gehirn ist das zentrale übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert. Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B. Wahrnehmung in dieser und jener Welt Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. In Lukas 16 berichtet Jesus von zwei Menschen, deren irdisches Dasein durch den leiblichen Tod beendet wurde. Sie befinden sich aber augenblicklich bei vollem Bewusstsein in der jenseitigen Welt. Bei dem einen spielte Gott in seinem Lebenskonzept keine Rolle, während der andere, Lazarus, sich von Gott getragen wusste. Jesus schildert beider Situation nach dem Tod: »Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual« (Lukas 16,22-23). Beide haben also durch den Tod diese Welt verlassen und befinden sich nun an einem völlig anderen Ort. Obwohl sie vorher in derselben Stadt lebten, sind ihre jetzigen Aufenthaltsorte nun grundverschieden. Der eine erlebt Herrlichkeit, und der andere befindet sich am Ort der Qual. Für niemanden von uns endet das Leben mit dem biologischen Tod. Für diese Tatsache haben wir eine verlässliche Informationsquelle. In der Auferstehung geschieht die Umwandlung vom irdischen zum ewigen Leib: »Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib« (1. Korinther 15,42+44). Für unseren Ewigkeitsverbleib nennt die Bibel zwei extrem unterschiedliche Orte, den Himmel und die Hölle bzw. den Ort der Herrlichkeit in der Nähe Gottes und den Ort der Verdammnis in der Gottesferne. Wollten wir Himmel und Hölle beschreiben, dann könnten wir es von den Sinnen her sagen: Beides sind Orte der Wahrnehmung – entweder erleben wir ewig Schönes oder ewig Schreckliches. Welches unser Bestimmungsort sein wird, hängt von unserer Stellung zu Jesus Christus ab, genauer – ob wir an ihn glauben und ihm folgen, oder ob wir es nicht tun. Auch hier muss der Punkt an Modell B vergeben werden, da Atheisten für ihre Auffassung keine Informationsquelle besitzen. Der Mensch Eine geniale und geplante Konstruktion Schon an den wenigen betrachteten Details des Menschen wurde deutlich, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Nach Römer 1,19 ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn »Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.« Es ist leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten. Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: »Lasset uns Menschen machen« (1. Mose 1,26). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: »Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde« (1. Mose 1,27). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: »Denn in ihm (Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare« (Kolosser 1,16). Von Jesus heißt es: »Ihn hat Gott gesetzt zum Erben über alles; durch ihn hat er auch die Welt gemacht« (Hebräer 1,2). In Johannes 14,6 sagt Jesus den radikalen Satz: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.« Er ist somit die einzige Tür zum Himmelreich. Nur Er hat für unsere Verfehlungen gegenüber den Geboten Gottes am Kreuz bezahlt. Darum gilt: »Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben« (Johannes 3,36). Bitten Sie darum den Herrn Jesus um Vergebung aller Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können. Nehmen Sie Ihn im Gebet als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie Ihm. Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch »Faszination Mensch«, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2016, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2.
10 Seiten, Best.-Nr.: 129-0
Der Tisch ist schon gedeckt!
Russisch/Deutsch (ein zweisprachiger Flyer) Jesus lädt alle Menschen ein, zu ihm zu kommen. Auch für Dich ist ein Platz im Himmel reserviert! Melde Dich sofort an! Doch wie kommt man da hin? Jesus sagte von sich: „Ich bin der Weg!“ Wie einfach jeder diesen Weg finden kann, erklärt Prof. Dr. Werner Gitt in seinem Video! Иисус приглашает тебя прийти к нему. Для тебя тоже зарезервировано место на небесах! Запишись прямо сейчас! Но как туда попасть? Иисус сказал о Себе: «Я есмь путь!». Профессор д-р Вернер Гитт в своем видео объясняет, как легко ты можешь найти этот путь! Dieser Flyer möchte motivieren, den Vortrag von Werner Gitt "Der Himmel – Ein Platz auch für dich?" (Deutsch/Russisch) auf YouTube anzuhören. Außerdem befindet sich auf dem Flyer ein Gutschein für das Buch "Der Himmel – Ein Platz auch für dich?" und für ein Neues Testament (Deutsch/Russisch). Dieser Flyer eignet sich besonders zur Verteilung an alle russischsprachigen Personen. Ab einer Bestellmenge von mind. 2.500 Stück ist der Eindruck einer eigenen Kontaktadresse möglich.
2 Seiten, Best.-Nr.: 206-0
Der Urknall kommt zu Fall
Die Urknalltheorien basieren auf sechs Annahmen, die immer vorhanden sind, auch dann, wenn sie nicht ausdrücklich erwähnt werden. Wenn alle richtig sind, könnte man mit den Berechnungen beginnen und der Frage nach dem Ursprung des Universums nähergekommen. Wenn jedoch nur eine der notwendigen Annahmen falsch ist, ist die gesamte Idee des Urknalls hinfällig. Werner Gitt zeigt in diesem Beitrag, dass fünf der sechs Grundannahmen als falsch betrachtet werden müssen. Schließlich zeigt er, wer wirklich der Schöpfer dieser Welt ist: Jesus Christus. Der Urknall kommt zu Fall Die Urknall-Theorie ist die heute weitgehend akzeptierte Theorie zur Erklärung des Ursprungs unseres Universums. Als Begründer gilt der belgische katholische Priester und Astrophysiker Georges Lemaître (1894-1966), der 1931 für den heißen Anfangszustand des Universums den Begriff „primordiales Atom“ oder „Uratom“, später auch „kosmisches Ei“ verwendete. Die Bezeichnung Urknall (engl. big bang, wörtlich: Großer Knall) geht auf den englischen Astrophysiker und Kosmologen Fred Hoyle (1915-2001) zurück. Mit dieser Wortwahl wollte er die Urknalltheorie unglaubwürdig erscheinen lassen, weil er Anhänger der dazu konkurrierenden Steady-State-Theorie[1] war. In seinem bekannten Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ benannte der bekannte britische Astrophysiker Stephen W. Hawking (1942-2018) einige der bohrenden Fragen, wenn es um das Universum geht: „Nach wie vor haben wir ein unstillbares Bedürfnis zu wissen, warum wir hier sind und woher wir kommen“ (S. 28). „Wir sehen uns in einer befremdlichen Welt leben. Wir möchten verstehen, was wir um uns her wahrnehmen und fragen: Wie ist das Universum beschaffen? Welchen Platz nehmen wir in ihm ein, woher kommt es, und woher kommen wir? Warum ist es so und nicht anders?“ (S. 217). Die Urknalltheorien basieren auf sechs Annahmen, die immer vorhanden sind, auch wenn sie nicht explizit genannt werden. Wenn diese alle richtig sind, kann man mit den Berechnungen beginnen, und wenn wir korrekt rechnen, dann wären wir der Herkunftsfrage des Universums ein Stück näher gekommen. Ist aber auch nur eine der erforderlichen Annahmen falsch, dann ist die ganze Urknall-Idee hinfällig. Dann gilt es, eine tragfähige Alternative zu finden. Schauen wir uns diese Annahmen nun im Einzelnen an: Annahme 1: Die Naturgesetze sind universell gültig. Diese Annahme hat sich durch zahlreiche wissenschaftliche Experimente und Beobachtungen als korrekt erwiesen. Die Naturgesetze haben in der materiellen Welt eine derart durchdringende Wirkung, dass sie bis in die entferntesten Winkel des Universums gültig sind. Nicht einmal ein einzelnes Atom kann sich ihrem Einfluss entziehen. Kein Vorgang auf dieser Erde und in den Weiten des Universums bleibt auch nur für den Bruchteil einer millionstel Sekunde von ihnen unberücksichtigt. Ergebnis: Annahme 1 ist richtig! Annahme 2: Unter dem kosmologischen Prinzip sind sogar zwei kosmologische Grundannahmen zusammengefasst: Das Prinzip der Homogenität und das Prinzip der Isotropie. Die Homogenität des Weltalls besagt: Unabhängig vom Beobachtungspunkt im Raum stellt sich das Universum immer gleich dar. Dass das Weltall isotrop ist, besagt: Das Universum sieht zur selben Zeit von jedem Raumpunkt auch in alle Richtungen für große Entfernungen gleich aus. Schon der Blick zum Sternenhimmel mit bloßem Auge zeigt sofort, dass das Universum in der näheren Umgebung der Erde weder homogen noch isotrop ist, denn die Sterne sind sehr unregelmäßig verteilt. Auf größerer Skala bilden die Sterne Galaxien, die ebenfalls sehr ungleichmäßig verteilt sind. Die nächste Hierarchiestufe bilden die Galaxienhaufen. Auf noch größerer Skala ist eine wabenartige Struktur erkennbar. Die beiden Astronomen John P. Huchra und Margaret J. Geller vom Harvard Smithonian Center for Astrophysics in Cambridge, USA, fanden augenfällige Großstrukturen mit Ausmaßen von sage und schreibe 300 Millionen Lichtjahren. Der Bonner Universitätsprofessor Hans Jörg Fahr (*1939) vom Institut für Astrophysik spricht von einem Sandkorn-Universum, das sich bilden sollte, wenn es einen Urknall gegeben hätte. Wir sollten also ein Universum beobachten, das amorph und völlig strukturlos ist – die Materie sollte im Raum gleichverteilt sein. Wie aber kam der Kosmos aus dem Chaos heraus? Nirgendwo im Kosmos finden wir Zufälligkeit. Warum soll die Materie aus sich selbst heraus strukturell sinnvolle Einheiten bilden? Unser Sonnensystem mit den umlaufenden Planeten ist in hohem Maße strukturiert und erscheint genial konstruiert. Wer aber brachte die Ordnungsstruktur ins Universum, wenn gemäß Annahme 6 kein Gott ins Spiel gebracht werden darf? Die Antwort des „Methodischen Atheismus“ lautet: dunkle Materie und dunkle Energie! Was sollen diese exotischen Phänomene, deren Existenz nie nachgewiesen wurde, bewirken? Sie sollen durch gewaltige Gravitationsfelder die Ordnungsstruktur hervorgerufen haben. In „Physics Today“ nennt der Kosmologe Ofer Lahav vom University College London sogar die prozentualen Anteile: 5 % normale Materie, 25 % dunkle Materie, 70 % dunkle Energie. Damit hätten wir 5 % Realität und 95 % reine Spekulation! Die dunkle Materie ist eine reine Erfindung: Sie fällt auch nicht durch irgendwelche Wechselwirkung im Universum auf. Man sieht sie nicht, aber man braucht sie dringend als gravitatives Bindemittel zur Erklärung der verschiedenen Strukturen und Hierarchien in unserem Universum. Ohne die dunkle Materie scheint es aussichtslos, die Strukturen im Weltall irgendeiner Erklärung zuzuführen. Ergebnis: Annahme 2 ist falsch! Annahme 3: Die heutige Beobachtung, dass das Universum sich ausdehnt, wird rückextrapoliert bis zu einem singulären Punkt, wo man sich Masse und Energie in einem Punkt vereinigt denkt. Der US-amerikanische Astronom und Namensgeber des bekannten Hubble-Teleskops Edwin Hubble (1889-1953) entdeckte 1929, dass das Universum sich ausdehnt. Diese messbare Expansionsgeschwindigkeit nennt man Hubble-Konstante. Sie beträgt: H0 = (67,15 ± 1,2) km/s/(Mpc) (1 Mpc = 1 Megaparsekunde = 3,26 Millionen Lichtjahre) Bildet man hiervon den Kehrwert, dann kommt man auf 1/H0 = 14,7 Milliarden Jahre, und diesen Zeitraum definiert man willkürlich als das Alter des Universums. Nach der Hubble-Formel v = H0∙d (v = Ausdehnungsgeschwindigkeit; d = Abstand einer Galaxie von uns) sollten sich alle Galaxien von uns entfernen. Das ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Der Andromedanebel, eine unserer nächsten Galaxien, entfernt sich nicht von uns, sondern bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 410 000 km/h auf uns zu. Ergebnis: Die Rückextrapolation auf einen Punkt ist nicht begründbar! Annahme 4: Die Energie des Urknalls ist zufällig entstanden. Alle Materie ist aus anfänglicher purer Energie entstanden nach der Einsteinschen Gleichung E = m∙c2. Am Anfang des Urknalls war das ganze Universum kleiner als ein einziges Atom. Die Annahme 4 widerspricht dem Energiesatz der Physik. Danach kann Energie weder neu entstehen noch kann sie vernichtet werden. Die Annahme 4 ist durch ein Naturgesetz widerlegt. Ergebnis: Annahme 4 ist falsch! Annahme 5: Es ist die philosophische Annahme des Materialismus. Nach dieser Lehre muss alles, was es in dieser Welt gibt, aus Masse und Energie entstanden sein. Der französische Naturforscher Georges Baron de Cuvier (1769-1832) stellte fest: „In dem Maße als die Wissenschaft fortschreitet, ist sie zurückgekommen von den Trugschlüssen des Materialismus.“ Nach der Idee des Materialismus muss das Universum auch irgendwann das Leben hervorgebracht haben. Jedes Lebewesen enthält bekanntermaßen riesige Mengen an Information. Information aber ist nach den Naturgesetzen der Information[2] eine nicht-materielle Größe, die nicht aus der Materie stammen kann. Damit ist die Idee des Materialismus durch Naturgesetze widerlegt (siehe [2], Seite 284). Ergebnis: Annahme 5 ist falsch! Annahme 6: Die Urknall-Theorie beruht auf dem „Methodischen Atheismus“, denn einen Gott gibt es in dem System nicht. Gottesbeweis durch die Information: Da die lebenden Zellen eine riesige Menge an Universeller Information[3] enthalten, aber alle die dadurch codierten Konzepte von keinem Menschen stammen, ist als Quelle ein (göttlicher) intelligenter Sender (Urheber, Gott) erforderlich. Die Notwendigkeit der Existenz eines Urhebers ist nach dem folgenden Naturgesetz der Information zwingend: Universelle Information kann nur von einem intelligenten Sender erzeugt werden (siehe [2], Seite 182). Ergebnis: Annahme 6 ist falsch! Was ist das Fazit unserer Überlegungen? Von den sechs Annahmen der Urknall-Theorie ist nur eine einzige wissenschaftlich nachweisbar, fünf sind nachweislich falsch. Das ist konsequenterweise das wissenschaftliche AUS für diese weitverbreitete Theorie! Damit ist der Urknall zu Fall gekommen! Sagen wir es klar und deutlich: Den Urknall hat es nie gegeben! Was ist die Alternative zum Urknall? Die beiden Astronomen John D. Barrow (University of Sussex, England) und Joseph Silk (University of California, Berkeley) weisen in die richtige Richtung, wenn sie sagen: „Wurde der Kosmos sorgsam auf … das Leben abgestimmt? Dass sich unser Universum dem Leben gegenüber so überraschend gastfreundlich verhält, hat sich bestimmt nicht erst im Zuge der Evolution ergeben … Dass die Naturgesetze die Existenz von Sternen mit Planetensystemen gestatten, aber auch wirklich nur gerade gestatten, hat mit den Variationsmöglichkeiten der Evolution nichts zu tun. Solch unveränderliche Eigenschaften besitzt die Welt entweder, oder sie besitzt sie nicht … Dass tatsächlich eine ganze Anzahl voneinander unabhängiger Eigenschaften zusammentrifft, ... könnte die Vermutung aufkeimen lassen, unser Kosmos sei zum Zweck unseres Erscheinens entworfen worden. Wäre es nicht möglich, dass sich hinter diesen bemerkenswerten ‚Zufällen‘ ein Großer Planer verbirgt?“ („Lust am Forschen“, Piper-Verlag, S. 167-168). Der „Große Planer“ ist keineswegs im Verborgenen geblieben. Er hat sich uns vorgestellt, denn in der Bibel heißt es von ihm: „Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf mancherlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch ihn hat er auch die Welt gemacht“ (Hebräer 1,1-2). Damit ist deutlich gesagt, dass das komplette Universum und alles, was wir darin finden, durch Jesus Christus, den Sohn Gottes, geschaffen wurde. Die folgenden zwei Zitate aus dem Neuen Testament bestätigen uns in allumfassender Weise diese gewaltige Schöpfertätigkeit Jesu: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,1-3). „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Reiche oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm“ (Kolosser 1,16-17). Die gesamte Sternenwelt entstammt also nicht einem Urknall oder einem sonstigen evolutiven Zufallsprozess, den sich Menschen erdacht haben, sondern sie sind das Ergebnis des planvollen, zielorientierten und machtvollen Handelns des Sohnes Gottes. Es ist gedanklich kaum zu fassen, dass dieser allmächtige Gott und Schöpfer seine Gottgleichheit aufgab und uns auf dieser Erde besucht hat, am Kreuz für unsere Sünden starb, am dritten Tage auferstanden und dann wieder in die ewige Himmelswelt zurückgekehrt ist. Diese Gedanken, auf die kein Mensch je gekommen ist, können uns den Atem verschlagen: Der Mann am Kreuz und der Schöpfer des ganzen Universums ist ein und dieselbe Person! Wir befinden uns mit dieser Wahrheit jenseits von dem, was ein Mensch mit all seiner Logik überhaupt noch begreifen kann. Als Jesus am Kreuz die Sünde der Welt trug, verfinsterte sich für drei Stunden die Sonne. Welch unbegreifliche Situation! Der Schöpfer selbst hat sich bis zum Kreuz herab erniedrigt. Er wird unseretwegen machtlos und geschlagen, um damit für uns das Tor zum Himmel zu öffnen. Psalm 139,17-18 charakterisiert unsere Denkgrenze: „Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand.“ Mag der Gedanke schwer vorstellbar sein, dass der Schöpfer uns in der Person des Gekreuzigten begegnet, so stellt sich doch eine wichtige Frage: Ist der Schöpfer uns so unsagbar weit entfernt – „überm Sternenzelt“, wie der Dichterfürst Friedrich von Schiller meinte – oder kann man persönlich mit ihm in Kontakt treten? Ja! Gott ist uns nahe und wartet auf unser Gebet: „Wer den Namen des Herrn (Jesus) anrufen wird, soll gerettet werden (für das Himmelreich)“ (Römer 10,13). Unser Schöpfer Jesus lädt uns ein, einmal ewig in seinem Himmelreich zu sein. Dieses Bürgerrecht wird jedem zugesprochen, der auf diese Einladung eingeht. Aufgrund der grenzenlosen Liebe Gottes ist jeder dazu eingeladen – auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser! Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Der Steady-State-Kosmos ist eine Modellvorstellung, bei der das Universum definitionsgemäß räumlich und zeitlich unbegrenzt ist und keine Anfangssingularität aufweist. [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV-Verlag, 6. Auflage 2018 [3] Definition: „Universelle Information (UI) ist eine aus codierten Symbolen abstrakt dargestellte Botschaft, die einer oder mehreren Handlung(en) und einem Ziel dient“ (siehe [2], Seite 97).
10 Seiten, Best.-Nr.: 138-0
Der Weg aus dem Okkultismus
Joy Card (mit Gutschein)Verschenken Sie mit jeder Karte einen Gutschein für eine Bibel und für das Taschenbuch "Fragen, die immer wieder gestellt werden" von Werner GittEmpfehlen Sie einen evangelistischen Vortrag von Michael Putziim handlichen Format einer Visitenkarte bzw. Scheckkarte (8,5 x 5,5 cm)Die Karte ist gut zum Weitergeben an andere geeignet.
2 Seiten, Best.-Nr.: 314-0
Der Wochenmarkt
Seit hunderten von Jahren schon gibt es diese Tradition. Aus Stadt und Land, von nah und fern,alle treffen sich hier gern! Auf den Tischen Gottesgaben! Jeder möchte davon haben: Brot und Kuchen, Käse, Wurst, Apfelbrause für den Durst,Obst, Gemüse, Honig, Fisch! Nur das Beste! Alles frisch! Am Samstag dann, nur hin und wieder,klingen vom Marktplatz frohe Lieder. Die Sänger loben Jesus Christ, der für uns gestorben ist und bald wiederkommen wird. Jeder freut sich, der es hört! Gottes Wort tut allen gut, nimm und lies, es gibt dir Mut. Dieser Flyer möchte dazu motivieren, einen Vortrag von Prof. Dr. Werner Gitt auf YouTube anzuhören. Darin erklärt er Überraschungen in der Schöpfung in leicht verständlicher Art. Woher kennt der Goldregenpfeifer die 4.500 km lange Route von Alaska nach Hawaii? Beeindruckende Beispiele aus der Natur beweisen: Es geht nicht ohne einen Schöpfer! Außerdem befindet sich auf dem Flyer ein Gutschein für das Buch "Fragen, die immer wieder gestellt werden" und für eine Bibel (Altes und Neues Testament, Übersetzung: Schlachter 2000). Ab einer Bestellmenge von mind. 2.500 Stück ist der Eindruck einer eigenen Kontaktadresse möglich.
2 Seiten, Best.-Nr.: 266-0
Die größte Einladung
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die größte Einladung Der Liebesbrief Gottes an uns Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon. Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an. Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben. Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung. Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu. Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu. Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an. Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus. Gottes Anliegen Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig. Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat. Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird: »Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3). Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet. Wir werden erwartet! Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden: Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend. Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung. Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9). In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben: 1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends. 2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8). 3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen. 4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.« 5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11). 6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12). Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend: »Wir können alle in den Himmel kommen ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm, ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung, ohne Schönheit, ohne Freunde, ohne 10 000 andere Dinge, aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.« Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-0
Die Sehnsucht eines LKW-Fahrers
Bereits seit seiner Kindheit hatte Steffen den Traum, LKW-Fahrer zu werden. Er wollte frei sein. Die vielen Stunden auf der Straße, der ständige Termindruck und einige gefährliche Situationen ließen ihn bald an seine Grenzen kommen. Doch dann traf er an einem Sonntagmorgen Menschen, die zu einer entscheidenden Veränderung in seinem Leben beitrugen. Die Sehnsucht eines LKW-Fahrers In meinem Herzen gab es von Kindheit an immer einen großen Traum: Ich wollte LKW-Fahrer werden und frei sein. Da man den LKW-Führerschein erst mit 21 Jahren machen konnte, begann ich im Alter von 15 Jahren eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker. In dieser Zeit lernte ich ein Leben kennen, das sich von meiner christlichen Erziehung total unterschied. Ich hörte auf, in die Bibelstunde der Gemeinde zu gehen und wollte auch mit Jesus nichts mehr zu tun haben. Die christliche Erziehung meiner Eltern hatte bis dahin eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt; doch jetzt waren Kneipe, Alkohol, Zigaretten und das Fluchen – das ich mir angewöhnt hatte – mein Leben. Meine Eltern wollten dies nicht akzeptieren. Um ihnen klar zu machen, dass ich mit Jesus nichts mehr zu tun haben wollte, tat ich folgendes: Ich zerriss meine Bibel und legte sie in den Schrank, wo die Wäsche liegt. Als meine Eltern die Bibel fanden, war ihr Schmerz darüber natürlich groß, doch das war ja genau das, was ich beabsichtigt hatte. Gefährliche Situationen Endlich wurde ich 21, machte den LKW-Führerschein und suchte mir sofort eine Stelle als Fahrer. Ich erkannte jedoch ziemlich schnell, dass diese Freiheit, von der ich immer geträumt hatte, keine echte Freiheit war. Die vielen Stunden auf der Straße und der ständige Termindruck ließen mich ganz schnell an meine Grenzen kommen. Die Arbeit war einerseits schön, andererseits aber auch sehr anstrengend. Wegen Übermüdung geriet ich manchmal in sehr gefährliche Situationen. In einer Stadt hatte ich morgens um 5 Uhr eine grüne Welle und schlief vor Müdigkeit am Steuer ein, bis ich plötzlich durch das Blitzlicht einer Überwachungskamera an einer roten Ampel geweckt wurde. Ich hatte nichts davon mitbekommen, dass ich auf eine Kreuzung mit roter Ampel zugerast war. Aus dem Bußgeldbescheid – den ich später erhielt – ging hervor, dass die Ampel bereits 18,2 Sekunden auf Rot gestanden hatte, als ich geblitzt wurde. Was hätte dort alles passieren können? Auf dem LKW waren ätzende, gefährliche Chemikalien geladen. Heute bin ich dankbar, dass es dieses Blitzgerät gab. Wenn nicht, wäre ich vielleicht schon nicht mehr hier. Es gab andere Situationen, in denen ich gerade so eben mit dem Leben davon gekommen bin. In solchen Augenblicken stellte ich mir oft die Frage: „Wenn die Bibel recht hat und es ein Leben nach dem Tod gibt, wo werde ich dann die Ewigkeit verbringen?“ Die haben, was mir fehlt Nach drei Jahren Fernverkehr hatte ich bereits 14 Punkte in Flensburg und viele Anzeigen gesammelt. Ich hatte tausende von Euro an Strafe gezahlt und zweimal den Lappen für vier Wochen abgeben müssen. Da ich nun so viele Punkte hatte, entschloss ich mich, in den Nahverkehr zu wechseln. Jetzt war ich jeden Abend zu Hause und konnte abends in die Kneipe gehen. Ein Freund von mir, der mit seinem Leben völlig am Ende war, fragte mich, ob ich einmal mit ihm in einen Gottesdienst gehen wollte. Dies sah er als die letzte Chance an, um einen Sinn in seinem Leben zu finden. Ich ging mit, um ihm einen Gefallen zu tun. Als wir am Sonntagmorgen in den Gottesdienstraum kamen, erlebte ich ganz bewusst, dass diese Leute etwas hatten, was mir fehlte. Es herrschte eine Atmosphäre der Liebe und der Freundlichkeit, nach der ich mich gesehnt hatte. Von nun an ging ich die Woche über abends in die Kneipe, aber am Sonntagmorgen – wo sonst immer Frühschoppen angesagt war – zog es mich in diesen Gottesdienst. Meine Freundin (heutige Frau) fragte mich, ob ich jetzt fromm werden wolle. Ich sagte ihr: „Kerstin, diese Leute haben etwas, das wir nicht haben.“ Daraufhin wurde sie neugierig und kam am Sonntag auch mit in den Gottesdienst. So besuchten wir einige Monate diese Gemeinde. Alles wurde neu Durch das Wort Gottes, das gepredigt wurde, erkannten wir, dass wir so, wie wir damals waren, vor Gott nicht bestehen konnten. Wir wussten, dass unser Leben bei weitem nicht seinen Maßstäben entsprach. Die Bibel aber lehrt, dass es eine Möglichkeit gibt, um vor Gott bestehen zu können. Jesus Christus sagte über sich, dass er der Weg zu Gott ist. In Johannes 14,6 drückte er es so aus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ An einem Samstagabend sprachen Kerstin und ich lange darüber. Wir entschieden uns beide, dass wir diesen Weg mit Jesus gehen wollten. Im Gebet machten wir diese Entscheidung für Jesus fest. Auch wenn ich die Worte im Einzelnen nicht mehr weiß, beteten wir in etwa so: „Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du der Weg und die Wahrheit und das Leben bist. Ich habe erkannt, dass ich so, wie ich bin, vor dir nicht bestehen kann. Ich bringe dir jetzt meine ganze Schuld und bitte dich um Vergebung aller meiner Sünden. Ich möchte dir dienen und nachfolgen und nehme dich jetzt in mein Leben auf. Übernimm du die weitere Führung meines Lebens. Ich danke dir, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf.“ Kurz nach meiner Bekehrung ging ich noch ein paar Mal in die Kneipe, weil ich mir dabei nichts gedacht hatte. Nachdem ich aber dreimal zu viel getrunken hatte, wurde mir klar, dass dies nicht der richtige Weg ist. Ein besonderes Problem war für mich das Fluchen, das ich mir angewöhnt hatte. Nach meiner Bekehrung habe ich sehr darunter gelitten. Ich wollte frei davon werden. Dies ging aber nicht von heute auf morgen. Einige aus unserer Gemeinde haben mit mir dafür gebetet, dass ich darüber Sieg haben kann und Gott hat dieses Gebet erhört. Ein paar Wochen nach unserer Bekehrung haben wir nach intensivem Gebet geheiratet. Gerade für diesen Weg wollte ich die Gewissheit haben, dass ich die Frau heirate, die Gott für mich vorgesehen hat. Durch einen lieben älteren Mann aus der Gemeinde hat Jesus mir eine klare Antwort gegeben. Es gibt auch heute viele Weggabelungen, wo ich nicht wirklich weiter weiß. Aber Jesus zeigt immer zur richtigen Zeit den Weg, den ER für mich vorgesehen hat. Das ist mit Sicherheit nicht immer der Weg, den ich selbst wählen würde oder den ich verstehen kann, aber ich will auch da ganz auf Jesus vertrauen. Heute darf ich in der Gemeinde mitarbeiten, wo ich zum Glauben gekommen bin. Viele Dinge haben sich in meinem Leben verändert. Das Schönste von allem aber ist, dass ich jetzt weiß, dass Jesus mir alle meine Schuld vergeben hat. Ich habe in meinem Herzen Frieden mit Gott und die Gewissheit, dass ich einmal bei ihm sein werde. Er sehnt sich nach dir Die Entscheidung, die wir damals trafen, nennt die Bibel „Bekehrung“ (vgl. Apostelgeschichte 3,19). Eine Bekehrung ist die Abkehr von einem Leben ohne Jesus und eine Hinkehr zu einem Leben mit Jesus. Dies ist ein Entschluss, der im Herzen getroffen und in einem Gebet festgemacht wird. Als Antwort darauf schenkt Gott dem Menschen ein neues Leben. Die Bibel bezeichnet dieses Geschenk des neuen Lebens auch als „Wiedergeburt“ (Johannes 3,3). Kerstin und ich haben erlebt, dass Jesus unser Leben neu gemacht hat. Liebe Leserin, lieber Leser, wenn du dich auch nach einem Neuanfang in deinem Leben sehnst, dann lade ich dich ein, dich jetzt im Gebet an Jesus zu wenden. Du kannst so beten, wie ich es soeben beschrieben habe. Jesus Christus ist bei dir, auch wenn du ihn nicht siehst. Er hört dich. Er kennt dich sehr genau. Er liebt dich und sehnt sich nach dir. Er möchte, dass du zu ihm kommst. Es gibt nichts in deinem Leben, das er nicht schon wüsste und das Schönste ist: Er will dir alle deine Schuld vergeben und dir ein neues Leben schenken! Wenn du das vorherige Gebet zu deinem Gebet gemacht hast, dann hast auch du ein neues Leben von Jesus bekommen. In geistlicher Hinsicht bist du wie ein kleines Kind, das noch wachsen muss. Wir würden uns freuen, von dir zu hören und dir gern kostenlos einige hilfreiche Schriften zuschicken, die dir Orientierung für deinen neuen Weg mit Jesus geben wollen. Für dich ist es jetzt wichtig, dass du regelmäßig in der Bibel liest und Kontakt zu anderen Christen bekommst. Gern sind wir bereit, dir dabei zu helfen, eine Gemeinde in deiner Nähe zu finden. Steffen Becker
8 Seiten, Best.-Nr.: 34-0
Die Sprache des Himmels
Joy Card (mit Gutschein)Verschenken Sie mit jeder Karte einen Gutschein für eine Bibel und für das Taschenbuch "Fragen, die immer wieder gestellt werden" von Werner GittEmpfehlen Sie einen evangelistischen Vortrag von Werner Gittim handlichen Format einer Visitenkarte bzw. Scheckkarte (8,5 x 5,5 cm)Die Karte ist gut zum Weitergeben an andere geeignet.
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Die Überraschung – Ostern, Auffahrt, Pfingsten – Warum?
An Ostern verstecken wir bunte Sachen für die Kinder, die sie suchen und finden müssen. Besondere Überraschungen erwarten wir allerdings selten. Wenn wir uns aber mit der Bedeutung von Ostern beschäftigen, sehen wir, dass es damals Tage voller Überraschungen waren. Diese Schrift ist zur weiten Verbreitung geeignet! Die Überraschung Überraschende Begegnungen Drei Tage nachdem Jesus gestorben war, waren seine Jünger in einem verschlossenen Raum beisammen. Da geschah das Unerwartete. Plötzlich stand Jesus in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch“ (Johannes 20,19). In diesem Augenblick wurde allen klar, dass Jesus auferstanden ist und lebt. Doch Thomas, einer der Jünger von Jesus, war bei diesem eindrucksvollen Ereignis nicht dabei. Weil er Jesus nicht gesehen hatte, wollte er auch nicht glauben, dass er auferstanden war und verlangte Beweise. Es dauerte nicht lange, bis Jesus erneut zu seinen Jüngern kam. Er zeigte Thomas seine Hände und Füße, durch die bei der Kreuzigung die Nägel getrieben worden waren. Als Thomas seine Wunden sah, wurde ihm klar, dass Jesus wirklich lebt. Er brauchte keine weiteren Beweise mehr. Maria von Magdala und eine andere Maria hatten ebenfalls ein überraschendes Erlebnis. Sie kamen am ersten Tag der Woche zum Grab, wo Jesus beigesetzt worden war. Da erschien ihnen ein Engel des Herrn, der den Stein weggewälzt und sich darauf gesetzt hatte. Er sprach die Frauen an und sagte zu ihnen: „Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten sucht. Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat“ (Matthäus 28,6-7). Insgesamt gab es mehr als 500 Menschen, die Jesus nach seiner Auferstehung gesehen hatten und bezeugten, dass er lebt (vgl. 1. Korinther 15,3-8). Ostern erinnert uns an diese Ereignisse. Die Bedeutung von Ostern besteht aber nicht nur darin, dass Jesus auferstanden ist und lebt. Ostern macht deutlich, dass es eine Hoffnung gibt, dass auch wir auferstehen werden. Die Auferstehung von Jesus ist der Hinweis darauf, dass die Aussagen von Jesus wahr und vertrauenswürdig sind. Auf seine Zusagen können wir getrost unser Leben bauen. Überraschende Veränderungen Die Jünger waren froh, dass Jesus wieder bei ihnen war. Doch schon nach 40 Tagen ging er zurück zu seinem Vater in den Himmel, der ihn auf die Erde gesandt hatte. Die Jünger von Jesus standen auf dem Ölberg und erlebten mit, wie Jesus emporgehoben wurde und eine Wolke ihn ihren Blicken entzog. Ein Engel erschien und erklärte ihnen, dass Jesus so, wie er in den Himmel gegangen ist, einmal wiederkommen wird. Anschließend versammelten sich die Jünger in Jerusalem zu einer Zeit des Gebets. Auch hier geschah etwas Einmaliges. Der Heilige Geist kam auf die Versammelten und rüstete sie für ihren zukünftigen Dienst aus. Zur Erinnerung an dieses Ereignis feiern wir heute Pfingsten. An diesem Tag, der ebenfalls in die Geschichte einging, trat Petrus auf und hielt eine Rede, die so beeindruckend war, dass sich 3.000 der Zuhörer entschieden, Jesus nachzufolgen. Pfingsten war die Geburtsstunde der christlichen Gemeinde und seitdem entscheiden sich täglich Menschen, ihr Vertrauen auf Jesus zu setzen. Bewegung trotz Gegenwind Die neue Bewegung hatte nicht nur Freunde, sondern auch viele Feinde. Einer von ihnen hieß Saulus. Er war ein Eiferer für die jüdische Religion und ein entschiedener Gegner der christlichen Lehre. Wo auch immer es ihm möglich war, stellte er Christen vor Gericht. Er gab sogar seine Einwilligung zur Hinrichtung des Stephanus. Sein fanatischer Verfolgungsdrang wurde allerdings abrupt beendet, als er auf dem Weg nach Damaskus selbst eine Begegnung mit dem auferstandenen Jesus hatte. Aus einem Verfolger wurde fortan ein Verfechter des christlichen Glaubens, der berühmte Apostel Paulus. Was veranlasste Paulus, sein Leben so radikal zu ändern? Es war die Begegnung mit Jesus. Er wusste, dass Jesus von den Toten auferstanden war und lebt. Viele Christen gingen später durch eine harte Verfolgungszeit, doch sie blieben standhaft im Glauben an Jesus, weil sie ihn persönlich erfahren hatten. Die neue Botschaft Worin bestand die besondere Botschaft von Jesus? Warum kam Jesus, der Sohn Gottes, auf diese Erde? Warum nahm er Leiden und Schmerzen auf sich? Die Antwort finden wir in Lukas 19,10. Jesus sagte hier von sich: „Denn der Sohn des Menschen [Jesus] ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Das große Anliegen von Jesus war die Errettung von uns Menschen. Diesen Satz möchte ich kurz erklären. Die Beziehung eines jeden Menschen zu Gott ist aufgrund seiner Sünde zerstört. Schon die ersten Menschen, Adam und Eva, übertraten Gottes Gebote und versündigten sich an ihm. Dann ging es weiter: Ihre Nachkommen sündigten und somit auch jeder Einzelne von uns. Aufgrund unserer Sünde haben wir Strafe verdient und den Zorn Gottes auf uns gezogen. Vielleicht fragen Sie sich, warum Gott die Sünde so ernst nimmt und von jedem Menschen eine Abkehr von der Sünde erwartet. Stellen Sie sich einmal einen Arzt vor, der sich Zuhause gerade um seine Haustiere kümmert. Da bekommt er einen Anruf aus dem Krankenhaus. Er soll sofort kommen. Eine komplizierte Operation steht an und er wird dafür gebraucht. Wird der Arzt nun so, wie er ist, den Operationssaal betreten? Nein, er wird sich waschen, umziehen und seine Hände desinfizieren. Es darf kein Schmutz in den Operationssaal getragen werden. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Sünde. Sie beschmutzt uns – und wenn wir keine Reinigung von unseren Sünden erfahren, kann Gott uns keinen Zugang zu seiner Herrlichkeit erlauben. Sünde ist sogar noch schlimmer als Schmutz. Sünde bedeutet nämlich Rebellion gegen Gott. Jedes Mal, wenn wir lügen, stehlen, hassen oder uns unreinen Gedanken hingeben, versündigen wir uns gegen Gott. Wenn wir das verstanden haben, wird uns klar, warum die Sünde in den Augen Gottes so schwer wiegt. Wie können wir befreit werden von unserer Sünde? Genau dafür ist Jesus in diese Welt gekommen. Er starb für unsere Schuld am Kreuz auf Golgatha. Er nahm unsere Strafe stellvertretend auf sich. In 1. Korinther 15,3-4 lesen wir: „Denn ich habe euch zu allererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften.“ Das Sterben am Kreuz auf Golgatha war äußerst qualvoll. Dennoch entschied sich Jesus freiwillig, diesen Tod auf sich zu nehmen. Er wusste, dass es keinen anderen Weg für unsere Errettung gab. Er nahm unsere Schuld stellvertretend auf sich. Darum kann er heute jedem Vergebung anbieten, der zu ihm kommt. Aus der Bibel erfahren wir, was wir unsererseits zu tun haben, um Frieden mit Gott zu finden. So heißt es in Apostelgeschichte 3,19: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden.“ Und in Johannes 1,12 steht: „Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Wollen Sie diese Schritte gehen? Dann entscheiden Sie sich dafür, Jesus in Ihr Leben aufzunehmen. Wenden Sie sich dazu in einem einfachen Gebet an Jesus. Sagen Sie ihm, dass Sie erkannt haben, dass Sie vor ihm schuldig geworden sind. Vielleicht möchten Sie sogar einige Dinge beispielhaft nennen. Dann sagen Sie ihm, dass Ihre Sünden Ihnen Leid tun und bitten Sie Jesus Christus, Ihnen alle Ihre Schuld zu vergeben. Danach bitten Sie Jesus, in Ihr Leben zu kommen und die Führung Ihres weiteren Lebens zu übernehmen. Anschließend danken Sie ihm für die Vergebung, die er Ihnen geschenkt hat, und dass Sie nun ein Kind Gottes sein dürfen. Nachdem ich mich in ganz ähnlicher Form Jesus anvertraut hatte, spürte ich, dass sein Friede in mein Herz gekommen war. Plötzlich wusste ich, dass alle meine Sünden vergeben sind und dass ich ein Kind Gottes bin. Seit dieser Zeit ist es mein Wunsch, mit Jesus zu leben. Durch ihn habe ich den Sinn für mein Leben gefunden. Nachdem Sie Jesus als Herrn in Ihr Leben aufgenommen haben, wird es ganz sicher einige Dinge geben, die sich bei Ihnen ändern werden. Sie werden den Wunsch haben, die Bibel besser kennen zu lernen und Gottes Willen für Ihr Leben zu erfahren. Sie werden sicher den Wunsch verspüren, sich einer Gemeinde von lebendigen Christen anzuschließen und auch anderen von Ihrer Erfahrung mit Jesus zu erzählen. Die Auferstehung von Jesus hat das Leben zahlreicher Menschen verändert. Auch Sie dürfen ihn kennenlernen. Vertrauen Sie sich einfach Jesus an. Dies kann für Sie die größte und schönste Erfahrung Ihres Lebens werden. Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie uns. Gern helfen wir Ihnen bei diesem entscheidenden Schritt. Manfred Röseler
8 Seiten, Best.-Nr.: 30-0
Die wichtigste Entscheidung im Leben
Wilhelm Pahls zeigt in wenigen Schritten den Weg zur Errettung auf. Die Hauptpunkte lauten: Das größte Problem des Menschen Der einzige Ausweg Deine Entscheidung ist entscheidend! Die wichtigste Entscheidung im Leben Es gibt viele wichtige Entscheidungen im Leben, aber es gibt eine, die alle anderen in ihrer Wichtigkeit übertrifft. Wer sie verpasst, hat eigentlich umsonst gelebt. Darum möchte ich Dich, liebe Leserin, lieber Leser, herzlich bitten, diese Seiten aufmerksam zu studieren und ernstlich darüber nachzudenken, ob die wichtigste Deiner Lebensfragen geklärt ist. Das größte Problem des Menschen Ob Mann oder Frau, ob jung oder alt, ob reich oder arm – in einem Punkt sind wir vor Gott alle gleich: Wir sind schuldig. Hier geht es nicht darum, wie viel »Gutes« oder »Böses« ein Mensch getan hat. Wir sind aufgrund unserer Sünde von Gott getrennt. Wir haben Gott und seine Ordnungen missachtet. Wir sind unsere eigenen Wege gegangen. Wir haben uns von Gott entfernt und damit seinen Zorn verdient. Weil Gott ein gerechter und heiliger Gott ist, wird er uns im Gericht zur Rechenschaft ziehen. Aus uns heraus können wir nichts bringen, was zu unserer »Ent-Schuldigung« hilft. Die Schuld des Menschen ist sein größtes Problem. Der einzige Ausweg Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma? Ja, Gott selbst hat einen Weg zur Errettung geschaffen. In der Bibel lernen wir Gott nicht nur als einen heiligen und gerechten Gott, sondern auch als einen liebevollen Vater kennen. Er will nicht, dass wir für ewig verlorengehen und für immer von ihm getrennt sind. Er will vielmehr, dass wir gerettet werden und dann in einer engen Beziehung mit ihm leben – hier und in alle Ewigkeit. Um das möglich zu machen, sandte Gott in seiner Liebe Jesus Christus, seinen Sohn, auf diese Erde. Er sollte die Strafe für unsere Schuld stellvertretend auf sich nehmen. Und genau das tat Jesus. Er wurde Mensch. Er erklärte uns das Geheimnis vom Reich Gottes, dem Herrschaftsbereich Gottes. Er zeigte uns, wie groß Gottes Liebe ist. Jesus starb an einem Kreuz auf dem Hügel Golgatha, nahe der Stadt Jerusalem. Jesus starb an unserer Stelle, wegen unserer Schuld. Gott hat den stellvertretenden Tod Jesu akzeptiert und ihn von den Toten auferweckt. Deshalb können wir von unserem Grundproblem, der Trennung von Gott, befreit werden. Wir brauchen die Strafe für unsere Schuld nicht mehr selbst zu tragen, weil Jesus sie auf sich genommen hat. Auch Du kannst gerettet werden, Du kannst aber auch verlorengehen. Die Entscheidung liegt bei Dir. Möchtest Du gerettet werden und später in der ewigen Herrlichkeit bei Gott sein? Dann solltest Du jetzt unbedingt weiterlesen. 1. Schritt: Erkenne Deine Schuld! Viele Menschen sehen ihre eigene Sünde nicht ein. Andere sehen sie, versuchen aber, sie zu überspielen. Wir sind von Natur aus Schauspieler. Immer wieder haben wir es meisterhaft fertiggebracht, uns zu verstellen und einen anderen Eindruck zu erwecken, als es den Tatsachen entspricht. Aber vor Gott ist alles offenbar. Er kennt uns genau. Wir sind vor ihm wie ein aufgeschlagenes Buch. Er kennt alle Einzelheiten unseres Lebens. Vor Menschen kann man seine Sünden zum Teil verbergen. Man kann die Missachtung der göttlichen Ordnungen mit vielen Entschuldigungen begründen. Aber bei Gott zählen diese Entschuldigungen nicht. In der Bibel lesen wir: »Was der Mensch sät, das wird er ernten« (Galater 6,7). Du hast bestimmt schon viele Deiner Sünden vergessen. Gott vergisst sie nicht so einfach. Vielleicht versuchst Du, Deine Sünden zu verbergen. Gott wird sie ans Licht bringen. Die Sünden, die Du als junger Mann getan hast, die Sünden, die Du als junges Mädchen getan hast, sie werden wieder zum Vorschein kommen. Dann fällt jede Maske. Die Bibel sagt: »Alles, was verborgen ist, wird offenbar werden« (vgl. Lukas 12,2). Dann wird Gott Dich für Deine Sünde zur Rechenschaft ziehen und strafen müssen. Und das, obwohl die Sühnung für die Schuld geschehen ist. Obwohl die Vergebung bereit ist. Aber Vergebung kann nur der empfangen, der sich schuldig weiß. Das Erkennen und Eingestehen der eigenen Sünde ist der erste Schritt zur Errettung. 2. Schritt: Bekenne Deine Schuld! Ich glaube, an keiner Stelle der Bibel wird uns der Weg zur Vergebung der Sünden besser erklärt als in Psalm 32. Die Bibel berichtet uns viel von König David. Er erkannte, dass er vor Gott schuldig war, und er litt darunter. Daraufhin bekannte er Gott seine Sünde, und Gott vergab sie ihm. David schrieb später in Psalm 32,1-5: »Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist! Denn als ich es verschweigen wollte, verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen. Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir ... Darum bekannte ich dir meine Sünde, und meine Schuld verschwieg ich nicht. Ich sprach: ›Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen.‹ Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde.« Gewöhnlich ruft der Kranke den Arzt, und der Ertrinkende schreit um Hilfe. Was tat David, als er seinen sündigen Zustand erkannte? Er wandte sich an Gott und bat ihn um Hilfe. Er bekannte ihm seine Schuld. Und daraufhin empfing er Vergebung. Sicher kannst Du Dich nicht an jede einzelne Sünde in Deinem Leben erinnern. Es geht auch nicht darum, unsere Vergangenheit bis ins Kleinste zu durchforsten. Aber wir müssen erkennen, dass uns nicht nur ein paar gravierende Sünden von Gott trennen, sondern dass unser ganzes Leben von der Sünde gezeichnet ist. Wir haben gegen Gott rebelliert, indem wir unseren eigenen Weg gegangen sind. Unsere ganze Lebenshaltung ist von der Sünde durchdrungen. Doch Gottes Zusage gilt: »Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit« (1. Johannes 1,9). 3. Schritt: Lade Jesus ein, in Dein Leben zu kommen! Wer seinen sündigen Zustand erkennt, verspürt den Wunsch, jemanden zu haben, der ihm von jetzt an zur Seite steht. Gott vergibt, wenn wir bekennen. Es reicht aber nicht aus, nur die sündigen Taten zu bekennen. Wir brauchen jemanden, der uns Kraft gibt, ein neues Leben zu führen. Dieser »Jemand« ist Jesus Christus. Jesus kam, um unsere ganze Schuld wegzunehmen. Aber er will noch mehr tun. Er macht uns zu Kindern Gottes und schenkt uns ein völlig neues Leben. Im Johannes-Evangelium, Kapitel 1, Vers 12, lesen wir die Zusage: »Alle, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu heißen.« Das kannst auch Du heute erleben! Geh an einen Ort, wo Du ganz allein bist, und beginne, mit Jesus zu sprechen. Es kommt bei diesem Gebet nicht auf schöne oder viele Worte an. Wichtig ist, dass Du es ehrlich meinst. Jesus ist da und hört Dich. Er sieht Dein Herz und versteht Dich. Sage ihm mit Deinen eigenen Worten, dass Du jetzt zu ihm kommen möchtest, dass Du erkannt hast, dass Du ein Sünder bist und gegen Gott und Menschen gesündigt hast. Bitte Jesus um Vergebung Deiner Schuld. Dann danke ihm, dass er auch für Deine Sünden am Kreuz gestorben ist. Bleib dann aber nicht auf halbem Wege stehen. Bitte Jesus, jetzt in Dein Leben zu kommen. Sage ihm, dass Du von jetzt an mit ihm leben willst und nicht mehr der Sünde dienen möchtest. Sage Jesus, dass er von jetzt an Dein Herr sein und die weitere Führung Deines Lebens übernehmen soll. Vielleicht fällt es dir schwer, mit eigenen Worten ein Gebet zu formulieren, dann kannst du das folgende Gebet zu deinem eigenen machen, um dein Leben Jesus Christus anzuvertrauen: „Herr Jesus, hier bin ich. Meine Sünden tun mir leid. Meine Kindheit, meine Jugend, meine ganze Vergangenheit bringe ich dir. Herr Jesus, vergib mir. Herr Jesus, wasche mich in deinem Blut. Herr Jesus, rette mich. In der Bibel steht, wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Das glaube ich jetzt. Ich habe schon sehr viel von dir gehört. Aber heute entscheide ich mich für dich. Herr Jesus, ich nehme dich jetzt als meinen Heiland und Erretter auf. Herr Jesus, komm du in mein Herz, komm jetzt in mein Leben; ich will dein sein, und du sollst mein sein für Zeit und Ewigkeit. Von jetzt an will ich dir gehören. Ich will meinen Weg mit dir gehen. Ich will dein Jünger sein. Und ich danke dir, dass du mein Gebet erhört hast. Amen.“ Deine Entscheidung ist entscheidend! Vielleicht möchtest Du die Erklärung der drei Schritte noch einmal lesen? Aber dann tu, was du gerade gelesen hast. Tu es heute. Tu es jetzt! Und dann darfst Du es ganz fest glauben: 1. Wer seine Sünden, sein ganzes altes Leben, im Glauben aufrichtig im Gebet zu Jesus gebracht hat, dem sind seine Sünden vergeben. – Diesen ganzen Vorgang nennt die Bibel auch »Bekehrung«. 2. Wer zu Jesus Christus gebetet und ihn im Glauben in sein Leben aufgenommen hat, der ist ein Gotteskind geworden und hat das ewige Leben. – Dieses Ereignis nennt die Bibel auch »Neue Geburt« (Joh. 3,3). Es ist das Geschenk eines neuen Lebens von Gott. Wenn Du den Weg so weit gegangen bist, darfst Du Dich über Gottes großes Geschenk freuen und ihm immer wieder dafür danken. Jetzt solltest Du Menschen kennenlernen, die dasselbe erlebt haben. Jesus möchte, dass wir in einer guten Gemeinde sein Wort hören und ihn immer besser kennenlernen und gemeinsam mit anderen Christen ihm fröhlich nachfolgen und dienen. Eine der schönsten Erfahrungen für einen echten Christen ist, wenn durch ihn auch andere Menschen Jesus kennenlernen und finden. Wilhelm Pahls
8 Seiten, Best.-Nr.: 5-0
Du bist nicht allein!
Dieser evangelistische Flyer richtet sich an Menschen, die von Krankheit, Sorgen, Angst oder Einsamkeit geplagt werden. Zugleich spricht er die zahlreichen Mitarbeitenden in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen an, die täglich ihr Bestes geben, um die Not der Patienten zu lindern. Er erinnert daran, dass nicht nur unser Körper, sondern auch unsere Seele Hilfe braucht und dass Gott uns in jeder Lebenslage zur Seite steht. Die Botschaft ist klar und tröstlich: Jesus Christus kennt unser Leben. Er hat unsere Schuld am Kreuz getragen und lädt jeden ein, ihm sein Herz anzuvertrauen. Ideal für: Besuche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Persönliche Weitergabe an Menschen in Not Evangelistische Aktionen Besonderheiten des Flyers: Verweist auf ein bewegendes Video von Jörg Lommel, der nach einer schweren Operation erfahren hat, wie Gott trägt und Hoffnung schenkt. Mit Gutschein für das Buch „Fragen, die immer wieder gestellt werden“ und für eine kostenlose Bibel (Altes und Neues Testament, Schlachter 2000). Ab einer Bestellmenge von mind. 2.500 Stück ist der Eindruck einer eigenen Kontaktadresse möglich.
2 Seiten, Best.-Nr.: 211-0
Echtes Leben gefunden
Vom Teenie-Alter an hatte Manfred Kadow eine undefinierbare Sehnsucht. Sie begleitete ihn ständig. Er hatte den innigen Wunsch nach einem tiefen Sinn im Leben, ein unstillbares Verlangen nach einem höheren Ziel. Er war nicht zufrieden mit dem Gedanken: geboren werden, zur Schule gehen, einen Beruf erlernen, Geld verdienen, Familie gründen, Rente beziehen und dann irgendwann einmal der Tod. Er fragte sich: „Ist das alles? Lesen Sie in diesem Bericht davon, wie Manfred Kadow durch Jesus Christus ein sinnerfülltes Leben fand. Echtes Leben gefunden Mein Weg zu Sinn und Erfüllung Vom Teenie-Alter an hatte ich eine undefinierbare Sehnsucht. Sie begleitete mich ständig. Ich hatte den innigen Wunsch nach einem tiefen Sinn im Leben, ein unstillbares Verlangen nach einem höheren Ziel. Ich war nicht zufrieden mit dem Gedanken: geboren werden, zur Schule gehen, einen Beruf erlernen, Geld verdienen, Familie gründen, Rente beziehen und dann irgendwann einmal der Tod. Ich fragte mich: „Ist das alles?“ Irgendetwas sagte in mir: „Es gibt mehr!“ Ich wusste nicht, was es war. Doch eins war mir klar: Ich musste es finden. Mit 18 begann bei mir eine jahrelange Suche nach dem Sinn des Lebens. Sie führte mich durch viele Länder der Welt – mal als Tramper, dann als Seemann. Hier und da jobbte ich und probierte vieles aus, was die Welt so zu bieten hat. Aber was ich wirklich suchte, fand ich nicht. Egal, was ich machte, immer blieb eine Leere in mir und das trotz vieler unvergesslicher Erlebnisse und Abenteuer. Nichts von alledem konnte meine Sehnsucht nach echtem Leben wirklich stillen. So blieb ich am Ende innerlich unerfüllt und kehrte nach vielen Jahren desillusioniert nach Hause zurück. Doch dann hatte ich ein Erlebnis, das zu einer totalen Wende in meinem Leben führte. Voraus ging ein kurzes Gebet, in dem ich Gott aufrichtig bat, mir bei der Suche nach dem wahren Leben zu helfen. Die Antwort kam fast postwendend. Am nächsten Tag traf ich einen jungen Mann, der mich mit einer Frage überraschte: „Kennst du Jesus?“ Nun, ich hatte als Kind Religions- und Konfirmandenunterricht gehabt. Ab und zu ging ich zur Kirche. Öfters hatte ich auch gebetet. Ich glaubte schon, dass es einen Gott gibt. In gewissem Sinne war ich religiös – aber mehr auch nicht. So konnte ich diese Frage des jungen Mannes nicht mit Ja beantworten, denn ich kannte Jesus in Wirklichkeit nicht. Ich hatte keine Beziehung zu ihm. Er schien mir einfach zu weit weg zu sein. Dieser junge Mann lud mich zu einer christlichen Veranstaltung ein, die am selben Tag stattfand. War das Zufall oder eine Antwort auf mein Gebet am Vortag? Ich ging zu dieser Veranstaltung, bei der jemand über das Thema sprach: „Jesus Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Diese Predigt ging mir durch und durch und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Auf einmal wusste ich: Gott ist real und das Leben, wonach ich jahrelang gesucht hatte, finde ich in diesem Jesus. Nicht lange danach bat ich Jesus Christus darum, mir alle meine Schuld zu vergeben, die ich auf mich geladen hatte. Ich öffnete ihm mein Herz und nahm ihn als meinen Herrn und Retter an. Kaum hatte ich zu Ende gebetet, da geschah etwas, was ich mir nicht erklären konnte. Ich spürte plötzlich einen Frieden, den ich vorher noch nie gekannt hatte, und wusste mit absoluter Sicherheit: „Jesus lebt!“ Vorher hatte ich ihn nur vom Hörensagen gekannt, doch in diesem Moment war ich ihm begegnet. Ich hatte plötzlich die Gewissheit, dass er lebt und dass ich jetzt auch ewiges Leben habe. Ich konnte es nicht erklären; ich wusste es einfach. Meine Ruhelosigkeit war vorbei und meine innere Leere gefüllt. Ich war am Ziel meiner Suche nach echtem Leben angekommen. Vom Kirchenvater Augustin stammt der Satz: „Du hast uns zu dir hin geschaffen, o Gott – und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.“ In der Bibel steht dazu, dass Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat. Daher haben wir auch alle eine Sehnsucht nach dem Ewigen. In uns ist ein Vakuum, das nur Gott füllen kann. Wir haben einen Hunger, der durch nichts, was die Welt zu bieten hat, gestillt werden kann – sondern nur allein durch Gott. Nach meiner Hinwendung zu Jesus Christus begann für mich ein neues Leben. Ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Das hat nichts mit äußerer Religiosität zu tun, sondern mit einer echten, lebendigen Beziehung zu Gott. Nun lebe ich mit Jesus schon seit vielen Jahren, und nicht einen einzigen Tag davon habe ich jemals bereut. Gott schenkte mir ein sinnerfülltes Leben und überflutete mich immer wieder mit seiner Liebe und seinem Segen. Dennoch erlebte ich auch Zeiten, die mir nicht leichtfielen, ja, sogar richtig schwer waren. Wie bei jedem anderen, gab es auch bei mir so manche „Baustelle“. Christsein heißt ja nicht, dass man immer nur auf Wolke sieben schwebt. Doch rückblickend kann ich sagen: Jesus hat mich in all den Jahren nie alleingelassen. Er hat mir immer geholfen. Manchmal kam seine Hilfe spät, aber stets rechtzeitig. Und er gab mir eine „Vision“ – eine Bestimmung für mein Leben – für die es sich lohnt, alles zu geben. Seitdem bin ich erfüllt mit dem starken Wunsch, dass noch möglichst viele Menschen Jesus kennenlernen. Nur er schenkt das Leben, wonach sich im Grunde genommen jeder sehnt. Wenn auch du dieses Leben erfahren möchtest, kannst du es finden. Bitte doch Jesus darum in einem persönlichen Gebet. Er selbst hat gesagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ (Johannes 6,37). Folgendes Gebet kann dir dabei eine Hilfe sein: „Herr Jesus, ich komme jetzt zu dir, weil ich erkannt habe, dass ich dich brauche. Bitte vergib mir, dass ich so lange ohne dich gelebt und Dinge getan habe, die dir nicht gefallen. Bitte vergib mir alle meine Sünden. Ich danke dir, dass du für meine Schuld am Kreuz bezahlt hast, und ich nehme dich jetzt als meinen persönlichen Herrn und Retter an. Übernimm du ab heute die Führung meines ganzen weiteren Lebens. Amen.“ Wenn du im Gebet Jesus dein Leben anvertraut hast, würde ich mich freuen, von dir zu hören. Schreibe einfach an das Missionswerk Bruderhand. Gern senden wir dir einige praktische Hilfen für dein neues Leben mit Jesus zu. Manfred Kadow
8 Seiten, Best.-Nr.: 68-0
Ein guter Mensch
Beinahe jeder denkt von sich, ein guter Mensch zu sein. Die einen sagen, dass sie fleißig waren und anderen geholfen haben. Andere verweisen darauf, dass sie keine ernsten Verfehlungen begangen haben und halten sich deshalb für gute Menschen. Doch die Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet: Bin ich damit auch gut genug, um in den Himmel zu kommen? Sie können leicht herausfinden, ob Sie es sind, wenn Sie die zehn Gebote (2. Mose 20,1-17) durchgehen. Sind Sie ein guter Mensch? Beinahe jeder denkt von sich, ein guter Mensch zu sein. Die einen sagen, dass sie fleißig waren und anderen geholfen haben. Andere verweisen darauf, dass sie keine ernsten Verfehlungen begangen haben und halten sich deshalb für gute Menschen. Doch die Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet: Bin ich damit auch gut genug, um in den Himmel zu kommen? Finden Sie es heraus! Sie können leicht herausfinden, ob Sie es sind, wenn Sie die zehn Gebote (2. Mose 20,1-17) durchgehen. 1. Ich bin der HERR, dein Gott … Du sollst keine anderen Götter neben mir haben Haben Sie Gott immer an die erste Stelle in Ihrem Leben gesetzt? Jesus sagte: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken“ (Matthäus 22,37). Diese Liebe geht über unsere Liebe zu unseren Eltern, Geschwistern und Freunden hinaus. 2. Du sollst dir keine Götterbilder machen Vielleicht haben Sie sich keine Götterbilder aus Holz oder Stein geschaffen, doch in Ihren Gedanken haben Sie ein Bild von Gott entworfen, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Falsche Götterbilder sind ein Hindernis, um zu dem lebendigen Gott zu kommen. 3. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen Haben Sie den Namen Gottes als Schimpfwort benutzt oder über Gott gelästert? Die Bibel sagt: „Der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht“ (2. Mose 20,7). 4. Du sollst den Feiertag heiligen Ebenso wie Gott in sechs Tagen die Schöpfung vollendete und am siebenten Tag ruhte, brauchen auch wir einen Tag der Woche als Ruhetag. Jede Woche sollen wir einen von sieben Tagen für ihn in Ehren halten. 5. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren Wir bringen unseren Eltern keine Ehre entgegen, wenn wir als Kinder ihnen den nötigen Gehorsam verweigern, schlecht über sie reden, sie verachten und uns im Alter nicht um sie kümmern. 6. Du sollst nicht töten Sie sagen, dass Sie dieses Gebot noch nicht übertreten haben. Doch bedenken Sie, was Jesus dazu sagte: „Ihr wisst, dass zu den Vorfahren gesagt worden ist: ›Du sollst keinen Mord begehen! Wer einen Mord begeht, soll vor Gericht gestellt werden.‹ Ich aber sage euch: Jeder, der auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: ›Du Dummkopf‹, der gehört vor den Hohen Rat. Und wer zu ihm sagt: ›Du Idiot‹, der gehört ins Feuer der Hölle“ (Matthäus 5,21-22). Johannes führt weiter aus: „Wer seinen Bruder hasst, der ist ein Totschläger und ihr wisst, dass kein Totschläger das ewige Leben bleibend in sich hat“ (1. Johannes 3,15). Für Gott ist Hass im Herzen ebenso schlimm wie ein Mord. Somit können wir dieses Gebot bereits durch unsere Herzenseinstellung übertreten. 7. Du sollst nicht die Ehe brechen Die Bibel sagt, dass Ehebrecher und Unzüchtige (diejenigen, die Sex außerhalb der Ehe hatten) nicht ins Himmelreich kommen werden (1. Korinther 6,9). Jesus sagte: „Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen“ (Matthäus 5,28). Haben Sie jemals eine andere Person des anderen Geschlechts mit lustvollen Blicken angeschaut oder sogar in der Tat die Ehe gebrochen? 8. Du sollst nicht stehlen Haben Sie etwas unerlaubt an sich genommen, das einer anderen Person gehört (z.B. am Arbeitsplatz, in der Schule, Zuhause usw.)? Vielleicht waren es nur kleine Dinge, die Sie haben mitgehen lassen. Der Wert des gestohlenen Objektes ist nicht ausschlaggebend. 9. Du sollst nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen Wie viele Morde muss man begehen, um ein Mörder zu sein? Nur einen! Ebenso ist auch derjenige ein Lügner, der nur einmal gelogen hat. Vielleicht sind Schwindeln und Betrügen für Sie keine ernsten Sünden. Doch Gott sieht das anders. Eine einzige Sünde, egal welcher Art, genügt, um von Gott getrennt zu sein. 10. Begehre nicht, was deinem Mitmenschen gehört Wir sollen niemals etwas begehren, das einer anderen Person gehört, z.B. sein Haus, sein Auto, sein Geld und schon gar nicht seine Ehefrau. Wir sollen andere nicht beneiden aufgrund ihres Lebensstils, sondern mit dem zufrieden sein, was wir haben. Haben Sie dieses Gebot gehalten? Bilanz Wer von uns kann behaupten, dass er noch keines dieser Gebote gebrochen hat und unschuldig ist? Die Bibel sagt: „Alle haben gesündigt und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck“ (Römer 3,23). Erkennen Sie Ihre Lage? Müssen Sie nicht auch zugeben, dass Sie gesündigt haben und vor Gott schuldig sind? Bekümmert Sie die Tatsache, dass Sie gegen Gott gesündigt haben? Die Bibel sagt, dass wir aufgrund unserer bösen Taten und feindlichen Gesinnung zu Feinden Gottes geworden sind (Kolosser 1,21) und der Zorn Gottes auf uns ruht (Johannes 3,36). Manche denken, dass Gott aufgrund seiner Güte über unsere Sünden hinwegsehen wird. Doch das ist unmöglich. Stellen Sie sich einmal einen menschlichen Richter vor, der bei kriminellen Taten und Vergewaltigungen einfach ein Auge zudrücken würde. Würden Sie ihn weiterhin als einen guten Richter bezeichnen? Nein, derjenige wäre ein bestechlicher Richter! Gott kann niemals ein bestechlicher Richter sein. Er wird darum einmal alle Mörder, Diebe, Ehebrecher, Lügner, Zauberer, Götzendiener, Gotteslästerer usw. bestrafen. Der Ort der Bestrafung ist die Hölle, die ewige Verdammnis (vgl. Offenbarung 21,8). Echte Liebe Gott möchte nicht, dass Sie ewig verloren gehen. Er ist reich an Barmherzigkeit und Mitgefühl. Darum hat er einen Weg bereitet, damit Sie Vergebung Ihrer Schuld erhalten können. Er lädt Sie ein zu ihm zu kommen, um die Vergebung und das ewige Leben als Geschenk anzunehmen. Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie aufgrund mehrerer ernster Vergehen vor einem Richter stehen. Alle Beweise sind überzeugend, ihre Schuld ist bewiesen. Mit Ihren guten Werken aus der Vergangenheit können Sie Ihre Vergehen nicht wieder gut machen. Das Gerichtsurteil lautet: 500.000 € Geldstrafe oder eine längere Freiheitsstrafe. Sie besitzen aber gerade einmal fünf Cent und sind somit völlig unfähig, die Strafe zu bezahlen. Nun stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Im Gerichtssaal sitzt ein Fremder, der sich die ganze Verhandlung mit angehört hat. Nach der Bekanntgabe des Urteils entschließt sich der Fremde, Ihre komplette Schuld auf sich zu nehmen. Er bezahlt die Strafe, das Gericht akzeptiert dies, weil dem Gesetz Genüge getan wurde und erklärt Sie auf der Stelle für frei. Wäre das nicht großartig? Genau das hat Gott vor ca. 2000 Jahren für Sie getan! Die Bibel sagt, dass Gott seinen Sohn, Jesus Christus, auf diese Erde sandte. Jesus hat niemals in seinem ganzen Leben eine Sünde begangen. Er war völlig schuldlos und dennoch nahm er unsere Schuld auf sich, als er am Kreuz auf Golgatha starb. In der Bibel steht: „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist“ (Römer 5,8). Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden. Gott hat dieses Opfer angenommen und ihn von den Toten auferweckt. Darum kann Jesus von sich sagen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6). Verstehen Sie, wie sehr Gott Sie liebt? Erkennen Sie, dass Sie vor Gott schuldig geworden sind und Vergebung brauchen? Wenn ja, dann tun Sie doch, wozu Gott Sie in Apostelgeschichte 3,19 auffordert: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden.“ Wer Buße tut und sich bekehrt, der empfängt Vergebung seiner Sünden. Wenn Sie sich bekehren möchten, wenden Sie sich ab von Ihren Sünden und vertrauen Sie sich Jesus Christus an. Echtes Vertrauen Es gibt viele Menschen, die „glauben“, dass Jesus existiert, aber sie haben sich ihm nicht anvertraut und ihn nicht als ihren Retter angenommen. Zwischen einem reinen Kopfglauben und echtem Vertrauen besteht ein großer Unterschied. Was bedeutet es, Jesus Christus zu vertrauen? Es bedeutet, dass Sie Jesus so vertrauen wie ein Fallschirmspringer, der aus 5.000 Meter Höhe aus dem Flugzeug springt und sich dabei ganz seinem Fallschirm anvertraut. Der Glaube an Jesus ist – ähnlich wie beim Fallschirmspringen – ein Schritt des Vertrauens. Entscheiden Sie sich gegen ein Leben in der Sünde und für ein Leben mit Jesus. Bitten Sie Jesus, Ihnen Ihre Sünden zu vergeben, in Ihr Leben zu kommen und die weitere Führung Ihres Lebens zu übernehmen. „Doch allen, die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden“ (Johannes 1,12). Möchten Sie diesen Schritt tun, dann können Sie das folgende Gebet zu Ihrem eigenen, persönlichen Gebet machen: „Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du für meine Sünden am Kreuz gestorben bist. Ich erkenne, dass ich dich brauche. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir leid. Herr Jesus, heute entscheide ich mich für dich. Mein Leben soll von diesem Moment an dir gehören. Ich bitte dich, dass du jetzt in mein Leben hineinkommst. Ich vertraue mich dir an. Übernimm du die weitere Führung meines Lebens. In der Bibel steht, wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Das glaube ich. Ich danke dir, dass du jetzt in mein Leben gekommen bist und ich darum ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Bei dem Gebet kommt es nicht auf bestimmte Formulierungen an. Wichtig ist, dass Sie es ehrlich meinen. Die Entscheidung für Jesus ist eine Sache des Herzens. Nachdem Sie Jesus in Ihr Leben aufgenommen haben, wird Gott Sie von innen her verändern. Sie werden anders denken und fühlen. Gott wird Ihnen eine neue Kraft für Ihr Leben geben. Lesen Sie täglich in Ihrer Bibel und gehorchen Sie Seinem Wort. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Es kann sein, dass Sie noch nicht alle Antworten auf Ihre Fragen haben. Doch bedenken Sie: Sie müssen nicht alle Funktionen eines Fallschirms kennen, um ihn benutzen zu können. In der Notsituation ist es besser, schnell zum Fallschirm zu greifen, als erst einmal mit einem Kurs über das Fallschirmspringen zu beginnen. Es könnte sonst sein, dass Sie zu spät zugreifen und völlig unvorbereitet in die Ewigkeit gehen. Bitte schieben Sie Ihre Entscheidung für Jesus nicht auf. Sie wissen nicht, wie viel Zeit Sie dafür noch haben.
8 Seiten, Best.-Nr.: 38-0
Ein Ziel fürs Leben
"Wenn jemand weiß, wofür er lebt und ein klar definiertes Lebensziel hat, wird sein Leben sinnvoll und reich. Viele Menschen lassen sich allerdings durchs Leben treiben, ohne darüber nachzudenken, worin ihr Lebensziel eigentlich besteht. Was möchten Sie erreichen? Ist Ihr Lebensziel wertvoll, konkret, realistisch, messbar? Haben Sie kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele?" Manfred Röseler stellt den Leser offen und ehrlich vor die Problematik, dass viele ohne ein klares Ziel im Leben umherirren, bzw. ihre Ziele zu niedrig stecken. Das einzig lohnende Lebensziel kann ein Leben mit Jesus sein, ein Leben, in dem die eigenen Ziele genau Gottes Zielen entsprechen. "Wenden Sie sich im Gebet an Jesus [...] Er gibt Ihrem Leben ein neues Ziel von höchster Qualität!" Wofür lohnt es sich zu leben? Ein engagierter Musiker und Sportler sagte über sein Leben: „Ich wusste nicht, wie ich mit all’ den Terminen zurechtkommen sollte. Selbst nach Erfolgen fand ich mich in tiefer Sinnlosigkeit. Ich fühlte mich einsam und leer. Ich war gehetzt und ruhelos.“ Was möchten Sie erreichen? Worin besteht das eigentliche Ziel Ihres Lebens? Ist es ein Ziel, das Ihr Leben wertvoll macht und Ihnen eine tiefe innere Erfüllung gibt? Eine ehrliche Bilanz Jeder Mensch hat Ziele, auch wenn er sie nie bewusst formuliert hat. Viele möchten eine gute Ausbildung machen, eine Familie gründen und ein Haus mit Garten haben. Einige stellen ihre materiellen Wünsche in den Vordergrund. Andere dagegen setzen sich für Frieden, Wohlstand oder soziale Gerechtigkeit ein. Alle diese Wünsche und Ziele sind sicher gut. Doch sind es auch Lebensziele? Angenommen, jemand nimmt sich vor, einmal im Leben einen bestimmten Berg zu besteigen. Dann hat er sich damit ein Ziel gesteckt, aber kein Lebensziel. Ein Lebensziel muss größer sein. Es muss das ganze Leben umfassen. Manche ziehen am Ende ihres Lebens Bilanz und bekennen: „Ich habe mein Leben verfehlt.“ Ihnen wird bewusst, dass sie vieles hätten anders machen sollen. Plötzlich erkennen sie, dass das Leben kein Spaziergang und kein bloßes Vergnügen ist. Der König Salomo hat vieles ausprobiert. Er war angesehen in seinem Volk und besaß alles, wovon er nur träumen konnten. Das Volk Israel erlebte unter seiner Regierung eine richtige Blüte. Dennoch musste Salomo zugeben, dass bei dem allen sein Herz im Grunde genommen völlig leer blieb. Hilfreiche Fragen Jeder von uns fragt sich eines Tages, was von seinem Lebenswerk bleiben wird. Im Alter kommt die Zeit, in der wir viele unserer Wünsche nicht mehr erfüllen können. Der materielle Besitz verliert seinen Wert. Das erworbene Wissen ist teilweise überholt. Vieles, für das man lebte, zählt plötzlich nicht mehr. Wofür leben Sie? Ist Ihr Lebensziel so wertvoll und so hoch, dass es Sie durch Ihr ganzes Leben hindurch tragen kann? Wenn Ihr Lebensziel in der beruflichen Karriere liegt, wird es mit dem Ausscheiden aus dem Beruf beendet sein. Wenn Ihr Lebensziel rein materieller Art ist, wird es zunichte, wenn Sie das Gewünschte erworben haben. Wenn Ihr Lebensziel an einen Menschen gebunden ist, verlieren Sie es mit dem Verlust dieses Menschen. Wir halten fest, dass viele Lebensziele zu klein oder zu unsicher sind, um uns ein erfülltes Leben zu garantieren. Doch worin besteht dann ein lohnendes Lebensziel? Ein Lebensziel mit Qualität Eine zuverlässige Antwort finden wir nur, wenn wir uns an den Urheber des Lebens, an Gott wenden. Die Bibel lehrt uns, dass Gott einen guten Plan für unser Leben hat: »Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.« Jeremia 29,11 Gott hatte von Anfang an großartige Pläne für uns. Er hat die Welt geschaffen, damit wir sie bebauen, kultivieren und bewahren. Er wollte vor allem, dass wir in harmonischer Gemeinschaft mit ihm leben und für ihn da sein sollten. Jesus sagte in einem Gebet: »Und das ist der Weg zum ewigen Leben: Dich [Gott] zu erkennen, den einzig wahren Gott, und Jesus Christus, den du in die Welt gesandt hast.« Johannes 17,3 Nur wenn wir Gott kennen, verstehen wir, was das eigentliche Ziel unseres Lebens ist. Die Gemeinschaft mit Gott gibt unserem Leben eine tiefe Erfüllung. Unser Leben erhält einen Sinn, weil wir wissen für wen wir leben – für Gott. Wenn Sie Ihr Leben heute auf Gott ausrichten, gewinnen Sie ein Lebensziel, das nicht durch Krankheit oder andere Schicksalsschläge erschüttert werden kann. Daher ist das höchste und beste Lebensziel ein Ziel, das in Gott verankert ist. Ein neuer Anfang Möchten Sie Gott an die erste Stelle Ihres Lebens setzen und Frieden mit ihm haben? Dann dürfen Sie wissen, dass Gott aus Liebe bereits alles getan hat, um dies zu ermöglichen. Gott hat seinen Sohn, Jesus Christus, auf diese Erde gesandt, um uns aus unserer Not zu befreien. Das große Dilemma unseres Lebens ist unsere Sünde. Wir wollten von Gott unabhängig sein und fragten nicht nach seinem Willen. So entstanden in unserem Leben verschiedenste Fehltritte wie z.B. Lügen, Eifersucht, Hass, Neid, bei manchen auch Ehebruch, Unmoral und vieles mehr. Durch das alles wurde unsere Beziehung zu Gott zerstört. Wenn Sie Gott kennenlernen und Frieden mit ihm haben möchten, dann brauchen Sie die Vergebung aller ihrer Sünden, die Ihnen Jesus anbietet. Er kam in diese Welt, damit wir eine intakte und vertrauensvolle Beziehung mit Gott haben können. Als Jesus am Kreuz starb, starb er nicht für ein Verbrechen, das er selbst begangen hat, sondern er starb stellvertretend für unsere Schuld. Gott, der Vater, akzeptierte dieses Opfer und erweckte ihn nach drei Tagen von den Toten. Jesus lebt und bietet uns jetzt die Vergebung unserer Schuld und Versöhnung mit Gott an. Der erste Schritt Möchten Sie heute umkehren zu Gott? Dann bitten Sie Jesus um Vergebung Ihrer Sünden und laden Sie ihn ein, in Ihr Leben zu kommen und die Führung Ihres Lebens zu übernehmen. Jesus bezeichnete diese Erfahrung als „Bekehrung“ oder „Umkehr“ hin zu dem lebendigen Gott. Er sagte: »Ich bin gekommen, die Sünder zur Umkehr zu rufen und nicht die Gerechten.« Lukas 5,32 »All denen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.« Johannes 1,12 »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.« Johannes 14,6 Ich möchte Sie ermutigen, diese Entscheidung für Jesus heute zu treffen. Wenn Sie das möchten, dann beten Sie bewusst und aufrichtig das folgende Gebet: „Herr Jesus, ich danke dir, dass du mich lieb hast und für mich am Kreuz auf Golgatha gestorben bist. Ich danke dir, dass du meine Sünden auf dich genommen und damit die Strafe für meine Schuld bezahlt hast. Ich bekenne dir, dass ich ein Sünder bin und vor dir schuldig geworden bin. Meine Sünden tun mir leid. Ich bitte dich, mir alle meine Sünden zu vergeben. Ich nehme dich jetzt auf in mein Leben und möchte, dass du der Herr meines Lebens bist. Ich bekehre mich jetzt und möchte dir gehören und dir nachfolgen mein Leben lang. Ich danke dir dafür, dass du mich erhört hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen!” Wenn Sie so von Herzen gebetet haben, dann haben Sie sich bekehrt und Jesus in Ihr Leben aufgenommen. Ein neues Ziel Für mich war die Entscheidung für Jesus die wichtigste Entscheidung meines Lebens. Jesus hat meinem Leben ein neues Ziel gegeben. Ich lebe jetzt für ihn. Es gibt nichts Spannenderes und Schöneres in dieser Welt. Und das Beste ist, dass ich weiß, dass ich nach meinem Sterben einmal bei ihm im Himmel sein darf. Der anfangs erwähnte Musiker traf ebenfalls eine Entscheidung für Jesus Christus. Über das Leben nach seiner Bekehrung sagte er Folgendes: „In dieser Nacht wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass Jesus mich ernst nimmt. Ich erkannte, dass Gott einen Plan für mein Leben hat. Jetzt bin ich nicht mehr ziel- und ruhelos. Ich habe den Sinn meines Lebens gefunden.” Mit Ihrer Entscheidung für Jesus haben Sie einen neuen Weg eingeschlagen. Ihr Wunsch sollte es nun sein, Gott und seinen Willen immer besser kennenzulernen. Dazu ist es nötig, dass Sie die Bibel lesen. Gott redet mit Ihnen durch sein Wort, die Bibel. Ebenso wichtig ist es, dass Sie beten. Durch das Gebet reden Sie mit Gott. Außerdem brauchen Sie Gemeinschaft mit anderen Christen. Schließen Sie sich einer christlichen Gemeinde an, in der die Bibel als das Wort Gottes verkündigt wird. Falls Sie diese grundlegende Entscheidung für Jesus getroffen und das obige Gebet zu Ihrem Gebet gemacht haben, würde ich mich freuen, wenn Sie uns dies mitteilen würden. Wir möchten Ihnen gerne einen kostenlosen Bibelfernkurs und weitere Hilfen für Ihr neues Leben zukommen lassen. Manfred Röseler
8 Seiten, Best.-Nr.: 15-0
Eine neue Chance?
Gibt es Hoffnung für Menschen, die am Boden sind? Dieses Traktat spricht Suchende direkt an, Menschen, die sich übersehen, gescheitert oder innerlich leer fühlen. Es zeigt in klaren, einfühlsamen Worten: Bei Jesus gibt es einen Neuanfang! Mit ermutigenden Bibelversen, einem Einladungstext zum Glauben und einem konkreten Gebet zur Lebensübergabe wird das Evangelium liebevoll und verständlich erklärt. Ideal für die persönliche Weitergabe in seelsorgerlichen Gesprächen, auf der Straße oder als Beilage in Briefen und Päckchen. Zielgruppe: Menschen in Lebenskrisen, Suchende, Jugendliche & ErwachseneBesonders geeignet für: Evangelisation, Seelsorge, Krisensituationen, Krankenbesuche „Du kannst neu anfangen – jetzt. Nutze diese Chance!“ Eine neue Chance? Ja, auch für Dich! Fühlst Du Dich übersehen? Ungewollt, ungeliebt, vielleicht sogar aufgegeben? Hast Du das Gefühl, gescheitert zu sein? Bist Du ohne Hoffnung und ohne Perspektive? Vielleicht ist alles zerbrochen, worauf Du gebaut hast: Beziehungen, Träume, Deine Zukunft. Und jetzt stehst Du da: leer, verletzt, am Tiefpunkt. Du fragst Dich: „Gibt es für mich überhaupt noch Hoffnung?“ Ja, die gibt es! Und mehr noch: Da ist jemand, der Dich nicht aufgibt: Jesus Christus. Er ist da, um Dich zu retten. Er liebt Dich. Er sieht Dich. Und Er wirft Dir den Rettungsring zu. Er sagte: „Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11,28) Für Jesus gibt es keine hoffnungslosen Fälle, sondern nur Menschen von unschätzbarem Wert. Und Du bist einer von ihnen. „Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der HERR, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt!“ (Jeremia 29,11) Vielleicht denkst Du: „Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Für mich ist das nicht mehr möglich.“ Dann hör, was Gott selbst Dir sagt: „Ich bin der HERR, der Gott über alle Menschen. Nichts ist für mich unmöglich!“ (Jeremia 32,27) Was bei Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Und deshalb frage ich Dich: Willst Du nicht heute einen Neuanfang mit Jesus machen? Wenn ja, dann sprich einfach mit Ihm. Du brauchst keine besonderen Worte, sondern nur ein ehrliches Herz. Wenn Du das möchtest, kannst Du dieses Gebet zu Deinem persönlichen Gebet machen: „Lieber Herr Jesus, ich ergreife den Rettungsring, den Du mir zuwirfst. Ich komme zu Dir mit meiner Schuld, mit meinen Fehlern, mit allem, was in meinem Leben schiefgelaufen ist. Bitte vergib mir, dass ich so lange ohne Dich gelebt habe. Komm in mein Leben, mach mich neu. Zeige mir den Weg, den ich gehen soll. Ich will Dir vertrauen und Dir folgen ab heute und für immer. Du sollst mein Herr und mein Retter sein. Amen.“ Wenn Du dieses Gebet von Herzen gesprochen hast, darfst Du wissen: Jesus hat Dich angenommen. Du bist jetzt ein Kind Gottes. Dein altes Leben liegt hinter Dir, ein neues hat begonnen! Gott hat einen guten Plan für Dein Leben. Er geht jeden Schritt mit Dir. Du bist nicht allein. „Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.“ (2. Korinther 5,17) Wenn Du Fragen zu diesem Thema hast, wende Dich an uns. Wir sind gern für Dich da. Lass uns auch wissen, wenn Du eine Entscheidung für Jesus getroffen hast. Wir senden Dir gern kostenlos einige hilfreiche Schriften für Deinen weiteren Weg! Und noch ein wichtiger Tipp: Such Dir eine Gemeinde, in der Jesus im Mittelpunkt steht. Dort wirst Du wachsen, getröstet und gestärkt werden. Du kannst neu anfangen – jetzt. Nutze diese Chance! Lidia Kadow
6 Seiten, Best.-Nr.: 70-0
Eine totale Umkehr (Standardausgabe)
Ständig wollte er etwas erleben, bloß nichts verpassen. Bereits im Teenie-Alter fing er an, nach Erfüllung im Leben zu suchen. Diese meinte er in Kneipen, auf Partys und in Diskotheken zu finden. Eines Abends entdeckte er im Alter von 17 Jahren in seinem Bücherregal eine Bibel, die er in der Schule im Religionsunterricht bekommen und begann darin zu lesen. Dann kam der Tag, an dem sich sein ganzes Leben veränderte Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Eine totale UmkehrSo bekam ich neues Leben Ständig wollte ich etwas erleben, bloß nichts verpassen. Bereits im Teenie-Alter fing ich an, nach Erfüllung im Leben zu suchen. Diese meinte ich in Kneipen, auf Partys und in Diskotheken zu finden. Die dunklen Räume mit ihrem flackernden Licht, der lauten Musik und den tanzenden Menschen hatten große Anziehungskraft auf mich. Jedes Wochenende war ich an diesen Orten unterwegs und verließ sie manchmal erst am frühen Morgen. Ich konnte kaum das nächste Wochenende abwarten, um mich wieder in die tanzende Menge zu mischen. Mein Leben spielte sich hauptsächlich an diesen Tagen ab. In der Zeit dazwischen machte ich eine handwerkliche Ausbildung. Besonders freute ich mich auf meinen Führerschein. Ich wollte unabhängig sein und die „wahre Freiheit“ richtig auskosten und dachte, dass ich bis jetzt so viel wie möglich aus meinem Leben herausgeholt hatte. Doch ist das wirklich das wahre Leben? Ist das alles oder gibt es noch mehr? Eines Abends entdeckte ich im Alter von 17 Jahren in meinem Bücherregal eine Bibel. Ich hatte sie in der Schule im Religionsunterricht bekommen. Aus Neugier begann ich darin zu lesen. Sie ließ mich nicht mehr los. Mir war irgendwie klar, dass es ein besonderes Buch war. Ich fing an, täglich darin zu lesen, manchmal auch längere Abschnitte. Es blieb nicht nur beim Lesen, ich begann auch zu beten. Durch das Lesen verstand ich den Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Testament und auch, warum Jesus am Kreuz sterben musste. Niemand sagte mir, wie ich beten oder die Bibel lesen sollte. Ich tat es einfach. Manche sagten mir, dass die Bibel nicht Gottes Wort sei, da sie doch nur von Menschen geschrieben wurde. Auf ihre Meinung gab ich nicht viel, denn sie selbst hatten die Bibel ja noch nie gelesen. Mich hatte dieses Buch überzeugt. Ich spürte, dass sich durch das Lesen der Bibel etwas in meinem Leben veränderte, wusste aber nicht genau was und konnte es auch nicht richtig einordnen. Dass eine größere Veränderung bevorstand, war mir irgendwie bewusst. Die Worte von Jesus brachten mich nach vier Jahren Bibellesen zum Nachdenken, besonders dieser Vers: „Wer sein Leben findet, der wird‘s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird‘s finden.“ (Matthäus 10, 39) Was meinte Jesus damit? Sollte ich mein Leben, so wie ich es bisher geführt hatte, ändern? War mein Leben bisher falsch und nicht in Ordnung? Diese Fragen beschäftigten mich sehr. Dann kam der Tag, an dem sich mein ganzes Leben veränderte. In der Bibel las ich wie Jesus gekreuzigt wurde. Auf einmal wurde mir vieles klar. Jesus hat die Herrlichkeit des Himmels verlassen und kam auf diese Erde. Er wurde verraten. Die Menschen misshandelten ihn und schlugen ihn unter Spott und Hohn ans Kreuz. Dort litt er furchtbare Schmerzen. Am Kreuz nahm er die Sünden aller Menschen auf sich. Dort traf ihn die Strafe Gottes für unsere Sünden, obwohl er selber nie etwas falsch gemacht hatte. Das alles traf mich in diesem Augenblick tief in meinem Herzen. Ich erkannte, dass er es auch für mich persönlich getan hat. Mit tiefer Traurigkeit darüber, dass ich die ganze Zeit ohne Jesus gelebt und ihn durch meinen Lebenswandel verachtet hatte, ging ich auf die Knie. Ich erkannte mich als einen Sünder, bat Jesus um Vergebung meiner Schuld und vertraute ihm mein Leben an. Von diesem Augenblick an sollte er bei mir an erster Stelle stehen. Jesus erhörte mein Gebet und gab mir an diesem Tag ein völlig neues Leben. Meine ganze Sünde, die mich von Gott trennte, wurde mir vergeben. Die Bibel bezeichnet dieses Erlebnis als Bekehrung. Sie spricht davon an vielen Stellen, z.B. in Apostelgeschichte 26,18 steht: „… damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht“. Der 20.06.2001 wurde für mich zu dem entscheidenden Tag, an dem ich Jesus, dem König der Könige, die Herrschaft über mein ganzes Leben gab. Seitdem habe ich das wahre Leben, ein Leben mit Ewigkeitswert! Es ist ein Leben in Gemeinschaft mit dem Schöpfer des Universums: Jesus Christus, der das Beste für mich bereithält. Durch Jesus hat mein Leben einen echten Sinn bekommen. Ich wurde ein neuer Mensch mit völlig neuen Lebenszielen. Jetzt ist es mein Wunsch, dass Jesus mich gebrauchen kann, damit andere ihn ebenfalls kennenlernen. Wie stehst du zu Jesus? Christian Kutsch
6 Seiten, Best.-Nr.: 44-0
Einen echten Neuanfang erleben
Joy Card (mit Gutschein)Verschenken Sie mit jeder Karte einen Gutschein für eine Bibel und für das Taschenbuch "Fragen, die immer wieder gestellt werden" von Werner GittEmpfehlen Sie einen evangelistischen Vortrag von Christian Kutschim handlichen Format einer Visitenkarte bzw. Scheckkarte (8,5 x 5,5 cm)Die Karte ist gut zum Weitergeben an andere geeignet.
2 Seiten, Best.-Nr.: 320-0
Einsamkeit in einer Zeit der Kommunikation
Obwohl wir heute äußerst einfach und auf viele Art und Weisen miteinander kommunizieren können, werden die Menschen immer einsamer, wie Manfred Röseler erklärt. Jedoch sind es nicht die Informationen, die Beziehungen bauen, sondern Liebe und Wertschätzung. Das Problem ist, dass jeder Mensch von Grund auf egoistisch und selbstsüchtig ist. Solch ein Mensch kann keine soliden Beziehungen aufbauen. Die Sünde hat nicht nur die Beziehung zu Gott gestört, sondern auch die zu den anderen Menschen. Aber Gott gibt sich nicht damit zufrieden, dass er zum Menschen keine Gemeinschaft mehr hat. Er fand einen Ausweg, Jesus Christus, der uns unsere Schuld vergeben kann und uns helfen will, auch in enger Gemeinschaft mit anderen Menschen zu leben. Wer Jesus aufnimmt stellt nicht nur die Beziehung zu Gott wieder her, sondern wird auch Kraft bekommen, andere Menschen zu lieben. Einsamkeit in einer Zeit der Kommunikation Es gab noch nie so viele Möglichkeiten der Kommunikation wie heute. Wir kommunizieren nicht nur persönlich miteinander, sondern auch per E-Mail, Brief, Telefon und über die sozialen Medien. Informationen können immer schneller und immer besser übertragen werden. Doch trotz des enormen Fortschritts leiden immer mehr Menschen an Einsamkeit. Beziehungen bauen Kommunikation sollte eigentlich einfach sein. Sie sollte dazu beitragen, Brücken von Mensch zu Mensch zu bauen und die Einsamkeit zu überwinden. Doch ist dies der Fall? Wenn wir uns tragfähige Beziehungen wünschen, brauchen wir mehr als nur den Austausch von Informationen. Zu einer Beziehung gehören Vertrauen, Wertschätzung und echte Liebe. Menschen, die sich so gegenseitig annehmen, können vertrauensvolle Beziehungen aufbauen. Wo aber gibt es in unserer Zeit solche Beziehungen und so eine herzliche Verbundenheit? Den Mangel beobachten wir und leiden darunter. Blockaden überwinden Die Fülle an Informationen hat den Durst des Menschen nach tiefen, heilen Beziehungen nicht gestillt. Es gibt Blockaden. Welche sind das? Worin besteht die eigentliche Ursache der Einsamkeit? Besteht sie nicht darin, dass der Mensch egoistisch ist und zuerst an sich denkt? Die Fehler anderer fallen uns oft schnell auf. Doch wie sieht es in unserem eigenen Leben aus? Wir sind alle von Natur aus von der Selbstsucht bestimmt. Unsere Beziehungen messen wir – manchmal auch unbewusst – daran, ob sie für uns nutzbringend sind oder nicht. Im Grunde genommen ist es unser Egoismus, der uns von anderen isoliert. Die Bibel sagt, dass der Mensch in seinem Kern selbstsüchtig, verdorben und ungerecht ist (vgl. Römer 3,9-18). Aufgrund dieser Sünden wurde unsere Beziehung zu Gott zerstört, aber auch unsere Beziehungen zu anderen Menschen leiden darunter. Das Ergebnis ist Einsamkeit. Wir haben Mühe, Beziehungen zu pflegen, die von Liebe gekennzeichnet sind. Liebe annehmen Mit dieser schmerzlichen Situation brauchen wir uns nicht abzufinden. Die gute Nachricht ist, dass Gott an einer bedeutungsvollen Beziehung zu uns interessiert ist. Seine Motivation ist nicht Eigennutz, sondern Liebe. Jesus Christus, Gottes Sohn, möchte uns jede Ungerechtigkeit vergeben. Er liebt uns so, wie wir sind. Er möchte eine persönliche Beziehung zu uns aufnehmen, unser Leben neu machen und uns befähigen, andere zu lieben. Um das Angebot Jesu anzunehmen, brauchen Sie nicht erst ein besserer Mensch zu werden. Sie können sich im Gebet an ihn wenden, so wie Sie sind. Jesus bietet Ihnen an, Ihr Freund zu sein. Er möchte Ihnen Kraft geben, ein Leben zu beginnen, das von Liebe, Gerechtigkeit und Freude gekennzeichnet ist. Er möchte Ihnen nahe sein in Zeiten der Einsamkeit und Ihnen helfen, neue Beziehungen zu anderen zu knüpfen. Einsamkeit entsteht, wenn die Kommunikation zusammenbricht. Gemeinschaft entsteht, wenn eine tragfähige Kommunikation wiederhergestellt wird. Sobald Sie Ihr Vertrauen auf Jesus Christus setzen, wird Ihre Beziehung zu Gott geheilt. Möchten Sie sein Angebot annehmen? Bekennen Sie daher Jesus Christus Ihre ganze Schuld und Ihr Versagen. Bitten Sie ihn, in Ihr Leben zu kommen und die weitere Führung Ihres Lebens zu übernehmen. Jesus wird Ihr Gebet erhören. Danach können Sie sicher sein, dass Jesus immer bei Ihnen ist. Er hat Ihre Beziehung zu Gott wiederhergestellt. Er ist Ihr Freund geworden, mit dem Sie jederzeit über alles reden dürfen. Er will Ihnen Kraft schenken, um Ihre Mitmenschen zu lieben. Ihr Leben wird eine ganz neue Qualität bekommen. Manfred Röseler
4 Seiten, Best.-Nr.: 16-0
Englisch: … und Er existiert doch!
Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! … and He DOES exist! When speaking about “god” many people cunningly try to get around that thought. But it seems that they do not really succeed. In 2008 atheists in London wanted to advertise on London’s red double-decker buses that there is no god. But they failed because of the English advertising law that doesn’t allow any slogans that can’t be proved to be true, and none of the agitators could verify that there is no god. In order to solve that problem they took refuge in the slogan that there “probably” is no god. But their eventual message would consequently imply a probability of the existence of god. This has led a number of people to think about the ‘question of god’. In Germany the atheists’ public bus campaign wasn’t allowed from the start. Therefore it was decided that anyone who wanted to spread such a message would need to send their own bus on an advertising tour around in Germany. The slogan in the German language was even sharper in tongue compared with the English: “There is [with utmost probability] no god.” As a thinking man, one may ask why these atheists campaign against something which, according to their conviction, doesn’t exist at all. It is evident that nobody can prove that there is no god; but on the other hand can His existence be proved? If the latter is possible, then all the atheist organizations are under a misapprehension. Furthermore, if one can show that there is a biblical God, all atheists will march towards hell, because the Bible says: “To whom [referring to unbelievers] is reserved the darkness forever” (Jude 13b). A bigger loss one cannot bet on. On the ‘question of god’ we offer here two new proofs. The phrase in Romans 1:21 “Because although they knew God” is a very strong articulation and shows us that God has made himself known besides the Bible and therefore has made it possible for us to prove His existence. Although proofs of God’s existence do not strictly lead to faith in God, they do have an important function: they refute atheism and are apt to dismantle hindrances to faith or even get rid of them. Old proofs of God’s existence go back to men like Aristotle, Anselm of Canterbury and Thomas of Aquino. Here we want to add two proofs developed and formulated by the author of this tract, one concerning the natural law of information and the other, the prophetic–mathematical one. The proof of the existence of God taken from the natural law of information Based on the natural laws about information, we know that the huge amounts of information in the cells of all animate beings demand an intelligent originator. Unlike historic proofs of the existence of God, which in general have a philosophical focus, we here find for the first time a proof of the existence of an intelligent sender, and therefore of God, which is drawn from natural laws. By no means can we refer to the German philosopher Kant, who lived 200 years ago and who is being considered to be the great destroyer of any proofs of the existence of God, because only a fraction of the scientific knowledge of our day was known at that time. You can find the line of argument explained in more depth in our book “Without Excuse” (ISBN: 978-1-921643-41-5). The prophetic–mathematical proof of the existence of God The Bible contains more than 3,000 prophetic sayings (prophecies) which have already been fulfilled. An easy example to comprehend is the dispersion of the people of Israel announced by God (Deuteronomy 28:64–65), and the subsequent promise of returning to the land of Israel by the prophet Jeremiah (Jeremiah 16:14–15) which was realised by the founding of the state of Israel in 1948, almost 2,000 years later. No other book in world history can claim this kind of reliability and accuracy. This provides us with a unique criterion to validate the truth. Is it possible that people over a period of 1,500 years could foretell so many precise predictions? Did they come true just by chance or was it only possible because God was the author of the Bible, who alone in His omniscience can utter prophecies that can be verified in the course of history? A simple analogy can help us evaluate the likelihood of a chance outcome. Imagine a huge anthill where among a mass of black ants we suppose just one red one. It is easy to comprehend that to locate that single red ant by chance (e.g. with covered eyes) will be almost impossible, and should the number of black ants rise even further, the likelihood of finding the only red one by chance will reduce even more. The question now is: What must be the number of ants in the anthill so that the likelihood of picking the red ant just by chance is equal to the probability that the 3,268 prophecies can be fulfilled by chance? We will begin with an estimation. Would the number of ants required be that that would fit in a bathtub (V = 0.4 m3) or do we need a volume the size of the amount of water in the Lake of Baikal (V = 23,600 km3) or even a volume the size of our planet Earth (V = 1.1 x 1012 km3) to contain them? The calculation shows it still wouldn’t suffice. What must we do? Must we even think about filling our huge universe (V = 1.2 x 1070 km3) densely with ants or even two or three of them; perhaps 100 (102) or 1,000 (103)? Only the mathematical calculation will satisfy all our imaginations and tell us the actual number of universes; it is an unconceivable 10896 (10 with the exponent 896). What does this immense number — a one followed by 896 zeroes — of universes completely filled by ants tell us? The likelihood of the fulfilment of more than 3,000 prophecies just by chance is practically void. The results of the numerical calculations show such gigantic numbers that it will overstrain and surpass all our thinking and imagination and thereby prevent us from fairly evaluating or assessing this reality. The complete mathematical proof can be found in my book “So steht’s geschrieben” (ISBN (978-3-89397-982-0) [“So it is Written”). The amazing result can be summarized in short: By means of the “Prophetic–mathematical proof of the existence of God” the likelihood of an omniscient and almighty God, which is identical with the God of the Bible, is proved. So three significant consequences arise from this proof: 1. The Bible is from God and is true. No group of human beings is able to express any prophecies that in total will come true. The true author of the Bible is the omniscient and almighty God (2 Timothy 3:16). Therefore the Bible is true. Jesus prays to His father in heaven: “Thy word is truth” (John 17:17) and the apostle Paul confesses: “I believe all things which are written” (Acts 24:14). He trusted God even without knowing the “Prophetic–mathematical proof of the existence of God”. 2. There is no other God than the God of the Bible. None of the ‘proofs of the existence of god’ provided in past times confirm a certain god. They are all presented to us in such a general way that each religion can make use of them for itself. Contrary wise, the “Prophetic–mathematical proof of the existence of God” explicitly refers to the God of the Bible and His Son Jesus Christ. No such confirmation can be provided by any other religious cult. The Bible says that mankind has proclaimed an uncountable number of gods: “For though there be those called gods, whether in heaven or in earth, (as there be gods many, and lords many,) but to us there is but one God, the Father, of whom are all things, and we in him; and one Lord Jesus Christ, by whom are all things, and we by him” (1 Corinthians 8:5–6). But in Psalm 96:5 the Bible discards all the idols in the various religious cults. To serve idols is not a matter of fact. In the story of Christ’s temptation (Mathew 4:10) Satan demanded that Jesus should worship him. With a word from God He chased him away: “You shall worship the Lord your God, and him only shall you serve” (Mathew 4:10). According to the statements of the New Testament, in idolatry you will serve evil spirits, that is the demons (1 Corinthians 10:20), and by doing so are worshipping Satan, which Jesus so vehemently has condemned. Idolatry is a sin that excludes from heaven. (1 Corinthians 6:9f; Galatians 5:20–21; Revelation 21:8; 22:15). 3. Atheism is disproved. Atheism can be disproved scientifically in two ways — by means of the ‘Natural law of information’ and by the ‘Prophetic–mathematical proof of the existence of God’. The Bible judges atheistic thinking in Psalm 14:1: “The fool has said in his heart, ‘There is no God.’” Also it is written: “But it shall not be well with the wicked, neither shall he prolong his days which are as shadows” (Ecclesiastes 8:13). Atheists not only clutch at a void but they are on their way to eternal perdition, too: “But he that disbelieves (in the Lord Jesus) shall be condemned” (Mark 16:16). Salvation is possible We do not (in this tract) intent to judge anyone because of his or her former life — neither the adulterers nor the beguilers; neither the representatives of the different religious groups nor the missionaries of atheism. Rather, our concern is to call attention to the way of perdition and to proclaim the invitation for every reader: in this life repentance or conversion of life is possible. In John 3:17–18 the far-reaching consequence of the gospel message for all of us is summarised: “For God sent not his Son into the world to condemn the world; but that the world through him might be saved. He that believes on him is not condemned: but he that believes not is condemned already, because he has not believed in the name of the only begotten Son of God.” Because God has lain eternity in our hearts (Ecclesiastes 3:11) we cannot really find true life fulfilment in earthly things. We are created for eternity and therefore our existence cannot be eliminated. Beyond the wall of death there are only two realms — heaven or hell. The first one is inexpressibly glorious the latter unimaginably dire. God’s desire is to have us in heaven with Him. And to this end we need the Lord Jesus Christ. He is the door opener to heaven because he has redeemed us from our guilt and will bestow on us a new outlook for our lives. If you want to be saved in order to get to heaven you must turn away from your old life without Jesus and accept Jesus as your personal saviour. This turnaround of your life can happen with a prayer of this kind: “Lord Jesus Christ, I have lived so far as though you weren’t alive. But now I have realised who you are, and therefore I turn to you in prayer for the first time. I now know that there is a heaven and a hell. Please save me from hell, which I have deserved to go to because of all my sins, and above all my unbelief. I sincerely wish to be with you in heaven for all eternity. I’m aware that I cannot enter into heaven on account of my own efforts and credits, but only through faith in you. Because of your unconditional love for me you have died for me on the cross and taken all my transgressions on you and paid for me. I do thank you for this great salvation. You know all my guilt from my earliest childhood. Every single sin of my life is known to you — all that I do remember and even those that I have long forgotten. You know all about me because you thoroughly know me. Every emotion of my heart you are familiar with — whether joy or grief, wellbeing or sadness. In your sight I am just like an open book. By living as I have until now I could not exist in the presence of the living and holy God and therefore I would miss heaven. For this reason I ask you to forgive all my sins, which I deeply regret. Please help me to get rid of all that is not right in your holy eyes and teach me new habits and ways of life that will honour you. Open your Word, the Bible, for me. Help me to understand what you want to tell me through it, that I might receive new strength and joy of life by reading it. I ask you to be my Lord to whom I will gladly belong from now on. Please give me an obedient heart. Show me the way that I should go from now on. I thank you that you have answered my prayer. I do trust your promise that I have become a child of God that eternally will be in heaven by turning to you. I’m so undeserving of this great gain, to have you with me even now. Please help me to find people who also have a personal relationship with you and help me to find a biblical church where I can hear God’s Word. Amen.” Director and Professor (retd.) Dr. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-3